Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1400 (5.1.1923)
- Date
- 1923-01-05
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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W kamt daher Wc nicht die, Rehe -davon .sein, daß einzelne dieser Staaten chve Zustimumng zur entsprechenden Verwendung der KrMte verweigert hätten. Payeitag der Zionisten. f rag, t, Mumr. (Lol. der „Wiener MorgLnzeitung".) ioniften Böhnrens haltenihve diesjährige Tagung am 6. und 7. d. int Misaale des Mischen Rathauses ch. Ae FdmnAonfereW.' WarirüüU.2. Llünner. lTel. der „Wiener Morgen,^!- 'Der Mmtsterpräside-nt Sikorski erklärte, daß die Konftreyz dir Aufgabe Hache', die Finanzvechaltnisse der Republik zu belearchtan uNd emer griindlichen Analyse zu smteÄverfen. Auf die Ergebnisse der Konferenz werde'sich sodann das .ÄoKmeLLÄ -seiner FmanzPolM stüM/Mgeschen von der Konferenz werdkn auch sämtliche Fi'nanzLehorden dom MiliistciprMibenten Projekte z ur. S a n i e x« n g bir Fina»gv.erhältnisse vorlegvn. Ministerpräsident. SikoMiMchigt an, daß die. Regierung einen Antrag voÄegen wird, Stand>gertchste g-gen unehrliche S peius ante-neinguDhren. ' Ae Anovandenms. WakschtM, 2, Jänner. (Del. der „Wiener Mochenzeikmig") Im IÄhre 1922 emigrierten aus Polen 22.580 $5oil«tr./ 83.421’;Juden. Dis.Emigranten wanderteN Lfluptfächlich nach den Vereinig ten Staa ten RordaWerckaZixrns,. .X .. .' •.•• / ..- Riewindomski. Warschav, 4. IÄnner. (Tel. der,Mener Movgenzsr» kung^.) . Nach der „Gazetta- Ponedzialkowa" wich das TodesurLei! über Niewiadomskr. wch^schern- Licham 24'. d. vollstreckt werden, üvenn dieser wicht vywischsn MchW Megi'. ' Ae?e«iu!che der llehtvt Ssterüe. Der „Pesier Lloyd" vom 3. d. reproduziert die üekrnnien Meldungen über die Demarche der kleinen Entente oer ungarischen Regierrmg und fügt dann hinzu: . ySsfyi wir z» . diesen «nDMMh - NngeNden RachrÄhten Ätellaug nchrnen, wollen Wir doch vorerst Mtrarten, ob ihr Jrchalr an5) von anderer,. glDMoilMgerLr Seite bestätigr wwd/U<^^ir^EchMMng Mr, die em derartiger Kollektiv» ^schritt, von siüen der Botschafterkonferenz zu gÄvärtigNi ' hätte, kaM es. wahrlich keinen .Zweifel geben. Diese hohe Körperschaft-kann im KewuWsm -ihrer eiMen Wüche und .. k-kwes PLrantioortrMgsgefichls den .RogieruiiMi der' Keinen Entmki' wohl-'känm eine andere ÄrÄvvrt irteÄsn, -att daß ' auch -dr-L Großmächte ihre diplomatischen' Bertir-tüngsn tn Bn-dapeft Hähers daß auch diese Vertrvtantzen' di« Vechält» nijse in Ungarn, mit Äler GrüMichM^ ünd/GÄvissstchaftitz' Ifeit beobachten,, und daß michin dir StrMKkarrzleiön der m s BotfchaftLrwnferenz vertretenen Reiche dürchmts nicht darauf angewchsin sind, sich aus Belgrad, Prag und Bukarest erzähiM zu lassen, was in Ungarn vorgcht.. Denn Mch nur ' ein Körnchen Mahrheit in den MschMiNmgeü der angÄ« ' lichen 5LollektivyMe steckte, so-müßten dir Großnichte davon miiMstens eöerrso gut uutervichtel sein