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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-11 · Heft 1405 (11.1.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1405 (11.1.1923)
Date
1923-01-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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\ Seite 6 Wien, Donnerstag Wiener Mprsenzettttns. 11. Jänner 1Z2S Rr. 1« alle iiLcvMgt und erschütttÄ, auch beit Vetter J'uistus, der fich unl seine Verze'chung nl-iM. Da vevftcht es Christian, den Argwohn von neuem wach zu vusen, mit wilder Luft an Delbstanalerer fichrt erden Vetter wieder-mrfeine rreueJLchrtr, bis -der in msendern Haß chm verheiK, in Tag und Nacht zu verfügen. Christians Berechnung fyat ihn nicht getäuscht: sie lugen albe, die umrdcvollen Levtreter der Bürgerschaft, die ihn mit W-ren-- beze Würgen überhm'isen, die Titel, die Würden, die sie ihm zu- '-veirden und auch die Ergriffenheit des Vetters war Lüge. In der Erkenntnis bricht der harte Man« zusamnm:, ein Schlagausail rafft seine letzte Kraft dcchiu. Der letzte Akt spielt sich in ganz getreuem Par-allelismus Zil'in ersten und zweiten ab. Wem: der Vorhang ausgeht, sitzt Christian Wach jedesmal am -selben Platz, in der gleichen StÄt>nng. Dam: -bringt Schwester Anne einen Liebes-gruß Heroin — im ersten' Akt einen Strauß Rosen, im zweiten Astern, nn dritrer: ein Chrrstbäumchen. Nun-kommen die Würdenträger, um auf den verdienstvollen Mitbürger ne-üe Ehrck: Zn Hausen, schließlich erscheint der Vetter, der-versteckte oder offene Angriffe ausübt. In dieser äußeren Einförmigkeit, die vielleicht letztes Raffinement bedeutet, entfaltet sich Leidenschaftliches dra-ma- . risches Leben. Es erreicht im Schlußakt «den .Höhepunkt, «da Christian Wach der:-Vetter bittet, sein SchuDbekenntnis, das im versiegelten Brief verschloffen. ist, ungelesen in die Wammen zn Wersen. Es geschieht, was der Menschenkenner vorausgesehen, Justus kann. der Versuchung nicht Widerstand leisten und findet — ein leeres Blatte Christian Wachs letzte Hoffnung erlischt. Er hat bei allen den Menschenfreunden seiner Um- Achung, er hat hei semom'emsigen Blutsverwandten:M ein tleiu. wenig HerKichkeft, .um ein' Fünkchen Wärme, ran: ein Restchen Bertiaueu gebettelt. Mren find chm «in reicher Fülle Wteil . geworden, Ätzer er «ist bottelarn: geblwben dabei. Und «er erkennt in der Rot des SteiÄens, daß alles,' was er an Wrchlraten ausgeteilt, nichts: ist gegen das bißchen Güte von Mensch zu Mensch, daß die -großen Daten «und großen Gedanken winzig loerfeen neben der sanften Wärme, der Reinen WÄt. Aber auch im Sterben beugt Christian Wach seinen starren Sinn nicht. Das Bokemrtnis seiner Schuld, das die alte Anne -von chm ersteht, damit ,Her OÄ>e Gart es hört", es dringt nicht über seine "Lippen. Unter dem Blldms der Gevpserten stmbt der Mörder, schuLws-schuLdig, weil er mcht zur rechten Zoll begriffen, um wie viel größer die kküre