Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1331 (25.10.1922)
- Date
- 1922-10-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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HTlttf WieÜ, SHIttsodj KMM'WWmMM«.?5.'Cfio‘6rel922 ÄtoaL,Ar^sa®MTUÄBfti*: (Freie JÜd. Volksbühne) Ensemble-Oastspiel der WELNAER TRUPPE H^ute Mfttwoch den 25. Olcfobet 1922, V Ulir abend« irschbein olfcsstüclc in 4 Akten von per«: üusmerksamen Ziitnngshörer zu ckachrst. Aber dieser Absicht stand, schondie Werte des Raumes entgegen, Dep große Äonzerthaussaal Verschlingt das gesprochene Wort, nur die Gewalt moderner Tonspmchr überwindet sein Riesenmaß. — Bis zur Pause schien es, als ob aus der witzigen, launigen Saat, die die Herren Kirsch ner» F r i e b e 11, Weil! (Homunkulus) und Beda, besonders aber Fräulein W a ld o w, ausgestreut hatten, ein Erfolg erblühen sollte. Nur eine leichte Wolke der Enttäuschung ob . einiger Absagen hing über dem Saale.'Doch nach der Panse schlug die Stimmung bald um. Weder Felix D ö r m a n n noch Felix S a l ten, der eine Arbeit las, trafen den' Ton, auf den das PM-ikum gestimmt wari Zwischenrufe flogen hin und her, Rühe- und Unruhestifter überboten sich und es wurde schließlich ein Skandal, aus dein auch der schlagfertige Witz des'Homunkulus, der nmtig m die Bresche gesprungen war, kernen Ausweg wußte. Das Publikum fand ihn, .indem es sich entfernt. Es war kein „gutsitzender Frack".- f Die „Entlassung" fteigegtzbe«. Wie die J&. Z. am Mittag" mitteilt, hat daS Kammergericht im Prozeß Wilhelm de8 Z w ei ten gegen Emil Ludwig, den Verfasser des Bismarck-Dramas „Die Entlassung", <daS Recht des Dichters auf dramatische Darstellung zettgeschichtlicher Persönlichkeiten aneEnnt, das Urteil des Landgerichtes aufgehoben und die' Verbreitung des BucheS sowie die Aufführung deS Dmmas gestattet. ' Gstsenbsn-i Die KerbstmsMunq sGtapMen und Plastiken) wird deute. Mittwoch um 1! Uhr vormittags eröffne!'.! - Aeinhnrkt bei den Wilrsaerrr. Bei der gestriaen Äuf» flidriing des ^Dybuk" erschien mit anderen bekannten Künstlern und Literaten Max Beinhart und sprach sich über die Anbietungen der Truppe mit den Worten des höchsten Lobes aus. I Ei» GlMlex-JubiMirM. Donnerstag den 26. ü. «m 8 Wt abends 'stadst im Etablissement Wimverger eine groß« Feier an>3tz!ich des öOiährlgsn Mnstlerjubi'Sums'der A'tme sterr be- Wiener Kumors Pepi S t e i d l e r. statt. Die künstlerische Leitung valider Komponist Ludwm Brüder übernommen und es haben eine Reihe Kunstkrüfie und die Gesellschalt zur »edung und Förderung der Wiener Volkskunst ihr« Mitwirkung zügMk. LVl' JMfc; PreWknskcheelb«»-. für. br«i' »e«en TemM i« Dretzbnrg. Ans Prehdu r g wird ms berichtet: Die Hefiae orthodore ' Kultuxgemeinde hatte ihr 1dre beiten Plane. /für den zu errichtenden neuen Tempel der Gemeinde Preiie aus- MWtsbeMWotlgen'Sonntag"ckröffknllichtle dir Jurtz Me Ent- .schetvünq über die eiNsselaukencn Preirordeiten.'