Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1406 (12.1.1923)
- Date
- 1923-01-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980487--13441-3000084- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sk. IM - Wien, Freitag -' Lesitzer WschieS aus eigenem dd- MnWtHgÄd.echüUa'.VUl, so dürfe er dies nicht aus di« Mieter übevtpÜl^n. Ueber die dagegen von 'detn Ha-useigLntüin-er eingebrachte BeschweM fand vor 'bcm Berwallungsgerichtsho fe unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Hemsth die Verhandlung statt. Der ' Beschwevdedertreter Dr. Lumv.ig Strauß Le^tchmte.'M-a^.UMvlätzlich,^daß die ' Hausbesitzer -für notwendige Jnstandhältungsavbetten die Mietzinse i m v o r hinein echöhen, 'andernfalls weiten sie. sich, da sie VeiNe Kapitalisten sind, zu solchen Reparaturen überhaupt nicht entschließen und die Wiener Hauser werden derart perfallens daß in kurzer Zeit Z e h st t aus« st de obdachlos werden. Der Beschwerdeführer müsse sich trotz seines Hausbesitzes als Hilfsarbeiter fortbringen und er besitze absolut nicht die Mittel, Reparaturkosten, die bekanntlich jetzt eine enorme Höhe erreichen, den Parteien vorzuschießen. Der Hausbesorger aber sei ein Organ des Hausherrn und nicht der Mieter, und wenn die von den Mietern bezahlten Reinigungsgelder nicht allsreichen, so müsse-es dem Hausherrn unbenommen bleiben, die, Mehrkosten im vorhinien durch' ein« Mietzinserhöhung zu decken.'Der Vertreter der Stadt Wien erwiderte, der Hausherr dürfe nur solche Auslagen, die er bereits bezahlt h a t, nicht aber die Kosten für ' künftige Arbeiten zum Anlaß der Mieizinserhöhustg machen. Der Berwaltungsgerichtshof schloß sich dieser Ansicht an und wies in diesem Punkt die Beschwerde des Hausbesitzers als unbegründet ab. Dagegen thurde im Punkt des Reinigüngsgeldes die Cntjcheidilng des Mietamtes als ungesetzlich ausgehoben. Gin volWcher khrenbeleidigungrproreb in MibM '' Laibach, 11. Jänner. Vor dem hiesigen Strafsenat fand die Hauptvechandlung über die MrenbeleidigüMsWtze -des -gewesenen Handelsmmisters Tr. Alfred'Kr ä m e r gegen den Direktor der^MriatischLn Bank,Kämenarovie statt, der in verschiedenen Zeitunge-i.in Laibach, Agram und Belgrad Behauptungen aufftellte, durch die der Eindruck, hervorgerusen wurde, als hätte Dr. Kramer als Hyndelsminister sein Ressort für persönliche Zwecke mißbraucht. Während der Verhandlung «Märte der Vertreter des beklagten Kamenarovie zur allgemeinen Ueberraschung, daß S^r Angeklagte -dem Minister Dr. Kramer keine, ehrenrührige" und unehrliche Tätigkeit vorwerfen -wollte. Sein Artikel sei nur der Ausdruck seiner berechtigten politischen Kritik gewesen, weil nach seiner Meinung Dr. Krauler zu weng energisch.die M-ißstchrdst bei -der' 'Bewilligung von Ausfuhren bekämpfte. Der Gerichtshof erklärte, Ka-- menarovic habe, sechs Monate Zeit gehabt, den Wahrhettsbeweis zu erbringen, er ließ die. Zeit ungenützt verstreiche«, offenbar strebte er emeu WahrhettSbeweis nicht an.Aus diesem Grunde müsse der Artikel als leichtfertige Verleumdung gualifrziert werden, die um. so. schwerer