Liebe zu einem Menschen als die große zur Menschheit ist. — Die widerspruchsvolle Gestalt des menschenhissenden MeffcheMfreundes weiß Eugen Klopfer Unheimlich lebenswahr zu machen. Kerne -sorgsam berechneten Mette, .Line Raffinements, nichts ErMgettes. Bon -der nervofin Sprachstörung bis zum schaurigen Sterben des Halbge-- lähirrten im letzten Akt ist jeder Mick, jede Geste, jeder Tonfall einfach und aus der gegebene» Situation sigenÜÄh seMtverstmchlich. Mau beurteDt die Leistung nicht, man erfe&t sie und wundert sich nur ein emziges Mal: wenn der Künstler, dem Beijailssrurm Gehör schsrckend, wi>eder erscheint und mcht mehr de« gelähmtm Fuß uachschsspyt. Allerdings muß gesagt werden, urÄ es läßt ffch wohl ktm -ei» höheres Lob ansspvechon, lmß der Künstler vollwertige Partner gefinÄenhat. Herr i Schmied er brachte vre Gestatt des entrüsten Leutnants jj Mt scharfer M-LvätterisieoungskMfft zur vollen Gelttmg,uud i hätte man der Schwester Arme Karoly) auch etwas! stärkere, wärmere Farbe» gewünscht, so war es doch eine vorj treffliche, darstellerische Leistung, iüe «omrnrOch Än letzten Akt! erschütternde Wmckwg iifcte. Unter den Epifodenfiguven, die s durchtvegs gute Darstellung erftchren, zeichnete sich Herr Ran-! Kenh.ofer.als Bürgermeister besonders ans. Auch der Regie \ G volles Lob zu zollen und nur gvßen das Brldms der Tante! Brigitte — es sieht wirklich wie die Pest ans —wäre Eintzwuch j Sr erheben. Im gatten emAberch echten Kunstgvm^ses, für -den ws WMtzrm M MÄndkm Beifall dchOe. . A. M. Ms dm rheatm». l S-äM'kh e s t 9 ta Morgen. 7. Uhr 'atzekds^Ml:»^s' Zk^rdinand Prinz von P r e u tz e n°. — Dknrkag, 7'Uhr abend», »Di« fünf Frank f^r-- MWvöch. 7 Uhr abenndr, Jt,£*■&&****#; «ö Um Ssr! SchSntzerr. v ' .. Akademie4HM.> di^ Groteske .Der vdn QUölnar »«d Alfred Laim. ' ' 7 r -. 7. v St-als »per: Me tzenLje Vorstellung Hai folgende Besetzung der LauptroLenr Lönigtn -er Dacht — Frau Kiurma; Pamina. — Kr!. Geyrrsbach; Lamivo — Lerr Krauß (München): Saraftro — Lerr Zee; Papagrno --Herr Lerger: Papagena — Fr« Lovanooir; Sprecher —- Kerr Markhvfß Dwigeüi Lerr Schalk. Anfang 7 Uhr abenö». Dolksoperr Sktät unter Leitung Festr ©ejn* sartntts neu Mtert Lortzirrg» .D^e r W t l.d sch ü tz". ^Die Besetzung ist folgender Darovtn, Freimmm — Fr« Frledl- Äöhm: Gräfin -- Frl. bÄmger-7 «rächen - Fr!. .Wagschal? Daneüe - Frl. DSck: Kronthal -7- Lerr Preuß: Gras -.Kerr Tauber: Baculus — M,^Spml«jtkM: Herr OberreMenr Saa». /fyiF-'- fv*.« '' 7. D e uijches D o^ck «OOsch tÄdLNSe Dr. Audolf 2ÄkvN als Schalavier i» ,D a s v i er t r S e d v t*. — Sonntag, halb 3 Uhr nachmittags, neu einfiutztert, Reftroy» e » Zerr i f (t « e‘ mit Willi Thaller t« -er Hauptrolle. K a m m erspiele: Heute und die folgende« Lage um M 8 Uhr abends. Dajtfpiel Gisela MrbeM »D \t he ißl ü t: 0 e A p o l! 0 n i a". Morgen. 