Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1347 (10.11.1922)
- Date
- 1922-11-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Dies, Frist wurde «uf A»ju§ek der bul-ärischea Gesardischast in Wien wiederholt, zusammen auf zehn Äl.onaie veNLngert,. weii ertzläri wurde, daß der V»rkquf der Z<sareiien rn,i ÄÜchsichi auf die stirischWiche <§ ägnation nicht mögitch sei, Die Ware wurde ober noch nicht weiterbeförderl und schließlich «rs4 ieNen D « r t i e t e t des Kreisorbettertates kn Wien mit der örMÖrung, daß die fünf Millionen Zlgarelten den Sl i b eite r o r g a n'i f ati o n e n arlgedoten worden, seien. Die Kinanrbehbrde oin< aber daraus nicht ein und lehnte auch dos Ansuchen der buliarischen schaff um weilere.FristveriSngeriing ^zur Ausfuhr dis *1. Dezember 1S22 mit dem Äinireise darsui ob. dotz die Ausfuhr der Zigaretien gar nicht ernjllich beadjichligt. vielmehr der Versuch uniernommen wurde, sie ,n Oesterreich an Arbeite» organissiwnen abzustotzen. Die Zigaretten wurden sohin o h n e tk n t sch ü S i- 8 it n o f tt r o«r f a 11 e it 9n der Beschwerde an den Derwalkunp-gerichtt-of »utde daravf hiniewiesen. daß die Ware in Wien in ehe» Zollager < unter Aufsicht de» Zollbeamten eivgelagert war. daß daher da» Monopol des Staates.nicht verletzt werden Konnle. Cs sei der ernste Wille vorhanden gewesen, die Ware nach Polen vuiterzufithken und erst als dies unmöglltch »#,- habe man d e öster» eeWchen Arbette organilalionen aufmerksam remacht. Darauf sei die Anlervention der Ärheilerorganijalionen. und zwar der Gewerkschaft der Spitalsbeamten in Wien und der Wiener-NeustSdier Organiationen. zurüchMkührev. . Der Vertreter per beklagten BundesminlsieriuMS für Finanzin erwiderte. Tpbak sei als Monopvlortikel auch in der Durchfuhr verboten. Da die Frist nicht aurgenützt wurde, liege der Fall einer Warelletnluhr ohne Bewilligung vor und die entschädigungslos« DersallserklS» rung fei daher gerechtfertigt. Die öflerreichifche, Behörde Hab« ohnehin dar weiiestgehende Entgegenkommen in der KrislyerlWÄMg ak dev Tag gelegt, auf grenz enl»seEntgegenkommen in dieser Richtung bestehe kein Anspruch. Der Vervaltungsgerichirhof schloß sich diesen ÄuSsührunzen an 'Und vie» die Beschwerde ad. veffempette Krme AuszahlMg Wie« Sn Zürich notierte die österreichische Äronr... v.0073 die Vsterr. gestempette Krone. v.0075 die tschechische Krone ... . 17.60 die Mark. . . . . o.vs'/. Agrcön. •.. . 2.22'/- Bukarest . . . ... . . . 2.45 Svpa » , * . . » » » . 3.75 Budapest. . . ..... . V.22 Warschau. . . . . . . . . o.03»/. Mn «enWes. .am keutdaes. ( 0.0074 ( 0.0076 (17.65 ( 0.06V, < 2.22 ( 3.50 < 3.75 ( 6.22 ( 0.037, am ö- Nov.> am st.Noo.). am S Nov.i am ß Rvv.)> am ®ob/- am Byo.) am S. Aoo.) am S Noo.) am K. Noo.) Kk NotMbM. ' Von Dr. Heinrich Schreiber. / \ Wien, 9. November. Wo immer man das Samernngs- und NeformProMUlN» angreist, ist es interessant, am fesselndsten jedoch dort, wo das Notenbankproblein beginnt..Gewiß läßt der Gold¬ ^jsaismxgrsm (i. Fürtschung.) »IM Des Wseigers M'ma Von Jehnda Wb Perez. Ans dem Jüdischen übertragen von Siegfried Schrn/itz. „Wieviel Tage und Nächte bist du gegangen?" " „Ich habe es nicht gezählt." Der Frager ändert das Gesprächsthema: „Kannst du kmr Der junge Mann weiß nicht, was „beten" ist, Gegenpari setzt es ihm mit einem großen Aufwand bon Beredsamkeit auseinander und über den Wehrlosen ergießt sich ein Redestrom, der ihn ganz verwirrt ntacht. Endlich glaubt er zu begreifen und platzt heraus: „Ihr meint, mit dem Batet sprechen?" ,^'a, ganz richtig!" Der glückliche Worterklärer wälzt sich vor Lachen. s „Ich kann „Sch'ma Isroel" sagen." „Wer hat es dich gtlchrt?" Und der junge Man»^ erzählt: Auf dem Wege dorn Dorfe hierher ist er im Walde-einem steinalten Manne begegnet. Der hat ihm gesagt, wer sein Vater ist, und hat ihn auch gelehrt, mit dem Vater' reden, das ,Fch'ma Isroel" sagen. Als er nicht verstand, was er mit best Worten dem Vater sägej da hat ihm der Alte erklärt, der Vater verstehe es schon und habe seine Freunde daran. „Und wann sprichst du mit dem Vater?" „Zweimal des Täges, dabei spiele ich." „Du spielst? Welches Instrument denn?fl Er spielt ha§ Instmment, das er gerade zur ' Hand hat. Im Dorfe hat«er zuerst auf einem Grashalw ge. psiffen. dann hat wäN 'ihm gezeigt, wie man eine Pfeife aus Weidenholz schnitzt/ Hier jm Ort hat man ihn: ein Tonpfeifchen geschenkt, und darauf spielt er . . . . inan dir nun zum. Beispiel cmc‘ Geige geben kredit, der dem Lande durch Vermittlung des Völkerbundes getvährt werden soll, an einschneildender Wichtigkeit alles dere hinter sich; denn der Kreditvor allenr soll die auf eine 'Sandbank geratene Finanzwirischaft wieder flott machen und in das /richtige Fahrwasser - leiten. Die Reform der Verwaltung, die Drosselung der Ausgaben, die Hinaufschraubung der Einnahmen durch unzählige neue Steuerquellen, die.. bei dem Warenumsatz in Phasen-und KaSkaden übersprudeln, bei der Kraft st euer auf GaS M Elektrizität sich geradezu mit gefährlicher^ Hochspannung entladen, sind wohl tiefgreifende Neuerungen, aber Immerhin nicht unvertraute und »darum leichtqr übersehbare Maßnahmen. Sie schmecken freilich recht gallig, wie eine bittere Medizin, die 'aber geschluckt werden muß, wie es die gestvengen Äerzte vorschreiben, welche der Völkerbund an das.Bett des Patienten entsendet hat, um ihm gehörig auf den Puls zu fühlen. Das Rückgrat und das Rückenmark der Sanierung ist aber doch die Gründung der Notenbank. Denn alles Weh und Ach kommt ersten und letzten Eudes fraglos von der Zerrüttung und Zerstückelung der Währung her und kann daher doch wieder nur aus diesem Punkte kuriert wepden. DeShaw gebührt dem Plqn für die .Notenbank, wie er in dem neu entworfenen Statut auSgebreitet wird, die aufmerksamste Beachtung, und es ist nur^angebracht, wenn sich die kundige Währungspolitik vor allem mit dem Grundriß befaßt, der für den Bau dieser GeldMtxale abgezirkelt wird. Dies aber ist wohl nicht allzu schwer; dem das Schlagwort ist von den größeren Verhältnissen der alten Notenbank her geläufig, die aus den mißlichen Erfahrungen der Kriegsgebarung und der verderblichen Liquidation chre tiefgründigen Lchrm gezogen haben. Die Hauptlinien der Bank- und GDverfaffung sind eben nebenher richtigen Einordnung der Rechtsgrundlagen, die, in grundsätzlicher Abkehr von dem rein staatlichen Charakter des Instituts, als Privatbank.'sich hervorkchtte, die richtig gesetzt« und wohlinstrumentierte Partttur'des NotenumlaufeS, der Notendeckung, der Notensteuer, aber auch die tveffstcheH Beweglichkeit des MWockeß, der-den D i t i g eNW'n d e r N o t e Nb a n k in Vie^MgÄeßt^tbird. Die Musik also,'die da aufgeführt werden soll, ist nicht allzu schwer und dickflüssig; eS sind mehr tändelnde Melodien und Einfälle, auf die sie eingestellt wird. Zwar ist der Notenumlauf groß, aber das raschelnde Papier soll substänziiert und vor allem stabilisiert werden, freilich durch «in Kapital, das in Gold , nur gering, durch eine Decke, die im Mwebe nur. dünn und kurz ist; allein der Rhythmus ist.so fein gesponnen und abgetöüt, daß der harmonische ZusammenÄang nicht auSbleiben kann. Allerdings die Hauptsache, das Leitmotiv sozusagen, ist 'und bleibt die Möglichkeit des Erfolges, ob es gelingen wird, die Raten presse als MaueMüm^n in die Ecke ' zu schicke» und sie zu zwingen, emmäl endlich stille, zu halten; ihr?Mutzdie