Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1346 (9.11.1922)
- Date
- 1922-11-09
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite ö Wien, Dv'aneMag Wiener Morgenzeitnng. 9. Novenlber 1922 Nr. 1346 der SLauwemstcuer, entsprecl-end erhöht. Die Brauuttv-c i n st e u e x -boträgt hiernach 12.000 K. vom Liter (Hektoliterprad) Alkohol, die Biersteuer 1200 K. vom Hektolitergr«d Extras:, die W^msteuer 6000 K-, oczw. 100.000 K. vom Hektoliter der weinstouerpflichtigen Getränke. Die Schammvoinstbuer beträgt nach der Novelle 60, >be^w. 00 Prozent des Steuerwerkes von Fruch:-, bezw. Traubenschaumwein. Alle Vorräte von Ge- ^errstaudeu dieser Stenergaüungetr unterliegen, abgesehen von nrwrssen, bei der Branntwotn-, Biermtd W-vinsteuer emtretenden Befreiunaeu, einer Nachsteuer, welche 11.500 K. vom Liter Ltlkohol. 7840 K., bezw. 13.440 K., bezw. 15.680 K. vom Hektoliter Bier oder Bierwürze, 5600 K., m bezw. 96.000 5k. vom Hektoliter der weinsteiletpflichtigen Getränke, bei Fruchtschnmuschein 2400 St, 1200 K., 600 K. für ganze, halbe, bezw. kleinere Flaschen, bei Trauberrfchaumtvcin die Hälfte der bisherigen Steuer beträgt. Von heute an sind gewisse für die. Nachste-uervfticht in Betracht kommende Personen hinsichtlich der Nachsteuer durch 60 Tage unter amtliche Aufsicht gestellt und daher während dieser Frist verpachtet, den Bezug oder die Entrichtung der Nachsteuer hinsichtlich ihrer Vorräte auSMveisen. * Alüiorrsdomirer -er vrreinigre« Wien« Ternyelnsreirrs. Die am 30- Oktober l. 3. stetig,-adle Neuwahl des Präsidiums ergab folgendes Resultat: Kerr Dr. Bruno Werner, Präsiden!; Herr Direktor Anton Etem. D<epräsident; Herr Oberrschnuussrat At. Wewer, Schriftführer; Lerr Ignaz PollaH, Echristfübrerftrllverlreler: Herr Moritz Spitzer» kassier: Kerr Dr. Adolf Petö, Kassterstellverireter. * ZüöisÄwr Frareenbemd. Spendenausweis ÄerZnlandsaktion für Kinder und Greise vom 1. bis 31.Oktober. Anna Verkowitz (No«-Bork) 143 520 K., Direktor Sans Enge! III. (Tempelspente) 100.600, Hille! Badian Vlll., L. B. je 50.000, Lola 6tmt 00.000, Ben Zwi Sö.OCO, Leo Stein (Tempelspende) 34.000. Eva Rosner 25.(00. Lrmty Lemberger (Monalsbeittag) 20.000, Dr. Lra Echäarrer (Bialystsk), 3. Mautner (Triest), Loses L Rädert Wort« mann je 30.000. Ros, Kaufmann (Monotsbe trog) 15.000, Marie Engländer 13.(00. Sara Stein (Manatsdessrem) 10.000, Be. 2oi<4 Bondy, 5eiu Finftlstein, Ernestine Kahane, Wllh.lm Gartenberg. Msnd! Mor'tz, Sabine Patzweg, Dr. Salomo Taubes, Marie Teicher, Elia Lepper, Bauiine Wobt ie 10.000, Lilba Kochderg Amalia Aosenblatt »e 6AH, Dr. Kirsch 7020. Anonym Monat»« bellrag) 5000, D. F.» Julie Mayer, Rebekka Notik, Sara Rotier. Losefine Lcheininger, Brüter Wiener, Ludnüg Zwiebnck L Bruder, Brrta Tholenfelt je 5000. Wilhetmine Kaas (Mvnalsdeiiraci) 4000. Dedoratz Feltmanu. Weinberg («onatsbeiiraa) je 30 0, Heinrich Adeles *0<l0, P. F. 2500, Josef Lhrenfsld. Dr. Weil, Lirlchler (Kranz,kiöl») je 2(X0, Chario^e Kraus» Anna Dob;chiiz, Dr. R chard «oldmann, V'lma Mautner. Anna Moder, Beby^ifer, firitz Pollitzer, Reiter je i00 . M. Schenker- Gottesmc-nn (Mvnairdeiirag) 1000. Diverse 800. früherer Ausweis 1,953.900 K., zusammen 2,765.700 K. — Lebensmitreispenden: Erotzradbiner S. Friedmann: Ksttüensmilch, 2 Schachteln Sardine», */, Kilogramm Kunerol, V. Kilogramm Zucker. Tee. — Gardrrodespenden: Toni Lipschüh: 3 Kostüme, 3 Paar Schube. 