Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1397 (2.1.1923)
- Date
- 1923-01-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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GeÄr 2 Wien, Dienstag Wiener MsrgenzeiLung. 2. Jänner 1923 Nr. tm iKarschall Pilsudsti gegolten hätten. Ter?tngellagtc bemüht sich, die ang-Michen Bcrsehl-nngen des früheren Vbaatschefs PilsudSri zu 'begründen, die ihn bvluogen hätten, dom Leben PissudsM em Ende Zu ».rachen. Er habe am 5. Dezember seinen Plan, Pilsudsli zu ernwr'oen, aufgegeben, da er ans den Blättern entnommen lsatte, daß PLsn-skr <mf die Würde des Prästanten der Republik verzichtet habe. Da jedoch Prlfudskr in seinem Verzichte erklärt habe, baß jim künftigen 'ßräfifccttfcu der Republik ein Mann von konziliantem Charakter gewählt iverden solle, habe er in der Annahme, Laß dies nicht arLeres bedeute als eine Fortdauer der Anarchie, sich entschlossen, den,an^>'-"^'> dem PilsudÄr als Kanditen vorgeschlagenen Minister Rarntowiez p ermorden. Nach Schluß der Ausführungen des Angeklagten, die von niemarrden gestört -wurden, erfolgt« das Verhör der Lugenzeugen des Attentates, worauf um 4 Uhr nachmittags eine Unterbrechung der Verhandlung emtrat. Nach Wiederaufnahme der Verhcmdlwrg hielten -die beiden Advokaten ihre Plardoyers, die bis in di? Abendstunden dauerten. Sodann eihob sich Niewiadomski und erbat sich vom Vorsitzerchen zum letzten Male das Wort. Unter allgemeiner Vpcttmung erklärte der Angeklagte, er sehe nach erfolgter!kat sein Leben für erfüllt an und ersuche das TrDuwal. ihn zmn Tode zu verurteilen. Diese Worte rissen im Gerichtssaale große Bewegung hervor. SM abends zog sich das Tribunal zrrr Bevattrng Mvück. Nach einer halbstündigen Beratung wurde das Urieil verbündet, mit welchem Riewiadamski zum Tode dnrch Erschießen verurtM wurde. Unter den Rechtsvertretern im Gerichtssaale wurde die Meinung geäußert, daß das Urteil nicht werde doll st reckt und Niewiavomski vom Präsidenten Bojeiechowski zu lebenslänglichem Kerker begnadigt werde. Sefterreich. zur Zttmtirm. Dü Pause in feest parlmnrntarischen Bechanttümgen wird «rr bis CrDe der nächsten Woche währen. Bundeskanzler De. voipel bsgÄt üch mn EaEag in Bvgl-eiiung des Anß:mnini- Aers Dr. Grünbr-rgrr und des Sektionschess Schüller »ach Brrdapesi, von wo er beweis Montag den 8. Jännar wieder zrwückkchren wird. Für Mürwoch den lO. d. ist wieder das Plv- «mr des NDtiomlraws einbeMfett. Tie Arbeiten des NÄwrmL- Es w-rbm ün Zusimunetchange M?t der Sanierimg suchen. Bei Fülle der schwierigen Fragen, bk da oustauchen iverfern, wird sich nach den Avuhsvnngsn von Mitgliedern der Regierung rls notwendig erweisen, daß bk Chefs der einzelnen Ressorts Stil den Vertretern bex verschiedenen Erwevvsstüu-r in BenhrMmg traten. -Bundeskanzler Tr. Seipel hat Corming mittags in der ein« WordnuiBg der abgsbanrisn '.nvabiden Wehrttomtez «npsimgen. Di-che hab-err sich in der letzten ^steit wi^arholt an dir Regierung und bk Parteien d?Z Nativnalrates grtvandt, mn Dme Hilfe -in chror bedräirgren Lage .su erränge»'.. T^r Lyndrskanzler teilt? ter