Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1364 (27.11.1922)
- Date
- 1922-11-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. im W!en, Montag Lviener Morgenzeltrrng. S7. November 192» Wtt Der AWf nach Wei Störten. We! bede«itm»Molle Siege der Mener. Meppen, tionSmast .. . sondern « war «in vollwertiger DeA der Komibinwi ionSmaschtne und schoß Loch vier Prächtige Gockls Di«M"' sturmer binnen wen-Lger inS Geftcht. Eichler Vetzstvgte vor Pouj« vollkommen, nachher Laos er zu sei-nor besten Form In der Deckmm dominierte EhoerSa,'«sr wiedvr Ät Frickdeft Verfassung P. Pollak, der SamÄaig den Ka-mpfg-gen Mtd Smstmachte, hiebt stch auiSae-nchniÄ. HtzttEageüd sind Wtz an-gsdormögen Md jem Zuspiel. Moiloustk ckobe-Mr HW und zuverlässig wie immer. Die Lvilden BevSeDitzer Aöigten MW Stöße und bemühten W, die Balle Ähren Bordtzrbmten wendbar Klaffe. en. ÄMer beLundote wcrtettdings feifte Mtzi , Der gestrige Tag verlief für den Wiener Futzballsport sehr ehrenvoll. Die österreichische Auswahlmannschaft», die ausschließlich Wiener Spieler enthielt, besiegte zur größten tteber- «aschung cntf Budapester Boden die ungarische« Repräsentativen 2 :1 und das Wiener Team schickte die Grazer Städtemannschaft mit der gewaltigen Packung von 9:0 Loren Helm. Nachstehend die Berichte: Oesterreich—Ungar» 2:1 (0: l). Oesterreich: Ostriezek (Hertha); Beer (Sportklub), Blum (Vienna); Geyer (Ama^euer), Brandstätter (Rapid), Kurz (Amateure); Wondrak (Rapid), Kowanda (Walker), Swatosch (Amateure), Fischers, Horejs (W. A» F.).' Ungarn: Feher (M. Ä. C.); Vogl' 2, Dogl 3 (U. T. E.); Blmn (F. T. C.), Toth (K. A. O. E.), KerteSz 3 (M. T. K.); WeiSz, L-irzer (Törelves), Orth, Molnar (M. T. Ä.), PauluSz <tt L. E.). Dis Ungarn, die in der Rangordnung immer hinter de« Oestervsichern zurückstanden, so gaben sie dem Exkaiser Karl.die Nummer 1, während er bei uns schon mit der Ziffer 4 belegt wurde, Gezeichneten -den gestrigen Länderkamps ÄS dem 50. seiner Sfri Aus diesem Grunde bogingeu sie ihn sehr festlich. Zu Beginn des Spieles überreichten einander die beiden Spielführer Jischeva Md KetteSz 2 bändcrgcfchmückte Kränze. Als Schiedsrichter Koppehel, der seine Aufgabe ganz vorzüglich löste, das Treffen anpfiff, hatten stch ungefähr 30.000 Zu-scham r eingefunben. Der Ausgang -des Spieles kam allgenrein überraschend. Anfangs schien es wohl, als ob die Ungarn einen sicheren Sieg erringen würden, doch langsam fanden sich die Oesierreichen!mb gaben dann einen gleichwertigen und zeitweise sogar überlegenen Gegner ab. Der schöne Erfolg ist in erster Linie der hervorragenden Arbeit der Deckung zu danken, in der Geyer eine unübertreffliche Leistung bot. Brandstätter bewies neuerlich, daß er sich derzeit in Höchstform befinde!, diesmal gelang ihm daS Kunststück, den gegnerische« Star Orth vollkommen kalt zu stellen. Auch der dritte im Bunde, Kurz, erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen. Eingeweihte und Laien wäre« verblüfft über die ausgezeichnete Leistung des österreichischen Angriffes. Zu dieser bunt zusammengewürfelten Gesellschaft hatte man nur sehr wenig 33 er fronten, doch warfen die Ttärmcr alle Berechnungen über den Hänfen. Der Verbandskapitän, Herr Hugo Meisl, ließ sich