zu werten ist, wefl gegen den geNPMen Minister Dr. Kramer in der. breitesienOLffent- .lichkstt ehrenrührige Gerücht« verbveitet wurden. Drvektor Kamenarovie' wurde zu 2ÄX).. Dinar Geldstvafe oder drei Tage Arrest verurtsilt, - -;; 1 . M taMommer WSstliag. Bor dem BezirkSgerichte Fünfhaus . fand gestern sine BerhaMung statt, in deren Mütelprjrrckt der 47jährige taubstumme Heimarbeiter (Schuhmacher)' Johann Kur zer a stand, um sich tvegen einer Anklage zu verantworten,' dir laut Anzeige folgender Tatbestand zugrunde lag: Die sjährige Pauline K, Nagte eines Tages.über Schmerzen. Man ging mit 'dem Mädchen inS WÄholimmensPital, dort wurde bei ihr eine Erkrankung an Lues sestgestellt. Die Patientin war ein unentwickeltes, unärrsehnliches, kleines, dürftig aussehendcs Kind. Auf Befragen des Arz'es gab sie an, daß ein Taubstummer, namens Kuezera, . sie, als sie im.Hause über die Treppen ging, in seine Kammer geführt — er wohnt im selben Hause — und dort mit ihr Uns'i t t l i ch! e i.t e n begangen Gabe; das sei vor ^einigen Wochen geschehen. Das' Wilhelminenspital erstattete die Anzeige und Johann Kuczera wurde wegen Schändung, bezw. Notzucht, >dem Ländesgerich'.e eingeliefert. Nach zweieinhalb- Monatlicher Untersuchungshaft warrde er entlassen und der Akt 'dem Bezirksgerichte Fünfhausabgetreten. DieAnklage lautete nunmehr wegen Uebertvetstng nach § 335.. Die Bechandliing , wurde vom. Landesgerich srat' Dr.. W e in! i ch durchgeführt, und zsvar mit Zuhilfenahme eines ständig beeideten TaubfLummendülmelschs. Ms.der Berharchlung ergab sich, dawider Angeklagie lueskrank ist, daß die Krankheit vor 17 Jahren bei ihm Mn AuSbruch'gekommen ist Und sich gegenwärtig in einem derartigen Stadium befindet, daß, wie das medizinische Gutachten besagt, der Kranke selbst nicht unbedingt wissen mußte, daß er noch krank sei. Der Richter stellte an das Mädchen verschiedene Anfragen, aus deren Beantwortung -die Begründung der Anklage hervorgeht. Der Angeklagte behauptete, das Mädchen habe ihn belästigt und sich ihm aufgedrängt, worüber tos Mädchen in Tränen ' auOricht. Ueber Befvagen des Richters erzählte das Mädchen, sie sei einige Mcheu irn. Spitäle gelegen. Dem. Vater sei jedoch die Sache, zu teuer geworden; er habe hie hohen Verpflegskostm nicht mehr erschwingen könne« und da habe sie das Spital verlassen müssen. Sie stehe aber' wei er in Behandlung und müsse sich immer nach einigen Monaten einer mehrwöchentlichen Kür unterziehen. Sie gab an, daß der Angelklagte sie einfach aufge- . Hobe« und sie in seine Kamrmr getragen .habe; sie habe 'sich gefürchtet vor ihm «nj sich nicht zu schreien getraut. Der Richly . ter sprach d Angeklagten schuldigend veMrteilte ihn zu vier Monaden Arrest; 'die UrttersuchungHaft von zweieinhalb Monaten wu^d. in die Strafe eingerechnet. Als mildevckd nahm der Richter den m' id'^.reu Intellekt infol.je des Gebrechens .aN.. £. :ivtt.ist de Umstand zu erwägen, daß fr*. Ängekwgte, wie das medizinische Gu achten hervorhevr, niwt wrssen 'mußte,.'daß irr noch an Lucs kramt.