Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1334 (28.10.1922)
- Date
- 1922-10-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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fjjl '«^<,1 ) ' M»v V A £ M * s> |i»N (> " "'»* 1 <7,1 1 ' ' w ' u, > mm oSem Mr.'vie FroKder Hi-».l,atzy ng R« ß! a,n VS.Krr ' golcmgde «« ftaften'Wvr Vermiß. _w_schlag zur. Armahkud, tra'ch doar der vuMchm Rogie- .Mmg.- mftyeiM wozchep./soll«, daß, /^ctocnhniidift^t*e Delegier-te RußLandS qnf her Konstrans über die Meerengen «ilpstvngm Koex<bettA. Aüf'diese Weis« glarrkle man am hasten am« vecht- ^chen Anevkmmung TvwjetmrtzlandS, wie. sie etwa. in einer jWystchung «rthätten sein konnte, und.gegen die sich msbeistMvve tzvanüMch wchrte, ans denn Wege -u gslM. ,! Wie in Kvevsen'deS Qncn d'Orsah vevl-Met, - wird sich Poinear« Mn Abschluß der KonserenA nach Landarme begeben. um seinen Namen unter das Friedenspwtcckoll zu setzen. Belgrad- 27.- Oktober. AlS. jugoslawischer Hauptdelegier- 4er bei. den Fr iedensvertza ndlungcnr mit der TüÄeii in Lau-- sänne wird für den Fall, daß . die / Ministerpräsidenten der Namen . Entente an . ihr teiln-chmen, Mmisterpräftdent Pa sie fungieren. Tie jn.grslawische Delegation toitib vor allem aus fmanMilitischm Experten bestehen, da Iugoslawron besonders an der N-g.ung dßc finanziellen Beziehungen/mit der Türkei intsrc stiert ist) die seit der Balkankrise nicht geregelt wurden. ... Besuch des dulgueischeu Minister- ' 'VrMdeute'u. 'in Be^rud. Belgrad, 27../Oktober. Minister des Aeußern Dr.' Nineie tzenackrichtigte d'e bulgarische Regierung, daß die jugoslawische Rcaierung gegen einen öllfälligen Besuch des bulgarischen Ministerpräsidenten Stan.b.Uiski in Belgrad. nichts einzuwenden haboni In den Belgrader Mättern wird der Besuch des Minlistechräsrhelüen verschieden kommentiert. - Graf Lercheufeid tritt zurück. München, E 27. Oktober. Das Woilsssche Bavwau meldet: Die wir von gut unterrichteter Sstte erfahren, steht der Rücktritt des bayrischen Mnisterpräsidenton Grasen Lerchenfe ld unmittelbar bevor. Es verlautet, daß die haute aus dam Parteitag der Bayvischeck Volkspartei geführten Unischanldluugan zu keinem günstigen ReMat geführt haben. Tagesbericht. i i Der Brotpreis wieder erhöht. Aö morgen.ein Laib. Brot 6608 Kronen. Der Abbau des horrenden Brotpreises, der, wenn auch vorläufig' in geringerem Ausmaße, feit zwei Wochen «ungehalten hat,, hat nicht lange angedauert. Das Ackerbaunrinistermm, das noch vorgestern unter keinen Umstünden eine Erhöhungeintreten lassen wollte, ist in letzter Stunde tmnge fallen. Die Beratungen mit den Broterzeugern wursten - gestern fortgesetzt und beendet./ Resultat: A b nt o t* gen kostet fin Laib Brot 660ÜK^ronen.Wied e r a ü f b a » nicht Whau ist heute t>l ' Die Straßenbahn wird billiger. Kerabsshung -e» Tarifs. Wie wir bereits gemeldet haben, beabsichtigt