Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1319 (13.10.1922)
- Date
- 1922-10-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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' V t' ' * ' ' V/ .t'Mtfrff}1 ,;M'' " ■sm-iw -,-l>,ijfl..l.iafcfi.^. Sie CNnmdjeitben Uwg«tn MantastvÄr. ' MS Budapest Wird MS «Wir Matt getvöhnt eS sich Wv allmählich ab, Re unMiWn Richter als unerWWig bott Men pölitifchen Einflüsiett attsitWtt und Wie NM ßum HWichnäkioMeN MB geholt, Met sich aüch, solange es geht, bet diesen Gerichten sein Recht zu AcheN.BesoMrs, wenn evallen Grüttd chatte, den Schutz ver Gerichte gegen die EttvacheNben Ingarn anzurufen. Bei den ungarischen Richtern sinden cheute nur die Erwachenden Ungarn Schütz. Diese traurige Erfahrung wurde in der ketzteik Äoche durch zwei Prozesse.erörtert. In dem ^ineN träten die Erwachenden Ungarn mit einer Bevleüm- Vuugsktäge gegen die RedNtion.des „Az Est" /«ns, die (wie gemeldet) ein strenges Urteil über sich ergehen lassen mußte. In dem zweiten Falle hat ein Jude, gegen, ertt antisemitisches Blatt -die Erpressungsklage angestrebt. Im Februar vorigen Jahres Nämlich erschienen in der antisemitischen Mittvgszeitung ^„Birradat", über dessen Einstellung vor einigen Lagen berichtet'wurde, heftige Angriffe gegen den Jutvelier Leo,ZrPpey dem der Vorwurf gemacht wurde, es sei ihm als Juden gelungen, eine Gewerbelizenz, die ihm nicht zukäme, durch Protektion des ehemaligen Ministerpräsidenten Hus.zar zu erlangen^ Nach Erscheinen dieser Artikels meldete sich der Buchhalter des genannten Blattes-, Karl Grub er, bei dem Juwelier und riet ihm, sich zwecks Abwehr der gegenihn eingelöteten Kampagne.mit vem Volkswirtfchaftlj.ijchen Redaikteur des Blattes, Arpad Pallas, ins Einvernehmen zu setzett. Zipper trat nun mit Pallos in Verbindung, dev sich erbötig niachte, die Angriffe einstellen zu lassen, wenn Zipper 'den Betrag von einer Mllion Kronen erlegen' wolle, wofür man ihm Aktien des „Birradat" geben würde. Der Juwelier verabredete unter dem Vorwand, dtttz er dett Betrüg zu hoch -finde,, «ine zweite Unterredung Mit Pallos. BÄ dieser zweiten Unterredung, die von zwei Kriminalbeamten belauscht wurde, bemerkte Pallos, als sich - Zipptzr weigerte, d'ie Million zu zahlen, die Angelegenheit werde auch in der Nationalversammlung zur Erörterung'getingen. Auf Grund des Berichtes der Kriminalbeamten würde sowohl gegen G r u b e r, als auch gegen PA l I o s das Bechthren wegen des Verbrechens der v e rsuchten Erpressung eingelertet. Da Grnber mittlerweile aus Ättgam verschwand, wurde die Häsiptberhandluttg nur gegen Pallos durchgeführt. Mch Verlesung der Artikel und. der Aussage Zippers und nach Einöernahnie .eines Detektivs, der die Aussage Zippers vollinhaltlich bestätigte, verkündete m;SenatSpräMnt Peter Böth das Urteil, demgemäß Pallas von der gegen ihn erhobenen Anklage freigefpt/öchen. würde. PaM Wort zu den Gäulen M chÄMchüäMälenMWr Das genügt. ' Dolkswirt. Gestempette -kröne Auszahlüng Wien SU Zürich Uokierie die vjterreichifche Krön:... die Ssterr. gestempelte Krone. die tschechische Krone . . . . die Markt . . . . . . . Agram.. . . . . Bukarest ........ Svfiä » , . Budapest Warschau.. <> $ —.CHIfS Crntitnes. -*.0070 am 11. Okt.) am i l. OKt.) äm 11. Okt.) am 11. Okt.) am 11. Okt.) am 11. Okt.) am 11. Ökt.) am 11. Okt.) am 11^ Skt.) 0.0078 118.18 0.22 2.05V# 3.35 C.051/, ( 0.007, (18.35 ( 0.19V# ( 2.03% ( 3.42 ( 3 45 ( 0.21 ( 0.05% Matz«üh«e» gegen die Devisenspekulation in GekttHlMo. Der katastrophalem Rückgang des Markkurses hat die deutsche RegittWg veranlaßt, zum Schützender Währung Maßnahmen gegen die Devisenspekulation zu treffen und eine Verordnung zu. erlassen, die den Verkehr mit ausländischen Zahlungsmitteln erheblich eiüschränkt. Deutschland betritt hiermit den Weg, der ihm von dem über .reichere Jnflationserfahvungen vevfügetwerr Oesterreich gewiesen wurde, und es bleibt.abzuwarteN, ob ihm dqbei größere Erfolge beschieden sein werden als uns. Alle ,diese Maßnahmen, die die Schuld an dem Währungsverfall der Spekulation zuschreiben,, kranken daran, Aß sie sich an die Symptome des.Nebels haltenstatt es an der Wurzel zu treffen. Diese liegt aber in dem schwindenden Vertrauen der Bevölkerung zur heimischen Währung, welches Miß-, trauen wieder durch den fortgesetzten Notendruck hervorgerusen wird. Die deutsche PapiergelÄprodUktion hat in der letzten Zeit beängstigende Formen ängenontMen und parallel damit traten, auf. den deutschen DeviseNMärkien jette Panikerscheinungen auf, die wir in^ HMMMwieße^' holt erlebt haben. Die deutschen Maßnahmen gegen die Devisenspekulation sind sehr schärst und suchen ganze Arbeit zu leisten, was schon daraus hervorgeht, daß das Verbot der Forderung oder Annahme von Zahlungen in ausländischen Zahlungsmitteln bei Jnlandsgeschästen, sowie die Preiserstellung im KleinhandelsverkMs. auf Grundlage einer ausländischen Währung an Re Spitze der Verordnung gestellt wurde und es hestLhtkeinZMM/däß^dtt deutschen Behörden auf die Einhaltung der ÄMschMen mit aller Energie hinärbeiten werdem lieber die deutschen Maß- Minnen gegen die Devisenspekulation berichtet folgende Berlin, 12: 'Oktober. ,Eine morgen in Ärgst tretende Der- .. ittg des Reichspräsidenten voxbietet auf Grund.des Artikels 48 der deutschen Rvichsvevfasfung die Fordernng vder die Annahme von Zahlungen!n ausl ä N d i f ch e n Z ah lungs mitte ln bei Jillandgeschäften sowie im Kleinhandelsverkauf die Preiserstellunz in inländischen Zahlungsmitteln auf Gmuchlage einer MiSläMschm Währung. Der Erwerb ausländischer Zahlungsmittel ist nur Nach Horheriger Grnehtnigung der Priifungsstelle' zulässig, in. deren Bezirk der Auftraggeber seine gewerbliche Niederlassung, seinen 'Wohnsitz ode-t Aufenthaltsort hat. Der GerHmigUttg be-darf es nicht, wenn der Auftvag von - der Reichsbank, von Banken oder Bankiers, von Personen ^vder Persottenvereinigungen erteilt ist, .die im Handels- oder Ot» uossenschaftsvegW eingeirGnsind, und die zuständtze Handelskammer eine Bescheinigung darüber erteilt hat, daß ihr geweMcher Betrkb regelmäßig Geschäfte mit sich bringt, gu deren Abwicklung Zahlungett an das Ausland Notwendig sind. Banken und Bankiers dürfen Verkaufsgeschäfie^ Über ausländische Zahlungsmittel nur abschUeßen, wenn sie sich über die Person des Antragstellers vergewissert haben.. Der Auftraggeber Hat vor oder bdi Abschluß deS ^vschäfies Belege viuzureichen, aus denen Nmne, Stand, Gewerbe, Niederlassung, Wohnsitz, Gegenstand des Geschäftes Und, soweit es sich um Erwerb von ausländischen Zahlungsmitteln handelt, der V e rw endnngsz'weck ersichtlich sind, Ergibt die Prüfung, daß -die. ausländischen Zahlungsmittel zu archeren als den znlässigen Zwecken erworben ober verwendet worden sind, so kann die hieMr bestimmte Stelle