Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1370 (3.12.1922)
- Date
- 1922-12-03
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Wien, Sonntag *eif und sagten Ihre Milwirkung zu. Der eine der Verletzten, Mcf Reicher t, sprang als 18. Er gab an, daß durch die vorhergehenden Adsprünge das Slroh gelockert wurde und er beim Abspringen denDgden gefühlt habe; er habe einen KnSchelbruch erlitten. Der zweite, der zu Schaden kam, der Drogist Otto Goltv n, gab an, Lu.ner, aber kein Art-.st sein; er erklörie, daß das Stroh zu wenig drei Laufgeiegt war; von einem falschen Sprunge könne keine Rede sein. Ein Zeuge führte an. in dem Füm nicht weniger als 12.000 Personen. beschäftigt waren. Der Dichter sprach den Angeklagten frei. In der Begründung wurde hervrrgehoden, daß Sicherheitsnorkehrungen von e i n e m Menschen bei einer Anzahl von 12.000. Personen, die in dem Etück deschäsiigi waren, nicht getroffen werden können. _ Las Gell» ist lefit Wertmesser mehr. Die Lsflsng der Äaffeehaussar-eaoSen. Der Private Rudolf Deutsch brachte durch Dr. Friedrich Geiringer gegen -je Aktiengesellschaft Sottt Kranh, vertreten durch Dr. Kermann Morgenstern, eine Klag» aus Rückgabe eines Pelzes mit Esatkragen,' eines weichen Filzhutes, eines seidenen Kalsiuches und eines Paares Rchlederhandschuhe ein, welche Geaenstände ihm in der Garderobe des Cafe Kranh m der Kärntnelfiraste von Betrügern durch Vorweisung eines gefälschten Garderobescheines g e st o h l« n wurden. Die Beklagte erklärte, sie könne unmöglich die gestohlenen Sachen in naiura zurückstellen, der Klager könne höchstens den Geldwert beanspruchen. Das KZmdelsgericht verurteilte die Aktien« geiellfchaft zur llebergobe der g e st o h l e n e n Gegenständ« in natura, weil unser Geld dte 'Funktion eines Wertmessers verlor e n h a t und den Parteien die Sache wertvoller ist als Las . Geld. Das Oberlandesgencht (Vorsitzender Kosrat Doktor Ä o m o r c z y n s k i) hat gestern mit der gleichen Begründung die Berufung der Beklagten abgewiefen. Bollswirt. Gestempelte Krone — —.9976 kentimer. AuLMhümg Me« —.9976 kentrmes. Sn Zürich notierte dis österreichische Lron;... 0.0076 ( 0.0076 am 1. Dez.) die österr. gestempelte Krone. 0.0076 ( 0.0076 am 1. Dez.) die tschechische Krone . ... 16.9b (16.95 am 1. Dez.) die Mark s . . . . . ... 0.06% ( Q.07% am 1. Dez.) Agram ..... . / fy. 1.85 ( 1.77'/, am 1. Dez.) Bukarest .. . . vyVv 3.30 ( 3.30 am 1. Dez.) Sofia . . . , ..9 . 3.90 ( 3.90 am 1. Dez.) Budapest ' .'.. . . ' 0.23 . ( 0.2S am 1. Dez.) Marschau. . . 0.03'/,. ( 0.03%'am 1. Dez.) Sie innere Goldanleihe. Die Regvermmg der RepMik legt morgen eine \mm GoldschatzscheinaMleihe bis zum GesimÄbetrage von 6 Millionen Dollar zur Zeichnung auf, deren Frist am 30. Dezember abläuft. - Nm GoldfchatzschemL zu erwerben, ist es nicht notwendig, effektiv Dollar zu erlegen, sondern es genügt auch 8ie Einzahlimg rn Kronen, die im ^V-eHLltnis von 1 Dollar g le ich 70,000 Kronen berechnet werden. - Schon dieses llmrechMMgsverchältnis bedsntst für den Zeichner eine günstige Prämie, denn ein Blick auf die Devisenkurse lehrt, daß ein Dollar ruchr Lostet d§ 70.000 K. Wer sich das Amgelboi der republikanischen Regrerwng zunutze macht und