Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1376 (9.12.1922)
- Date
- 1922-12-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980456--13107-2999721- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
RSeT Wien, GamLLag Wiener Morgcnzettung^ s. Dezember -1922 N«. »Ai L pri 7“ pri T* »BILLIGER rcLimm rLLJL,; sUmUsh Wiener Peflzwarenmarkt Breitfeld & Lander, Wien, II. Kl. Sperlgasse detail Telenbon <93«C-40 Lolunchio-Iluiverfität zu Ehren Mischer Soldaten, die inr Weltkrieg fielen, hielt, beklagte er sowie der Abgeordnete J-saae Seipel aufs tiefste die unsichtbare Alacht des Ku-Klux-Klan, der neuerdings seine Netze auch über die üöMichen Staaten bis Buffalo Lusivarf. Zahlreiche Missetoten werden dem Kn- Mux-Klan zur Last gelegt, ireuevdinO zwar-Morde joSvie daZ ^erschtornden nwhverer Pwftmen, deren Spuvenzu Mtglicdcrn res „Klans" hinfiihven, . . . . .> Tagesbericht. khuzps. UnveosUfchLe Nattrrlcmte sind irmriep tntetej’jmtf. Man bekommt sie int Rahmen der zivilisierten llmgangsformeu unserer überkrrlttvierten Gesellschaft selten genug zu Horen. Die Sprache des .Kultttvmenschen ist nach dem bekannten Lortc eines diplomatisch begabten Kirchenfürsten des neunjehnien Jahrhunderts nur ein Mittel, die Gedanken zu deriergen. Um so erfrischeirder wirkt es jedesinal, tvenn -irgend rin heftiger Affekt plötzlich gerade dort einen unverkennbaren U r laut zuur Erklingen bringt, wo sonst tun: die raffinierteste Berechnung auf die Pstiche rmd die Instinkte ^es Auditoriums das Wort führt. Es muß schon eine g t» oaltige Gemütserschirttevung sein, die das christlichsoziale Hauptorgan seine in der harten Selbstzucht des christlichen Glanbensstreiters erworbene ^Seelenruhe und Gefaßtheit verlieren und Laute Ausstößen läßt, die nach des Dichlers Wort nur gedeutet werden können, aus „der dunklen Gefühle Gewalt, die im Herren wunderbar schliefen^. So!imm gelvaltigen Affekt, einem Riesettschrecken, muß die .Reichspost" gestern erlegen sein, denn der Naturlaut, der ünn urchrrftlich-urgernmnischen Organ bei dieser Gelegen- \x'ii entfuhr, hört sich von solchen Lippen ganz sonderbar >u. Er lautete deutlich tttü) vernehmbar: „C h u z P el^ Verhülle dein Haupt, chriftlich-Hermanifche Muse, und verkünde -ein erstarrten Hörer die umerrneßliche -Seelenqual, die dem ^.peinigten Antisemitismus so semitische Lyrismen irpreßt. Du wirst sein tiefstes Mitgefühl ewveckcn und j ede m ms verzechende Geständnis abuötigen, daß das, loas gechehen ist, wirklich entsetzlich genug ist, um das fronunfte hristliche Gemüt aus seiner dsuruwollen Fasftrug zu bringen: Die Juden sind Plötzlich so obstinat geworden, ihren Leschimpferu rtttd Verfolgern kerne Unterstützungsgelder wehr auszahlen zu wollenl Dmn fühlt: ein Fundament der ffrlich-relig lösen Welrordnung gerät ins Wanken und droht >ie christlich-geruunlifche Zwilisativitnnter feinen Trümmern jit begrabet!. Was Wunders, daß'den Verkündern dieser Leltanfchauung'die überreizten Nerven den Gehorsam verargen und ihr publizistiMs Organ plötzlich Laute ertönen iäßt, die in einer chr''stlich-gerntanrschen Seele nur als Atavistisches lieber oleibse! aus