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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-21 · Heft 1358 (21.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1358 (21.11.1922)
Date
1922-11-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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[tox. 13»8 Wie», Drenstatz SBieuet Modenzeitung. 21. NovemM 1922 Seite 8 Die nächsten Verhandlungen betrafen die ,;Reichspost", die «„Neue Freie Presse" die Blätter der „Elbemühl"'und der > „Steyvermühl" sowie das „Neue Wiener Journal". In allen Fällen erfolgte Freispruch. ArrMrafe stir einm MisemMschen Wneordneten. Warschau» 18. November. (I. C. B.) Der neugewählte Sejmdeputierie und Chefredakteur d.s antisemitischen Hetzblattes „Dwa Groschc", Sadzewicz, wurde wegen Verleumdung des Juden Garfinkel zu zwei Wochen Arrest verurteilt.' Die Umwandlung der Abreststrafe in eine Geldstrafe wurde abgclehnt. Sadzewicz beschuldigte Garfinkel, daß m Handelsoperationen zum Schaden Polens unternommen hLt. Volkswirt. Gestempelte Krone ---- —.0075 Minies. Anszohlnng Wim ---- -^W?3 gentimes. ^8n Zürich notierte bis ksteireichifche Krön». . . o.vk>73 (0.0073 am 18 Nov.) die österr. gestempelte Krone. 0,0t7S lO.0075 am S Nov.) die tschechische Krone .... 17.20 (17.25 am 18 Nov' die Mark......... 007'/. ■ l 0.07V, am ,8 Nov.) Agram . I ....... . 2.15 (S.,5 am 18 Nov.' Bukarest ........ 2.45 (?.50 am 18. Nov.) bofta «.«..»»,,» 3.85 ( 3.85 am 18. Nov/ Budapest ....... 0.22»/, (Ö.22*, am 18 Nov.) Warschau. . 0.03'/, (0.03'/, am 18 Nov.) Die Sevisenpreife. Der Markkurs bröckelte geltem in Ziüich ein wenig ob (0.07*/, gegen 0.07'/, am 18. d.). der französische 'rank.n ve, tor 10 Punkte und schloß 37.90; In Berlin waren jedoch die Devi enkurse niedriger. Dollar 6758.06 igegen 6982.50). Pund 50 021.75 laegen SM71.87). franzSsische Franken 473.81 (gegen 498.75), dagegen besserte sich Zahlung Wien von 9.87 aus 9.82. Sn Men wurden die fremden Zahlunasm ttel i« Zufammrnhonge mit den Miileilungen üb.'r die Stillegung der Notenprefse nt.driger d-wertet. Dollar 72.500 (gegen 72750'. Pfund 825.850 (gegen 387.200). tichechische Lrone 2 0- (gegen 23.5). Btar Kleinigkeit höher notierten französische Franken und ungaischr Kronen, wogegen Reichsmark sich von 10.90 auf io.75 Hschnächten. , 31 chstehend die offiziellen Dolierungm: VerLüeritUckunx der Devisenzentrale «vom 20. November 1922. Devisen (Schecks und Ausy,«. _ Kursv.i8.Novemb* Zahlungen) Z,M" Amsterdam f. 1 boll. Gulden Amm l jug. Kronen . . . . Belgrad 1 Dinar ...... ßerlln J deutsche Reichsmark' » BrUssei 1 belgische Francs . . Budapest I ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei . . , . Chrlstlania I norweg. Kronen ■ , Kopenhagen I dfinischc Kronor . London i Pfund Sterling . . . Madrid'1 Pesetas ...... Mailand I Lire New York 1 Dollar. . . I ' Paris I Francs . . . ' ' ' ' *7‘1 tschecho-slow. Kronen , , sona 1 Lewa Stockholm 1 schwedlscheKronor * W«schau 1 polnische Mark . , Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerikas. Noten v. 5 Dollar aufw, . » kleinere ... Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva! * > > 100 , , , * kleinere. , . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten au 10CO Mark, * * * .» .KO , . , - » v» . kleinere. , . . Bugl, Noten von 5 Livrest. aufw. , kleinere. Koten 100 Francs . Noten 100 Dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. Ingosl, Noten nngest. zu lOOODlnar » m 100. 0 . » kleinere .... Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. Rumänische flöten zu 1000 u.500Lei „ . ». — kleinere . . RUss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel 7 » * /»00 , c-Ä ...» t . » kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw, .* . . kleinere . . Ungar, Noten (neueEiii.) zü 1000 Kr. ■ »zu 10.000 Kr. . . . kleinere ..... fuß 4 6 6 8 r- 6 5 5 3 f' 4 5 5 6V, <% 3 Geld Ware Geld Ware 288ÖO.— 28700.— 23800,- 28900.» 284,75 285.25 286,75 287.25 1139.- 114!.- II t7.- 1149— 10.60 10.« 10.75 11.05 4724, - 4738. - 4714. 4725. - 30.70 30.80 30.45 30.55 13360— I33SO.- 133GÖ!- 1339%- 14785.- 14815,- 14785.- 14815— 32635'). - 326050, - 327700. - 32330 \ - 11160.- 11190.- 11175_ 11205— 3321— 3329.- 3361.- 33 9— 72975.- 73125.- 73175— 73323— 5124— 5136— 5119.— 5131— 2322— 2328— 2337— 2343— 539.50 540.» 534.50 535.50 19705— 19745— 19705— 19745— 4.55 4.65 4.55 4.65 13505— 13535— 13505— 13535— 73050- 729 0— 4665— 517— 497»-', 1468^ 11.90 72550;— 72850— 72750— 72650— 72450— 72750— 4665— 4695.- 4655.- 518.- . 522.- 513— 498— 572— 493— 14627— 14680.- 14620— 10.75 11.75 10.90 —»— 325850— 326850— 32720cT- 325650,- 325750— 327000— 5165.- 5095— 5060— 28450— 28650— 28650— 3287.50 33 2.50 3327.50 3267.90 3282.90 3307.50 1124— 1128— 1132.- 1110— 1114— 1118— 13195— 13255— 13195— 4.35 i 4.65 4.35 . 4.30 '4.60 4.30 482.- 464— 469— 442.- 444.- 449— -»*■ 19435— 19765.'- 19485Ü3 13420— 13180— 13420— in 20— 11080— 11040— 2305.- 2315— 23i5— 2300— 2310— 2320— A..25 30.45 3C— 3C)'20 3U0 / ÄW 5(90.- 28850— 3342.50 3322.50 1133.— 1122— 13255. - 4.65 4.60j|. 471.-" 451— 19565— 13480, - 11100— 2335— 2330— 30.20 3%15 Me FnstEm in SenWland. Bankuoienumlauf: 882,1 Milliarden. Berlin, 20. November. Nach dem vorliegenden Ausweis' oer Rerchsbünkvom 16; d. Hat die zweite Novemberwoche der Bank eine neue, die bisher erreichten Ziffern wiederum hinter sich lassende, äußerst scharfe Steigerung ihrer Inanspruchnahme gebracht. Die gesamt« Kapitalsanlage schwoll um 127,9 auf 769,8 Milliarden an; die bankmäßige Deckung allein hob sich um 116,5 auf 763,8 Milliarden Mark. Im einzelnen wuchsen die Wechselanlagen um 49^ die Bestände an diskontierten Reichsschatzanweisungen um 67,4 und die Lombardforderungen det Ball! um 11,4 Milliarden Mar!; die Zunahme deS Lombardkontos hängt fast ausschließlich mit einem "übergehenden Kreditbedarf für die Lebensmittelversorgung zusammen. Die bei der Bank aufgenommenen Kredit b^räge blieben ihr annähernd zur Hälfte auf den Konten der fremden Mitteilungen aus dem MWm. Ware nk r a c li im Vorbaugspezialhaua. VI. Gumpendorferstr. 