Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-01-10 · Heft 1404 (10.1.1923) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1404 (10.1.1923)
Date
1923-01-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
72% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980485--13416-3000057
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

mm » iwwn, «nmvory Wierrete *noz$tn$cktum. 10 Jännsr 1923 51t. 1404 Gfa iM Jttti < Lerkn- 9.Ianner.(WoWHerM^!chspräsidesit hat an dre Bckölkerurrg des Von Besetzung^ üchpohtün Gebietes folgenden Ausruf gerlchteh/der durch öffentliche^ Anschlag verbreitet wurde: .. , ' ' ' Mitbücker! Gestutzt auf militärische Gewalt schickt sich fremde Wilmir an, erneut das Selbstbestimmungsrecht des deuilchen Pulkes zu verletzen^ abennals erfolgt ein E i n. bruch unserer Gegner in dvutschös Land. Die Politik der Gewalt, dir seit dem Frichensschlutz die Verträge verletzt und das Menschenrecht mit'FWntM,'bedroht das KttK gebiet der deutschen Wirtschaft, die Hauptquelle unserer Arbeit, dvs Brot der deutschen' Industrie und der Gesamt-- arbeitevHaft. Die Ausführung--der Friedensverträge wird so zur aWuten Unmöglichkeit Und zugleich Wörden die Lebensbedingungen des. schwer leidenden deutschen Äolkes noch weiterhin zerrüttet. Der Vertrag von Versailles sollte den Völkern denersehnten Frieden bringen. Was hier geschieht, ift aber Fortsetzung des Unrechtes und der Gewalt. Es ist Vertrags? bruch, angetan einem eniwassnetett und wehrlosen Volke. Deutschland war bereit zu leisten, soweit seine Kraft reichte. i Trogern wird es nun überfallen. Dissen Gewaltakt Wägen ' Wir an vor - Euwpa und der ganzen Welt. Laut erheben wir unsere Stimnre, daßhier' eine freyÄe Macht, das' heÄige Recht dB doutschen Volkes am eigenen Boden, sein', Recht zum Leben vergewaltigt, i .. Nun sollt Ihr für-das ganze deutsche Vaterland das.! ha r t e Lös 'der Fremdherrschaft erleiden. „ Harrt aus. in-! duldender Treue, bl.eib.t fest, bleibt ruhig, bleibt! h e sonnen, -Fm Gefühl unseres guten Rechtes. tretet, i in ernster Würde den fremden GejoulHa-ern entgegen, bis der Morgen tagt, der den? Rechte den Platz, Euch Freiheit gibt! Wir aber-geloben Euch Treue und Hilfe. Unsere rastlose Sorge wird es sein, und nichts soll ungeschehen bleibendie Dauer tferFremdherrschaft abzukürzen, Eure Rot zu lindern, und den Weg M.einem wahren Frieden zu finden. An deutschem Gemeinsirur und opfertreuer Vater- ImchZliebe werden die frencken Machiplän-r' zerschellen. Haltet allzeit hoch die deutsche Einheit -und unser grltes Recht! Der NeichspräDent:. Wert. Der Neichskanzler: Cuno. . Sie Machen« Polizei schützt die HakeÄrenz- Ae NetzemahM der Aus D e r Rn wick uns genreidekr Das Treiben dev Münchener. Mttoy-alsoziaWn, Welchesich m der letzten^ Zeit «me Reihe von ExzeOn^uHÄHen könrmey ßeßen- M gach deutlich an. das MuW-KM ^simmnzsfvtemde^ der- WaMchMn Ertvachenhen, emuarern, hat inder inurchouslÄckischenPvesie ei-nen. 