Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1405 (11.1.1923)
- Date
- 1923-01-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980486--13425-3000067- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
*• T. i , , '*• '"f .1 vi-CUC L Wien, Dornierstag Wiener Morgenzeitung. 11. Jänner 1923 Nr. 1405 -Zerlegung des Kohlenftzndikates nach Ielüfchland. . Hamhurg, 10. Jänner» Znr Verlegung des d2s Kohlensyndikats von Essen nach Ham» i;rrg wird mitgeteitt, -atz die Verwaltung« oweit sie in Essen bleibe, nach Anweisungen Hamburg weitergefiihrt werde. Es sei /Ärsorge dafür getroffen, daß für die Kohnversorgung Uebergangsschwierigkeiten « Möglichkeit nicht entstehen. Vier Direktoren und' die Mehrzahl der Angestellten find noch in der vergangenen Nacht aus Essen abgereist. Nur Beamte ttnd Zngenienre. Berlin, 10. Jänner. (Wolfs.), Anttlich wird gemeldet.' Der z anzösische Botschafter rind der belgische Geschäfts.räger in?crun übergaben heute dem Reichsminister des Auswärtigen ' '-ei gleichlautende Noten, deren Wortlaut im folgeräen '.^dergegeben ist: Auf. Grund 4»r von der RepavationskoylmiffestgostMeu, von Tsutschland ^begangenen NichtrrMunge» ' :i Durchführung des Programms der RßParationÄvmmisiion hinsichtlich L«r ^wlz-» und Kvhlenlieferungen an Fvankraich und 'rmäß den'Bestimmungen der Ztz 17 und-18, der Anlage. 2 zu Toi! L des Vertrages von Versailles Hot die sranzösischeRegierung.beschlossen, eine aus Ingenieuren bestchende und-mit den erforderlichen.,Vollmachten zur Beaufsichtigung der .Tätigkeit des KohlAsiyMkats^ versehenemKontrollkommission ins. Ruhrgrbietm entsenden, «m Lurch die von ihrem Vorsitzenden an oieses Ä^nLitat oder an die deutschen Verkehrsbehörden erteilten . Beföhle dir strikte Anwendung der von der Reparationskommission festgesetzten Programme sicherzrsstellm' und alle für die Bezahlung der zu ergreifen. Die Vollmachten dieser Mission werden durch die beiliegenden Urkunden bestimm^D«^ deutsche 'Regierung wird gebeten^ diese dm.beteiligten Behörden zur Kenntnis zu bringen und sie mit dm erforderlichen Weisungm zur ^naiven Befolgung der darin «n haltene» Vorschriften zu versehen. Die iba-' l'-enische ReglMmg./hat-. glesthWlS^ .LisMffe», itÄienifche'' JNg-nimve an dieser Mission teflnehmen zu lassen. . Die französische Regierung Legt Wm:t, darauf, zu eÄläven» daß sie nicht' daran dmv, geMnwärtig zu einer militärischen Operation «der. zu einer' Besetzung politischer Art zu schreiten. Sie «»'sendet c-nfach ins Ruhvgebiet eine Mission von J-ngeniouren und ist nur dadurch möglich HwöMn, daß das-Bertwuen des Publikums wieder, der häinrischen Volkswirtschaft sich znwendet #V diejenigen, die ihre Divisen zurückgchcrlten oder ihr . Geld rm 'AüslaW angelegt haben,, sich besonnen hahen. ES. ist - nptwendsg, daß jeder HnsichM in Oesterreich->nchh>ttfi, ^die'! heimische VottswirrschM.wMr miszMüch, '/W^Sar nicht -nur mit Worten».soyder-n. auch mit der. Tat. (Abhafte Zu» stimmunguudBravvmfe.)! Hierauf ergriff Bundeskanzler Dr. L°rpvl das ' Wort:. Bei dem Sanierür^^ch^haWlt es , sich in erster.Wie unr eine Frage des - rvdra'anells.^ ML' - ojterterchische' Krone Ldnrmt mir genau so vor wie derNsterreichische Bundeskanzler uW eine Regierung w.