5 Blusen: Sophie Löwenherz: Wintermantel, Mütze, Kleidchen, Gamaschen, Socken. * Weitrrvericht. Ja Oesterreich ist heute nachts stellenweste vorüberg.-hende Trübung mit geringen Mederfchlligen eingetreten. Meist ist es ziemich heiter und mild geblieben. Ln den weiler nördlich gelegenen Ländern hat sich das Wetter verschlechter!, stellenweise regnet es, doch ist es bis jetzt ziemlich mssd geblieben. Voraussage: Zeitweise be»dtkt, Temperatur wenig verändert, mäßiger Westwind. Dis in Seit nachlolgeudep Rnbrrlreu mit n bezeichseten Aorizen und ArssiLel sr»ü entgeltliche A»kii«-i, gungen (§ 28 -es Pretzgefetzes). Roland-Bühne * DMize Tanzpasr MreSer-Wochs» so lange der Vorrat reicht: Modelle aus guiem, echtem, haltbarem Drill von 66.000, 72.000, 75 000 K. aufwärts, nur l., Kärntnerstr atze 9, Hl., Landstrotzer Sauptstrabe 9, gegenüber Elijabelhinerkirche. VI.» Mattah'.lferstraße 47. n ° Prkareks Tee schmeckt wunderbar. Echt nur mit Schutzmark» Lhinestkdub. v * Telesramm von Sl. Gerngrotz A, <S. Ab heute zwei billige Serien Seidendinder 9500 K. und 15.000 Ä. o * Ganz Wien spricht von der BiUiskett des Exporthauses W i II h e i m. Wir verkaufen diese Woche: Lacken- und Mantelfttier 28.000. 36.000. 48.000, Kutsamte 78.000, Duvetine 72,0)c>> Delourflanelle 19.800, Retnwolle-Anzüge- und Kostümstojse, 140 Zeniimetsr breit. 42.002, 65.(00, 78.000. Exporthaus W i l l h e i m. Wien, l., Luchlauben 8. a * Ems n»rre Grstzrnncht aut dem Gebiete des Bekle'dungsw-sens ist unstreMg öss brstrenomm»est» W>ener Kleid«- haus Schächter, Wien, X'I., Meidlw-er Kauptstratze Nr. 26. Ecke Füchseihofsasse Nr. 1. Linie 8 uid 63 der Strotzenbahn, Raglans in enormer Auswahl, mobernstem Schnitt 430.000 K., Wull-rröcke 850.000 K., Lodsnrdcke 350.000 K., Modeanjtüge 420.000 K.. Mvdehosen I20.ck,0 K. Separate Abteilung für Beslcllungsn nach Matz. Spezralableilung für Knaben- und Kinberkleider. o Jereinr. Borttäge mü» Bersmmnlmgen. Ztvnistisch-akadem,s6)er Landesver" 1 a n d. Ksuie, Dsnnersias, entfällt die Sitz-'ng. Die nächste Sllyung wird ei»bsrufen. — S ü d i s cä e B o l k s ö r b l r ot h e k Zion, II.» Glockengafse 80. Willwoch den 15. d. befih nt ein hebräischer Kurs für Anfänger und Forlgeschnttens imi-r Leitung bewährter Pädagogen. Anmilsungen täglich von b bis 8 Ahr abends im Veremslrkal. Oesterreichtfches Museum. Sonntag de« 12. d. (Siaatsfeieriay) sind die Sammlungen und die Bibliothek des Oesterreichischen Museums geschlossen. Urania. Keule. Uhr (Grotzer Saal): Zum ersten Male: Dr. Josef B r r g a u e r: Fröhliche Mürchen und Lieder für Kinder. 5 Uhr (Grober Saal): Shackletons Südpol-Expedition. V,6 Uhr (Kleiner Saal): Landesschulinspektor Koftat Dr. «nto» Bäcker: Bau und Bild von Niederöslerreich, IV. V26 Uhr (Kurssa,1): Univ.-AWen! Dr. Kurl Ehren berg: Tiere der Vorvett, Vl. '/,6 Atzr (Kiudsaa!): Pros. Richard Wickenhauser: Die Ly.nphsnlen Beethsoms. H. l(.ß Uhr (Großer Saal): Zum st e n Male: Der Wiener Walxer. 7*8 Uhr (Kleiner (Freie jüd. VolkabQhnc) Ensemble-Gastspiel der' WII.NAER TRtJPPE Heute Donnerstag den 9. November 1962,7 Plsr abends $:bw«rzu rein einüud Komüdle von Schalem Aiejchem. Morgen Freitag den 10. November 1922, so« 1 Male; Kiferancbt von Arzibaschew Saal) r Charabterbiltzer aus der Geschichte der Mystik, Rabbiner Dr. Max G r.u n w a t d : Die jüdische Mystik. »/,8 Ukr (Kursen: Univ.