^ Den ersten Preis von 6000 tschech, K. erhi-lt der Architekt Artur Za l a t n a y ist Prrtzhurg. den zweiten Preis von 4<.0) tscdech.'K. erhielt Lür Rndoif Q u a st lse'r. während der' dritte Preis vost 2000 lchech. Ä. den Archileßtsn B r 6 l l und L « bour c z zu«Kavu wurde. Mne achtMshrige Ballettänzerin. In Paris ist dieser Tage Madame Mar i q ul tu, her berühmte'' Tanzstern am Theaterhimmel des zweiten Kaiserreiches, im 63. Lebensjahre gestorben. 65 Jahre ihres Lebens hatte die Verstorbene, die in den letzten-Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Tanzlehrerin und Ballettmeisterin in Paris hohes Ansehen gen.oß, auf der Bühne gewirkt. In. Ä geboren, war sie schon als Kind in. Paris ausgetreten und gelangte mit der Bliite der Offenbachschen Operette in den Bouffes-Parisiennes auf die' Höhe des Ruhms. Sie wirkte später in der Oper, und, nach einem kurzen Aus-, enthalt als Solotänzerin in Madrid, auf verschiedenen Pariser Bühnen, bis sie zur komischen Oper übertrat, deren Ballett sie 22 Jahre, zuletzt als Ballettmeisterin, angehörl hat. Zum letzten Male erschien Mcmqmta am 16. April 1920 auf der Bühne, und zwar bei einer Galavorstellung, die die.Komische' -Oper zum 80. Geburtstag. der' Tänzerin veranstaltet hatte. ÄttLNtaLsprsZesse in ' DerrLschlaMd. Berlin» 24. Oktober. (Tel. der „Wiener iNorMnzeitung".) Heute begann vor dem Staatsgerichtshof .als Nachspiel zum Na thenau-Prozeß die Verhandlung gegen >den Käpitänleutnant.a^,D. Wolsgang Ditrich aus Erfurt und den 'Lchrisistellex Hans Wilhelm Stein aus Burg Sckeck, die beschuldigt werü^u» den von der Polizei. verfolgten Mördern Dr. R a thena u s wissentlich Beistand ans ihrer Flucht geleistet M haben. Die. Anklage gegen Ditrich stützt sich ttn wesentlichen. auf seme^eigenen Angaben. Danach ^hat er Än 16.' Juli in Bad Käsen einen Brief von Kern erhalten, der unter Berufung auf die gemeinsame Dienstzeit Lei . der »..Äarine um einen' kam evadfchajstl'ichen Dienst bat. Kern verlangte von DttrZch fiir sich uM seinen Währten Jngenierrr Peter zwei A n z ü -g e, da sie. in großer Not feien; wenn Ditrich ihnen, nicht helfe, müßten sie sich das Leben nehmen. Der Angeklagte.Lckr, angeblich ohne sich etwas zu denken, dorn Wünsche nach' und fuhr in der folgenden Nacht mit zwei Anzügen und einem Winterrock nach Burg Saleck^wo er das »Paket niedeÄegt«». Dort wurden.die KlsidunMtncke am nächsten Morgen von der Polizei gefunden. Da auf dem Umschlagpapwr Name und Adresse'. Ditvijhs 'angegchew wavär,-erfolgt« seine Verhaftung. ' (st . '7.’