10 Uhr abend-, (Nacht* Vorstellung^ Gastspiel Leopold«« Konstantin-Oskar Beregt, -um ersten Maie «nd 0« de» folgende« Tagen oriederho». „Der G a r t e n der Luale n“, nach dem Roman von Oktave Airbeau. von Andr^ de Lorde und Pierre Lhaine, deutsch von Robert Blum. — Sonntag de« 14. d.» r Uhr nachmittags, ,.D e r V 0 t e r4*. Raimund* Th e a t e u Haute Eugen Klbpfer als Prof. Duhr in dem LuWel von Bahr. .Der «elfter-. Morgen Goethes .y p h i g e n : e a M 2 « u r i»«. - Eonnlaa. halb 11 Uhr vormittags, liest Vntvn Amon aus «n-! ff des SO. Geburtstages Alexander E. Sedlmayrs dessen besti.^onrtlc AltwienerDofenstück e. Um Klavier Prof. iUik Longe. Das Reinerträgnis stießt den Armen de- Bezirkes 'Neubau zu. Harten find an den hejd« Kassen Theaters nhüllttch. r;*.' % h r a t e r i n der 2 0 f e f st.a d l: Heute, morgen «od Lamstag »L i l t s E von MUS. Roland* ne EnsetSble-Oastspie) der WILNAER TRUPPE Heute DoimcrstÄg. 11. jänrier 1983, 7 lllir abend« (Zwisclien *wei Welte«), DER DYBUK Dramirllsch« Lebende in-3 Akten von’Sch. An—ski 9822 und Zofef Zarno in den Hauptrollen — Sonntag .T h e r e f e R a q u i nmit 3da Roland als Gast. Renaijsancedühne: Heule und mor^n. 7 Uhr abends.. Gastspiel Claice Wallenttn „Der W rrwolf". — Samstag. 7 Uhr abends. Gastspiel Ctaire Wallenttn, zum ersten Male und an den folgenden Tagen wtederhatt. „Z s r a e l". eine Komödie in 3 Aufzügen von Henry Bernstein, deutich von Rudolf Lotaar. — Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „M e t n Leopold". C-a r l - T h e a t e rr Morgen, 7 Uhr abends Premiere der Operette ,.D: e Brasilianerin" von Beda - und Max Neat. Musik von Oskax Sascha. Mitwirkend: Das Wiener Kannnerquartett. Arrangement der Tänze Otto Glaser. — Samstag, halb 3 Uhr nachmittags, Fefioorstellung zugunsten des Fmpresartos und Theaterazenttn M. Läncer. Mitwrrkend : Länst Niese. Gisela Werbezirk. Leo Slezak, Kammervirtuose Alfred Grünfelö, Max Drod,. Heinrich Gtsenbach, Franz Glawatsch und Ernst Tautenhdyn. Z o Han n S t r a ü tz * r h « o t e r-r Sonntag nach* mittags „D a s H o l l a n d w «i b ch e n*. W och e n s p i e l p l an der Volksoper: Keule, 7 Uhr abends, neu einst«diert, »D e r W i l d s ch ü tz". Morgen, bald 8 Uhr abends, „Hoffmanus Erzählung e n-. (Kein Kartenorrkauf.) Urbermorgen. 7 Uhr abends. „Aid a". Sonntag, yaib 2 Uhr nachmittags» .Die Fieder- « a u s": halb 8 Uhr abends, „Der W i I d f ch ü tz". Montag, halb 7 Uhr abends, „Siegfriede -Dienstag, halb 8 Uhr abends, „Rigolet t o". Mittwoch, 7 Ahr abends, „Der E v a n g e l i m a n n?* Doni^rat'.-. halb $ Uhr abends, „Di e DDche m e". -er Aaenmsche öpionasejirsreß. Prag, 9. Immer. (Del. Äer ,Mr. MovgMzortumg".) Nach Zlbjchluß des Verhörs Mit Baeran würde -der ObersUsuttraut Souk-up als Zeuge verm>mmen. Er gibt AusLuafft -Wer den diachrrchtendiervst 'der ischecho-flowatffchen Armee und erklärt, vou einem Verirmmnsuvann, den er mit.Rücksicht auf das DianstHehMMNs rckht nemven dürfe, über die Tät-rgLoü des Sekretärs der ungarffchen'Gefandtschast