Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1391 (24.12.1922)
- Date
- 1922-12-24
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Hr 1391 Wien, Sonntag? Wichtiger ist Punkt 3. Da ist es uns ganz uMIür. warum Hängepartie de» nicht erschienenen ^erni Weist, vor jeN-r!des bereits anwesenden Herrn Melker gezielt werden,.mutzte. Könnte dies Vph! aucreichend. bearünden 7! Daß JSerr ,Meiler nicht KötreKk Sehandelt hat, gibt MigtuS Herr Dki Lhap-, Hofer in seiNM^chtstben zu. . . Ad Punkt 4. D.»r Protest -es Kenn Weiß ifl mündlich durch eine dritte Person erfolgt. Weil wir aber der Ansicht waren, Latz , das Schtrdrgericht über den ganzen Fall möglicherweise Nicht genügend Informier! Mar, haben wir ihn au* Sprache gebracht. Wir raten dies ohne AggrefllvitÄ gegen die Amen vom Schiedsgericht, deren nachträgliche Stellungnahme wir allerhtnos h'erbeifükren «Men. Wrr bemerken da greich zu Punkt 8: „Die fchiedstichlerliche Fehlenlscheidunn" unterlief der Turnierleitung; List Fall war zweifellos nicht einwandfrei und hätte dem Schiedsgericht zur Kenntnis gerächt werden müssen. Dieses HSttö dann in Erinnerung an den Präzedenzfall Ing. Wahle- Weis; " aü entscheiden gehabt. Daß wir übrigens mitunter bei Benachleiltgung -er Aakoah Msichllichkelt vermuten, darf niemanden wundern. Wir find eben empfinettch geworden.. Wer in der vor ' jährigen Meisterschaft gewisse Vereine tm' Spiele geoen im* gelrhen, wer unseren aufreibenden jahrzehntelangen Kampf nur einitzetmshen verfolgt hat. wird dies verstehen." . Notizen. Das Äongretz-Nebenlurnier ist nunmehr berndig Don den drei KakoahnetN, die sich für die Siegergruppe qualifi-, zielten. errang Herr Limowitz den erslen Preis. Auf das glänzende Ad chneiden der Lakvahner in den verschiedenen Redenlurnieren werden wir »och zu sprech-n kommen. WotzeOrogramm der SchachsMon HakoÄ. - MSnleg: 3. Runde der Klublurntere. — Dienetag: Blitzkumiet. Gäste willkommen. — M'ttwoch: 4. Runde der Ä>ubkumiere.' Donnerstag : UnkerriLtskurs Sgel. — Freitag: Freier Spieltag und Hängepartien. — Samstag: 8. Runde der KluLturniere. Sonntag: Vonn'ttags freier Spteltag. Aafchrtsie« an Ernst Wahle, Wien, 3. vez., Tlohgaffe r. , Re MemmMelMSrNe. Der Nöschmarkt war gestern wieder sehr Mt besucht, doch war di« Nachfrage nicht mehr so groß. Die Kauflust konzn> .trMe"'sich' '«ruf 'GärtmrgeMse^ von dem Spinat im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten, die im Preise ettpcts nach-- gabsn, teurer wurde und bis 8500 K. pro Kilogramm für beste Ware stieg. Italien,«scher Karfiol wurde bedeutet^ billiger ab* gegeben und kostete 1000 bis 6000 K. pro Rosel HolländrscheS Wöißm^d Rotkraut sowie Kartoffeln, mit denen der Markt überfüllt war,:: Weben bemraihe ganz unbeachtet. Lebhaft gekauft wurden - Aepfel, Dirnen. Nüsse, Orangen^. und Mawdacmen. Orangen tludl MMÄnnrn ' NÄrdÄt iMrchscclls etwas billiger abgegeben, erster« von 900 K. tzro .Stück aufwärts, letztere um 