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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-15 · Heft 1382 (15.12.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1382 (15.12.1922)
Date
1922-12-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Kr. 1L82 - Wien, Freitag_- «erteffc», lief mir fortwährend eine französische Buldogge mit einemHassband nach, und wollte nicht von mir wei- Ken, da ich Fleisch vom MittaMsch in meiner Tasche hatte. Am Dorf«, wo. ich übernachtete, verkaufte ich dem Wirt den Hund mtt 20 Franken. Vorher aber hatte ich ihm das Halsband abgenonrmen, damit der Wirt nicht glauhe, ich habe den Hund gestohlen. > Kam» war ich am nächsten Morgen aus dem Dorfe, tti mich die Dogge ebenso verfolgte wie am verflosienen ^ag und nicht von mir wich. Ich sah mir nun die Illyrist deS Halsbandes an und laSt «Le eäpitäne Maurice (Beil, Inf.-Regimmt 35." Ich erkundigte mich nun nach -em Standort dieses Regiments. Ich erfuhr, daß. ein Teil jjt Bar-le-Due garnisoniere, ein Teil.aber in St.-Dizier, ' jaß Weil in St.-Dizier liege und dieser Ort nur zwei Wegitundeu entfernt sei. Wie freute ich mich, daß ich also den Hund seinen Besitzer zurückbringen könne. Der Kapitän war außerordentlich erfreut, als er den schon verloren geglaubten stund wiederkonmren . sah; er sprach Perfekt deutsch, stellte Mich seiner Frau vor, die auch deutsch sprach, und beide hrden mich zu Tisch, zum «Diner^. Es war das jüdische Wochenfest „Schewuoth", Herr Weil war Kultussorstand von St.-Dizier, in der dort neugegründeten Audengemeinde; er forderte mich auf, zurrt Gottesdienste antzuLommon. Er erzählte mir, daß die Gemeinde noch seinen Kantor habe, der gegenwärtiger /leide an einem Sprachfehler und sei nur provisorisch. Im Tempel wurde ich allen Artzvesenden als Austersitze r vorgöstellt; der GotteÄüenist 'war leidlich, mau rnerkte cher das Fehlen eines guten VoHeters oder Sängers. Nach bem Souper bei Wells wurde ich zum Sprechen des Tischgebetes aufgefordert und mein Vortvag fiel so aus, daß der Kapitän mich erst jetzt nach meinen Beruf fragte. Als ich gyn sagte: DÄvrateur, rief er aus: Schade, Sie täten Wer daran, Kantor zu werden, f Ich erzählte ihm rmn ndeine Schensgeschrchte, gestand shm, daß nttch drei Umstände an der Befvisdigung der Erreichung dieses meines LeLenswrmsches hinderten, memo Mürrvstigen Verhältnisse, mein bevovstchoüder Stiiiwrprechs-el dritisns wäre ich im Vorlesen der Thora weit tzrrück. , Wie swUMw ich, daß dom guten Kapitän diese Hinderte als Leicht LeheLibar erschienen Er erklärte sofort, mich k Paris zum Ü&etfccntor auLbiilden zu lasten uwd dann für pme Gsmettche zu engagieren. Ich war überglücklich und inußte am anderen Tage im Tevrpel den Borveter ersetzen. Ws Anwesenden wurden von tiefer Andacht ergriffen und pn Ende des Gottesdienstes war ich . Gegenstand von Ovationen. Ich hatte Sulzersche Gesänge vorgetragen, die Allgemeinen Beifall fanden. Ich mußteallen, die über meine Äugend und Tüchtigkeit staunten, versprechen, wiederzukommen. Weil war überglücklich, sagte mir, als französischen imgestellten Kantor werde er mich voll der österreichische« Staatsbürgerschaft,und dem Militärdienst befreien, dafür sorgen, daß ich als fvayyWchev UntertM nicht Militär:, tyenft in Fmttveich werde leisten uriffsem So« Nere» KajemethrFfkael.! Sonntag den 26. November fand die Jahveskonse- «nz der R. F.-Kmnmissäre in Anweseyhüt von zücka 50 Sk. F.-Kommisisionären statt. Ins Präsidium der Tagung Ml'.rden die Herren Max Mar tu % Ing. Schneider Mtd ViktorSpitz gewählt. Herp,Dr.Tartakowe r bmpfte m den vorgelegten Rechenschaftsbericht einige erläuternde Anmerkungen. Nach sfeiec. kurzen Aussprache wurde der abtreteMn Landeskornmistion mw dem Bureau mlftnrmrig' ÄaK Bertvamn votiert. f Sodann referierte der Sekretär des K. K. L.