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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-19 · Heft 1386 (19.12.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1386 (19.12.1922)
Date
1922-12-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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feflttS-_Wien, Dienstag < Me Kompliem des Mkders. Warschau, 13. Dezember. (Pol». Tel.-AgJ Gestern , vfeds wurde kn der Wohnung deZ Mörders des Präsidenten, Niewiadomskr, ehre Hausdurchsuchung vorgeswmmsn, wobei dtzr Bruder des Morders unb einige andere Personen veMstef witÄeri. tyct Mörder -befindet sich im Mokotower Gefängnis.- Er verhält sich ruhig und ist sich bis jetzt der Tragweite seiner Tat nicht bewußt. Die Akten über die abgeschlossene Untersuchung sind dem-Standgericht Wergeben worden. ,Fkrjer Polski" bringt bisher unbekannte Einzelheiten über die Untersuchung bezüglich der Ermordung deZ Präsidenten. Danach hätte die Umgebung des Präsidenten dtzsem von dom Besuch der Ausstellung abgeraten. Mid ihn vor diesem Gang gewarnt.Der Präsident habe jedoch kategorisch erklärt, daß er keine Lust habe, ein Gefangener zu sein, und gesagt, er habe Vertrauen zu seinen Volksgenossen. 8in HchaMel Mt dem Msrd. Warschau, 17.- Dezember. (Tel. der ,M)r. MoMnzellnug".) Am Lage vor der Ermordung Äarutowitz' erschien lin dom führenden Organ der Nationawemokvaten, in der „RzeSPospolria", sin Artikel: „Warschau und die Juden.^ In diesem Artikel hieß es: In dem Augenblick, wo.Polen erL-edt habe, daß der Sraatspräsidwt mit Hilfe des durch die Juden gelerietrn Minorrtätenblocks gewählt wurde, sei es interessant, einen historisch«! Vsbevblick über die Kämpfe Warschaus gSMu die jüdische Ueüerflutukg z» geben. SoLcmn wird der Karnpf gegen die Ansred.'nng der Juden in Warschau vom Jahve 1527 bis m die Neuzeit geschildert. Am Schluß wird-bemerkt, daß der wtzte Pogrom, der im Jahre 1881 stattfand, ztvei daurrle. Die Spenden, die für die Pogromopfer jenes Jahves von den auÄälwSfchen Juden eingeflosien sind, hätten „das Mische Proletariat derart bereichert, daß es die.errittenen Schäden ums Vielfache wettgemacht hat, und' seit d^stm Jahre datiert die plötzliche Bereichemng des jüdischen KleinhäM-ertums -rn unserer Stadt, diespäter durch den Zugug der litauischen Juden, dieZus Rußland flüchteten, ßeftcrfi tourten". tzenerMimqMr Dr. Mmermsnn bei« BmckesprMenten Ir. Harnisch. Burrdesprasident Dr. Harnisch hrt gestern den «ßffl Völkerbund; bestellten Generalkommissär, Bürgermeister Dr. A. R. Zimmermann, empfangen, der an ihn folgende Ansprache richtete: ^Jch komme, um Ihnen in meiner neuen Eigenschaft, meine Aufwartung zu machen, nach habe das BMrfnis, bei meinem Amtsantritte dem Staatsoberhaupt zu versichern, daß ich dre Aufgabe, die ichuifenormnen habe, als rme zwar schwere rmd verantwortliche, aber zugleich als' eine sehr schöne und ehrenvolle betrachte. , Ich bin hier als Vertreter des Völkerbundes, dem Oesterreich angchort, und bin beauftragt, an einer Aktion Mitzuwirken, die das Ganze für einen seiner Teile