Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1363 (26.11.1922)
- Date
- 1922-11-26
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1863 Arien, Sonntag Wiener Morgrirzeltunft. 26. November 1922 m\t is FuMll. SestrrrrH—Snsar». Die 51. Begegnung. Budapest ist heute der Schauplatz eines der bedeutendsten sportlichen Ereignisse des Kommnts. Zum 51. Male werden einander die beiden Auswahlmannschaften Oesterreichs und Ungarns entgegentreten, wobei unsere Vertreter, falls die Papiersorm -nur einigermaßen zu Ehren kommt, keine Aussicht haben, ungeschlagen das Feld zu verlassen. Die Ungarn werden die heutige Sportveranstaltung besonders festlich begehen, da sie das Spiel als das 50. seiner Art bezeichnen. Im Jahve 1917 fand nämlich in Wien zugunsten der Türkei ein außertourlicher Länderkampf statt, den die Ungarn als nicht osfiziellybezeichnen. Dadurch halten sie heute erst beim 50. Treffen, während wir bereits die 51. Begegnung zählen. Einer unserer Mitarbeiter war gestern bei der Abreise der österreichischen Auswahlmannschaft anwesend. Er konnte sich überzeugen, daß, mit Ausnahme von Hugo Meist und Beer, sämtliche österreichische Akteure um halb 9 Uhr sriih Wien verlassen hatten. Die beiden Zurückgeblicbeuen benützten den gestrigen Abendschnellzug. Die beiden Mannschaften dürften einander , in folgender Aufstellung entgegentveten: Oesterreich: Ostrieztt (Hertha); Bcer (Sportklub), Blum (Vienna); Kurz (Amateure), Brandstätter (Rapid), Geyer (Amateure); Mondrak (Rapid), Kowanda (Wacker), Swatosch (Amateure), Fischern, Hore-s (W. A. F.) Ungarn: Fcher (M. A. (5.); Vogl 2, Vogl 3 (U. T. E.); Kertesz 2 (M. T. K.), Toth (K. A. O. E.), Blum (F. T. C.); «Paulusz (U. T. E.), Molnar, Orth (M. T. -K.), Hirzer, Weisz (TörekveS). Mit Rücksicht darauf, daß die.Ungarn seit dem 9. November 1819 kein Spiel gegen die Oesterreicher gewonnen haben, trachten sie für die letzten Mißerfolge heute Revanche zu nehmen und man muß ihnen znbilligeu, daß die Gelegenheit noch selten so günstig war wie am heutigen Tage. Die Einheimischen haben immer ganz hervorrageädo Torhüter besessen. und so ist zu erwarten, daß Fcher sich würdig den vorangegangene u Größen auvechen wird. Der österreichische Cerberus Ostriczek hat im letzten Länderspiel gegen Ungarn eine hervorragende Lekstnüg geboten. Wetrn es ihm gelingt, zu einer gleich guten Form aufzulaufen, dann können wir zufrieden sein. Bon den Abwehrspielern verdienen Vogl 2 und Blum zur Extraklasse gezählt zu werden, doch, war in den letzten Vereinsspielen festzustellen, daß der Döblinger etwas nachgelassen hat. Der jüngere Bruder des Ungarn ist keine besondere Kraft, so das; wir Beer den Vorzug geben kennen. Die beiden Verteidigungen dürften einander also ungefähr die Wage halten. In der Deckung sollten die Oesterreicher -das Uebergewicht haben. Toth ist wohl ein feinerer Techniker wie Brandstätter, der Hütteldorfer kann aber als der zähere Kämpfer, als wertvollere Kraft bezeichnet werden. Die Flügelläuserposten