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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-04 · Heft 1399 (4.1.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1399 (4.1.1923)
Date
1923-01-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Bien, Don-jierstag t— -*— ——— — Hqftlichen Kritik liegt ein Geständnis und ein verlegenes. Bekenntnis der Wtschrld. Der ganze Geist der deutschen Universitäten ist eMllt von den Gistdünsten der Fälschung, ks besteht eine harmonische Verbirrdung Zwischen . dem Stillschweigen Zn den Geheimnissen unb Nem Universitätö- MUemstiSM^s. Es ist nichts ntzWL,.haß Schriften gefälscht perden, mÄ die. katholische Kycche zmü!- Mjigen tage -an dem Teufel Bitru Ltzp.'TaxÜs zw tvageü. ' Mer, m: ist,-daß die Wissenschasi ihr. tiefstes Schweige^ verä . jrtitfeH ist. Die Könvginhofer Handschrift konnte sich nur janz kurze Zeit in der Freude der tschechischen Nation jlmnen. Ditz tschechischen Professoren Mäsaryk und Gebauer pären es,' die die Fälschring im Interesse der Ehre ihres llolkes ausdeckten. Aber, die dvMchen Professoren^ von Zeute? Der Rektor Diener nimmt die Parade ab über die nüttelbewahrtsn Hakeukreuzler mti klagt darü-ber, daß die vissenschastlrche Qualifikation noch wrmer als die auschließliche Vorbedingung für die Zulassung Mm Lehramt M Kraft ist., /„ -.. . .V. Gefahr für SeftmeM. tzeixels Besuch in Budapest. — Die „Neue, Freie Presse" als Hortyy-Blatt. Die Bubapester Fahrt des Bundeskanzlers Seipel hat, roch e§e sie fiattgesundenen hat, zu einer gereizten Mßtimmmrg in Prag rnch in Belgrad Anlaß gegeben. Man ist k den Hauptstädten der kleinen Entente rächt von der harmwFigkeit dieser Höflichkeit überzeugt und findet eine kntevstützung für. dieses Mißtrauen .m der lärmenden Freude Horchy-Blatter, die sich won der Entrevue Zeipel-Bethlen neue Impressionen für ihre KrregspölitiZ Erwarten, ^stünde in Ungarn die Freiheit der Presse, so eeße sich gegen die TaktloMeitzn dieser AitrMgen schlecherdurgs nichts einwenden. Da aber jÄdes Wort die behördiche Zensur passiert, so ist diesen Artikeln ein gawiffes polirsches Gswicht nicht abzrffpvechen, um so mehr als die mrpräsche Regierung in außenpolitischen Fragen ihre Presse Mtz besonders fest am Leitbä-nde halt, -Ztztte Wiener Blätter, die äiuch bisher sich gehütet Hajen, die Kreise der HorLHY-Rogierung zu stören, -h«ben es vermieden, sich mit -der durch die Seipell-Reifc entstandenen krveguwg in der kleinen Ententedie aber auch von den SntenLegvoßmächten geteilt wird, des näheren zu befassen, ffstnbar auch deshalb, weil sie dem Bundeskailzler keine LnbequeMichkeiten bereiten wollten. Nur die „Neue ^reie Presse" brächte es fertig, gestern an leitender stelle nicht etwa die Reise des österreichischen Bundesstuzlers zu. vechtfertigenund restlos auszuklären, sondern las Harthy-Regime gegen die kleine '§ n t e n t e inSch u tz z u n e h m e n nick wider besseres Msen den tvsißen Terror als ein harnÄofts Kinderspiel WLettev Mmrgenze?t-mg. L Jänner IW * : As Iwbm dsrHgkenkreuzler A JeuW^nd. ■v München, 2. Jaßne'v. (Jj C. B.) Die Rationgfsoziai! Bpodnica, dasMt.vyr' krtrzem dev Schauplatz