Är Prag Bajnvczy Awterxichtet worden zu fest:. M^ Ve-rtLMMsmamr habe chm gesagt, daß Schwabe für Boevmr RachÄchtr« verwiMe. Dev behauptet, daß du:Atttzärrfche uu-d di« polerifche Gefand 1 s ch of t i» Ppag^btzk-chnM WgetvagMen RochvichteM ansgetaufcht ha^n. Auf-Äe Fva^ des Vorsitzendeu, ob der Zeuge von ei-wer ALrb«ndMyg-Basvcms <m& Schwabe iKermtms habe, -erwiderte SouLup, daß Mgeordnvter Bwevan den Schwabe dem Baftwczy emPfoGm u«d daß Schwabe feit dem Jahre 1921 für die ungarisch« GefandffHast/gea^^ habe. Der Bevie8>igor Schwatzes 'fordert dm Zeugen auf, den- Namen jenes EeottEnsmamves AN mm :S)ec Zange LMaeigeü. Lüe N«»° mmg des. Namens. . . Im weLLeven BeÄMfi.LM Derhors SoMchs -Äwivahrt sich MgLmdnster Bosvan.gegen, die MAck, mit deusn gegen chn grlwbellot werde. Er.bohauptÄ, daß «der: <aU-e Abgeordnete« 'der Opposition FasMt geführt. werdM. In dem fsv- Mgen jd sottet anderem vetzeichno^ dafi «er soi-we SvkretürM 'Zn SpionageKoecken.imiwende. In der gestrige« BechmrTrMg wmÄe der MrMch wvM! Spionage veTMtMe L^llumü Nov^rovsky aus Brünn als Zeuge «nvemomanen. Er gab zu, mit dem Jurfften Schwabe in BockiWung-MtaWen zu feÄr, dem er -viw- bis sechsmal NachMtW DevgchcV Hobe. «ss?.«»chl. . WKHvmd der GrDevmchme RodcckEyS «WM der Voristtzvude ein Schreibsu, worin , der SchvWÄbM des ^örünner Mvntagsblattes" und der^ Brümver Lbetlehver Schindler die Vorladung mit dem BemeÄen Furückschickon, daß sie ni ch-t tschechisch viersteheu. Der BorsitzeWe bemerkt zn.de» Verteidigern, er hoffe, daß sie chm in diesem Prozeß, der sich bisher so glatt abgBvickÄI habe/ , wohl SeiE SchwievigkeÄen machen werden, wovaeff die BeMWger MÄckrten, daß sie für 'dieses Bechattttr Lrer Zeugen nicht -ver<MtwvMch gemocht werstwtors dieses Hauses als Unterscheifi. -Herr Pinkerlö ging auf Vm Vorschlag des Amtsdivners ein und erklärte sich auch t>c* reit zur Zahlung einer Provision in der Höhe von sieben MT--, lionen Kronen. Die Hälfte dieses Betrages handi-gte er den: Narr Mch als -Angabe ein. Nach einiger Zell begab sich Frau Pinkerle, da Mrr die Alvgelogenhell unrer verschiedenen Vorwänden verzögerte, zu dvn Hausadinmistrator in der Prlllg Eugengasse, wo sie zu ihretn Entsetzen ersichr. daß die gange Geschichte von der Wohnung, ein Schwindel des Mrr sei. Der -vovgewiesetu: Zettel mit 'der angMichen Uut-erichvift des.Adrnimstraiors erwies sich als gefälscht. Florian Narr hatte sich, min gestern vor einen: Schöffens-euat unter Vorsitz -des Hofrotes R-e -i m gegen die von Staatsanwalt Dr. Händler vertretene AMagc wegen Betrrrges zu verantworten.' Er änderte, sein in der Vorunteüsuchung angelegtes Gestänldn'is dahin um, daß er tzchauptete, er habe von Zn-rr Arntsperson erschrcn, daß die fragliche Wchnn-ng in der Prinz Engengasse'zn verttmfchen sei, und ■ daraufhin erst se'ne Dienste dem Herrn PnckeA'e rängcboten hat: Der Gerichtshof gt-la- .gt« auf Grund. . des Boweisvevfahrens zur Usberzeuzung