entscheiden, daß Mesem Erwerber künftighin ausländische Zahlungsmittel nur nach vorheriger. Genehmigung dev zustälwigen Prüfungsstelle abgegeben werden dürfen. Geschäfte, die entgegen dem Verbot abgeschlossen werden» sind Nichtig., Die festgesetzten Strafen sind G e f ä n tz n i s bis zu drei Jahren und Geldbußen in der Höhe des Ein- bis Zchnfächen des Wertes . der ausländischen Zehlungsmittel öder feilte*- dieser Strafen. Sie treffen auch. Inhaber von Bankgeschäften, deren gesetzliche .Vertretet und. A.ngefiellten,' wenn, sie ViöMtzlich .ausländische. Zahlungsmittel ohne vdrherige Genehmigung der zuständigen Reichsbankanstalt abgsben. In leichteren Fällen kann eine gerinaere Äs die zu.- . lässige' Wndeststmse verhängt. werden. Wer, die Tat fühvlassrg begeht,-wird mit Geldbußen bis zMn Fünffachen des Wertesder ausländischen Zahlungsmittel bestraft. Bei vorsätzlichem ZutMderhandeln sind die ausländischen Zahlungsniittel, auf die sich die strafbare Handlung ■ 'besieht, z ug u u st e n des Rei.ch es cinzuziLhen, sofern sie einem Täter oder Teiluehmer gehören. Wer vMatzlich oder fahrlässig die. vorgeschrioLenen Angaben uNvöllHaUdig oder faksch Macht,oder die von ihm geförderten Auskünfte nicht, nicht innerhalb der gesetzlichen Frist oher falsch angi-bt, wird mit'Geldbuße .bis. zu einer- Million Mar! bestraft. , v F1u»«,KMtrvllt"»«tzDe»isekbe«irt<- ■ ftfittfiuii#. Le« Gtandpünkt der Kaufmaunschaft. .llnter.dem Vorsitze des Präsidenten K0tnel Spitzer fand am Dienstageine Versammlung des Gremtalrateh Mr Wiiener Kaufmannschaft statt, die sich mit der Kreditaktion der Regierung und der Fratze der DMsMbLw!rtschrftung befaßte. Präsident'.Körnet Spitzer betonte einleitend, daß, so drückend mrch 'Äe. Beschlüsse der. Genfer Konfevenz für unsere staatliche und wirtschaftliche SelbständiMit seien, MN zngeiben müsse, daß neben den RückwiMngen des FrledettSveriwges auch die staatliche Mißwirtschaft einen Großteil der Schuld an unserer heutigen Zwangslage habe." Trotz -der bedauerlichen Eingriffe' des Auslandes in unser WiÄschästslMn bestehe dir * Hoffnung, daß durch die GetM)vUNg der Kredite und die vom BWevbuud' verlautzte Reform der staatlichen Verwaltung der Weg beschritten werde, hn zu besseren Lebensbedingungen führen, wird. r . , Auf eine dringende Anfrage des GMialrates Edmund .H a.ck.e.t, was das Präsidium anläßlich der vom fvanzÜslscheN HandelsmiuisteMm 'ergangstten .Warnung vor Geschäften' mit österreichischett KaufleutM zum Schütze der heimischen -Kaufmannschäft vorgeköhvt habe, erklärte der erste Sekretär' Doktor B r i cht a,- daß dieser Meldutttz,. tvotz jbcö inMschen seitens der Politischen Korrespondenz verbreiteten Dementis, tatsächlich ein Bericht dis fvaüsöftschm. HandMättaches zugrunde, liege, worin im Hinblick auf die österreichische Devisenordnung^ hdn französischen Firmen das Maxijnptn an Bötsicht >im Verkehr ynt Oeftevreich'. empföhlen wivde. Cs erwecke übrigens den Anschein,' als ob die Devisenbewirtschaftung dazu benützt Wirde, um die Einfuhr gewisser Waren, für die man Einfuhrverbote ,<m8 poMscheu und sonstigen Gründen nicht zu erlassen wagt, Leispielsweifö für Sch uhe aus Deutschland, die dort mi Mehr als 20 Prozent billiger sind, durch . Verweigerung vpn Devisen zu verhindern. ' ''' ' ' ' . ' In-der darauffolgenden Debatte sind meEwüvdige. Börgänge^zur Sprache gebracht , worden, die die MfUerksnmkett der