-«iWn.,^'tzemokrarrschen - S»aach',. ^Wjchaupt. Wenn der Wähmng öder der Regier'.lng dus Vertrauen versagt wird, dann stüchen sie. Es ist aber ein ttcineves Üeibel,, wmn die Regierrmg stürzt tHeiteriei:), ein größeres^ wenn die Währung stürzt. Ich muß daran exinnern, daß wir in Genf tot Vereine mit den Sachverständigen .aus..den verschiedenen großen Staaten des Westens dahiq Wereingekomaien sind, zu sagen, daß das ganze Aufbauwerk einen Int raum von mindestens .zwei Jahren, in Anspruch nehmen wird.,Leiste sind84 Prozent ider Garantieanleihtz durch stvatlichc Garantien gedeckt und der ^geringfügige restliche Teil -wird in Kürze in den anderen Staaten,, die ihren'Beitritt erklärt haben, gesetzlich sichergHellt ' M begreiflich, daß unsere Bevölkerung, nachdem sie wieder Vertrauen. , in den .Nnstigen wirtschaftlichen Aufftieg igefuuden hat,. mit einer gewissen Äengstttchkeit sich die Fratze sdovlogt: Wird dgs'AuSlaNd stine Verpflichtungen erfüllen '«der nicht? Die. Staaten haben es bev-.iis getan, wie wird es;über mit den Geldgebern des Auslandes sein? Ich habe mich sin dieser Frage in Genf vollkommen wyergestellt. - Was mir °Sorge, gemacht hm, war, wde wir die Nebcrgangszeit bis zum Wetzen der Kvivste Wersbchen Ännten! - In wenigen Tagen werden wir neuerlich vor den Bölleribund treten; daß österreichische Komitee des Völkerbundes «ist bereits für den 23..d. «ach Genf einberufen und dann werden wir Gelegenheit haßen, auch wegen Flüsiigmachung des in der Oeffentlichkeit vielfach miMrstäMich erörterten Vorschusses von 80 Millionen Goldkronen das Notwendige zu veranlassen und hoffen, daß dieser Schritt Erfolg halben wich. Usbet die Zeit bis dahin werden wir mit den uns zur Verfügung stehenden eigenen Hilfsmitteln das. Auslangen finden. Die Verzogenur 'iüe Mn SilAtze der Mission und zur Sicherstellung der AussLhvung ihres AnftvotzeS..erfoWclichen Truppe» vinrücken. Mberuflmg dtt Bertreter iu Parir «nd 8«rl>», w, Ls.Äl«S«j $]\ :cl«graphisch qngewiejen woÄen, .die Geschäfte an den Botschaftsrat abzugeben und Pariß M cherlasjen. Eine «^sprechende > Lchung hatauch der GesaWe. Ä, Landsoerg in Brüssel' echÄten. , .. : -/ . Serüschtt Protest ans Ausland. Berlin, 10. Jänner. (WoE) Die Reichsvegierung hat, die Rutschen Vertreter im Auslande angewiesen, bei den fremden . Regierungen unter, eingehender Darstellung, der Sach- und Rechtslage gegen, die Vertrags- und völkerrechtswidvige Gewalt-';Eik Frankreichs und Belgiens Verwahrung einDlegen, .amten, deren deutlich umschriebener Zweck ist, dafür zu fw . . . . . m gen, daß Deutschland dih M Frichensvertrage von Versailles » ruWen m. den VerhandlunMN über die M Mlllwnen Kromn enchÄtenen Berpslichtungen achtet. Sie läßt ins Ruhrgebiet VeOmrmung ldes Auslandes m der - ' . . . - - - - ' Frage der Besetzung der Pra^dentenstelle unserer neuen Oester» reichischen Notenbank in Verbindung gebracht. Ich gestehe offen: Es hat darüber eine -Berstimmung gegeben. aber nicht bei hen -MWten. Die. Verstimmung. b«Sstand,^i..gewissen wichtige» quAai.Lsschen<WanMifen Wd wurde ans Svrtze für uns geblweü. . v " Nun hat die MmWwebt in England, Frankreich nnd Amevika geglcnrbt, daß die B^tellung eines Ausländers zum Präsidenten ^der österreichischen Naiionalibank von Vorteil für uns sei. Dagegen hat-' sich W dis ganze