Abovt-nnnz mst, daß die Regierung »nftkich bsstcebt sei, den invaliden Weh':näni>ern;n!stlf?n, n.n.d daß er sich -deshalb mit dam Br-ro-Sn^innter für i.'ziast l'er-» toaltunZ ins Emvevmchmrn geletzt habe. Tie allgsbauten mvaiiden Wehrmänner sollen di« Arbeitslose» Unterstützung bekonrmen. es soll ch,«n Arbeitsgelegenheit beschafft worden und «ißerdsm werde man sie bei der Kohle-nfcrib Hvlzattion bedenken, damit sie sich Wer die schwerste Zeit hinÄberretten können. Bmrdrsnrinistsr Schmitz habe versichert, daß di^e Mtionen mir der größten Bcschl«unücnmg durchgesichn werden. Lar «bbaulorrtmsent erreicht. Tem Berichte des ErsparungsLommisjörr an Len «vuauf «in-sler ist ,u entnehme, daß Lir Sesamkzrffrr der feit Oktober 1982 absedaulen Bunderangestelltrn nach Len Berichten -er wi* sthiedenen DierWellen 23.65! Personen drtrögi. Aiebei sind nur fege Personen ale «LgrLav! «urgeA'esrn, dezüitlich derer Pmsisasdekrete. di« Anetrillsdewikligung oder Aimd'gw'gsdrlchrids tzrrrist «usgejettigt sind, nicht aber jene, h&mi Äurscheidung erst singe« lritet iß. Die zah'rrichen erst am z\. Dezrmder bewillizsen P?ustsniLrvngw und Austritts find in dies,'? Iisser edmfalsr noch nicht «nthalten. Ls ijt daher wahrscheinlich, dasz b.cm 3i. Dezember $t erreichende Adbauktontingeni »on 25.000 Personen, Das hi dem Programm der VölKerdunddeietzssivn vorgescheu ist trrttyi -dr? be/ciff siberfchritte« ist. Re neue Notrnbrmt. -Fn einer «n BmtdsLgchetzbbatt venÄrirtbarrsn BerorÄnung der BunLeSoogseMmg wird verfügl, daß die O eft er reicht fche NaLionalbank mn 1. Jänner 1923 ihre statärieumäßig3 Täligkstt begunÄ v.nch mit diesem Tage dir österreichische lÄeschäftMührung dar LvstermÄsisch-ungmüschen Bank Hoe TärW:r eiuzusttl'ien hat. Bis Krr AuLgaÄe siyvnsr Bankwrteu ist dü OesksvWichrsche SR&imvaßxtttf bevechllgt, Bank» «oien -in der gl«ichen AusstoitAng ouszugeben, w« sie die T^sterrorchsich-ungarrfche Bern? «cwsAvgebLN berechtigt ist. Herr Jansen ist Sonntag abends in SKfe« MgsLxnmen «ab hn HottL HmproiaL aogrstwgon. Parteitag der Kommmlifirrr. st' Z-‘‘- bm. 3. bis ä. März d. I. ist der Pavte«ch- ^t««qr-qch» ÄrmnnnvWn rn^ mim e»cke«Ke,^ Unter dem Hakenkreuz „%n vier Wochen ist alles erledigt." München, 36. Dezember. (Tel. der „Wr. Morgen» Zeitung/') Gestern sprach in einer Versammlung der FriedenSvercinigung Prof. Dr. Quidde über den FriodenSkongveß im Haag. Es waren 40 Personen anwesend, davon, wie sich später yeransstettte, die Hälfte Hxckcnlreuzler. Während LcS VvrtraoeS verbüß ein Herr vom Vorstandstisch das Lokal, kant aber in -wenigen Minuten wieder herein und erklärte, «r sei draußen überfallen und geschlagen worden. Der Vorsitzende wollte darauf aufmerksam machen, daß sich ian Saal Elemente befinden . . . Weiter Sam er Nicht. Die Hakenkreuzl-er brüllten und Mugen mit GrnnMnütteln^ mtt Stühlen und Gläsern zu. Sie ließen nmnanb aus dem Saal. Ein Versaminlungsbesucher wurde schwer verletzt. Schließlich rrschreneu einige Schutzkeilte, die die Namen der Anw.'s.'