11.000 MS 14.000 K. pro Kilogvawm. Frische Gier um 1900 bis 2300 K., Kalkeier um 1600 bis 1800 K. pro Stück wurden leichter als ur den-letzten Tagen abgesetzt. Auch Butter, die iMscheNj 46.000 und 60.000 K. pro Kilogramm notierte sowie Topfen um 18.000 bis 22.000 K. pro Kilogramm wurden gern gekauft. - Der Vorkehr -in der Grotzmarkchalle war sehr lebhaft, ererrvichte aber EeineStvegsden erwarteten Amfang. Die Fiei-schpreise.haben srsrstllicherwsise köine weitere Erhöhung erfahreu Gegen die Vorwoche haben sich für Fleisch folgende Preisverschiebungen ergeben:'Rindfleisch wurde um 1000, Speck gleichfalls um 1000, Filz um 2000 und Schmalz uni 300' K. pro Kilogramm bilttger,' teurer wurde Schwelnefloisch um 2000 K. pro KAogramnt. Die Mchfvage nach Rindfleisch war sowohl m der, Großmrrkthalle wie auch anderwärts -sehr gering, während Kailb- und Schiveinefleisch zur Bereitung deS WÄHnachtkbratens lebhaft gekauft wurden. Einig« dillige Fla, Worten, besonders Rauchfleisch um.14.000 K. ttnb amsvwanischer Schinken um den gleichen Prais, erweckten lebhaftes Begehr -bei den viel hundert Marktbesuchern., die mit dem Geld sehr sparsam umgehen müssen und nicht VE Ansprüche -in bezug a>uf Qualität stellen dürfen. Hier standen lange Kolonnen ln Mersr« rechen, die , immer Neuen Zuzug erhielten. Im Klvinverkruf wurde Rmdfleisch um 8000 bis 23.000, Schtvoinefleisch um 25.000 bis. 35.000 und Kalbfleisch um 17.000 bis 38.000 K. pro Kilogramm a-bgegebrn., . Auf dein Geflügelmarkt beherrschte» Gänse, Enten, störrische Poaplards und Truthühner das Interesse. Der Absatz war allruthalben sehr Ü-cftwdigend. Auch Hasen um 45.000 biS 65.000 K. pro Stittk wmdrn sehr gesucht. Bon Fischen wurden außer' Karpfen auch Seefische flott aWsötzt. Karpfen sind teilweise schon ausverkrust, weil die Händler nicht mit so großer,Nachfrage Mvechnet patten, *mw mh rh HHnnn» MrgerMeater. ♦ Dex- .Thsatevbestlcher, der sich von der nenM Operette Hräulsin Frau" nach dem Titel' allerlei feüde französische Piöanbevieu^ also derbe 'deutsche Z-otM ertvartet, wind ein vgec. -nwß-en entimrscht. -Keine Bajaderen oder - Kvkobben^ weder ZigwnevmäLeln moch FvaSquitt-en, bevölkern, die Szene. „Fräu- 'ldin Kam" ist eilw scharmante, ledige, GchriftM-win, di« sich aus recht umvahrscheiulichsn L^evett'Lunwtiven im Driefimchs^ mit chrarn Wohltäter im Döllarlwch als' verheivatet «msgibt. Da er rmch Europa lmnmt, findensich rasch die HorM und „Främvm Frau" kbekemtt gerne /ihren ledigm Stand, urn ihn noch licibermit-«dem EhestÄnd -au, der „Gölte M- AmerikaverS!M vertMschen. An: sie gvuppiert-sich -der von Bmno Hardt i-nnb Hemvich Waldber.g konstruierte Opere.tt>vnschibMk, 'dessen B-0'hMcnMieu nur ou§ dom ThLat-erMei. ersichtlich ist.;'3!uf der Büthne Vegeguen wir phNsterhostem Treiben, 'ihrn üb«, blichen Ja-vgonspässen, ohne -die bk Operette wvhl nur schwer bv. i stehen kann, und don ält-esteu 'Requiftbsn der Berwechslmigs-- konMm. In fli-twim