Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1349 (12.11.1922)
- Date
- 1922-11-12
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettnng. 12. November 1922 Nr. 1849 fÄe Ainbition. Wenn die'Mannschaft den Kamps mit Älufopfermrg.bestreiten wird,, bannist ihr der.Sieg nicht Al tsthmen. Weitere Spiele: Britanuia—Wr. FutzbaMüb (halb 10 Uhr, Stammersdorfer-Platz)) Tändler; Liebhartstal—-Brigikten-' ouer A. C., Wien—Republik (9 Uhr, Gerfthofer-Platz), Wcinstem. Fünfte Klasse West. Die reorganisierte Moriah-Mannschaft spiel um 1 Ulm auf dem Hakoah-Platz Men. .den' spielstanen S. C. Helios-Süd Ehemals Firmenmauuschaft Hofsherr u.. Schranz). Nach einer Serie von Nked.'rlagen dürste es der jungen Moriah-Maunischaft gelingen, einen knappen Sieg zu feiern. Schiedsrichter Werfer. In einen! Entscheidungsspiel nur die Führung in dicher Gruppe stehen die beiden Vereine Mahleinsdorf und Westbahn einander gegenüber. Mavleinsdorf dürfte mts diesem. Spiel als Sieger hervor gehen. (Halb 3 Uhr, Baumgartner-Platz), Wagcver: Zentralv rein--Cittz (halb 9 Ahr- BAoria 21-Platz), Wmtcrberg. Die Herren Ordner rer unteren Klaffen. Diese Ordner, di- Lns'cktisßlich Ve:e nJ'anctcker sind und die sich, nur deshalb zu dies«! Dienst herqeben, um das Spiel von der Seitenlinie besser verfolgen zu kennen und im gegebenen Fall Zurufe an Spieler und Sü l'Sr'chier zu richten oder Letztere zu attackieren, strL die HermrfbesGvörer der Skandalstenen. Auf dem Sparta-Platz fand ein Wettspiel einer gemischten Elf mit der Spartg.statt. Die Elf spielte in folgender Zusammenstellung: KalÄü; Peka, Havlik; Benesch, Carvan, Cerven; Lomoz, Mila, Panik (Viktoria), Bartik, Cisar, bestand also aus .Spielern von Union Zizkov, Uvedmoi Karlin,' Viktoria, Sparta und C. A. F. C., die früher DUtglieder. der Ur. Karlin waren. Sparta: 'Kotera; Steiner, Ulrich; Tichy, Hrrstck, Bednar ik; Pospischil, Novak, Schaffer, Dvoracck, Tosner. Die konch. Elf siegte mit 4:1 (0:1). Llavia (Prag) soll Schweizer BlättermoDungen zufolge am 31. Dezember in Zürich gegen die Doung Fellows und am 1. Jänner gegen die Gvasyoppers spielen. Wacker (München) spielt heute gegen S. C. Moravska Ostrava in Mährisch-Ostwu. Der Hankburger Sportverein tritt hmm der Sparta in Prag entg^en. . M. T. K. und F. T. C. tragen heute in Budapest ihr fälliges Meisterschaftsspiel aus. Ego« Pollak, der vorzügliche Flügelläufe!- der Hakoah, vermählt sich heute um 3 Uhr rm Scitenftctteirterupel mit Fräulein Grete Kraus. - Die Zwischenrunde mn den Bundespokal koimnt heute^ in Deutschland zur Austragung. In Chemnitz stehen sich Süddeutschland und Baltenverbandgegenüber. Die süddeutsche Elf, die in der Vorrunde den schärfsten Gegner, Norddvutschland, mit 5:3 aus dein Felde schlagen konnte, müsste sich ohne weiteres die Teilnahin.' an der Endrunde sichern. Das größte Interesse erweckt die Begegnung. Mischen Mittel- und Westdeutschland, die sich in-Hannover vollzieht. Die beiden Mannschaften vermochten sich 1920 und 1921 bis zur Endrunde durchzukämpfen. Einmal behielt der Westen mit 1:0, das andere Mal MtteldeutfchlanÄ mii - 4:0 die Oberhand. Fm Vorjahre unterlag West gegen Süd mit 6:0 