weitestes^OeffetttlichkLit Mrdienen. So-' erzählte Gremialvat Heinrich EichstErg, daß die. Wwetgevuntz de-r Dovisiu.' für die Einsühr von pvimä amerikänischem Mehl Nntar 8000 K. nud lscheMchem KochMchl von 4160 K. deshalb erfolgt sei,- 'da- .mit -der 'Miterverkauf: /der zu höheren PrelM '.auge-schaffwü BbrrLte ^der. ösferMchlscheu GetreideanftM und der sonsttgen ' Privildgierken GrvßfirmÄt gesichert wird. Selbst das Angebot aüsländlscher Firmen, die Bezahlung-in österreichischen -Krönen zu ükzeptieren, Mit der Bedingung, dieseM Mchlästde ^..verwerten,'sei Hgewieseü worden. wäre -iu- Äer Lage Mvesen, vsrzÜgiW Salam i um- 88.000 - ^voNiN auf den Markt zu hMgLn» UMn Nicht dürch die De«-, zvgepuugW.MiseNttrM; so tzestKseu-WäiM M der ^«kaWWSMf VyM K.M Men kam-M.DMWWMg ftrMckÜtzeiMe, chleE M Vveik van 1SM) K. M Schock Me chMve». könmn 'mb. JB: Oktober 1922 ■ " Leur 7 ' wofür heute 17.000 K. bezahlt werden, sei mit der Begründung abgewies-eU worden,.daß-Quargeln k-c in Bedarfsgegenstand feien. Grewialrät Siegfried Oppenheim stellte fest,' daß -die Deviseuzeuträle Devise.nansüchen für Zahnbürsten un.d Kämme 'mitder Begründung »Mtbchrlicher Badarfsartttel" qpweist. GreMiÄvat Direktor'Karl Drey verwies darauf, daß die Devisenbewirtschaftmrg dazu geführt habe, daß ausländische Firmen anständige iuläudische Firmen gekbüK halben, Weil diese durch die Zustände in der Devisenzenivale außerstchdbe waren, ihvm Ausliüudsverpflichtungcn . nächzü- Eommen. Gremiälrat Hans Zeil-lhofor krMsievte in scharfen Worten , das Borgehen der Deviseuzeuträle, welche die Eiuröichnngen der Kaufmannschaft nicht nur abweist, sondern die Ablöhnungen dazu benützt, Um zu e r f o r s ch e u, o b d t e V aluten N i ch 1 e t w a im freien Berkehr beschafft worden seien und dann das Strafverfahren gegen diese Kaufleute einleitet. Präsident Spitzer führte in seinen Schlußworten aus, daß die Debatte wieder die Argmuente für die >,bisher vom Präsidium vertretene Fordenmg nach Mschaffung der. Devisenbewirtschaftung um ein hedeutcnldes bereichert habe. Es wevde nicht erinangeln, allen kompetenten RegievnngssteÜ-ctt die ArgUnwnte und die Schäden der Devisenbewirtschaftung, neuerlich vor Außen zu führen. Die Deviserwewivtschaftnng sei seinerzeit als zeitlich begrenzt bis zum Inkrafttreten der Notenbank bezeichnet worden und es gehe mcht an, wegen der Verzögerung auf diesem Gebiete die ganze Wirtschaft stillzulegen. Die g«d«striekrise i» »er Tschtcho« S!o«aLei. Der Sekretär des Prager JndustrielleMtndeS Doktor Hodae beschäftigt sich in dm Brünner Md. N-ovinh" in' einem längeren Artikel mit-der Krise der ffchecho-slvwMschen Industrie. Hodac erklärt, daß es zu, der Krise höchftwahrschLiu-. lich auch oW der plötzlichen Steigerung dcr Tschechokrone gökvmmen Wäre, da die Produktionskosten zu hoch wären und. noch durch hohe Steuersätze Verschärft wurden. Cs ist sicher, daß es sich IN der Tschecho-Slowafti um eine Absatzköife Nicht' hüMlt und darum die Mglichkett einer Deflations- Politik gegeben'ist. -Hodac weist auch auf ähnliche Erscheinnngen in'der Schweiz und-in Amerika hin Und erklärt, lhaß so wie die Preise der laNdwivtschaftlichen Produkte auch -die Preist der JüdustrieerMßttisie abgebaut werden, müsse«. Diese Aktion sei in vpllem Zuge. Und habe nur in Preß bürg zu einem Streik geführt, der aber KU ungunsten der Streikenden bavd entschieden war. Jit der Glasindustrie wurde