Vm: der - Schuld des. Angeklagten nn!d. vevurt-eAtV diefen W s^chs Monate.:: Kerker. „Ahne M«M Me ich Mt kn den Arrest", -Vor dnn Landesgerichtsrat Dr. Glaser hatte sich kürzlich -die 22jährige Private Pauttne Sehn-all wegen Dickbftahls «Ä«s Huhnes M verantworte«. Auf ihren Armen trug sie ein kleines.Kind. Sie 'leugnete, dm Diebstahl -begangen M haben. Eine Zeugin gab -an,- daß sie gesehen habe, tvie die Angeklagte, ein Huhn gestohlen habe. Die Sehnal schritt mit dem Kinde im Arm auf die Zeugin zu und versetzte ihr eiutz laut schallende Ohrfeige. Der Richter verhängte über die fe geKagte eme DrsziPliuararwststDafe von drei/Tagen. Auges klagte: ,Herr Richter, wenn ich die drei Tage gleich abfitzen muß, tvas nmch' ich mit dem Kind ohne WindÄn, deM dah Kind nehm' -ich mit." Richter: „Wie att ist das Kind?" ÄinMs Kagte: „Neun Tage, Herr Richter." Der Richtier bewilligtde? Angeklagter: zur Mbüßung der Disziplinarstrafe einen stvers tägigen Auffchub, um für das Kind entsprechende Fürsorge zu. treffen. AngeKagte: „Herr Richter, aber gar keine Idee,-daß Kind geb' ich rricht aus der Hmck», das Ksttd gchört zu mir, zur Mutter. Wenu ich zur St-rafabbüßung komme, komm' ich mit dem Kick) und bring' -auch das -ander-e Kind mit, das-ich Hab'." Nachdem ihr der Richtet «och Mitgetellt, daß sie wegen des -Hk-ndldieKstvhl s 14 Tage strengen Arretzs erhatt-e, -ont firstttz fmsich-cmsdem Merichtss-aate. , l Solfsaiirt. VWachektetkniue AuszHftmg Wiyl S» Zürich-kotierte dieMerrrichifche Krour'.tz.^ die Ssterr. gestempeltt WD die tschechtfchr Spm die Mark . Belgrad ®®P® »UKO-' &■***&> ■? #;■ # ÄtK {3F7 P,. —.0076 8«MM —.0070 Centimes. 0,<X)75 0.0076 ( 010075 ( 0.0076 (14.50 (0.05 (5.60 (2.85 { 3.50 ( o.sov« (0.03 am 9. SÄmer) am 9. Schmer) am 9. SSnnorj am s. Sänner) am 9. Sänner) am 9. Sänner) am 9. Sänner) am 9. Sänner) am 9, Sänner) (tasnbw fet. Es wurde Mrmr der M L-Äwfföck» dw BlKbeorÄMMu gegs« Uuruhen im Ostrau-iKarwinsr'Revier hchandslt. Rrwakovsky behauptete, die davauf begüMcheü ' drei Schriftstücke im Auszug dom Schwabe überyoberr zu hüben. Dieser habe sie Bainoczy nbermÄ-M 'mÄ dem Ersuche«, sie Dr. Baevar: «mzuhLndigeu. Tr. Baeoan bemerkte hierzu, dies sei wohl «röKich, die Schrrfiskücke feien -aber ' nicht besonders wichtig' gewefiu. Er habe mit Bajnoczy nie gesirwchen. Die Schrififiucke seienim' Parl-anvvnt mit' der -eMgelangten Kovvesponidenz eingetrofflm und Me M" <SS 'WOHüg Mggewmfim. ‘ ‘ ’m WohmmgstMih. Etiren: frechen Schwindelig ist -im September, des voviger: Jvhres der BörserMsponent Kamillo Piukerle zum 'Opfer gefallen. Er suchte feine Wohnung im 3. Bezirk mit vmer der tznueren Stckdt nähevgeilogenLN zu vertauschen. Hiervan evftchr der pensionievte sMtische Amtsdiener FloriiM Narr, der sich cfrrtcS Tages Herrn Piuberlle .vorstellte urw s.h ihm orbökig machte, eine in der Prinz Eugengasfe bef Mche^ hübsche WohMng M Tauschwege M besorgen. Gleich. wies Närr .