bereits in der Vorrurwe, während - Mitteldeutschland erst in der Ztvischenrunde gegen Nord mir 3:0 den Kürzeren zog. Die diesjährigen Aussichten aözuwäoen, sind überaus schwer. Die Mitteldeutschen besiegten in der Vorrunde Berlin rmt 2:1, während West über Düdost mit 5:1 lriumphieren konnte.' Bei normalen! Spielverlauf dürften sich Süd- und MüekdeutschlMch für die« EktÄrunde qualifizieren. An alle jüdischen Vereine. Der S. E. Ari vcktanftallet heule n inen Unterhaltungsübend im Cafe Rembrandt, 2. Bez., Untere Augartenstvaßes zu »dem alle Freunde und Gönner des Vereins einaeladen sind. Die Budapester Meisterschaft tveist folgenden Stand auf: 1. F. T. E. i9 Spiele. 14 Ptknkte); 2. U. T. E. (8, 13); 3. Törekves ,9. 12 - -l. 'M. T. K. (7, 11); 5. 3. Bezirk (8, 9); 6. Vasas <9, 9):;. V. A C. (8,.D;..8. Technik (8, 6); 9. Zuglo (8, 6); 10. B.T. (i. (8, 5); 11. Mspöst (8, 5); 12. M. A. C. (8, 0). Die Generalversammlung der Kadimah. Ans den Berichten der Funktionäre des ehemaligen Ausschusses war der des Präsidiums von größtem Interesse. Präsident Birken berichtete über die'erfolgreiche Tätigkeit der Seitmra und überließ dem ehemaligen -Vizepräsidenten Herrn Wolfensohn die ausführliche Berichterstattung. Herr Wolfensohn wies auf die Schrv-ierigkoiten hin, die. sich 'der zielbewußten Arbeit des Ausschusses entgegenstellten. Sowohl innere als auch außenstehende Feinde gab es zu überwältigen, ehe sich der schwer erkämpfte Erfolg einstellte. Als größtes'Hindernis bezeichnet er das geringe Interesse, .das wele Mitglieder der zweckmäßigen Arbeit der Leitung entgegenbrachten und. vielfach noch entgegenbringen. Aufklärende Vorträge,, rege Propaganda bei7 allen Gelegenheiten haben dazu bengetrageli, daß die jüdische Sportwelt regen An! eil an dem Geschick der Kadimah nimmt und an Jahren ältere und erfahrene Sport lerne ihr beigetreten sind. Als Feind bezeichnet« Herr Wolfensohl! den derzeit überhaüdnehmenden Anrisemstismus. Als wirsamste Gegenmaßnahme kommt die Institution des erst seit kurzem bestehenden jüdischen Sportverbandes in Betracht. Als» Vertreter der Interessen aller jüdischen Sportvereinigungen dürste er bald fähig sein, die Feinde unserer Bewegung.wirkungslos zu machen. Mit der Aufforderung an den folgenden Ausschuß, die Arbeit im selben "Sinne Ni 'bisher und stets öem Geiste der jüdischen Sportbewegung entsprechend fortzusetzen, schloß Herr Wolfensohn seine interessanten und mit Spannung verfolgten Ausführungen. Die Berichte der anderen Funktionäre folgen. ' Die Anhänger des zweitgrößten jüdischen Vereins mchren sich von Spiel zu Spiel. Beim letzten Treffen der Kadimah tztgen. Plw'. .!r 12 w.i' -n 2000 Zuschauer anwesend. Harry Nnßtmru.i ist die'Stütze der Kadimah-Mannschaft, ihn! verdankt dn Verein das günstige Abschneiden in der Meisterschaft. In Antwerpen blieb am Sonntag das Städtespiel Brüssel gegen Antwerpen mit 1:1 unentschieden, trotzdem die Spielzsi'r verlängert wurde. Zusammenschluß der deutschen Sportpreise. Der Verein Deutsche Dportprossc, der lbisher in der Hauptsache feinen Wirkungskreis auf die Noichshauptstad! verlegt. -hatte, beschloß in seiner letzten außerovdeMichen.HaliPwersarnnrlung, sich auch auf das Reich 7 s-pudehnen-Und dort Ortsgruppen und Landesverbände zu ( ' n'. Ausgenommen wurden bereits, die Ortsgruppe löambirrg n.