Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1334 (28.10.1922)
- Date
- 1922-10-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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‘ ‘ | " ' v - * f'“, v / t ’”“r -->- ♦ri ('S’ ,went’X Wien,. DämSrag. LMettev MovgenZeitung. 28. Oktober 192S Ar. 1334 und Standes#!«. Der Wiener Rabbi,lerverband zur Abschaffung des Tri«Kgeld?ystems. Wir haben am 14. d.-Men, Artikel veröffentlicht, Ttt welchenr der Erlaß d e S W i e fteV K u l t u svor st a ndes über das SMckeMesen^M Einleitung einer gesunden-Reform begrüßt wsch. Mr haben daraus hingewiesen, daß das entwuwlgende Giften Um Heiwillige Spenden vielfach seine Entschuldtgüng' in der iMkiirlichen mck unzureichend Mllohmmg der Funktionäre durch die Gerntzinde fand, daß aber nunmehr die Bezüge gesichert utrd den Zeitvevhältnissen angepaßt snck. Der JftaBBiwetVerband in Wien sendet uns ein von den Herren Rabbinern Dr. Grunwald und Dp. F r a n k f u r t e r gezeichnetes Schreiben, worin wir ,^ur Steuer der Gerechtigkeit" um Mdvück einer Resolution ersucht werden^ in ivelcher -der genannte Artikel als eine Be l e i di g u n g d e s R a bbirrerstande-s mit „siillicher Ewtrüstung" zurückgew'wsen lvird. Wir haben die Herren Rabbiner weder direkt noch indirekt beleidigt, aber.wir. bringen, ihren Protest, weil er bezeichnend ist und ein grelles Licht aüf die Anschauungen wirft, die irr dem Verband M herrschen scheinen: ,^Jn der „Wretter NwrgoMW^ P jünA ein Ar- Mel etWeueku dw geeignet -fft, die RÄbb-iner Wiens und andere KMuss.mktvonäve in der OeffeMWeit der Eerungl'Snipftmg MckVerachtung preiszugobsn: - 1 Der RabMerveckarck in W-Äu hält es für <UMzstzt, d?vke schweren Anschuldigungen und Beleidiau-nge-l nicht stÄschwe-genv hmMchnlen. WoU „ficht der schiMds Beledigte hoher Äs der BÄNdtgAcke", und.„d.rr Gerechte hört Zeine Schmähung und er.widert nicht". In dÄstm Falke konnte jedoch Schweigen als Zustimmung auWsaßt weckm. Der Angriff der- „Morgenzeituing" wendet sich. «Ken Anforderungm, die M freudigen und tvauviHeu Anlaffm -von den Gmarmten M Die beteiligten Parteien gerichtet würden, sowie gegen die Annahme solcher Gnroklmerrte. Grurcksätzlich sei hier zrmächst WgsstelÜ, daß der Rabövrer zm LMvahme an -der Trauung verHlichtet ist, nicht Äer zu. eener auf besondere private Verhältnisse einMendsn > Trauvede, wie-sie, mrf Wm^ch, auch bei Gratistrauungenan. das Brautpaar Mrrchtet wird. Diese -private SonderlÄsbung pflogt von dm Parteien houorstrt zu tzveckeur Die AnnahlM einer solchen BergAamg einer auf privaten Wutach und auf Grund besonderer Informativ« erfolgten Leffdnng fft als durchaus chrerchaft zu beWchne-n wird von von Paf» temr ails uwAe vfficium WhrsHMcht) cmgvstihen. Dies war von scher der Stmckpunlt der Robbrner Weuso wie der der jMschen QefferrtlWeit, und er ist es mmngchrchtim bis He-Me gMieben. Me TeÄmchme des RrMners cm BeeMAngen ßt temeswegs eMe aus seinen BerufsMichtsn eÄvachstnde Leistung: Der Nachruf 'entspricht Vielmehr einem Wünsche der Leidtvaae^dM, der einem HeMNsbMirfrüs nach tHmng des Betstormnen und Tröstung -der Hmteckliebeuen entspringt. Den PcktÄeu erscheint es als fMswvvsta-Mich, daß ä>«se nut lchysisc^r und (jetfttgfer Anstrengung verburckeue Evfüllmrg chrer WrnM «zremend zu howrLven - ist. Wie viel Dankbarkeit und ■ ArchänKichkeit, ■ wie viel tzreruwschaft und dauernde D^chmdungen sich. Ms diesern in Fretw und Leid gewahrten Befftand sich «geben, wird dre *;vr-« "T'"©»Wl!.tÄ52! Mische OeMstlichkeit, w-deren -Diensten steht, wrt^sMenen AuZnchiM bestätigen u - kM-Ns REiMrs-i M wWmich xnweres^ . 