J-rrHlLasO von ModWchvm ZuM'tt'h. Wiener MvAglenziettnrrg: MM^UÄW.WM,LÄ s Ensemble-Oastsplei der WILNAER TRUPPE JÜoTiren Mont,g. deti, -J5I RwanW 1929, ,1/a3 *lhr nachttii - W& m SL s» tÜ DL Dramatische Leuuide von Solu An—ski. Montag «nd Diensiafr, 7 Uhr ftbtndB URIEL AGOSTA Tragödie in 5. Akten von Karl Outzkow. --u——--—^ ————>—- / in dem Jimmy, der^Dioyer des Amerikaners, seim Kunststück« als ,,Exoentri< boy" vorführt, debLtvevt eine Art P-sychoamtlyse- „Ersatz^ aÜ n-euester Opevettentricks. — Die Musi!! von Max Nied-erHerlger gibt sich redliche Mühe,. M-egentlich «in Ensemble oder ein Firväke aufzubauen, freigebiger ist sie in der Erfindung geschickter DauzcouplstS,' -di« in chren moderne« Rhythmen, toi« ein Ei dem ändern gloiche'n und im Hörst M SeHnfücht wach dev grvien "alten ÄUsl-üiherrlWeft./toachrvssn. Das Publikum hielt sich an die possenhafte Lebendigkeit, freute sich über die tzViden Hündchen Mick und Mock, denen «in netter Couplet gewidrn-Lt ist, über -das Wende Aoffchen und die/Akro- Vatik deS schwarten DftnerS JÄMY, $k: MWe -I b h ftfQ'tt auf gut Wienervsch erledigte. Die Ti-teLrölle 'fang ^die'/lieH-' «lzetode Else Lord-Meißner, den amerikanischttl Derlvger spiest« Paul Kronegg älS -gemütvoller „Bushineßman", Herr Waldemar war -nur komische Einfalke" niemals'verlegen, Herr'Erich.Zei8-l als Tenor in seinem richtigen TenorelM-eut. NGen Mlzzi M ah i n ° A n z e n g r u b« x ' hatten noch die 34. Dezember 1922 Seite 18 DDi T§aW in der Tiielrolie. Ne » besptzt sind dir RollenUr Pfatrer^.W. Ksrrn Gibiftr, des Richters mit Kerrn Sima, der, . Wr e nMMräu'ein Keller, des Aaenlen, ^i»!^-Hettn;,NowShl^' Ls.s.l!oirI)N Lerrn Krank, des,. 2lmtsdien»r4 inst Herrn Durian, -»«/Sepp mit eierm.Wolf und der Äathridi mitMau Born; j^kau rWfk^di- Kerrep Autsch-ra. Kirschmc pydt Amon lind-im Besttze ihrer Mollen wrEchelr. SvieOeiierFk-edtich. Roienthal. — Die Taoe^Kasse im Dsuk chen D-ltzstheater bfeibt heute nur his. 12 Uhr mittags geöffnet. " . | Ln den K o m m erspielen obwivierk im Fünnek 193s! Greka W e r b «z i r h ein längeres Gastspiel, und zwar m dem dreiakstgen SschwanK ,.Dll e h e Itz'b l ü t i,g t ü p dl i dn ia" von Andrö de Lorde und Jean Morköle. Für die Nachkovr- Munnen mirdie dreiMiq» Komödie »D « r G a r i en der O v a l e n"; noch dem Roman Vctove M>raveans. von.Anhrö de y-orde und Pierre Ebaine» dmttch voü Rntzert Blum, mit Leopoloine Armftant n in d^r Kauptrolle. vorbereilet. Theater in der Fofefstadl: An Heiden Feiertagen -Gaüivt-l Leovvldine Ä o n st a n t i n s ln der französischen Komödie ,,D i e 6 ch u l * de r H oll o i> t e n".. Kohqnn Skrautz-Lbealee: Frettag »rrt S.. Jänner 1923 .Kat jo. dieTönzert n'^ Operefte in drtl 4!Men von Leopold Fücobsvn und Rudolf Oeslerretcher, Musik von Jean Gi'bert. - - Rai mund-Tdea t e r: An beiden Jeier«! tagen »Stein u n t e r S t e i n e n' mit Eugen Klöpfer- Nls! Jakob Di aler. Am e>sten Fe'ettag beginnt .Z a r u n d Zi m°- m er mann" um halb S Ahr. om zweiten Feiertaa , a unsn ahm s w e i l e Um 8 Uhr näi'mittags.' Mittwoch um 3 Uhr nachm'llags bei sehr kleinen Preisen Kindervorstellung *6 ch n e e*; w i tt ch e n-. ' . 