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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-05 · Heft 1400 (5.1.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1400 (5.1.1923)
Date
1923-01-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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''•S'M SM,. 3 - ■" ' Wien, Freitag' Im mt fc AKon. Hondon, 4. JKnner. "Daily Matt" schreibt: Manerklärt in amtlichen englischen Kteeisen, es sel gewiß, daß Deutschland dse Bestimmungen -es fvanzöMWMOWnes> abletzneu werdet die ihm baM ßach dem iiö. d. % Form eines UlLimatums zugehen werden, und daß Deutschland für W ZDtMgeN dän de« stimmten Lag vorübergehen lassen werde, ohne Zahlung zu. leisten. An diesem Falle soll der Plan des.Mar« schalls Foch und die angedrohte Besetzung von Essen und Bochum sowie von zwei Drittelet des Ruhrgebietes, hauptsächlich der großen Kohlen- und Industriegebietes^ durchgeführt werden. Es lassen sich noch keine bestimmten Mitteilungen, machen, welche Truppenzahl notwendig sein wird, doch -glaubt man, dgß drei Divisionen benötigt werden, denn Frankreich will so viel Lrüppen zur Verfügung habendaß sie genügen, umUnrrrhen, die die deutsche RegiernnU im Rnhrg^eviet sicher unterstützen würde, zu rMNterdrücken. Man erwartet, daß Frantreich in diesem Falle von den Lanks-BatailloUeN reichlich 'Gebrauch machen werde. Auch im besetzten Rheinland würden sich genügend Truppen befinde«, um die französischen Maßnahmen im Ruhrgebiet zu unterstützen. Wiener OrUrgenzeitUng. 6. Jätttter 1823 m. 1400 Seipel in Bu-Zpest. Am 2. Jänner hat sich formell der Gesandtenwechsel der österreichischen Gesandtschaft in Budapest vollzogen. Der frühere Gesandte Knvbloch wurde zmn Gesandten in Bukarest ernannt, während der neue Gesandte Ealiee die Leitung der Geschäfte der Gesandtschaft übernahm.^ Der österreichische Bundeskanzler trifft Samstag mittags in Budapest ein und wird vom 'Minister des Aeußern Grunberger und einem Stabe von Referenten begleitet ' sein. Es ist feststchend, daß die Reise des Bundeskanzlers nach Budapest den C H a r a.k t e r e i n e s ' H ö f l i chkeitsaktes übersteigen wird. Es handelt sich,' wie aus Budapest verbreitet wird, angeblich nur darum, daß bei dieser Gelegenheit die wirtschaftlichen V erhan-dlungen zwischen Oesterreich und Ungarn in aller Form in Angriff genommen werden sollen. Nachdem berÄtS die bisherigen Bbröerhändlüngen die 'Möglichkeit - ergeben haben,-däß zwischen beiden- Staaten Wirtschaftliche -' Abmachungen auf längere Sicht getroffen werden können, ' Werden diese nunmehr auch formell in Angriff genommen. Es ist nicht zu erwarten, daß schon während dK jetzigen Aufenthaltes des Bundeskanzlers, : der Budapest bereits, am Montag verlassen wi.rd, Abmachungen getroffen werden,' denn bei der Kompliziertheit - des Materials werden bis zur endgültigen Textierung längere Verhandlungen nötig fern.