-Bu- «aus übrr M Jahre Propaganda für den ll K. L.". Der Gedawke der Kontingentierung müsse dchin erweitert werden, daß nicht bloß jede Gruppe für sich ein Kontingent auszubringen habe, sondern daß es ölufgcche jeden R, F^Kommissärs fein must:, alle a k-. iiäven Mitglivdev sainer Gruppe zur positiven Mitarbeit heranzrrzieheu und sie für den entsprechenden Teil des Konttngents verantwortlich Kl mache«.. ...". Sodcmn schtr Herr Adolf Böhm den Bersarrmwltm »<useinauÄLr, wie großzügig die Arbeit deS K. K. L. im Jahre 1921 gewesen sei. Die Verwaltung habe den Gedarcken, blötz große zusammenhängende Bodenkomplexe zu erwerben E oWMWgsfWr machen, zu realifie-- Kn LeMnmm»"/. Sodann wmde ditz Frage des KonLingents bo-!haudelt. Dr. Dartakower führte aus, das Kontingent würde rächt mehr qm willkürliches fein, sondern «rüste gerecht: Grundlagen haben. Als solche wären zu berücksichtige«: '1. Die Zahl der Iudvn des betvefsenden SpretHelZ, hnd - . 2. d« MkuWÄMt diMIMn. / Hierbei , wäre die Provinz staüer hevar^uziehen, well De wrttgett IMtt nicht so bMket sM durchverschiepeue, j üdische Mgaben wie die der Grotzstädt, und wxil der Wo:)!stand Mer H«e« vechältMnÜM größer sei. Als tschmrr M die Kopsgnote wären als Jdsal ei« Sech- ^hutel eims PstmdeS anzunchmen (1 Million Pfand pro Ichv). PMmftz müßte man sich' mtt einem kleine«« kTe.it bescheiden., M wtzätz beschMrn» die endgültige Regevvusn KonüngentS der Landeskommistion zu üverlasser^ t&b $m im SinvsMshMsn mit der Mo-Wtmd}m Tagung dev N. F.-Kommistäre. Als Mchtfchmcr l'wurde cmgsmmMen, daß jede GrrchPe ZUminLeft das D o Pr-^lte von twm irr Mm KvM VMchtett antzubrm^en M«, ■- - * -••• ' ' --. Wiener Morgenzeiiung.__ Mitteilmgen am dm WbWm. GCnniABsVTZB UND GUMMISOHLEN *inä billiger und dauerhafter die Leder! Beeter Schute gegen, Hässe und Kälte!!■■■««« aaBmaato bi amanaaivinsaH« bb i Qereiiilsiing jüd. Hörer der HflsHsDhiii e tüi Weltii endel ü.. Taborgtraase 1—3 6911 Samstag den 16. Dezember, SophiensMe. IN , Marxerg.17 5 Karten im Vorverkauf: Schalter der »Wf. Morgenzeihtng8, 2 ■ KartenbüroffAida“JIIlTaborstr.5u.XX.,WaUensteinstr.24 S ■■■■■■■■■■■■««■■«a««0aaiiiBan■■■■■■■■« Bei den Wahlen in die Landeskommistion wurde beschlossen, 'daß sich die zur Mitarbeit Bereittvilligten melden mögen: Auf diese Weise wurden Mens der Konferenz gewählt die Herren: Heinrich Bard, Melech Mster, Fdau Fvauka Rittermann, Herr Moritz Fleischmann, Müs Rübner und Jakob Retter. Nach zweistündiger Tauer wurde die Konfemrz geschlossen. Im Sinne des vorjährigen Beschlustrs des Parteitages und der Landeskonferenz der K. K. L.-Kommissäre wurden in die Landeskommistion vom Parteitag gewählt die folgenden Herren: Avals Böhm, Dr. Cchaim Tartakower, Iehoschua'Scharf st ein, Paul Stein, Gerschon Wiltlin, Rudolf Seiden, B. Schönb>2rg, Leopold Sitzmann, Moritz Beer mann, Otto Hahn und Dr. Leo Goldhaimmer. - Tie Werreichische Kerm Hakeffod-Kommiffioa. Mittwoch, den 13. d. hat sich die am österreichischM zroniftischen Parteitage getvählte Keren Hajeffod-Kommistion konstituiert. Es wurden gewählt: Zu Präsidenten die Herren Oberrabbiner Dr. H. P. Chajes und Regierungsrat Atdolf Taustig, zum Vizepräsidenten Herr Adolf Böhm, zrmr Fmanzrejerenten Herr Direktor Siegnmnd E p p l e r. . Jene Parieigenossen, welche nr den Partei rat gelvahtt wurden oder ihre Kandidatur zum Parteirate angemeldet haben, werden daran erinnert, daß gemäß den Beschlüssen des Zionistenkongresses und der österreichischen Organrsätion die Ausübung ihres Mandates von der Erfüllung ihrer Pflicht, dem Keren Hajeffod gegenüber abhängig ist. Diejenigen Gefinniumgsgenossen, welche sich ÄarWsr zu inforMeven wünschen, ob sie ihre Keren-Hajestod-Pfticht erfüllt haben, beziehungsweise welchen Ergänzungsbewchg sie zu erlegen lMtenstehen zwei Kommisfiomn zur Verfügung, welche abwechselnd in den Räumen des Keren Hajestodi 2. Bez., Taborstr. 