-.A der Verband Westdeutsche Sportpreise. Auch der Verein Berliner Fußballjoumalqten ist dem Bewein^Deutsche Sportpreise bovgetveten. In Mitteldeutschland und Süddeutschland sind ebensolche BDrvbuMn im Gange. Ueber ein Läüderwett^rel Deutschland gegen Tschechoslowakei berichtet die'Pariser Fachzeitschrift „Football et Sports". Das Spiel 'endete 3:3, bei Halbzeit führten die Heimischen mit 3:0. (Ein solches Treffen hat bekanntlich nicht staltgefunden. Anm- 'där Nevüktion.) Die nordbahrische AjgMeisterschaft weist derzeit folgen^ den Stand auf: 1. HAKOAÄS«BPM f Heute Sountug, 2 Meisterschaftsspiele %3 uhr, 1.»chm.: Hechawer-Athen 1 Uhr nachm.: MOPlall—HeliOS SÜd 8 Uht; Oa!ö Stadttlveater G^aellflohkftMabcnA Asb Sp.-Kl. HsohawW .. m rrstaaa^raa-ijijjajc..' nassa Sportplatz Rudolfshüg&l X.'Laxewbnrgcrstrasse Endstation der Linie 66 Heu 0 halb 3 Uhr MEISTERSCHAFT Simmering«««»» Rudolfshügel VoiFhei* Refteraeh Pmtkte aus sieben Wettspielen, Scope 14:4. 3. F.^V. Nürnberg 9 Punkte ^aus sieben Wettspielen. Es folgen M. T. V. Fürth, Würzburger Kickers, 1.-F. C. Bantberg usw. Die Kadimah-Abende, die an jed?iu Dienstag mn 8 Uhr iw. Cafe Cup srattsinden, cr.reuen sich großer Beliebtheit. M. Horacek, der Sportrodakteur des „C. Slovo", hatte in der letzten Zeit öfter auf die Fäulnis im tschechischen Fußballsport, insbesondere jvdoch in Prag, hingelviestn. Die in dies«« Jahre ans Licht gekolnncknen Skandale und Skandälchen waren Grund genug, um energisch gegen so manche Schädrger des Sports aufzutreten. Der tschechische Mittelgan, der sich stets in Extravaganzen gefällt, hat nun, scheinbar von dem Grundsatz ausgehend^ daß dem „Sittlichkeitsapostel" im „E. Slovo", lvelcher für den reinen Fußballsport eintritt, inr guten nicht beizukommen ist,, folgenden ergötzlichen Beschluß gefaßt: „Allen Vereinen des tschechischen Mittelgaues ist es verboten, dem „Ceske Slovo" und „Sportsmann" Berichte einzuseuden. 2. Alle Vereine haben es zur Kenntnis zu nehmen, daß den Sportberichterstattem des „Ceske Slovo" der Eintritt auf allen Plätzen des Mittelgaues verboten ist. Dem S. C. Siavia wird verboten, den „Sportsmam!" als offizielles Organ zu benützen." — Man darf begierig'sein, lvie sich die tschechische Presse und der tschechische Verband zu diesem Stückchen verhalten tverden. tz^Loh.") Fntzballverhaltniffe in Bosnisch-Brod. Bor dem Wettspiel der zwei Vereine Marionija—GMdjanski in Brod wurden Zettel mit folgendem Jnhült verteilt: „Sportleute! Paffet genau auf den Verlauf des heutigen Spieles auf. Das Schiedsrichtern darf weder zugunsten Gmdjanskis noch Marsonijas sein. Der Schiedsrichter soll nach dem Gesetz objektiv sein, ansonsteur ist es uns Sportleuten klar, was zu geschehen hat? Beiße Elf- Kaormah. Für dieses Spiel, das aur 26. d. zur Austragung gelangt, herrscht reges Interesse. Das Treffen dürste, aus dem Hak. ah- »der Iedlersdorfer-Platz stattfinden. Schweden gegen Spanien. Die Real Federation Espcmola richtete an den Svettska Fotbollförbuudet eine