Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1320 (14.10.1922)
- Date
- 1922-10-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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”• v. ' --D-' (Beite 2 ' - Wien. Samstag auch »ft nur in einem innerlichen Abrücken, in einer Entfremdung. die sich nmnnklich'vo't-ieht» zutage treten. 4. Das Ziel der Werbung erscheint uns also in einem gcm; anderen Lichte: als die tiefgreifendste Wandlung des modernen Juden, die seilte Leöcnsgestaltüng.gänzlich beeinflussen und Um vor schwerwiegendste? Eittscheidllngen stellen soll; hier liegt ihr sittlicher Wert uub ihre praktische Bedeutung für dassoziale Leben unserer Zeit, wer dies nicht erkennt, kann oder - will ihr nicht Gerechtigkeit widerfahren Dssem, eignet sich demnach nicht für die verantwcrtilngsvolle Rolle ihres Vorkämpfers. Wir,-müssen trach-cn, die Verhältnisse zu erfassen, unter denen ,der dein Einfluß der Assimilation unterliegende Jude steht, und ihnen unsere,'Michelunpassen, ,Wu.Ae Hei-^ . lung hateine richtige Diagnose zur Voraussetzitng. Nichts irriger und weniger moralisch als der Versuch, viesen läuternden und veriöhnen>den Schritt.dem. einzelnen zu verheimlichen, seine Nückkcbr zum - alten Volkstum zu einem . alltäglichen gesellsihästlicheu Vorgang zu/degradieren, tobe eS haute, freilich ohne echten-Erfolg,-geschieht.- - 1 - Nicht durch ein primitives Muhmen der geselli«»'oder kmlstlerischen Attrcrktioiren, die vorläufig die Darmetungell nicht erreichen werden, au, die das jüdische Großstadtpublikum' , gewöhnt ist (das Forum, das seit Jahrzehnten ausschlaggebend ist für die erlesensten Höhepunkte kulturellen- Lebens!),' mich nicht durch die Darstellung der aufopfernden Tätigkeit unserer Mandatare (an. denen mit ,, Selbstverständlichkeit die gesamte jüdische Bevölkerung, also auch unsere verbissensten Gegner, ohnehin partizipieren), kann bei ruhiger Ueberlegung irgendein dauernder- Erfolg von geschichtlich berücksichtigungswerter Größe gewährleistet iverdeü. Denn die Assimilation hat ihre Anhänger gelehrt, sich selbst und ohne gemeinschaftliche Hilfe den Lebensweg,zu bahnen und möglichst angenehm zu gestalten. Wollen wix heraus aus-den dumpfen Vereinslokalen und dje Rolle übernehmen, die dein Mischen Nationalismus nach innerem Werte und äußerer Bedeutung zweifelsohne geschicht- . lich zu kommt, so dür fen wir fortan den Faktor nicht gänzlich ignorieren, dessen Urteil maßgebend ist für die Lebensgestalnmg der Majorität der jüdischcy. Bevölkerung: die rrichtjüy^sche Umgebung. , - Die Assimilation gravitiert nach dem bestmöglichen Urteil der Umgebung, das heißt, der assimilierte Jude, an den sich unsere Werbung richtet, lebt' so, wie er trotz aller Anfeindungen der Gegenwart doch noch am ehesten den Beifall seiner, Umgebung zu erhalten vermeint) es ist nun eine gegebene Tatsache, daß die dem Juden durch das allgemeine jlrteil zugebilligte Lebensführung die der Assimilation ist: überall, selbst in .den Pogromländern,' wo der schärfste Rassenantisemitismus dominiert, können wir. eine, wenn auch nur um Nuancen