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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-17 · Heft 1384 (17.12.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1384 (17.12.1922)
Date
1922-12-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«ütrs Men, Sonnlag Wiener Morgenzeitrrng. 17. Dezember 1922 Jür/ISÄ Kn zrttmWmtikel. — Propaganda in Favan. — Protestversammlung Mer jüdische» 8ntekekt«e«en. — Ae lüdische Ztndentenschaft. Ern nE>nÄsoMMsches Blatt in Wien veräffontlrchte Hestern an leitender Stelle -c-inen Ansatz -des Wiener NnwersiilÄs-profeffors Dr. Franz Werner> Er macht -den Vorschlag, die jüdischen Geldspenden für die Uw.vwsität durch arische äb- Ml-ös-M. Jeder deEscharische Lehrer Ler Universität soll monatlich emon bestimmten Teil seines GehalteS zu Händen des Rektors erlegen. Drgogen ist nichts einzuwenden «und wir wollen annehmm, daß recht viele Professoren, die die „demschrvifche Gesinnung" thns ist ein neuer, aber entsprechender Ausdruck) des Autors teilen, chm folgen werden. Der Professor betritt «ber auch Las Gebiet der PcklemÄ. Er begreift nicht, warum die 'langer ansässigen Wiener Juden sich Äbcr den Numerus clausus so ereifern. Sie würden ja, da ihr Prozentsatz niemals 10 Prozent der EefaiMbevölkerung Oesterreichs betrug, keine Einbuße erleiden. In der Tat: ein richtiger' Arier kann das nicht verstehen. Er spuckt die Juden mr rmd sie wollen sich das «Ähi bieten lassen! ..... Wie eS gemacht wit^ Die antisemitische Propaganda ist §u einer wettumfaffen--. bs» Institution geworden. Sie arbeitet m Europa und hat au§ dem früher konfessionellen Streit ein PolitÄum gemacht. Sie wird vbn einem bisher noch unbekannten Mittelpunkt aus dirigiert und lehnt sich in ihren Meihaden der Eigenart. des jewoNigLIr nationalen Milieus an. Ein Bericht, der eben jetzt durch die alldautsche Presse geht, zeigt uns die Anwendung des Giftes auf einem neuen Gebiet. Wir lesen dort: / Vor dem Kriege war der AniisesnitismuZ in Jasxm wenig belang, jedenfalls zeigte man keinerlei Interesse dafür und seine Ziele und Zwecke waren dort unverständlich. Wahrend des Krieges, insonderheit nach dem Waffenstillstand urid Dve- Japaner lxKeu es neuerÄmgZ, das Gcfpräch auf. die . Judenfrage zu bringen, und lesen eifrig arrtisnm'ksche Broschüren. In den Auslagen der Buchhandiwi<?en für fremde Literatiur findet man eine reichhaltige Auswahl emfMÖgiger -Schriften. Deot sch Land P eine -der öneKett, evns der die lern'begierrgen Japcner die Kenntnis der ihnen bisher fremden DisKplin schöpf«:. Auch unter den ansässigen Deutschen finden sich viele, die sich eifwg tonten, die Sohne „Skai N-ibons" in die Geheimnisse der antisemitischen Lehre einAttwchen. Eine weitere Quelle, MS der. die Proprgantza für den Alntisemit'isnms unter den Japanern stammt»' ist das j a r i st! sch « R u ßlan d. Die 'ja- Hamfchen OfsiGerr, die beie militavischen Unterrvchmivngen fit- Sibirien mitchn Weißgard'Oen «t svmMiche^Berührung ge-' Kimmen sind, haben von chrvsn «den Begriff.deS Pogroms kennen gelernt. Uwter den Semenpw-LM^e« war Parole, daß Mr m-i t der Aws rottung der J-ilde» die Sow!et>L>se und der