der Urväterzeit von Adam '--r gedeutet werden können: „Chuzpe^ ... Schnerstur» in Wim. (ikjtivu vormutags fetzte plötzlich ein heftiges Schneetreiben f,n, das sich nach kurzer Zeit -bis zu einem Spinn steigerte. Cnmieu weniger Augenblicke hatte die g-airze Stadtmich. ihre rimgednng den Charakter einer winterlichen Gebirgsstadt anzeuomrueu. Ter Stnvnl verödete bald die Straßen und rief auf der Straßenbahn und im Eifti'Lahttverkchr arge Störungen hervor. Die amtlichen Wet-terslellen meldeten gestern abends: In fiüuz Mitleleuropa fällt bei nördlichen Winden Schnee. Die Temperatur ist zurückgcgangen. Wien hatte morgens noch 5 Grad iibei: Null, mittags sank die Temperatur bereits unter Null. Zn Wien wehte den ganzen Tag starker Westwind. Aus den übrigen Ländern fehlen Meldungen. Tie Schneefälle dürften sich aber über die ganzen nördlichen Alvenlönder erstrecken. Tie Prognose lautet: Nachlassen des Schneefalles, zunächst noch meist trübe, Abflauen der nördlichen Winde, Frost anch tagsüber. Die Polizeidirektion hat gestern abends die Sicherheitswache angewiesen, auf die Hausbesorger Einfluß zu nehmen rnrd sie zur Reinigung der Trottoirs zu veranlassen. 8er Brotyrers herabgesetzt. tzohnherohsetznng im Brickergewerbe vnd BrotpueiscrmähtgunÄ. Nach einer mehr als vierstündigen Verhandlung am Mitt- .-roch kam zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Bäckergewerbe eine Einigung in der Dichtung zustande, daß die Wochenlöhne der männlichen Arbeiter um 38.000 fl. imb die der uniblichen KüfSkräfte um L6.000 fl. ab il. d. gekürzt werden, ioas einer ungefähr neunprozentige« Lohnherobsehung enispricht. Auf Grund dieser Herabsetzung der Löhne und rm KInblick aus das 6'nken der Mehlpreise haben die Brotfabriken und Bäckermeister eine am Moniag den 11. d. in Kraft tretende Herabsetzung der Bcvt- und Gebäckrpreise beschlossen, auf Grund deren sich die neuen Preise stellen: Normalloib 6650 K. (bisher 6900 fl.). Erlrab-ot per Kilogramm 5850 K. (bisher 6100 fl,> Weiße Wecken 3020 fl. (bisher 3140 flu). Semmel 420 fl. (bisher 430 fl.). Die neuen Preise sind etwas niedriger als dir am 2D. November erstellten Drotpretss. Erhöhung der KohlMMr. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, treten nch Gültig. KM vom Herrn gen Tage folgende echhhre flohlenpreise in flrast: Kohle in offenen Fuhren loko Arische Avrdbah» pro 100 flg. 77.300 fl. (bisher 73.300 fl.), in Säcken 83,780 fl. (bisher 78.800 fl.). flvkrin offenen Fuhren loko Rutsche Nordb. pro 100 flg. U0.650 fl. (bisher 112,400 fl,), in Säcken 137.130 (bisher 118.600 fl.). Da die Zufuhr derzeit 6300 fl. pro 100 flg. beträgt, so kostet 1 flg. flohle 836 fl* respektive in Säcken 900 fl. 1 flg. floks 1370 fl., respektive in Säcken 1434 fl. Die neuerliche Erhöhung der flohlenpreise wird einerseits mit der Erhöhung der Emkaufspreije ab schlestsche Kmbe, andererseiis mit der Erhöhung d,r deutschen Vorfracht begründet. Eine Reihe von Manipulalionsgebühren wurde neuerlich empfindlich erhöht, sv die Wägegebühr eines Waggons von 7500 fl. auf 22500 fl. Die flohlenzufuhr ist keinesSegs eine besonders reichliche, reicht aber