.../\0-; . '• ' | * .Dr.' ©;t e i n erklärte, er Habe von der Anwesenheit ähr .beiden Mörder auf Bürg Salöck und in ^seiner. Wohnung gewutzt. Er sei Koar d-üMMtional. hgbe Wch int Jahre 1920 für die Rechtsparteien Wahlpröpag-auda.getrieben; gehör« aber keiner' polttifchen. Organisation mr und ocrabscheue den politischen Word. Erst Kotnmuüist, dann Bölkischrr. , ÄerUu. 24, Oktober. Wl. der „AZieuer ÄWgeyMluüg".) ÄüsjMchlWM Mch gemeldet: GMrtz fand vor Schwurgericht. bi« VeNhandlu-ng gegen den Wjährigkn eihsmcllig'LN Änwattsgchllfen Patrl Jansen statt, der anfangs September diese- Jahres aus politische.tt Gründert' eine Handgranate in den Saal der Mannheimer Produktenbörse geworfen hatte. Glücklicheriveise. hatte das Attentat außer Sachschaden keine weiteren Folgen. Jansen spielte in der n a t i o^ nalfozialisttschen Ä'ibetterpartei eine führende RöÜe. Alß Mitschuldige apr Attentat Warm, :«in gchrissev Schn mm, ein Bankbeamter 'namens Heinrich Fürst er Und 'der. ehemalige Uhrmacher Mast r ier antzdklagt. Als der Borsttzenbe Jausest, dir wegen Äevbvechrns ystM« . das Sprengstoffgefttz «WMagt ist, am W-lnsie der Vernehmung fvagte, ob er die Mt Hereüe» warf sich der Jnnkse Pathetisch in die Driust -Md sagte: ,Min, HeLrMMvr, Ä'war eine deutsche Tat? ' Der Angeklagte gab an, daß er, «r Antisemit wuvde. K om m u n ist war. Nicht Massenkampf, , st>Hwn Rassen kam Pf müsse die 'Parole sein. Was sein Attentat betrifft, betont er, itzaß är nur Änen SchveDhuß, ein Wa-rnüngssignc^ abgeben wollte, >damit eS die M a n st h e i rtt e r I n d e n» s ch'a ft aü der Mist nicht zu. wü tveide Md M aW de«W Volk billigere DedenSmittel echalt«, I« Wien habe ein ähnlicher. Sch^eöschutz «M die doMge Börse gut ßMrK mch die- Kurse stiLn riicht mehr Wiegen. SchlWich erklättr Jansen, daß er die Lat niemals bersuen wM. >. Die Mchststwenen'verneinten alle HchuVdfvagen-, Vst sich, aus das Verbreche«'gegen dar Sprengrivritelgefetz bezogen, be. jähten aber' die Fia^ «ttf Mbefugten Ässttz von WÄffen. Das Artell lautebe gegeü Jausd" ^uf neun Monate Gefän.gnis, ge^ev' Schümm, -auf sechs. Monate Ge-. fMGnist und .tzügen Förster..äuf xwe'i,Monats Gef ä n g n i S. BeMglrch des AngeKagten Man r i ce . kam das Gericht zur Usbwzeugung,, daß sich die Gefchwörnen zu un- Künsten deS Ängrklagten geÄi' Weü.n^-setzte'eimM'SM.M.'. Handlung.zögen ihn ast. Vo!kswiri. GesteUpett« Krone Anszahlüng Wie« An- Zürich notierst öke^ösierkeichische Hronr; st'st die Sjtirr. gestempeye Kröne. die tfchechische Krym . . . . dre Mark. , « « . »..» Agram Bukarest 7-. Sofia '.. . ... rv.'V. ., Budapest, Warschau » «EeMiursA. * Centimes. 