öffentliche Meinung in Ocherreiöb geäußert. Mr haben uns endlich entschlossen, das Bankpräfivium mkt Wem Öesterveicher zu besetzen/ haben aber zugleich auch dchi ömsländischen Argumente« Rechnung zu tragen versucht, daß wir einen Vertrauensmann des ausländischen Kapitals dem Pvasidenten an die Seite setze«,wollen, ,damit ja kein Grund zu einem Mißtrauen vorhanden sei. Damit haben wir ebensowenig'Unserer Souveränität'etwas vergeben, wie überhaupt 'mit der ANnahme der' Ärmtrolle über die Verwendung der ausländischen ANlechL Der Bundeskanzler schloß: Der größte Teil der österreichischen Bevökkemng bat zur Regierung gehalten'während der ersten zwei Perioden für die Durchführung unseres SamerlwgSwerkes. Halten Sie bei den Knftigm Peviobm' mit der gleichen ZudeWht zu uns und haben Sie Wetvandn nicht nur in uns, sondem in. unser Oesterreich, und beivahve« Sir dieses Bertvauen durch die Tat, dann werden wir ganz bestimmt das Ziel erreichen, das uns allen am Herzen lM: Dir' Rettung Oosterveichs! (Stürmische ZustinMung.) - Me Reise des BandeskMerr mch Neaf. ' Am 22. oder W. d, wiUd der BuMÄkanAer in Genf eintreffen, um dasMt. Nettere. BWvcchungen wetzen deS Fortganges der Kreiiioi.iion zu pflegen. Die. Verhandlungen waren bereits zu einer Zett in Aussüht genommen, wo sich die de u t s che Kris % noch nicht derart zugaspitzt-hatte» wie es jetzt der Fall sst. Doch dürsten naturgemäß die ganze geänderte Situation und hie hierdurch notwendig werdenden Schritte eingehend erörtert werden. ' Vorläufig wich dcr BÄravf des Finanzmmrsters^^ durch Verpfändung der Kred.itreste besviediizt. Damit wurde bereits hMsichllich eines DeileS des Ms der' Llqnidcttion der Oesterreichisch-u-nM.isW.Bank flößenden Goldes der Anfang, gemacht und, auf diesem Wege dürfte foptgefcchven wevden.. Man . schätzt die 'Kvchitvesse inyusive. des Banlkgokdes auf etwa 60'. Millionen, G-MonW^, AWWtr»g' würde für läWve Zeit hinveichen, sio dgtz hie/WschoSdünN Wer den 80 Uillionen-'Jnterl-mskvchit.. zunaD.' keine: «üMttßbare MMttät besitzen würde. .7.'-.'.°''.' ',; . «Baeortwelerfflonefl. '! MgsordnMr F)r.^HMeich Wä n e ck, der. als Vertreter her.GrotzWtsW VoEksPaW.den WvchlkiMs Wien, Jnnen- Ost W Bezirke JWre Slccht» LaMtvaße mch. Wichen), irn Nationoilvat versipr.it,ist , Wests M, rvahezu efnem JH« äN Lin-om Nevvenleiderl schw^ i evkroÄkk und vom National-mt biuvlawbt.siPie uns MtOetsstt wich, hät sich der Ausband Doktor vorgcht. >aß der Devisenvorvat .der, Men Ban.k. bev-.'tS.eiM fpverMechtert»,-. MßW. in die.-HeWM.ss^si n- BjHr.«.n..Merste.igt«^- Daß' sich ein solcher Vorrat.an j ho.f-tze!Lracht wschen,,NUßie./LÄan-eck hat sestv:WtHrch HW fr-sntdßn, ZadtunyZmitteln ^orchwWWschuMguM gegen hen tzchresenen MMgch'inister m -dew',chi-.,Wssi!chr- MP-s''' Aunderlimrler nnü Finanzmlnister Wer dle Golluroleitze. Im Festsavl der Mllitarkäsinos fand gestern abercks eme von der gei.reinsamen Geschäftsstelle der Sparkassen, lavdwirtschasüichen und. geweMtW.'Kreditgenossenschaften einbevusene. VersammLuug statt, welche sich eines massenhaften Besuches erfreute. Nach den BegMtzunWvörtsn des Vorsitzenden Nanonalrates Dr. Stvaffner ergriff Finanzminister Dr. Kienböck das Wort und führte unter anderem aus; Die Forst zur ZoWuntz der Goldschatzanleche läuft am . 