.lden feststellten. Merkwürdigevivekst lvar die mrst-'l-q-.c Präsenzliste verschwunden. Währeich der Rauferei schrien die Hnkenkrenzlcr: „I n v i e r Wochen ist alles erledigt. Tann seht euch vor'." AaSzisnrüS in England? Die „Jüdische Preßzentrale* berichtet aus London: Große Aufmerksamkeit verdient die Schaffung eines Geheimordens in England, dessen Entstehung insbesondere Blätter wie der „Daily Expreß" und die „Morning Post" mit Wohlwollen begleiten. Sie heben hervor, daß der Geheimorden in manchen Beziehungen dem berüchtigten Ku- Klux-Klan of Amerika gleicht. Der Name des Ordens sst Hochedler Orden der Kreuzfahrer und seine Oberste Hochloge hält ihre Sitzungen hinter verschlossenen Türen mit allen möglichen Zerernonien und Ritualien ab. Der Großmeister ist Kapitän G e e, der jüngst als konservativer Kanditat bei den Wahlen durchgefallen ist und jetzt bei einer Ersatzwahl wiederum gegen den Arbeiterführer Artur Henderson kandidiert. Da jüngst Versuche gemacht worden sind, den amerikanischen Ku-Klux-Klan auch nach England zu verpflanzen, -wird man sich nicht wundern dürfen, wenn der neue Geheimorden einen faSzistischen und antisemitischen Charakter bekommt. Pogrombanden in der Ukraine. Kiew, 30. Dezember. (I. C. B.) Bei der kleinen Stadt S l a v e t s ch n a im Gouvernement Wolhynien wurde eine aus 1300 Mann bestehende Bande festgenounnen. Die Banditen waren sehr gut bewaffnet und hatten sehr viele antiiüdische und antisowjetisttsche Flugblätter bei sich. Sie beteiligten sich auch an einer Reihe von Einfällen in die südliche Ukraine, wobei sie-die jüdische Bevölkerung terrorisierten. Der Prozess gegen die Banditen wurde im Schitomirer Revolutions-Tribunal verhandelt. Einige Hunderte der .Haupffchuldigen wurden. sofort erschossen. Unter den Verhafteten befindet sich eine Ziemliche große Aezahl aus der bekannten Bande des Ataman Tjntjunik. Die Hefte in Polen. Warschau, 29. Dezernber. (I. C. D.) Der neue Außenminister SkrzynZki hat vor einiger Zeit zum erstenmal die Vertreier der jüdischen Presse zu einer Pressekonferenz im Ministerium geladen, womit die „Gazetta Darschawska" sehr unzufrieden ist. Sie wirst SkrzynSki vor, er fei ein Gegner des Nationalstaates und ein Anhänger des Nationalitätenstaates und fordert die polnische Presse zu energifck'em 5camvf gegen derartige Bestrebungen auf. — In Wo! kowySk fand man einen Aufriss angeklebt, in welcher» zur Befreiung Polens von den Juden, zur Vertreibung der Juden und zu Pogromen aufgefordert wird. Eine Delegation der jüdffchen Bevölkenrng der Stadt wandte sich an die Behörden, welche versprachen, keinerlei Ausschreitungen zuzulassen. Hitlers Notizbuch. München, 80. Dezember. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der „Nürnberger Anzeiger" schreibt unter dem Titel „Unerhörtes im Ordnungsstaat": „Am 16. d. sprach der Nationalsozialist Hitler in München in öffentlicher Versammlung. Er bezeichnete die Landtagsabgeordrreien als „immune Lumpen" und erklärte, die Ätationalsozialiften würden, wenn auch in der Minderheit, den anderen ihren Willen auszwingen. Nicht ein Parlament könne das Volk retten, nur die Diktatur. Hitler führte weiter wörtlich aus: „Jeder muß sich