hie Direktion »er Wiener Straßenbahn den Taris herabzuietzen. Ä»i de»' letzten Tagen haben bei den kompetenten Faktoren diesbezüglich eingebende Beratungen staitgefünden, die aber immer noch fortgesetzt werden. Aus Grund der bisherigen Berechnungen, welche Hen Beratungen zur Unterlag« dienen, können wir aber heute schon mt oller Bestimmtheit milteiten. daß nach der vorherrschenden Tendenz in der Direktion schon t« Ans«»« des Wonals. November der Tarif der Straßenbahn um einige Kronen h e r a b g e m i n d e r I werden wird. Das definitive. Ausmaß der Kerabmmderuiig - bildet vorläufig immer Ken Gssenstand der Berechnungen. Sicher ist aber, daß in der ersten Nvvemberrvvche die Frage endgültig ««Weden und im Gemeinderat zur Beschluß' safiung vorltegen wird. ' Loh«»erhan0lu«ge« in der WLerwr i Metalindustrie. Dev Wiener Industriellenverband teilt mit: Der M c t allarbeiterverband Hai am 16. d. den Wiener Jndustviellenverband vicsucht, den am 28. d.^ Mausenden Kollektivverirag, uird damit die in der Wiener Metallindustrie bestch«ü>en Lohnsa'^e nnv^'andert bis Ablauf dieses Jahres zu verläMpn. Mit dic-senr 'Antrag beschäftigte sich die Perwoterversammlung des Wiener' Jntzustriellenverbandes von« 25. d. und erteilte cm den McUallarbeitvrverband solMde Antwort: Dir Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Wiener "Metallindustrie hat lden Vertreterrr der Unternehmer recht oegeben, die gslegetttlich der Verhandluntzen^ ün ParlEnt Ende September Largelsgt haben, .daß. die Wiener Metall« '.ndnstrie außerstande sei,, die bewinbarten Löhne auf die Dauer z c. bezahlen.' D^e aus. politischen Gründen eGMWene Lohnerhöhung hat weitgHerrde ' Avbeiitereritlüssungen zur Folge gehabt. Wo Avbeiierentlassnngen bisher durch Einfi'chormg der Kur-arbeit vermieden wurden, ist dies nur em vorübergehendes Aushilfsmittel, da, kein rationell geführtes .Unternehmen di« inirch die Klirzarbest nngvbützvlich erhöhten Produktionskosten dauernd tragen kann. Di« Wiener Nietallrndnstrie mutz daher auf . einer erheblichen Herabsetzuuig der gegenwärtigen Löhne beslehey und würde gezwungen svin, l dies ohne. Vertrag durchzusetzen, wenn der Metallarbeiterherband zu einer virrtriigkchön Negelüwg'sich nicht «mverstariden ..'klärt. Utn für die BchchaMungen der^ unvermeidlichen Lohnabbaues -— den wir in Anbetracht der derzortigen Ber- «nw« vwrKV?4HerrAng. --1-<------:-r ligWWWWBmU,Bli«WIIU),lllil«l Zlonlstlsdie Bezirkssektion LeamiWstndt Heute, Samsiag den^ 28* d. M. um ‘/a8 Ohr abends, findet im Saale des Landeskomitees (U. faborstr. 20 a) eine \ , Plenarversam mlu n g statt. Tagesordnung: 1. Die zionistische Lage und unsere Stellungnahme zum Parteitag; Referent Gemeinderat Qir. Leopold Plaschkes. . , 2. Delegiertenwahl zum Parteitag. 