wie die Staaten der tleitren' Gntente.. Eigentlich steckt "indiesvin - DMumziaMrs-» --p-rsuch,' wsytt'ir'MMch stattgefn-ch-m/ .eine.gute Tracht von Unchrerbietigkeit gegen die Großmacht^ demr urrehrsrbietvg : in der Tat tvgre die. Zunnchung, daß die großen Reiche, seren Gönnerschaft ein Füllhorn von Wohltaten über die kleme 'PntMti;.M»Stzeschßttet;hat,-^die'.Bch:rchte chrer eigenen VHrvr» „Jfldiacbc Kindcrirenndc4 . Zugunsten der' Errichtung eines I&difichfA Klfldefheitne*' in Ftoridaderf Äiwutmen der bmebtung eines jnaisen9A «Vlnoeraeime» in rionasaen findet fnorgen Samstag den S. lSuHtr 1923 um falb 10 Uhr abend* im Zentraihtno, n.,.Tsbor»tra«se, die Verführong de* prächtigen jSdiaehen Filps «tuä iiA Lustspiel . Kar ten. in der Zentrsie der JSdisahea J^nderfreuade, tUöhere wntraaiie 91, „Wiener Margen Zeitung“,!!., Taborwrasse l—S, an dar Kieokssse II., Tatjoratr. 8, bei dem Komitee.: Teleptten 98-0*11, SCultoegenMiindclcapzlei, XX!. , statt DooaufltraSBe diplmnatischcn VertretLr in llugarn als unglaubwürdig ver- - werfen und ihre Politik sich aus'Belgrad,. Prag und Bukarest Mieren lassen sollen. Bei aller ZärtÜchkeit für die bisherigen SchützlEge tvertzm die. Großmächte sich das denn iwch kaum'bieten lassen. Die Borgängi; in UnMi» auf Gmud btt, eig'eiwn Gssapbtenberich-te zu beurtsiLen, das sind' die Regierungen der großen MtMe nicht ^allein, ihren in ) Budapest akkreditierten diplomatischen Vertretern, sondern auch ihrer eigenen Würde schuldig." Diese. offenbar inspirierte Stellungnahme versucht, da keine untviderleglichon Argumente. zur Hand sind» di« Großmächte gegen die kleine - Euteitte' auszufpielen. Sie enthält aber auch, vielleicht.ungewollt, sine Verhöhnung der diplomatischen V^rlreter der Gr0ßinächte in Budapest. Gerade diese ausländischen Missionen in Budapest sind ja, worauf wir unausgesetzt hmgewiesen haben, zum Großteil schuld an der Verwilderung, der-Verhältnisse in Ungarn. Waren diese westlichen Diplomaten, in Budapest immer auf der Hohe ihrer Pflicht gestanden, lvären sie nicht kurzsichtig gewesen oder hätten sie sich nicht von den ungarischem Magnaten hinters Licht führen lassen, so hätten sie schon längst in ihren Berichten an ihre Negienmgen auf dis Wahr Hinweisen muffen, welche Ungam unter dom gegenwärtigen Regime fitr den WÄtfrieden bedeutet. Plm müssen sie stir ihr^ Dienste, die sie Horiyy die ganzen Jahre hindurch geleistet haben, auch noch den Hohn und den Spott seiner Presie iinstecken. Q fine pkenßWe JenKchM über dk LMden> Mge. Was Minister Severing Prrlangi. ' Berlin, 4. Jänner. (Wolff.) Der preußische Minister deS Innern S e vering hat an den Rerchsminister deS Arußern v. Rofenüsrg eine eingehende DewffchM gerichtet, worin er auf die, Frage der Ost s i nw and erun g hinwsfft und konkrete Vorschläge macht, damit die aus i^efer. Kiwanderrrng drohende .Gefahr gemÄdert tvrrden könnte. In der Denkschrift wird, ausgeführt, daß