der Ungarn sind mit alten Teamhasen besetzt. Ihre taktischen und technischen Fähigkeiten in Ehren, doch glauben wir kaum, daß sie an Geyer und Kurz heranveichen. Beim Vergleich der beiderseitigen Angriffsreihen erkennt man, daß die Aussichten der Oesterreicher, den Länderkamps erfolgreich zu bestehen, sehr gering sind. Nur der rechte 'Flügelstürmexpost-en ist bei den Gästen mit einem besseren Spieler besetzt wie bei den Ungarn. Ein gewaltiges Plus gebührt den Einheimischen hingegen im Jnnentrio, was auch den Ungarn den Sieg emtragen -dürste. Das Spiel wird von Schiedrichter Koppehel (Berlin) geleitet. * . Die bisherigen Spiele. 12. Oktober 1902. Oesterreich siegt in Mpn 8:0. 11. Juni 1903. Ungarn siegt in Budapest 3:2. 11. Oktober 1903. Oesterreich siegt in Wien 4:2. 2. Juni 1904. Ungarn siegt in Budapest 3:0. ■ 9. Oktober 1904. Oesterreich siegt in Wien 6:4. 9. April 1905. Unentschieden in Budapest 0:0. : 4. November 1903. Ungarn siegt iit Budapest 3:1. ' 5. Mai 1907. Oesterreich siegt in Wien 3:1. 3. November 1907. Ungarn siegt in Budapest 4:1. 3. Mal 1908. Oesterreich siegt in Wien 4:0. -1/ November 1909. Ungarn siegt in Budapest 3:3. 2. Mai 1909. Ungarn siegt in Wien 4:3. 30. Mai 1909. Unentschieden in Budapest 1:1. 7. November 1900. Unentschieden -in Budapest 2:2. 1. -M-cvi 1910. Oesterreich siegt in Wien 2:1. 10. November 1910. Ungarn siegt in Budapest 3:0. 7. Mai 1911. Oesterreich siegt in Wien 3:1. 5. Novembw 1911. Ungarn siegt in Budapest 2:0. 5. Mai 1912. Unentschieden in Wien 1:1. 6.. Juli 1912. Ungarn siegt in Stockholm 3:0. 4. November 1912. Ungarn siegt in Budapest 4:0. 3. Mai 1913. Ungarn siegt in Wien 4:1. 26. Oktober 1913. Ungarn siegt in Budapest 4:8. ' 3. Mai 1914. Oesterreich siegt in Wien 2:0. 4. Oktober 1914. Unentschieden m Budapest 2:2. 8. Növember 1914. Ungarn siegt in Wien 2:1. 2. Mai 1915. Oesterreich siegt in Budapest 6:2. 30. Mai 1916. Ungarn siegt in Wien 2:1. 3. Oktober 1916. Oesterreich siegt in Wieg 4:2. 7. November 1915. Ungarn siegt in Budapest 6:2. 7i Mai 1916. Oesterreich siegt in Wien 3:1. v 4. Juni 1916. Ungarn siegt in Budapest 2:1. 1. Oktober 1916. Oesterreich siegt in Budapest 3:2. 8. November 1916. Unentschieden in Wien 3:3. fi. Mai 1917. Unentschieden in Wien 1:1. 13. Ju.ti 1917. Ungarn siegt in Budapest 6:2. 18. Juli 1917. Ungarn siegt in Wken 4:1. 7. Oktober 1917. Oesterreich siegt in Budapest 2:1. 4. November 1917. Ungarn siegt in Wien 2:1. 11. April 1918. Ungarn siegt in Budapest 2:0, 2. Juni 1918. Ungarn siegt in Wien 2:0. 6. Oktober 1918. Ungarn siegt in Wien 3:0, 6. April 1919. Ungarn siegt in Budapest 2:1. 5. Oktober 1919. Oesterreich siegt in Wien 2:0. 0. November 1919. Ungarn siegt in Budapest 3:2. 2. Mai 1912. Unentschieden in Wien 2:2. 7. November 1920. Oesterreich siegt in Budapest 2:1. 24. April 1921. Oesterr-ttch siegt in Wien 4:1. 30. April 1922. Unentschieden in Budapest 1:1. 