0.0078 0.0078 17.5b M#k ZIp L.40 8.80 ( 0.0072 (00078 (17.95 { Ö. ‘0.047* ( 2-40 (3.42 (3.75 ( 0.2!7* ( 0.04V, «n SS. Okt.) Qüt 2Ü. Okt.) m 23. .OKU am 23 OKI.) am 23. Okt.) stm 23. Okt.) am 23. OKU am 23. M) am 23. Okt.) Z«-«strietMgkett i« PalSstiNL. Aus I e r« s a l e rn wird unS geMrieben: Das Departement für Handgl und Jvdtlstvie per Palöstttrensischen Zionistischen Exekutive veröffentlicht folgende Liste der Industrien, die in PÄäftlNL sofort begründet werdest könnest: 1. Fischerei und Fischkonserven äm Mittelmeer (Ga^a oder Tel AwHv); 2. Fischkonservener-eugung in Lrbevias; 8. Obst- und Gemüsekonserven (Jerusalem, Petach, Dkkwcch, Nechoboth, Gaza); - 4. Brauerei (Gaza, Jerusalern oder Tel Awiw); K.' KühlhauSanlaste (Tel Awiw); 6. Fabrikation von Wollwarren (Tel' Awiw); 7. Fabrikation von. Baumwollwaren (Tel Awiw, Haifa); 8. Tarbuschfabvikattön (Teil Awiw); 8. Erzeugung von Säcken. (Tel Awiw); 10. Erzeugung von Seilen und Stricken' (Tel Awiw); 11. Kleideittabvikatton. (Tel Awiw); 12. Erzeugung von WoSkitonetzest (Del Achkw); 13. Wäschefabrikation (Jerusalem); 14. ErWWstg väst HaütMdochteÄ (Tel Awiw); 18. Erzerrgung von Männersttrhhütest (Jerusalem); 15. Per» bereien (Jerusalems Haifa, Sässd); 17. Mzengung von Schuh- Werk (Teil Awiw); 18. MtömMl-TranSportgesellfchast (Jerusalem); -IS.- HÄKe- Mbvr^ Wn^-LÄeriaS (Tibevias); 20. HowlS und Luftkuröörte (Tel Äwiw, Hmfa--Carmel, Dafed, Jericho); 21. Kunstverlag' (JeMalÄn);^'.M'- Perlmutterfabrikatlost (Jeruprlerst); 28. FabriLatiön glastexchr Tostwave, Drainröhrsn, Kunstärttkel (Jerusessem, Tel Äwüv, Ctzädeva, Haifa, Sststach und Gaza) ( 24. Mndhölzfäbvrkativst (DA Awiw); 26. LehmziegÄ*. und Äwlch,^'/WhÄievch, Haifa; Mmach stnd^ Gaza); ,86i Mkyftn (Äl Awiw, Jerusalem,! Haifa, Dafep); 2fl.- GipSofest (Mnhämie'wder Jisr); 28.' WagestsäbÄSäMon (Tel Äwiw, Liberias); 29. Erzeugung von Zeckest! (Haifa); '80. Kalksteinbruch (Jerusalem^ Haifa, Nazareih); 31. Gandste-ckbrnch (Rischon, 8kchoboth^ Gaza); 83. Erzeugung von isoliertem elektrischem Dvayt (Tel Awiw); '34. Samen »nd. Beppackung (W Awip); 8$. Oefftntliche Bäder (Jemsalem, Tel Awiw, Jaffas'Haifa, Eaza, Hebröst); 36. Mechanische. WasDevsien (JeÄsalem, Haifa, Liberias); 37. Tablikfabrrkativn (Tel Awiw, Haifa, Äaza,-Safed); 38. Erzeuguirg von Uhren und Schmuckfachon (Jerusalem); 89. ^Erzeugung von.GpÄsaWn (Tel Äiviw oder. Jerusalem); 4Ü.^Er» Mgung vyn.PauckaievsMe»/^ (Jerusalem); . 41. Regenstich E^onnsnschirm- und Spazierstocketzeügung; 42. Erzeugung von HausgebrÄuchsgügsnständen; 43., MMgung' vmr 'Leder uswi, Es sirch serner NntersuchuugLN im Gänge, ob^ die Die DevikeEpreise. - ^. Abermattser «SAgang der Aerchsmaor,. Die B »1 ch « m a r ft ist in Zürich M-rn Werdinas 0427, (gegen 0.13'/J zchückgegpnßen und hot fomtt Listen noch yie dagew<enen Tiefstand erreicht. Die ö ft e r r e i ch i f ch « j ei it e m p e Ile Krön e ist dort unverändert geblieben, auf 0.078 wogegen A u s z a h I «st g Wien eine kleine BeffetüngrI07S (hegen 0.0072) zu verzeichnen hat'e. Die . t f ch e ch t f ch e K r o n t ermäßigte sich auf 17.65 (i^gen 17-95)..; In D e r l i n stieg-. infolge des Marksturzes in Zürich, der D o l lar auf 4397.95 (gegen 3996.95), die l f ch e ch ifachst Krone auf^ 141,60 lgegm lSi.