bereits eine Preis- ■ reduttwn voü 20 bis.Pvozeüt, in der.Textilindustr'l.e Um 20 bis 80 Prozent, in der Spiritus Industrie, um 18 Prozent, in der Branindustri.eAni 13 Prozmt, in der Maschinen in d u st r i e um 20 bis 30 Prozent vorgeüom-' Men. Diese PrsisermäßigUNgen sind rcher nicht das-Ergebnis, einer arbeiterfeindlichen Tendenz, sondern -die Konsequenz der Mrtschnft8pMik, M der sich die- Tskhecho-SloWaLei schon N» . Jahve 1919 eÄWosien HM. , Die Mttwickiinng bringt selbstverständlich für . gewisie Kreise große Schäden, sie werden MV unnötig anfgebauscht. Die^ Zahl der Arbeitslosen beträgt nicht 600.000, sondern nur E000. Die Me-libüngen über die AvbeitsLinstellung.sämtlichcv PSrzellaNWriken find unwahr, da nur fünf FaLrikm die Arbeit ein stellten, während me-änderen'36 der kritischen Situation die, Stirne bieten. Es ist auch in der ext it i n d n st r i t Nicht so schliMM, Wie es im Auslände heißt.' Eine Panik ist nicht vorhüMN, obwohl nicht'verschwiegen werdvrr dürfe, daß es.sich derzeit uM die entscheidende wirtschaftliche S ch l a ch t d es j u n g e n S t a-a t e s handelt. H'odac ist fest davon überzeugt, st»aß es gelingen Wird, die Währung auf solider Metallbasis zu -stMlisteren, ohne'die die ischecho-sloivl^; Asche Jüdustrie.'auch weiter der Unsicherheit und Spekulation auMiefevt wäre. - Von dtn Devisenmärkten. Während die Reichsmark sich gestern in Zürich stärker echolte und von 0,19.50' auf 0,22 stieg, bröckelten die österreichifchen Zahlungsmittel ab: Auszahlung Wien von 0,00.876 auf 0,00.78, die gestempelte Krone von 0,00.75 auf 0,00.70. Auch die t s ch e ch U sche Krone schwächte sich ab, und zwar.von 18,86 äuf 18,18. } Die Erholung der Reichsmark führte-zu einM weiteren Entspannung Ms dem Berliner Markte, wolbei^sich der.Dollar um 94,80 M. Mf 2829,45 verbilligte. In P r o a mt die Kursbewegung auf dem Devisenmarkts ungleich mäßig. Berlin und . jvtzvflMsche Zahlungsmittel sowie Paris'üird London tvur-den höher bewertet, während Dollar, holländische Gulden und Schweizer Franken zurückgingen. Auch die österreichischen Zahlungsmittel erhöhten sich von 00887 auf 00360. In Wien fand kein Cloatzing statt. Die Zwangsanleihe der Erwerbste'uerpflichtigen und der Hausbesitzer. Die Staatskorrespou-denz - teilt nnt: Gewisse Kategorien von Zwangsanloihopflichtigen, und zrvar die Eigetttümer von nach dem 31. Dezenlber 1916? entgeltlich erworbenen Gebäuden, Gebä-udeeig-entümer,' die im oigenen Haust eine Wohnung innshaben, Repräsentanzen, auswärtiger Aktienge- Meßlich Cvw'ei'bsuntcruehimsrrgen^ (ausgenottnneir ,11t.' b. H.), die der allgemeinen Erwevbstouer in mehreren Erwerbsteuerbesirken unterliegen, falls sie in einein o4^r mehreren dieser Ertverbsteuerbezirte für das JÄ)r IW mit einer Ertverbsteuer von höchstens 600 K. in Vorschrellmng gestanden sind, haben hekannt-lich die Verpflichtung, die siWpie Bemessung ihrer ZwangSanleihe ansschlaggobenden Monmlte der zitstandigen Stetverbchörde innerhalb einer kürzlich dis 1ö, v. erstreckten Frist bekanntzugobeN. Es wird, nouerlich darauf aufmMam gemacht, daß eilte - wet t er c F r i ft c rftxeckü«fl bieser Frist nicht ju Aussicht genommen Ist, und daß'die Ünterlassüiig ver fristgerechten Anzeige eiste ldrd n u n g I st r a f e bis zn -oiner Million Kronen nach sich tzwht. KönNen VW zur Erhärnmg wliver Änzrrgen etwa erftchrrlichsn Belage «mechaL de» -kAWwetz DM gM Ls-