alle bisher unteimvutMMen poLizeA-ichen' Maßnahu'.en sich gegenüber den Gefahren, dir^ DeutschlanÄ" aus dem Zuftö-rmen von Leuten stMchen StMiures drohen, als rrnsureichMd erwiesen hätten. Di-ests Problem sti nur internabiömÜ zu meistem,. insbesondere''Müsse sich der Vö^tsrbund mit der Ostjudenfrage befassen, die ohuchrn ein internationales Angesicht habe. Weitsr müsse durch Fichlungnahme mit EmwandsvunHsgebietM, in denen noch BedWf-an Arbeitskräften bestehe, die.AuLwaudevang der. nach Deutschland gelangten Ausländer möglichst gefördert und ihr« Ansiedlung in fvmtdrn Ländern erwogen werdLn. Der RepärattonL-. -kommWon fei nchezÄrgen, auf Mttel zu sinnen,' daß Deutschland durch, diesen Zustwru unerbetLmr Msw nM «nt der Erfüllung seiner mternatioiralM Verpflichtungen gchmdsrt werde. Da es sich ferner um Zchlrsiche chrmavigr ruffische Kriegsgefangene handle, sowie mn polnische' Deserteure und RefyÄteure,. deren AbschW-ung, svlange nicht in Polen Bm: umsaffenids Amnestie für mÄitärische Delikte erlassen sst, einer unzulässigsn AuWLfrmms gwichLmimen würd^ "ftwer - anßrroMnt- -lich Mchlreiche, durch -die UmwälMgen im Osten und di« FrichenSschlüsst ^staätslvS gewordenÄr' AuÄärcker, -so fsr schließlich Mich der baldig-: MMuß' von ' ULbDrMM^ertragen mit - den östlichen Nachbarn eine zwingeuds Notwendigkeit. . ... ' SMnüra im MNertzmUrat. Nom, ä. Jänner. (Tel. der „Wismr MovgsnzLitung"») Der gswesme MniisterpräsidE S a l a n d r a wurde von Muffolmi an Stelle Jmperialis zum ersten Delr-' gierten JMenö im BölkerbrmdsMe ernannt, ' Amertta l» der RHknMuÄomnMiou. Washington, 'L Jänner. Der BevichteHaiwr dev AMee Havas Ambt zu^ bafut;feien, te| btf ResolrstuM Robinsons betreffend die pffizrelle Vertretung derStaaten RePaxatyMMmrssian voim Hemrt antzemnmmn. werde. Lenin wieder erkrank. Berlin, 4. Jcrimer.' (Tel. der „Wisnev Mürgenzeirung^ Der Berliner ^Professor Georg Klem pe rer/der schon früher Lenin 'bchandelt hat,'ist, wie „Rußpreß" -mel-dej, neuerdings dringend uQch MoZLm bonifeü worden. Der Zustand Lvnms Hst sich in den letzten Tagen'bedeutend verschlimmert. Er konnte nicht am Rätekongreß teilnehrnen. Die Merzte haben Le-nin vollständiges Fenchalten von den StaatsAefchäftM vorgeschriMn. Ae Sehandlnnz der „Mgch«Men". Gm Bahnbeamte^ der sich sreüvilüg abbauen lnh. Uns: ' - „Die.«bgebauten Beamten erhielten 'eure Zuschristz m tvelcher sie verständigt wurden, daß ihiW ihre Bezug» all-monatlich i-m vorhinein unttels Postsparkaffe znge-! stellt würden. Da ich bis Pute kein Geld erhielt,- sMch ich in der zuständigen Abteilung der Bahndirektrou vor. Die' Heroen teilten mir und z a h l r e i ch e n Schick- - falsgenossen mii^ die Bezüge der ,,Zlbgebauten'V seien rechtzeitig der Postsparkasse überwiesen worden, das Postsp«irkassenamt erküre-.sich aber außerstande, die Gelder auD zu zahlen, da die erforderlichen /Summen nicht flüssig seien. Es scheint unterlaffen -worden zu