Lust, auch nur zu MM EK^trätour anzutrvten, gründlich'verleidet Wechen.; / Dies ist die Nabe des Rades, um die sich das.Notenproblem'dreht. Dies wäre die wahre Krönung des Werkes) daß. die K r o n e wieder als, gangbare Münze in Gang konmrt» nicht ettoa gleich so. weit, daß cs, was als Zukunftsmusik aufi Werbet AboWentensürdie i 1 „Sieitet Morgenzeitung" I rauschen mag, zur Harzahl-ung kommt, wohl aber dchM. .daß ihre kmnken blaffen Wangen wieder von dem goldigen Schimmer und Flimmer eines kräftigen Wertgeldes angehaucht werden. . . HWellmg de» GAerverkchrr in U»M«. Wogen großen Kohlenmangels hrben die ungarischen StÄtSbaWn den Gesamtgüterverkehr ' sowohl im eigenen Lokalverüehve, wie auch im Durchzuge aus dem Ans-- lande eingestellt. Mit . 5. d. ' wurde daher- bis aus weiteres in allen österreichischen Stationen d-t'e Annahme von Stück- und Wagenladungsgütern. nach Stationen der ungarischen Staatsbahnen und davübsr hinaus gesperrt. Für Beförderung tverden nur angenommen: Lebensmittel, aller Art, ausgemmnimn Spirittwsen, -SaniMSmaterial, Appthekerwaven, DeSinMionsmaderiÄ, Brenn- und Belenchkungsstoffe, Emballag«: für die zugelassenen Güter, "Tievfutter, Saatgut, Särneveiien,-ZündhA-cheu, Schuh- Waren, Schmieröle und Schmierfette, Stosse, MÄlder, Wäsche, Osfen, Herde' und deren Bestand teile, Bü-chdr, Drrrcksorten, ZevtungSPapieve, FLlme, Kohlensäure, Sauerstoff, AMyleitgaS, Ammoniak, Ladenttdtel, Deck- und BindeAeräw für offene Wagen, weiters Mr nUMischeBerghaubetti«be,Ho^ mrd stwatbiche Torfb-stpiebe bsstimmte Sendungen, schließlich Leichen Md Särge. Bereits übernommene oder im Rollen befindliche Sendungen lauftn «ms. ' Die Erteilung von SpervauSnahmen.für wicht zugelassene Sendungen hat sich die Direktion der kgl. ung. Sbaatsbahneu vorbchalten. ' - Krone, Mark «ich französischer Jranke«. Die österrvichischen Zahlungsmittel haben ihre vorgestrige Besierung in Zürich gestern nicht behaupten können. Die^ gestempelte Krone und Auszahlung Wien verloren je einen Punkt mtd gingen Ms 0,0076» beziehungsweise 0,0073 zurück. Die Reichsmark hat sich in Zürich und in Amsterdam wn eine Kleinigkeit erholt und im Zusammenhang daMit^ ermäßigten sich die WchMHDuMMDH Berlin ganz erheblich; der Dollar fiel von 9127,^ aüf 77Ä,ß0, Pfund von 40,398.75 auf 34,912.50. Auch Zahlung Men vetlor 1,84 Mark und schloß 10,87. In, Prag stieg.die Reichsmark von 0,24 auf 0^9.80, Zahlunij Wien von 0,039 aus 0,04, was eine Folge des gestrigen Rückganges der tschechischen Krone in Zürich von 17,66 auf 17,60 war. Während üi Markstutz zum Stillstand gekommen ist. bröckelte der fran)ösische Franken in Zürich weiter äü; i% verlor gestem 60 Centimes und erreichte den'Tiefstand von 34,60. Der Rückgang des Frankenkurses auf den Auslandsborsen wirb in der fvanzösischen Oefftnt-lichkeit peinlich empfunden, und die Pariser Presse beschäftigt sich in zahllosen Kommentaren mit dieser Erscheinung. HierÄbex wivd un8 aus Paris folgendes telegraphiert: Im Vordergrund der Erörterungen der Pariser Pvesie über den Rückgang des französischen Franken stehen die Berichte des Mgeordneten Boreanowsfi und der Senators Berauger znm stanzosischen Budget und die Berliner BerhaVdlnngen. Das negative Ergebnis dieser Verhandlungen wivb gerade als Hauptgrund für das schnelle Sinkm des FvankenkurseS angesehen. Jnfolge-dessen fchlt es nicht an Angriffen in den Blättern. Die Presse wirst der Regierung vor, daß sie durch ihre Politik in der. Reparationsfrage der Bevölkerung jedeS Gefühl der Sicherheit nehnte. Der französische Bürger beginne allmählich zu begreifen, daß die Reparaiionspolitik verfehlt sei, da nicht allein Sachverständige aus allen Ländern, sondern auch