8. Eventualia. . ., ' DlaZlonjaton daaBulrkM warden zum nOnMIlohea Eraohebion elngaladen WBmBWBBWaMMBWWWMBWBWraaS IL«II> miwuwu n a) Für dl« nächsten vier Wochen, das ist bis einschließlich der.Auszahlung vom 25., bezw. 24. November tritt an Stelle der gleitenden TeueMngsMlage von. 4800 ProMt ein« gleitende Teilerirngszulage von 4600 Prozent, die starren Zulagen '' bleiben unverändert. Wegen der ob Auszahlung vom 2., bezw. 1. Dezember einzutretenden weiteren Lohnreduktion find die DethaMungen spätestens 16. November anfzunehtnen. Sollte der Metallavbeiterverbau>d diesen Vorschlag nicht annehmen,. so schlägt .' dar Mener Jndustviellenverband folgende'Variante vor: b) Die bishoritze gleitende Teuerungszulage von 4400 Prozent und" die blshergien^ starren Zulagen bleiben für weitere zwei Wochen, das ist bis emMießlich der .Auszahlung vom 11., bezw. 10. November aufrecht. Inzwischen werden die VerhaMungen wegen der von der Unternehmerschaft verlangten Lohnreduktion sofort wieder ausgenommen und derart zu Ende geführt, daß die auf Grund dieser Verhandlungen um mindestens 20 Prozent herabgesetzten Löhne das erstemal am 10. November zur Auszahlung zu kommen haben. Der M«iallarbtziterverband .wird in der Obmännerbesprechung vom 31. d. entscheiden, welchen der beiden Vorschläge er akMiriert. Der erste Vorschlag bedeutet einen mäßigen. Abbau der. gegenwärtigen Löhne um ungefähr viereinhalb Prozent. Diese Löhne sollen dafür bis Ende November Geltung haben. . Dxr zweite Vorschlag nimmt die bisherigen Löhne nur mehr auf zwei Wochen, so daß schon b.i der Auszahlung vom 18. November die gemäß des Antrages der Unternchmer um mindestens ,20 Prozent verkürzten Löhne in Kraft treten sollen. Die Verhandlungen mit den Angestelltenorgamsatwnen über die Erneuerung der Be-amtenkollektivverträge der Wiener Metallindustrie, Gummj-Zndustrie und einer Reihe anderer KollektivvcrlragZgemclnschllstcn haben zu keinem Ergebnis geführt und können aus technischen Gvüirden erst cm-' sangs November fP'rgejedt werden. Da die Kollektivverträge Ende September abgeläufen waren, ist ab l. d. ein vertvagAoser Zustand eingetreten.. . ** AbbS» dev Löh«e i« der Tschecho» * Prag,, 27, W PveMrveam)' -Die Vechcvndlüugen über die tLohuhevabsetzung i-n den MWieidunternchmungen ■ des -Verbandes der Arbeitgeber bei der Bereinigung der. Lschecho^vakischen Metallinduftris m Prag, die ain' 12t d.'begonnM'HM^ endeten nach schNeUichem Emtzverfen der Geweukschaftszentvale ■ in -friedlichem Sinne.. In der^ Sitzung, die 'ununterbrochen mehr als zwölf Stunden dauerte, wocrde. «me. grundsätzliche Einigung erzieLt. Das 1« kommen über die- Neuregelung -wurde in der PlencrvsiHrmg der Vevtvauensmänuer der MetaWÄrrebe,. die heute abends-stattfand, angenommen', und da es auch die Arbörtgcher billigten, evscheint der Konflikt in der mittelböhmischen Melballiudustvie beseitigt. Preßbnrg, 27. Oktvb«r. (Tschecho-flow. PveHbuvoau.) Bei den heute gvführwn Verhcwdlungen wurde