38 - Ctaminstores (mt E'nlatz u. Mono'«) . K. KSOOft KünlllervorliSiige sElgM "e),. K Dvppelöerkien ^m^t Ein atz » Motiven) K I »80Old MarrcksoorlkllN'e du-^n w.bt) . . . .K Stryp-rckien (oute FÜ Uig) ...... K 155» SletzvSeÄen oeMnm > . ....... K PiMchMch-eel-en all . . . . . K 198 ««n Aeberwürfe (Gobelin? 16 XS^O). . . . K SSSM-V Detailver au' zu Enarvs-PreNsn! t WI«C«nm»«nsd«n^ fer 38 :i'otves*Kreiifeff in Stoffene Reine Schafwollstoife für Kleider und Kostüme, doppeltbicit Gelder belasten; diese erhöhten sich um 61,6 auf 212,2 Milliarden Mark. Die Mslusse an Banknoten in den Verkehr beliefen sich tü der Berichtswoche auf 65,1 Milliarden M a r k, der Banknot-cnumlauf stieg damit auf 682,1 M i l l i a r d e n M a r k. Der Umlauf an Darlehenskastenscheiuen ging unwesentlich, nam. lich um 84,7 Mllionen Mark, auf. 13,9 Milliarden Mar! zurück. Der Darlehensbestand der Dar-lehenskasten vermehrte sich weiter um 1,9 mif 65,1 Milliarden Mark. Ein diesen Neuausleihungen entsprech uder Betrag wurde der Reichsbank von den Darlehenskasten in DarlchenSkastenscheinen übergeben; so daß die Bestände der Bank an solchen Scheinen unter Berücksichtigung' der aus dem Verkehr aufgenommenen Summe auf 51,1 Milliarden Mark zunahmem. __ « Mknwehmq der MMeqss'hnfden. Wiewohl die Schuldtitel der nicht sichergöstellten VorkrlegSschulden deS ehemaligen österreichischen Staates — wozu vor allem die Renten gehören — bereits vor gwanmer Zeit zur Abstempelung anfgerusen worden sind, zeigt es sich, daß in einigen Fällen die Besitzer derartiger Schuldverschreibungen bisher die Abstenspelung derselben mit dem Zeichen „Oe" (nicht-zu verwechseln'mit der anläßlich der -Vermögensabgabe durchgsfirhrten Kontrollbezeichnnng mrt der Kontrollmarke un^> dem deutschösterreichischen Kontrollstempel) noch nicht haben durchführen lassen; insbesandeve sind vinkulierte, nicht bankmäßig verwahrte Titres - aus dem Besitze von Gemeinden, Stiftungen, Pfarren usw., bisher vielfach noch nicht den Abstempelungsstellen vörgelegt worden. Da die Reparationskommission in allernächster Zeit an die Aufteilung der nicht sichergestellten altosterreichischen Staatsschuld schreiten wird, und da bei dieser Aufteilung nur die Rechte jener Inhaber gewahrt werden können, welche die Titres ordnungsgemäß haben zur Abstempelung bringen lasten, ergeht an' alle bisher Säumigen die dringende.Mahnung., die untevlast<ne AbstempelMg sofort bei der Steuerbehörde 1. Instanz nachwagen zu lasten. Jene TitreSinhcrber,. welche dieser AUstorderung nicht bis längstens 6. Dezember 1922'Nachkommen,- können auf eine nachträgliche Berücksichtigimg - der ihnen durch di« Abstempelung zu wahrenden Ansprüche . nicht rechnen.' ' Gegen HochschutzMe, Einfuhrverbote und Devisenzentrale. Die in dem Wiedevaufbaugesetz vorgesehene Ermächtigfing der Regierung betreffend den Zolltarif, die Einführung, Erhöhung und Abänderung der Zollsätze und im Zusammenhangs damit die m letzter Zeit eingotretenen Erschwerungen über Ein- und Au8fuhr bildeten den Gegenstand einer überaus erregten DiSkuffion in der gestern unter dem Vorsitze des Gremialvizeprastdenten, Kommerzialrat Dr. Lothar Weist, stattgefundenen Vollversammlung der