schwerer! listen Lerübten in'den letzM Dagen mehrere K qb e x*.t'.anliseryHchSr Aüsfchr'eitMgeu war, übersielem HuliHaw-!chen Faszistenlager ganz ungefährlich seien und tatz die rvngarische Regierung sich gegen den Faszismus st Ungarn mit aller Entschiedenheit ausgesprochen habe. pk verschweigt, daß die ungarische.Regierung inzwischen prf höheres Kommando' hm ihre ablehnende Stellung aufm "und das ungarische FasMeirla-ger sich m aller' sozusagen ' unter Leh5rdlicher .Assistenz uiert hat. Ebenso nmtz die ,Mene Freie Presse" wissen, jaß auch zwischen den Evivacheiwen Mlgarn und den Fasjisken bereits ein Ausgleich zustande gekommen ist und daß jeDe Lager auf Grund eines gemeinsamen Mionsplanes wrgehen werden. Wie ernst die/Reise Friedrichs tach Nom gerade von italienischer Seite aufgefaßt wird, M auch daraus hervor, daß Friedrich vor einigen Tagen kim Budapester italienischen Gesandten Castagnettm ftnen Abschiedsbesuch machte und mit chm. seine Reise M Nnssolmi eingehend besprach/ Aber die „Neue Freie Presse" Hai sich bisher in der Kolle des Verteidigers nüd Wortführers der HorthhstMK gefallen und trittauch diesmal gegen alle rechtlich senkenden Politiker und Staatsmanmer für den Weißterroristen Horthy in die Bresche. Wir betonen ausdrücklich, für Horthy, denn es muß festgestellt werden, daß der rr-ngarische Ministerpräsident Graf B e th l e n inder Frage?es Faszismus sich im Gegensatz zu Horthy befindet, so .das Bethlens Stellung als erschüttert gilt und die Horchh stahestchende Presse bereits van einem präsumtiven Nachfolger -des Mönistevpkäsidenten bsrichtet. Freilich weiß , man selÄt m llugaw den WerS einer Verteidigung -des ungarischen Regimes dmch dieses Watt .in jeder Beziehung entsprechend einzuschätzen. Daß die Keine Entente sich m ihrer Pollsi! durch soW. Salbadereien nicht beirren läßt, geht ans. der Pansor Melmng des „Ceske Slovo" hervor, wonach die Pariser Gesa-ndten der tschecho-slowakischen Republik, Rumäniens und Ingosla'wiens der Botschafterßonferepz eine Kollektivnpte überreicht haben, in der gegen die ungarische Ge-Hetzesvovlage betreffend den erhöhten Landtzsschutz, über dre Miliiärstemr und über die Arbeitspflicht Einsprache schoben wird. Diese Gese'tzesvorlagen sind eingestandenermaßen KriegSvorbereituWn und Ungarn will sich für alle Falle die -wohlwollende Mithilfe Oesterreichs sichern. Der AMchuß für Aeußeres, der morgen Fusammentvitt, -stM^ die Gefahren zu erwäM basen, die sich aus dieser Sachlage für Oesterreich ergebest. D i e Republ i f ft c h t vor e i-näm Ab grün d. 'K'*j Sie ^rnieariten 6cf Budapest, 3. Jänner. Wie. dk Kornsponden; Nömzeti Sajwtudofito Jvoda Eldet, hat . der R"ich§verwesev gestern äbeuds eiM ÄhvrdnuugM Pväüdiuu's oe^ ungarilujo. . Lut^arPenlagers^ ^üHarische Faszistenin Äudestz Wün f äll leg u f -j ü d'i s ch e 'S t u d e n t eu, von denew eiye Anzahl Verletzungen.- düvon'trugen. Auch ein „Rituelles jüdisches Speise h au s w ü r d e ü b e r f allll.e n- > und die Gäste mißhandelt.