Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1332 (26.10.1922)
- Date
- 1922-10-26
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Den biblischen Teil bestritt Herr Klitsch, dessen Vortrag des Hohen Liedes — I melodramatisch mit Orgebbeglertiuig — in dem Riesensaale! lediglich musikalisch zu bewerten ist, weil sin erklecklicher Teil : der Worbe unverständlich blieb. Viktor Heim sang etliches SynagogaleS sowie jüdische Volkslieder, auch Josefa Burst y n brachte jüdische Volksweisen zu Gehör. Em kleiner, gut geschulter Chor sang , schließlich einen Psalm und ein Halleluja. — Bibelabende stellt man sich gemeiniglich anders vor; das ungehaltene Publikum sparte denn auch Nicht mit dem Ausdrucke seiner Enttäuschung» toewt schon härtere Worte unterbleiben sollen. >- - r. d. Verein Freie Jüdisch« Volksbühne. SamStaK den 28. d., halb 7 Uhr abends, im ssestsaal des Hotel Continental (2. Bez., Taborstraße 8), Vortrag des Herrn A. MorewSki, Regisseur der Wilnaer Truppe, über das Thema: „Sch. An-AiS Zwischen zwxi Welten* (Der D.hbuk). Komiker Anton Franck — erkrankt. Der Komiker Anton Franck. der im Josefstadtertheater gastiert, ist Ende voriger Woche plötzlich erkrankt. Gestern verschlimmerte sich daS Leiden derart, daß Direktor Jarno den Künstler in eine Krankenanstalt schaffen ließ. Sein Zustand gibt zu ernstlichen Besorgnissen Anlaß. Die von Anton Franck kreierte Rolle wird Herr Strehlen übernehmen. Druckfehlerberichtigung. In unserem gestrigen Burgjheatvr-R es erat („Arzt am Scheidewege") sind folgende simrstövende Fehler zu berichtigen: Es wurde natürlich das stumme (nicht „stumpfe") Spiel der Frau Medelskh als wirkungsvoll bezeichnet. Die Geftalit deS inngen Malers fanden wir als eine der l i e b e n 8 wertesten (nicht lobenswertesten) in der Buhnenliteratur» und wir wollten selbstverständlich uritteilen, daß sich die Aerzte um den Kranken seiner entzückenden Lebens geführt in (nicht Lebensgefährten) wegen bemühten. Gerichtssaal. Der „Scheitel" ein Scheidnngsgrund. / Das Oberlandesgericht als Bevusungsgoricht Hai gestern Entschokduing gefällt, daß die Einhaltung religiöser Borzchviftan, sofem sie mit den staatliche« Vorschriften im Widerspruch stehen, einen GheschsidungLgound blldsn. Die Kaufmanusgabtin Josofine P. brachte gegen Wen Gatten Theodor P. beim ZwillandeSgerichte ein« GhescheibungÄlage «Ln, in der sie anführte, ihr Mann halbe -bei der Eheschließung zur Bedingnng gemacht, daß sie sich das Haar ganz abschneiden ilasse und eine Perücke trage. Da eS eine Liebesheirat war, habe sie sich seiner religiösen Vorschrift gefügt. Als aber ihr Haar Nachwuchs, weigerte sie sich, es abermals schneiden zu laste«. Die Folge war, daß ihr Mann jeden BeÄchr mit Hr abbrech und ihr auch keine Alimentation leistete. Der Geklagte exwiderte, er habe, den Vorschriften der . Mischen Orthodoxie entsprechend, den Verkehr mit seiner Frau oübrechen müssen. Das ZivWandesgevicht sprach die Scheidung der Ehe aus dem alleinigen Verschulden des Mannes aus, weil die Weigerung der Frau, sich kahl scheren zu lasten und eine Pwüiöe zu tragen, für den Mann