8« "der- Neue n W i e n e r B i» h a e Mt alß nüM:; Novität m den ersten Fannertagen-öas dreioNiige Lustspiel »B o-i n e y l" von A'fred Sayoir.^ deulich von Ludwig Ajrschftld» inj Szene. In der weiblichen Kauptrvllebeginnt Leopoldine 'Aon»! staniin jbr Gastspiel. Für die männliche Kauplrolle wurde Arnold! Kvrff verpflichtet. : ,. . .;. i Dcmren Rolle? und Keller, -die Herren Norden und He rr nf.eId an dem'Premi-rrenerfolge -eil. Stürmischer Beifall ries 'die- Darsteller immer to&foex vor den Vorhang. D, Gastspiel WM Klöpfsr. Eugen Kl'öPfer watzr viel. Gr trittin Sudermarnrs ach, noch immer nicht 'ver-schöllenem Schauspiel „Stein unter Steinen" mtf, dazu noch so ziemlich in der nämlichen Roll«, wie chm jüngst der Einakter „In Ewigkeit Amen" Lot,- und macht das peinlich schlechte Stück vergessen. Die tzehstzte -verprügelte Kreatur stcht vor uns. Ein entlassener Sträfling, unendlich rührend, wenn er nach 'bitterster körperlicher und seelischer'Rat - zum ersten Male wicder das Labsal menschlicher Güte schlürftn darf — erhaben, wenn der Zertvedene seine Würde wieder gefunden hat und sich aufveckt,- um rnfernali-sche 'Bosheit zu züchtigen- ^'Mchütternd, wenn ihm did Whnung nemr glücklicher B-ezichuUgen zu den ArbettSgenosse« und zu einem Weih«' äll-e Fassung nimmt und ihn ein erlösender Meinkrampf niederwirft. Neben chm auf gleicher Höhe 'Maria -A a-^st-e'-wj"^^- Lvötz^SMrmaim, vo« einer be- Lezwingenden, wahrhaft küuMvischen Schlichtheit, der man nur selten <mf den Brettern beg<gmr. Auch die übrigen MÄwitkenden hoch, über dem Stück. Prachtvoll .kernig Rudolf Zeisel, charakteristisch und voll Hmnvr Ludwig Stärk-und sehr verdient Grete-Witz manu. Gustav Kc-unv, Willy Schmieder und Heinrich Schnitzler. Eugen Klopfer wurde wieder stürmisch gefedert, insbesonders mch seimr -m«istechaft gös-pietten Schlußszene des dritten Aktes. _ _ . O. A. , ' ZÄnliMs Am» „te". - Operntheatzer. Humperdincks Märchenoper „Hänftl uNk Gret-el" ging mit den Damen An-day uud-SchltaHtnit tö1 den Titelrollen unter 'Richard Strauß^ temperamentvoller! Leitung, neu einstudrert in Sg-sye. Wir -kommen -Ms die Auf»! führrmg noch zurück. > Sondervorstellung bei den Wilnaern. 'SäniAag ,d?rt! 13. Jänner spielt die Wilnaer Truppe in der,Roland-Bühn-r; „Uriel Awsta" von Gutzkow. Der Reinertrag dieser Vorstellung; - ist für -den indisch-akademischen Philosopheuvevein bestimmt.