günstigere. Beurteilung und Bej Handlung dieses Weges konstatieren. j Hier muß' unsere,Häügheit einsetzen: der Versuch .einer j Verständigungspolitik ist heute. utopisch, . etwas ganz anderes aber ist der Versuch einer rel at i o e n Besser st e l lu.n g unserer Bewegung gegenüber' der Assimilation in' der öffentlichen Meinung; die Rolle, die diese heute noch.zu Unrecht cinnimmt — denn ihre faktische Begünstigung steht ja im sch« rfsten Gegensatz zu den Programmen unserer Umgebung — gebührt dem jüdischen Nationalismus, der allein in sich die Werte birgt, die dereinst 31$ einer Verständigung zu führen, die heute schon mit vielen Würdelosigkeiten und Schäden der Assimilation aufznräumen vermögen. Niemals kann es gelangen, den geschichtlichen Prozeß deS Rückströmensder Juden zum-alten Volkstum zu bewerkstelligen, wann uian ihn Nicht eben als geschichtlichen Prozeß, mit ollen Voraussetzungen-und -KowequenM eines solchen würdigt und einsieht, daß Naturell und Situation der jüdischen Mehrheit sie stets verhindern werden, „gegen den Strom zu'schwimmen". Aufklärung der breitesten Schich:n der Bevölkerung üb'.r Wesen, Ziele und Mittel des jüdischLN Nationalismus ist eine Nicht mehr' auszufchiebende Pflicht unserer Bewegung (denn im entlegensten Tal wird alltäglich.jeder Bauernknecht und jkdes alte Weiblein in tendenziösester Weise über die Judenfrage informiert, und auch ihr' llri-il tragt dann bei zur B»- handüng dieses Problems überhaa;:;, abgesehen davon, daß wir zu vielen Juden aus andere Art gar nicht Vordringen können'.'); sie ist -essentielle und'-dringlichste Voraussetzung der Beeinflussung-- assimilatorischer Psyche. Vt»- niemals das tun wird, was bloß ihr selbst nützlich und chrenwert dünkt, sondern d'e ihrem inneren Wesen nach ss cts '0 laviert, wie es 'hr Urteil (oder Vorurteil) der Welt siineren werden. Wer dieS verkennt, will-den Mönchen Nationalismu-S schä-' digen oder ist unfähig, über ihn zu urteilen. j Oesterreich. Der FirrattzplaN. (i>e st er n erschienen auf Einladung des Finanzministers Seg ur die Vertreter der Mehr h eit s pa r te ie n im Fincmzmimsteriwn, um zmn erstenmal e'vm eingehendere Darlegung über den neuen F inanz Plan, der in der nächsten Woche mit der provisovifchen Deilegation 5>e§ Völkerbnndrates zu beraten sein wird, entgegenzunehmen. An det Besprechung nahruen teil: Der Butldeskanzlernamens der Christlichsozialen Partei Vizekanzler a. D. F'i n k und die -Abgeordneten Mtklas mch Hernl, namens der . Grpßdieut s chen Volkspartei - Präsident Dr. Dinghofer- und' 'die Abgeordneten P a.u l h und C l e s s i n, für die Deutsche Bauernpartei Abgeordneter Dr. Schönbatut,- außerdem Gouverneur Dr. Spi tzmül l e r, Minister ,fli D. Dr. G rim m, Sektionschef Dx. Schwär zwald Md WlüsttwiÄrüt a/ D.iDri'Ut-Ä-it'rt-ekS. ' : Die parlamruLarijche-.BehandlmrA Ler . . ' Genfer LtorrÄMtioV.... > - Drr vom Natwnalrät am Donnerstag zur Beratung.' dZe^Genjer BeregKaLMey .GWesetzte SMerauMM hat Wiener ÄkorgMWtz»;»«. 14. Oktober 1922 Nr. E f Jf _ Düs deÄtschvölAsche Schrifttum. Berlins 12. Oktober.