kein Grunld sein dürfe, den Verkehr abzubvochen -und ihre Alimenteovung zu verweigern. Bei der gestern über die Berufung des GeKagten vor -dom Oberlandesgerichte unter Vorsitz des Hosrates Dr. P a w l i k stattgehabten Verhandlung wies der Be- Misungssenat wieder die Berufung des Geklagten ab, weil daS der religiösen Vorschrift des Geklagten entsprechende Abschneider! der Haare der Gattin und das Tragen der Perücke m allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuche nicht vorkomme und daher für die staatlichen Gerichte nicht bindend sei. Fedak und Genossen. Das Attentat gegen PklfudSK. Lemberg, 28. Oktober. (Del. der „Wiener Movgenzeitung".) Heute morgens begann vor dom hiesigen Schwurgevich-t« die SchlußverhaMnng gegen den Studenten Stephan F e d a k und Genossen wegen versuchtem Attentats auf dem Staat schef Pil.sudskigelegentlich seiner Anwesenheit in Lemberg inr September vorigen Jahves. Im ersten Augenblicke wurde damals von einem Agent provocateur die Nachvicht verbreitet, daß ein Jude den Anschlag verübt habe; es ist nur einem Zufall zu verdanlm, daß es bei der erregten Stimmung niicht Zu Ausschreitungen im jüdischen Viertel gekommen ist. Vor dom Gericht war heutö ein großes PoliHeicmfgobot konsigniert, um Zwischenfälle zu verhindern. Nahezu 80 ukrainische Advokaten haben die Verteidigung der Angeklagten übernonmten. Den Vorsitz führt Gcneralrat Mayer, die Anklage vertritt' der Staatsanwalt Gürtler, der Anklageakt latrtet auf Hochverrat. Die meisten Eintrittskarten zur Verhandlung, die ungefähr zehn Tage dauern dürste, haben die Ukrainer vergriffen, Auch die ausländische Presse ist zahlreich vertreten. - " . IE (Freie Jüd Volksbühne) Ensemble-Gastspiel der wS,NABR TRtPPE Heute Donnerstag den 26. Oktober 1922, 7 Uhr abds. Die puste Krejtschme volksstltck in 4 Akten von Perez Hirschbein. Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien Sn Zürich notierte die österreichische Kronr . . , die österr. gestempelte Krone. die tschechische Krone .... die Mark......... Agram .. Bukarest . .. Sofia ......... Budapest. Warschau. .. —.0078 Centimes. —.0075 Centimes. 0.0075 0.0078 17.75 0.128/s 2.20 5.60 3.60 0.21 */v 0.047a ( 0.0075 ( 0.0078 (17.65 ( 0.12V, (.2.40 ( 3 40 ( 3.80 ( 0.21 ( 0.04'/, am 84. Ott.) am 24 Ott.) am 24. Okt.) am 24 Okt.) am 24 Okt.) am. 24. Ott.) am 24. OKI.) am 24- Okt.) am 24. Okt.) Sie Devisenpreise. Die Reichsmark .hat sich gestern in Zürich um eine Kleinigkeit — vor 0.12Vs auf 0.12V« — abgeschwücht, die tschechische Krone von 17.65 auf 17.75 gebessert, di^ österreichischen Zahlu « gs m t kiel blieben un. verändert. Sn Berlin, schlugen die Devisenkurse wied-r die aufsleigeode Richtung ein, Kabel New-Dork stieg von 4408.25 auf 4469:31. Zahlung Wien von 5.68 auf 6.0§. Sn Prag schwächten sich die fremden Zahlungsmittel zumeist ab, die österreichische Krone von 0.04,12 auf v.04,10, Zahlung Wien von 0.037.25 auf 0.03,6. Zn W1 e » wurden nordische Devisen, Lewa, New-Bork und Zürich höher bewertet, alle anderen dagegen ermä igt. Reichsmark fielen bis aus 17, Berlin auf 16.85 (gegen 18.25 am 23. d.) Nachstehend die offiziellen Notierungen: . Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 25. Oktober 1922, Kursv.23.0ktober Geld Ware Geld Ware Bevtoen (Schecks und Aus- Zinszahlungen) fuB Amsterdam f. 1 holl. Gulden » 4 Agram 1 jag. Kronen , . . , 8 Belgrad 1 Dinar 6 Berlin 1 deutsche Reichsmark » 8 Brüssel! belgische Francs » » 4% Budapest 1 ungarische Kronen , 6 ' Bukarest 1 Lei ....... 6 Christlania 1 norweg. Kronen » 5 Kopenhagen l dänische Kronor » S London 1 Pfund Sterling ... 3 Madrid 1 Pesetas 5% Mailand 1 Lire ....... 6 New York 1 Dollar»»»»,» 4 Paris 1 Francs ....... 5 Prag i tschecho-slow. Kronen » 5 . Sofia 1 Lewa ....... 8*/, Stockholm I schwedischeKronor . 4*/i Warschau 1 polnische Mark . * 7 Zürich 1 schweizerische Franes » Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar autw. - * kleinere * » . Belgische Noten 100 Francs » . Bulgarische Noten za 1000 Leva , ■ * » » - „ kleinere... Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Marie. . » P!» 100 „ » . „ . kleinere. ... Engl. Noten von 5 Livmt. au!w, 327700.— 328700.— 3277C0. 38775.- 28875.- 28800.- 28900.- 299.75 300.25 319.73 320.25 1199.- 1201.- 1279.- 1281.- 16.85 17.15 18.25 18.55 4844.- 4856.- 4984.- 4996.- 28.70 28.80 23.95 29.03 13010,'— 1304al 130^!- 13565!— 14810.— 14840.- 14735.— 14765.- 3A3OO.-328900. -328300.- 328900. - 11210.- 11240.- 11265.- 11295.- 2986.- 2994.- 3046.- 3154.- 73800.- 73950.- 73625.- 73775. - 5264.— 5276.- 5374.- 5386.- 2397.- 2403<- 2417.- 2423.- 499.50 500.50 489.5V 490.50 19730.- 19770,- 19655.- 19695.- 5,20 5.30 6.20 6.30 3 13485,— 13515. - 13435.- 13455.- 73375.- 73675.— 73206.- 73500.- 73275.— 73575.- 73i(r.- 73400.- 4785.- 4815.- 4925.- 4955.- . 488.— 492.- 473.- 477.- 483!- 487!- 4Z!- 4w!- 14640.- 14700.- 14.70.- 14630.- 17.- 18.- 18.15 19.13 „ . „ kleinere . . . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire aulw. „ « kleinere . . . fugosl. Noten trügest, zu 1000 Dinar. » » * 100 B > „ ' » kleinere . . Norwegische Noten IOO Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aulw. „ » kleinere. . . . Nnmänlsohe Noten zu lOOOu.SOOLel , „ kleinere . . . Nuss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » ■ * 100 B b b B .kleinere» , Schwedische Noten IOO Kronor . Schweizerische Noten 100 Franes Spanische Note« *100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not, v. 1000 aufw. ' "' , , kleinere . . Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr, „ »- zu 10.000 Kr. » , * kleinere . » . . * 328700.- 32750U.- 323500.- 327500.- 328500.- 5205.- 5285.- 53«.- 5345.- 28625.- 28825.- 28650.- 28850.- 2952.50 2967.50 3012JO 2932.50 2947LO 2992.50 1183.- 1187.- 1258.- 3t;27^0 3007.50 1262.- 1170.— 1174.- 1243.- 1247.- 1284«.- 12900.— 12870.- 12930— 5.- 5^0 6.- 6.30 4.90 5.20 5.90 6.20 489.- 491.- 459.- 461— 469.- 471.- 439.- 441.- — —.— 195Io!- 19590!- 19435!- igtzis— 13390.- 13450.— 13350.- 13« 9— 11070.— 11130.— 11130.- 11190— 2385.- 2395.- 2405.- 2415— 2330.- 2390.- 23 5.