übernommen hat. Ich fasse diesen Auftrag so auf, daß die Arbeit der österreichischen Regierung und meine Arbeit das gleiche Zieh haben, daß ich die Regierung bei ihrem Streben §u unterstützen habe, um nach unendlich schwerer Leiden dieses Land wieder aufzuftchten, sein Finanzwesen zu sante. rett und der Volkswirtschaft einen festen Boden zu schaffeni 7 Ich werde mich glücklich schätzen, wenn ich zur Srvrichung dieses Zweckes beitwgen kann." Der Bundespräsident erwiderte daraus: „Mit großer Freude haben wir alle, die wir schon dir Ehre hatten, Sie zu kennen, es begrüßt, daß die Wahl des Völkerbundes gerade auf Sie gefallen ist. Die Sanierung Oesterreichs ist sicher zum Teil, ein Verwaltungsproblem. Da bewachte ich es denn als eine günstig^ Fügung, daß ei» in der Verwaltung so außerordentlich erfahrener Man» wie Sie zum Genevalkonmrifsär des Völkevbunhes ernannt wurde. ' Ich bitte Sie, die Versicherung entgegenzunehmen, daß wi^Orsterveicher nichts unversucht lassen werden, um unsere Volkswirtschaft und unsere Finanzen in Ordnung" zu bringen. So dankbar wir. dem Völkerbund für seine Hilfe sind, so wisien wir doch genau, daß die.Oesterreicher den Wiedemusbau ihres Vaterlandes in erster Linie sellft bewerkstelligen müssen. Ich danke Ihnen sehr für die Erklärung, daß SW. uns bei unserem schweren Werke ihre wertvolle Hilfe leisten wolle», und heiße Sie. im Namen -er. Republik Oesterreich herzlichst willkommen." * Nach der Besprechung mit der» Bundesprasidenten fand eine längere Aussprache mit dem Bundesminister für Aeußeres Dr. G r ü n b e rc g e r statt. Im Lause des Nachmittags besuchte Generalkounniflär -Dr. Zimmermann den Vizekanzler Dr. Frank und'den Bundesm mister für Finanzen Dr.. Kienböck. Wmiitymt Die nächste Sitzung des Bnndesrätes findet morgen um 8 Uhr nachmittags statt. Tagesordnung: Gesetzesbeschlüsfe deS- NÄionalrateZ über die gehobenen Posten der Richter,- über das PlÄrnpunzierttugSges-etz, über Schulgesetze für Dorarkberg, über die sechste Novelle zum ’ Arbeitslosenversichenrngsgesetz - und -Porläge. brr Bundesregierung wegen Zustimmung - zui Vorschlägen aus Ernennung von zwei' Mitglieder^ des Bevwali ttm^gerichtrhoLs. '' * Wiener sttörgenzeiturrs» lS. Dezenibev^tSLS Ar. tmi Der KonflM «eW M FeMbestattvng. Die Anftysrt fe LaMrhafltztBanns. ' LaicheshauMrann Rermrann hat die Weisung drS Mimsiers Schmitz, die JMtrWhsetzung' des<Wiener Kremato-. riüms zü ' untersagen,- mit aüsMÄicheft-Hfe.^ bscht-' Vwrtet,xiN 'welchem er Pie lM^eMäßWM ds^ WnMrrMn Weisung darlegt. Der. Laudesfepdmann «klärt, daßer aus reift gesetzlichen Erwägun-gefl flicht in der Lage rst^ der Weisung detz Schmitz Folge zu ttistrm , rranzminister Dr. Raschin, daß er LPr Spefeasion, hiegen die tschechische Krone gerichlet sei und ftsiperTscheche« Slowakei betrieben werden energisch einen Meges potz» schieben tveHei -Es wehde in llurzer Zeit eine entspvrcheyde Maßnahme des BaftMtes Finanzmlmsferiüms ftr HcM/. eipe^Mhöchrl^ des Bankzinsfußes ^verlantbart weichen.. ‘v" Vv,- Ausweisung deröesterretcher aus WeAuaarn. . Wie wir vor