Bolschewismus vernichtet werde» könne. Diese Schiagwörtet' sind.Wa> den tm Sibirien statio- »Werten Japanern ngch Iapan k o l po rtiert worden. In Japan und für" mpan^che Jw'evessen verbi-rgt sich hinter der chttifemüifchen Bewegung dve Furcht vor den sogenannten „gefährlichen Gedanken". "Die aniisemrt'lfche Bewequna in Japan ist eine anlivaÄikak BswsgWg, esist dre antivÄschewi-kische Bewegung. . Ein Aufruf an die jüdischen Intellektuelle« in Wien. Das Exekutivkomitee der Mischen Akademiker dr Wie» äevrrft.alle Mischen AerFte, Advokaten, Jngomcure mt> Professoren zu einer Protestversammlung gegen die Vorgänge an. dm Wiener Hochschulen. Die Versammlung findet am Donzperstag dm 21. Dezember um halb 8 Uhr abaNdS im Saale der „Scholle" (2. Bez., Lilienbvunngaffe 11) statt. In» dem Aufruf heißt es: Der Rektor der Diener. Universität hat im völliger Himtomfetzuing jeglicher Objektivität, zu der ihn feine Würde im erster Reihe verpflichtet, «i ungövechdester Me4s« gegen die Misch« Studentenschaft Stellung genommen. Er pat sich die antisamü-ffchen und kultuüwDrMn Focheru,«se« der dou''.fchnatiorvÄsn Hochschüler zu ei$in' gemacht und sich nicht gescheut, in voller OesfenÄichkert die Ehre der indischen Akademiker zu verunglimpfen w* für eine Verletzung der durch die StaviSgxundpesehe garantierten Lehr- und Lernfre-Hnt in aMemiitischern Sinne Stimmung zu machen. T«r-r Rektor der Wiener Universi-tät 8st es, der die schönsten Traditionen dieser Bildungsstätte schändet und für die Methoden Horthh-Ungarns ProPa-gMÄa macht! Dieses Attentat gegen Recht und Fortschritt, diesen ant-isemit-ischen Exzeß dürfen wir. Mischen Möknni-ker, die wir aus den Wiener Hochschulen hervorgegangen sind, deren Ruf jüdische Forfchi:n>g mitbegründet hat, nicht ohne Widerspruch h'mnchmm. Es gilt, u-mrre Stimme gegen dies« gewissenlose Attacke zn erheben, welche dos rückschrittliche Pvogrmnin des AntifeinitismnS an den Wiener Doä)schulen zu etablieren versucht urfb diese in eine Pflanzstätte des Judenhasses zu verwanden dwht. Die jüdische Studentenschaft und der Rektor. - Im Saale der „Scholle", 2. Bez., Lrlvenbrunugasie 1, »nd -den Räumen der Bezirkssektion, 8. Bez., Bermoplatz 1, hatten sich gestern nachmittags, dem Rufe des Jüdischen Hochfchu/lauSschnsses st>lgend, tausende jüdische Studenten versammelt, um gegen die Beleidigung, dw der gesamten Mischen Sttvdentenfchaft der Rektor der Wiener Uui- »«»»äs« verfiM znKufüye» versuchthat, Protest zu erheben. Beide Versammlungen nahmen einen Ähigon und würdigen Verlauf. Die Redner wtosen dcrraüf hin, doß der Rektor selbst das Vertrauen -der Mischen St-udentenschast zur Objektivität des oberste« Würdenträgers der Universität erschüttevt und zuletzt verachtet hat. Der Rektor hat der doulfchnck-iVnal'en Stuiderrtenschaft erklärt, daß er die Von chvon Dertvetem Lbervorchten Forderirngm nach der Einf-ühvung em-es Numerus rlausu§ für Professoren und Studenten jüdischer Abstammung ÄS „geeignete Grundlage für weitern Verhandlungen" anfehe, womit er sich, ohne die EylscheDung kompetenter Faktoren olbMvavten, offen .auf die Seit« einer Student'onsnlppe gestellt hat. Cr hat sein«. Solidarität