- Diese erneute Pögromaktivität der Nationalsozialisten wird in der bayrischen Judenschast mit Besorgnis betrachtet. ' \ , ' ' Die deutsche demokratische.Preffe weist, nrit Nachdruck auf die außenpolitischen Gefahren des Treibens der nationalsozialistischen" Garden hin und beschäftigt sich be- Mders -mit dem zuerst/ in der q m e r i k a n i sich e n P-r e'ss e gemeldeten eigentümlichen Votsyll, - der sich vor einigep-Zeit in der Georgensträße in Mü n ch e n. zstgetragen hat. Dort wurde Nach Hitlers Massenversammlungen, spät in der Nacht, ein Mann von einer Rotte junger Burschen überfallen und unter Morddrohungen gezwungen, den Beweis. zü/aHrftrefen, daß er kein Jude sei. Der Bedrohte wies seine Papiere vor. Dies allein genügte jedoch nicht. Er würde.einer gewaltfamen körperlichen Untersuchung,unterzogen und erst. wieder losgelasien, nachdem die "Probe. , negativ ausgefallen war. Zufällig lvar der Bedrohte ein ch r i st l i ch e r Ä m e r rkan er, der von dem Vorfall in der amerikanischen Preffe Mitteilung machte. Die deutschen Zeitungen' weisen ferner darauf bin, daß die. bayrischen Nationalistengarden auch in der Nachahmung dieser MDödett "die gelehrigen Schüler der ungarischen 'H e fj'a's - B'a n d e n sirck, bei denen solche Zwangsuntersnchungen' mit nachfolgenden' Tötungen, rvenn die jüdische Zugehörigkeit der Untersuchungen festgestellt wurde, eine Zeitlang-an der Tagesordnung war. In O b e r s ch l e s i e nentfaltet ' die Anhängerschaft des berüchtigten Berliner Antisemitenführers K u üp p e l- K u n z e eine rege Tätigkeit. Die dernokratischen Zeitungen berichten über eine Heerschau Kunzes in Kreu'zhurg. Unter- Vorantritt der Kreuzburger Stadtkapelle, der eine große rote Fahne mit schwarzem Hakenkreuz folgte, marschierte ein Zug von mehreren ‘ hundertPhr.foue.n, .die rote, mit -Hakenkreuz geschmückte Armbinden und große Knüppel Irrigen, demonstrativ durch die Straßen der Stadt. Die Zeitungen fordern gerade in: v a t erll ä ndisch e m Interesse von den Behörden-ein Einschreiten gegen die anüfemitischen Banden,, bevor es zu spät ift< ' HMe!m Wemr KettÄ. - .WarfchaM'I. J.LynPL...^J.-C. B) /Die antijudischen WME..Posener HMet dgriep» am Z^Hew.IiadtHert Banden zügereffte Wische^ Kgufleute und'.'Nrißhändelten sw schwere Zwei-jsidWe/KMrflestte trugen besonders schwere- Verletzungen davon.. E i s e n b a h n baam t e. nahmen aitj den Ausschreitungen tätigen Anteil. Als Uran des-! wegen die Hilfe der ^Polizei anrief^ erwiderte. der „Start s sta", er könne nur für die Sicherheit -der'.d u r ch r e rf e n? dd'n Judett gäMffÄen, 'Mk'nicht ftiv die -Sicherheit -dep- . jenigen, die in dys Städtchen kommen, um hiev Geschäfte ßn - machen. - .. , ■, - . '.* --/- -- 6!n antisemitischer ApvÄ an die -olaisSen Mnstler. Das Organ der polnischen NationaldeinokrateU; „vjzeczpospolita" veröffentlicht in einer' seinerletzten Nummern ein Promemoria an die polnischen Künstler. Dieses Pyomemoria enthält .einen Brief des bekanntesten polnischen Malers Jan Matejko an den Redakteur der Zeitschrift „R o la" Jan J el e p s k i vom 31'. Jänner 1883.