20a, täglich zwischen 5—7 Uhr zugegen find. Diese Komurissionen bestehen ans den Herren. O^rfinanzvat Dr. Benedikt, Dr. Sternberg und Frau Dr. Löwenherz, beziehungsweise den Herren Prof. Rattz„Dv. Kriegl und Fmu Rittermann. Sollte» sich, zwischen den Meinungen der Schatzungs- Lonnmssion und des betreffenden Gesinnungsgenossen Differenzen ergeben, so steht es frei, an eine übergeordnete Kommisiion zu appellieren, die sich aus dem PraMüm btt Keren Hajeflod-KvMuissron und dem Reserenten für Keren Hajesto^ im zwnisttschen LandeÄomitee, Herrn Dr. Leo Sofer, zusammengesetzt. Es - wird sich für alle ^rtergenosien, die dem zukünftigen Parteirate angehove» sollen, empfehlen, sich; mit den geirannten SchatzumgAkomunstionen ehestens zu bo- «ltrn. DaS PräsidüM der österreichffchen Keren KajeffM Kommistion. Ae SertchtAMümg der „AchskterjettsM". ^akenkrenzl« Md HakermSSltt.« , Ms ^Arbeiterzeitung" hat, wie hier herM ftHüstellt witvde, eure Ebenso bequeme wie perfide FormÄ gMnden, rmt das anttsemitisch-harenkreuzlerische Attentat gegssn 'Gleichberechtigung und StMönfvechert an der W iener Äniversitat mit billigen.Witzen abzukrn. Die hm AstMlitz.lwissen zwar ganz genau» daß es sich nicht lediglich um. studentische Rüpeleien handelt, sondern daß der Aus. jall'de^Wtoxs Dienz r Wd der PMlnß M ## 15. Dezember 1922 ' Seite scheu Senats, die Numevüs elausus-Fovdermtg der deutschnationalen Studentenschaft, ^welche sich bereits.der offiziell^ Zustimmung der großdeutschen Abgeordneten im Parlament erfreut, aufzunchmen, eine Situation geschaffen haben, diD für Sozialtwrit-okraten nicht gerade dazu angetan ist, sich tm schlechten Scherzen aus der Affäre zu ziehen, aber die'sozialst demokratischen Dogmatiker von der „Arbeiterzeitung" lieben es in gewisten Situationen, Programm Programm feiig zu lasten und die Position der vorsichtigeren Taktik zu deziehen. So hat malt sich daraus sestgelegt, die berechtigte ÄÄ wehr der detdtschnatioMen Vorstöße dttrch die jüdischetz Studenten als ein harmloses Scheingeplank^l zwischen de« Seipel-Leutenund den mit ihnen an einem Strange ziehenden Juden 'darzustellen. Daß dies wider besseres Wissen geschieht, bedarf nicht erst ausfi'chrlrcher Begrüß düng, den auch dve Bogel-Strauß-Iuden von der „Arbeite«^ Zeitung" sind ilmnechin so wett informiert, um zu wissen^ daß die jüdischen Studenten und die mit ihren Sympathie^ hinter jenen stehenden nach vielen Tausenden zählenden jüdischen Kreise nicht gerade identisch sind mit der Schichte der Großjlvden, welchen der Groll der „Arbeiterzeitung^ gilt, weil sie an der Ausarbeitung des österreichischen Sack nierungstverkes mitgvwirkt haben, und flugs ist das BÄ einer jüdischen Einheitsfront konstruiert, beistimmt, ganz leise an die Instinkte des Proletariers zu rühren, eng dessen politische Erziehung man bemüht zu sein Vovgibt. Sq leistete sich die „AvbeiterLeitunL" gestern die folgende Rü« pelei: \ Pack schlagt sich ..