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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-08 · Heft 1314 (8.10.1922) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1314 (8.10.1922)
Date
1922-10-08
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Kr. 18t« ■tW . Wjen, Sytmtag :<r, u.**t U/5 Wiener R torgenLertüng« S^Mober 1922 6c te IS senllvovfen hat, sMern einen gänzlich, abweichenden Weg betrat. Schon dir Idee, die Sanierung Oesterreichs zum Kerih einer MvHMtzeteigten, sich auf ganz Guwpa erstreckoridtzü Fvkde-nsaHon -rr machen, gab dem Projekt eine starke hervorstechende Dnübe. Denn „Europäische Fviedensbank" um deren Kon- 5,MoNteMng Josef Dvach ansuchte, hatte eigentlich das MMer- Änstitut zahlreicher anderer Banken werden sollen, die ihren /Sitz in den Hauptstädten aller. europäischen Stachen gehabt. .Men. Für das Wiener Institut verlangte Josöf Drach die Konzession, neue Banknoten und Metallmünzen mit GoMekdeckung zu emittieren. Das neue Geld hätte den Namen ,,e u r o- (pLisch er Dollar" getragen^ urld sollte' die Zuftlnfts- Währung der Bereinigten Staaten Europas, werden. Für die Seriosität des Projektes spricht, daß Josef PraH eine Reihe hochangeseheiner 'und kapitalskräftiger .? Finanzlieute aus Amerika, Errgland; Holland, Deutschland urtd dem Balkan bereits gstvonnen hat. Trotz.der Seriosität deS Projektes ist es dem Verfasser iwch nicht gelungen, die Konzession zu erwerben. TaS größte Hindernis war sicherlich. das Notenpridiileg der Ssterveichisch-lkrbgarischen Bank, bezw. der neuen Notenbank, eine 'Klippe, die nicht umschifft Werden konnte. Josef Drach ist ein Schlichter Kaufmann, der aber mit seinem Entwurf den Beweis erbrachte, daß der jüdische Geist auch von dem engen Horlzorrt -eines Krämerlaidens nicht beschränkt werden kann, sondern die Kraft besitzt, sich den Weg zu höheren Dingen zu bahnen. Krone und Mark. Die österreichische Krone notierte gestern!in Zürich unverändert'0,00,75, Auszahlung. Wien 0,00,87. Die Entwertung bei Reichsmark ist vorläufig Mm Stillstand geskommen, sie. behauptete sich auf dem vorgestrigen Stande von 0,24,25. Auch die Devisen Agram und Warschau notierten unveräMertS, beziehungsweise 0,05,75. Dagegen ermäßigte sich die tschechische Krone von 18,35 auf 18,05, die ungarische Krone von 0,22 auf 0,21,80. Trotz des unveränderten Kurses der Reichsmark ist der Dollar in Berlin von 2154,80 auf 2245,75 gestiegen. Gegen die Devisetlspekulolion jn Deutschland. Die sozial^ dcinokratische Fraktion des preußischen Landtages hat die nach- ^ftcheude Entschließ.ing geNßl: Die sozialdemokratische Landtagrftaktion hält eS für unabweisbar, daß von seiten des Reiches sofort mit gwßiem Nachdruck der Devisenspekulation und der Ausschaltung der Mark als Zahlungsmittel eutgegent'-etkn werde. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören die Schaffung eines wertbeständigen Markpapieves, die Schaffung einer Devisenausgleichsstelle, das Verbot der Zahlung mit ausländischen Zahlungsmitteln im innerdeutschen Handelsverkehr, stärkere Erfassung der Exportgewinne und vsiftärkte staatliche Kontrolle der Nohstoffpr-ift. . .' ■ ■ /■' Die Devisenzuweisungen für Getreide- und Mehlimpörie. Wir' haben' vor einigen Tagen auf Grund von Daten, die uns vom Gremiumder Wiener Kaufmannschaft zur.Verfügung gestellt wurden, die Art, in welcher die Devisenz-eutrale ausländische Zahlungsmittel für den Bezug von' Getreide und Mehl zuweist, einer Kritik nute-rzoM. In emom Schreiben teilt uns nun -dte> /DevsstuzentMe /mit,' daß' der- Grund für die Ablehnung des vom Gremium der Wiener Kaufmannschaft angeführten Devifmansnchens darin lag, daß über Wunsch, des eheutMgcn Biurdesministeriums^für BoMe-rnährung ausländische >. Zahlungsmittel zum Bezüge von Getreide und Mehl in erst e r Linie f ür den vo m St ag t ga rant i et t-cu Getr ei<b cff o ck bewilligt 'werden, und erst 'dann ZahlungsMtttel zum Bezug von Getreide und Mehl für Brotfabriken, Mühlen md). BerbMncherorganisationen beigcstellt iverden können. Das Ministerium für. Land- und Forstwirtschaft habe aber Beran-' lassnng getvosfen, daß auch Getreide- und, Mchlhändler ausländische Zahlungsmittel zum Bezug von Getreide und ’Mehl hu vollen Ausmaß zugeteilt echälteu, wenn das aus den Znteril.'ssenteukrdisen selbst gebildete, unter dem-Vorsitze des leitenden Slaatskommissärs der Getreideanstost amtierende besondere Z e ns ü r k o yl i t e e diese Bezüge genehmigt. Das Schreiben stellt sch, daß das Gremium der Wiener Kaufmannschaft in dem Zenfuvbeirat vertreten ist, welcher >inr Einvernehmen mit den beteiligten Bundesmi-nisterieu als Beirat der De« visdnzentralie in Devlisenzensnxangelegenheiten seit fast zwei Monaten fungiert, und daß.dieser Beirät der Deviseuzentrale bisher keinevlei Anträge wegen Abändevung der Richtlinien bei Balntenzuweisungen für Getreide- und Mchltmporte gestellt hät. Überdies stelle die Devisenzenträle auch für Getreide- und MehlbeKÜge durch Händler ausländische Valuta zur Verfügung, wenn der Nachweis erbracht wich, daß Pas bezügliche Qiwnftvm bereits an Großfabriken, Bäcker, Mühlen oder Berbräüchcrovganisationen' weiter verkauft, worden ist. 'ES bleibt abzuwavten, was das Gremium der Wiener Kaufmannschäft ans diese Ausführungen entgegnen wird, zumal seine Darstellung aitz eine einseitige mtb die Oeffentlchkeit irreführende bezeichnet wird. / M. L. Biedermann u. Ko., Bankaktiengesettschaft. Die erste ordentliche Generalversammlung der mit 1. IM 1921 ins Leben getretenen M. L. Biedermann n. Ko., Bcmkaktiengesellschaft, wurde für den 17. d. einberuserr. Die Berichterstatinng über die Ergebnisse der ersten am 31. Dezember 1921 abgelaufenen Geschäftsperiode von. sechs Monaten hat durch die Umwandlung des-Bankhauses M..L. Biedermann u.. Ko, in eilte Aktiengesellschaft und die damit verbundenen .Uebergongsarbeiben sowie durch die Uebersiedlung fn das neue Bankgebäude, 1. Bez., Vlankengasse 3, eine starke Verspätung erfahren. Für -das Gefchäftshalbzayr 1921weist die Bilanz nach Abschreibung des Inventars und der für Stouerzwecke erforderlichen Beträge sin Reinerträgnis von 76,352.534 K. aus. Der Verwaftungsvat beantragt, hiervon 27 Millionen Kronen zu reservieren, 6,237.278 K. auf neue Rechnung vorzutragen und eine löprozentige Dividende, das sind 30 K. pro Aktie, auszuschütten. Die Kapitalserhöhuna der Staatsbahn. Die. privilegierte österreichisch-ungaxische Staatseisenbahtttzesellschaft schreitet >Befrtebigd-ng' .der'' VArkriegsfchHdAhdos untsr-,-:!