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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-09 · Heft 1346 (9.11.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1346 (9.11.1922)
Date
1922-11-09
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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-..'>" - r-r <- ■ Seite 8 Wien, Donnerstag Wiener Mongenzettuns. Mimer Warenbörse. Wgenbevicht' der. ,Miener Ästorgenzerttnig".) Zmn öffentlichen Verkaufe Aelangcn cun 10. d. mn Wb 1 llhr 850 Mogvamm Svya-SpcHseöl und 3 Kisten Staffarben, cm 14. d. um Wb 11' Uhr eine Anstto-Daimler-Feldgahn ^enffn-AÄtvozug. Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der ,Mener MovgLttzeit-ung".) An der gestrigen, gut besuchten Holzbörse ivar geringe Kauflust vorhanden. Interesse nmchte sich allein für Spaltware, Brennholz weich und trocken, SchwartÄt und Bundholz geltend. Trotzdem die Preise bereits WbröckelDngen erfuhren, bewahrt der Kvlchmrent äußerste Zurückhaltung, da er mit toeÄeron Preisnachlässen rechm-et. . » Abgeschloss e n wurde Brennholz 'weich zu 400.000 K. ab Wien. D e ck u ir g s k ä u f e wurden seitens, des Beeideten ovrgenommen: Fichten-, Tannen- und Kiefevnbloche 6 Meter lang und 30 Zentimeter /Durchmesser zu 400.000 K. Wien, Ämgholz Fichte und Tonne "7. bis 9 Meter. 22 Durchmesser zu .^M.000 K. Wien, Lärche 7 .bis 9 Meter 22 Durchmesser zu l- 22.000 fl. Woche: Buche, Morn, Birke, Lärche zu 680.600 K., Luche urrd Eiche zu 500.000 fl.'äb nrederösterreichischer Station. Ausg obote n - wurden harte Scheiter trocken zu P300.0M fl. ab niederöfteroichischer Landesbahu, hartes Bvenniwlz trocken zu 340.000 K. ab? niedsvösterrsichischer Stadion, von Larbholz-Änndholz Büche' zu 5,800.000 K., von Nadelholz- Tchntvtmaterial 13 Milttnteter-Bveiter von 8 bis 32 Zentimeter zu 550.000 fl., 26 Millimeter-Bretter von 18 Zentimeter aufwärts zu 665.000 fl., Bäuware 10 Zentimeter aufwärts zu '-5Ö.OOO K. ab Wien. Die nächste Holzbörse findet arrt 16. November statt. Börse für landwirtschaftliche Produtte. Vien, 8. Noveznber. (Origmalbericht.) Der Wettergang jött die Landwirtschaft W günstig und vollzieht sich der Neuan- )enr vollkommen unspftort.und dürfte allen Nachrichten zufolge :eu des Vorjahres übertvfiffen. Das Angebot an landwirtschaftlichrn Evzeugmsien heümfcher Ernte bleibt mehr, als bescheiden -nd macht sich besonders in Roggen empfindlichster Äiangel zeltend, so daß sich BeKge auL dem Ausland als umrmaangvich .iotweudrg erweisen. J>ie Marktlage wird am besten dadurch harcckterisiett, daß für Marchfelder Roggen 4200 K. bezahlt -norden. Weizen ist gleichfalls gesucht und keineswegs so knapp sie Roggen offeriett, Inlandsware in gesunder, brandfreier ^uMtät erzielt 4500 K. ab Station. Zur Versorgung werden inck> bulgarische, amevikämsche und in jüngster" Zeit auch argentinische Provenienzen herangezogen. — Das Iwlands- >r schaff in (Herste stockt' beinahe gänzlich, die Loge der heimichen Brauer-sien scheint keme sonderlich rosige zu feilt. Um den r>'ierabsatz