'jerM - Artikel Mr Mö^rgeMstuW. Es -Bebtof w...w.v:iv, v..- deren Hiuwoijes dä«mf, Ätz der - Ra-bbiuer,: öJjjtte'euf vÄteur«;1. brvcheft oder MtchMürrg/M MW», feine ZE-.rmv'Mast - inMigoschMm dM-MW«dechnie'werj--OvmHM' zur" Brr- ' fliglurg und sein Haus dem Hilfesuchen-den offsn^Wt.: Erst rrach hvißM, ihnen cmfgAMgten KampM^Bie sie -nur ^uit Widerwillen aufucchineu, haben-die Radbiuer der Wiener KultiuAgeMinde «ne ..GchcülWcige.e^tngs»,; Hr wchL- Mb- ÄbüsgÄneiNde zu erlegen!ÄnV T-'ven kenterlei Anteil haben» Not und.Sorgen -haben so' mcmchen unter ihnen schwer heimstesucht, ruck sind auch heute noch nicht gewichen. Im B«vußtsE des schweren Uuvecht-es, das ihln«r durch den Angriff, in der .»DwMnzdituug". zugMgt wich^ .echchen sie wit aller Mist- EWpvüch &en dichd Herabfetzung und BevuMimpfüngchveö MMns iM gegen - jeden Versuch, ihre Ehveustellung zu 'Lrschjittevu. -- .AutgSMiMMne von Emolunrvntvu findet bei allen - WaühmKWümüWen statt, ohne-.daß-in den- Augen der G«Mnde der Seelsorger -hierdurch an Ehre eüMßen oder sein Verhälinis zA ihr getrübt würde. Die WiAwr RcMiuer glaubenmit ihren, Gemeinden in Liebe, Frieden und Eintracht M -leben, ihmn ihr Bestes zu geben, und drn Dan-k für -chre. Soickerleistüugein,! wenn er m geziemender Forpr et? folgt, «uter den gegebenen Zeitnmstäicken ohne Einbuße au 'Swndesehve curnÄMeü zu dürfen. Dieses VerMtms -M so fest begvünidet, daß er sMt.durch die gehäfligfien Angriffe mcht, epschüGvrt wenden kann: - , . . Die Wien-er RaVbiM'r Welfen dlsse Schnicchunäen mit twUer siMcherMMüstuug zurück.'Sie können dr^Qitellen^ . denW?-s« elrtspWtgen, rncht verfchüttent. ..lZegm eine solche Einflußnähuce auf die öfferMiche jüdische Meinung ihr gutes Riecht zu verteidigen ruck -das PicklNtm hierüber. aufMdklaven, üa-lterk sw. jedoch für chte Pflicht, der die vorsteherwe Er- Wruug dknM soll." ' \ - Diese Resolution spricht Bande! Daß eine solche Auffassung vom geistlichen-Berufe hier und dort in vereinzelten Fällen bestehen konnte, war uns leider bekannt, daß sich aber diese Auffassung im Gewände „sittlicher Entrüstung", verbrämt mit.. Bibelzitafen und als Willensausdruck eines ganzen Verbandes int Tageslichte ptasenüeren würde, setzt'uns in Staunen. Wir haben in ünserenr Artikel wörtlich erklärt: „Wir sind überMgi, daß der größere Teil der Beamtmschaft den Erlaß mit Frerchen begrüßen und an seiüer Durchführung energisch Anteil nehmen wird, weil sie das Ansehen des Standes und der jüdischen Gemeinde hebt!" Kein Teil der BecMienschaft hat bis heute widere sprochen. Mrr der RadLmerverbandhat sich gemeldet. Das haben wir freilich mcht e'rwattet. Wir überlassen der Oeffentlichkeit das UHeil daMHr, tver den Stand der RabBrner „in, de.r 0$(-|;cntlichkeit de-v...Beru n gö im Pf.tt.n