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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-30 · Heft 1367 (30.11.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1367 (30.11.1922)
Date
1922-11-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wie», Donnerstag >-—--—----- Ko lau d>Büh. n e (Freie jfld. Volksbühne) (Stsemble-Gastspiel der WIL.NABR TRUPPE Rente Donnerstag, 30. November 1922, 7 Ultr abends Der Dorisjing Drains in 4 Akten von L. Kobrin Werk bedandell die koupisächl ckslen ger ichtlichen Sagen der Stadt Wien, wie ^Das Donauweibclen", „Stock ,m Eisen", „Der liebe Augustin* usw. 2Hs Ein log' im dritten Bilde tanzt Fräulein Valerie Martens Len »Schönbrunner Wa'zer*. Im Theater in der Joses stadt gastiert 5da Roland infolge de« flarkm Interesses nicht nur Donnerstag, tongern' auch greifen in „Therese R a quin". Die Eistausjührung der Komödie „Die Zarin'' findet erst Samstag den r. Dezember statt. In der R e n a i s s a n c e L 6 h n e wird Reinb. Schünde! demnächst zum ersten Male in einem Oustsvirt auflrelen. Le Ipielt in der Premiere des dretakiigen Lustivies „Der Frechdachs" (?our aroir Adrienne) von Louis Verneui die Rolle des jungen Dlonnes. Die Adrienne wird von Fräulein Bertha Vast dargsftellt. In der f> 5 t!« aelangt „Das zügellose M S d". 4 e n", Komödie von Theodor Graan und Fred Keller mit Kugo Werner-Kohle in der Kauptiolle am Freitag den 1. Dezember zur Uraufjührrmz. _ De. Richard Stravft ist in Wien eingetroffen und. wird als erste Vorstellung im Opernlbrater am Freitag den 1. Dezember drn „FliegendenKolläuder" dirigieren. Nssravschkonzerle Wtsn-Vrag. Wie dar Komitee zur Förderung symphonischer Musik bereits mitgeteitt bot, finden die Konzerte, der Prager Philharmonie unter ihrem Dirigenten Väclao T a li ch am 5. und 6. Dezember. 7 Ildr abends, mit folgendem. Programm statt: I. Konzert (Großer Mufikoerewssaall: Smetana „Ma Tlasf" (Mein Vaterland), ein Zyklus symphonischer Dichtungen. ll. Kvnzei.! (Großer Konxeridaussoat): Suk Mrael". Diese Veranftolltuur!kn werden den Wienern nicht nur Gelegenheit dielen, das vorzügliche Orchester der Prager Philharmonie kennen zu lernm. sondern auch zwei Werke zu hören, von welchen dar Werk Smetanas a>s Ganzes noch nicht in Wien ouiaesührt wu>.de, während das and-re für Wien eine vollkommene Novi'Lt bedeulet, und nicht, nur durch den Namen des Komponisten und hervorragenden Mrtgiedes des böhmischen Streichquarteits. sondern dadmÄ besonderes Interesse beansprucht, daß es den Manen 9'. Dvoraks und seiner Tochter, der srüv rerfio, deren Gattin Suks geweiht ist. Karten für beide Konzerte an der Mustkverernskosse. Konzerthaut Kasse und Lobkowitzplstz 2. DaS in Prag staltfindende Austauichkvnzert des Wiener Symphonievickefiers ist für den 19. Februar 1923 festgesetzt. Ss ist dem Komitee gelungen, zur Seltäng dieses Konzertes den Direktor irr Wiener Stsatsoper Franz E ch a l k zu gewinnen. Bollswirt. Grstevcheltr Krone ---- —.8978 ßenümer. AnsWhbmg Wien —- —.8875 kentimeL, ' Sn Zürich notierte M* österreichische Krone. . . 0.0075 ( 0.007* am 83. Nov.) die öslerr. gefiempelle Krone. 