- Karten zu dieser Vorstellung sind ftn jüdischen Ho-chschulaus-; schuh, Himursrman-nplatz 8, erhältlich. Die nächsten Novitäten des BurMeaters. Anfangs Fanner gelangt im Bütfltheatzer Schönherrs- „M a-i ta n z" Zur Urauffühnmg. Außerdvin wird noch -im MoMt, Jänn-or neue-mstudstrl „C V r an o", - ferner „E l eck it a" bevausgebracht. Im Akademie-Theater findet die Prämiere der Grotc§ke"„D-e'r Her.r B'-erte idige-r" von F-rz. Mol»! nar und Adolf Halm-am 4. ^änne>r statt. Burgtheater- und OpernabonnemeMs. Me BirndesthLLtsrvcrwaltMlg eröffnet mit 1. Jänner 1933 ein rre-rres Abbcmmment ans Lagert und Parkettsitze im B.ur> uüd /Dpeincheater. Dieses Abonnevren.l wird im Falle eines Brettela'bonnemeutS im Burgthtzater-36, -im QpernihsLter-'40, im Falle cines halben Abonnements ^' im Brrrgtehater -70, - cm- -Opern? theater 80, km Falle , emes gamen AbonyementS - ün Bur^- iheater W. -im OMnthsatex M Vorstellungen umfassen. Dw in/AuAsW Buommenen VörsielluMN werden porguKsichtlich rm ersten 'Hackbftchre Mdl-viert werden. Amn«l-dung-cn auf dieses! Abo-uu«ment^ werden in -der BundüStheaterverwa-ltung. -, gang Bräunerftraße 14) vom 37. W 30. d. ln -der Vo«! - 10 bis 12 Mr vormittags entMeugeuommen. - , , . j, - Leöpaldine Konstanikn gastiert mnb-rdi-ngS im,I6-se,f^ st ä dt er Theater' in der vortrefflichen französischen. Ko«!! tnödre „Die Schule der Kokotten". Wir -haßen bereits^ im Vorfahredie außerordentliche künstlerische, Leistung^und‘ dir treffliche Aufführung gewürdigt. Nach, viel Nietett eine'/ Rolle, di« der Persönlichkeit der großen-Künststvin angemessen ist. Der Abend, farch wiederum großen Beifall, Das Dvauta „Es"^ von Äarl Schönherr. in welchem bloß zwei Personen auftveten, erzielte gestern bei der Erstauf- - führung nu Deutschen BolkStheaier einen großen, einmütigen Erfolg. Der fünfaMge Dialog wurde von Anton Edihofer und Lueis Höflich vollendet gespielt. D« Darsteller und der Dichter, dir sich erst »ach dem letzten Fallen deS Vorhanges zeigte, wurden unzählige Male gerufen. Wir lammen auf das Stück- und die Aufführung -noch'näher zurück. , Ans dm Aestenr. A u.r %t ft t a f«t: Morgen u« s Uhr nsHmillags. Mer dem Lahres- und Stamm Wdonneme»t, ,.A i t ° K t i 5 e l* d e r g'V um 7 Ahr ad-?nds, bei anfge'wbevem Fahrexabonnsmmt. zu bejonderen Preiien» >L o u i s F e t ö i n a r P r i n z von «Pt e u ft e n-'. , Dirm-tag um 2 Ahr nachmittags/ «vß r dem Jahrs-- und Etammflhadonnkment. «Anna K a r e° nt na", um 7 Ahr abends, zu besondereu Pre^n. & t r A r z t am Scheide m t g s^. Mittwoch um 7 Uhr adends. , bei aufgehobenem Sabrrsabonnsment, i e fünf Frank« lurjr r% Donnerstai um 7 U w abenös aC o u i s F e r d tn a « d. P x i n z v o n P r e u ß e n*. % Hadem itff)ta!tr:. MoMn km.SMr nachmit« tass ',V.u a l l t y S t r e e tftlm stillen G'^ßchen), um hatd 8 Ahr abends, zu deiondrrrn Prei en,' ,D t e Fr s u von vi i t, i g I a hreü«. Dienstsg üm S AHr nachmittags «Oie M Ü t t e r-., »m halb 8 Ahr «bsnd«, zu deionbereu Preilm. „n o ch z e i k s t a g e". vo > Paul Geraidy. deutsch vp» A!e« xander Castell.. Mittwoch um da'tz 8 Uhr abends vD »e F r a u von v l e r z i g L a h r e n". Donnerstag um halb 8 Ahr abends ^Di «Mütter". " D v Sr n tb e a I e r: Montag ,V on 8 »a it*. Dienstag „S> iv Metflersinger v vn Rürnber g". Mtifvoch ^Kät' sel und Gretel". „D ie Pup p.en fe e". Donnerstag *9 i e 0fr « u t E) vs Schotteg-. Freitag ,.Ka«v att «ri <r ,r u,fl i e a»a". „Der Bajazzo'. Samstag, „D e r D a r d r t r o p n a g 1> q 5u. -3 9 \ i f cke g en beM; - ,Sonntag ,W r-.e-n er Walze r". »D i e Pu p p e n f t c“.