öb) M in* bst e rr e t ch i! K d K r o n e von 5.85 auf 5.75. - Aus P r a g'wtrd eine Ermöhigung der R e i ch s M a r st Von 0.64 auf 0 61 gemeldet/ wogegen die V st e r r e i ch i f ch t Krone eine leichte Befferstng von 0.04 auf 0.0412 cmfzu, weife«,halle. v . ■ Sn A k e n fand gestern hei« Clearing stM Gummirelföck Oeperreichifch-ustgariftze Bant. In vdr gestern mster dem Borlsitze des GouvernsurS- Dr. G p i tz m ü -He r ' ist Astwesen« , heit veS Herrn StackskMckissärS avAhaltenest Sitzung Vd» Gemrcrlrates der. Oesterveichisch-ungarischLn - ^Bauk für dje österreichische GeschästsMvung wurde die geschäftliche Läge und -der. Stano der an d« Bank herantrotenoen - kommecziellen Ansprüche' einer eingehenden Crörtevung unterzogen. In der Frage der Gewährung von Bskleidnugszuschstsftn .an. die Ange- Mten-deS Instituts, fanden di« von der BanAettung gemachten VorMäge die einstiimmige Billigung des General-' rateS. Im üvrioen gelangten Gegenstände der. laufenden Gebürung zur Berchanplung. Die Kohlenförderung i« Ungarn betrug, wie uns aus ' Budapest geschrieben wird, im -ersten . Halbjahr- 1922 800.000 Waggons, gleich mn -88.000 .WaggynS mehrals gleichMtig jm "Bömchre»: Bön den geförderten,, Äohlenmengen find _: 200:00() Waggons Prima Braunkohle und 100.000 Wagons mindere' Braunkohle und Lignit. Zur' Ergänzung der. ustgenügonden . Bestän-de wurden im Jahve..lW.-WU.,H.agMB,,_PreusWK stnv t s ch e ch, i s ch.e Kohle, für vier. Milliärven Kronen.(genau ein 'Viertel der? Passiven und Ungarns Außenhandelsbilanz), eingeführt, ivahrend im ersten HMsahr 1922 36.000 Waggons Kohle für fünf Milliarden Kronen zur Einftrhr .' gelangten. ' ' Wertbriefverkehr.mit Skumanien. Das Menrmsti her Mener Kanftnanstschaft teilt mit, daß Wertbriefe nach ^Ruckä-- stien'W zu einer Wertangabe von 80 Milliösten österroichischer Kronen zulässig sind. Die Einfuhr von gestempelten, oder nicht gemalten österreichischen und ungarischen Kronen, vonrussin Rubeln jeder Ausgabe, von österreichischer, bulgarischer, tscher, türkischer und. ungarischer Kriegsanleihe. nach Mmänven ist verböten. Wertschachteln sind nicht.zulässig. Weiter« Erhöhung der Roheisenpreise in Deutschland. Di« deutschen Roheisenhöchstprsis« erfahren.infolge der 60ptvzentißrn Fvachtderteuerung und der Erhöhung der - Oktoberlöhne auf alle Liefer»rngen ab 14. Oktober folgende Erhöhung: Hämatit En-armes Stayleisen, Temperrohmsen und Ferrosiüc-ium um.1822, Gießereiroheisen 1 und ll 2477, Siegerländer Stahleisen 2002/' Spiegoleisen 2085, Gießereiroheisen Luxemburger' Qualität 2887, Ferromangan 50 Prozent und Ferromanaan 80 Prozent 2787 Mark. Dia für.bic. dvittte Dekade des" Oktobers durch Kursklausel bedingt« Aendemmg