von der Ansicht leiten, haß nur große imb kräftige Spieler gegen die robusten Ungarit reüssieren können, und der Verlauf des Spieles gab ihm recht. Die treibenden Kräfte waren die Flügelstürmer Horejs und Wendral, die sich in glänzender Versasiung befanden. Fischera und Kowanda waren technisch iwflfontmetftt auf dar Höhe, Wobei der Wacker-Mann taktisch vielleicht der beste Angreifer dar Gäste war. Swatosch lenkte de« Sturm in vorbildlicher Sjetic. Die. Hintermannschaft war anfangs tutsicher, später löste sic ihre Aufgabe restlos. Die Niederlage der Ungarn ist lnellrkch! ztknk Teil dem Umstande zuzuschreibeu, daß sich Vogt 2 in der 2-1. Minute bei einem Zusammenstoß mit Horejs den Arm brach. Der U. T.. E,-Spieler wurde vom Platz getragen und seilte Stelle nahm Zütyke von Basas ein» der aber nicht befriebißen konnte. Die Verteidigung erschien geschwächt, doch hätte diese selbst in kompletter Aufstellung den eig-nen 'Angriff nicht <n Schwung bringen können. Der schwächste Mannschaftstchl der Einheimischen war die Deckung, in der Loch und Kertesz 2 versagten. Blnm bemühte sich, die Fehler seiner Partner auszubessern, doch war seine Absicht durch die Unmöglichkeit der Lösung nicht von Erfolg gekrönt. Dem Angriff fehlte es demgemäß. an dem nötigen Rückhalt, wodurch die Stürmer »in vervielfachtes Arbeitspensum verrichten hatten ntüssen. Da Orth absolut nicht bei Laune Sar und mit Brandstätter nicht fertig werden konnte, fehlte dem Angriff der geistige Führer. Auch Molnar hatte einen schwachen Tag, nnd er beeinflußte Paulusz recht ungünstig. Am besten gefielen noch die beiden Stürmer von TörekbeS. Als Schon in der zweiten Minute bringt tzirzer den Ball im österreichischen Tor unter, der Treffer wird aber vom Schiedsrichter wegen Verletzung der AbfeitSregel nicht anerkSnrit. Fm der Folge bekommt Ostriezek. schwere Arbeit, da die Ungar« die Oberhand gewinnen. In der 21. Minute verwertet Molnar ein Zuspiel von Hirzer mit dem Kopfe, wodurch die Ungarn in die Führung gelangen. Drei Minuten später ereignet sich der bedauerliche Unfall, der Vogl 2 zwingt, daS Feld zu verlästert. Dis zur 37. Minute spielen die Einheimischen mit zehn Mann, dann tritt Zatyke ein. Bis zur Pause sind die ungarischen Angriffe die gefährlicheren. ' ' Nach Sevtenwechsel sind die Ovsterrvichsr Mvvlsgen. I» der 13. Mirmde wird ihnen «Är Flvssttoß Kwgefpvochen, den Swv-- tvfch aus 18 Meter Entst-rnmvg zum fluSKeichibvkrgeMn Treffer verwertet. D« Oesbvrwichrr sind rmn «khä wehr M halAen und sie ergvelen in der 22. Mmude durch Kowanda m«t Pvachtfchuß doS sipKrirVende Tor. Bis knapp vor Schluß domLardreren die -Oesterreicher das gegrverische, Tor, doch -macht Feher alle Anstrengungen zunichte. In dar letzten Mumie eagifot sich für die Ungarn in Form eines Freüstvßes eine Artsgleichschance, Ovch jagt aber dm Ball neben die Bffsten. Interviews. Schiedsrichter Kopehel: Der Sieg der Oesterreicher War verdient. An dem bedauerlichen Unfall trifft niemand ein Verschulden. 