-,601t e rt tt d C r d i\ . - Ae d o ü tsn sc, a t de,, v s.b u rg: Montag »t Barbier von Sevillk*. Mittwoch „Finaros $>v chzeN'.- Samstag „Der Bard ier von 6td VI* U*4 ' ■ ' ' " ■ ' ,V ' ' - P.ü l K » ck p s r : Montqa „E a i m e n*. Dim-gtag „D it M e i ii e r s r t, g e r v o n N ü r n b e r g“. . DoutschesVolkstheater: Mittwoch, neu einstu-iech Kermann Badrs ÄomSdie »v e i Ö u t r n 1 a n tu - «it fine WM« vor etorm WKver SerM - Vor dem Bezircksgevicht FünsiMs (Lan-desgevichisrr>- Dr. Winter) hutie sich gestern die 20jährige, AlexandM-e H rssnauer wegen BelsDigunA e^mS Kmum-Äbeamten zn ver-' antworten. Die MMagt« war LiS zum voviM Jahve ch in■&[ | is che GtaÄKanschoriTö und hat.brS dahin nur in Mma geklebt.,, Sie lernte-daselbst Me» Desterveicher namests Hassn« a u sr renne», der sie, als er wach Wen vam, hrch'er kommen ließ. Sie folHte dem Rüfe, doch hier ließ er sie, wie sie sagte/ sitzen, nachdsm er ihr das „meiste" toeMnvmmen - hatte. Die junge Dame trat m fahr eleganter Toilette in den Gerichts« fävl- Sie hack kvine mvugollschrn, sondern slawische ZüZe. Sie hat eüto zierliche Figur, ein Pikautes,Gesicht und ein übermrs drolliges Wesen. Sie beherrscht dve Sprache nur -mangelhaft und witckt ' eegotzlfch!Krrch -die Unkmntwis unserer, Bechält« nifse, humoristisch, rrnd zugleich sxodilsch. Aus-die Frage des Richters, womit sie sich hstMstige, Zagste^sie, .sie -wäre.setzt. HmrsgeWin. ,,Ach Hm ft, ZlrmHt, ich Hab« , nichts. , hin' fremd, trmtz leben- U-B arbeiten.,Mein Mann hat mir alles genimmj." Aus der Anklage g-cht hervor, daß die Chinesin von dem Äriminacheamten Ludtvig Pfleger beobachM wurde, als sie ztve-i. Pölfter mit Federn, chiwm Trödler.verksüfeu/. wollte. Er hielt sie zur AuMeirleistung m, woraus sie ihm als AnftvoLtdas Dtztz-A.itat zuvief.- Ke AngeVagde. vsckitwortete «ich. dtpnit, -daß sie. nicht.Wmrhk'haL^ sie habe es mst einem öffent-- lickM. Beamten zu ttur;' der Kviminalbeamte brmeÄte jed-'D, er habe sich vocher ilchiMiert. „Was ist das?" fvagte -die Ange°. kleg^e ganz eMatznt. Richter fragte sie, w -her sie de- Cchinksin ' diese Esiorte kenne/. woMrf' .sie'antwortete-' „D § hebe ich in Wien gelerntDer Richter versnchtt-j. sie z»'-üb^>! zeugen, dast. man in O?st?rr->:ch oin solches W rt «icht. 7--.«!.'- brauchrn dürfen einem öffentlichen Beamten geo^n-über scheu ‘ gar Uicht. ,:^ch Hab' rvicht wissen, was.-er ist." Cie bemerkte, daß sie berechtigt war, die PWer;u vevkcnrfe». Der Richter verutteM die Angeklagte zu «iue Dv/tdsir'afö von 80.000 Kronen, eventuell 24 Gkünvrn - Arrest. - In der Begründung führte der Richter aus, daß der Anaeklagten zahlreiche Milde«.