ein Notizbuch anlegen, in das die politischen Gegner einzutragen sind, damit am Tage des Sieges Rache genommen werden kann." Frage:- Läßt die bayrische Regierung weiter ihre Volksvertreter beschimpfen,, zum Umsturz auffordern und Pogromlisten anlegen? Will sie noch länger tatenlos zusehen? - Am 20. d. sollte im Münchener Nattonaltheäker zu» zweitenmal „Die tote Stadt" gegeben werden. Abends uw halb 6 Uhr mußte das Stück plötzlich abgesetzt werden weil die Hitler-Gruppe mit Skandalszenen im Theater ge/, droht hatte, da der Komponist ein Jude sei. Frage: Wr bleibt gegeniiber der Hitler-Gruppe die Staatsautorität- Jst es richtig, daß der Staatsminister des Innern, Her» S ch w e y e r, wiederholt erklärt hat, er könne gegen Hille» nicht Vorgehen, sonst habe man tagSdarauf die Revolution?^ Die deutsche Studentenschaft und Grrhart .Hauptmann. Wie seinerzeit berichtet, hatte die Berliner deutsche Studentenschaft die Teilnahme an der Universitätsfeie' zu Gerhart Hauptmanns Geburtstag verweigert. In tiner Zuschrift an die „Frankfurter Zeitung" erklärt nun der Sprecher der Berliner Studentenschaft, es habe sich um eine Privatveranstaltung des Verlages S. Fischer gehandelt, zu der die Swdentenschaft nicht offiziell ein geladen war- Die „Frankfurter Zeitung" stellt fest, daß diese Angabe n nrichtig ist. Es.hat sich um die Veranstaltung eines Ko» mitecs oef-nndclt. b^m unter anderen auch der Rektor dcl ' Universität angehörie. Die Ha7en?reuzser «ud die Psychoanalyse. Der Grubenhund, dieser Wechselbalg, der in den Spab ten der kulturbeflissenen „Neuen Freien Presse" das Licht der Welt erblickte, kommt gegenwärtig nicht mehr in jener Reinkultur vor wie dereinst. Aber eine Geistigkeit, wie jen* der „Deusschösterreichischen Tageszeitung", dje es von vor/ neherein billiger gibt und niemals für sich das Beuedikt'sch« Kuliurinonopol in Anspruch genommen hat, gibt sich auch mit weniger zufrieden. Jene „geistige" Zentralstelle des Hakenkreuzlertums, die in schaler Dumotonie, in den stets gleichen Vb'vf-en. die den- Jägerhemd ddägrmten Gesinnung des Rassendünkels, der Verhetzung und des Revanchegeistes in einem -verschwitzten ' ungelenken Deussch produzier^, fällt prompt darauf hinein, wenn ihr irgend einer, dessev Phraseologie ihn als ein Mitglied des Vereines densscher Postler oder einer ähnlichen gesinnungstüchtigen Gemein, schaft legitimiert, zum Schutze der von „Alljuda" bedrohten deutschen Familien einheit besspringt. Er hat seine Pappenheimer richtig eingeschätzt. Es genügt den ehrenfesten Schriftleitern den Ehochmetzer, die Barchcs und das Nysschert als echtjüdische Professoren em< zusetzen, seine Seriosität durch eine tolle medizinisch klinge»/ de Frerndwortmystlk zu beglaubigen (an die medizinisch« Terminologie hat sich der Purismus der deusschen Sprache venusstalter noch nicht herangewagt) und das Ganze mit der antisemitischen Note zu verseben — und die Schriftleiterpresse beißt mit Behagen den Köder an. Ob die „Weisen von Zion" eine Fälschung jüdische ,Kynognostik" — der durch keinerlei intellektuelle Hemmungen gehinderten Skrupellosigkeit