^(J. E. B.)"BevorBisch''Ae.Ber-' Handlungen gegeir die Mörder und Verschwörer im Rathenau-Prozeß vor dem Reichsgerichtshof zu, .Leipzig zu Ende geführt,sind, zieht die deutsche demokratische, Presse - die politische Bilanz dieses Prozesses und kömmt einmütig zu dein Schlüsse, 'daß einzig und allein die schrankenlose anttsemitksche. Agitation»'derdeutschvöllischen Gruppen und Zeitungen die Atmosphäre des Mordes vor- Lereitet hat. Einen, grWn Eistflutz. auf. die Eripeckung d^r Mördinstir^te Unter' der' Aütschvölkischen Jugend schreibt die demokratische Presse ikx ungeheuren Verbreitung des berüchtigten Payrphlets ),Die Weisen von- Zion" in Deutschland zu und sie weisen nochmals auf L ü d e n d 0 r f f und ändere -Führer der rechten Parteien als diejenigen hin, die dadurch, daß sie' eine so offenbar unsinnige Fälschung, wie das gewnnte Buch, in ihren Schriften und Reden als ernste Quelle zitierten, der Jitgend ein böses Beispiel der Begriffsverwirrung gaben. Aus der Hochflut der deutschvölkischen Schriften der letzten Monate zitieren die Blätter, eine große Anzahl Stellen, die direkt zu einer' Ausrottungsaktiyn gegen - die Juden auffordern. In einer der Zeitbroschüren des sogenannten deutschen Volkes rat es in Leipzig heißt es z. B.: „Macht ganze Arbeit mit den Juden,, Bestien reizt man nicht, man tötet sie!" In einem Flugblatt der -Deutschen Vereinigung für Volksg e f u njb u n g heißt es mit Bezug auf die Juden: „A u f zur Tötung, auf zum offenen Kampf gegen die Blutsauger". In einem von derselben Vereinigung verbreiteten Gedicht wird „allen Judasbrüdern" ein „rote^ Tag angekündigt, an dem. sie „wie tolle Hunde niedergeschlagen werden". Einer der engsten Mitarbeiter des Kapitäns Eh'rhardt, des Leiters der Organisation Consul schrieb an den Adjutanten Ehrhardts, Hauptnmnn Berthold: „Hoffentlich vergißt der konrmende Diktator nicht, die - Jüttrn.sür vogelfrei. zu erklären. Eine Nacht genügt, um diese Hunde auszurotten.-Ich habe hier schon eine schwarze ' Liste angefangen, damit auch die.„Richtigen" tötgeschlagen werden." Die Zeitungenweisen no-ch, daß die.Aufstellung solcher „schwarzer ListtzH." iy. verschiedenen .Städten, besonders in Bayern vorgenommen, wurde, Bielbeachtet wird auch ein Artikel des Verfechters des sogenannten wissenschaftlichen Antisemitismus Theodor F rr tf ch in der. letzten Rümmer der Zertschrfft „Der Hammer", in welchem ausgeführt wird, man müsse gegen die. Juden verfahren, wie der Arzt gegenüber dem Bandwurmleiden seiner Patienten: Man müsse den Bandwurm töten u nd aus stoßen. Der vor kurzem aus der deuischnationalen Partei ausgetretene ehemalige. Minister und jetzige Reich^agsabgeordnete Prof. Dr. Düringer veröffentlicht in dem Organ der Deutschen Volkspartei „Die Z ei eine scharfe Polemik gegen die Kvmpftsweise des Grafen Westarp und anderer deutschyationaser Führer gegen die Juden, die er als sehr schädigend für Deutschlands außenpolitische Position bezeichnet. Prof. Düringer fragt, welche positiven Resultate sich Graf Westarp von seinem in der letzten Zeit angekündigtem verschärften Kampf gegen die politische, wirtschaftliche und gesellschüstliche