E' einer Gruppe von Sttrdorrten, die Hrom Programm «ach <«rf den Raffe na nt ifemitiSmus emgrschworen ist, vor aller O-rffcnilichleit bekurvbet. Der Rektor hat <cher noch ein Uebrigcs getan. UÄer alle DüÄsichten seiner Stellung hinweg, hat pi r» dem.bekamrten ArtW .in^- der- .Areichspost" den' Versuch gemacht^, 6« Mische Strckeniknschaft. in einer Art ünd Weife zu beschimpfen und zu beleidigen, wie dies vorher -niemals geschehen ist. In ganz rmverantworilichcr Weife spricht er Pauschalverdächtigungen aus, inkem er 84e jüdische Strvdentenschast der Fälschung von Doku« menten zeiht. Mit einer bstmnvdernswerten Verkdunung der Tcttstrchen 'bezeichnst er. die jüdischen Stttdentsn als Elemente, deren Kultur, Bildung «und Moral Lief unter jener der bodenstiindigen doutschen Studsn-tenschast siche". Wenn man von allem anderen adsicht, sollte doch der Rektor mcht vergessen haLerr, daß gerade die Letzten BorMe an alle« Wiener HochschsSm zu einem Vergleich herausfordevn, mid büß die ifffent- Vche Moinung sehr ovndsutig,daS Kultur-, Moral- und DAduugsmveau dieser Stu^erbAvuppe beurteilt hat, die mit Kultur und BiDu^ ebenso werÄg etwas Gemeinsames hat, wie ein Stock und Kn-üttÄ mit einem Lehrbuch. Die jüdische Sdudentenschast kann das Vorgehen und dm Artikel dsS Rektors rrchig dem Urteil der Oeffentlich.keil! übsÄafsen. Es besticken schm hvute kaum verfchie^rvne Urteile darüber. Cs steht fest, daß nicht die jüdische Studentenschaft, sonder» der Rektor selbst das Niveau und Ansehen d«r Universität, am die er sich so besorgt zeigt, durch die VeröGcAtlichMg von SchmöharMilu i» «mtischrÄschen Blattern herqbsetzt. Nun wÄtz aber a»$ M jüd^che Sdudentettschasti, -waßi sitz' tzm» dey MiWMgMWrsd^ RektykS^M haM M. Es^w^ ihr! n^naud verWgen, daß - f« einen nicht obMivott Richter a blehnt und Hm das Rech abspricht, sie zu rnaßregeln. Auch savdevt es die Würde und W«e dev jüdischen Sttödentenschlft. jegliche« Verkehr mit^ERektor ki<r Univer^ sitat so lange zu meide«,bis er nicht durch entfpvochende Erklärung de» gruMoS Angegriffenen Genugtuung gegebm hat. Alle Rddnsr betowien emmuiig,.daß die jüdische Sbu° dmkenischast «nMvffm ist, Mm alle Versuch«, sie unter AuSwchmjSb^trmmungm zu stellen such sie zu Bürger« Kvewer Kategovie ihsrabzudrücke«, dm schärfsten Kampf ouszumhme«. Sie kann sich mit Recht «n, die. ganze Kulturwelt Mit her Forderung um Beistand 4» Hvsm, Kampfe wende». Die-jüdische Studentenschaft wird aber auch den Beweis erbringen» daß sie würdiger und mit andere« Mitteln als ihre Gegner wm ihr Recht zu karnpse«. verstcht. . Eine Resolution, die sich im Rahms« dieser Äusführimgen halt, wurde in beiden Bersanmvliunge« einst istrmig angenommen. Em wertere ResoWio« fordert de« Jüdischen Hoch, schukausschutz auf, .diejenigsn -M-rtts! zu «Dgveifen, die geeigM erscheinen» aste Anschläge Ms dir Rechte der jüdischen Studentyn-schcrst abzuwchven. Zu diesem Zwecke soll auch, in der nächsten Zeit ein allgemeiner Stude'ntentag der jüdische« Studentenschaft viukbevufen werde«, G» rri«mHir«d des Sömbr». Budapest» 16. Dezember. Im Laufe dor Budgetbevakung sprach haute der Wg. GömboS, bekamrÄich -ehemals