ÄeMeE<lmhAuKMd<üyd-'fÜr'-WMmtUMdtzr^gesellscha-st^ ^ichenhObligationen bestimmt. 65.516 Stück Aktien werden den V-enWWiübWWn derävt MMotenz daß jeder ^Gennßfchvin- - gegen ein neue Aktie bei gleichgeltiaer .Aufzahlung von je 150.000 K. bis lättgstens 18. Noveckbrr d. I. umgetauscht werden kann. Auf weitere 98.89? Stück neue Aktien wird den bisherigen Aktionären das Bezugsrecht im- Verhältnis von fünf alten Aktien zu emcr . neuen Aktie zum Preise von 460.000 K. pro Aktie einaeräumt. Dieses Bezugsrecht ist bei sönstlgem Verfall in der vom 9. bis einschließlich 17. d. auszuüben. Die näheren Details enthält die am 7. d. in der „Wlcuer Zeitung" veröffentlichte ausführliche Kundmachuna, die euch bei der Allgemeinen österreiÄschen Bodenkreditanstall oder deren Städtburean, Men, 1. Bez., Kämtnerstraße.' 49, anfliegt. Pan-Film A.-G. Die. aus der Pan-Film-Gesellschast nr. b. H. Hervörgegangene, mit einem Aktienkapital pon 120 Millionen Kronen begründete Gesellschaft hielt am 4. b. ihre konstituierende Generalverfammlmrg ab. Irr der darauf stattgohabten Verwaltungsratssitzuilg wurde Dr.'^Dietrich Moldauer "zum 'Präsidenten und Sektiouschef A. von Günther znur Vizepräsidenten des' VerwaltuugZvates gewähr. Die Geschäftsleituug bleibt uiiveräudert in den Handeir der Herren Theodor Bachrich, Hans Homma und Ludwig Nerz. Herrn Karl Bauer wurde die Kollektivprokura erteilt.. Eine städtische Anstalt ^ur Erzeugung von Betonwaren. Dent Gemeinderatsausschuß für technische. Angelegenheiten lag in feiner letzten Sitzungein Antrag auf Errichtung einer neuen städtischen Anstalt vor, die sich mit der Erzeugung von Betonivaren befassen soll. Die Anstalt soll auf einem städtischen Grundstück tu Kaiser-Ebersdorf errichtet tverdeil und besteht im lvesenilichen bloß aus einet hölzernen Baracke in der uninittelbaren Nähe der Gewmnlingsstätte von Schotter und Sand. Die Kosten der Anlage werden 30 Mllionen Krone», die der Betviebseinvichtung 10 Millionen Kronen betragerr. Der Ausschuß hat diese..Beträge genehmigt. Freier Devisenverkehr in der Tschecho-Slowakei. Nach der „Prager Abendzeitung" wird der f r e i e D e v i s e n v e r! e h r erst am 13. d.in Kraft treten. / ... Gewaltige Steigerung des Notenumlaufes in Deutschland. Nach dem Ausweis der Roichsbauk vom 30. September hatte die Bank zum' Bierteljahresschluß außerordentlich großen Ansprüchen zu genügen. Der Bedarf sowohl an Krediten als auch au Zahlungsmitteln, übertraf während der Bevichtswoche jedes b i sher be oba ch t eie M a ß. Die ^gesamte Kapitälsanlage ist um 68,3 auf 400,5 Milliarden Mark angewachsen. Bon dieser Zunahme entfielen 61,1. Milliarden Mark auf ' Reichsschäsanweisnngen und 7,1 Milliarden Mark auf Geschäftswechsel. Von den beanfprnchten Äreditbeträgen flössen im ganzen 38,3 Milliarden Mark den, Konten der fremden Gelder zu, der Rest wurde der Bank fast ganz in Form von Zahlung8» .m i t.t e ln entzogen.. . Au Banknoten und Darlehenskassenscheinen zusammen mußten 26,8 Milllarden Mark neu in dev Verkehr gegeben werden; der Bank n o t e n um lauf schwoll um 26,2 auf 316,9 Milliarden Mark an, während sich >der Umlauf an Tarlehepskassenscheinien um 149,1 Millionen Mark ans 14 Milliarden Mark äusvehntc.