« Wir haben es ja. gewußt, daß die Hakerttreuzler und die Hakennäsler sich im Zeicheq des Seipel-Kreuzes und der Kreuzelpvesse finden würden. Der erste Schritt dazu, ist bereits geschehen. Dex jüdische Hochschulausschuß hat dem Organ des Prälaten Seipel seme Eingabe, die der akademische Senat „wegertz Hves >ungechührlichen Tones" zmmckgeüviesen hat, zur Begutachtung übernrittelt. Das chrrstlichsoziale Blatt teW den Inhalt!der Eingabe wohlwollend mit und begnüg sich mit der Bemrerkutrg, das Urteil des akademischen Ses nats dürfe doch als kompetent gelten. Diesig salomonische Urteil dürste beide Teile befriedigen und man darß hoffen, daß die jiddischen Wahlgelder den. antffemitischuk Parteien unbeschnitten zufließen werden. .!tz Wir wollen hier mrr feststellen, daß diese DarstellMg eine einzige hinterhältige Unwahrheit fft. Der jüdische Hochschulausschuß hat -der „Reichspos^ nie sem-k Eingabe an den akademischen Senat „zur Begutachtung übermittelt, sondern zur Präz-ffievung seines Stande Punktes am 2. Dezember sä m t l i ch e n Wiener Glä Ä tern, also auch der Arbeiterzeitung", dertz Wortlaut jenes Memorandums zugehen lassen. Der „Ar-, betterzeitung" hat es gefallen, aus dieser Tatsache die Folgerung zu ziehen, „daß die jüdischen Mahlgelder den antisemitischen Parteien unbefchnitten zuflietzen werdet und damit die um ihr Recht kämpfenden Studenten in nichts-« nutziger Weise zu beschmutzen. Denn sie weiß ganz genau, daß zwffchen den Mahlgeldern der Bankjuden und dom Börnchen der jüdischen Sttcdenten keinerlei Zusammenhang besteht. So also fördert die „Arbeiterzeitung" denj Kampf gegen Reaktion . Mtd für die Freiheit in der Republik'. ... .'7 ' Jer Wbm der Teuerung. Die Indexziffer um 3 Prozem gefMken. Gestern hat die 'pavitätffche Lohnkammistion den Im dex mit minus drei Prozent errechnet. Die Kurve des Preisabbaues hat also wieder etwas von ihrer steilen Form verloren, denn der/Index, der im Dlormt Oktober minus acht PwzsnL und im November minus sechs? Prozent betrug, ist neuerlich um drei Prozent gesunken Die AuSwirkmig des negativen Index auf die Gehalte dex Bundesangeftellten erfolgt, wie -bereits fsstgöstellt wurde, ümner -erst im nächsten Monat. Der Abschlag.von sechs Prozent galt für die Dozsmbergehalte, während die dre» Prs^nt erst von den IünMygehalten abgebaut werden.. Ermäßigung des BrotPreiftS. "\ Die Broterzeuger 'haben -in einer gefterir abgehaltenen Beratung den Brotpreis für die kornmende Woche festgestellt. Der Preis für den L a rh B r o t tout&c «itt 50 K? ermäßigt und beträgt ab Montag 6600 K. Der weiße Wecken wird 2960 K. tosten, was einer Herabsetzung des Preises um 60 K. entspricht. — Hat schon die Senkung des Bvotpreises in der Vorwoche Lvegen ihres geringsügigev Ausmaßes (250 K. Per Laib) die Erwartungen der Oeffenb lichkeit in keiner Weise befriedigt, da die billigen M e h l p r e i f e einte viel radikalere Verbilligung des Brotes erjvarten ließen, so bedeutet die di-eÄnalige kaum nennend tverte Herabsetzung eine noch weit größere Enttäuschung, die um so mchr gerechtfertigt ist, als gerade in den l-etztep Tagen auf dem DrchlmaMe sich eine aHcllteud flaue Stinv rmrng gezeigt hat. . Die Herabsetzung der Straßenbahntarife. Der Stadtsenat wird m enter für heute eiuberuses neu außerordenttichen Sitzung Wer die Vorschläge der Straßenbahndivektiott betreffs Einführung eines billigeres Tarists herateir. Rach diesen Vorschlägen sollen die Fäh« Preise mit Geltung ab Soruttag den 17. d. in folgendes Weise herahgefcht werden: Der Tagessahrschein auf 1600 K. (bisher 1600 K.), tut Vovvevkauf 1440 K.; der Abeudsahvschein auf 2000 K. (bis-- her 3100 K.); der Nachffcchrschem auf 4000 K. (bisher 4400 Kwmn); der Hin- und Rückfahrschein auf 2200 K. (viohe» 2300 K.). Die Preise der übrigen Fahrschemgattungen dW üen unverändert. Dagegen, werden diesmal auch d re Z-eiÄ Wen sWäßigt,. Me Zal'bj.atzveKMWe wird Nmr-meD

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