'lebhaften Widerhallgefundrn. Die MünchenerPolizeidirMionihatsich mm veranlaßt ge-- fthsn/ eme Eülärung zu vcröfjenÄichen, tu welcher ‘ die' Zeitu-ngÄmHviWn über di?' Ausschreitungen der Hitler-' Garde als ü b er t r r ebr ü bezeichnet Weckern Die Mldung,. .datz, ein christliche^' Mchrikaner unter. Bedrohung, siines DÄsns von tmtx' aytisensitrscheir Ba:kde auf offe.mr Siraße überfalten ueck mrf seine Zugehörigkeit znnr Judentum mrterstcht ckuche, Tel ftei eWlchen, da kein-r Polizei-, stelle von feen* Vorfall etwas HÄan-yt.gewocken sei. Es ist ratehr als eigenartig, daß die Münchener Polizei, kn solcher Weise den Hatenkreuztevn Sukkurs leistet und sich zu DMstttkS vecknüLtz sieht, Mt,Me «s am Platze wate, ein energisches Vorgehen'zu zeigeu.'Daß keiner Münchener. Pv- LWstelle von dem an-gesWhrten Vorfälle tetwas bekannt ist,! istäher ent Beweis für das Vertvcvuett, welcheS in München weilende Ausländer der-döMgen Polizei entgegen dringen.' B-tzeichuend'ist die Mchricht' ^es Münchener Korvefpondenien. des. »Berliner : Tageblattes", .«welcher in der.Ate-' fprechung dieses ÄomymnikppeS^ darauf hmweist, es seinotorisch, daß Gruppen sirOrchlichev" Hakenkreuzler Ms jüdisch ausMnde. Passanten, N. den. Straßen fovnllich. Iagdmachm. Wie man miderrMrnchener Bevölkerung das Vorgehen der Nmionalsogialislrn beurtelewerde aus einer jetzt m. Gebrauch' kommenden Kontraktk laufel ersichtlich, die den Mietet emer möblierten Wch-.' rmng Mr Sachschaden haftbar Machtdie dem Hausherrn aus der ZugchSvigSeit des Meters zmn jüdischen Gkmdett '. erwachsen Lame». - - M «eue desWe NMMttenParter. . FremdemrO füvdie^^JuSen. /. ^Mtlin, tr Jämrer. (I. , C.' B.).. Die neugögr-ündete kWMvAkische FreiheitSPavtei'-' »erläßt eine Programm-.' trMmng, bk von den beliaunten Antisemiten. Graes«,.' Wnlle, Henn-ing, Graf Reventlow unterzeichnet ist und/mit Bezug. a:-f die Jude»..stckgerchss..St«ll«t' MkM: „Miv müfle« rmd werd:« die Hevrschasi^ des^ rntMationMn Jwdentrtms ebenso breche», wie den' Widttstand aller mnrvlich Vev- ^uchten. Kvsife.^ Ferner wird verlangt die- „Ausweisung-aller seit dem' 1. Mtgust Fvemdstämmigen^ und die -»SteÄpng der. Juden.' unter besonderes Fremdenrecht". Deut scher Gru nd und .Boden soll von Juden nicht er wo i&tttmb landwivtschastlicher ßi ru n drb e s itz 'von ihnen n i ch t g« p a ch i e t werden dürfen.. Fluchtverssch Mes AMenim-Mörders. Vttlin, 8. Iarmer. (Lek. der Mtener Mchyen-Mmg^^' Ernst Wewer Lechow, der pMa her TeÄm«hme an 'der Errnprf»Mg Rathenaus, b«- der Möcher gehatte, ,'zu Mnfzshu' ^Iahmi'.AuKrhaur 'veruMÜ - "worden. 4m,' hat Ä»M KlnMvrjuch MervosvuM, der Mch M-- tzm- FinanzauZschüß.wurde ^g^«--'dtzr-.MsHbchH!wrf de-. tveffeüd - die UeberleMigderäGeschäfte /M -DestM-ichisch^'. UMariMn Bflsik- 'östert^chiHe^G^chästrsichUmg, aüf die öfter- . reMche RativnalbaEMaÄy...' Dr. Dauer erRävt«: Die Regierung hat, rchne'dte Entscheidung des NatiöidalmteS. über, den vorr 'ihr oingebrachten und jetzt m VerhaMungshchÄchen Gesetzeutwurs cvbzuwarten, am 29. Dezember den westnMchen JnMt HB Entwurfes durch-Berord-nuüg-M.Kraft gesetzt. Das ist wieder eine jener Mißachtungen'lbeS PaÄMnenis, die M den täglichen Gewohnhüiiten. der ge^ckvärt-igen Negierung gchöven. Die, ^ozi-aldsmokr«ten 'sinidvLh^ 'MMrcheN- ' vorn' : Mn<mzminrfter für diese'GoseMibvvFteit Rechmfchast zu verlangen..' 