am Export und Import interestierten. kaufmännischen Firmen sowie der Obmänner der kaufmännischen Bvanchenorganisationen. Die Diskufsroy leitete Gremialsekretär Dr. Otto Müller mit einem eingehenden Referate ein, in welchen er unter a-nderein darauf hinwieS, daß handelspolitische Zölle unter keinen Umständen vom Standpunkte des finanziellen Ergebnistes allein betrachtet werden dürsten. Kommerzialrat E n d e r Gummiwarongroßhändler) verwies daraus, datz die Einfuhrbeschrankungen dazu benützt werden, üm/den Jnlandskonsum unerhört zu verteuern. Er habe Beweise in der Hand, daß eine österreichische Fabrik i m. I nlande um 90 Prozent teurer verkaufe, als für gleichwertige österreichische Fabrikat« 'im Auslände verlangt Vierde. Kommerzialrat Kühne betonte, daß die Einfuhrbeschränkun-gen ganz und gar nicht ein Jntereste der gesamten Industrie seien, sondern insbesondere die B e r e.d l u n g 8 i n d u st r i e dadurch, datz sie wegen der Einfuhrverbote und hohen Schutzzölle gelungen werde, die Rohstoffe und Halbfabr'rkate weit über den Weltmarktpreisen im . Jnlarche. zu kaufen, im. Auslanöe konkurrenzun fähig werde, und dadurch langsam zu Grunde gehen müsse. Grenrialrat Oppenheim stellte die Anfrage an das Präsidium, ob es den Bundeskanzler veranlassen wolle, das seinerzeit der Kaufmannschaft gegebene Versprechen,. wonach die Devisenzentrale mit Errichtung'der Notenbank abg' schafft werde, einzulosen; gerüchtweise verlautet, datz starke Kräfte wirksam sind, um den Abbau der -Devisen-mtrabr zu Verbindern... Kommerzialrat , Benedikt teilte aus seiner Praxis im/Unterausschutz.für Ein-, Aus- und Durchfuhrbewilligungen mit, daß man einem Gummimantelkonfektionar die Einfuhr imprägnierter. Stoffe. ^nichl bewilligen wollte, obwohl er nachwies, daß die drei einzigen in Oesterreich Viesen Artkel erzeugenden Fabriken die Lieferung verweigert hätten. Die Verweigerung der Lieferung wurde vö» zwei Fabriken damit begründet, daß sie eigene Konfektion haben, . und daher nicht Stoffe zur Konkurvenzierung der von ihnen konfektionierten Ware abgeben könnten. Präsidialrat Pohl warnte die Industrie, Schutzzölle für ihre Fertigfabrikate zu . verlangen, da. in Deutschland bereits eine starke. Strömung^ bestehe, die Ausfuhr von Halbfabrikaten uyd Rohstoffen für diese Industrien zu sperren. Es wurde schlleßlich folgender Beschluß . Mfatzt: 1. Einfuhrverbote zum Schutze der Industrie sinik grund- WlQAQO .. Serie .1 Serie U . K >22,190 Seti* UI. K 28,290 sätzlich obzulehnen; für die sis zur Aufhebung der bestehcirdenj Einfuhrverbote notwendigeMebergangszeit seien im Znitressy dcs Handels ausreichende Einführ-K o Vi t i ngentczu siä^rn. . 3. Die Einschränkung der freien Einfuhr für Postpakete bis zum Werte von 600.000 Kronen und me Einführung des Bewilligungsoersahrens für diese wird entschiedenst abgelehnt. 