- Haftbar ist t* jedoch auch in diesem Falle fÜ. bas Verschulden. »icuct IWoicöen^Uun^ 12. Immer 122S Seite 7 Gestempelte Krotte Aurzahlllng Men Sn Zürich npttekte - die österreichische Krone. . . die ösjerr. gestempelte Krone. die tschechische Krotte . . . . die Märtt» » , g « » » Belgrad « , , ■ « Pußorest » * ♦ Sdsia . , , « i , » * Budapest ...... Äärschau. . < «^ * -".0076 Senttmes. —M7S Centimes. 0.0075 Ü.H076 15.08 o.üs b.äo St<5 3.50 0L0 v.cs'/. ( 0.0075 ( 0.0076 (14.90 (6.05 ( 5.35 ( 8.75 <8.50 (0.20 (0.08 am 10. am 10. am 10 am 10. am 10 am 10. aM 10; am 10 am 10. SSnncr) Bönner) Jänner) Jänner) Sänner) Iännsl) Jänner- Jänner) Jänner) Men« Börse. Die Entspannung auf deO GeDMaEo und die Steige^ rung des Notenumlaufes hadert gestern auf die Kurs« .befestigend eingewirkt.Die Kulisse eröffnet« auf fast allen Gebieten zu wesentlich höheren Kursen. IM MiLtLlpun'kte des Vevkchres standen. Waagner-Mien und SüÄbohnpriovitäten, erster« profitierten von Gerüchten über die bevorstehende Ausgabe von Gratisaktien und bewegten sich zwischen 372.000 mW 400.000, den SüAbchlchrilwitäten Sam die gestrige Bevwal- Lungswissitzuwg der Südbahn zugute, von der man wichi'itze Ergebnisse erwartetes Sstdbahnprioritäten wurden v^.vvschen 596^000 und 638.000, umgesetzt und, schlossen nahezu zum höchsten Tagrskuvse. "Die Stergevung der tschechischen Kwne ru Zürich t'vug zur. Befestigung der tsch.'chischen Werte bei, so daß ZivnostensLa-'Aktien, di« zu Beginn des Berkchres 10.000 K. eing'Mßt hatten, diesen Verlust wieder hereinibvachten - und fchMßKch, mit einer Sw'Wrurvg von.15.000 K. den Dlarckt der- Ließen. Von ungarischen Werten Waben msbösottdere.^algo- Kohlen, ungarischö KMit mch ungarische Hosherr . gesucht und e§' kamen ihnen auch Käufe' . für Budap^ter Rechnung zu-, statten. Nach vorübergehender Wschwächung, die auf Gewinnsicherungen der lokalen SpÄUlativn zurülWfWen war; setzte sich die feste Kimmung, ausgehend, von Güd'bahnprioritäten, durch und blieb Vis zum Schlüsse in Geltung. Mit. AnsuHn« von Ländevbank-, Anglobant- und Krupp-Aktien gingen sämtliche KÜliffepapiere mit Steigeru-ngeN aus dom Markte,. . Im Schranken verlieh die Festigkeit der tschechis^n Wert« dom Verkehr das Gepräge; Wer auch jugoflawische Werte, wie Bosnische Äcmdesbanlk, Trifailer urü> kvainische Eisew standen. in. Nachfrage.. Fest lagen ftruer Dampffchiff-^ und Petroleumwerte.. EiWelave österreichisch« Werte, wie Göfler Brau, Wienevbevger Ziegel,. Kcckel rr. Dräht, Steirische 'Magnesit und Desterr. Eiisenlbchrvverk.hr hatten' gleichfalls namhafte -Kurssteigerungen zu verzeichnen. Dagegen büßten Äeit-- scher Nbagnesit M0.000 K. ein. . Besstgsrecht«: Clötil-dr M.000 K, ErzAetzerÄ 4600 K.-, Awestem 8100 K. - ." ' ' Jur Zusauwvenhcrng mit der Steigerung der tschechischen. Kranes waren aus dem ABagsmaÄlie '.fföh«chische'''Mch ^sm»Sscht»- ffchrchische Prioritäten bevotFUgt und höher. Oesterveichische Renten»! äußer gemeinsame Goldrente, erzielten gleichfalls bessere Kreise. " Don den Exv te n:.-. notierten:' .Äpollo^ibn' 3000 bis MSO^-'EoS M00 bis 2?00, Eppl« u. BüKachn 16.