nicht noch .rychr zuverringern, haben sich diese in -.orpore entschlossen, trotz Erhöhung her Diersteuer die Bier- )rei-se auf unverändertem Stande zu belassen. Der Export, tamentlich nach Süddentschland, bekundet ttotz des Markfturzes toch immer relativ gute Frage, leider vollzieht sich das Geschäft ■n slowakischer Gerste meistens via Prag. Die Preise für vösrkantilgerfte stellen -sich ans etwa 1.45 tsch. K., für Ausstich l.L0 bis 1.65 tsch. K. Wiem Mais kommt infolge Fehlens jugoslawischer Offtttte nur in vmnänischer Ware zmn Markte. Der ikousumabsatz ist nicht mehr so stark wie in den Vorwochen, die preise sind infolge ruckgängflgen Leikurses auf 3525 bis 3550 K. .ltrückgegangen. Hofer Onachgebend infolge ausgiebigen Offertes und sehr schwach hLrwrtreiender Frage. In Hülfenüuchten WA das Geschäft heuer zn keimr Entwicklung gelangen, .rotzdwr unleugbar Bedarf besteht. Die Forderungen in den. Ursprungsländern sind -zu hoch, und könnte der Berkchr erst bei girier Vertiefung der Preislage eine Belebung erfahren. Kar- ,'chaffnngen, zumal ihm die.Preislage Konvemenz bittet. Die -lianhfuttevpreöse haben . sich durchwegs verteuert, der Konsum mutz notgÄrungen die hohen Forderungen bezchlen, um sich mit diesen Artikeln zu versorgen. Der Mehlmarkt liegt sehr ruhig. Ungarische Marken werden nur int Wege der zweiten Hand gehündült, da diese mit billigeren Offerten im Markte ist. Zum Verkauf gelangen auch amerÄamsche, französische und nt jüngster Zeit auch n«t- und attrumänische Weizenmehle, ivom Letztere Marken qualitativ hervorragende Erzeugnisse darstellen. , RöggeumMe finden fortgesetzt günstigen Absatz, twtzdem die in der Vorwoche erhöhten Preise unvermntdert in Geltung, stchen. Futtermehle und Kleie verzeichnen ruhiges Geschäft. ,; , , ■' , ./. ■: _ . Es notieren pro fliloaramm ab Wien: Weizen inländischer 450'bis 4600 K./ 'bulgarisch r 77/78 Kilogramm 4500 bis 4600 fl., amemanisch r 4700 K., argntn»jcher 4750 b s' 4800 K. Roggen 4000 bis 4l00 K, Geri'e 3300 bls 3500 K, slowakische Merkantil 145' tschech. fl* Ausst'ck 1.60 bi^ 1.65 sich ch. K.. Mais rumänischer 3450 bis 3650 fl. (7.20 bis 7327, Lei). Hak t «.*0 bis 650 Lei, Reps '«00 bis 6000 K.. Rübsm 5600 b,S 5 00 K. Cirokfamen 2400 h»» 2500 K., H,nfkaat inländische 7iOO bis 7800 K-, Mohn 17.000 b-s 18.« 00 K., Erb en 8C00 Ls S000 Bohu» ungarische 140 bis 150 nn ö>. K-, rumänische 8 75 Lei, Hm gev «ßt 2350 bis 24 0 K., \ urgeuländischeS 3100 bis 2200 fl.. Snob 1450 bis 1550 (ab Sta« o» , Ne S 5600 fl., Weizengr-es 78 0 bi« H 0 fl., »mehl Nulle 73 0 bis »400 fl., uv^m cheS 7200 b s 7600 fl., Weizenbt otmehl la. 5400 blS t 450 fl., Nvggenmehl Einsrr 5350 bs 5450 fl., 4:00 die 4800 fl., Futtermehl 2400 bis 2500 K. und flle>e 1850 b.s 195o fl. Berliner Börse. Berlin» 8. Novernber. Vorübergehend neigte ntan vormittags zu einer freundlicheren Auffassung der Lage, doch gewann bM wieder die skeptische Beurteilung die Oberhand und demgemätz setzte eine neuerliche Steigerung der Devisenkurse ein. Der Dollar stieg bis zmn