^. Der Notenumlauf in England. Der Ausweis der Ban? von England vorn 5. Oktober weist eine Zunahme des Notenumlaufes um 743.000 ans 123,200.000 Pfund. Die Noteureserv'e zeigt eine Abnahme um 781.000 auf 20,848.000 Pfund. Die Vermögensabgabe, in der Schweiz abgelehnt. Vorgesth'n^befaßte sich der schweizeris-che Nationälrat nnt der sozialdemokrati,chrn Volksnütiative über die einmalige Ver'nögeusabgabc. Die Initialive sieht für natürliche Personen eine nach der Höhe des reinen Vermögens abgestufte Abgabe vor, die bei einem ' Vermögen von 80.000 Franken beginnt und für einzelne höhere Vermögensbestandtoile 8 bis 60 Prozent betragen s.ül, und für juristische Personen eine solche von 10 Prozent, die. innerhalb drei Jahren in barem oder in Wertpapieren pt leisten »st. Der Bundesvat hatte die Verwerfung empfohlen, du die Initiative einen uumittMären Anschlag auf den Grundsatz de» Btivateigelltums bedeute. In der Debatte wurde die Znstiatioe von bürgerlicher Seite heftig bekämpft und ihre verheeretlde Wirkung auf die Industrie hervargehobc»^ wodurch die Arbeiterschaft.am schwersten betroffen, würde. Ber der Schlußabstumnung wurde die Initiative mit 129 gegen 40 Stimmen >er Linksparteien (einschließlich einer, bürgerlichen) abgelehn: und dem Volke die Verwerfung enlp.sohleil. Die Abstümvuilg fiubet am 4. Dezenrber statt. Der ungarische Saatenstandsbericht. Alls B u d a p e st, 7. d.,- wird.telegraphiert: Der heute veröffentlichte Saatenstündsbericht' des Ackerbanministeriums schätzt die Erträge der diesjährigen Ernte wie folgt: Weizen.auf 12,26 Millionen Meterzentner gegen 14,34 im Jahre 1921, Roggen 5,44 gegen 5,83, Gerste 4,64 gegen 4,63, Hafer 3,23 gegen 3,18, Mais 8,25 gegen 8,05, KartoffttN 9,21 gegen 12,49 und von Zuckerrüben auf 5,73 gegen 5,42. Die Konzessionen im Ural. Ein Telegramm des „Daily Telegraph" besaßt, daß die Verhandlungen der rüsfisch-asiatischon Handelsgesellschaft mit LiNvinow erfolgreich verlaufen. England garantiert den Sowjets eine Provision von 26 Millioncii Goldrubelu kür die Ausnützung.'der. Bergwerke u-nd Fabriken im Urah Die Dauer der Konzessiott fiir die Gssellschaft Wurde auf Wünsch der .Sowjetregierung vom 99 auf 72 Jahre verkürzt. " Zahlungsschwierigkeiten eines große» spanischen Bankhauses. Paris, 4. Oktober. „Journal" meldet aus .S arago lsa, daß vines der größten Bankhäuser daselbst, Los Hijös de Nepolles, in Zahlungsschwierigkeiten gerateu lst. Das Defizit überschreitet gegenwärtig drei Millionen Pesetas. Zahlreche BaULdepots seien verschwunden und das Gericht befaßt, sich ulii dem Bankrott. Die Direktoren der Bank sind verhaftet. Mitteilungen des Kredrtorenvrreins von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverf.ahren wurde e'ingelle i-tfrii- Tsmcho-Slowakei: Rudolf' Stern m.''Sb%; Woßwitz.; EM. MM, I iKäufmattry e OiptWnb»' miklys^ Mpahain Engel, Kaufniaun, Dunaszerdahely;.. Viltop. BienenwMEwndelsnlaNnH KonDau; Brüder Spitzer, Äans- Mi,- Nove'' Zaoüy;' MrWM Kötnareks Schnittwarenhand^ lnng, MlerkösteletzfiWeiß A..rTMssig^ LuHanWng,.. Brünn» weiter - -- .. *,**&**.■ ..und Bin^adenfabW Neumaii ü. Jäckel, Fvi^lÄM, Inhaber Franz Josef Neumann und Alfred Jäckel; Leopold Pohl, Kaufmann, Freudenthalp^Rudolf Salficky, Fleischer und' Gastwirt, . Htinsko; Mathilde Benes, Schnittwaren, Humpoletz; Josef. Piemänn, Schnitt- und Galanteriewaren. Horch; Albere Ehrlich, Schulttwarenhändlüng,, MöstergrabKarl und Julie Stavil, Hausbesitzer, KöniMatz; Eduard "Th. Glaser, Pur* fümeriewavenhändler, Komotau; Anton Studnicny, Schnitt-, warerlhändler, Ladowitz; -.Franz Wrldner, Lederhändler, Mähr.