-Dies wird Aufgabe der Fachreferenten sein. In Anwesenheit -des. Bundeskanzlers'werden zunächst Verhandlung' gen von Regierung zu Regierung beginnen. Man rechnet Hamit, daß bis zum endgültigen Abschluß der Verhandlungen mehrere Wochen vergehen werden. Die Verhandlungen sollen in Wien fortgesetzt werden. ' Die heutige Sitzung des Ausschusses für Aeußeres, die rlbrr Wunsch der Sozialdemökraten zur Besprechung der Budapester Reise einberufen'wurde, beginnt bereits. um 10 Uhr vormittags. Als erster ^Redtrer wird Bündesmünstev für Weicheres Grünbe'rger das .Wort ergreifen, um einen, Bericht über die. a u ß e n p o l i tisch e Lage zu geben. Im Laufe dür TEte. die vorLusstchtlich' Lei der scharf betonten oppositionellen Stellung der Sczialdemökvüicrr einen bewegten Verlauf: nehmen dürste, wird auch Bundeskai^ler Dr. Seipel sprechen.. ' Ike 8e«fer KoMem. Mm 23. 4». tvr!t die österreichische Sektion des DAkerömchrs in Genf zusammen. Wie dir'Korrespondenz H-erwei de- Mrt, vstrd sich Bundeskmztex Dr. Seipel in Begleitung des: WheMNMlsiberS Dr. Grunberger Md . des Sektivnschefs Dr. Schüller und einiger Fachveferenten nach Genf begeben,, vm cm -den Verhandlungen teilzunehmen. Die Genfer. Konferenz wird die Berichte der Hterreichischen RLgtermig über den bisherigen Schnd der Sarrierungs- und Abbauar-Leiten entgegen-, nehmen. Im engen Zusammenhänge. -mit - dem Wiederaufbau Oesterreichs stehen auch bk Verhandlungen über -die Ausge- MMng dex Handels» und wivtschaf sichen .Pezi-chungen, -hio .. -^r-chfalls in Genf zur Erörterung kommen -sollen, ZN MmriMesschutz. Ein RmLdfchveröen des Generalsekreiariaks der Union' %ti Völkerbundligen in Brüssel an sämtliche Ligen dev. Welt gibt bekannt, daß die von der Union eingesetzte Mindertzeitenkommiffion anläßlich der letzten Sitzung des Geperalrates in Budapest für Permanent erklM worden, ist. Unter grundsätzlicher Festhaltung anden von der.letzten Vollversammlung in PM zu Pfingsten vorigen Jahres, angenommenen Beschlüssen wird es s als nächste Aufgabe der, Union bezeichnet, der Frage nAjerzutreten, welche. Wege, einzuschlagen wären, um diese Beschlüsse in den einzelnen Staaten zstr DurchWrung'zu bringen und die. Rechtsordnung der Staaten .mit dertt' Wöhle'"heb 'Minderheiten/ SiMmg M brrMen. Die Ligen Mrdm aMejordertz, rhve LstrÜn, 4. Jämiier. (DÄ. M Gpqtzen SchtttvspsMmS.hj'^i tziflern ^'ndH/D^lmilian Ha rd r n vor mchreren taufen# HAonen einen WoiMH über, s den . Prozeß gegen di^ ÄttMkä-ter.Er wcmdte f-ich 'sehr scharf gogen -den Dorsitzendriisi in dam Prozeß, der sich vöW.Mfähig gezeigt habe. .Der' RHner teilte mit, daß der Vorsitzende, eiü Jude war,-der; J,'-..- i.. •- v ' Söhy ei«^ RoiM»«- ' >' aus Glogau. Durch den antisemitischtzn /Derrö.v.i.S-, muL sei der Vorsitzende'offenbar derartig -oingeschüchtevt gewesen, daß er, -um sich »nicht M-tisemstischen BvschühWlngen auiS^tzdlh .in '-der HühnÄg fceS Pvzeffes ein ZWLÄ Obfe?