^ . Das Schreiben lautet: „An die geehrte Redaktion der Zeitschrift „Rola" in Warschau. Jch^ dänka Ihnen ft'ir die mir freundlichst übermittelte Zeitschrift! „Rola", aus. der llch von einem mir unbekannten Brief! des Herrn Rosenblum erfahren habe, der.sich, wie allez seine übrigen Glaubensgenossen, mit großer Frechheit ur^i Arroganz über alles und alle vernehmen laßt. Die Konzessionen, die wir auf Schritt und Tritt! nmchen, der große. Verfall der Energie, die Bernachläffigung! der sozialen Angelegenheiten, wie auch., die.passive, xd); Möchte eher sagen, knechthafte Unterwerfung unter, bicj hebräischen Einflüsse haben verursacht, daß die Bekenner! des- Talmud uns schon heute für lebende Leichen halten/ an denen man sein Mütchen kühlen kann. Ich ersuche Sie/ mir die „Rola" nach Krakau, zu schicken, da ich auf die! wertere Richtung Ihrer Zeitschrift sehr neugierig bin,, die/ wie ich bemerke, sich.es zur Aufgabe, gesetzt hat, die krank-! Haft geschloffenen Augen des Landes zu öffnen. Empfangen Sie den Ausdruck meiner größten Hoch-- achtung, wie auch die Wünsche nach einet großen und un/i verfälschten Ausdauer in der bereits erwähnten Richtung! Ihrer. Zeitschrift. Ihr Jan Matejko.";, - / . < Dieses nun. von. „Rzeczpospolita"' veröffentlicht'L- Schriftstück soll den polnischen Künstletn/rn Jan Mätesip ein Beispiel des Antisemitismus der polnischen Künstler schast vor Augen Mrw. . Ojp^S empfangen, wobei Vizepräsident Doktor H o r-nya n-Z zkh. das Programmder Vereinigung LaÄegte. < Dcr Rerchsverweser schenkte dem Vorträge woMvvllend".9 Gchör und bstystiv auch ferneMls '.b% des. Zusammen-, Muffes der MMMtMeise.' ' - ' Sie ‘Mmt ZytersatiMlüen HMchMMe. -- Offiziell wnÄ ims mitgeiLAt: Me sri-nnerlich, fanden im September letzten Jähi^rs die ersten Wiener Jnternairo- Men^HochschuMtse statt.- Das ErgM-is dieser Beranstaliung ermöglichte es dem Komitee, emen Betrag von 25 PftkNd Sterling'an die Universich Library sor .Central Europe zur' Beschaffung von Büchern für die österrcichisihen Hochschitleu auszUbezahwn. /BekamMch haben di; Bocbererbungett für die Mchften Kurse beverM -begonnen und es sicht zu 'hofftn, daß'das Ergebnis in jeder Hinsicht, em . noch beftiedigendeves fein dürfte a>ls im letzten Jahre:. Namhafte Prvfefföwn der 'Nationvfftcvaten mid Deutschkitchs haben bereits Hre Mikwirkmrg zugesagt. und in EnZland ist das KMitee'unter' der' Führung Sir William Brveridors wieder' unermMich - tätig, -möglichst w:ite Kreise für die Kurse zu -, isitereffieren. *r Zu .dieser , offiziellen MitteÄung geskM6n/E ams die Frage, ob bar-ÄieM Kurse« der Numerus - clausus - emgeführt werden wrrd und ob der- RÄtor Dmvsr ibereiis->eme. .sÄÄvHe Aru'rnrkung seiner TmPPenoiWvÄmtKit, M MMtzMiM zentmWMr. - Krakau^ 2. Jänne5. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Dasführende Organ der. polnischen Konservativen, der Krakauer „Czas", beschäftigt, sich, gestern mit den-Ursachen und Folgen der NiÄerlage . .der Kntrumspartei bei den letzten. Wahle«. ,Der ^rtikelautor,. Hx. Jan H u p k a, gelangt zu dem Schluffe, .daß die Zentrirntspartei die Enttäuschung, erleben-mustte, die Stimmen der .christlichen Einwohner, auf die rechten uyd sinken'Histen zersplittert, zu sehem. Die rechten Parteien hatten rnii'demagögischen Kniffen zu arbeiten beWnden. Eine völlW Eüttäuschung hatten