« Schvnberg; Ovdrej.Sadek, Kaufmann, Modor; Leim- und, chem. Fabrik, G. m. L. H., MüMtz; Ludwig Balabam Hutfabrikant, Neiltra; Leopold Leuchter,-.Kaufmann, Nove Zamky; Eduard Thürmer, Kolonialwarenhandlung, Oberleutensdorf; Benysko u. Ko., Pilsen, u.. d, Verm. d. pers, Haft. Ges. Karl. Benvsko und Franz. Kuderna; Paul. Oliner» Steppdeckenfabrikä'nt, Pilsen; Wenzel Rad, .Handelsmann,- Pilsen: Jvsef und Katharina Basovnik, Poleschowitz; Brüder Ekrt, Mannfaktnrwarenhandlung, Prag, Melantrichgasse; Karl Slnely, Bäcker^ P.rag-Kosir; Johann.Dvoracek, .elektrotechnische Artikel, Prag- Zizkow: Elek. Weinberger, Modewareichanolung, Preßbnra^ Anna Bojatek, Realitätenbesitzeritt, Pwßrritz; Eugen Hannisch, Realitätenbesitzer, Rachel bei'Kaaden; Anton Franz Mchler,- Färberei, Wäscherei -und Karbonisierungsanstalt, Reichenberg;. -Hans Wanke, Kaufmann, Reichenberg; Gemerskh neast. spolek,. Rimaszombat; I. Barezi, Kaufmann, Ruzomberok; Anion Hajek. Schlau; Harms Rimän, , Schneider, Schles.-Ostran^ Ägrres Pavlik, Schnittwareyhanvlunüg, Schöubrunn; Paulirre, Mejväld, Schnitt- und Gälanteriewarenhandlung, Semil; Jan Slemr, Schuhwarenhändler, Skutsch; Janos Deszö jun., Baumeister, Szoluacka; Doskocil u. Jckert,, Türmitzer Elektwi werkjtätteu Türmitz, u. d. Verm. d. öff. Ges. Alfred Jckert rmd/ Friedrich Doskocil; Josef Brand, Modetvarenhandlung, Tnrn;l Julius Ottinger, Friseur,' Thrnau; Viktor Antal, Schnitts warenhandlurrg, Uzhorod; Hamburg, Schmttwarenbandluug, Uzhorod; Arnold Bilek, Mäfchinenschlossevei. Witkotmtz; Alois Brus und Johann Schwarz, Tapezierer, .Witkowitz; Nathan Abrahamer, Kaufmann, Zebreha.,O..— Ungarn: Schwärs u. Berger, Manufakturwaren,.-Budapest. ^Italien: Donass'u- Biaagio, Dignano; Marie Rade, Bäckerei, Capodistria;'! Barrk für Tirol und Vorarlberg in Bozen, Repräsentant für Italien mit Zweigniederlassungen in Meran .und - Brunne?, sowie über das Vermögen der persönlich haftenden Gesell-' scyafter. —. D e r K o n k u r s. w u rd e v e t h ä n g t: .0 e ft e r- 'reich: Josef Hoffmann. öff. Ges. der Lederhandlung Josef, und Laszlo Hoffmann, Wien, 2. Bez., Praterstvaße 13. —> Tschecho-Slowa k e i: - Eduard Schuck, Kaufmann, Schild-, berg, Josef König, Kaufmann, Proßnitz; Adalbert Lastovicka,- Sägewerk, Jilowitz; Otto. Prinz. . Kaufmann,- Altharzdorf;. Wenzel Gondel, Pächter und Spedlleur„ Barzdorf.bei Braunau;' Franz und Aloisiä Gramer, Handelsleute, Braunau; Potra«' vnispoi'e? (Konsumverein), Dlhvpole; Johann Jirout, SchlofserZ Hohen druck. - -_ t Bsrfe fl<rnd«irtschaftNche Pr»d«kte. Auf Grund anr^-nder Auslaüdsberickie und angesichts; aeringeker Offerten. eröffnet« und Urkehrte der Markt ins freundlicherer Haltung bei einigermaßen gebeffertrn Umsätzen. Ins 'Leiren war das Geschäft nur von bescheidenem Umkang, wobeil Preise bis 4300 A durchgesehi «erden konnten. Roggen war! allsests gesucht und erzielte in beimtscher Ware bis 8350 A., inj Nyirer 3300 Gerste wurde in kleineren Mengen seitens d«s hermWen Konsums ausgenommen. Inländische Ware erzielte 