g' u tth. B.e r aH t un g". .preisgibt: Wir mft unserer Attschünung oder die Herren vvm Rab- Linerverband mit der ihren! Hort deL Staates geschützt und die Wahrheit-vor dtzm ot- -dentlichen. Gerichte sichergestellt werde,' VeaitttraK-'Beftcht. erstattcr die AMMuNgdes ZlbgHvdmiett' M. BÄ-fttN. Aög. B'eÄ'^dWla^'BÄ' der Art, wie die Dmischen m diesem SM^be^nhsH^vei'den, würde rch mich mchi Oesterreich. Die österreichischen Auslandsvertretungen. Wie verlautet, ist der bisheMe österreichische Gesandie für Me Wederlaude Lalice z»n Gesandten in Budapest - e rnü'.mt worden. Im' Rahimtt der Lrsparnngsumßncchnten wird^ die öfter)-"ichrsche Regierung in den Nie^rlanden vorläu's'g nur durch einen Geschäftsträger vertreten senk. Auf bt.jcn Posten lrnrbe der bishenge Präsidialchef im Mimstermm des ^'kußeru, Minister'.<.lrat Dr. Duffek, berufen, cker sein neues Amt Mitte Skovember mr Haag antreten wird. . D rr Besuch des Kanzlers in Budapest. Aus Budapest wird uns berichtet: Schon vor Wochen stand es fest, daß Dr. Seipel den Besuch des Grafen B.eihlen bald erwidern werde, aber die Reise des Bundeskanzlersnach Prag, Berlin, Verona und Genf, sowie die wichtigen Berharcklungen, die er Mnmehr zu führen hat, haben es bisher unmöglich gemacht, einen Terunn für den Besuch in Budapest festzustellen. Es ist aber sicher, daß Dr. Seipel die Reise dahm nach Durchführung seines jetzigen Programms cmtwtcn toird. Der ungarische Gesandte in Wien, Herr von Masirebich, wird fctot Kanzler auf. dieser Führt begleiten. ' Es ist klar, daß dieser Besuch, der in Begleitung des ungarischen Gesandten erfolgt, mehr, ist, - Äs ein bloßer -Höflichkeitsakt. Daß zwischen den beiden Staaten-wer-- schiedene Fragen besprochen werden müssen,first klar, weshalb aber diese Besprechung jetzt angekündigt wird, ist nicht so. leicht verständlich. Die Stünmung P ra g s ist gegenwärtig für Oesterreich wichtiger als die Ungarns, das keinesfalls als Kreditgarant in Frage kommen karm. falls wird es gut sein,, wenn die Regierung autoritativ näheres Über den Besuch, seine Ursache und den Inhalt der Besprechungen sagen würde. . Die Konfeeevze« des Finanzmivister« mit de« Landeshasptlevten. Im BuindeSministetium für Fvnartzen fasck gestern «me .^esprechtulg des Finau-ininisterS Se^z U t mit' den Landes? hauMeutM aller Länder, die i-n Begleitung ihrer Refeventsn cofchieneu toote-tt, über das Wtfomu ntö ScndioruuZNPwgramnr statt. Die Beratlmm tttbrte m dem Ergebnis, daß das Rsfgvmmck SMäevMgSprogvLtmn <üs Gylucklage der Regelung für daZ künstögs stmurzielle DechältM des Bundes zu den Ländern als geeignet üegöichnÄ wwcke. Dve einzelnen LadckeZhaaüM^ gaben ihre Wünsche bezüglich Äbänderu-ngen mck EvMtzmrgm bekannt, die der Fmauznrinlftor zur Ke-mrtmsnahm mck bvcw BsarbsiMug er m Aussicht stellte. Tscheche-Slowakei. Abgeordnetenharrs. BeendhzmtK dsr Budgetdebatte. Prag, 27. Oktober. Während der Reden des ^slowakischen Volksparteilers Jurrga urck des tschechischen Sozialisten Hrusovsky kommt es zu großen Län-nszenen, besonders als Hrusovsky die Bolkspartvi beschuLdigt, daß sie gegen den Siäat hetze, und als er dem Abgeordneten der Slowakischen Volkspartei *8« freit) vorwirft, -daß