- ivität gezeigt habe^ düS - von. icber wahren und fachlichen Obsell-witäi v^it entfernt. -gtzw^en sei. - Hardenmeinte, er habe während des Prozesses den Eind'mck gchabt, als wolle man zu ihm .sagen: „Mau hat Sie «rmotden wollen, warum sind Sie henn eigsntlrch nicht tot?" . " Ms. Harden .daraus hinwies- . daß dre Gefchwornen sämtliche Schu^fragen viwnMten rind.einem der Angeklagten rnlltenbe Umstände zuerkamrten, obwohl poch der Mürvv'ersiuch durch evdrücken-de VeweiHm-itjel erwiesen war,- würden' stürmische Pfwiruse im Auditavium laut. Einer der beiden Mgeklagteu habe sich hexausnehrnen dürfen, zu versichern, haß er aus dein -eingöschlagenen ILeg soHÄhven werde, und suche den Ausspruch ge'.an: „Fünfzig P'rozent'des deütsche.n Volkes stchen hinter mir." Im ZuschauHrraum twcf hier jema nd: ' ' ' ' " ' richttgk* . Elchen sagte: „Gewiß, irgendwo mögen es «och mchr stln, aber wenn ich es vom ganzen deutschen Vdlk glaubte, so würde ich nicht hier ftehey." (Stistmischer Beifall.) Mvrm . das Opfer," fuhr Harten fyrt^„nicht^HärM, sondern Hel sfer ich o-der .2uden-dörfs gcheißey. hätte, so wäre der Prozeß sicheüich ganz anders. . . Harden äußer e sich dann über das Weitere Schicksal der Attentäter, denen ihre Genossen in den Gchoimorgamsationen, zu denen sie.gehören,, sicherlich das Leben ton Gefängnis er--, leichtern werden, wenn, die MiArteilton nicht überhaupt erükommen, was anzmvchm-vn sei. „Wenn wir gedrmgene Banditen boMdigvn,", sygte/HmWl. wei.'er^ Dürfen wir uns nichtwu'rchern,. wenn die Mords wchtergehen. Seit, vier Jahren wvch. geinovdLt. Die poMschenMoche belcmfM sich beNits ... >y . auf mehre« hünder^ Sßm her Linken wird nM._genr«rdLt, Fast alle Morde we-r-den von d-er Rechnen verübt. Deuiischland fordert, in -der Meli dm andeven verlangt, muß zrwürcfich-Dbst-.. Äs.. KMtzer und. Mährer der Gerechtigkeit bewährt haben." . , ' 'ZM Gchlnsse sägtr^HaMt:'' „Es D «ichkvstchr,.Mß ' vie Juden den Krieg gemacht haben oder -Laß sie an dessen Verlust schuld such. Sie .sind nicht-einmal-die: größten Kr-iegsv-evdiener ge« Wesen,. Was immer-.jüdisches Geschäftsgeist verdient hat,sist doch nur ein kleiner Tropfen im Ver-!gseich zu den. R.iesenprofiten,. welche die aNsche deutsche Großindust-ris gemacht hat. Es ist eine Erniedrigung des -dsuischen Dölkes, zu behaupten,-daß die Juden, die doch kaum M.Prozent des deutschen Volles ausnmchen, eure Gefahr für -dieses 'bedoutien." (Stüvmischer -Beifall.) Harden wies-darauf hin, daß. zwischen den jüdischen nüd >dvn deutschen Eigenschasbän große Ael)nlich?eit-M .bestehen.' DaS deutsche Volk müsse gegenwärtig in der Welt, dässerbe Schicksal erle-iden, das die. Juden Jahrhunderte > lang er°' duldet'habAr, das.SchickM, der-kawnt, gomieden und "vevachwtzu-'sein,. . . ,, / ,/ : 8h§Wdt «ch Lsdendorff. s..Berlin, 4. Jänner. <TÄ. der „Wiener Morgenzeitüwg".)' Wie schon gemeldet, ist das gegen den Kaipstänlsu-tnant v.' Wr» hardf schwebende BerfahvM wegen Gcheimbündolei. auch auf M e^i neih und Verleitung zum Meineid ausgedchnt wordG. Dev . Vorfall, der diesem Verfahren zugrunde liegt, ist folgender: Ehrhardt hat vor -dRN- Unte^süchriingsrichter än München unter seinem Gide und unter dem -Namen -,Mchwege" falsche Angabchr übe^: - sich.selbst' gemacht- und-ei« Fürstin Hohenlöhe, bÄ der er tot Starnbertz gewohnt 'haben, soll, zu vMeitzm 'gesucht, diese Angabvn unter ihrem Eide zu bekräftigen. .Das Verfähren^ wegen-Meineides und Verleitung zu^c Meineid .wird, als -in Datcinheii mit seiner. Gchetonöündolei begangen, vör dÄn Staatsgerichshofe ,Mm Pchutzeder RepMik .perhandM toerde n. . . i . Die „Münchner Post" fordert, daß auch General 2üben® box ff. offiziell ins Vedhör gezo-gen werde.