Goldfchatzscheine zeichnet, hat sich aber tatsächlich Dollem gesichert, denn die Golbschatzschernanleihe wird in sechs Monaten eingülost, und es steht dann dem Goldschatzscheinbesitzer frei, die Rückzahlung in Dollar oder in Kronen zu verlangen. Diese Wahilfrciheit ist für die BeurteKung der Goch-- auleihe von entscheidender Bedeutung. Die innere Goldawleihe stelltsich als eines der Mittel des Wiederaufbaues dar, der uns dem den Leiden, des Kronenverfalles, befreien soll. Wenn das Samerwwgstverk . gelingt, so ist eine Besserung der Krone nicht nur möglich, sondern in hohem Grade wahrscheinlich. Ist dieser Fall eingelreten, so ist es selbstverständlich, daß es für den Gdlbschatzscheinbesitzor vorteA- 'ßaster sein lvird, sich die von ihm setzt erlegten Betrage in .fronen zurückzälsten zu lassen. Er bekäme 'dann für einen Dollar die nänfliche Anzahl Kronen zurück, die er ausgelegt hatte, aber Kronen von viel höherer Kaufkraft! Es wäre der erste Fall, daß Staatsgläubiger nicht nur keine Schmälerung ihres Besitzes erfahren, sondern sogar einen n a yrhaften Valutagewinn auf Kosten des SchtÄmers erzielen würden. .. . . ./ Diese Chance wird von der republikanischen Rsgiermrg dem Bürger, geboten, im dessen Mitwirkung sie bei dom Sciniernngswetzk-e wirbt.. Es wird dem Bürger, der bei ge» s5)Michen Transaktionen. seinen Vorteil wahrznnehmen versteht, sehr schwer fallen, ein solche Chance ungenützt zu lassen. In sechs Monaten können die Valutenpreife Wem, so daß der Dollar auf weniger a!s.70i00 K. stünde. Mit den 70.000 K.. die der Goldschatzscheinbesitzer für einen Dollar )eHk etnzahli, kann er sich dann eine größere Mnge Dollar verschaffen' ist aber, was zwar unwahrscheinlich, aber fen» merhin nroglich, die Krone gesunken, so wird vr für die sitzt eingezahlten Kronen Rüc^ahlung im Dollar verlancy\i, cMü>e tveil damr der Dollar höher als 70.000 K. notieren 'würde und der Zeichner wäre dann Von der Geldentwertung ganz uyvbevuhvt. ' E§ ist die erste großzügige,, vom Staat« anstzchende Atw» KM Schlitze bk Bern^n« stygW «feit Avlbvev- Wiener' Morgenzeitung. schlechternng. Bisher imchte das der Bürger auf eigene Rechnung imd Mfahr besorgen. Es war nicht jedermanns Sache, die bestehenden Gesetze zu nmgchm, in Valuten zu sPÄulicren und Valuten zu Hamstern, von «denen mau übngens nicht wissen konnte, ob sie das Halter würden, was ma-'n sich durch deren Erwerbung versprach. Mit der Möglichkeit eines VaWenkursstmzes muhte wem iimnerhin rechnen, und dagegen gab es keim Versicherung. Begab sich aber der Kronmbvsitzer auf das schlüpfrige Terrain des unstcheven EffekterMarktes atmb erwarb Aktien, so lehrte ihn eine langjährige Erfahrung, daß die Preissteigerungen der Effekten nur in geringem Maße der Entwertung des Geldes folgten, so daß er int Aktienbesitz wicht jenen Schutz fand, den er gesucht lhatte. Bei.der Konstruktion der Goldschatzschemanleihe hat die republikanische Regierung ans die Verschluavgenen- Wege, die der Kvonenbesitzer einst eingeschlagen hatte, um sich gegen den Kronenverfall, zu schützen, volle Rücksicht genommen. Wer sich gegen die Devisenvorschriften vergangen hat, genießt volle Steneramnestie und Steuerfreiheit, sofern er die in seirvem Besitze befindlichen Va- - litten oder «deren Gegenwert in Krönest zur. Zeichnung auf -die GoldsZ^atzscheinawleihe verwendet. Wer aiber Effekt?