er für eine Intervention^ zugunsten ehee§ Invaliden 10.000 K. gefordert hab^ Die Lärmszenen setzen sich auch fort, als Lsabay in Persönlicher Bemerkung seinerseits dem sozialdemokratischen Abgeovdrteteu Derer eine IlrterventvmSchttgel-egenheft gegen Bezahlung zum BoÄvuvf macht. Hiermit, ist die Debatte beendet und die Erklärungen des Ministerpräsidenten, des^ Ministers des 'Aeußevrr mck des FlnanMinifter^ sowie des Ministers für soziale Fürsorge werden zur Kennttris genommen. Sodann wird beschlossen, das Budget in dringlicher Werst dem Budgetausschuß mit dreiwöchiger Berkchtevstattungsfrist zuzuweMn -mck für das PlMvm wird eine 14tLgige Berüandlungßsrist bssftmmt, was Lei den Deutschen Widerspruch hervmrust. Mg. S ch o N i ch ruft: Lassen Sie Reher gleich abstimmenl Wir werden dafür stimmen. Der nächste Gegenstand der Tagesordmmtzist der Bericht des JMnmmtsstßäuLschuffeS über das Ersuchin des Landesgerichtes Bvünn bozüglich der / AuLÜe^nmg des Äbg^ Dr. Baeiean. wegen Spionageverdachtes. wird. Düs BerfahM wird aber auch das ganze System aufdecken?bäs,,Sie Ksgest uns Deutsche und deutsche Volksvertreter amvenden,'' um'^uiÄ' Afügig zu Machen. Deshalb begrüße ich meine Auslieferung und bitte auch -die deutschett Abgeordneten jeder Partei, fiir mehre AuSttestnmg zit stimuren. ^(^stdtmmM^M.,den Heujschbürgerlichen.)^ . Abg.'L o d g ma n: Cs ist die Frage, ob nicht der Tag kommt, an dent Sie, nreme Herren von der Koalttron, es sehr bedauern lverden, hier die InNUUnität aufgehoben zu haben. (Widerspmch bei den tschechischen Abgeordneten Im Anschluß Un «ine Aeu^M Lodgmansdaß er für die geschändete Dsmoktätie oint-eie, ruft Abg. Derer (stolvakischer Sozialdemokrat): Ihr seid die richtigen Demokraten! Abg. LodWMt:. Wir haben die Ueberzeuguug, daß - wir das demokratische Prinzip vertreten, daß wir Hinter allen Umstanden dm Abgeordneten mck seine Iimmmität zü schützen haben, rmd solange Sie uns nicht Nachweisen, daß hier wirklich eine ehrenrührige HaEnng -vorkiegt. ' werde». -vckr her -MKlieferuW nicht züstimmen. (Beisaü?, Nach den Schlußworten des Berichterstatters Koudeltü komnrt es zu zahlreichen Zwischemustn der Deutschbt'rr gerkichen und zu lebtzasten Atvsemanderfetzunlgelt mit den. tschechischen Abgeordneten. .' ...Äbg!' Weuzel halt einen Holzgasen in die Höhe, den er lvcihrerck ^r Äbstimmunrg an der Portiere der Saaltür oöi den Bänken der Deutschen befestigt. ' Der Airtrag des Immrmitätsausschussts wird fodaun mit den Stimnien derMehvheltsparteieu angen oiitntc «. Die Deutschen begleiten Vie VeAjiudig.uug des AbstftrmttUlgsergebnisses mit lävrueltdem Beifall. Präsident Toniasek ruft den Abgeordneten Lodg-matt wegen seiner Aeußernng: ,WLr glaubt, daß es nicht üi? hochste Pflicht der deutschen Abgeordneten ist, Hochverrat zu -Üben, der irrt!", nachträglich zur Ordnung. zur Verhaftung des Lsutncmts Notvakovski und des Jurffl^ Schwabe geführt haben, und erklärt, daß Mowalovkü vor dom UnstrsuchunHsrichter erklärt habe, Schwabe sei das Opfer des Abgeordneten Baevan. Daatz gegen die tschecho-siowakifche Republik gearSettet wurdeist auS dvm Inhalt der Dokumente Lekaunü Zahlreiche vertrauliche - Dokumente wurden