angesichts der vielen PrvduklionseinschrLnkungen unserer Industrie und der stark ttdirzierten Kaufkraft der Bevölkerung aus. Berdoppelmg der Postgebühren in Zeutschland. Berlin, 7. Tezautber. (Wolfs.) Im PostMührenMrsschuß drs Reichstages wurde die Erhöhung der Post- und Telegraphengebnhren nach den Vorschlägen des Reichsvates, die im weseiiilichen cine Vor doppeln mg der bisherigen Sätze vorfchen, angenonmnen. Ein Antrag,-die Presse- .telegrarmne nicht nur ans die Hälfte, sondern ans ein Drittel zu ermäßigen, svurde abgelchnl. Die Erhöhung der Te'legrammgebühr unter Schotmng der GvUtchgebühr. wunde nach der ReglLruttgsvorlage (2W0 Prozent) gegen die Stimmen der Dentschuationalen mrd der Dsivtschen Vo lkspart ei angenommen. Angen-oinmen wurde ferner eme Entschließung betreffend Erleichlemng von Anmeldmigen für Pressogespräche, Registrier»«» der -MstimMchm Etaatr« angehörigen in Wien. Das britische Konsulat in Wien, 8. Betz., Iacquingasse 21, fordert alle palästinensischen Staatsangehörigen, tvelch-e länger als drei Monate in-Oesterreich §u verbleiben -gedenken, <mf, sich linier Mitbrirrgung ihrer Pässe (Laissez-Passer) im Konsulat »vähreNdder ÄNttsstunderr, nnd zwar von halb 10 bis haO 1 Uhr und von halb 3 bis 4 Uhr, registrieren zu lassen. Die Registviernng erfolgt gratis. Das Polästina-Amt rn Wien empfiehlt sÄntlichen palästinensischen Staatsangchörigen, die länger als drei Monate in Oesterreich zu verbleiben gedenken, in ihren! eigenen Interesse dieser A-ufftrdemng des Konsulats unverzüglich nachzukonunen. \: 8s wird Ernst. Ichvelcmg hat man uns Schreckgespenster vorgehoilben, jahrelang klang das Lied in alle Tonarten: So kam,'s nicht sveitBrgehen, das ist die Katastrophe, das Ende, der Zwstunnvenbruch. IrgenÄaie ging es daun doch immer wieder, durch irgend eine nMwavtei-e Bic>gung erschloß sich «in neuer Weg und wurde der^ Zusammenprall, der alles zertrümmert und zerbrochen hätte, werntteden. Man hat «uns hunderttnal totgchagt und wir leibon noch imnwr. Hofferttlich wird sich auch in Aukunst invmer wieder ein AuAveg für uns finden. Wer 'darüber, daß jetzt schwere, bitteLschwers Zeiten für uns komimn, darüber sollten tzoir uns keiner ^Täuschung hrngcken. Wir haben seit vielen Jahren mit dsn Schreckniissm gefpiettt. Jetzt wird es Ernst. So oft der Abbruch der großen Wohlfahvtswerke dröhtie, fand sich im letzten AugeMick noch Hilfe. Jetzt hört man bald von der einen, bald von der «rtdeven Anstalt, daß sie geschlossen Werdm imrß. Die Heilstätte in Grimmenstoin, die einzige in Dentschöstaveich, in der Kranke mit KnochLnttlbarkulofe 'bcha'w doll worden, die schöne Erziehungsanstalt, in Judenau, da ein Kinderheim, dort eine Ausspoksung — alles muß awsgelass-M werden. Das Ausland hat scine HNfstätigkell sehr wesenÄich lherabgesetzt, im Inland kann man die gewaltigen Betrage nicht nvohr «ufbrinM, die eim geordnete Dolkspflege erfordevt. In den Spitälern muß die Zahl der ÄettM! verringert wenden, weil nur die. wenigsten Kranken-, die, VerpflogsgÄder bezahlen und Spitalspflege in Anspwtch nehMn können, und. zitternd fragt sich jeder Mensch, der von: Ertrage seiner 2W6eit