« L'esitzt rmd sie zu dem Zwecke verkauft, um den Erlös oder einen Teil zuan Ankarff von Schatzscheinen zu verwenden, genießt die -Begünstigung der Steuerfreiheit für die dabei erzielten VeräußerumlgsMwinne. Die Regierung geht sogar so weit» daß sie diese Sbeuevbefremng nicht bloß für die Dauer der Zeichnungsfrist auf die Goldschatzscheine gewährt, sondern diese bis zum 31. Marz 1923 erstreckt, das heißt, alle binnen vier Monaten erzielten Beräußernngsgewinne werden bis zur Höhe der ge-, zeichneten Betrage nicht M die BemeffungsgvuMage für die Einkommensteuer.einbezogen. Diese Erstreckung der FM' hat eine große Bedeutung für den Effektenbesitzer, da sie ihn davor bewahrt, daß, durch den Anreiz der Steuerfveihöit verlockt, die zmn Verkaufe gebrachten Effekten sich bmnell eines kurzen Zeitraumes an. der Börse zusaamnenballen und einen Druck auf die tefc ausüben. Verteilt sich aber die Maffe der zum Verkaufe gebrachten Effekten auf einen Zeitrarvm von einem Iahresdrittel, so ist die Gefahr eines durch zahlreichen Cffektenangebotes ansgelösten Kurssturzes gebannt. Größere Nücksichterl konnte wahrlich der Effektenbesitzer wohl nicht verlangen, gehen sie doch so wert, daß die Regiemng bestrebt ist, ihn vor Kursverlusten zu bewahren. Die (Mdschcchschsvncmleihe wendet sich aber nicht bloß an die ValutenmW Effektenbesitzer, sondern am alle Staatsbürger, wenn sie auch über noch so geringes Vermögen verfügen. Die Schatzscheiue sind rn Abschnitte zu 10, 40 uyd 160 Dollar eingeberlt. 10 Dollar, das sind 700.000 Kronen, hat heutzutage jeder bald zuscmmrengsbvacht oder erspart; er kann sie nicht vorteilhafter anlegen, als indem er einen Gvldschatzschem erwirbt. Denn die Gvldschcktzscheiue werden nicht nur mit 8 Prozent verzinst, sondern die Zinsen werden bei der Etuzahlumg sofort^ also im vorhinein, ohne jede GteuergebichM oder so-ttsAgen Abzug vergütet. Der Zchn-Dolla^Schatzschem kostet also in WirMichikeit nicht 700.000 K., sondern bloß 644.000 K. -? ei» Geschäft, das sicherlich mit . jedem Privaten, zu machen ist. Es wäre nicht eiNzufchen, warum Man es gerade mit dem Staate zu machen zögern sollte, aber in WrElichkeit ist es biesmail nicht bloß em mit dem Staate zu machendes Geschäft, sondern mÄ der G e s a m t h e i t d e r S t a a t e u, dir«.die Völkerbundanleihe garantiert haben. Die Goldschatzs'cheinankeihe ist aus den nämlichen Objekten sichergeftellt, die für die Volkerbuudanileihe als Pfänder zur Verfügung stchm, arff den Bmttooinmchmen der Zölle und des TabMum-opols; die Sicherheit der Goldschatzscheine ist darum so groß, weil sie einen WtegrievenÄen Bestandteil des unter Garantie der Mächte' sichenden SanieruNgswevkes bilden urd sofort, spätestens aber bis zum 1. Juni 1923 aus der langfristigen, unter der Aegide des Völkerbundes zu begebenden i n t e r n a t i onchle« SanierungSanleihe rückgezahlt werden wird. Aber noch eine andere Begünstigung wich den Zeich- MM der (^Nchatzschemanleihs eingeräumt. In der Zeit vom 4. Dezember bis 15. Dezember findet dis S.ubskript'i'on auf die Aktien der neuen Notenbank statt. Der Zeichrmngs'Preis für