24. September 1922. Unentschieden in Wien 2:2. Hakoah—Rudolfshügel 4:1 (8: ß). Ueberraschende Formverbessernng des Hakoah-Angrlffes. Hakoah-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Putzendoppler. . Ha ko ah: Halpern; Sch-euer, Trümmer; Molnar, Gutmann, Pollak; Grünfeld, Häusler, Neufeld, Grünwald, Katz. Rudolfshügel: Brazda; Wagner, Kießling; Kohn, Prohaska, Dworak; Morawetz, Fröhler, Wening, Winkler, Kölbl. Nach ziemlich langer Pause gelang es gestern der Hakoah- Manuschast, «in ihrem wirklichen Können entsprechendes Resultat zu erzielen. Die Blau-Weißen waren diesmal nicht nur im Felde die besseren, sie vermochten auch ihre Ueberlegenheit in Treffei: umzusetzen und Rudolfshügel konnte gestern von Glück sagen, nicht mit weit höherer Tresferdifferenz unterlegen zu sein. Die Hakoah verdankt ihren Sieg vor allem einer äußerst zweckmäßigen Aufstellung des Angriffes; Neufeld als Mittelstürmer und Grünstld, der diesmal als Rechtsaußen tätig war, brachten Leben in die Stürmerreihe und das war für 'der: Enderfolg ausschlaggebend, da die Hintermannschaft ja bereits in den letzten Wettspieles den Anforderungen im allgemeinen entsprochen hatte, ohne allein die ganzen und halben Mißerfolge verhüten zu können. Das Jnnentrio betrieb diesmal ein raumgewinnendes, schnelles und dabei doch präzises Kombinationsspiel, alle Stürmer schoßen ziemlich viel und — mit Ausnahme, von Katz auch. gut. Einen einzelnen des Quintetts besonders hervorzuheben, wäre ungerecht, wenn auch die beiden Flügelstürmer die Leistungen ihrer Partner nicht ganz erreichten. Katz war im Felde recht gut, hatte jedoch das Pech, immer wieder vor dem gegnerischen Tor frei gespielt zu werden, wo er nie ins Schwarze traf, obwohl das Dancbenschießen meist schtmeriger schien als der Schuß" ins Netz. Grünseld ist kein Spieler von Klasse, er fand sich -auch erst im Verlaufe des Spieles aus seinem neuen Posten zurecht — aber er verfügt über Wucht, Durchschlagskraft und Elan; Eigenschaften, die bei den blauweißen Stürmern heute einigermaßen fetten geworden sind; er fobeittet derzeit eine wertvolle Akquisition für -den Hakoah-Angrisf. Rach Grünfelds Leistung in -der zweiten Spielzeit geurteilt, ist übrigens die Erwartung nicht unberechtigt, daß er sich ' in Hinkunft noch viel besser in das Ensemble fügen wird. In der Deckung überragte Pollak alle'seine Partner'und Gegner, auch Gutmann arbeitete zeitweise ganz hervorragend, vernachlässigte aber doch zu sehr seine Berteidigungsqeschäfte; Molnar tvar etwas schwächer als sonst. Bon -den Backs war noch immer Trümmer der bessere. Halpern bekam wenig zu tun, einen schtveren Ball hielt er glänzend, der Ehrentrefser der Gegnar -ist aber auf Hn Konto zu setzen. Ru-dofshügel bot kaum «ine schwächere Leistung als etwa der vorwöchige Gegner der Hakoah, war jedoch technisch und taktisch, der gnt disponierten jüdischen Mannschaft nie gewachsen. Die bärenstarken Verteidiger sind langsam, die Deckung leistet mehr zerstörende als ausbauende Arbeit und dem Angriff fehlt jeder Zusammenhang. Hakoah beginnt mit dem Wind im Rücken und drängt