leibt, was da tverdm soll, -wenn -Hu eine KnMhsit befällt. . Ovomaltlne " bergellellt aus srischcn Elem, M>(ch. Ka ao und Mahexircht, ist ti ' glän.env beutteiltes Nähcprävarat für Gesunde und Kranke. Ernst wird es auch mit idem Erlöschen des Jvemdenverkehrs. Der große Mtsvevkcmf in Berlin hat unsere Hotels und Pewsiouen, unsevL Geschäftsläden amd Wevgnügungsftätten' so plötzlich leer gemacht, daß «in jäher Schreckm die Hondeilsweli durchzuckt. Mtan hat «uns all zu streng beint Wort genoininen. Nicht -nur der Schieber und Abenitenrw, der die DLorak nnseveS Gefchäftslöbons nnbergvabeu hat, auch der solide Kaufmann, der schärckrstige, IbeschLidews VergnüMtgAreiiseindo Eiden unsere StM «mä> ihre Wcchusinnspreise. Wir haben mit dom urc-gesmtidsn, dein WnifÄich gestoigenteird, m«h den ibcgitmvvn Md uattirilicheu FrerndNtverbchr eingebüßt, und hinter dem „Mechü» Wethrmchtsgejschäft" grinst das Gespenst der Arbevtsloftgkcir hervor. Uvber das ,/schlechte Weihrmchtsgeschüft" ist ff-eilich -in Wien fett MenschALAÄerÄen geklagt worden «und es hat in -nuferer rcm-nODhen StM alleZett Kcmftente gegeben, bei denen das Augruttdegcherr sozusagen in ein chronisches Staidi-um geltvebeu war. Wer jetzt «ruß «man. mrr droeu Gang durch «dic belcbtesten Straßen tun, um zu sehendaß diese Staguation wirklich eingetreten ist. -Und daß «es an'it der ArbsttsLoftgkeit ernst wird, darüber belehrt uns lMer die -täglich^ die bitterste Erfahrung. Mch der Winter Läßt u«S W'ivear Zjwoiftil darüber, dass sein« Drohung kein Scherz gewesen. Der Novernbor hat uns schon lange rttcht so starke Fröste gebracht wo Heuer, da die Bvennstos-fe schier nmrfchwn«gbich sind und ein tzvarnres Zimnle.r zum Vorrecht der Rorcheu wird. Oft genug haLeu klagesüchtM geistige Arbeiter davon «gesprochen, daß sie nicht enehr limstau'Äo sind, in bittivvster Kälte «ein wenig Kohle gu beschaffen. Heuer kann die Probe aufs Exsm'pel gemacht «werden, denn die Hoff»! mng «auf «dMen mAden Winder möffan wir wohl fahren lassen./ .Für uns 'Ouiden kommen wohl besonders schlimme, Zei-tLn.. heran, schllmm-eve als wir sie seit langem gÄmmt. Jnrmer offenkundiger wird die Neigtmg der Führendem, das «Halm-! kreuz über Wien EfzupGanKsr, immer frecher werden foia ffäbevgriffie, immer schamloser die RechtsdeÄwehaMgen. Wüstes Radan-Deutschdum macht sich allerorten breit, in doller Oeffen-t-! lichlett werden jüdische «DtndetÄen, vielleicht Wiener Kinder,« ihrer selbstverstäMichsken Riechbe beraubt, wird der Jude §ic einem StaatsDürger zweiten Ranges gemacht. Der Kurs nach rechts, der ÄurS zmn HakenkveuKeMm ist uMirkennbar.. W AurMIe ms dem Mentm». Llli B r e i t n e r. geh. 3. Februar 1900. Wien. DaM bra-mtin, 13. Der.. Penzingerstraße 125. Gernreich 6i«fimuni^ geh. 15. Oktober 1883, Wien. Privotbeamter, 13. Be-., Gloriettegaffe 20. Dannhauser Edith» geb. 12. November 1898,: W,<n, Beamtin. 6. Dez., Münzwardetngaffe 11. Dr. B r ü g e l Frik. ged. IS. Februar-1897. W en. 6. Bez.. flösllergasse H, S, itzer Wilhelm, geb. 19. November 1899, Wien. Wehr^ Mann, 16. Be.z., Li<nfelder-affe 32. A e m e n y 1 Pauline, geb. 9. September 1892, Wien. 2. Bez.. Praterstrahe 34. S ch r r i e r Bruno, geb. 25. Februar 1901. W-rn. 2. Bez.. Wolfg. Schmölz!