3. Sämtliche Ausfuhrverbote sind unverzüglich aufznhebon, da die nur zu einem unbegründeten Preisdruck auf die Rohstoffbesitzer und zu einem Entgang an Staatseinnahmen und Devisenzuflüssen führ«. Schließlich seien sämtliche; Frag n, welche^ Aenderungen der Zollsätze und Regelungen der Ein- und Ausfuhr usw. betreffen, einem aus den w i r t s ch a f tlichen Korpora^io.nen zu sch affenden'Beirat, dessen Wirkungskreis genau zu umschreiben sei, zur Begutachtmrg und Antragstellung vorzulegen. Allgemeine Depositenbank. Für den 6. Dezember wurde eine autzerordenlliche Generalversammlung des Institutes einbcrusen, welcher der Aniraa des. Berwaltungsrates unterbtoitet werden soll, das gegömvärtige Aktienkapital entweder durch Aüfwertung von Aktiven oder durch Uebertragung eines Beivages von dem außerordentlichen Reservesondskonto auf das AMenkapitalskonto oder durch eine Kombination beider Matznahmen in der über das Geschäftsjahr 1922 zu errich-.- tenden Bilanz zu erhöhen und das derzeitige Aktiennomrnale von 400 K. auf den durch -bi$ Kapitalserhöhung bedingten Betrag aufzustempeln. Die Generalversammlung findet diesmal im Fchsaale des Nied-eröstörreichifchen Gewerbever-. eines, 1. Bez., Eschenbachgasse 11, statt. Fristverlängerung de« Anmeldung der , Ischecho-stowakischen Schulden und Forderungen. Das Gremium macht dar-» auif aufmerksam, daß vis Frist zur Anmeldung von Schwkden um) Forderungen zwischen Angehörigen Oesterreichs und der tschecho-flowakischen Republik bis zum 31. Dezember 1922 erstreckt wurde. , Die Ahrechnungsschuldverschreibungen. Die, Kotierung der Abrechnüngsschuldverschreibungen an der Wiener Börse ist am 20. d. erfolgt. Das Abrechnungsamt wird in allernächster Zeit damit beginnen, den Anspruchsberechtigten in der Reihenfolge, und so weit die Gutschriften vom englischen Amt« bereits erfolgt sind, die Abrechnungen zu erteilen, auf Grund deren die Ausgabe der Obligatiouen, erfolgt. Vor Anweisung der Obligationen - ist gemäß 8 60 Dorkriegsschirldeugesetz die Zustimmung der Steuerbehörde einzuholen. Erste Donan-Darnpsschiffahrts-Gesellschaft. - DaS anläßlich der letzten Kapitalserhöhung der. Ersten" Donau-Dampfschiffa^tZ-Gesellschast gebildete Garantie-Svndikat wurde nach Beendigung ferner Operationen aufgelöst a Der Notenumlauf in England. Nach dem BankauNveis vom 16. November ist der Notenumlauf um 617.000 Pfund auf 121,9 Millionen Pfund zuvückgeaangeir. Dagegen hat die Nolenrestrve eine Zunahme von 620.000 Pfund auf 22,1 Millionen Pfund erfahren. > - Der Notenumlauf in Frankreich. 'Päcki dem Bankausweis vom 16. November ist der Notenumlauf um 593,4 Millionen auf 36,3 Milliarden Franken z u r ü ck g e g a n ge n. Die Borschüsie an den Staat haben eine Dmmnderung von 700 Millionen er-- fahren und belaufend sich auf- 23 Milliarden. Der Goldvorrat beträgt) 3,6 Milliarden, die Post Gold ' im Auslande -weist 1,8 Milliarden Franken auf. / Die Entwicklung der ischecho-slowakischeu Eisenbahnen. Nach den Belegen zum tschechi/5?n Staatsvoranschlag betrug 1922 die Länge der Bahnstrecken der Staatsvahncn 8212 Kilometer, der Lokalbahnen 3482 Kilometer. zusammen 11.694 Kilometer. Lokomotiven gab es 1919—1932: 8424, 8560, 3677, 8705. Die Kaschau-Oderbcrger Bahn hat 228, die'Aussig-Teplitzer Bahn- 141 Lokomotiven. ' Neue in eigener Regie erbaute Lokomotiven gibt. es 329. An Wagpons waren vorhanden 7382 Personen-, 1989 Dienst-. 