den Gegner sofort,zurück.. Es dauert auch nicht lange, bis es Häusler gelingt, ein Zuspiel Grünfelds zum ersten Treffer zu verwerten. Wenige Minuten später erhöht Grünwald den Stand aus 2:0 und fast scheint cs, als ob es diesmal zu einem Rekovdstege -der Hakoahner kommen sollte. Die nächsten sich bietenden Chancen werden aber vergeben, eine Korners-erie und , ein von Ncuseld an die Stange gejagter Elfmet-er-ball bleiben ergebnislos. Erst in der 35. Minute bringt Häusler, der sich in ein Duell mit einigen Gegnern einläßt, den dritten Erfolg zustande. Gutm-ann, der für einige Minuten verletzt das «Spielfeld verlassen hatte, tritt wieder ein, bis zur Pause bleibt es bei dem Resultat. Nach Seitenwechsel hält die Hakoah trotz Gegenwindes das Spiel fast durchwegs offen und beantwortet auch die kurze Offensive der Rudolsshüglcr, die zu ihrem Ehrentvesser durch Kölbl führte, mit. einer förmlichen Belagerung des feindlichen Tores. Katz, Grünwald und dann immer wieder Katz vergeben die bestell Gelegenheiten, der eingangs erwähnte Fehler Halperns ^ergibt dann den einzigen Erfolg Rudolfs- Hügels, und knapp vor Schluß stellt Neufeld das Endergebnis her. _ Stand der Meisterschaft der 1. Klaffe. vereise Amateure . . . Ä » . 8 s? S> 6 f rs rs 2 8 0 r»re e £ S? £ ca 29 9 | J* 14 Rapid ..... # . 9 5 3 1 38 18 13 Ädmira .... . 10 5 1 4 29 17 11 Kertha..... . . 8 4 3 1 16 11 11 Wacker . . . . . 8 3 4 1 17 9 10 Kalwoh .... , . 10 i 1 5 25 18 9 Biennä .... . . 7 4 0 3 12 17 8 Sportk'ub . . . . , 9 3 2 4 15 20 8 Simmmerina . . . 10 2 3 5 1« 17 7 Rudo«fshügel. . . 1» 3 1 6 1« 18 7 W. A. C. . . . . 9 2 2 5 12 k2 6 W. A. F. . . . , . 8 2 2 4 7 21 6 F. WC..... . 8 1 2 6 13 25 4 Sie Meisterschaft. Zweite Klasse, Gruppe Süd. Germania—-Bewegung 20 (10 Ahr, Schwechater-Platz), Gärtner; Wiener Bewegungsspieler—S. S. V. (10 Uhr, Lehrer- Plah), Haberleitner; Slovan—Phönizia (10 Uhr, Slovan-Platz), titz; Rennwkger—Sportfreunde (10 Uhr, Rermioeger-Plah), erry. eosin;iei* £ay»o t* t g»li XI. Leberstrasse, rote Markierung bis zum Platze. Strassenbaiinlinlen F, 71, 74,118 u. 6 itm Niederösterreichischer Fussballverband Honte Sonntag den 26. November 1322. nachmittags 2 Uhr Vorserkaul In allen e * t r k 9 » Zweite Klasse, Gruppe Nord. Ostmark—Sturm 1907 (10 Uhr, Ostmark-Platz), Nemetz; Donaustadt—Sturm 1914 (10 Uhr, Donaustadt-Platz), Schedeck; Blue Stür—Baumgarten (10 Uhr, Neubauer-Platz), Waringer; Donau—Red Star (10 Uhr, Straßenbahner-Platz), Bannert. Vierte Klasse Südost. Der heutige Tag bringt wieder eine Reihe von Gefechten, die 'für die Placierung von größter Bedeutung sind.' Vor einer schweren Aufgabe steht Hazair, der um 8 Uhr aus dem Hirschstetien-Platz gegen den führenden S. E. Athen antreten muß. Die Mannschaft btä jüdischen Vereins hatte unter den verschiedenen kleinen Vereins kr iseu stark p leiden, so daß man ihr kaum Siegerchancen einränmen kann. Im Vorjahre besiegte Haz-air den S. C. Athen 2:0, das zweite Tressen ende-'e 1:1 unentschieden. Ueberraschend weit ist die Hasmonea zurück-gefallen. Der Verein verfügt zwar über eine gut ausbalunclerte Mannschaft, doch fehlt H ihr an einem geeigneten sportlichen Leiter. Hen-te hat der jüdische- Vere-in im Spiel gegen Nordwa-chl Gelegenhett, sich feinem Position zu verbessern. Das Spiel findet um halb 8 Uhr ans dem Hakoah-Platz statt. Weitere Spiele: Prater S. C.