'FinanMinister,' Dr^. K-i e.n b ö-ck - evw'.deistedie Beroivntntg der Regiemng stelle durchaus nicht irgend etwas dar, was. etwa nicht vollkonrmen durch Gesetz gedeckt wäre. Die Regierung hat -die Vorlage' rechtzeMg eingebvacht und bei -von Parteien.-'— auch bei der Opposition — osttf die Dringlichkeit hinKAviesen. -Dte R-chteAmg --Mußte' nun mit der gegebenen MUatiön -rechnen nw) von der ihr durch das Gesetz vom Jahve 1919 erteilten Ermächtigung. Gebrauch machen, da die neue Notenbank konstitmert wir ünd'ihrr Tati^eit-beginnen könnte. Die Regierung war auf -Grund deS Gesetzes vom Jahre 19» berechtigt» diese BeroMrun-g -' zu erlassen. Was die einzelnen Detzsilsrygen betrifftmöchte - dar Mnister hervorheben, daß bereits,im Bankstatut ausgesprochen ist, daß die Äew>irt° s ch a f L u n g d e r Dev i sten durch.die Bank.- erfolgen weiLe. EL könne also nicht ärMföchten werden, daß. dies i>y der.Berochnung ausdrücklich dusg^prochen wurde. - Abg. Dr. Bauer bedauertei daß der Ausschuß gkPvun* gen.ist, immer wieder zmmchst juvtstische Debatten obzusühven. statt endlich eimnül au^fühÄichär darüber zu sprechdü, m welcher Weise man jetzt, wie es scheint'» versucht, den E i n» flu.ß. des auSländ-is'cheü Kaprials auf die Noien- Iran? durch die Beryfung des Herrn Jansen wieder zu befestigen. -Cs wäre arlch beitveit-em vorMrchen, die wirtschaftUchrn und. Politischen.Seiten. des NodeubanchrMents zu erörtern.' Wenn sich «die Re^eMng nicht an die Gesetze halte» wird, Lxmn wechen sich ouch'.Mvmr Leute an dte Gesetze nicht - halten. . •. Abg. Seitz: SpsMeorokvaten wünschen, .jeden-'Vev> saffnygswWrrHe« '-MtH.herHRchteymg als. solchen hier M kM«!! sierem'.Aus die Dauer.sit.^iesH Ergehen ^erträglich. Wenn Sie' die''Äevöskerung durch die Konstatierung -der Tatsache herausförüterü-"haß'Mn i« Oesterveichalles : machen kann, ob es -FrseMch-gödeckk P oder nicht, drnn.wevdrn! Sie- Zustände heMMchwöden,^^ dre^wir -aüe° zusÄnMeÜ ' .be- - dauern müßte«. AuchHe Majorität wird solche 2Hge 'Hs dir. Dauer nichd'MvagG-. kpnn^n, denn-Asm- .kayrt^stch ^«icht-lwAt' stellen, tteß Är ÄMMöse - in den ÄrWsttzM..'siärteie' Hsm-i mungen fiüdey-- söü..^ls oiye aus die Verfassung angelobte Re^ gierüüg in den BeefässnngSgesetzen. Mg. Pauly fragte den Finanzminister,' ob ex bereit-s-chj die Rechte der Äten Altionäre der Oesterrrichisch-unMischeü .'-‘y/‘- Bank - •; ■;• zu wahren mch zu dem an chnen durch den, FrWensvextraif VW Saint-GermÄn begangenen Unrecht nicht noch neues hin», zuzufügen. Ist der. .MMnzminister sich bewußt, daß die Rei gter.Mg nur..«»K'Mn^-beS.