3150 bis 3350 K., slowakische 1.30 bis 1.5» tschech. K.. Mais llt vornehmlich in rumänischer Ware gehandelt zu 3100 dir 3200 K.. beziebungrweise zu 650 bis 660 Lei. Hafer ist des. heimischen Konsums , gesucht, der es vorzseht. fich mit diesem näbrwertigen Liersutter zu versorgen, ohftatf öa« teure Kommune» j sutter zu kaufen.. In Kartoffeln haben die Preise Wetter noch-, gegeben; Speijekartoffeln Äären. zu 660 bis 700 Ü. erhältlich.! Zn Sülsens, ächten ist das Lnlaüdsgesckäft von allerdescheioenste»! Umfange, etaws besser befriedigt der Exportverkehr» und konnten in Bohnen, Erbsen und Linken ziemlich günstiie Preise erzielt werden. In Rauhfutler erweisen sich die Zuzüge als nicht ausreichend, da Verladungen infolge des naffen Wetters nicht durchgeführt werden Können. Mehle sind nun auch von der zweiten Hand schwacher offeriert. Der heimische wie der Provi^zKonsum greif-n starker ein Md auch Tschechien interessiert fich für doppel- Stissige Mehle. Weizenmehl wurde gestern dis zu 7800 A. fy*' zahlt. Roggenmehl zu 5250 A. ln Nullerqualität. K'eie notiert unverändert 1900 bis 2000 K. Die Devisenkurse. Zürich» 7. Vkiober. (Devisenkurse. — Mitgeteiii von txtf Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 0.24'/, (0.84'/»), Holland L07.L0 (207.5»), Rrw-Nork 535.25 (535.-), London 23.62. (23.64). Poris 40.60 (40.65). Ollalland 22.87 (22.37), Brüssel' 38.10 (38.25). Kopenhagen ,09.— (109.75), Stockholm 141.50 (142.40), Ehristiana 94.50 (93.50), Madrid 81.10 (81.30), Buenos^Aires 1Ö2.— (181.—).' . rag 18.05 (18.35), Budapest 0.21'/^(0.S2). Bukarest 3.40 (3.42), Agram 2.— (2.-*),- Sofia 3.40 (8.80), Warschau 0.05V« (0.05'/«). Wien Geld -.00'/. (-.00'/«). Wien Ware —(-.—), Oesterr. gest. Kronen Geld ---.00'/, (—.COV,), Oesterr. aelt. Kronen Ware —. Berlin, 7. Oktober. (Devisenkurse.) Wien altes Wien abgestempelt 2.95 7» (2.98), Prag 7515.55 (7540.55), Budapest 89.88 (85.89). Berlin» 7. Oktober. (Kurse der Devisenzenlrale.) Roten: Dollar 2245.75 (2154.80), Pfund 9880.- (9*50.25), Ztalieniiche 9619.25 (9190.75), Polnische 22.62 (22.50), Tschechoilowakische 7442.50 (737L50). Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gsstempelie 2.85 (L80). Budapest» 7. Oktober. (Kurse der Devissnzentrale.) Amsterdam 970.— (995.-), Bukarest 15.- (16.-)- Äopenhagen 524.— (534.—), Lhristiania 480.— (440.—).! London 11.13b.— (1-1.435.-), Berlin 1.15 (-1.85). gtalim 105.— (110.-). Baris 190.— (ISS.-), Prag 81.— (85.-), Stockholm 663.— (667.-*-), Zürich 47Ö.-,' (485.—), Wien O.ÖR40 (0.03^0), Sofia 14.50 (15.80).' Agram 8.60 (9.-), Rew-Yol-k 2500.— (2575.-), Warschau^ 0.28(0.30). Amsterdam» 7. Oktober. (Devisenkurse.), . London 1 l.S7;(ü:38V«),' .Berlin 0.11»/* (0.12),-Paris l9.55> (19.60), Schweiz 48.25 (48.20), Wien 0.0040 (0.0097 Kopenhagen 52,60 (53.—), Stockholm 68.80 (68.50). Christiania; 45.55 (45:60),; Rew-York 257.50 (258.-), - Trüffel 18.25' (18,35), Madrid (89.10),' Italien —(11.02'/,),' Budapest -Vr (—.—). •U. Ütierikabital: 30 Millionen tichMh* t*laph0l»fci?#3»58i 18f8-W»17.*4-0$, IWOO, 124-07 TaiegrammaidrasSBKommeridiskont Wechselstuben: ll.itilienbrunngasse 2, gcganObar Oltnabadj Telephon 48-4-48,4?-3-16; L KSrntöirrittfl Mki«Ak »-«.1l-8-8r

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