—Ber-i-tas (Feuerwehr-Platz), Vorwärts—Donaustadt Bewegung (Fsuerw-chr-Platz), Neutral—Feuerwehr (Vorwärts 10-Platz). Vierte Klasse Nord. Der führende I. A. C. hat einen der^svielstärksben Vereine, den S. C. Divus, zum Gegner. Der jüdische Verrenn hat seine.Mannschaft vollkommen umstellt. Die Stelle de» Mittelstürmers wurde durch den. jugendlichen Haas beisetzt, der sich aus diefem Posten in den letzten Spielen sehr gut bewährte. Auch Wertheimer (früher Hakoah) ist für den Verein eine bedeutende Verstärkung. Vergangenen Sonntag besiegte I. A. C. den drittklassigen S. C. Liberias 3:1, während Vi-vtus durch Dörnbach -eine überraschende Niederlage in «den Kauf nehmen mußte. Nach einem schar-fen Kampf dürste I. A. C. knapper Sieger bleiben. Das Spiel findet um 10 Uhr aus dem R-eichstbund-Platz statt. Schiedsrichter Schockt. Wedstere. Spiele: Neuler<hense-ld—Reichsbund (Spovtfrennde-Platz), Sievering—Währing (Baumgarten-Platz), Dornbach—Wbm-W'Sst (Rad Star- Platz), Als-ergrunld—Unität (Unwn 21-Platz). Fünfte Klasse Nord. Unsere Ermahnung an den S. C. Bar Kochba ist nichf' ohne Erfolg geblieben. Der Verein hat alle Differenzen -beigelegt und die Mannschaft hat vewangenen Sonntag gegen «den Brigittenauer A. C. -den ersten Punkt erobert. Der heutige Gegner, der S. C. Wien, ist bedeutend besser, doch geht Bar Kochba mit guten Chancen in' den Kamps. Das Spiel findet um halb 9 Uhr auf dem Äeopoldau-er-Platz statt. Schisdsvichtier Heger. Weitere Spiele: Wiener Fußballklub—Mühe Star, Memania—Republik (halb 11 Uhr, Lropoldaner-Platz), Kürt; Brigittenaner A. C.—Britania. Johnh Dick, der jetzige Trainier ..der.Prager, Sparta, S beim Mährisch-Qstrauer 'Sportklub, kehrt wieder nach nd^ zurück. Dänischer Fußball. In Kopeuha-gen erlitt am Sonntag der Boldklubben cif 1893 eine schwere Ni-ederllage in der Meisterschast durch Fvem mit 2:6 (2:3). Der schwedische Derün H. I. F.. aus Helsingborg vermochte -dem Boldklubben as 1003 mit 4:4 (1:3) ein mrentschi-cdenes Gefecht zu -liefern: Cechie Karliu trug Mittwoch feiin Meistersch-afrsis-Pi-eL geben SpavtaMadno ans. Das Treffen endete 2:2 unentschieden. Der Doktorhut für eine Differtation über Sport. Kürzlich erhielt ein Kandidat an >der Universität Münster als Thema für seine Doktovanbeit: „Spovtpvesse . und . Berichchevstattung. Eine kritische Stn-d'.e zur Sportpropagauda mit besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in. Westdeutschland." — den Doktortitel 'zuerkcmnt. I. A. C. Liberias 3:1 (0:0). I. A. C. lieferte eint hübsches . flaches Paßspi-el und hatte das Treffen jederzeit in der Hand. Die Stürmerreihe hat «durch die Eirvstellung