-einen Zettel vor, arff w6lch-en:.geschr(chen st.nd, daß. dergefertigte Mmimstrat-or des betreffenden Hauses in der Prinz Eugengasfe mit dem beabsichtigten Wohnnngstansch e'nwer- Der Zettel trug, auch den Nainei: des A-Äniui- -;;ivO-iiC;» I! . Sie Misenpreise. OMar M Berlin 10.234,38, Reichsmark in Wie» 6F5. ' l Me iAternütionaLen Devisenmärkte sichen ganz untev dem Eindrücke des fvanzöfffchen Vormarsches r» das Ruhr--, gebiet. Aus dieses EvchMs reagiert natürlich am starSsten die Reichsmark, die Mew m Zürich ^M«vgehend mrter 0,06 gchuniken ist, sich jchoch später bei diesem Kurse bchaupie» ünmie. In Amsterdam hatten jedoch die Devisen B er--. ili n und Paris empfiMiche Rückgänge zu verzeichne»,, während Letztere sich in Zürich von 35,26 aus .36 geltzess-evt hat, Fester war gleichfalls die tschechische Krone, die i« Zürich von 14^50 aus 14,90, -m Amsterdam von 6,60 aus 7,-7gestiegen ist. -Aus dem Berliner Devisenmarkt hat sich gestern dis iKaiastwPhenhMss« verschärft. Der Dollar üiberschM den Stand von 10.230, Pfunde näherten sich dem Kurs von 50.000, holländische GuLden Veckorverien sich M: rund 169 Mark ans MW,75, ber Schweizer Franken überschritt den Kurs, vor: 1950. Zahlung Wien erhöhte sich 14,06 aus 14.01. ' Iu'Wien fft die Reichsmark von 6,85 auf 6/55 zurück--, gegangen, der französische Franken verteuevie sich dagegen mr: 20 K. ans 4765, die. tschechische Krone nm 05-A. aus 1956, wo-- gegen die ungarische 'Krone sich von 24,30 aus 24,16 und die poklnffche Mark von 3^5 ans 3,30 ernnißigte. Dollar und Schwe^er Franken notierten emverändertz sich.um M,St aus 306.300 vevt-euerten. .. . Nachstchend die.offiziellen Notiernugm: Vervtken1!Zeliun§ 6er vevisenrenlrsle vom 1Ö. Jänner 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam k. 1 faoll. Gtddcn , Agram f Jug. Kronen ' . » Belgrad 1 Dinar , . . . y*> Benin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . , Budapest I ungarische Kronen » Bukarest I Lei ...... « Christiania 1 norureg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London l Pfund Sterling . » , Madrid 1 Pesetas Mailand 1 Lire . » „ . New York 1 Dollar , Paris 1 Francs . Präg I Ischecho-siow. Kroo4»» » Sofia 1 Lewa ... . , Stockholm i scUwodBsclteKronor i Werpehau 1 poiiiisUfj MarK. - , Zürich-1* 8(}lmei«.riMintf > Zinsfuß 4 27850.- 27950. Geld Wan Geld Kurs vom 6, Jänner Ware 714.— 714.- C.80 716,- 710.- 7.10 4«/s «44.- 4356. 26.20 26,30 12935!- 12065!- 14185.- 14215.— 27780.- 27880.- 7t9r- 721.- 7«2.^- 721.— 7.'0 7:4» 4404.- 4416.- 26.LS 26.45 »28s!- 13315*.- 14335.- 1/365.- 5 3 327100.—327700.— 326500.-327100. 5‘A 10885.- 10015.- 10855.- 10885. 3446- 3454.— I 70285.- 70435.- i -"O.- 4806.- - i *3 L— 1973^- V 434.STJ 43S.9C Vj 1871,4^* l*TY- 3.50 > 13385,- 133fcr£- 3496.- 3504.- 70-7S.- 70435. - 477 - 4780.-. 1947.- 1953.- 424.50 425.50 18830.' 18870.- 3trJ 3.65 1-M5-- 13?^,*-

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