- gaffe 18. fl o s f l e r Kilda. geb. 8. Oktober 1900. Bacan.: 2. Äez. Walzgojse 7. fl r e i s k » Erwin, geb. 11. Oktober- 1888. Wien. Buchhalter. 15. Dez., flarmeltferhofgasse Al Wagner Marie, geb. R u c i c z k o, geb. 26. Auciust 1879, Eaeendsrf. 16. Bez-, FröbelgaNe 56. S t S h f e l Lora, gsb.^ 1. April 1899. Wien, 5. Bez.. Schöndrunnerstratze 68. L e d e r e r Zolanthe, aeb. 24. Suni 1899, Budapest. 16. B«z^ Veinhardtsgaffe 21. Poltu rak Ilona, geb. L0. Mai 1900. flraksu.! 18. Bez.. BSckerkrünnkgaffe 6. ÄaubitscheK Berta, geb.! Bauer, geb. 25. Seplember 1861, Zborowitz. 18. Bez.. Alregaergafse 19. flvhn Dyonisius. getz 83. November 1895,: Lemberg. Disponent, 7. Bez., Burggcrffr 5k. fl u t h a n Mar'e. grd. 2. Mörz ,876, Neustedl. 9. Dez.. Millnergaffe 11. B r achte l d Julius, geb. 7. Juni 1608. Wien, Student, 9. Bez., Aster*« jtraße 20. M o d e r n Otto, aeb. 80. Dez. 19--5. Wien, Student.« 1. Bez.» Keimichsgaffe 2. W o d a K Elsa, geb. 15. Februar 1867. Wien. S. Bez., Margaretenplah 6. IellineK Gerhardt, geb. 5. Oktober 191b. Daab. 12. Bez.. Me'dlinger Kaupistlatze 37, Wagner Maximilian, geb. 8. Oktober 1901, Wehrmarm. 16. Bei.. Fröbelgvfse 56. Keßler Anna. gev. 29. August ,915, Wien. 20. Be.^ Kannovergasse 16. fl o h 1 e r Fritz, geb. 1. Mörz 1897 Wien, 2. Bez.. Obere Donaustratze 85. fl ras Johanna, ged. 22. Juni, 1903, Agram» Schülerin, 18. Bez., Am Sclafbera 203. * Das Grab Heinrich Heines. In der „ftr'cmfcf-urtft Zeitung" lesen -wir: Bor ^oanqig Jahren, ans Anlaß d-cs hundertsten Gedurtstageis .Hamrich He in-es hatte die „Fmnkfflrder Zeitung" eine Samnrttlng venalnstiattet, aus deren Erträgnissen danevnd ein B-linmens chm.uck auf dein Dichtergra--^ «in FülM)öf Montmartre rmterhalten wurde. Die Paoffer Gärtuerfmna Dcsclers hatte es übermrnmcn, für die stete Qewwucrung der Blrnnen zu sorgen, und feit Moi ftal)ttfcait«m «sich der Aufgabe gewidmet. Der Krieg nntwbrach unsere Vevlnndnngeic. Die furchtbar-e Markentwevt.uug hat uns nun nuintüMch gemacht, den Faulendetra-a der erwaclMnden Kosten auftubvingen. Wir setzten der Görtrnrfir-ina die Lage auseinander und -erhielten darauf folgsnden Brics, den wir glaudcn., .dem deutschcn PtMkum nicht voreutihailten zu sollen: „Wir Vevstchcn Noill ko-Mnen, daß die geigeMvärtige Lage für alle Welt unglücklich Ä. Während des Miegcs hüben wir das Grob «des großen Dichters stets unterhalten und wir hüben auch, Ihver Bitte entsprecheüd, die Ttbsicht,micht damit ausz-nhör-en. Wie in der Berpa-ngenheit werden wir 'das Graib pflogen, und wenn die Lage sich wiederherstellt, wie esstch geiliött, dann werden Sie unsere Schuldner se>in; wenn mr Gegenteil di«e Lage avicht wi«ederhergestellt -wird, dann schulden Sie u«ns nichts." Wir «begnügen ums, -et! Wortlaut in deutscher Nehersetznlng qn vervsMtil-ichen. Er spricht, in seiwM Emfachilwit für sich s-ciöst. * Das Original der Adammrd Eva-Leg'mde. Ein Pro.» Mftr-, für Afsyriologie der , Vn'wersität Pe -nnsylv an i e n, eninffer'te eine babplonische Tafel aus dem Jahre 3100 v. (Kbc- D.:C 02