Belgien für olne Revision der Reparationsbest immun gen und Rücksichtnahme auf di« katastrophale Die Augen des jungen Mannes leuchteten: „Ah! Wenn' ich eine Geige hätte wie hie Stadtmusikanien, so eine große, große Geige, die man an einem Riemen trägt, dann wollt'ich spielen „Nun, wir wollen sehen; vielleicht kaust man dir emutal so eine.schöne, große Geige rnit einem Riemen daran. Zeig erst, was du kannst!" Da nimmt der junge Myn sein Tonpfeifchen aus der Tasche und Pseift. Wie der Ton beginnt, geht Bewegung durch , die Regionen unter dem Hrunnel; . Scharen dort Vögeln sammeln sich in der Höhe uttd lauschen,.. And-der sie zusammengeführt, sieht lächelnd wie ein Vertrauter zu ihnen, empor. Dann steckt er sein Pfeifchen wieder ein. All das hat der Jude nicht gesehen; denn er hat den Kopf nicht gehoben .. . Der Tort der Pfeife hat die.Hmisfrau und düs Dienstmädchen aus der Küche gelockt; auch die Nachbarn, die. düs ungewohnte Geräusch neugierig gemacht' hat,- haben sich um das Haus versammelt. Da will unser Frqger seine GeschiUichkeit vor der Menget zeigen und fragt weiter: „Wovon hast du im Wald gelebt?"; „Von Pilzen." „Ein Feinschmecker! Doch sag' einmal, wovon' hast du int Dorf gelebt? " ,^Bön dem, was sie mir gaben.." „Wer hat dir denn etwas gegeben?" „Ein Bauer, eine Bätterin, manchmal der Pfarrer öder der-Küster. . ,^Und was hat man dir gegeben?" Der Jude ist aieinlos vor Neugierde. Jetzt wird die Sache erst interessant! Der junge Mensch antwortet in s-ejner verlegenen Weise; man habe ihm Kraut, Rüben, Weisch «her Brot gegebeü... „Aber ich habe nMProt gegessen; wa?; ich sonst erhielt, habe ich den Vögeln hingefttzeut." ' „Warum hast du nur Brot gegessen?" ' Cr Mt nur Brot, andere Nahrung Mg er nicht/Auch >r Alte M Walde hat M.gWgh ESM/esie. Und'wie er ihm erzählt hat, daß er nur Brot ißt, dp hat ihm der. Alte gesägt, er habe ihm um dessentwillen sehr, sehr lieh, lind n« h<ih& ü&it darum auck aelMt. »mit dem - Vater sprechen... „Und auch ich habe den Men sehr, sehr lieb; ich sage auch so ernst das „Sch'ma Israel", weil er es mich, geheißen..." . . Der Jude ist des Fragens noch mcht müde. „Und wenn der Me dir befiehl«,, zu stehlen?" „Da würde ich stehlen. " . „Und rauben?", „Würde ich auch. Aber ich weiß, er wird eL mich stich! heißen. Er ist so gut, der Me.^ „Würdest du anch einen Menschen erschlagen, wenp er es dich hieße?" ' , . , „Ja. gewiß!" . „Hättest dü keine Furcht vor deur Vater?" „Warum soll ich Furcht haben?" „Bor seiner Straft." - ' Da lächelte der junge Mann undsagt still, aber fest „Ihr scherzet nur; ein Vater straft 'nichtig . Hier wurde das Gespräch abgebrochen. Der^Hamme: pochte an die Türen und verkünüft, es sei Mt zun Minchagebet. Der/netlgierige Erager ließ seinen Man: stehen und lief eilends ins Beth-Hamidräsch; dort erzählt er in der Panse zwischen dem Minchanyd dem Abend gebet Voll Stolz, was er alles durch - seine" klugett Frage, aus dem svnderbareu'Menschen herastsbekommen habe. -';• v:"' - ■ m* Diese iüteressante llntcnebuua, bildete eine Zeiliaw den Gesprächsstoff im Städtchen, bis.sie von einet» iitlci efljaniei’eu BegqbtstK abüeW .bvurde/ Das Stechen bes^ Wmlich eiste.jüdische Musikkapelle; -disbestan^aus zive l, einer Flöte, ein paar Tschinelten und dem uneut beWchen Baß. Sehr gesucht war diese Kapelle Echt.' S e auf Wischen Hochzeiten und verdiente sich außerdem än Purim und - Chanuka ein paar'Groschen. Wenn da PW den. Mufikeru besonders hold; war, so nalntt sie ei Gutsherr in der Umgebung als Ballnmsik auf, wenn kein 'ändere Kapelle uiehr 311 haben war. .'Jrn' Rufe besondere Virtuosität und Bravour standen' diesk fünf Musifanie nicht, das steht fest. - - -GMsctznng fttgt.) -