osterve'chlischer Generalstäbler, dann einer der Ovganisaiorsir des christliche« Pogromantifemrt-rsmuS. Er svllärte, in den weltpolitischen Fragen sei' in jüugjfter Zeit eine wesentlich« RichtungsÄndevung zu verzeichnen. Üebe.vall, in FomLveich, in Italien in der Türkei und -in.Griechenlartd laste sich der B o rft o ß der natiänalen Kräfte Men de« JarternationaliSm-uS korvstatieron. Auch i« Rußkäud boKme sich dar dortige System der bürgsvlichen Gesellschtzftsovdmmg zu näher«. Die Richtung» die in Ungarn nach dem Kommunismus eingesetzt habe, begönne in Europa eine vorherrschend« Rolle^ zu spitzlen. Daraus sobge, daß Ungarn auch weitechm auf der Bühn dechristlichen und nationalen Kurses wandeln müste. Die Politik des Rassens.chutzeS, «rage sie nun A «t rstzm 4 t i sm «4 o de r P h-il o ch r ist iau i S m « s genannt werden, faste , überall Wurzel'. Auch, die italienische nationale Bewegung sei ans den Rastenschutz gerichtet. Redner be- . .. -:- saßt sich eingehend mit der I u d « n s r o g t und .forbövtM He» gierung cmf, aus kultuvellam und wirt-fchäftsichem .G^ieL d»r^ gesetzliche Jnstrt«tÄ)non u«id soziale Resixrmen der angestammt ten christlichen üNHarischen Bevölkerung zu der Hr ^biihvonde«. Position z» vochslfen. Ku-Kux-Klan in Europa. Ans New- Aork wird uns berichtet: Eirver der Haupik^ sührer der Ku-AllU^-Klau-Bewegun-g, her Pastor Oskar H'i gy^ Wood, erklärte i» einem Gespräch mit Journalisten, daß bie Ku-Kkux-K'l'än-Organisatiott beverts alle VovLeveitungen. .&&>, treffen habe, um sich zu einer Weltorgan-isation ansAUbreiten. Vor-läufiig sei di« Organisation bloß in Amerika tätig,! ihre Mitglieder seien ausschließlich weiße prolestantrfcho Christen. In kürMer Zeit werde in Kanada eine Zweig-.! organisation gegründet werden, während KelchFritig PivvtrmvwSmänner mach Europa entsendet werden, SM in da verschiedene n enroPäischen'Ländern eine Kr:-- Klux-Klan-Organisa-tiou inS Ssben z« rufen. ES werde mch-> lange -dauern und'diese Bewegung werde sich über gcmre! Welt erswecken, Lesterreich. Der Aufbau der DoUsges«Meki. . Drk VM»altn«L her. Gemeinde Ären hat xetzt den Bor», ««schlag für das ' Jahr1923 vorgelegt und der Gememberat, wird rwch in dieser Wock>e in mehreren Sitzungen, die vorinr>> nachmittags crb-gchalten werden, darüber beraten. Es i)...;li sich, wie wir schon berichtet haben, um eine B il- LLonenbudget. I« schwindelnder Hohe reichen sich Äe Ziffern der einzelnen DeowaltnngsKvoige, bis sie, zusammengefaßt, bk schwevausspvechbare dreizehnstettige B illionenzahkl erverchen. In der Vorlage eines Budgets zu- -blättern, erschoirrt auf den ersten Blick durchaus kein Ber> gnügen Kl sein. Ziffern, nichts als Ziffern, Aars-gaben, nichts als Ausgaben, die in keinem BerhältmS zu den verhalkmiLmäßig geringe« Einnahmen stehen und hinter sich eine ab« grundtieft Lseve — das gühnettde Defizit — zeigen. Und doch» wer ohne Bove-'mtzenomrnenhert^ in diesem Billionenbudget dev Stadt blättert, der wird zur Erkenntnis kommen, daß feinq trockenen Zahlen nicht nur interessant und mstvuktäp sind, sondern auch von einer güwMigen und wohltätigen Vevwal« tungsavbett Zeugnis ablegen, die da von einer Stadtgemeinde geleistet wird, welcher von allen Seiten Hindernisse in de« Weg gelegt werden und.die vom Bruche selbst fast stiefmüttet-' lich bchanidett wird. , Wir halben erst vor einigen Tagen in großen Zügen einen Abviß des Budgets und gestern einen klsinen Ausschnitt aus demfekbea» Über die Kosten der ErhÄttrng W^nS —? 