fein, die notigen . Betrage rechtzeitig bere.itzustellen. Nun haben dir äbgebauten BramiLn das.Nachsehen und die meisten voüHnen nnissen darben, bis die Postsparkasse in der Läge 'ist, ihnen „ihr" Gehalt zu zahlen. ' ' Diese r ück sich t s lose BehanNung - her Bsanrren. die auf Gmnddes Abbaugesetzes im Inte resse dev Allgemeinhe it aus den Aemteru schieden, ist wahrlich, für die anderen Beamten nicht «mstmmterO^. bSträfliche lhaben^ in hie 'pchGUhe .-Äge. versäht unhHie „Aktiven" werde« sich Wey, Lei^nsg-rnoffen der „AWbauten";$»■ werden. Keren Mrmeth l'M«äM>Wer Rational sonds). DrsustüS d«r S. d . um halb 7 Uhr aSrndr, fiu-rk du Gitzim,-<r LarrdesdemmWvn statt. - -- v ' « KoviUlSe«» ISN. DK Sitzmz K. K. L.-AommisiSr» voi« iS.: Dem»6k 1922 Hai den Beschluß gefaßt, daß je-e Sruppe, i»ie im Lahre 19*2 Mindestens ISO Prozent des KontMenies erreicht hat» für das laufende Fahr als Kontmgent das Doppelte dee taklSch »Ich aufgebrachten Summ« füt den «rren Kajemelh aufzubringe» habe. Bezüglich der übrige» wird de? K. K. L. Schritte rinzuleiken haben, um ihr» Aktioikk! auf die Löhe zu brinzen, auf welcher die übrieen Sntppen und Bszirks stehen. * Die „Wette" des Herr« Franz Jgnot. DK fMnche Be« 't«DSgeschrchte l«i. Id-er. Firma „Hakmng" mit 'vm-om. für die Firma Bläha mrSgefeMgte» AuMgrschüin am 23. Bovom-bor' v. I., mit dem 4900 Kilogramm Wüchkl- und^ Kvistattzuck^r im Werts von mHr als 33 Millionen Kronen-entlockt wurden,. hat> 'MchdMr der evwachstnL Schaden durch rnr-onyM: Teil» Kch'lmrgLn des Ditiers, der sich Franz Jgnot Mun-ie, gutgrm^chE worden war, g^st-emMßevbchopdlicho^Äöstültz den, l'mdM der.Direktor der „Hahun-g", Herr.'Stern, -jÄbst ide-n Täter «nnittelt hat. Dieser, ein Kaustnäm« irr Währing/ der für dm Bstru-g das Pstndonym Franz Jgnot igüvahlt hatk-r,' ist Än HmchMWÄ,..der Zelchoellig Losa Beziehrurgerr.zu der Firma „Hrdung" unterhMn, rmd vMiihr ®!wit sMrng.bezogen hat, um sie auf hissiSKN Platze Al verkauft«. Direktor Äsrn fuhr nun' Knr Mihrnmg des Franz Jgnot^ nach Währing, nm -ihn ftW zur ZMs .M stelttn ^nd chm ftn» Meimmg über den of-se-nsichtltchen Betrug gn 'ßaM. Cr traf nur sf-MS'Gattin, am, die, noch ehe DirMor Storn, nachdem, er sich vorgeskellt, sein'-BeZchrsn voÄvkrgsr konnft, furchtbar er- Maßtr, «Märte, daß ihr ÄKann noch nicht da fti, hingufügtr, daß sie'wisst,-«stt was es sich handle, und dat,-vorMfig M chr.die Sache §» bösprechen. Dis Frau des Franz Jgnot schWerte, '%£ m fpekulievt, so daß er, dm die letzten 16.-Mlliy.Mn, die er erst gestern zurückgrZahlt,. MMbriikgen, sogar den SchMuck ftiner. Frau und das Klavier-lMe verpfänden -müffen...Hündermgend. bat die Frau §wn Mvektor,. sie und ihren Mrnn nicht unglücklich z» -machen, sodaß sich Direktor StLM b-ewDn ließ, ihr zu vMvechen, w«m-«H- -möglich -sei,. von der DrafLWM - " * 12st -rftohl«. S« btt ÄvHkeNißD Äu^ m «K Aemzstt der Semmnützige» Ein» und MehrfgmilienhLufer- 278945 49658528