611 Post-, 95.336 Lastioagen. Ein Finanzabkommen zwischen Jugosiaivieu und de« Tschecho-Slowakei. Aus Belgrad, 18. d., wird der „Wiener Morgsnze-itung" berichtet: Wie die „Politika" meldet, haben die Beratuugm der tschechischen und sugoslawischru FmanzdelegierteN in Prag zu folgenden Ergebnissen' geführt: Die Belgrader Nationalbank eröffnetdem Bankamte des tschechd-slowakischen Finanzministeriums einm KrMt in der Höhe von 36 Millionen Dinar, während das tschecho-slowakischa Bankamt der Nationalbank m Belgrad einen Kredit von 25 Millionen tschechischen Kronen zu dem Zwecke ■ eröffnet, damit es nicht notwendig hat. Dinar oder tschechisches Kronen zu kaitsisn» falls in diesen Noten auf dm Markte Mangel Ware.' Diese Finanzoperation bezweckt das. Berhältnis beider Währungen zu Änander stabil zu erhalten. Weiters wird sin Privat- Konsortium gegründet das um den Betrag von M Millionen tchechischm Kronen öffentliche Bauten in Jugoslawien , ansfübren wird. Die tschechischen Banken' sind' bereit, den fugo- ' flawischm Bankm mtsprechede Vorschüsse zu gewahren, die zum Ankäufe von Waren in der Tschecho-Slowakei verivendet werden sollen. ' Ausgleiche Vom' Handelsgericht Wien wurde das Ausgleichsverfahren über das Vermögen der Firma „W i fl", Wivtschaftsgenossenschaft für Invalide Deutschösterreichs, registrierte Gmossenschaft m. b. H.. 7. Bez., Lerchenselderstvaße 1, eingeleitet. Ausaleichskommissär: Hofrat Karl^Biber. Ausgleichs- Verwalter: Dr. Simon Heldengraber» 6. Bez., Gumpeudorstrstraße 69. Anmeldefrist: 28. Dezember. Ansgleichstagsatzung: 30. Dezember 1922,10 Uhr. Den Gläubigern werden 80 Prozent geboten. — Vom Handels^richt^Wieu wurde das Ausgleichsverfahren über das Permögen der Firma Vapierausstaltung.„Donan-Mill", Metzger u. Äöke, Gef. m. b. H. in Liquidation, 18. Bez., Kienmayergaffe 80, eingeleitet. Ausgleichskommisiär: Hofrat Karl Biber. AusgleichsvervMlter: . Hans Knittel, 1. Bez., Zclrnkagasie 10. Anmeldefrist: 27. Dezember. A-nsgleichstagsatzung: 23. Jänner 1923, 10 Nhr. DenMäubigern worden 86 Prozent geboten. WiMrMrke. - Die M ikesiungen über die Einst llung tzer Nolmtzrest^ .sowie die andauernd Ungünstigen Derickile über den Geschäfts-, gang im Kandel hadm gestern die Börse, in sta r K e Mi Matze b «ein stützt. Zu Beginn des Verkehrs lagen i namchste Verk au fsau fträg e des Publlkums vor, so! datz die Ä'nkangskurie. durchwegs auf tiefer e in Niveau! »öffneten. Das «munterte die Aoniermine zu neuerlichen Abgaben, so daß die Kurst iorigeseht a b b r ö ck eite n. Von den fühlenden Spedulalionspapi.'ren senkten isich Q fi ö b c h n- Pri oritäten bis auf 490.000, Alpine auf 390 000, S t arg t s b o f) n auf 735.000, Krupp auf 425.000. W der^ ftandsiShiier - aren tschechische W erte, dagegen lagen u n B q rische Palp i e r«. andauernd' f i au. Sa l g o Vorzügl che Anzugstoffe . . K 45.S60. Mantelvelours; reine Wolle K- 52.350, K 79.860 *aute noublestolf« ... . . K 46,800 VI., Linke Wien-: zeife 40. Im Hofe

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