kurzem berichteten, hat das Munizipium des Komitates Wiese kb u r g in einer Pollverfammlung beschlossen, alle in Westungarn lebenden ö ste rreichischen Staatsbürger »uszuweistn, wett angeblich die österreichMe Regierung Ehrere im Burgen-- lack» wohnhafte ungarische Staatsangehörige ohm Rechtsgrund delogiert, beziehungstvrise ausgewiesen habe. Dieser Beschluß ist, wie verlautet, rm Verlaufe ^dieses Monats dmchgefuhvt worden. Dies ist vor allem rm. Racheakt gegen oiefenigLn UnDMN, die für die österreichische'' Staats- - bürgerschast optierten, -hat aber auch schwerwiegende Bedeutung für dir rm Burgenland lebenden Ungarch da österreichische Retorsionsmaßnahmen zu, befürchten find. Ein. Mitarbeiter des ,^Secsi Magyar Mag" , wendete sich in dieser Angelegenheit an ein? mit dieser. Frage völlig' vertraute österreichisch Persönlichkett mn Anfornrafioften, und erhielt die folgende Auskunft: Aeber den Brschlüß des Äomitates Wieselburg tvur- ^en auch die östervelchischen Behörden entsprechend informiert. Es handle sich jedoch dirrchLus nicht um ArDwisun* gen, sorchern bloß mn Delogierung e ü/dle sowohl in . Westungäry als auch im Bttrgenland tatsächlich, borge- > kommen sind. Sowohl aus Vem ^terreichischen wie Mf dem ungarischen Gebiet herrschte ein ziemlicher Wohnungs- Mangel. Nun habe. es sich ergeben, daß ehemalige ungarische Beamte nach >rr Zuweisung des Burgenlandes an Oesterreich r^e Aemier verließen, nach. Ungarn gingen, ihre Familien - jedoch nn Burgenland zurückließen. Die an Stell? Kiefer abgezogenen Beamten ins Burgenland entsendeten österreichischer Beamten und Lehrer könnten keine Wohnung erhalten, so daß sie gezwungen warm, ihre Familien in. Wiener-Neustadt oder gar in Wien zu-- rückzulässen. Der Wieselburger Beschluß, sei gleichfalls LÜSeiner solchen Delog'rerungsaftäve entstanden. Dis österreichischz Regierung habe natürlich irr Budapest sofort die geeigneten S ch r i t t.^. unternommen, die allerdings bis heute noch kein befriedigendes ErgebniS erzielten. Es ist grr kein Zweifels daß in ddn PerhaMungen, welchs Bundeskanzler Seipel bei seinem Besuche in' Budapest mit dem ungarischen Regierungschef fuhren wird, auch diese AngelMnheit Gegenstand M BerMng bilde,» wird. W den Hinweis des 'Journalisten, daß ernst? Buda- "pester Blatter in Artikeln Unter der UeberschriD ^Wa S . brr n g t 0 e ip e lp" auch diie MögÜchM voü KonWoneü in der Burgenland-Frage in den Bereich ihrer Betrachtungen zogen, erhielt « die Antwort:' „Wohl ist der Besuch des österreichischen Bundeskanzlers in Budapest' zunächst ein Höflichkeitsakt, doch werden ohne Zwäifel die derschi^ensten polrtrscheft und wirtschaftlichen Fvagch behandelt werden. Zn endgültigen Beschlüssen dürfte es schon deshalb nicht komm;», weil der tÄsuch.Seipels nur für z w e i T a g e in Aussicht genommen ist. Die Burgenland-Fvage als solche sei bereits «ne Res judioata, an welcher nichts Mehr geändert 'werden könne. Dis Fvage des Schadenersatzes für die verspätete Besitznahme des Bürgenlandes durch Oesterreich harre . noch immer der Entscheidung durch