Werthr-imers viel gewonnen. In das Gefüge kann sich Arm. schwer. hinoinfindu:, doch wird «der Airzriff in Bälde n-och s-e-hr viel Gutes leisten. In -der Deckung zsichn-ete sich Lechner durch glänzendes Spiel -aus. Di-e Verteidigung arbeitete^ bis. auf einen Fehler gut. Li'bertas hatte drei Ersatzleute in seinen Reihen. Der Rechtsaußen Gerber und -der rechte Verteidiger verdienen durch gutes «Spiel, er- «wähnt zu werden. Die erste Spielhälfte endete, üxm«t der guten Verteidigungsarbrit, torlos. Obwohl mit dem M'ind spielend, hatten die Blau-M-eißen mit ihren Ab-schlußäkt'ionen viel Peck). Nach Hochzeit wird Ldbevt-as ganz eirvgeschnüvt und I. A. C. kommt durch Großkopf (12. Minute) und Arm (20. Minute) zu Torehreu. Güten gegen Liberias diktierten Elfer verwanvslte Wertheimer, Nach einem krassen Fehler von Klarsvld gelangt Liberias «durch Ger>ber zum Ehventveffer. «Schiedsrichter Graf (Sektionsleiter von Liberias). Bar Kochba—B. A. C. 1:1 (0:0). Bar Kochba: Singer 1; Rechter 2, Gelband; Glück er, Nagler, Singer 2; Grütz, Mayer, Berger. Rechter 1. Kohen. Die jüdische Mannschaft konnte nach schön geführtem Kampfe einen Punkt in Trockene bringen, trotzdem sie mit zwei Ersatzmännern antreten mußte und dem Gegner an Körperkrast weit unterlegen war. Das Spiel beginnt mit heftigen Angriffen des B. A. C., Ivelche jedoch durch das vorzügliche Spiel der jüdischen Verteidigung abgewehrt werden. Dann geht Bar-Kochba zum Angriff über, kann jedoch nicht ausvichten, da die Stürmer viel zu weich spielen. Bis zur Halbzeit abwechselnde Angr-iffe. Nach Halbzeit ändert sich das Bild vollständig. Bär Kochba bedrängt fortwährend. In der 28. Minute gibt Grütz Präzise zur Mitte und Rechter 1 sendet unhaltbar ein. Jetzt beginnt B. A. C. -derb zu spielen, was auch zum Ausschluß eines seiner Spieler führt. In der 39. Atinute kann B. A. C. aus klarer Abseitsstellung den Ausgleich erzielen. Bar-Kochba bedrängt. Rechter 1 schießt aber -scharf an die Stange. ■ , "■ I. S. C.-Lcopoldauer SP. B. 2 2:2 (1:1). X S. C. konnte in der Aufftellung: Qualbr-unn, Stöckel, Hirschhorn 1, Gol-dstein, Nemet, Jnwald 1, Hahn. Pollatschek, Heini, Chmielnitzky 1 nur dank des sehr guten Spieles der Verteidigung -das Treffen unentschieden halten, obwohl er nur zehn Mann im Felde hatte. Der Schiedsrichter anerkannte zwei reguläre Tore gegen Leopoldau nicht, ferner gab er zwei Elser gegen den I. S. C.. von denen einer verwandelt und einer abgewehvt wurde. Die Tore erzielten - für I. S. C. Nemet, für Leopoldau der Centerstürmer. Goldstein erlitt in diesem Spiel einen Nasenbeinbruch, , _ Schwimmen. Neue Weltrekords Weißmuellers. In Milwankse verbesserte John M-eißmueller den 100 Uard-Weltrekord im Rückenschwimmen des Hawaianers Kealoha auf 1:05,6 (früher 1:06,2). Am selben Tage konnit«e Weißmueller den 160 Msler-Rückenschwimmweltrekord Kealohas mit 1:12,6 Msgleichen. Fechte«. Die Zehnergruppe. Im Fechtsaal -des Wiener Mhlel^ Sportklubs Lämpften «Samstag den 18, d, 16 Fechter um dis ■kv tust