der Hakenkreuzler kommt alles erwünscht, tvenn es sich nur zur antisemitischen Verhetzung verwenden läßt. Darauf hat offenkundig der freundliche Msender spekin liert, der als Dr. Kuno V o in in er — der Deckname selbst enthalt eine Mischung von preußischer mit tirolsscher deutscher Urwüchsigkeit — auftritt und sich als Assistenten der psychiatrischen Abteilung der Universität Greifswald gibt, um der patentierten Dummheit dieses Leiborgans der Hakeukreuller eins zu versetzen, das jeder Gemeinheit seine Spalten öffnet, wenn sie gegen die Inden gerichtet ist. Der Pseudo Kuno will die arische Welt vor der „semitischokkulten Methodik" der von dem Juden Freud ausgcheckten Psychoanalyse beschützen; er tveist nach, daß fast all« namhaften Psychoanalitiker — man denke! —. Juden sind, daß sich sogar — Tierärzte unter ihnen vorfindett und daß ma diese in der reinen arischen Seele „heumwühlen" lasse, ohne daß bisher staatliche oder akademische Behörden — die „Deutschösterreichische Tageszeitung" nwchte wohl den D i e n er in Boweamrg schm — gegen diesen Unfug ein* geschritten wären. Und was das Aergste ist, diese ,See!gnärzie" — unter denen sich Namen wie B a r ch e s, R y t-- schert und Cbochmetzer finden, beabsichtigen sogar Ambulatorien für Familienanalhse zu etablieren. Dem Schöpfer der Analyse, Prof. Freud wird eine gewisse Begabung nicht ganz abgesvrochen, wenngleich seine Bedeutung hauptsächlich auf dem Gebiete der „kynognostischen Psychoiherapie" liege, was mit „Heilung durch seelische Einwirkung" übersetzt wird, während das Fremdwort in Wirklichkeit ungefähr Seelenheilung durch Hundeerforschung bedeutet. Auch die übrigen Darlegungen des witzigen Einsenders bewegen sich auf diesem Niveau. Tschecho-SlotmN. Msmrms Stemmt« rte«sar-MtkW Prag, 1. Jänner. .(Tel. der« „Wverrer Ääwgenzeivuttg^.) Die Prager ZoMvawerwalruiidMomMissio» fichrte am Frsbtag die Gmenttdeibatte über das städtische Budget durch. In der BerhaMung vrKärk der jirdischnsttonole Swdirat Kasrders, daß er namens der fetou&teit Jude-nschrssr das Wort erWoift, woll der RachauSsaal das om-zige Forum sei, wo die bewußte Judenschqft durch ihren Vertreter öffenÄ-ich zu Gehör ko«««. Deim twtz der 80.000 Srrmneu, dir bei drn Mahlen m bet Haa-ev RepubSÄ für die «Ltrsnaile« Juden abgegeben sagt der Redner, all« A-nglnsie Kurück, wstche -ür der jürstzsie» Ze>it gegen uns -icuternammen wurden, u»d >rch nmß nvem liest steS Bedcmern iibm die jüngsten Bargänge an der Prager öeut? scheu Univevsttät arrssprvchen. Es ssi hier der Wahss>eil gemäß siftgestellt, daß ev auch diesmal tschechische Mgrardnaie wa«m, welche, gleich wie serneMit im österreichischen PaÄanmvt, de« Ant-rag des denlschen Abgeordnete» Lodgma« auf Einführung deS Numerus clausus nach «un garischem Muster ab-lehntrn. Dor Redner ^befaßt sich dmm mit einzelnen Pllnkten des Bvvarsschlages und brölchgt e§x daß auf die kulturetten und sazialen Bedürfnifse tmr Mffchnaitüma-ien Minorttät im Bichgst keine Rücksicht ge-' rw««ce» wurde. Die Gemeinde Groß-Prag Rumrort sich »vo 9fm vkmsntr« BittAvr «Me IftttechkhÄd der MMonMstt mg