Ä0 bis 17.000,' Mrasniva 40.100 bis'44.600, Steirische ^KoW' 19.000 vis 20.000, 103.000 bis 108.000, Erdöl 19.090 bis 21.000* - ' ’ ' . '; Wiener Borsekammer. In der am 10. d. unter dem'Vorsitz des' Präsidenten Bemhavt'Po.pPer-Artberg aibgehalten-rn- Vienarsitzung der Wiener Borsekammer fand die Wahl des Präsidiums für'das Jahr 1923 statt. Es wurden wiedergewählt zum Präsidenten Herr Bovnhart Popper-Art»' b e r g, zum ersten DiHchräsidenten Herr Samuel St ein hü bl und §um zweiten Vizepräsidenten Herr Julius Stern..Die Gewählten dankten für das ihnen neuerdjngs. bewiesene Vertrauen und stellten sich mit allen Kräften wie blshermich tveiStechm in den Dienst der Kammer und chrer Einrichtungen. An Stellender vevstorbeurn Borsevate Hugo Tugrndhat mrd SiegsviÄ Rosenbaum wurden die Herren-Karl MeNdl in das Ordnungskomitee, Richard Hdck und Johann Th. W a n e u ra Äs Ersatzmänner' in die Disziplinarkoinmisiion -und Ernst Straßer in^das Kretenlomite« berufen. Aus dem Ge.'chättsbevicht der Börsekamnver ergibt sich :in erhebliches Änjvachje'v.der Agenden gcllenüber .dein D';jabre. Dw Steigerung d«e Ayevöew beträgt 18 Prozent gegenüber l'.-^i, 33 Vrr-zent gegenüber 1920, 100 Prozent grg'.nuv.r IVtf* urt?')i Prozent gegenüber 1918. Die EintMsgevühren für das Jahr'1923 nÄ>'t tat Gebühren für ö;rank;nvlitze, Schreibtische. Tettphoue ^usw. wurden nach den. Anträgen der FimanKkoMmission gnichmigt, ebenso auch der Vmanschläg für die Gebarung un Jahve.1923. Die Berichte der.'verschiedenen Stiftungen zur Unterstützung'an Bv^ebesuchern./ und dereü Hinterbliebenen wurden unter Botievung des Dankes an die Mitglieder-der StiftungZkuratovieN zur Kenntnis - genommen. . Entsprechend, drn Anträgen des 'NotiemugSkomitees wurden -die. vorliegenden Gesuche wegen Notierung, bezw. wegen Ausdehnung der -bestehenden Rotievnngsbewill'rgung zustimmend erledigt. SüdVah«. Die GMe-raWveÜion der Südbahn teilt 'mä: Vorgestern und gestern fandest Sitzungetr des Verwaltungsvates statt» an denen auch die Bevtvet>er der ' territorialbeteiligten 'Staaen 'und der Asioeiatistn.NÄionale teÄnabmen. Deur VvrtvaLormgsrat Gurde zut Kenntnis gebracht, Äaß di-e über Dvasestikstw» der Re^ümmgches MnigvolcheS' der Serben, KroawttstrNv Slowenen üish-r &tn VerwÄltungSrake | angW^- reiide. DvitgMdee .Minister ad föittt! Ing. Jei'ic und'Generalkonsul D" Eeröv-'-e ihre "Dm Hon gegoben haben und d ß an chre-MSv^ter' ad- ^oint Jrrg.'Ranislav Ävrampv ie mp' der JnfPÄror des Verkc-hrsministeviuMs U Becv I I grad Dr- Frau. B o c i n a ru de« VetwÄtungsM. prä<Llttverl' j wnrde-.st Dw V<rw'utuugsrat W>oen ausscheidenden. Herren den ibärmstcrr Mnk kÄHäsPeiWN- Wd'-soda-M 'die"beiden'vstn' hex RögierunH. deS KhMreiches -per Serben, Kroate;r undS(cwenen nunmehr prösWvvten Herren kooptievt. Einen brekt-:u Rüum in den Beratungen des Berwaltungswtes'nahur die Eryrterung dermit hem Regime desinitff zusammeNhängendrn Frag«'» ein. Es wurde beschlossen, an kön'g ".ch .taliefische Regierung Ersuchen zu stellen daß dir Konferenz,über -tas Regime desimtif für den 5. Februar nach Rom eistberüsen