0.0076 ( 0.0076 am 28. Nov.) di« tfchechssche Krone .... 17.— (16.90 am 28. Noo.) die Mark. .... . . w. O.O6V4 ( 0.067» am 28. Noo.) Agram . 1.80 ( 1.80 am 88 Noo.) Bukarest . > . . „ 3.35 ( 3.40 am 88. Noo.) bofia » » . . v.. . .* 3.90 ( 3.98 am 28. Noo.) Budapest . . •, .. 0.22V4 ( 0.23 am 28 Noo.) Warschau. . . . 0.031/. ( 0.037a am 28. Noo.) J!e JMfentzreise. Me R e r ch s m a r k hat gestern in Zürich den tiefsten bisher verzeichnekn Stand von 0.0825 erreicht. Trotz dieser neuerlichen AbschwSchung des deutschen Zahlungsmittels schlugen die Devisenkurse in Berlin die rückläufige Bewegung ein. Ss ermäßigten sich: Dollar um 899 Mark auf 8354.06, Pfunde um 1296.75 auf S8.1C4.5Q, holländisch« Gulden um rund 114 Mark auf 3336.93, fronzöfische Franken um 27.40 aus 57605. Zahlung Wien senkte fich von 12.66 auf 11.32 Der französische Franken ist in Zürich von dem Kursstürze der Reichsmark nicht mitgerissen worden und vermochte sogar die kleine Steigerung von 87.10 auf 87. -0 zu erzielen« Die t s ch r ch r j ch e Krone besserle sich von 16.90 auf 17. In W i e n neigten die meisten fremden Zahlungsmittel froh der Abschwächung der Auszahlung Wien m Zürich von 0.0076 auf 0.YV75 der billigeren Preirrichtung zu. Reichsmark fielen von 9.30 auf 8.50, französische Franken verbilligten sich um 110 aus 4885. tschechische Krone um 10 auf 8880. Dollar und Schweizer Franken notierten unverändert 71.250. beziehungr- 13.250, Logeg »n besserten sich polnische Mark von 4.15 auf 4.35, Pfunde verteuerten um 2550 auf 324.400. / Nachstehend die offiziellen Notierungen^ VerökkeatlickunZ der Devisenzenlralc Tom 29. ftorember 1922. Devisen (Schecks und Austj.«. KartT.z7.Kovtadi. Zahlungen) fuß °*ld 'Ktn War« Amsterdam f. 1 holl. Dulden « 4 28300.— 28400.— 28280.— 28360,— Agram 1 jug. Kronen , . . , 6 235.75 234.25 239.75 240.25 Belgrad 1 Dinar .. 6 943.- 945.- 859.- 981.- »erTin 1 deutsche Reichsmark » S 8.35 8.65 9.15 9,45 Brüssel I belgische Francs . . 4% 4564.- 4576.- 4889 - 4Wt.- Budapest 1 ungarische Kronen . 6 30.45 3d55 30.45 3VLS Bukarest! Lei -v— — Christiania 1 norweg. Kronen . 5 1326C.— 13290.— 13160.— 13190,— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 14565.— I461S,— 1448».— 14400,— London 1 Pfand Sterling ... 3 324900.-325500.-322350.-322950,- Madrid I,Pesetas ...... 5'/. 10885.- 11015,- 10010.- 10940.- Mailand 1 Lire ....... 6 3406- 3414.— 3421.- 3420,— New York 1 Dollar..4 71675,- 71825,- 71875.- 71825.- Parls 1 Francs.S 4944.— 4956,— 5054.— 9066,- Prag 1 tschecho-slowr. Kronen . S 2247.- 2253.— 2257.- 2263.— wOtta 1 Lewa ....... 6*L 527.5U SWS) 327.50 52845» Stockholm 1 scbwedischeKronor . 4% 19360.- 194«?.— 19180.- 19220,- Y, arschau 1 polnisch? Mark . , 7 - <58 <05 4.35 4-45 Zürich 1 schweizerische Francs . 3 13335.- 13365.-13335.- 13365.- Wiener Morgenzxrtung. 30. November 1922 Nr. 13B7 Noten Amerfluui. Noten v. 5 Dollar aufw, » kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » * i* ■ 189 » » « . kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten zu 1000 Mark. . m . 