Einladung zur Austragung eines Läudertarnpses Schweden gegen Spanien in ^Barcelona. Die bisher ermvge Begegnung der beiden Staaten "fand 1929 in Antzwechen statt und ergab einen 2:0-Sieg Spcmvens. Die Spielvereinigung Fürth spielt am 19. d. in Prag gegen Slavia. Hakoah (Krems)—Sp. Kl. Wachau 4:3 (1:2). Inr sonntägigen Retourspiel konnte die Hakoah die vorwöchige Niederlage wettmachen, da sie ihren Gegner sicher abferttgte. Hakoah, gegen starken Wind spielend, hat Anstoß und kämpft sehr zerfahren, wobei .es dem Gegner glückt, durch Maier die Führung zu erlangen (5. Minute). Gelegentlich eines Korners, der von Rephan 2 abgestoßen wird, verwertet Weiß durch Köpsler (15. Minute). Dann spielt sich der Kampf bei starkem Regen und Schneegestöber im Lager der Hakoahner ab» wo Nemschitz seine Klaffe betveist. In der 18. Minute gcht Wau am Flügel durch und der Schuß landet an der Latte und dann int Aut. Durch das Nichtplatzhalten der Hakoahhalves kommt Wachau in der 39. Dttnute wieder in die Führung, dannmehr abwechselnde Angriffe ohne Trefferevgebniffe bis zur Halbzeit. Nach Wiederbeginn hcck Hakoah Nemschitz in den Sturm gestellt. und dieser vorzügliche Kämpe vollführt nun den Hat- Trick, denn schon in der 7. Münte geht er vom Zentrum aus, mehrere Gegner überspielend, auf und davon und der Tormann muß den Ball passi-ere-n lassen. Zwei Aiinuten später sendet derselbe Spieler durch prächtigen Schuß aberrnals uuhaltsam ein. Von.jetzt au imrd das Spiel etwas schärfer und lltemschitz stark abgedeckt, wobei die übrigen Hakoah-Stürnter die schönsten Chancen unapsgenützt lassen.' In der 28. Minute kann nun Wachau ausgleichen. Nun wird auf beiden Seiten mit größter Anstrengung und Aufopferung gearbeitet, sehr schöne spannende Momente treten ein, doch verfehlet! die Schüsse sehr knapp ihr Ziel. Wermals ist Hakoah im Angriff, Nemschitz erwischt, das Leder, brennt durch und sendet es ins Goal. Nun Urirb Nemschitz wieder stark abgedeckt, und die Pfeife des Unparteiischen, Herrn Ing. Leo Koppel, der sein Amt zufricdenstellend versah, verkündet den Schluß des Kainpsts. Boxen. Ae gestrigen AoMmpse. Bli^sieg Prenzels. Der glänzende Besuch dev gestern im Äpollotheater abgehaltenm internationalen Boxkämpfe bewies, daß die Propaganda für diesen, syzusagen männlichsten Sport, der von seinen Jüngern die vielseitigste Ausbildung erfordert, endlich Erfolg hat. Das Theater war bis Ms den letzten Platz gefüllt und das Verhalten >der Vtenge war, lvas als besonders erfreulich festgestellt sei, durchaus einwandfrei. Auch das sportliche Ergebnis war ein sehr gutes. Es sei vorweg genommendaß Crrpentier nicht erschienen war, doch hatte die Direktion dies schon gestern abends verlau-tbart, ohne aber alle Zeitungen zu verständigen. ÄS erstes Paar betraten der Wiener Berger (61 KAogvamm) und Hemauer aus Münä)en (60 Kilogramm) den Ring. Der Wiener betätigte wiederum seine in den letzten ..Treffen gezeigte Verbesserung und führte den Kampf in über- 'lagener Manier. Im der zweiten Runde schon ging Hemauer ... lta len ertttutl Ves eriliel|l Spezialgeschäft für Sportartikel £ xX.favorlttinstnisK Br.73 'Herrenmode bis neun nieder, doch