33erbalt-dskapitän Hugo Moisl: Unser Sieg war in erster Linie der kolostalen Aufopferung der Mannschaft zu danken. Besonders freut mich die vorzügliche Leistung des DoamSnsuneulings Rwanda. Kapitän Fischers: Meine Mannschaft hat verdient gewonwn, tvett sie twn n.nlbeidinigt'em SieigeSwilleri baseM war. Kapitän Kertesz 2: Ware Vogl 2 nicht verletzt worden, so hätten wir den Kampf wahrsche'm^ich gewonnen. Me Oesterreichee waren diesmal die bessere». Äen gewenn vielimcht auch der «ine oder ttttfeeft . 33*ab zu wesen wäre. Er hatte den größten Fehler, den ein s-eruem Posten haben kaum, nämlich Pech. Me Backwaren . der beste MannschaftS-te-A. Diamant, Mve ideale Fußballeb-i gestatt, verfügt War einen auSgisbigen Stoß. Sein Prvvtn«e Sdnkovie war der beste Mann der Gäsbe. Geyen Schluß dÄ Spieles versuchte er sich mtch <vlS Svümter. Die ihren stärksten Punkt in Sawri, der in Mör! schaft Wie Figur machen würde. Polster Howe gegen den vasts ftlmevt MtsanMensPioletwen yeynsrischen Angriff einen 3, bewies aber ziemliches SpielvorstäMmis. Wim—Gm -9:0 C4: Ei» Klassenunterschied. — Glanzendes Spiel des Wiener FnnnttrioS. — Voller sportlicher nnd finanzieller Erfolg. Wiener Team: Wieser; Solil, Popovich; Pollak, Chrenka, Wl-akousik; Sichler, Nvumvnin, KÄrnhauser, SmdÄar, Skidl. Gramer.Team: RoSdor; Diamanit, SinkMc: Reisinget, Polster, ^at^i; Gort, Paier, Dellinge'r, Doller, ^iMtt. SÄmnevtnHer.Platz, 18.000 Zuschauer, Schiedsrichter KoMär. Trotz der vorgerückten Saison nnd des wvniiy oiMdenden Wetiters hatte sich vor StödtebanNPs eines fast mte-vwaottzt zaP» reichen Zuspruches zu ensrvuen. Die meisten waren gekommen, um die Wiener in einem schön gofÄMn Kamps all« Kmüstt spielen und den Gvazem eine Lestwn in der höheren Fußballkunst erteilen zu sehen — und diese GMavdnnyen wurden vollauf erfüllt. Dt« rotttmiorte Wiener Auswahlmannschaft fpMe > mit ihrem VrvvMzgvWvr, wie man zu sagen pflW, wie der Vater mit dem Schn ^nd erfocht, ohne sich anstrengen zu müssen, einen turmhohen Sieg. Nach dsm flüsttigen Spiel N die fühvstilde Rolle Mens vm Österreichiffchrn Fuftballspock durch Graz aus längere Zeit hinaus nicht gesähiDSt. Schon Iveaviee Minuten nach SpiÄ'beymn war zu scheu, daß es sich n! demun handeln würde, wer siegen wird, sondern Mr, mit welcher Goaldifsevenz die Grazer heimgeschickt würden. Die Stimmung war auch deangömciß nicht w« bei sonstigen Auswahlfpislen gespannt und zu Ut'.twn Ausbrüchen nelgnÄ), sondont fast gemütlich. Diese friedliche Stimmung der Zuschauer erfaßt« ansche'mend auch die Sp-eler. Wähvenv des ga.,«n Kam' " - “ " ' . ~ * Ganzes gewertet war die rmgarische AnSwahlmailnschast , Y/ y .. . - >. .x v .. . i aenhstt und er wtvtte wteider schwacher als die der Oesterretcher, nur drtrch die hervorragende Seine Nebetmtämver ui itpfts kmn e8 zu keine» ein^acn dsabüchttgien Foul. Der hohe der Siog der Wie,rot war inerster Linie ein Verdienst der hervorragend avbeitenden Innenstürmer, unter detten Kamchmtser besondorS hervorstach. Er war eön umsichtiger Fühvor deS Angviffes, arbette-te ador <ntch selbst mit bcstean Erfolg und fjwfjeim Spieleifer. Seine BaHührutvg dürfte in Wien gcyenwäoiug mtr von FisSjeva und Konvad evreicht werden. Gunen vollwevtiiyrn, ähirttch gearteten Rackcharn statt« er i-n SiudÄar, der wohl, bis er etwas stärker und schwerer sein wird, -in keiner ÄuswvNmaunschast fchlen wird. Der fttnge Hertha-Mann, der erst seit kurzer Zeit in semor ersten Klub- Mannschaft fpi« sicht. Er 5wrr