100 , », . , , Kleinere. ... Engl.. Noten von 5 Livrest. aufvr. . . . kleinere. Französische Noten 100 Francs » Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire autnr. „ « kleinere . . . tugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar * * U B 100 ■ » » . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. . . kleinere . . Rumänische Noten zu lOQOu.üOOLel , „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel , . B B 100 B , . . kleinere . » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische' Noten >100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 aufw. , » kleinere . . Ungar, Noten (neue Eni.) zu 1000 Kr. m «zu 10.000 Kr, ... » „ kleinere. 71250k- 71550.- 71250.- 71550.- 71150.- 71450.- 71150.- 7145U- 4585.- 4535.- 46».- 4660,- 506.— 510.- 506.- 510.- 4KL- 490!- 486l— 49o!- 14420.- 14480.- 14295.- 14355. JL50 9.50 - 9.30 103 324400.- 32540«.- 321850.- 322850.- 324200.- 325«0O.- 32165«.- 322650.- 4885.- 4015.- 4995.- 5025.- 2815«.— 28350.- 28140.- 28310.- 3372.50 3387.50 3387.50 3402.50 3352.50 3267.50 3367.50 3382.50 930.- 934.- 948.- 920.- 918.- 922.- ■«£- 939.- 13110.— 13170.— 13010.— 13070.- 4.35 4.65 4.15 4.45 4.30 4i6J 4.10 4.40 452.— 454.- 452.— 454.- 432.— 434,- 432,— 434.- — —»— —,— 19130.- 19210.— 18960,— 19040.- 13250.- 13810.- 13250— 13310.- K.850.- 10910.— 10780,— 1C840. - 2230.- 2240.- 2240.- 2280.-. 2225.- 2235.- 2235.- 2245.- 29,99 . 30.10 29.90 30.10 »iss 30.65 29.85 30.05 RstMbMk Md GoldaMhe. Gestern fand iim FinanZminPervum eine Pressekonferenz statt, di« sich mit dem Thema „Notenbank und innere Goldanleihe" befaßte. An Stelle des durch die Verhandlungen im Bundesrate in Anspruch genommenen FinanZministers Dr. Kienböck war BuiDskanzler Dr. S e i p e l erschienen, der einleitend aus die große Bedeutung der Notenbankgründung verwies und den Entschluß der Negierung bekräftigte, die Notenpresse für staatliche Zwecke künftng nicht mehr, in Anspruch zu nehmen. Hierauf ergriff Sektionschef Dr. Schwarzwald das Wort, der über die zur Subskription gelangende innere Goldanleihe unter anderem folgendes ausführte: Wir drücken die Anleihe in der Ivevdbeständigsten Goldvaluta der Welt, in Dollar, aus, so daß derjenige, welcher uns Geld leiht, unter allen Umständen gewiß sein kann, einen internationalen stabilen Wert in >der Höhe desjenigen, den er dem Staate leistet, zurückzuerhalten. Der Staat drückt sein eigenes Vertrauen in die Zukunft unserer Währung dadurch aus, daß er, obwohl sich in Dollar verpflichbend, sich doch bereit exflÖTt, bei der Einzahlung auch Kronen entgegenzunehmeu, und zwar sogar zu einem Kurse, der tiefer steht, als per Tageskurs, indem wir uns für jeden Dollar bloß 70.800 Kronen bezahlen lasten, obwohl der Kurs der Dollars gegenwärtig zwischen 71.000 und 72.000 liegt. Der Staat erklärt sich bereit, m sechs Monaten, wenn die Schatzscheine eiugelöst werden, dem Zeichner, wenn er es wünscht, statt der verbrieften Dollars auch den eingezahlten Kronenbetrag, zurückzugsben. Dadurch qt also der Schatzscheiiqeichner gegen alle Möglichkeiten einer Wertveränderung völlig geschützt und kann gümß sein, seine