-AMmt Dr. Leonhard Franz: Urgeschichte der Kultur, IN. 7,8 Uhr <ä!uM«qI) : vorlestmaen aus Goethes Werben, II. Bortra-smeistenn OI«a GreipeI: Ueberfehuasrn und Bearbeitun-en fremder Dichtungen. Z w e t g st e l! r W t e d e n. IV.. M i t t e r ft e i g 15. 7.6 Ahr: Dr. Kelrne Änderte: Pbysiolo-ie und «y«iene der Frau. Ul 8 Uhr: Dr. Loses Bergauer: Kumor ln Wott und Lied. kmShmug. LebenkmittelmSMe. Der Verbehr war gestern auf allen Märkten ruhig und belanglos. Auf dem Naschmarkt waren gegen vorgestern drei weniger Gärtnerwaren gekommen, doch machtesich der Ausfall wegen der geringen Nachfrage nicht fühlbar. Kartoff-em und Weißkraut tvaren dagegen in großen Mengen angeboten und Unwden auch viel gekauft. Auch die Nachfrage nach Aepfem ist Ziemlich lebhaft, wahrend andere Obstsorten, tote Kastanren und Feigen, beinahe gar nicht beachtet tverden. Eier» die noch nmner um 3000 K. angstboten weichen, find nur in kleinen Mengen vorhanden, doch besteht dafür keine Nachfrage. Butter wird zum Preise von 60.000 bis 64.000 K. pro Kilogramm stark abgesetzt. Von Wild werden Hasen gern gekauft, obwohl sie 50.000 bis 76.000 K. pro Stück kosten. Rebhühner zu 8000 bis 15.000 Krouen pro Stück finden Ebenfalls Abnehmer. Bon Rehfleisch werden die vorderen Teile, vornehmlich Hals und Brust (16.000 bis 18.000 K. pro Mogramni), >bevor^ugt. Die Nachfrage nach Fleisch war tote überall so auch in der Großmarkthalle minimal, toatrrend Schmalz und Speck mchr gesucht tvaren. Mt Rücksicht darauf, daß auf dem vorgest^igku Schwememarkt die Lebendpreise um 3000 bis 4000 K. pro Knogram zurückgmgen, erwartet man in den nächsten Tagen ehten stärkeren Rückgatig der Schweinefleischpreise. Der Bevkchr auf den F i s ch m ä r k t e n hat schon sert Violen Tagen seine gewohnte Lebhaftigkeit eingebützt. Die Fischpre^e waren mit der zunehmenden Nachfrage höhegeworden, wodurch wieder Berrmgerutlg des Konsmns eintvat. Seefische» die ünmer im Mittelpunkt der. Nachfrage, standen, werden sehr wenig gekauft, während billige Flußfische, vor allem Weißfische ««d tote Karpfen, mehr begchrt werden. Bühne und Kunst. Rudolph Lothars .Casanovas Lohn". (Theater in der Josefftadt.) In einem Satz: Josef Jarno siegt herrlich über ein schlechtes Stück, Dieses neue Lustspiel Rudolf Lothars schwitzt aus allen Poren. Der Bortvurf ist da, glitzernde, amüsante Worte über Liebe, Treue und Weib sind auch da. Aber die leichte Hand der Franzosen, solche Handlung zu schürzen mrd mühelos dem gewünschten Ansgang zuzuführen, geht Herrn Lothar ab. Und dort, wo die französische Konkurrenz unartig aber an-- tnutig wird, ist er ordinär und plump. Papa Casanova, weißhaarig und schr verwöhnt,-hat eine hübsche vernachlässigt« Frau zur Jause geladen. Das Schlafzimmer ist nebenan. Er ist gewohnt, weibliche Gäste nach dem Tee unverzüglich dorthin zu führen. Diesmal glückt es nicht, aber die Jausenpartnevin vertröstet ihn auf die Nacht und händigt ihm den Schlüssel ihres Gemaches ein. Sofort nach ihrem Weggang tritt Casanovas Sohn auf und beichtet dem Vater, daß er sich ftoben jene Karla v. Helffenberg sterblich verliebt habe. Papa ist so güt-ig, chm den Schlüssel auszufolgen. Er hat der schönen Karla zugesagt, das Schäferstündchen bei völliger Dunkelheit zu feievn, utrd schickt nun den Sohn als Stellvertreter, teils aus Vaterliebe, teils aus Sorge... man