-VgvniM-^Ävie. wr^terwovbme?. Recht« jenes''VMMuen-im Ausland erlangen -kann,' dessen sie für. die. großen AnleD« unbedingt bedarf? . , Finanzminister Dr. Kienböck erwiderte,' die Äktwnä«' der Oesterrvichisch-MMrisheu Bank werden sich zunächst darüber schlüssig Werden «lüss-ön, ob sie -das -chnen von den Liqu^ datvvLn gemachte Anbot ann-chmen. Der Minister werde eS begrüßen, Werut sich nach erfolgter Aeußevung die Ucbevtertun^ durch oi». gegenseiliges Uebereinkommen glatt volls'.ehen werde. Dies sei mich, der frCjfcm .Gesetzentwurf.'Votgezdichitete' Adtzh. Sofern das. gütliches UeiheveittkommM m>tt den Aktionären dep Bank durch die Regievung erleichtert Wrrden könne, wecke eS die Regierung a.q Bemühungen nicht fehlen lassen. I« der SMiäHshatte ösantvagte Abg. Mikl'aL.chm Mstische Aendevung. - . . Das Gesctz w^ hierauf Mit den vom Abg. Mikläi, beantvagten Aenderrmgon znm B esch'kuß erhoben. Bevichterstettex.'Dr. Schürsf leitete sodann die- BerhaMung überbaS Gesetz betreffend die Regelung .der Ruhe-, und VevsorgnngsgenüssÄ von -Angestellten der Oostexrmchisch^ ungarische Bank und- Men HintcMiebsnen ein. .. ) Finanzmiwffter Dr. Kienböck verwies dävcatf, daß dte Vorlage im Dinvernchmenmit dem BetviebSvat der Ango^. stellten der Osfterckichisch-ungarischen Bank aus-gearberted wurde. Nach ihver EinbÄnglmg wurde der Wltnsch laut,. dw Bemess-untzsgvuttdlages Mr deck MvsörAvgstzeßütz Stzr Witwen, analog der der -Bu-rHscnrgestellten zu besttmmen, -womit der Mintsi-ereinherstemdsn erklärt. . -■ % GetteHdiMör^Mvevtveter Dt. Gamperltng klärte, die MeyvchW der Beamten der alten, Oesterveichöfch^ ungarischen Bank ist bisher, soweit ste erfolgte-' nur-provi» /sorisch.Wrchgeführt. Dies deshalb, weil eine Norrredaktionder Di>en-stvcrträge, der Dienstvovschrlisten, des Disziplinar» -uüd. des. Pensionsstahuts-Mr . .Opsterreichisch-ungarischeu- Bank -deir,' modernes AnspchWpgen entsprechend vo^Mommw.°---WMü» nMtz... ^wüchtznalte NteisWlge«'-ÄxmommM-M.MSMM^ der) HhpotheWsiMürag, des PatchM>e«flÄ^rck'ber--A>epoßte>te . Meilung,^.,'^^_ '. Das Gesetz wurde schKeßkich angenormm«. - : Kickt ist.. Er versuchte,>mit eirmn seiner seinem früheren-FltegerosWer — ouS der StrafaysM ' nenchu rg - bei' der' FeWrgMüstrin .auszubvechen. Mehrere Ge fa n gut r a uff« her.wate» im Komplott. Durch Mttgefangene wurde der Flüchtttersuch verraten. Man fand.bei Techsw und seinem B'eMter Pläne ' der Festung urE f rä n*' gösisches Geld, offenbar em Mer die fraiMsische Grenze zuwMlsn. Der LberreichScmwM, der die Ansiatze im i Prozeß gegen die RathenanMprder^Vertreten hatte, 'LeM'stch' Hort' nach Küskriw und -veranlaßte dir Verhaftung der^GvfänKiK-' mGeher. Kiechow. hatHm'' esn GsstÄrdniS abgelegt, wpLgevt sich ' jchsch, feine Hintermänner M nennen. ' > - I Sa» in FWeu. >! - - Rom,. 9. IänvH Angesichts der Hastttng der RspyW tkoySkommisiion und der Mwmöglichkeit einer Einigung und bettDmd die Bildüntz j eines - BanküHonsortiUinS Ord die! ^rihäMungen Eigentum in AtÄlreu M gesMitett H -betvachtetn iDte ÜlPtidatiotten -Weckey-. wir - maü amttmmt, am 1. FebpMvr beginnen. - i ' %\t «Mayner Konfmnz.; «erlShpliKr AaltiMg t« Türk«. -. , SaüihmK, 9. äfä»Ä (S^iocij. 9c)m%)' W •** gestrigen Sitzung dev'famtären Antsrkommisiion legte der tü-rkifche' DÄlegierte. R^U-Huri Dei'eiüe versöhnliche Haltüng änHn Tag/^^forWeHber die Alliierten ckrf/ihre. Veabsichtigte sanitäre KÄrWoN auf ein Minimum zu beschränkm. * -- . ' ^Die' Alliierte H^eiKMrtangten Me Aushebung deS gejWvLrkiß' ^steMHHMWßMraM' uM - Mützen Me Schaffung eines s^aniWen- Komitees vor, das mit tzpr.Mi-' i MmiMe^ch!r«K''d«^M«W^en betraut-Wecken -M - und aus einem türkffchew'Präsidenten «rck .je -einem von- Hn , Türken nach sachMnuischen- Vorschlägen bezsichneten .fmchösischen, eMischW.