Beginn detz offiziellen Verkchres auf über 9000. Auf dent Effektenmärkte war ebenfalls trotz des hohen Kursstandes auf. einzelnen Utnsatzgebieten kaum eine Veränderung des Kaufcmdvanges zu. spüveat. Auf dem Montanmavkte war die Btehrzahl der Papiere um 3000 bis 5000 Prozent fester. Auch Kalitverte ttnd Chemische Attvert wiesen tnehr als 1000prozenti-ge Steigerungen auf. Bon Elektrizitästwerteit gewannen Sienrens und 'Halste 2700 - Prozent. Auch Maschinenfajbüikswerte schloffen sich der Altffvättsbewegurtg an mtd gewannen mehrere-hundert Prozent, Motorenfabriksaktien Deutsch sogar 1000 Prozent. Bedeattend hÄ>er wurden Vaikutavvsche Papiere bttvertet. Nrexikanische Anleihen wavmt zunt größten Teil unt 10.000 Prozent, Kanada um über 11,000 Prozent höher. Schiffahrtsaktien waren gleichfalls meist um tnchrere {rnnbc^ Pr^en- ^beHer^. -m V"nkakiiem>mrkt stieaen Berliner Handelsgesellschaft um 6000 Prozent. Die übrigen Werte waren nicht gleichmäßig verändert, doch größtenteils gebessert. .Oesterveichische ^dreditaktirn erfuhren eine bedeutende Höherbetvertung. Von deutschen Anleihen konnten Preußische Könsols ihren hohen Stand nicht voll aufrechterhalten. S ch l u ß tz u r s e: TSrtzijche Lose 53.500.—, 1 Oefterr. Slattsbatzn 20.000—, Äordd. Lloyd —, Ver. Elbeschifffahrt 7000.—, Derl. Kandelsgelellschafl 6500.—, Kommerz. Privatbank 2000.—, Dormstadler Bank —.—« Deutsche Bank 3600. -, Diskonto-Kommandit —.—, dresdner Bank 2725.—, Notional» bank für Deutschland —. Oefterr. Kredit 1000.^-, Oesterr. Länder bank L4M.—, Reichsbank —, Wiener Bankverein —, Wiener Ilnionbank l70Ö.—. Alls. EleklrstMs-Desellichast 4700.-. Bochumet-Gußstabl 15.000.- Dakmler-Motorm 1900.—, Deutkch-Luiemburger 14.000 —, Deutsche Waffen v. Munition —,* Dynamrt Nobel 4500.—, Felten & Guilleaume 5825.—, Grlsen- Kirchener Berg. 20 000.—» Th. Goldschmibt 5500.—, Sarpener Berg. 37.000.—, Hirsch Kupfer 0500.—, .Höchster Farben 6400.—, Kohenlohe-Werke 7700.—. LaurahütlL 13.000—, Mannesmannröhren 9000.—. Ptzön'x Bergbau 14.000.-, Schuckert & Eo. 6490.—, Siemens L Kalske 12000.—, Telephon Berliner 2800.—. Präger Börse. Prag, 8. November. Obwohl bei Ervffmuvg dsr heutigen Börse eine ziemliche Mattigkeit gn bemerken war, havon die Kurse sich -trotz der niedrigeren Memr Notierungen gutbehauptet, bei eini-gLn Arbitrastspapieven stellte sich jedoch ovne Äbschwächung ein, die aber nn großen und ganM belanglos war. Im weiteren Verlaufe gaben dir Kurse im allgemeinen tvach, nur Jniwald behielten auf Dividsndenschätznmgen die steifende Richtung hei. Auf dem An-laaematWe heffeoten sich Prämienanleihen, wogegen 1923er Kassenscheine. 