dringen gab. 2 etwas unsicher. Nach dem ersten Erfolg gaib sich seine B-eftcu- ' er wie in der griten alten VEvlogsurußLen ihn nicht mühsam wie ein Leistung Fehers fiel die Niederlage nicht empfindlicher aus. [ schweres Geschütz Am Goälschi-eßen vor das yeynerische Tor S ___ _ ___ _ _____ S S HÄHOAI1-SFOÜTFI-Ä.TSS ERIEAU | (neben der Meierei Krieau) Sonntag, «len S. Beasembev 1922, 8 Oh» naohmlttags ISeisteriofaalt gegen Wülffl 1 üo^liei? die Reserven >U^AVD«v»Skg8I»«SSI ’iraert _ Stand, 'dswies aber ziemliches"SpielvorstäiridniSi Roisinger h« das Tempo nicht durch. Im Angriff war Fiedler die twfficr Kraft, auch Paier entsprach noch haMvegS. Gort und Delling«! kamen nicht Mt GÄttuvg, evenfowomg Doller, in dem man «ach Gvaser MeDungen «tuen UrDÄ _en Muvatuve" erwartet HMe.i Die „^urm"-Mannschaft hatte ibei ihrem Kampf gegen SiM-° moring fast Vesser Mällev ails gestern das AuSwochtteom. Falls? der Vevbändskapi-tan gehofft yatt«, die fftorvsichische vq>rä<- sentative Elf durch den amen €mc «mdorrn Gvayer ausputzen zn können, so i-st er von dieser Idee wohl «ach dem Mtrigen Sp«L aHgsSmmnen. ÜneingeschräMeS Lob Verbvmen dve St-Sirer für! den Eifer, mit dem sie daS ausstchtilose Gefecht bis zu G«»S führten, amd für -ihre uinLednrgte Fai-rnesse. ]■ Graz hat Abstoß, Lammt jedoch nicht-Mer die StürmM reihe der Wiener, die gttich einen schönen Angriff inszenrerech der bei Rosner endet. Die Wiener SÄrnter liefern ein prachtvolles Kombinationsspiel, in de-m Karl, Söudelar und N«mtt durch gelungene Tricks hervorragen. Ein Angriff wild von Eiö ler durch Off Side-Stehen verpatzt. Der erste Angriff täfle'! ehtr* '*" " ' *—‘ Grazer wird vom rechtem Flüfler eingeleitet, doch brrngt Popovich zum Stehen. Die Grazer Verteidiger übemaschM du Vorstoß Seidls vnä» tat: ihre Stoßsicherhoit. Ein schöner Malousrk vergeben, dann verschießt SindÄar knapp. Die Wi> dominieren nnd bringen die Grazer durch ihr ftntenreid Spiel -in ärgste Verlegenheit. Em hübsche- Zusammen' Stndelar-Karl führ' durch letzteren» der <m dem herauslankr Tormann vorbei einsendrt, z:tm ersten Tor. Die Mau-Gei .. hehalten das Heft fortwährend in der Hand. Einen Weitschuß Ehrenkas meistert Rosner. Der Grazer Sturm spielt führ zatzf Haft. Ein Durchbmch DollerS endet im Out. Emrrt da«mOoMw»l den Schuß Neumanns wehrt RoSner ab. In der 14. MÄvi erster Korner für Wien^der ergebnislos verläuft. Einen Wr chr. ' t technis! e-umann -ine Fl-ai t" Kannhmffer t auS. der Ball gAan, Neben dar Tor ' jedoch PollÄ schönste Tor des schuß Malmtffks wehrt Rosner ob. Nun erhält auch MÄjet ... ersten Ball. Ein Tor Karls findet keine Anerkemmng. de tach Schivdsrichter bereits vorher abgcpfrffen hatte. Eme HM Chance vergibt Eichler. Die Man»Getben sind jetzt im Schwungs die Grazer kommen minutenlang nicht zum Ball. In präziseL flacher Kombination dringen die Wiener Stürmer nnmer widi der vors Tor. Karl überNtmntt überraschend einen Ball aus fce® Luft, der von der Stange abprallt. Bald darauf legt sich Sinde* lär den Ball krtnstgerecht auf und schießt überlegt em. Karl Proben seines wutcherbaren Könnens. Die Gräzer besch ' sich auf vereinzelte Vorstöße, die von Doller oder Gert tragen werden, ohne jedoch bis in Tornähe zu kommen Flanke GertS