- 2405— 2845 28.55 28.65 %85 Ü3Ö 28!5Ö Ä'sö ' 2M0 . Die innere GoldayleiHe. . ° Eine neue ÄreditermächtigungSvorlage. In der gestrigen Srtzukg des Nationalrates unterj brMete vrr FinanZminister einen Gesetzentwurf über K r editvperatio nen bis zmn Höchftbetrage von 80 M'rl-! Hinten Goldkronen. I Der Gesetzentwurf bestimmt, der Finanzminister ist > ermächtigt, zur Bedeckung der Bundesausgaben, die durch die Bundeseinua-hmen-sowie durch die im Bundesfinänzgesetz für das Jahr 1922 und die seither bewilligten Kredit-! operätionen nicht gedeckt werden können, durch Begebung kurzfälliger, aus den mte.rnation'alen Sanrerungskrediten a rückzahlbarer Schätzscheine Kredite bis höchstens 80 M ili lionen Kronen Gold (oder deren Gegenwert in ■ Kronen Papier) zu beschaffen. desinfizieren die Mund* höhle, schützen gegen RachenkatarrN! Hals- und Diese Schatzscheine tonnen auch in ausländischen Währungen ausgestellt ivetzden. Der Bundesminister für Finanzen wird ferner ermächtigt. zur Sicherstellung dieser Kredite sowie der mit dem Gesetze vom 20. Oktober 1922 bewilligten Kredite die Ertragnisse der Zölle und des TabakmonopolS ganz oder teilweise zu verpfänden und die der besonderen Widmung dieser Einkünfte entsprechenden und zur Sicherstellung erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Eine Gold- und eine Papierkronen-Anlcihe. Die. Vorlage, wird mit der Notwendigkeit begründet, für die Uebergangsz-ert bis zur Realisierung der Völkerbundanleihe für die Befriedigung des staatlichen Geldbedarfes vorzufovgen und dabei im Sinne der Genfer Vereinbarungen auf die Inanspruchnahme der Notenpvesse zu verzichten. Es müßten daher Mittel und Wege gesucht werden, um zu einer geänderten Art der Geldbeschaffung überzugehen, die die wertere Bergrößermrg der ungedeckten Papiergeldzirlulation vermeidet. Das Fmauzkomitee des Völkerbundes, heißt es in der Begründung werter, hat sich mit dem Gegenstände schon in Genf beschäftigt und zur Dovböreitung solcher Transaktionen oei den Regierungen, die uns im laufenden Jahre Vorschüsse gewährt hatten (England, Fmkrerch, Jtaljen, Tschecho-Slowakei), ein besonders Abkommen erwirkt,, daß diese Vorschüsse, soweit sie nicht endgültig verbraucht sind^ also -insbesondere soweit sie für Rechnung der geplanten neuen österreichischen Stationalbank bei der Oösterreisch-ungarifchen Bank gegen Abhebung des Nolengegenwertes begeben worden sind, als Unterlagen für Krcditoperationen verwendet werden, also ihre derzeitige internationale Bindung für diesen Zweck, aufzuheben und ihre Ausschüttung an etwaige Pfandgläubigrr im Falle Ser Nichtbefriodigung durch die internationalen Sanierungskredrte zuznzichm. Zusammen mit dem österreichischen Anteil an da. Liquidationsmasie der OesterreichischEgarische'n Bank verfüge die Regierung über 50 bis 55 Millionen Goldkronen, die als Grundlage kurzfälliger Geldbeschaffung beim Privatkapital dienen könnten. Da jedoch diese Smume für die UebergangSperm^e nicht ausreicht, habe die Regierung int Einvernehmen mit der Delegation des Völkerbundes Berliand'nngen mit den österreichschen Finanzinstlürten geführt, um womöglich 100 bis 130 Millionen Goldkronen aufzubringen, um damit den Mgang der Finanzperwde von Mitte Oktober