0,25 Prozent verloren. Von böhmischen Papieven -befestigten sich 4 pwzentige KommnnalschU'ldfchrme um 2,5 Prozent. Lose blieben unverändevt. Am Banken- und JndustvieccktiertmarckLe war dür Ten- Zes Saßseisers M'ma gfroel". B«r Jehtthg Lob Perez. Aus dem Jüdischerr übertragen von Siegfried Schmitz. In Tomaschow, ctucttt kleinen jüdischen Städtchen m Polen, erschien einst an einem schönen klaren Somrnertag eist fremder junger Mmn. Keiner wußte, woher er kam, wo er wohne, wo er sich tagsüber oder öei Nacht aufhaÜe. Nur von Zeit zu Zeit tauchte er im Städtchen auf und. bat den oder jenen um etwas Speise. Daß er also reich war, kann man bestimmt, leugnen. Keiner weigerte ihm das bißchen Essen, um das er bat; denn die Letrte in Tornaschow hielten es mit dem alten Spruch: „Eine offene Hand schließ mit einer Gabe," und so gaben sie ihm denn, was' sie konnten. Aber der junge Mensch nahm weder Fleisch noch Gemüse, noch sonst eine andere Speise, sondern nur Brot, trockenes Brot. Man fwgie nicht viel. Da er nur Brot nimmt, kriegt er eben Brot, um satt zu werden. Denn essen?nuß jedes Menschenkurd, das ist doch klar. Sonst kümmerte man sich^ wenig um. den sonderbaren Kostgänger. Wer sich aber den junges Mann näher ansah, der merkte gleich, daß an deM'Menschen etwas ganz Besonderes sei. Seine Augen blickten, als sehen sie in weite, weite Fernen; doch was im Umkreis seines eigenen Ich vorging, das schkenen seine SÜrgen nicht zu mercken. Und noch eine Eigentümlichkeit besaß das Aeußere dieses jungen Menschen. Er bewegt nävÜichstets die Ohren; es ist, als wollte er M Töne in der Lust im Fluge erhäschen, auch wenn es ganz still ist, wie vor dem Schoserbütsen. Weil er nun — so scheint es—so weit 'sieht und so scharf hört, ist er stets versonnen. Spricht ihn jemand au, so fährt er zitternd zusammen, als hätte manrhu aus einer anderen Welt gerissen. Wenn er daun antwortet, so geschieht es meist nur mjt „Ja" oder „Nein?; redet er aber schon einmal'ein paar Worte, da verfangt er sich in seiner eigenen Rede wie in eineru Netz; Schweiß'tritt ihm auf die Stirne, aber er kann ans dem Wortgeflecht nicht hinaus .. . Manchmal schickt ihn VDcmd mit einem Auktraa oder,.emer...DMa1t m mm Bekannten in d^r Umgebung. Da bleibt der sonderbare Mensch einige Tage unsichtbar. Wenn er zurückkehrt, hat er nichts ausgerichtet; nicht etwa, daß er zu faul gkwesen tväre; er ist nur verträumt. Den, zu den rnan ihn geschickt hat, den hat er erst am letzten Tage getroffen. „Was hast du denn bis heute getrieben, der Weg ist doch nicht so lang?" Er hat auf dem Wege ein. Mäuslein getroffen, das hat so jämmerlich gepiepst; sicher hat es den Weg zum Löchlein verfehlt. Dem hat er zugehört. Dann hat ihn ein Vogel mit seinem Gesang gelockt, dem ist er gefolgt. Und so hat. er fern Ziel erst jetzt erreicht und seine Botschast ausgerichtet. Und da sagte man ihm — das hat er allerdings vergeffen oder nicht verstanden. So ist der ganze Botengang nutzlos. Nnn steht er da, der unnütze Bote, und lächttt verlegen und streckt bittend die dürre Hand aus, die ein Stückchen Brot heischt. Derm ans Essen hat er wahrend seines Botenganges ganz vergesien!... II. Es ist Sommer. In dem arnffeligen Städtchen stockt Handel und Wandel. Die Leute haben den ganzen Tag nichts zu tun. Die Weiber finden wenigstens in der-Küche ihre. Beschäfttgung. Die Familienvater aber sitzen beim, Fenster und gähnen. Sie werfen ab und zu einen