w^lde. Der Vertreter der ttalienischen Regierung hat es überniommen, di« Einladuttg bei seiner ReHiemngzu veranlassen. Die übr-igrn Verhaudlungsgegenstände bezogen sich auf - Ange- > legenheiten -der Laufenden Geschäftsführung. Die BerhandlnnLen über WSllersdorf. Gestem! fanden im Bündesmini-stevium für schbale Verwaltung Verhandlungen über die Frage der Wiederaufnahme des Betriebes', in Wöllersdorfer Werken statt. Bei diesen VerhaMungen, hie mit der Seitung.der WollerOovser. 3VeM-Ä.-G. -oinerfötts und, den Betriebsräten der Gesellschaft andeversetts geführt wurch>n, konnte eine.' 'befriedigende Annäherung zwischn bvideu Teilen nicht erIiolt tverden. Da auch Differenzen finanzieller Nckur zu berÄ'migrn sind, werden dK BerhaMungen fn den nächsten Tagen fortgesetzt werden. \ -. Von den Devisenmärkten. Nach woübergchLnder Echvlung auf 0,0512 behauple-te sich die Hei ch s mark in' Zur i ch schließlich auf demstqrgestrigen Tiefftand von 0,05. Der-französische Franken und die Lire besserten sich aus 36, 35, bezw. 26, 25, die tschechische Krone überschritt den ‘StanS)' von 15 und schloß 16,05. Die polnische. Mark bröckWe auf 0,0275 ah, währerch die öfterreuhischen - Zahlungsmittel auf ihrem stabilen' tiefenMiveau vecha-rrten.^^Jn Berlin hat hie ZurückMhung der ämerÄawrschen Truppenaus den DOissn? nmrkt gar keinon Eindruck' gemacht, die KÄastrophenhcouffe'.We >sich„ stMr^ovt,' nur Zählung Wie» hat sich umeine Klskrizfett abgesö^vächt. -Die Bässerung der tschechischen Krone hatte in Prag oms weitere Abschwüchrmg. der WestbMen zur -Mge.. » . - . . . / '. '• Revision des Kontingentvertrages -wische» Oesterreich u,td Ungarn. Wie. verlautet, bsabsichtigt die ungarische- Regiersurg eine Revision ^des Kontt-ngentvertrages -mit ':Oesterreich, da Oesterreich erklärte,.einen Teil der KöNttngentwaven,nicht liefern zu könnest, - andererseits fnstckge -des -hohen WeinzollrS Uilgaru vuch die i'hrn zugebillig'en Weinmengen in Oesterreich nicht abzusetzen veryrag. Gegenwärtig ^werden .täglich ettva 300 Millionen Zahlungsmittel zum Bezug« von Textilwaren, hauptsächlich Stoffen,' angefovdert. Die Re-gremng dürfte die auf' Freiliste befindlichen Textilwaren stveicheü.' srist «ine Reform des SpaÄassenwesens Mf ' imnmenfassung 'aller ^mmunalsparkassen, w . einer Zuv t «> '• - “ - ----,t-—n—» wodurch eine namhafte Performlerspannls erzielt würde,- nahegelegt. Jur Juni wuvde vom Gemeindemt eme Kommission Zur BoEvatung in Angeleaenheit eingesetzt. . Nunmehr "ist'es'gelungen, die i,chwwvige Regelung ,zum AbMuß M.dringen; so daß der Ge- -mewdevat in seiner.nächsten Srtzüng die gestern vömWMeMt beschlossene.VereiniMnä der KEnmMMrkäOn.RudolfLheim, Hernals, Döbling und Floridsdorf mit-dev Zentvalspastkaffe der Gemeinde Wien zu.einer einzigen Anstalt genchmiM. Atti-d. - Emzrgdie ^aäkasse Währing, beider sich ^sondere Schwierrgkeiteu-ergäbest, bleibt vorläufig mißerWv der Neüorgamfation. Dauvtt ist die Auflösung der Een KdmmunalsPürkassLn' m >deu genannten Bezirken vollzogen^ stMer'die Gemeinde ihr Herm falls recht an den Reservefonds - dieser