em Einvernehmen über die Neuregelung der Löhne in den KoH-leugruben von. Handlova (Slowakei) im Sinne der VeveinbaMugsn im OstuM-Karwiner RÄoier erzieÜ. Die bisherigen Löhne aller Aätegovim werden vom 1. -. rückwirkend um 36 Pwzeut und dom November um weitere 5 Prozent herabgesetzt. hälinlsse' mü nrnchestens '..2Ü, Prozent, hetüefsen, —, Zeit' zu 'gewinnen, schlägt der Wiener Jnd'mtüÄlrüvetband^ dein Metallarbefte^Mud folgende' provstotische Vepkütbarnng '.V0^ , * 6ferttfaif« Sh Sich! verschied gestern nach langem Leiden Frau Maria F S d i s ch. geb. Pleß, Gattin des Regierungsrates Anton.§ ö d i ich im Stmoarapbenomte des Natiönalrales. * Zur Durchführung der Wafsetkrastabgahe. Die Durchfühmngsverordnurrg zu dsm Laudesgesetz über die.Wasserkraftabgabe -isL .4m.-' (&-. SÜick des -Laudesge-seMattes für Wvn, das am 26. d. ausgegvben wurde. Der Magistrat macht aushmOsam,. daß. alle UntewcHmuWe«,. die Gas oder Strom Kr den vige-nen oder fremden Bedarf. erzeutzeu, bis käusst-ons 10. November' 1222 dam Alagistvat dine Änzöigv über den Umfang und die DsistungsfähigbÄt ihrer Anlage, mcd über die BMvendung des erzeugten Gases oder StrvnK zu erstaitten'. haben. Die notigen^ Drucksor-ien sind in der Maigistr-atsabiei- >ftmg 6, Neues Rathaus, 2. Stock, Tür 16, imoubgeMich zu behÄ)»n. . , ,* Wetterbericht. In OesteDwich herrscht schlechtes Wetter. Nachts und morgens" hatten di« meisten StativMU Schnee. Huch in Deutschland hat »die BÄpölfturg zuyenom-ruvn. Die Wewevlage fst wesenMch verschlechtert. Vovausfage: Trüb, NiedÄchWige, Temperatur wenig beirärtbert. # Die in de» nachfolgende« Atrdridrn mit o d,zeichnete» Achten und «rttkel find e»t g elf liche Rvkttndign^gt» (A 2S des Pretzsesetzes). Hauses W i l l h e i m. Wir verkaufe« diese Woche: Sacken und MankeWt« 28.000, 36.000, 48.000, Sutsamte 78.0CQ, Duveline: 72.000. Velvurflmielle 19<800. Neinwolle-Aozüge und Aostlimstosse. 140 Zeutimeter Kreitz 48.000. 68:000, 78.000. Slporthaus W i l l h e i m. Wie». I., Luchlauben 8l a Wiener SanöelsKredttdanK A. G. Dir richiigs relephvnnnm«« lautet: 64»8>6b firrie. n 20. KJTtOm 1&Z2 vm r * Qßatciue, Wortrüge und VerscrmmLitugen. . K e b r ö i sch e r Klub. II., Toborstrasze.1. Mezzanin: 'Keule, 7 Uhr abtnLs, Wiedererösfming. Vortrag Salomon -iuer-c back über die neuesten Ersckeinungen in öer hedrättchen Weift Kedröisck spreckelcke Gäste willkommen.- — I u g e n d v e r e i n L r e z S s r a e l, il.. ZirkusMe 93. Leute, 6 Uhr. Sckachabend. Somtoo^lO Uhr, 'EnaM-Anfängerkurr. 6 Uhr: Vortrag Frl. Sara Lebensohn ^Kajschah Kaiwriabmit Diskussion.^ Antanas November Eröffnung eines Arabück-Anfängerkurses.^ Kebröisch für Anfänger mit Dorhenntnissen beginnt am 2. Vövember, V,7 Uhr. Anmeldungen im Vereinelokale. — 3 i o h i« stische Lugend g r'u p p e (K.u i t u rsekti o n).