hatte Berger nach der Paust das Pech einen Nackenschlag zu führen, so daß er disqualifiziert * würde. Hondauer zeigte gute Anlagen, ist aber noch ganz unfertig. .. Wesselitsch (österreichischer Ateister im Mtteilgswicht, 71 Kiloistamiu) und Iörgensen (Deutschland, 76 Kilogramm) gingen über die ganze Distanz 'von zchn Runden. Der Kämpf ivar MN-lich langsani, wobei -beide Teile oft und schwer'landeten. Schließlich wurde Wesselitsch zum Sieger erklärt, «ach unserer Wertung war das Match uuenischieden. Der Kainpf ztvischen den beiden Bahern Knischer (67 Killv» gvanmn) und Ott (56 Kilogranim) brachte sine Menge schöner Molneute. Knischer, ein Boxer von außerordentlich intelligenter -Kainpsesßühruug, der allßerdem über eine vorzügliche Technik und einen ausgiebigen Schlag verfügt, war seinen! wwig routinierten Gegner glatt überlegen. Ott nmßte in der zweiten Runde bis nenn zu Boden. Iiu nächsten Gang brachte ihn Knischer zuerst bis sechs, dann bis neun parterre und siegt« endlich durch einen reinen Herzhaken. ' Der letzte Kampf, der Mischen unseren SchwergÄmchtZrneister Glanz (80 Kilogramni) und dem deutschen Meister im. Mittelgewicht Preuzel (71,5 5ttloMMnn) vor sich ging, nahm einen sensationellen Verlauf. Prenzel hat die . ohnehin hochgespannten Erwartungen noch übertroffen. Ohne sich irgendwie anzustrengen, gleichsmn im Borübergcheu, brachte ior mit einem der ersten Hiebe Glanz bis vier zu Boden und schlug Ahn wenige Dvkungen später mit einem genau angesetzten, blitzschnell glMihrten rechten Kinnhaken knock out. Der Sieg war im imposaMn Stil erfochten und trotz der kurzen Tauer des Kmnpfes konnte inan die blitzschnelle Arbeit und die furchtbare Schlagkraft des deutschen Meisters bewundern. Nebrigens scheint er im. Nehmen nicht weniger hart als -beim Geben zu sein, da einige gut sitzende Hiebe von Glan-, nicht die geringste Wirkung ,;eigten. Weniger hervorragend als die .Nasse und das Können des Deutschen' ist sein Benewnen vm Ring, da die so offensichtlich zur Schau getragene Geringschätzung, eines wenn auch schwächeren Gegners alles eher als sportlich einwandfrei wivkr und lhir -unl alle Syrnpathien bringt, die er sich sonst-durch seine hohen boxerischen Qualitäten erringen würde. Dr. Kalcher. LomM. Die Hechawer-Skisektion hat ihr Winterprogram in wrs folgt zusannnengestellt: 8. bis 10. Dezember: Slikurs für-Anfänger und Borgeschritte.ue (alpine Schule)- in Lilienfeld (bei günstigen Schueeverhältniffen in. KaltmlEt^bm). 17. Dezember: Stühleck. 23. bis 26. Dezernber: Krirse für Anfänger, Vorgeschrittene und Tourenfahrer im Hochreitsch- und tm Reisalpengebiet. 31. Dezember bis 1. Jänner: Hochfchioab. 6. Jänmr: Aebungsfahren in Kalten-Imltgebeu. 7. Jänner: Stiwettlmff für Vereine des jüdischen Sportvevbaudes' (TeilnahmsbedinWngen tverdeu anfangs Degenrber bekanutgegebcht). 14. (dauner: Schneeberg. 21. Jänner: Klubmeisterschaftsbewevb im Norwegisch-Fckhren. 28. Jänner: Hochwechsel. 4. Februar: Rax. 11. Februar: Klublneisterschaftsbewerb inr alpinen Fähren. 18. Februar: Muckenkogel. 