versteht schon. Der ernstlich verliebte Sohn, ein merkwürdiger junger Kavalier, geht auf den Schwindel ein, was sehr gemein von ihm ist, und'sagt überdies zu, den Schleier des Geheimnisses niemals zu lüften, was der Angebetenen gegenüber noch viel gemeiner fit. (Manche gewagtere Schlüpfrigkeit ähnlicher französischer Stücke ist weit sympathischer und anständiger als dieser Kuhhandel.) Der Sohn macht seine Sache so gut — daß sich Karla mit dem alten Casanova am nächsten Morgett verlobt. Die Lösung des Knotens wird dem Autor sehr schwer. Es dauert zwei Me lang, bis eine in ihrem Appartement zurückgebliebene Krawattennadel der schönen Frau die Augen öffnet und Casanova 31111t glücklichen Schwiegerpapa eines seligen Paares macht. Daß die sonst chauaktervolle schöne Frau Karla klaglos den Wechsel der Bräutigams an sich vollziehen läßt, ist im Hinblick Ms die Täuschung jener Macht wiederum ■— sehr gemein. Aber, wie gesagt, Jarno siegt herrlich. Em König des Boudoirs von feinster Kultur. Die Lotharschen Aphorismen, die wert bester als sein Stück sind, bringt er unvergleichlich, und sem stummes .Spiel ist voll. Humor. Marietta Weber ist seine entzückende Partnerm und —< heute ein seltener Vorzug — vornehm bis in die Fingerspitzen. Mit der verkrachten Trtelwlle weiß der grundehrliche, tüchtige Herr Fuchs wenig anzufangen. Nicht seine Schuld. Ausgezeichnet Herr Strobl in einer Episodenrolle. Sem verlumpter Edelmann hat schärffte Konturen und ist wirklich sehenswert. . Dem Publikum blieben dank der vortrefflichen Aufführung und dank seiner Fähigkeit, Widerliches geflistentlich zu übersehen, die Mängel des Stückes verborgen. Es war ein sehr starker Erfolg. O. A. Stadttheater. Operettendebut Erika Wagner. Nach Schubert und Offenbach, die Opevettenhelden wurdet', nach Chopin und Schumann» die man in der Staatsoper in Balleltmt tanzt«, hat nun auch Tschaikowsky daran glauben müssen. Die gewaMon Textdichter Oskar Friedmar n - Lunzer und Bela Jenbach, die in denn Libvotto der „Siegerin" den Aufstieg Katharinas der Zweiten von: Landmädchen zur russischen'Zarin behandeln, nennen das Werk schamhasterweise nicht Operette, sondern „musikalische Komödie", der musikalische BeacheÄer, Staatsopernkapellmeister Joses Klein, hat eine Anzahl schönster Tschaikowsky-Melodlen mit Geschick und Gvschniack zu einem blühenden Strauße gebunden. Die Auswahl war begrenzt, da eine große Zahl seiner urwüchsigen Melodien, etwa die prägnanten Symphontethemen, durch Bevlagsvechte gegen verpönte Qperetten-e-ingriffe geschützt sind, j — Schon vor rund 60 Jahren spannen sich Fäden zwischen : Tschaikowsky und der Wiener Tanzmusik, als Johann Strauß , E seinem Orchester in Pawlowsk, der Petersburger Dillen- > kolonte, die „Tänze der Heumägde" des Mssischen Tondichters mit großent Erfolge zur Erstausführung brachte. Auch die gestrige DschaiLowÄY-Promteve im Opeveitonchoater brachte einen; stürmischen PvernteDonevsolg, an dam nicht nur die lebendige Musik, sondvm vor allem die Ausstattung und die mitwirken-- dnr Künstler teil hatte-it. In der Pracht der Ausstattung schomt das Stadttheaiter dent BeAcne-r Meimpolfheater den Ratrg ablauseu zu wollen. Eine Revue der schönsten Kostüme und Toiletten, roizvolle Bühnenbilder und allerlei witzige Rogieeinsälle, für die Direktor Herbert Trau Vevantwovttich ist, gefielen ebenso wie die prachtvolle