Stellung des Judentums verspricht, „gerade jetzt, wo das deutsche Volk nicht nur um seine politische, sondern ' auch um seine wirtschaftliche. Existenz mjt seinen äußeren Feinden auf Leben und Tod zu ringön hat, gsvade . jetzt, wo an einer Wiederherstellung unseres internaüonalen Kredites und unserer Wirtschaft im Verhältnisse zmn Ausland gar nicht zw denken ist ohne Mitwirkmg des jüdischen Kapitals und der mit ihm verknüpften-intelleLtUellen -Kräfte." Prof. Düringer schreibt weiter: „Meines Erachtens ist ein solcher innerer Kampf niemals' so unzeitgemäß, den Interessen des Vaterlandes so direkt zuwiderlaufend-gewesen als in dem gegenwärtigen Zeitpunkt." Der Prezetz gegen die Rathenau- Mörder. Leipzig,. 13. Oktobers (Tel. der „Wr. Morgenztg.")' Gegen den Mörder Rathenaus Werner T e ch 0 w dürfte kein T o.d e sm r t e i l gefällt werden. Ein solches erfordert eine drei Viertel Majorität des Gerichtshofes, somit von den neun Richtern des Staatsgerichtshofes milldestens sieben.. Bei der Diskussion innerhalb des Staatsgerichtshofes zeigte es sich, daß mindestens drei Richter gegen ein^ Todesurteil stimmen würden. . .> Das Urteil dürfte voraussichtlich morgen (Samstags verkündigt werden/ Berliu, 13. Oktober. (Wolfs.) Der Oberreichsanwalt erklärte: In der neuen' Aussage Techows liegt das Geständnis, daß er am Samstag wußte, daß es. sich um keine js)robefahrt handle. Auch ich gehe davon aus, daß der Mittäter sich des Ernstes der Tat bewußt sein muß, und Techow war sich dessen bewitßt. Der Verteidiger Dr. Grewing beantragt die sofortige Haftentlassung Ilse man ns, da von Beihilfe keine Rede fein könne. Der Gerichtshof zieht sich zur ^Beratung über diesen Antrag zurüÄ. Nach anderthalbstiindiger Beratung perküttbei der Vorsitzende das Ergebnis.'Das Gericht habe in.Erwägung gezogen, da es nicht möglich sei, die Handluttgsweise Jlfemänns vorweg zu beurteilem Es sei deshalb nicht-in der-Lage,, jetzt in eingehender Beratung'über Jlsemann allein zu. verhandeln . und müsse den Antrag ablehnen. . Die Muttek Rathenaus an die Mutter Techows. Berlin, 13. Oktober. Wie die Blätter melden, verlas am Schluß, der heutigen Vormittagsverhandlung des Prozesses gegen die Mörder Ratheicaus Justizrat Hahn einen Brief Frau Rathenatts an die Mutter Techows, worin es heißt: In namenslosem Schnrerz reiche ich Jhnört, bcr ärmsten aller Frauen, die Hand. Sagen Sie Ihrem Sohn, daß ich ihm im Namen und Gerste des Ermordeten verzeihe, wie Gott ihm verzeihen möge, wenn er vor der irdischen Gerechtigkeit ein volles, offenes Geständnis äblegt und vor der göttlichen bereut! Hätte er meitten Sohn gekannt, den edelsten.Menschen, denn die Erde trug, so hätte er eher die Mordwaffe auf sich selbst als auf ihn gerichtet. Mögen diese Worte Ihrer Seele den Frieden geben! sich gestern konstituiert un^ den Präsidenten Dr. W e i skirchner zum Obmann, die beiden anderen Präsidenten zu Stellvertretem gewählt. Präsident Seitz hat die Wahl nicht angenommen, weil' seine' Partei die Obmamrstelle für sich reklamierte, mit diesem Verlangen aber in der Minderheit blieb. Während im Sonderausschuß die verschärfte Opposition der Sozialdemokraten nur in dem Geplänkel dor der Obmannwah! in Erscheinung trat, zeigte sich die geänderte Taktik der Partei im Finanz- und Budgetausschuß in deut-- licher c Weife, und Präsident.S e i tz kündigte ziemlich.unverhüllt an, daß von nun au sowohl in den Ausschüssen als -auch im Plenirm mit dem größten Wid'evstmrd der Opposition zu. rechnen sein werde.. .. - Dss Eher'echt im' Bttrgenlsnd.