25. Februar: Alpines Wettsahren für Vereine des jüdischen Sportverbandes fTerlnahMsbedingung-en tverden anfangs Jänner bekannt gegeben). Der Arierparagraph im Deutschen Hauptverband deutscher Wintersportvereine. Der vmn Verband deutscher Wintersportvereine im Erzgebirg (Sitz Platten) eingebrachte Antrag auf Emfühvung des Arierpavagraphen im H- D. W. wurde nach vorangegangener Borberatung nicht zur Mst-nnmung gebracht, sondern dem Hanptvorstand zu neuerlicher Beratung und zur Einholung der diesbezüglichen Ansicht aller Verbaudsverciue überwiest«. Leichtathletik. Die ungärische Rekordliste erfuhr in der soeben rö^elanfenen Saison eine gewaltige Verbesserulm, trotzdem kerne einzige neue Bestlefftung in den Wurf- oder Sprungkonkurrenzen erzielt wurde. Die neuen Rekords m den Lcvnf- und Gchen- Wettbewerben lauten: 100 Dard: Gero 10 Sek., 500 Meter: Fixl 1:07, 3000 Meter: Nemeth 8:64,8, welcher auch die neüstn Rewrds über drei engl. Meilen mit 15:12,3 und über 5000 Meter mit 16:40,6 hält. Kiraly verbesserte die Otekords über vier engl. Meilen auf 21:06,3, über ftins Meilen auf 26:45,4 und' über zehn Km. auf 33:39,5. Ferner über zehn engl. Meilen auf 55:33 und über 25 Km. auf 1:28:36,8. Die, K. A. O. E.-Staffel verbesserte -den 4 mal 100 Meter-Relkord auf 44.6 Sek. Sourfai die Hürdenrekords über 200 Meter Md 400 Meter auf 26,6, respektive 58,4 Sek. Szabler stellten den 5000 Meler-Gchen-Rekord auf 24:24,4. LawK-temir. Bei einem französischen Turnier gelang es dem Mgeu Franzosen Mbarvan, den französischen Meister Borotra mit 3:4, 6:4, 6:4 zu schlagen. Dies zeigt einuml mehr, daß Frankreich unter den jungen Spielern glänzendes Material hat. Mlle. Lenglen beginnt ihre Wintersaison am 19. November in Paris. Sie spielt hu Tennis-Club de Paris in etiwnt Mixel Doubles-Match, entweder mit Borotra -oder urrt Bougnon. Aus de» Vereinen. Akadem. Sektion Borochow. Diese Woche ent« fällt das Wettspiel gegen Ltbertas-Akaderniker. Nächste Sitzung Dienstag den 14. d. um halb 8 Uhr im Heim, Gaußplatz 1. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung werden die Kollegen ersucht,. pünktlich W erscheinen. Vorher um 7 Uhr Ausschußsitzung. Der I. S. C. Jugend veranstaltet am 19. d. um 7 Uhr abends im Festsaal der Toynbeepalle, 20. Bez., Denisgasse 33, seine erste Gründungsakadenlic unter Mtwirkung .erstklaffiger Kunftträfte, zu der alle jüdischen Sportvereine freundbichst eingeladen werden. Karten sind an den Vorverkaufsstellen und bei allen Mit gliedern sowie an der Abendkasse erhältlich. Gäste herzlich willkornineu! Hakoah-Tanzsektion. Heute Perstktion von 4 bis 7 Uhr und von 8 bis 11 Uhr abends. f Makkabäa. Heute um 7 Uhr abends im Cast Bürger, 2. D^., Praterstraße 11, Bunter Abend. Es tvirken Künstler der Wilnaer Tvuppe mit. Einlaß nur gegen' Vorweisung der namentlichen Eimaldung. . Zion. Sektion für den 6., 7. und 8. Bezirk. Dsmstag den 14. d. um 8 Uhr abends Vortragsabend im neuen Heim, 8. Bez., Bennoplatz 1. Prof. Artur Freud: Die politische Lage und bas Judeutum. Frau Berta Convred- Richter: Rezrtation; Hermann Gottlreb: Violine; Frau Gisela Faidak: Gesang; «n Klavier: Frau Goldschmied. , Spott-Brleflastell. An alle Vereine. Zuschriften, die nicht mit c Klub» ßcimlMlk vuLüLL.lütL. oäosä .:Mt. m, ^06374