das Internationale Schiwsgericht. Zugegeben müsse also werden, daß es ei»en Zeitpunkt gegeben hat, in welchem innerhalb gewiffer Grenzen noch übrr das Bmgenlftnd hätte verhandelt und das Problem in einer für beMe Lette günstigeren Form hatte gelöst werden können. BefoMrs hatte dies hinsichtlich ves gegenf'Ntrgen Austausches von Gebieten geschehen konnefti So sei mftn auch in Ungrn bereits zu der liefe*» zeügüng gelangt, daß O e d e n b n r g, an welches sich Ungarn so mit aller Gewalt grklaMmert hat^ heute, Von aller Wett a-geschnkrten. zur Lebe ns Unfähigkeit derurteilt ist. Daßdie Zugehörigkeit des Burgenlandes nicht im Einvernehmen der beiden in Betracht kommenden Staaten gelöst wurde/ daran tragt nicht Oesterreich die Schuld. ' , . - MechoWwM. / Re Genfer Protokolle und die Garantievorlage aaaeMMMrn. Pms, 18. Dezember. Das Mgeordnetenhaus mchm heute ur /erster und -weiter Lvsüftg -?n. Gesetz-entwürf über' di« Genfer Protokolle gegen die Stimmen ber Deutschdmrokratischen Fveiheitsparter, der brutschen Landwirte, der deutsche» Svzialdtzmokvatdn, der Defttschnotiondttn, Ver deutsche» NationWzi-afisten und der WuMunisten an, ferner den Gesetzentwurs betreffend die Garantie der Anleihe gegen die Sfinrmen der deutschen Sozialdemokraten, der Deutschnationalen, der peutschrn NatiorralsoMisten vvnd der KommuMshrn, Die Slowakische Vollspartei War mcht anwesmd. Die Genfer Vorlagen gehen nunmehr an den'Seftät. V FiuariWWster Lr. Re Kronen- *&£ DezsMW^A GSMübdr' eftrrm tzfeichw^ NMer de- Achecho-Ilowakischen Kreßbureaus M jjfc Ler Selm. Warschau, 17. DsMrber. (Tel. der ,$&t. MoMits Müntz".) In der letzten Sitzung, des SeniorenlonveMS wurde von der SejmkanAei ein neuer Vorschlag zur Verteilung der Mandate in die SejnMmmisswnrn^vorgelogt. Rachfeem Plan soll der Iüdische Kln>b m den Kommissionen 4-0 D..ertreter bekommen. Di« Sejmkomm-issionen haben sich bereits konstituiert. In der Derkchrskomnrrffion , wurde der jüdische Abgeordnete aus Ostgalizien.Dr. Sietzmunü Jonas, zum Obmannstellvertretet.gewählt. In der Kommission für Volksgesnndheit wurde der Mische Abgeordnete Dr. W e r n z ieh e r gmni B.ü r.s'i tz e n d e n gewählt. Die rechten Abgeordneten verließen hieraus di« Sitzung nnd protestieren beim SejmMavschall gegen diese Wahl. . Ae SchMerftass. Warschau, 17. DeMnber.' (Tel. der „Wr, Morgen» zertung".) Die Jntevveirtwn der jüdischen ALgeordneten in Angelegenheit der Schankerfratze fit bereits von einem teil« weisen ErfoLg öegfärfcL Der. Fmanzminffter hqt erklärt, daß er gegewvärtrg nicht die Absicht habe, das Antialkoho-lgesetz dnrchzuflchren. Er habe sich bereits mit den maßgebenden Faktoren, ncs Ginvernchmen gesetzt,. um die bisherige Avbeft. der Kommiss«ion«l» M zur Untersuchung der Schankkonzessionen eingesetzt wurden, einzustellen. Die Durchführung des. Antialkoholgesetzes wurde für drei Monate verschoben. Auch>der Führer der Bauernpartei Abg.. WitoL trat für die Verschwbnng der Durchführung des Gesetzes ein. Eine Mo« des ZMscheä KlÄs gegen dlr „Siozwof"-LM«ksatkon. / Warschau, 17. Dezember. (Tel. der ,Mr. < Morgen-; zrrtung".) Der Jüdische Klub hat der letzten Sejursitzung einen Vorschlag unterbreitet, w dem die Einsetzung eurer Sejmkommrssion gsfo'rdert wird, wÄche dm Anteil' der Boykottorganifatiön Rozwöj an allen ankijüdi-' fchen Exzesse» und Pogromen, die sich in den letzten vier Jahrew in säMtllcfe Gebieten -der Republik ereigneten,' fostzustellen,, wie auch das TÄfächsnMatevial betreffend die Unterstützung der Rozwojkewetzung durch di« 'SichecheiisorgUrtz WÄhvend dev ganzen Agitation zü sammeln HM. Ferner' sollder Justizminister austzsfordert tverden, den gewesenem Jnnenm in ist er, die Leitung des SichecheitsdoparteMents im ''Jnnenmriristevmm sowie auch die Polizei und den Staats»' anwcÄt, die die Agitation des Razwoj. toleriert und die per* * bvecherische Tätigkert oftmals unterstützt haben sollen, zu stvaf-- gerichtlicher Bevanttvartnr^ zu siehen. Gbensosollen sämtliche Faktoren, die sich um Leu Rozwoj gruppieren und an de« autiMischen Exzessen und Pogromen der. letzten , vier Jahre schuldig sind, gerichtlich verfolgt weüden. Der Antrag, betpnt,. daß die eigentliche Ursache der Warschauer Vorfall« nach . dvr' Präsidentenwahl in der vevbrechevischen Agitation; des.Rozwor. Kl suche» fet, Re fßeffe ln Rawarurka. Warschau, 18. Dfenber. (Tel. der ,ILr. MorgeA. zettung".) In Angelegenheit der Rekrutonexzefs« in Rawa-i ruska haben die Mischen Abgeordneten Frostig und Schreiber vom 'KritgLmMister die sofortige Einleitung einer strentzttr Untersuchung wie auch die GutMachuwg der Schäden verlangt. Der 5driegZminIster erklärt«, daß er gegen die Schuldigen strengstens Vorgehen werde. ' Sek Farrkrmus. Die Geldgeber Hitlers. München, ^8. Dezember. (Tel. d. „Wr. Morgen« zeitnng") Die süddeutsche demokratische Korrespondenz" veröffentlicht aftssehenerregende Mitteilungen über den Ursprung der großen Mldmrttel, die^dem nätronalsozralisti-- schen Führer W>o!s Hrllgr zur Berfügusr-g stchen und mit Lenen er eine faszi-stische Bewegung in Süddeutschlarch zu organisieren sucht, danach stammen diese Geldsummen von den süddeutsche Industriellen, die wrrch Las geschaftsführende Präsidialmitglied ihres Industriellenverbandes Dr. K u h l o an Hitler und andere nationalsozialistische Persönlichkeiten große Geldmittel überweisen lassen. Damit inan kernen direkten Zusamnrenhang ~ Nachweisen kann, geschehe» die Üeberweisungen nicht im Auftvagedes KnduftriellenverbandeS, sondern pe'rsöftlich durch Dr. Kuhla. So konnte Är. KuhLo feer Tag« die Behauptungen zurückweisen, daß der Jnfeiriellenverbaud Len Nationalsozirrlistey W'tzmittel zur Verfügung stellt. In der Tschecho«Slowakel. Prag» 13. Dezember. ^(Te^ d. „Wr. Morgenzeittmg".^ «Zeit , den letzten Tagen tragen Mitglieder der bis nun anonymen Organisation „Närödni -hnuti" (Üatiönalü Bewegung^ ein «igettes Abzeichen, in Gestalt einer kleinen schwärz-roton Medaille, versehen mit dem Buchstaben „N". Die Zahl der Mitglieder soll V0.000 Letmgen. Di« Gegen-- hewegnttL dis sich „Svaz narodniho oLvobozeni" (Verband

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