Ersparniste g«m vollen Werte, ohne jede Beeinträchtigung, zurückzuerhallen. Wir bieten ferner dem Zeichner eine hohe Verzinsung nämlich acht Prozent, die sofort bei der Zeichmmg des Schatzscheines ihm vergütet werden. Auch diese Anleihe ist aus den Bruttoeinnahmen der Zölle mrd des Tabakmonopols sichergestellt. Es ist bereits im Einvernchmm mit der hier weilenden provisorischen Delegation des VAkerLundes die Einrichtung getroffen worden, daß di^e Einnahmen a«f separate Konti beim Postsparkasscnamt sowie bei der Oest^rreichisch-ungarischen Bank eingezahlt und gebunden werden und daß darüber die Regievui^ nur mit Wissen und unter Gegenzeichnung der Bölkerbundsdelegatioa oder, sobctkd der Generalkommistär bestellt sein wird, des Gvneralkommistärs, verfügen kann. Durch diese Kontrolle wird dafür gesorgt, daß der ArMhedienst nötigenfalls in diesen Einnahmen seine Deckung findet. Neberdies sollen die ersten Tranchen der international zu begebenden Sanlerungskredite dazu dienen, um die bis dahin ausgenommenen vurzfälligen Kredite, §u denen auch diese Schatzscheine gchören, zurüüznzahlen. Dr. Schwarzwald hob sodann die Begünstigungen hewor, die mit der SiÄstkription auf die innere Goldarckeihr Verbund«! sind. Verärtßerungsgewi'nne von Wertpapieren oder von Valuten sind von der Besteuerung im Einkommen oder im Erwerbe frer, soweit die durch solche Ber-- äußerungsakte flüssig gewordenen Gelder m den Schatzscheinen angelegt werden. Wir gewähren diese Begünstigung sogar solchen, welche sich bei der Beschaffung oder Thesaurierung dieser VerMogenswerte gegen die geltenden Steuer- oder Devisenvorschriften vergangen haben, iitfoem wir eine bezügliche Amnestie Jusichem. EMich bieten wir den Zeichnern der Goldschatzschein« auch noch ein ganz besonderes Vorrecht bei der Zeichnung der Aktien d«r neuen Notenbank, die wir gleichzeitig zur allgemeinen Subskription auflegen. Während ein gewöhnlicher Zeichner der Notenbank-Aktien die Valuta alsbald zur Gänze erlogen muß, braucht der Schatzschern-Zeichner bloß zwei Fünftel in bar einzuzahlen, während er drei Fünftel erst bei Fälligkeit beä Schatzscheines dadurch einzahlt, daß der entsprechende Betrag bei der Rückzahlung der Schatzscheine zurückbehalten und der Natünralbank eiügeliefert wird. Was nun die Notenbank selbst betrifft, deren Mdie« gleichzeitig zur öffentlichen Zeichnung angeboten werden, ver- .wies Dr. Schwarzwald daraus, daß der Erwerb der auf 100 Kronen Gold stmtenden Aktie noch dodurch erleichtert wird, daß Biertelaktien, die nur auf 25 Kromn lockten, ausgegeben werden. Die Rentabilität dieser Notenüwrk-AktieN' ist sehr hoch. Me Dividenden der neuen Bank werden in Gokd bezahtt werden und eine Beteiligung des Staates an den Gewümen der Bank ttütt erst ein, wenn, »ach reichlicher Dotierung des Reservefonds eine achtprozentige Dividende ausgeschüttet werdm kann. Daß eine Inanspruchnahme der Notenbank durch den Staat, wie in der Vergangenheit, ausgeschlossen ist, ist bekannt. Die Dank wird vom. Staate unabhängig gestellt. Der Goneralrat geht mis der freien Wahl der Generalversammlung hervor, das Direktorium