Komutunalsparkassen verzichtet und die Haftung der Gemeinde'auf- -rocht bleibt. Di« Gemeinde hat sichbereit, erklärt^ die Werzöhligen Angestellte», die durch die Personaldermnuderuna - bei der Zusammenlegung entbehrlich werden,- -in ihren Drestst-LU übernehmen. So wird die Sanierung des' Wiener SpärLrssertzivHenZ. phne.Bengchterligüng der Angestellten, bloß zum Vorteil der Einleger, denen nun eine große leistmMWge Anstalt zur Vedfügimg steht, durchgefühvt werden.' Ausgabe der Zwangsauleihe-Obligatiouen. Die «iederösterve-ichische Finanzla-ndesvirektwu teilt mit: Parteien, die bis zum 15. Dezember 1922 bei der Verm-ögensäbKbeBe'rrLchnungsabteilung, Wien, 1. Bez.. Singeistraße 17, ZwangsünlÄhe «ntrrchtet hüben, können dovtseWst. dre' ZwangsanlAhe'-LMigationen an den nachste'hend verzeichnet«« Tagen in der Zeit, von 8 bis 1 Uhr bchÄeu, und zwar nach dem Anfangsbuchstaben ihres Zunamens. I m I ä rr n e r: A eur 15., B E 16. ms 18., C und D am 19., E am 20., F am 22. und 23., G am 24.. und ' 25., H am 36., 27., und 29.. I am 30. J.m Februar: K am 1., 3. und 5., L am 6. und 7., M am 8. &ik 10., N am 12., O und P am. 13. und 14., Qu und R am 15. und 16., S am 17. urch 19., Sch am 20. und A., St am 22. stich 23., T am 24 » Ä und B am 28., W am 27. und 28. Im März: Z am 2. ~ Mer die festgesetzte Frist nichts einhält, kann die Zwangsanleihs- Obligationen-in der' Mt vom 5. bis 17. März d,. I. bWpen. Mitzubvingen ist die Bestätigung über den , erug-ezahlten Zwangsame'chebetrag. - Befreiung der Mefseabschlüffe Vau' der LuMSsteuer. Zwischen der'Wiener Messeleitung und dem.S-iadtrat Breitner als Finauzvefeventen der GerNeinde Wie» fft eine Ver-- embaru-ng getroffen, worden, wonach der'Äragistvat.bei der Wiener Frühjahrsmefle die Messoanfträge an Ort und Stelle durch einen Beamten überprüfen und, wenn sie den Charakter von -Engvosgeschäften tragen, als solche bestätigen wivd>Die derart bc-stäugten. Berkause.werden n i ch t der^ Iux u s w a re nab gab «'unterliegen. Bevorstehende Tarifermäßigunder tschecho-slowakischen Eisenbahnen. Di« t.schecho-<flowa-!iischrn' StaatZbahnen b2absichtrKn,' die Davise für Eisen, Stahl und Waren, ferner für Glas, Povz.'llan, Ldnwaren, TexMiest und Haute durch Dr- KaWkätion auf den Stand, der.VoÄnegsz-eii hevabUffetzen. Die geipian» Tavifermäßigung hätte eine nicht albschätzbare Wirkung auf V.e.ExvortM'fK-lt des Landes : ■ ■ i Du Protestveesamntlung gcj^tt die Erhohimq der Bahnhoflo^rplatzmk-iev. Die gestern im Grem' m 'dev Wksner .K.rwi.Mnnich'aft Ä gchÄtene Protssthersammlun^ aller an -B^MoflvMprätzen und m^oxinen intereffierten Bvaechck f'f. n die von listr BmideSbahmietwEurv - verfügte nMrL-.'' Erhöhung.der L. ^rMs/Mv^en «ahm e.sten erreigten Verla?.','. Es 'w-rdr, daMff vcÄvte^n, (H. d'. L^äeu-latzmieler mit der WivV!»r<ffal-r 'HiHä ubervcksmt wurde«- rnÄ M ME-n^pr'vi<Hr< diekev Mieter' dadurch erust.ich 'He7. drcht erscht»iv-L. Wucher Art dr« dt'vgLuoMmene ZiuMiaeeuna str, ^ve.st daL-^.',s;x:l. M fe c‘ti i 1800. Quadvatwele'r 'ÄNfasserHar. L^rplätz iw Jahre 1A1 noch 3 K. per QuadKtt-