eine Akt« beträgt 100 K. Gold, bezichungsweise 25 K. für.eine Viertelaktre. Nober die Sicherheit und RentabMät von Notenbankaktien ekn Wort zu verlieren, ist wohl überflüssig. Es wäre öm Leichtes, das Aktienkapital»von 30 Millionen Goldkronen der neuen Notercharck sofM mrter den Kapitalisten -aufßubrirngen, nichtAdeftoweniger ist den GoldschatzscheMJsichnern ein B o r.b e z % g s r e ch t auf Notenbankaktien im Verhältnis von. 8:1 eingeräumt werden, das heißt, wer 40 Dollar Schatzscheine gezeichnet hat, erwiM das Bovbezuigsrecht aus 1 Aktie, im Nennwerte von 100 K. Gold, der Zeichner von 10 Dollar Schatzscheine Las Bovbegugsvecht aus eine Bievtelaktie von 25 K. Gold, und es werden die unter A u s» übung des Borbügsrechtes gezeichiretc« Aktien unbedingt voll zugeteilt. D<wvi isf eS nicht nvtwrrchig, den gesamten Betrag auf P've Aktie «Wp- Men, sondern genügt, zwei Fünftel zu bezahlen, währÄL drei Fünftel' in GoLschcchscheinen etlogt wechen können. Auch.für die Zchchner^'der' .NöteMmhattien gelten die nchMchen Stsnew und AmnestiebsgünfkigMgen wie für < f Börsen-KommUslonsgeschSH und Wechselstube MAGI D & Co. Wien, 1., HohemiauVansaiia 11 « 3. Dezember 1922 _Nr. 1370 ~ Am 1. Dezember fand unter deur Vorsitz des Gouvor-« ucurs der Postsparkasse Dr. S ch u st er - B o n n o t eine Preffvlouferenz statt, in der über die Werbearbeit für die Goldanleihe und die NrteMank beraten wurde. Die beste ProPaMnda für Goldauftihe und Notenbank sind die ZeichrmugsMmguugen, die )vir in den von'uns au anderer Stelle des Blat'tes zum Abdruck gebrachten Pwspekten veröffentlichen, worauf Wir unsere Loser besonders aufmerksam: wachem Die Devisenzentrale hat laut Absatz 7 des Prospektes für die Zeichnung der Aktien der Oesterreichifchen Nationalbank für die U m r e ch n u n g jener Währungen in die Dollartvähmng, welche zur Zeichnung zugelüffen sind, folgende Verrechnungskurse festgesetzt: 1 Pfund gleich Dollar 4.45, 100 Dollar gleich holl. Gulden 252.75, 100 Dollar gleich Sck)w. Frk. 536.26, 100 Dollar gleich dön. Kr. 490.75, 100 Dollar gleich novw. Kr. 641.— 100 Dollar gleich schwed. Kr. 371.50. Außerdem hat sich die Deviserczentvale bereit erklär!, auch nachfolgende Wähvrmgen, und zwar: framz. Franken zum Berrechuungskurse von 100 Dollar gleich franZ.'Fvanken 1420, belg. Franken zum Verrechnungskurse von 100 Dollar gleich belg. Franken 1635, ital. Live zum Verrechnungskurse^ von 100 Dollar gleich Ml. Lire 2080, tschech. Kronen zum Verrechnungskurse von 100 Dollar gleich tschech. Kr. 3164, zur Konvertierung in Dollarwährung zu übernehmen. Die TaufchaMNvldMgen sind der DevisenFentrale in Wim fallweise brieflich anzuzeigen und werden die Vcckutatäusche nach- Schluß der Subskription in jenem Ausmaß durchgeführt, m welchem die Zuteilung der NotenbaukMieu durch das Komitee erfolgt. Der Rast wird in Original- Valuta zurückerstattet. Die Anschaffnidg der von den Parteien solcherart zur Konvertierung entgegengenommenen Vallutabeträge E die Oosterveichrsch-ungarische Bank als Treuhänder der Devisenzentrale hat erst nach Ablauf der Zerchuungssrist zu erfolgen, und zwar nur in dem zur Bezahlung der den Zeichnern zugewiosenen Quoten erforderlichen Ausmaß. Alle dorstcheud genannten Kurse