16. d. ab. Ich möchte zunächst bemerken, daß für uns gar kein Anlaß vorhanden war, Ihnen heute etwa aus Besorgnis darübeLAgegenüberMtreten, .daß-dwDnleihe nicht gelingen könnte. Eine solche Besorgnis wäre M so wemger berechtigt. als die GLnzahlnngen auf die GoDschatzanleihe boveits den Betrag von 240 Milliarden übersteige«., (Lebhafte Bravorufe.) Die Leistung des Inlandes summiert sich bis jetzt aus -dem, Betrag von' fünsemhalb Millionen ZWÜar, die die Gwßbanke» fix -übernommen haben, und von mchr als drei Millionen Dollar,' die bereits im Publikum Aufnahme gesunden haben. Es W notwendig, diese Zisf-er dLr OeffenttichkM vor Augen zu führen, .da diese Ziffer bew«jt?'baß"''bä"nns m, Oefkerreich die Zeit vorbei ist, in der man die Hände i« den Schoß gdlegt und gememi hat, es nütze nichts, ii sei alles vergeblich. Wir hcchen seir dem 18. November porkge»' Jchves mit dem'Mß^ brauch der Notenpresse zugunsten des Staates Schluß 'geu acht.' , . Die Vevw r.dmrg eines gegriffen Teiles des Goldschatzes, der der österrsichischen Regierung gehört, war etwas Legiirmes, was str der ganM Welt jede FinanzvLÄvaltung durchführt. Innerhalb von drei Monaten haben imt mindestens 24.00^ Bundesangestellte abgebaut. In den nächsten Tagen wird die österreichische Netionalbank Wen ersten,», vom" 7. Jänner datierten Ausweis der Oesfentlichkert Vovlegen, drs dem.h«- S^üuitzm der Grotzdelltsche». ParteiElsWtDd- PeDOtbart: 'Der VeMnd der Abgeordweten dek Gr^MstMen Bolkspartei' hielt unter dem Vorsitzi des.iM^nben Hr. Dinghofe,r «ne längere Sitzung äb, W ftUÄtt M politischen Lage uÄ' zahlreichen i.Dettlilsratzen Mchäft'itzte. Dv. Sch ü r f f erörterte in. lätiigeren MMHymW/"die -Mögliche' Mckwirkung der Vorgänge mr Deutschen Reiche ans unseren Staat und kam zu/dom Schlüsse,' daß Mch füt Oesterreich r'mgsiun Gefahren bestehen. Bigekanzler Dr. Fra n k gab hierzu öbcnsalls. TluMänrngen., Hierauf berichtete Handels-Minister Kraft über - den geg«r» tvärtlgen Starw in der Angelegenheit der Wöllersdorfer Betriebe und -'gab bekmmt» - daß die Vechandbungen nochnicht abgeschlossen find. Z'lM Schluß der Sitzung Me sich W-- geordneter Wollinger dafür ein, daß endlich die Frage der Entschädigung jener BNrgenländer, die anläßM .der Uebergabedes Burgenlandes an Österreich :durchden \ E'lmnatsch und die BandeMberfälle Schapen eplitten hatten, in : bofriedigttrde'r Weise gelöst toerde. Stoffe« unterzeichnet die österreichische Anleihegarantie. Wie«, 10. Jan«<r. Nach einer hier eingÄangten amMchen Meldung hat der König vo.n Italien das Dekve: über den Beitritt JtoilieNS Kür Garantie für die österveichische An-- leihe unterzeichnet. Damit ist in den Staaten der Hauptgamnten die Ratifizierung der Protokolle von Genf vollzogen., Zausten referiert. Wie«, 10. Jäamer. M. Jansien, der Präsident des Finänzkomitees des Völkerbundes, hat sich heute frmh Mer Brüssel nach L o'N d o n' begaben, um den dörtigen Mitgliedern des VöWcrEnmdkomitoes und den übrigen maßgebenden Faktoren über sein« hiesigen Wahrnehmungen zu berichten. Herr Jansien hat -sich insbesondere mit dem Status der Oesierreichischen Notenbank und chver Tätigkeit eingehend beschäftigt, nimmt eine Aüfstellrmg 'Wer ihre erste Bilanz, die in Kurze pMiziert werden wird, mit, wird aber