- Der burgenländssche Landtag hat in seiner-Sitzung vom 12. .Oktober mit den Stirmnen der sozialdsmokrairschen, großdetttschön und bauernbündlerischen gegen die der christlichfozialen Abgccrdo/ren den Beschluß' gefaßt, die ungarischen Gesetze über das' Eherecht (Migatorische Zivilehe) auch über den 31. Dezember 1923 hinaus m Kwft zu belassen. — Die ChristlichsozialeU wollen in einer für Donnerstageinberufenen Sitzung der GesamtParteileiAug zu "der Sache "Stellung nehmen. . Die' aULLtschech^che. - ■ . Das Wiener Organ der.'Großdmtschen veröffentlicht gestern eine Ansfovdempig-der Deut scheu Nationals 0 z i a l i st e n zur Störung einer für den. 16. Oktober an-' . gesetzten ' tschechischen Versammlung, vor dem Rathaus. : Weiters' tim mff'Me 'MÄ.-Wö.'bÄt in der Hofbürg statt^' findende tschcchische Wohltätigkeitsvepaustaltilmg'' äufmerkfam Macht. — Wir hoffen,^'Mß die, Regrevgtzg und die^ Wiener Behördenda-s. chve'.^.'tim-werfalt,^ bic':.tfe|ntiblllö«' uische. Bersammlüngssrechvit" vor diöfer Pogromgeselljchaft m Wßen. . > . ' ‘ Tschecho - Slowakei. Der GrUberrftreik in MLhTifch-Oftrau. Präg, 13. Oktober. (Tsch. P. B.) Die gestern im Ministerium für öffentliche Arbeiten begonnenen VerhaMungeN zwischen Unternchmem und Arbeitern im 'Ostran-Karwiner-Jndustriegebiel wurden'heute fortgesetzt und-datiern 'zur Stunde noch an. Wie verlautet, nehmen sie einen günstigen Verlaust Polen. Die jLdisch-uationalen Wlrh!ka!.drda' turen in Oftgllttzien. Lemberg, 12. Oktober. (Tel. der „Wr. Margenztg.") Der WahMock der Vereinigten jüdisch-nationalen Parteien veröffentlichtin der „Chwila" die Kandidatenlisten in ben einzelnen Wahlkreisen Ostgaliziens. In allen Wahlbezirken figuriert Dr.'Leon Reich als.Listenführer,, an zweiter Stelle kandidieren .im Wahlbezirk Letnberg-Stadt Dr. David S ch r e i b.e r, in Strhj-Drohobyez Dr.. Michael Ringel, Przemhsl-Sanok..Redakteur Moses Frostig, Tarnopol- ' Ezortfow-Buczacz.. Dr. Bernard Hausner,. Sambor Rabbiner Aron L e w i n, Zloczow-Brody-Brzezarty der Abgeordnete des ehenmligen' österreichischen Parlaments Heinrich R e iz e s,-dessen Kandidawrmit Rücksicht auf seine; großen Verdienste um die Flüchtlingsfürsorge während Des .Krieges mit. Genugtmrng zur Kenntnis genommen iuuröe. - In 6m Senat kandidieren in der Woiwodschaft Lenrberg?Pros. Dr. Bienenstock, in.Tarnopol Dr; Michael Ringel!als Listenführeri Hon den übrigen Mndidäteü wären zu i erwähnen:. - RHxrktenr Dr. Heinrich R 0 Kma r i n, Dr. ' Emil-- Somm el st ei n,: Dr. . S rlb e rs ch ei n, dev , Vertreter^ dev- KänfM-irnschasl ' Ei.se ust L i n und die Leiterin 'der.Zionistischen Fwumrorganijatwn .Frau Ros» LSNMergNL--Me.lLex,..