der Bank wird frei vom Geperalvat bestellt. Einzig der Präsident wird vom Bundes«. Präsidenten ernannt; doch mufWr sich in der Geschäftsfühnmg an die Beschlüsse und Weisungen des Generalrates hakten. Auch den Zeichnern der Notenbankaktien gewähren wir dresellben Steuerbegünstigungen und Amnestie« wie den Zeichnern der inneren Anleihe. Aus eine Anfrage erwiderte SektionSches Dr. Schwärs Wald, daß die neue Notenbank formell noch vor Weihnachten kockftitu irrt werden wird und daß jeder in W liebigen Valuten einzahlen kann. Andere Valuten als Dollar werden zu dom jeweiligen Umrechnungskurs der Devisenzentrale entgegengenommen; eine begünstigte Umrechnung besteht nur für unsere Krone. Was die Person de§ Präsidenten der neuen Notenbank!bd trifft, so erklärte Bundeskanzler Dr. Seipel auf bezügliche Fragen, daß nach dieser Richtung noch kein Beschluß der Regierung gefaßt wurde; wohl sprechen manche GrüM dafür, für eine gewisse Uebergangszeit einen aus l ä rt d ischen Fa ch-> mann an die Spitze der neuen Bank zü stellen. Eine Entscheidung der Regierung ist darüber noch nicht gefallen. tdesterreichische Handelsbilanz. Wie der handelsstatiistiM Dienst im Bu.ndesminii.stev'vum für Handel mittvillt, steht in dorr evston neun Monaten des lanfendoir Jahves der E i u f u h r von 65,4 Millwuen Meterzentnier im Werte von 1176 MÄ- Aönen Goldkroneneine A u s s n h r von rund 16 Millionen Me» terzentner im Werte "von 780 Millionen Goldkronen gsgennbor. Das Passivnm unserer HandelsbÄia-nz betrug sonach 396 Mill'ione-n Goldkronen, während für das erste Halbjahr ein P-assivsoldo von 306 MWivnen Goldkronen ausgewiesen war Die Bilciu^entwickl-uug zeigt also im dritten Quartale eim etwas günstigere Gestaltung, da sich der Wert der Emfuhr um 69 Prozent erhöhte, dar,. Wert der Ausfuhr hingegen sich ivm 60 Prozent gehoben hat und bevoits 66 Prozent des Einfuhrw-ertos erreichte (gegen 62 Prozent im ersten HaWj-ahr). Meßstelle für Le-erftücke.. Ans Wunsch dar lederverarbe^ tenden Gewerbetwibenden wurde bei der Normaleichiungskonrmtssion, Wien, 2. Bez. Miiertenstraße 1 (nächst dem NordwW. bahichofe), eine Meßstelle zum Nachmessen von Ledevstücken errichtet. Dve zum Nachmesfen singweicht-en Ledorstücke müssen bereits mit einer vorschristsmäßigsn Bezenchniung des Mächen^ maßes Wl. Mnisterialverovd-mrng vom 87. Oktober 19SS* N.-G.-Bl. Nr. 804) versehen sein. Die gegen diese Maßb^eirchnnng gefundenen MaWsserenzen werden dem Usberbrin-gÄs in einem BefundscheM bestätigt. Die zum Nachmessen b-estimm-s ten Felle such in dem vovbezeichneten Amte in der Acht tom* 8 bis 12 Uhr einAuvoicheN. Bn der vovcmssichMchvn Fertigstellüng wnb die Pcvrtvr aMtzldch der Uebcrgabe oder, sallsl es sich nm eine ein Dutzend übcrste'gvnde Anzahl handelt, nachträgltch schriftlich oder teüphoni'ch verständigt. Die Felle sind sodann gegen Rückstellung der bei dar ^Uebernahm« ausgegebenvn KoTtsignatinm und gegen ErLag der Meßgebühr (1000 Kronen pro Stück) zu beheben. Erfolgt die Bchebung nicht zum angogobewm Tage, so rsb für jeden Dag ein Lagerzins von 100 Kronen pro Stück zu entrichten. Für «in Schaidhastwerden infobge längsven Lagems wröd kome Haftung nbeamomEN. Telephonsprechaebnhren. Die von der Megraphendirektion Wien ausgegobewe neue SipvechgeWhvMÜbevsichL, die ab 1. Dezember 1922 Gültigkeit hat, ze-W gegearnber der 'für den >Monat November gültig gchvesenen Übersicht der Sprechgdbühven. soweit diche das Inland, Deutschland, die Tschecho- Slowakei uNd Polen betveffsn, kein« Veränderung. Im kehr mit Jugosilawien winden die Sp>vechtzebÄhren vonr 37.000 K. ans 36.78V K., beFvchuinaswesse von 44.400 auf 44.100 K. ermäßigt; auch das Gespräch mitt B rod a. d. S. wurde von NL0 ans 51.450 K. ermäßigt. Jiy Verkehr mild Ungax-n hat gleichfalls eine kleine Herabse tznng der Sprechgebühren Platz gegriffen, die sich je nach den Relationen zwischen 100 bis 300 K. bei der Gesprachseinheit beziffert. DaS Gespräch Wien—Triest wnvde von 60.920 K. auf 48.980 K. herabgösetzt, die Gebühr für alle übrig zngelassenen ielePhoMijchen Beziehungen mLt Italien von 44.400 aus 44.100 K. Der GÄrhrensatz fnr die Schweiz wurde von 49.680 K. auf 48540 K. ermäßigt. Handelsverkchr mit Fugollawim. Das Gvemiwm der Morver Kaufmannschaft - boaibsichtigt, zur Berbesse-rnng des Handelsverkehres mit Jngoflawion bei den zuständigen Amtsstellen einzuschverten. Zu diesem Zweck benöt'vgt e3 eine genaue Ueborstcht über diejenigen ArtikeL, welche hauptsächbich n a ch »lawien exportiert werden. Es liieA daher iim e der in Betracht kommenden Exporteure, eine genan« AussteNung der betreffenden ArlikeL unverzüglich dem Gremium der Mener Kauftmumschaft, 4. Bez., Schwarzenbergplatz 1%, zu Übermitteln. Mlltettunge« des Kreditorenvereius von 1870. Das gerichtliche Verfahren wurde eingeleitat: Oesterreich: ,KVig", Wirdschaftsgenossenschast für Invalide Deutschöst-erreichs. reg. G. m. b. H., Wien,. 7. Bez., Lerchenfelderstraß« 1. Papierausttattnng ,Mmau Miü", Metzker u. Löke, G. m b. H., in Liqnid., Wien. 13. Bez., Kienmayergässe 30. — T s ch-e ch o - Slowakei: Silberbey; n. Macher, Kcmfloute, Preßlbura. Schmidt Franz, Tuchgroßihandlung, Iägevndorf. Bednarrl Rudolf, Kaufmann, Älttitschem. Bittner Josef, Möbel- und Kohlenhändler, Aussig. Hoschek Stanislou, Schnittwarenhändler. Beneschau. Dump« Rudolf, Kcmfmann, Bensen. Koza! Gottlieb, Zuckerbäcker, Beraun. Holh Alois, Zementwarenerzeuger. Beschin bei Klattau. Ascher u. Redlich, Papierhandbung, Brünn. Bartos Johann, Kaufmann, KönigLfcld bei Brünn. Kupfermann Käthe, Handelssvau, Brünn. Mautner Adolf, Kanfnramr, Brünn. Chodauer chemische Werke, G. m. b. H., Chodan. Schneideuberger Josef, Kaufmann. Deutsch-Iosonitz bei Ne-ntitschein. Rind Franz, Händolsmann, Ditbonetz. Bernard u. Co^ Anh. Karoline Vernarb, Handelssran, Fischern. Kluger Oskar, Handelsmann, Hof i. M. Stern TäbiaS^Kaufmann. Huszt. Kohu Johanna, Handelsfrau- Jemmce. Mangel M.. Manufakburwarenhaichlnng, 5kaschan. Kyr Joses. Handelsmann, nntz iflr Damen o. Mädchen Wintermäntel , . . v. K IQB.Oi O Winterkostüm« . ,v. K298oO() Wiftter-Sloffkleider v; K 93 QUO Winter-Hauskleider v. K 78.000 u. höher >tZum Tifoir, ll. 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