Mch über die- Fort--' schritte der Sanierungsaktton und die bisherigen Maßnahmen der Regierung auf kpoditPolitischeM. sowie staatsfinanziellem Gebiet« Auskünfte erteilen können, ' : s Sektionschef Schüller ist Rom. Me», 10. Jänner. Me die Politische KorvespoMttz erfährt, wivd Seklionschef Dr. Schüller sich dieser Tage nach Rom begWn, um dort Wer die Erledigung, von Fvagen,"dw mit der JnkraftfttzüNg der Abmachungen aus der im Fnchjchve stattgesundene» römischen Konferenz ' Zusammenhängen, zu.vechandeLn., - - - r:\j; . Rätionalrat. Gestern st>M eine kurze Ätzung beS Rationalwies statt, in Vrr das Gesetz über die Einignngsämten für Streitigkeiten <ms Liefrungsvertragen erledigt wurde, Das Gesetz -erhielt rückwirkende Kraft ab 31. Dezember 1922 und ist eine Verlängerung des-mit 4. April 1919 beschlossenen Gesetze-^ In her Debatte bekämpfte der Sozialdemokrat Dr. E i s l e r die Vorlage, teert die EimgUngs-j ämter der Entartung der geschäftlichen' ral'Vorschub leisten. . - Die nächste Sitzung findet morgen statt und wird sich insbesondere mit der Ueberleitung der Geschäfte der Oesterreichrsch-ungärischefti Bank auf die Oesterreichischtz Nationalbank zu beschäftigen haben. ' ' ' Ein neues Wahlgesetz. Wie wir erfahren, hat die Negiemng in den letzten Tä» gen einen W a h l g e s e tz e n t w u r f ausgearveitet, der den Führern der Mehrheilspgrteien bereits zur Kenntnisnahme übermittelt wurde. Die Einbringung der Vorlage ist vorläufig noch nicht in Aussicht genommen, ivas schon daraus hervorgeht, dass 'einige Punkte, wie die Frage der K ö p? pelung der Stimmen, der Wahlpflicht, der Resistimmenmandate'ftsw., offen. gelassen wurden. In dieser Richfung sollen offenbar zuerst Vereinbarungen lm . Kreise der. Majorität getroffen werden. Der ursprüngliche Plän der Verschiebung der-Wahlkreise und der Verringerung der.Mandate<wurde fallen gelassep, um die Notwendigkeit der -AbänVevung des bezüglichen VerfaffungsgesetzeD. zu umgehen, für die eine Zteeivritltelmehrheit aufgebracht tpechen. müßte. Der Enttvurf steht in den Parte iklubs der RegiemnLsmehrheit bereits in Verhandlung. Der Beamtenabbau. Da dev mit dem Beamtenabbau beabsichtigte finanzieve Erfolg nicht erzielt wurde, ja» im Gegenteil, die Abfertigungen bedeutende Summen verschlingen, sieht sich die Regievung veranlaßt, -eme Novelle zum Abbaugesttz vorzubrreiten,. ... -er LohnMlm ln -er Um 10 Uhr vormittags begannen gestern die Verhan'o lungen der Metallindustrielsen rnit den Vertretern der Ar beiterschaft. Die Vertreter der Arbeitgeber - legten in des einleitenden Worten ihren Standpunkt dar, wonach untc den: Emdrucke der Stagnation eine w^senEch reduziert Leistungsfähigkeit und Absatzmöglichkeit in der Jndustri eingetreten ist.'Es wäre daher dringend notwendig, daß mar cv einen L o h n a b b ä u nicht. nur denken, sondem cutd schreiten würdvt Oie schlugen den Arbeitern' einen 15pro zentigen LohNabban vor, der am 20. d. ohne Rückstcht au den Index in'Wirksamkeit treten sM-Die Vertreter dt Arbeiterschaft *üähnren die Vorschläge Mr Kenntnis uü , wurden jn der. am, Kamstag den 13, ti, neuerlich statt findenden Verhänd'lung' ihren Gegenb'esWid er'tellen. - WitteW^ Mchsten^Wöcht, begmtteu^o-e Verharrdlung?: 'tzs GüssrMbbaue^ der ÄnHestelttem / -' -- -