erwartungsvollen Blick auf den Markt, ob sich dort'nichts Interessantes zeigen will. Da erblickt einmal einer den unbekannten jungen Mann und ruft ihm zu sich, damit er sich mit ihm die Zeit kürze. Denn die Fliegen am Fenster sind schon alle tot, es ist also nichts mehr mit den» Fliegenfang. Drum wird, um sich die Zeit ein wenig zu kürzen, und sich ein Späßchen zu verschaffen, der originelle Mensch em wenig ausgesragt: . .Komm ein wenig ins Zimmer!" Der junge Mensch schüttelt den Kopf; er will nicht. ,L8arum nicht?" ^So!" Der ehrsanre Burger lacht und. geht vor die Tür, setzt sich auf hie Schwelle oder auf die Bank vor dem Hause und beginnt sein Verhör: .. „Wie .heißt dzr,, junger MgW?" _9. November 1922 __ > Nr. 1846 "'denz ° unei'llhMich. Verkchrswerte"haben' ihrÄr' Stättd' behimsü tet. Die SchLußtendem war mtregelMäßig. ' ' ' Am Devifemnartt war das Geschäft ziemlich schwach bei letchtem Anfftieg der.Weftidev-iisen. Bon vsrr nffniderwerWw Zahlungsmitteln schwächte sich bie Reichsmark um 0,46, ^6 gM^'rm 0,75 mtd Budapest um. 0,06 ab, während Koch, stantt'iwpel um 0,135 und Wien um 0,06 int-Kurse anzogm. - Schlußkurje: Tiiek. Etsenbahn-Anieive400vrankw j 28k.—, Aöbm. Unjonbank 389.—,. Böhnr. Esktzinptebank 382.-H Böhm. Jnduslrialbank 460.—. Zivnostenska Banka 3824$ Anglobank 45.—, Oesterr. Kredit 15.40, Oesierr.-Ilngar. Bantz —Wiener Ilnionbank 20.-. Wiener Bankverein —) Buschtiehrader Eisenbatzn Sit. A —Sit B —r—, Fepä dinandS'Nordbahn 5500.—. Prag-Duxer 178.^- , Ausfig-TepUtzei f isenbahn 1245.—, Nestomitzer Zuckerindufirte 955—. DereM lektrizität Wien Brosche 755.—, Koliner Spirttus 770.—i Königsbofer Zement 799,—, Dreilfeid-Danek 328 —, Ringhoffei! 650.—, Simmeringer 54.—, Rothkofleleker Tertil 250.—, Alpine Montan 218.-. Poldihüiie 330.-. Prager Wen 530.-. Skvdq 374.—, Oesterr. Berg u. Kütten 1035.—, Znwald 700.-. Die Jevisenkurse. Zürich. 8. November. (Devisenkurse vor 11 Ahr 55 Stift, — Mttgeteiit von der Echtveizerischen Kreditansialt.) , Berlin 0.06-/, <0.(6’/,), Kotland 214.60 (213.-). Nrw^vrk! 549.— (545.25), , London 24.48 (2427), Paris 35.10 (35.90), Mailand 2315 (2j?.4|), Brüssel —(33.30), Kopenhagen (110.75), Stockholm -.- (146.-). Ehriftiana —.-s (99.25), Madnd (82.—). Buenos Aires —(198.50); rag 17.65v (17.75), Budapest 0.22 (0.22), Bukarest 3.50 (3.42),?gram 2.32 (2.20), Sofia 3.75 (3.75), Warschau 0.03'/2 (0.04), Wien Geld -.0074 (-.0073), Oesterr. gest. Kronen Geld -.0076 (—.0075). Berlin» 8. November. (Devisenkurse.) Amtzerdam 3551.10 (3281.75), Belgien 513.71 (508.72), Chrlstionia 1750.70 '(1496.25). Kopenhagen 1825.42 (1655.85), Stockholm 243888 (2204.47), Italienische 384.08 (34413), London 40 398.75 (37.406.26), New-York 9127.12 (8428.87), Paris 553.61 (558.60), Schwei.», 1675.80 (155i.ll), Spmim 1381.53 1256.85), Wien 12.21(11.87), Prag 29625 (274.3!.),, Budepest 3.69 (3.59), Sofia 63.34 (58.85), Belgrad Berlin. 8. November. (Noienkurse.) . Noten: Dvll.r 9102.15 (6458.80). Pfund 40.548.35 (28.628.25)^ Italienische 377.05 <271.30), Polnische 56.25 (48.