- XX., Kart Weistlsiräße 5. Keule Vorlesung äus Sirinpbergs Merken. Kerr Samuel Sckrgager. Ferner-Vortrag. -- Das S ekretariat der Zionistischen Bezirkss.ekt \ o n. IX., Liechtensteinstraße 11/18, ist täglich mit Ausnahme^ von Sonntagen - von'6 bis 8 Uhr abends geöffnet. Die Sektimr IX beabsichtigt, Kebräischkurse für Anfänger und Voraeschrittepr zu eröffnen, Anmeldungen schrifilick an die Dezirkssektion,' IX., Liechtensteinslratze 11-13, oder mündlich während der Amisstunden von 6 bis 8 Uhr abends. Beginn der Kurie vorausftchstich Anfang November. — R e i ck ss ch u tz b u n d d er K a n d e t s o e r t i«f«r in Oesterreich. Ab heute! permanent und allwöchentlich T r e f f t a fl, um V^3 Uhr nack> huitags in der K a n d e l s k o m m e r. I., Stubenring 8.' 10.^ - Bukowi wa e r Zentratverbandin Wien- M. Morgen. 7 Uhr abends Verbands dis k u s.t io n! im Lass Sägerhof, IX.. Porzellangosse 22. P a l ä st i n a-! Sektion des akademischen. Vereines jü-! difcher Medizin er in Wien. Leute.' 3 Ubr nach-! mittags. IX., Lieckiensteinslrahe 11/13, Generalversammlung.! Nichterscheinen -hat die Streichung aus der Liste der Paläslina-- Sektion zür Folgd. — S ü d i s ch e V o 1 k s b i b l i o t h e k! 3 ro n. Keule, V,7 Uhr.abends, ordentliche Generalversammlung.! um, zuveriätzliches Erscheinen wird gebeten. —. ZU o n i st i f ch-! akademische r L a n d e s v erb a n d.- Nächste Sitzung! Montag den 3a d.. 8 Uhr abends, IX., Türkenstraße 9. Tages-! vrdnung: 1. Parle,tag. Delegierlentag der Judäa. Die Kor-! pvrationen werden gebeten, ihre Parteitag-Delegierten zu dieser! Sitzung einzuladen. — KebräischeSch ule d e r D c-! - j r k e Xlll/XV. Keute, 7 Uhr abends, Vorlrag des Kerrn! Ungarfeld über die Bedeumng der hebräischen Spräche. An-! schließend Diskussion. Alle Freunde der hebräischen Schule sind- .m diesem Vortrage (in. deutscher Sprache) eingeladen. Ort:! XV., Hrrklohgosse 21, 1. Stock. — Dienstag den 3l. d. um! 7 Uhr abends findet im großen Konzerthaussaal ein Gala-Abentz! zugunsten der südlichen Kriegtzinvaliden. Witwen und Waisen! statt, bei »elchem snüwirken: Bonn Ferdinand, Grünseld Alfred! Kammervirtuose. BprbauM'Mairacker, Kammermusik-Quartett.! Qestvig Karl Agart, Schumann Elisabeth, Staatsoper, Zaleschi Eigismonüv, Weidt Luzie» Kammersängerin. Urania. Keute. Vs8 Uhr (Großer Saal): Schülervortrag: Die Wunder des Kimmeis. — Eine Reise durch diä Wüste. 5 Uhr (Großer Saal): Unser Freund, der Kund. —! Marionettenkrieg. '/,6 Uhr (Kleiner Saal):/ Beethsven: Sämtliche Sonaten für Violme und Klavier. L L Uhr (Kurssaa!) Oberkamat Ing. Joses L ö w y: Der Transformator und die! Probleme der gegenseitigen Induktion. I. V-6-Udr (Klubsaal): Ferdinand M a t r a s: Drdnerkurs. Vt. %% Uhr (Großer Saal) : Karl Maria von Weber. V*& Uhr (Alpiner Saal): Univ.-! Prof. Dr. Viymar Spann: Die Stellung des Deutschtums in der Welt. l!,8 Uhr (Aursfaa!): Univ.