160 .Milliardm für. Straßenpflche, Sbraßenhasittzn mÄ> waß damit zusammenhängt — gebracht. Heute wollen wir einen anderen AuZschu-itt aus dem großen Bilde bmugen, das sich Puter den trockenen Ziffern verbirgt: Ein Stück Ärb'eitz äm Äufbaü der Volks gesund heit. Üttter den riesig gen Ziffern befindet sich die für den WicderMstxm wichiigste, Post: die Vorsorge für die Heranwachsende Generation. Dieser verchrißungSvollen BevöllerungSpoMk widmet, die; Gsmvinde im nächsten Jahre insgesamt 87 Milliarden Kronen^ die sich auf di« verschieden Zweige des großen TätMvtSgsbitzbes^vevteilen. Da ist die G ch ü l e r a u S f P a i f u n g, wtzlche das leibliche Wohl der Dienert Kinder im Auge hat und von der Gemeinde fortlaufend bcfovgt wird und mit 10 Mlliarden Kronen dotiert ist; zugleich erfordert die ArrSfpeisimg in den K r n d e r g L r,4 e n 13 Mlkrorlden Kronen. Für Erhckkmg dev Großstadtkinder im der schuffreien Zeit sind 1,6 Milliarden an F«rienfürsorge gewitmet. Eine gang bosonide« Fürsongr der^ Oomemlde. bAdet die vsgMnähbgtz ärgtlich« Ueberwachnng der SchuMnder. Der schularzMche Dienst stt km Dudgsl mit. einer Ausgabe von 351 MMonc-r Kpoiw» vorgeschen, wovon 141 Millionen cnrf den Betrieb der Zahn», f Inniken entfallen. Neben diesen Einrichtungen und Mstnre«. allgemeiner Fürsorge für die Gesamtheit der Mener Kinder, existieren zahlreiche Ansbalten, in denen die Gemeinde mtmUtelbar einer Anzahl Kinder Unterkunft und Pflege bietet. Da ifti da-'Zentralkinderheim für rund AW Mütter und 500 Kiuder» das mit einem Ausivarch von 7,5 Milliarden dotlevk P; die beiden Kinderheime? Grinzing und T i v o l i mit erneut Belag von je 400 Kindern, mit einem Aufwand von ße 3,8 MA-. Itarbau Die Erziehungsanstalt Gggenbur-g für. 950 fchweverzrehbave Kinder kostet 7 Milliarden Kronen. Dia, Pflegekinder- und ErziehnngSbeiiträge für die i« der Erz'vchung der eigenen oder fremden Familien Befindlichen Kinder machen 8P Milliarden Kronen ans. Schließlich^ unterhält die Gemeinde noch zwei Heilanstalten für trxmfa Kinder: Die Heilstätten in Bad Hall und Sulzüach, in denen 800 lungenkranke Künder vor der drohenden Duber-kulof«, gerettet weiten sollen. Das erfordert einen KvftenaufwaM von 2 Milliarden Kro-uen. Alles in asi-em: Ein verheißungsvoller, sympathischer Wsschnitt Ms dom Billionenbudget der Stadt Men. ZioDlsIlsohes Landeskomitee für Oesteereieh «« m uibK* n ■ Festrede: Pr. Jakob Ehrlich Mftwirkende: Wllnacr Truppe» fCrstanttOlirtme »Die Wtmd“', Oakar BarapI (MHgUed des Deutschen Volkatheiter»), Hakoah»Drclta8tar ■ OntfelHamitl, dti ElgsiileloiQtiarleift» ,VtzWUUWUWWUUU»l(»rtc»verhLui vorwittaÄ»J« LiMßttMen ömenu, II, Taborakassc 20aatjeod« cb?11hr an der Abendkasse des Sochiensaales«»U,W«UW,W«i « ■ « a H » a -m u A W ‘tt

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