bis Mr Flüssigmachung der ersten internationa.kn Kredite zu decken. Die Hälfte dieses Betrages scll durch die Begebung drei- bis sechsmonatlicher Gold: chai scheine ün Inlands aufgebracht, auf den Erträgnissen der Zolle und des Tabakmonopols sichergestM und aus den ersten Raten der internationalen Anleihe zurückgezahlt Werder. Die Finanzmstitnte haben sich bereit erklärt, den größeren Teil, d. i. 30 Millionen Goldkronen, zu übernehmen, indem sie die für die Zeichnung der Aktien der neuen Notenbank resewrerten Mittel hierfür vertvenden. Der R^st des ersten Teiles soll beim Publikum placiert werden, V-obei die Banken den Erfolg der Re-misiion garantieren wollen. Außerdem ist die Auflegung einer weiteren Anleihe kurzftiftiger Schatzscheine geplant. für die die Einzahlung in Papierkro-nen vorgesehen ist. Die Berhendlmigen mit den Banken. litte die mit bin Fmanzinstitnten schwebenden Ber» Handlungen erfahren wir '»olgendes: Die Banken haben sich über den quotenm.tßiger Anteil an der Goldkronenanleihe bereirs geeinigt. D sieben alten Großbanken übernehnien 2^» Millionen LoldlrLnen, die Verkehrsbank, die Dterkurbank und die Depositenbank eine prozentuell geringere Quote, auch die Baulenverernigung, m der die Heineren Aktienbanken zusammengeschlosien sind, sowie die Bank-^und Kommen nssirmen werden die Goldschatzsch.'in'i übeniehnien und dofsi'' Devisen hrngeben. Dagegen hat die Länderbank daß sie sich an der Goldkronenanlcih". nur dann beieingen werde, wenn dies die Anglobank tun werde Die Anglolank wieder stellte als Bedingung. daß vorerst bet ^.^mralkomnüffär bestellt und die Regierung eine bindende Zusicherung abgebe, daß die Bölkerbundanleihe zvllanL'' kcmmen werde. Die von den Banken zu übernehmenden Goldschatzscheine sollen eine siebenprozentige Verzinsung bieten und eine dreitnonatige Laufzeit haben, die jedoch auf weitere drei Monate verlängert werden kann. Außer dieser G o l danleihe. die bei den Banken ausgenommen wird, ist, wie aus dem, Motivenbericht zum Gesetzentwürfe über Kredrtoperationen hervorgeht, die Placierung einer Kronenanleihe beim Publikum geplant. Hiefür werden gleichfalls Schatzscheine mit drei- bis sechsmonatiger Laufzeit, jedoch mit achtprozentiger Verzinsung Emittiert und gleichfalls auf den Zöllen und dem Tabalmonopol sichergestellt werden. Die Einzahlung erfolgt in Danknoten und es ist die Rückzahlung der Anleihe nach Wahl in Goldfranken oder in Papierkronen vorgesehen. Das. bedeutet einen ungeheuren Vorteil für die Anleihezeichner, da ihnen eine Prämie gegen einen allfälligen Kronensturz gesichert wird, wahrend sie andererseits die Wahl haben, im Falle einer Steigerung der Krone die Rückzahlung in Kronen zu verlangen, so daßder Staat in diesem Falle den Gläubigern hochwertigere Kronen zurückzahlen müßte, üls er seinerzsit erhaltm hat. orl£. engl, von K 475 000 aufwärts, .feihe Herrengarderoben modernste u. gediegenste Qualitäten in reichster Auswahl tnorm billig. Eigenes Atelier für feine Massbesteilungen. ZahlungserleicMenmgen werden ohne Preisaufscblag gewährt* jäanist&K gescblos&ein Telephon Nr. 86-1-06