<^-4Enifchnt: MWis - M bestehen Hätte'. Die' Börschlätz«' /würden seitens des Wgiene^ JtfftMt deS BSstecklMW'H.'WriS-dlMM^ FüMs- - neu dkesrS'/AMiteesHllM-^.Mf-tzich^beschränkt wH>- " den; -es würde' sichMo. nur um eine vorüberKheNde'Ädntrölle' hanVKni Die Türken behielten sich dte ÄNtwM für' die heutige Sitzung vor. lung' des BertetlurtzspraneS mit dem gleichen Riecht teik-. nehmen zu können wie die selbständigen Staaten. Sie v?r-s weigern die Beteiligung an der Garantie und Ne Zählung der ottomanffchen Schuld nicht, wollen aber als Beteiligte mitreden, da sie sonst die gefaßten Beschlüsse Äs Döktäte auffassen und nicht armehmen würden, Die FordÄuvtzeu der Mandatare.. - .Die- Vertreter HalastiMs (englisches WaddoH und'! Hyrlens" (sränzösijches - MWat) »sind -soeben-/bHrHr iÄNi vorM« PwMe» A» «W. ÄMK. Ae NeziehWgen zwischen Sekemtch M ---.V Ungat«. Noch im Ämft dieses MonM soll der nrur Haildillt. vertrag..Mischen.Defterreich und Ungarn, den der österreichische NattonaLvat bereits erledigt hat, auch vom ungarischen Parlaimenit.Mchlossen Wecken. Daun soll unver-j z u g l i ch der Berttäg m Wirksamkeit treten. Ter Bu-ndeskanzler und der Minister des Aeußern iverdrn heute.vdrmrLwgs im AuMäusschuß des österreichischen -Ratwnülrates überdte Budapester. Reise bovichten. Pa - bei dteser Entvevue alle politischen Bindungen infolge dermißtrauischen Aufmerksamkeit der Weinen Entente unterbleiben sind, wird sich der. Ausschuß mit den Er?! Wmngen -er^M'mister zufrieden geben. , " - Die BerhanhluWsn über die n-obwendigen Ergänzung gen,des Handelsvertrages und über die BeseitiMug der noch - bestehenden .EU? und. Ausfuhrverbote wecken schon in 'der. nächsten Zeit in Mten 'beginnen. Es tvick sich htehei um die Aufhchung der Hinhewiste bezüglich der Meyseitigen Uebevweisrmg der für die ZahldHugen aus WarengeschäftennolweMgen .Devisen handeln. Den wichtigsten.Gegenstand der BechaMMgen. wird a!ber dte .Feststellung. van K'sm*! ve nlioualzölHen Mden. -Der---iBertvag-.• -eylhUt-- in dieser Richtung M nur die MeüstboguustiMmg mck.i rüe Enraumumy her< -Mvndmalzölle im Mgensetzigen Verkehre; \ Nun ist daß-Nnigarn «ine wes«ntliche GrrnäßigMgr \ des Weiyzolles.qnstrobü Oestervsich würde diese von.Zoll---! evmäßiguugeN' in' Nngar» für Itedgistri-earblkel abhanM : machen, Ju den - Bechandluwgen wick nun die. Aufftellung i einer Liste von Konventionalzöllen für den heidevserttgeui i Verkehr eine wichtige Rolle spielen. - - -!. - - < Miui'sterprälsibLnte« Bethlen sprach Über den Be-- such des .östsrreichlschen Bundeskanzlers Dr. S e i p c Xj in dw: ungarsichen iHauptstM, den SchiedSgevichLKbercagj,. . der mit L' estchrLich -aLgeschlosien. erden. soll, .und. ura’c$» j zog dqmr die MMi,». Pr: auf,; ha«delKPÄitischMt- Wf ' -biet noch M -Melu. sind, einer erugehondsni Bespvechüutz. i . AüKte KM wsivdeu djL BLvcüuWM H^ FachMreutW!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.