- Wie dem- StaatSgerichtShöf nicht unbekannt. fein - wird, fchwibt das . Matt, fei- Ehrhardt vielfach bei Lüdettdorff zu Gastegewesen, wobei Luden-dorffs Villa durch besonder Maßna.hmen gesichert war.' Das Blatt erzä-hlt noch, daß e-inent Mamte in Bayern ein diesbezüglichen Wünsch? und Anregungen dem Generalstkretavtat bis zum Ich'd. bebannt zu gebest^ Die MndertzeiÄommission ist,duttch',,eiyen -'Bertveler der nest äufgenockmenen t u r kiMe"^' Ätza ergänzt worden^ üüd' in die Ai-beiten der Union - 'sollen nunviehr. auch die .Angeletzenheiten der Minderheiten der-Türkei, emhezogen werden.- . SMerrelchs Zank a» W WechoWWW. - --Pr«g/Ä, -IÄ>li!c. (TsW-Ho-ilowaNMs WMiE>.) Die ötzeWiKW' ' WA' WüMM tzHn'.-W» chsWM Ztvecke' Kq ^BDtgung -KsM^Mvden^ Kiefer Fonds jedoch der a-utf,. 'ffensj't'i'f'chchweßit-Ntzdienstbar^ gornachtwovdsn Fevnör seie.n. der Mionallstffchän Bewegung G e l d e r <ui I französischer Quelle zugeflof.stz-n, 'tyie7dßuu auch die deutschnationale „München-ZlugSburger Wendzei-twrg" hm,' ter .den, Zwischenfällen von Ingolstadt und Pas sau -dr«; Regie des französischen Msandt-en vermutet. Absicht der Anrüchiehmig.der'GM-mteklMMfjüm quS.,^ttWa^ -AU-m Scheidern habe bringen wollvtu - .. , ■ Z« MMMM Mch gegen die In der Vortvocheffoar von den vöMschen.Blätterrr uW' -ihrem Anhang mit vollster Freuds der imyevikamfche Ku-Klux- -Klan als MsisMlüscher^HvÄbeSgeNoflL KegMtzt worden. Sie!werden ihre» Jubel, abdampfen müssen. Denn dieser Gäheiin^ -buch bekämpft auch das Deuffchtckn. Er hat an .den „New- Aork Herald" ein schreiben gerichtet, in welchem er' gegen di« ein deutscher Lultureller Verband, wird beschuld-igt/dis "poli^ -tische Macht in Amerika antzustreben und dieses' Land für DeuffchlmÄ in/ArffWch. su nehmen. Für .-den Fall dpr Gin- ' führung der deutschen Spräche <m* der ' Hochschule werden Terrorakte angchroht. . . Wie ma^ Mt, ist das gar nicht fo verschieden vM dcüi, was dir Hakenlreuzler rmd/ ihr Di-Mer gegen die JudenffageNj^ Das Halenkreuz als ßrvortaMe!. Aus Cgernowitz wird uns geschrieben: Der UrspmuS der an.isem-itischen Berhetzung-, welche sich in der -letzten Zeit! 'ton Lande breit macht, ist nun völlig klargelegt. Es handelt sich^ hier deu-dlich um eine, deutsche Importware, chennAeich naiür» i "lich die nachbarlichen magyarischen Emftüsse nicht s-ehleit mögen.' Die Hetze geht von der-- nattonÄ-chrfftlichen. V-eyemiMmg. (Umunea natiön-ala evest'ma) aus, a»r deren Spitze -der -Vsrtröisr^ .des wiffeüschäftlich. drapierten Hetzanvisemit-ismus in Rumä«! n-ien, ein getreuer Schüler, deutscher antisemitischer Methodvch, -der notorische Plagiator- Professor Cu za st-cht.