-Äjsistent Dr. WerNekj Kornfeld; Die Entwicklung des Menschen bis zur Geburt. HI. 788 Uhr (Klubsaa!) : Gssangspädagogin Gisela K r ü ck t: Die Erreichung gesunder Tonbitdung. VI. ---//3,rv-e-i-KH-e-:LVe-Mch e4i--e n, IV., M i't t e r st e i g 13. Vr6 Uhr: Wild-Slftika. 8 Uhr: Johann Strauß. ä Ottakri n ge r Volk sh e i m, XVft, Koflerpark 7. 7 Uhr abendim Großen Saal:/Konzerimaßige -Opernauifühnmg: .Don Zuan", von .Wolfgang Ämadäus Mozart.! V»6 Uhr abends'im Saal VII : Zug. Kubert S. T.- W e n z,l: lieber das Zusammenwirken von Arbeiter, Techniker und Forichrr.' Eintritt fai. j . Leoyo16 ft 8 h t e r V o l k s heim. -U.. Zirkurgasfe 48. 7 Uhr abeüds - Unio.-Prof. Dr. Kans L e i t m e i e r: Xltoer Farbos der' Edelsteine und Minerale (m,t zahlreichen Demonstrationen). Karten.zu"400 K, -- S i m m«r i n g e r B o l k s h e i m, XI.. Gotischalkgasse 21. Der Samstagosrtrag entfällt-wegen,Verhinderung des Dsrkagenden. _____ Bühne und Kunst. Gastspiel der „Wilnaer". (Rolandbühne. —^ Freie süd.ische Volksbühne.) In Abänderung des- Spielplanes wirdh r u i« Samstag „Der Dy buk", morgen'„Die Puste Krejt sch me" und Montag „D e r - D y b u k" aufgcsührt. Dienstag um 7 Uhr findet die Erstausführung de::. Komödie'..Schwe c-zn sein tin-3UÄ".von Scholem Aleichem-.Hau. SchKLspieler Äirta» Fra'nKgestOrbeu. Bor zwei Jahren , kam er 'aus Deutschland' das erstemal zu uns, der/Komiker Anton F r anck, und' verbreitete, kaum daß er .im .Theoiter % '.dev "^osefstM die Szene betrat,, jene Warme, wohlig« Heiterkeit' MN sich, die nur eine' reich« und gütig«'Natur spenden kann. Man. fühlte stch geborgen, wenn sich dieser gute Onkel — Franck spi-olte eigentlich immer e'uwrr guten Onkel auf der Szene unter junges Volk mischte.^ es war em« Freude, wenn er etwa ein Nichtchen von der Aw-wcgs- «he rettete, einem brummigen 'Schivager «in Schnippchen schlug, einer guten'Flasche! den Hals brach oder sich gar'Mr Kartentisch, setzte. Unvergeßlich, sein Refrain: „Arrton, zieh' di« Bremse an'.", in. jener Posse ,Lwangscinguartieruug", wenn er auft'.eigenden Aerger bekämpfte, und'plötzlich wicher sei.« Antlitz in Wohlbehagen, erglänzte. Und es ivar eine große 'Mendr,' die behäbige. Fülle dieses stöhlicherr Mannes ruft ir'nglaublicher- .BcheNdiMt agieren zu sehen.; Gm . tzesrererche« - Lachen, ging chrrchs Haus, mau vergaß das schlachte Stück. :nrm vergaß di« eigercen Sorgen. Nun ist der Kringer: stchhüchen Lachens während eures Wiener GasTpieV gestorH«?.. Anton Franck erreicht« ein Alter von 87 Icchren. grbörtiger Sachs«, verpflanz« er seinen süddevtschen Hmrwr nach dem dscttschdn Norden nrck wirft« d»mh tstH-ehn Jrchc« in Hamburg. Dw l«tzw»r Iahvr war «r ftfeöif o«f .Infolge vorgeschrittener Saison zn tief rodnzlerten Preisen I!., Taberslraüe 48 Telephon 47>1*78 ■ Ifin grea * Km' detail r*!i i-s! v, il.r; 1J: 9: 1 M' i’i I - TK-^rr«.-T^AUia IM! JJJJU1E...-..UMW iw» Hin,, »«mW