bereits in der Zeit vor.den: Putsch hes Exkaisers .Karl verkauft.und Me. Spiynage. sollte den reak- L»MM Mächten Am Borbeil aevtzicke«. Damit die Sicher¬ U«g«r«. Bie ungarische« Ariegsdrohunge«. Ein Schritt der kleinen Entente. ' Me -bericht^, hat, m der Bortvoche .der Abg. Ludwig S z x I ag y i i» der. ungarischen Nai^nMdchchmnil'U-ng die Krönmig des vMänischen Königspaaves m Karlsbarg besprochen mck erklärt, Ungarn wecke auL allen Kräften nach der AMevechchlgWg..der MloveiM GMede streben. Diiese Hntzermvgen Mrdchi weder vom PdäscksMn noch von der Regierung zurückgswissen. Wie mm aus Backo r e st. berichtet wird, plmrt die ruMänffche Rogievu-ng eine Anfrage mr Btckchest, die in die schmzst Form einer Dowarcho Wleckvt wird. Die Meldung lautet: . ■ ' . . 7 . i Bukarest, 27. Oktober. (SÄ. der,Mr. Miorgearzcüttlng".- .Im -Kömmtevaiusschutz für auswärtige AngelisgeuhsiM lM Mmslvr des Aeußmr Du ca gestern sein Expose ninteckreitct und darin unter mckwom folgendes evMvt; R>u>näüien tvich bsi der ungavischon Regverung Lvegen des Zwöscheusalles ciufchreiten, der im Budapest«:' Parlam«n4 anWßW der Kromuig des Hsrrsche-vPaaveS sich abgespielt hat. -Die RetzienN^g -ist der Ansicht, daß devartige feindselige Kundgeckuugen nicht die Eignung ^besitzen, zur -Bess«rimg der Bezichungen ,;u Ungarn bei-utragen. Die Regierungen von Belgrad und Prag werten sich -er^Demarcheanschließen, dewn ZcktPwM noch nicht ststgesttzt ist. Die rumänische Regierung gegen die UnverschLmtheite« der Horthy-Presie. Budapests 27. Oktober. M. T.-K.-G.) Die Blcknprster rn- .«nänische GeswMchaft hat das ungarische MlÄsieriim! verständigt, daß sie wsgm eines Ävitarbikels -des Bllottes Mkvgyarfag", in dwn sie eine BÄeckiWng der vumärHhvlr GafüMe «.Mckt, die BckieMng der MMMschen Pässe eivMtellt hat. Der Ackikel enthält eine übsallige ÄritA der jüngsten Mlärung des rmmi° ntschen' Ministsrs 'des Aeußer»: Duoa, der angMüdigt hatte, SkMä-msn Zwecke bSi der ungavischon Regierüntz eine Dmnarche unternehmen, tveil ein oppositioneller WgsoMl-eter iw ber uugarischw Na-tionalversanimlung d« §beönmlg zu KarlDürjt als eine Verletzung,der-ungavischeu naticmaleir Empftickuirgen bszsichltcke. - Rundschau. Die Orientkonferrnz i« Lch«sa«.ü.- ' Paris, 37. 'Oktober. (M.' der -„Mwer MöiMMituull Die MÄLvteü RegieÄMgeü habest sich nunmehr Mer die Eiu> laÄnngvtt «tdie Teilnehmer der Orieüif'riede nK. koAferen z geellützt. Swch' heute murden M inden Hauptstädtött dir MnchMeMn Mächte bvglv.ubigten Botfchaftier be- , .aufkvagt, hie EVstdutM» zur FriedensSöNserenz, die am Abg. Koudelka schildert ünsführlich dtt Eveigmsst, die^ IS. November in Lausänne stMtfiicket, de-u RegÄrnnMu zu übomtitteln. Dßr Schweizer Regierung wurde dinch die alliierten GestMort davon VLrständitzt, daß Laustnue znm ^Ort. dkik FrickenOpniseMtz erwähk Mrrde^ undihxHAenhzc-ii'i'g der Dank dafür MWsPvochsn, baß tzst Hchivhiz wiedecholt bei Strettftagsn zwischen den europäischen Mchtm vermsttclkck .eiklWgriffen habe. ' ES.: wird der Erwartung Ausdruck - gchckein, ^datz MS auch jetzt der Kall sein Wecker - - - . - / Der' NockttauVtausch.Kder FrMder -OrienffMWis- Merau und dck MckMiMi-der Metziutm- Mächte Mht 'M