verschießt Dover, gleich darauf ahmt Sind sein Beispiel nach. Ein prachtvoll« Schuß Karls ftreWjt über die Latte. Das Wiener Innentriv «igt glänzende LeistungelN. In der 8ü. Minute.köpft SdNs ein. Bei einem Ansstvh Tormann ad; RoSner wirft trttt der zu Nonmann, der ihn aus der Luft Wien erreicht den zweite» Korner» den . In der 40. Minute stört Nettmann daß ft Karl legt ihm den Ball stell vor und Nvummm sendet Vvmbenschnß volley ein. Die Grazer Angriffe werden selten gefährlich, einen aussichtsreichen Ball vergibt DoWnger. BÄs darauf Halbzeit. . j In bet zweiten Gpielhälfte gehen die Grazek energisch loS; sie kommen öfters in Tornähe, ohne jedoch Wieser aroße Schwierigkeiten zu bereiten. Sin rascher Durchbruch Elchs«« er schiebt den Ball vor dem Tore zu Neuman«^ d« den Vmh nicht ins leere Tor hinembringen kann. Mehrere Angriff« der Wiener scheitern an off side. Wien findet sich wieder mm schon erzielt NeumaNn, von Karl freigespielt, dar fünfte Tor. Graz ripostiert. Einen Freistoß DollerS fängt Wieser, gleich darauf schießt derselbe Spieler nochmals und Graz Hot auiÜ geglichen — allerdings nur in der Korneranzaht, denn Wieser dreht den Ball zur Ecke. Pom Publikum angefeuert halte» oi« Rot-Schwarzen da» Spiel eine Zeitlang offen, doch bald stich sie wieder zurückdrängt. Sinwvic Zimntt Karl den Ball im entscheidenden Moment ab. Emen Korner, vom Herr» „Lehrer" getreten, farmt Rosner. Bald darauf ist Neuman» nach einem Zuspiel Sichlers zum sechsten Male erfolgreich^ Die Grazer zeige gutes Kopsspie! und kommen auch durch dm Letchtfertigkeit der Wiener Verteidigung öfters vor. Ihr« .gan,ze Altsbeute sind mir zwei schlecht getretene Korner. Die plötzlich anffcheinönde Sonne tritt für die schwächere Partei ein. Karl kommt allein vor, paßt zur Mitte, Sindelar schießt RoSner an, den zurüprallendsn Ball sendet er ins Diit. Ein Sololauf Seidls bringt ihn in Tornähe, sein Schuß geht ans dlußeimetz. Sindelar erzielt kaltblütig dtirch placierten Schuß Tor sieben, einen weiteren Schuß desselben Spielers lenkt Diamand ins eigene Tor ab. Die Grazer erreichen wieder einen Konter, doch zeigt sich Gert nicht als Meister im Schießen. Je ein, Korner wird vergeben. Die Grazer können sich nun eine Zeitlang in der Wiener Spielhälste halten, sie sind jedoch bei ihren Schüssen von Pech verfolgt. Die reellste Torchance bietet sich Dellinger, als Wieser einen Schuß Dollers vor seine Füße abwehrt, doch bringt. er das Künste stück zuwege, quS einer Entfernung von zwei Meter, allein' stehend, zu verschießen. Bei dem Gegenangriff der Plaü-Gelbe: erzielt Karl mit Schrägschuß das letzte Tor. Kornerverhättni 5:4 für Graz. m- Zweite Klaffe Nord. Ostmark—Sturm 1907 4:2 (1:2). Die Unterl-Lgencht yetsiawdctl es nih:, einen Glfmeterstotz auszunützen. Der-Sieg Mr verdient. Die Torschützen waren Hvsb-aner 8 (8), Hof» Hauer 8, Mistner für Ostmark, Kumba, Kabada für Sturm 1907. Schiedsruhter N-entetz. Donau—Red Star 1:1 (1:0). Dorr: Kniz. Daß Tor von MeV Star aal einem „Elfer". DouauftM—Sturm W 2:8 (2:0). Lore: WchS für Dvnanstüdt, .Lomprechier.für Sturm. Schiedsrichter Schreck. . ^Haumgarttn Plve Star 8:- (I r 1). Torv fm L« gsr Elchner (2), Mvltk, Pezuev-Wcholh Br Blue Stär. SchiÄtsrichter Wasinger.