russische Wa ssilow-Truppe. Di« Sensation des Abends war Erika Wagner, die zum «-fielt Male die Qperettenbiihwe belwt. Die vielseitige Frau, die als. Tragödin wie als Kmokünstlevin, als Konzertsängerin wie als Sprecherin in eurem Schönberg-Merke stets vsife Kunst bietet, war in der Opevedbe gleich heimisch. Sie vereinigte das Temperantent und die Tanzkunst der Operette mit der großen Gest« der Tragödin und der vollen, schlackeulosen Stimme d« avsgelbiildeten Sänyev'm, und blted so nicht nur im Kampfe gegen die Genevoilie, sotchern auch toi Wotfftvete der Stimmen Ctegerm. Olga Bartos-Trau wirkte wie immer durch ihre Monte Erscheinung und ihr entzückendes Tanzbein, Joses König durch seine schier unerschöpfliche Komik. Vovtvefflich m Maske und Spiel war auch Herw Teübler als Zar Peter der Große. Herr Nästlberger als Feldmarschall Mvn-- tschikoff, Herr Guttmann als aWholfroher Geneval Ste>- panowrtsck) vervollständigten das glänzende Ensemble, daS mit Blumen und Beffall überschüttet tontfce. fS6, A«« dm Theatem. 3m Vpernlheatrr wird morgen «Die 3 ü d iir* gegeben. 3m Burgthealer gelangtmorgen die Komödie ..De r Arzt am Scheidewegvon Bernard Shaw, deutsch von Eiegftied Trebiilch. zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. — Montag wird dar Schauspiel „21 n n a £ a t c n i n a* nach Tolstoi von Edmond Gujraud gegeben. Zm?!kademietheater wird morgen der Schwank e r B i b l i 0 t h e k a rvon G. v. Moler ousgeführt. Anfang 7 Uhr. — Montag gelangt das Mysterium .Candida' von Dernard Shaw zur Aufführung. 3m Dedoulenfaal der Kofburg gelangt heute »SchöneFrauenzur Auffüh,ung. Beginn 7 Uhr. — Sonntag den. 12. 'Iß Ahr, findet zu Halden Preisen die letzte Nachmittagsvorstellung „Schöne Frauen' in der original» besehung statt. 3m Deutschen Volkstheater wird auf Einladung des Direktors Alfred Bernau der ehemalige Direktor Adolf W e i l f e aus Anlaß femes <0jährig-n Künstleriub lSumS ein Shrengos!spiel absolvieren, dar Fre tag drn 17. d. in Lelftngs „Nathan derWeife" ftatlfindet. Adolf Weifte spielt die Titelrolle. Mit größter Bereiiwillipkeit hoben fich Augufie Wilbrandt-Baudiur (Dajo). Sugo Thimig (Swsterbruder) und Albert Keine (Derwisch) in den Dienst dieser Feftvotstellung geslellt. Die Leitung des Burgtheaier« hat in freunouchfier Wesse die Mitwirkung der dem Burgthealer ongehbrigen Künstler geflot!et. 3m Raimund-Theater gelangt heule und Samstag das Schauspiel „Der Schattenmit Tilla Durieur in der wetdlichen Hauptrolle zur Darstellung. — Morgen wird «Erdemit Willy Thaüer als Alter Grutz wiederholt. In der Renaissancebühne eröftnet Paul Wegener Montag den 13. d. ein auf ganz kurze Zeit beschränktes Gastspiel. Der Künstler sp.elt am ersten Abend die Titelrolle in Slrlndbergr .D e r V a t e r". Der Vorverkauf zu dieser Vorstellung beginnt heuie an den beiden Tagerkoften. Im Theater an der Wien findet Sonntag, 8 Uhr nachmittags, ein einmaliges Äonrert von Betty Fischer und Kubert Mariichka stall. Die beiden Künstler werden eine Revue aus alten Smgfptelen und moderren Operetten unter Wliwlrkung des Komponlste« Franz Lehar zum Vortrag bringen. Am FtügU Erich Meller von der Siaaisoper. Näheres auf den Plakate». — Somalag und Sonntag» 7 Uhr abends, tritt Kammersänger Richard Tauber in Lehars „F r a s q u i t a" als Armand auf. Sensationelles Angebot! rem TUCHHAUS ram HIRSCHEN w i> Taborstr*m ^5847