die Zenttumsparteim bei öex -Judenh ei t erlebt. Das Zimtruw.rechnete ^auß die Mterstützung der. jüdischen Orthodoxie auf.Grund, .der Erfahrnngen,aus dev. Vorkriegszeit, in de^die Judenmach den Wünschen der Regierung gestimmt haben. Man habe.jeq doch vergessene daß die österreichische Regierung welche', sich zu diesen Juden gegenüber sympathisch verhielt, sich! bei ihnen Respekt verschaffen konnte,, wogegen m Polerr! die Exponenten der Staatsmacht, die; PeMkshauptlgute,! infolge der allzü emg'eschränkten Machtkolnpetem fast 'einflußlos gebliebes^seien. Äian habe vergessen^ daß Hw Ju-! den'in Polen eine viel größere Kmft als im alten Dest?vreich bedeuten.. In Polen bilden sie.12 Prozent, deri . allgemeinen Bevölkerung. Sie unterscheiden sich von derl.Um-, gebung nicht nur durch Rasse und Konfession, sondern! auch durch die Sprache. Nur in Polen können die Jndenvon einem bedeutenden Einfluß auf die Regierung trau-! men und dies nicht nur infolge ihrer Anzahl, sondern auch! kraft ihres Kapitals und ihrer organisatorischen FäW^ keilen, was gerade in Polen, dem es an organisatorischen: Sinne fehle, von unbeschreiblichem Einfluß werden müsse-.! Die zionistische Agitatton» wie auch die von auswärts u-bev-- mittelten Wahlfonds und die auf leichtsinnigste Art ge-i schasfene Wahlordnung, die den Juden die Eroberung einerviel größeren Anzahl von Mandaten, als es ihrer Stärke! zukormne, ermöglicht habe, das alles hätte ihren Appetit? - gereizt, so daß sie während der Wahlen in Bündnisse Milben anderen polenfeindlichen nationalen Minoritäten ge--! treten seien, die den Polen das jüdische Volk entgegengestellt Wien. Bis zur letzten Minute hätten die Juden „die! glänzende Verschwörungsorganisation gegen die polnische! Gesellschaft" geheimgehalten, so daß es genügt habe, am Vortage die -Wahlbefehle ergehen, zu lassen, um auf die! jüdische Liste nicht nur 95 Prozent der jüdischen, sondernauch Tausende von bei Juden bediensteten Christen wie auch die Stimmen der Deutschen, selbst jener, die. seit langem nicht.deutsch sprechen und sich nur durch den Namen von der Umgebung unterscheiden, aus die jüdische Liste zu-.'vereinen^ Me Juden in Polen hätten alle jene,, die sich als- Polen -fühlen, aüs ihrer Mitte ausgeschlosseu.! Die polnische Gesellschaft muffe das bedenken! und daraus die entsprechenden .Konsequenzen ziehen. . > .« . ' So schreibt der „Czas", der -in -der Judenftage bisher Nie in den Ton der Nationaldemokraten verfiel. Der Autor dieses Airffatzes, Jan Hupka, Hai nach der Vertreibung dev Russin aus Galizien einen Artikel veröffentlicht, in deur er diegalizifchen Juden' des V e r r a t e s z u -u u g u-sw steu Oesterreichs zieh, indem er die.Behauptungaufstellte, daß die Lemberger Judenschaft beim Einmarsch der Ruffen.die Pferde der einmarschierenden Kosaken geküßt hätten,. .Damals, paßte es.Herrn Hupka, den großen öftere reichischen- Patriotei: zu spielen,. heute treibt er das .enft gegengefetzte Dpieft. Haren damals die . Juden. zu gerjngs österreichische Patrioten, io sind sie heute seiner AnsiM nych Feinde Uolen^- / ,;■ .

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