-), Tschechoslowakische 294.25 (Ä.9.40), Oesterr. gestempelte 11.85 (8.75). i Prag» 8. November. (Devisenkurse. — MitgeleM vom? Bankamte des tschecho-f'owakischen Finanzministettums.) Berlin 0.24 (0.28'/s), Züttch 578.50 (569.75), Belgrad 50-- (50.75). Bukarest —Wim 0.089 (0.0375), Warschau 0.14 (0.14), Agram —(-.T-), Budapest 1.1d (1.21), Jugoslawische —Oesterretchische geslempetts Krone 0.038 (0.0365), Polnische Ungarische 1.15(1.21). „ . i Budapest, 8. November. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 960.— bis 992.—, Bukarest 15.75 bis 16.7h Kopenhagen 505.— bis 510.—, Christiania 455.— bis 465.—, London lhiCO.— bis 11.400.—, Berlin 0.3ö bis 0.35, Italien 102.— bis 107.—, P«ris 160.— bis 165.—, Prag 78.— bis $2.-, Stockholm 673.— bis 688.-S Zürich 455 bis 470, Wien 0033 bis 0.084, Sofia 17.— bis 18.—. Wrom 9.40 bis 9.80, Aew-Dork 2500.— bis 2575.-, Warschau 0.15 bis 0.16. Amsterdam» 8. November. (Devffenkurse.) London 11.40 (11.37'/,). Berlin 0.029 ^0.03), Paris >16.42'/* (16.58), Schweiz 46.85 (46.65), Wien O.OOS2y2 (0.0035); Kopenhagen 51.45(51.15), Stockholm 68.60(68.70), Christiania 47.- (46.60), New-Vork 856.— (255.75). -Brüssel 15.10, (15.60), Madrid 39.- (38.87%), Staken 10.47'/, (10^5)j Budapest 0.10 (-.-). Agram, 8. November. (Devisen.) \\. Vien 0.0844, Berlin Budapest 2.49. Prag 199.51 New-Pork 61.50. ' Warschau, 8. November. . Dollar 15.770.—, Wien 0.21. . „Wie ich heiße? Abrahaur — Hw! ich glaube. Ahrahaur — ja, ja, Abraham!" „Ät weißt das nicht sicher?" Unser Freund weiß nichts sicher. Wie kann man überhaupt etwas sicher wissen?. Es gibt doch — und gerade bei Namen — so viel Möglichkeiten. Der Frager hustete vor Lachen und ftagt weiter; „Wie ist dein Zuname?" Der arüre Mensch ist ganz verlegen und stammelt endlich: „Zuname — braucht man denn einen Zunamen?"- „Natürlich — es gibt doch eine Menge Abrahams und die könnten sich, Gott behüte, vermengen und keiner vöyi ihnen wüßte, welcher er ist." „Was wäre denn da dabei?" . Die Entgegnung hat der Frager auf seine Bemerkung, die er für sehr geistreich, hält, nicht erwartet und. geht lieber aus einen anderen Punkt überi „Wessen Sohn bist du?" „Des Vaters Sohn." „Und wie heißt dein Vater?" - „Vater heißt er." „Wo wohnt er denn?" . „Dort wo dein Vater wohnt." Dabei hebt.der jungtz A!an die Hand und deutet'gen Himmel. Der Bürger lächelt. „Aber hast du keinen andemtz Vatr-r?" „Nein!" ‘ „Und deine Mutter?" ' „Muß Man denn eine Mutter habend ' / Der Jude lacht, daß ihn alles schmerzt. Aengstlich fragt der junge Mensch: . „Darf ich schorh gehen?" „Weich darfft du gehem Doch sag'mir erst, du Neun-' malwciser: Woher kommst dn?" - „Vom Dorf." „Woliegt da§ Dorf und wie heißt es?" Darüber weiß der arme Mensch ’ gar nichts.;! „Ist es weit von hier?" ( - „Ich bin gegangen, gegangen, gegangen..." DüJ' Wort „gegangen" wiederholte er so lange,, bis seine Lippen fast versagten; dann endete er ganz außer Atem: „und noch gegangen.^ Gortzjetzung fblM ,

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