- Dir AnÄhrw«! i lung an das dsutsche Ideal ist so groß güwochen. daß sich-die-' Vereinigung, auch schoü.das Haken-kreuz . zugelegt welches also auf. dem besten Wege -ist, ein -mternativnaleä' SiM'! bol zu werden, falls sich die-germanischen HakeuSreuzler ihriö. .ErsiOerng nicht pattzMeren lassen -und rechtzeitig Ei Usprüch^ rrrhebm.. ..... - ' , \.; •. -j ' | -. Di« ^ellfchD heHveitgt getzenwärM fn dev' ÄstöwrN^! in den Städten urch namentlich ip den Dörfern, mit '-dsm UenÄk' Zeichen geschmückte Hetzbroschüren, das einen .Aufruf enthaltender Union beizutreten,--als deren Zweck abgegeben wird, dasrumänische . Bol? vor der jüdischen Ueberflütmvg auf alten Ge® Wirten zu schützen. Neben hem Namen Euzas prangen auf dem .Aufruf.di« UntzstMlüf.eN mehrerer UniveMatDrofessoven^-H^ "wcsener Abgeorbn^len und auch einer Prinzessin Mhioa. Dsrj -Geist dieses PÄnphlets erweist sich als eine pluttst^ Räch® ahmung der deutschen antisemitischen Hetztuethoden, iuid" Cüza, betont sich auch b ib lisch er Zitate, um. die Gefährlichkeit -des, Judentums durch Bevunglimpfung des jüdische« NatwivÄ® gotteß" .zu .beweisen^ Daß Programm der natioNalchriMchen, Union erklärt, die 'Ju-d^t müßten aus Rmnämen hinaus, vteil«, ches. Territorium der rumänischen Nation gehöre. Sie müßten, aus der Armee ausgestvßen.«Erden, aus feneit Dörfern vertrieben werden, in Unterricht, Justiz, Verwaltung, Kunst -und Presse m-üff« der nationalchrtstliche Charakter gewahrt werdet.! -Juden seien.weder als Professoren , noch in -fonstVtt Berwen®^ düng -an den Universitä'en zuzuiassen, jüdisch« Studenten nurnach dem Schlüssel des Nimterus clausus In den -Handels- und Gewerbeschubm Mrfstm. sich ü-bechäupt, keine Jttdeü ^finden, staatliche. Fabriken., püvftelt nur christliche Arbesier biffchäftigen,^ bei öfewtli^en Lieferungen und Verkauf vv»t Stemtsvermögsw -dürfte» ..'n«r. 'berücksichtigt wer-den. R-itnelte -Schlach-i 1-ungen und die RDnanistemng jüdischer Namen seien zu der®' bieten.- . . .. .... ’ . V.' . Diese Propaganda geht dättlich darauf aus, ^di« rnplä®, ' msche-n B a u e r n, welche, keinoy. rAntifemitismus kenn-en, gegetrdie Ju>ddn aufM^tzen. Die Cuza-Leute ha'ben solche. Versuche schon einmal genvacht, mußten es gber erlobvn, daß die Bauern die Juden mit -her.Waffe in. der. ^nd.HriMgtem^Dia^ vM-- tionäre SpeNüat-ion, welche die. bäurische Bevölk-evung auf. die Juden -Hetzen will,- -ist «'irte.-besondere Gefähv-ung füt die öffent® lrche Ordnung,., und. .schon, aus diesem' Grunde muß diefean Treiben energisch xntgegengetreten werden. Es wird die Aufgabe aller gütgesinnten Elemente, sein, sich gegen' diese ^sieagwüvdige und gefährliche deutsche. Importware zn' schützen und dem Plagiator Mza, der sich sogar erkühnt,, für Me Hetze den Namen — M,om m s e.n s zu mißbrauchen, welcher bekastutlich den AntisemisiSmtl-s ,chi«. Gesinnung der CanaMe" .genau,nt"hät^ ' die Bchandlung..angedeihen M lassm, welche dieses. £rctimi verdient. * :' * des Gesandten Marek den Minister des Aeußern Dottov Benesch, der Wöchchsiowäkischen Regterung .den Dank -für die Erledigung des Gavanttegefetzes über,-die Hilfe au;-Oesterreich duirH das tschecho-flowÄische Parlament auszu» drücken.. *V ■,-t; V..'' - >>■ -' ' .die GetvährujH^r^ Hilfe - au' den ^NaDarpW. abMört^ uKMvidevte aufrichligdie dadirrch'astSgedrückte-fvsüM.' ift SlÄÄ? '

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