der Höchst-' preise wurde am 29. dr bekanntgegsbon. ' > ' Stabittfierung des DinarkürseS. Aus 'Belgrad' wird gemeldet: Der Gehilfe des Finanzministers. erklärte, in einer Versammlung der. Industriellen, die südslawisch« Regierung werde den Dinarkurs in Zürich mit 8 cks 9 Schweizer Centimes stabllWven, Sie sm entschlossen, dienoch verfirgbären Dollar -dazu zu verwenden. Die Einschränkung der' Einfuhr sei notwendig,gewesen, um die ausländischen Gnthabsn» die im August' noch 750 Millionen Dinar betragen hätten, her ab zu setzen. trankreichs Ein- und Ausfuhr. Nach emer Ueberficht ie Ein- und Ausfuhr Frankreichs in den ersten neim Monaten -dieses Jahres hat.sich eine Passivität der Handelsbilanz Frankreichs ergeben, die,mit 2,3 Milliarden Franken berechnet wird. Die Ein f-nh r beträgt in den ersten neun Monaten-16.520 Millionen Franken, .daZ, heißt 58 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Bor- 1«hreS;'die-Ausfuhr beträgt 14219 Millionen FraMn, das lind 618 Millionen weniger als im Vorjahre. ' v - Wiener Mrse. ' Jrn Anfangsstadium der gestrigen Börse war, noch ein^. schtvächere Haltung vorwiegend,. da die Kontermine Leerverkäüfe zur Ausführung brachte, doch trat im Verlauf« des Verkehrs «ine. entschieden freuMichere Tendenz in die Erscheinung, , hervörgernfen durch Deckungskäufe. Demzufolge wüvden die /anfänglichen Einbußen zum Teile wieder wettgemacht. Erhöhtem Interesse begegneten Südbahn-Prioritäten, dve gegenüber dem letztgemeideten Stand eiste Echöhnng von 20.000 K. anszuweipn. hatten, ferner gewannen. Couburgrktien durchs Käufe für Prager > Rechnung 22.000 K.. Auch «Lnzolne Bankenwerte waren' gefragt und höher. Dagegen büßten Skoda 19.000 K. und Salao Kohlen 65.000 K. im Kurs sin. * Im Schranken fanden in einzelnen- EffektengaLillngen Roalifationeu statt, doch gewann die freundliche Tendenz die Oberhand. D-profitierten u. a. Aussig-Teplitzec.90.000 K., Büschtiehrader lift Ä. 80.000 K., Nordhahn-200.-W' K., 'Aussig chemische 90.Q00 K., Dynamit. Nobel 250.000 K.-, JungbMlauex Spirftus .200.000 K., Berg- und.' Hüjtey 100.000 K., VeiWer Magnesit 1,450,000. K,, Bri'mner Maschinen 52.0M K„. Galftia 600.000 K. und Cosmanos 90.000. K.' K^>^.en waren einzelne -Bauwert« schwacher, ferner ,büßten.' Winische Eistn 45,000 K., PrWr Eisen 60.000 K., ' ungcir. allgem. Kohstn lOOiOOO K. jmb' Schocller Zucker 98.000 K. .ein. - : An der Nachbörse machte sich a bermals gesteigerte Nachfragenach .Südbahn-Pvioritäten, StaatLbcchn^ und Couburgaktien.geltend. : - Puf dom ist « n ten m ar -kie ergaben sich nur, geriugfügige Be-rschiobungen.;; ,Bon; Er o t c n .notierten:' Armaturen 60.000, Caro u. Jellinek j»iW bis 21.600, Eos I960 bis 2200^ Mrasnjca 32.600 b,8 34.50Ü, Steirische Kohle 25.000 bis 27.000, ^epege 40.000 bis 57M und- Erdöl 16.500 bis 18.000,