gelten für die Zeit vom 4. d. bis, 9. d. Die für die zweite Woche der Zeichnung in Betracht kommenden Durchchnidtskuvse werden rechtzeitig bekannt gegeben werden. Ae SWllhiwerhandluligen. Grundsätzliche Einigung. Me Generaldrrektion der Südbahn teilt mit: Seit Mtte der Woche haben im Schoße des Verwaltungsrates wiederholte Bemtungm über das Regime defwitif stattgefunden. Hierbei gelangte das Regime definitif fei allen strnen Teilen, also sowohl die Angelegenheiten des Betriebes der Südbahnlinien als auch das finanzielle Ärrmrgewent zur Behandlung. Nach eingehender Prüjung des gesamten Fragenkomplexes wurde in den eritscheidenden Punkten durch Uebermchme der allseits notwendigen Opfer grundsätzliche Uebereinstimm u n g zwischen den voü den territorial beteiligten Staaten in den Verwaltungsrat der Südbahn entsendeten Regierungssmrktionären, deU von der Association Nationale in den Verwaltnugsrat entsendeten Funktionären und,dcn mit der Vertretung der gesellschaftlichen Interessen U>. trauten Funktionären des Verwattungsrates ernröglicht. Die Ergebnisse der Bettungen wirrden m der ftir heute ernbevuftnen Plenarsitzurrg des Verwaltungsrates zur Kenntnis gebracht. Sohin erscheint ein wichtiger Teil der ursprünglich für die Konferenz in Rom vorgesehenen Arbeit bereits geleistet, so daß nunmehr ein rascherer Verkauf dieser Konferenz'erhofft werden kann. Die staatlichen Funktionäre werden das Beratungserg^bnis rhvrn Regremngen zm Genchmiguug unterbreiten. Auf der' Konferenz in Rmn soll sodann das Regime definitif, vorbchaltlich d'er Genchnrigung durch die Regiernngrn und die gesetzgebenden Körperschaften, bezw.' durch die Generawersanunlung der Sudbahnaktionäve und des Komitees, das die Obligationäre vertritt, zum Abschlüsse gelangen. Die Konferenz ist für den Moimt Jänner in Aussicht genommen; das Inkrafttreten des Regime definitif ist mit Ruckwirkung ab Neujahr 1923 vorgesehen. ' SrleWerMge« im Seviseuverkchre. Das FiMnYnrm'isteMm tollt uA: .He»M erscheint eine BerorÄnung des BundeswinisteriumS für Finanzen, mit der verschicdens Erleichterungen im Devisenderkchr eingeführt >werden. Insbesondere wird -den DevisinhaMern das Berzinsungs. und Kreditgeschäft rn Valuten, ferner das Kostgeschäft und das Dmrschgeschäst nach ausläitdischer Usanve gestattet.-WeiterS 'wird der Betrag, den die Devisenhändler an Personen abgebeu dürfen, die im Besitz ein^s gültigen ReiftpaffeS sind, cmf den Gögenlwert von einer Million Kronen erhöht. Auch Devisenverittiitler, die seit der Elnfiihnmg te* strafsim deß Devis-mverkellirs 4m Juli d. I. voa jeder Tätigkeit mrSgeschaltet waren, dürfen nunmehr erlaEe-Ge> schäfte m ausländischen Zahlungsmitteln wieder vsrmfltÄn. Seotsenelearing. Die Devffenzenkrole keift mit: der Woche vom 4. bis 1«. fc rpird der Deoisenclearing am Montag, Mittwoch und Samstag abgeholien werden. .Als K a U «- f o d e für d^eje Lleattngs geilen Donnerstag (7. d.) für hm Montagsekearing (4. 6.), Samsiag (S. d.) für den Miitwoch^ cleming 'S. d.) und Miftn>och (13. d.) für den Samslagsclearmg (S. b.). Die Einreichunge»! der zu zenfurierend.m Bedarfsanme« dunst" haben Montas (4< d.) für dm Mittwochcleoring (S. d.h Mß««ch $. ör) fife d« Samt«gele«t»s ift. fe) m Vv«m»taz