Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1313 (7.10.1922)
- Date
- 1922-10-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980393--12437-2998988- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
y/, rs-*v>»^i’^--: .7:'^'.,»■ .•;i;y•• ■; -Ifi,-:*; t.','»n » ‘,^1 >V {’ , '¥ " •. ' ' »' > m. tva KM«- ' Ee'.te 7 Gerichtssaal. Die »rrhinderte VrgaMfatto» der Mttner »Srsevesycher. Der Bankier und Börsenvot. Emst St ra sser hatte am y. November ISA) die Statuten eisteS neu gegründeten ,)MrfastdvS der Devisen- und.Muterxhandler der Wmer Börse" »em Magistrate vorgelegt.' MS Zweck heS Verbandes wurde tie Wahrung- Md Fördemng dergememsamen.Jntevessm, Mß- »esondeve der «tandeS- «nd Geschäftsinteressen der Devisen«, md BälutMhLnhler der. Wiener Börse/bezeichnet. Die Bildung tiefes Oereiner wurde Zunächst nicht untersagt. Durch die Po- Ilzeildwektion in Wien, wurde jedoch echHen, daß unter den NitKiedem sich auch Personen befinden, die zum Handel mit sievifm und Paluttzn gesetzlich! r.'cht berechtigt sind. Der Beriand erklärte, daß' ier' auf'/Ärund ffeiniüi -Statuten der Ansicht var, alle.Mitglieder der Wiener Börse in den verband aufznnehmen.' Mt '. Erlaß pövf**6. November 1921 rat der Magfftrüt'Wjen als politische LchideLbehörbe-d e n herein aufgelöst, weil durch .die. gepflogenen. Echebun« ien festgestellt sei, daß der Verein hei'HÄ MWIederaUfnahme mf. die Bevechtignng der Aufnahmeiverber zimr Handel mit Müsen und Valuten nicht Bedacht gcnomMN.'Nach dm Sta^ Uten sei'jedoch die MfnahMäu^rucklichäns solche Börsenmttzlieder vieschränkt, die sich mit, dem, Handel irr Devisen und .HakOmbefassen, d. h, s esöstverständW' b efugtertveise lesikssm. Gögendie Auflösung 'des Vereins wurde' der Rekurs in' i«s' VundeKmmisterium für Inneres Und Unterricht ergriffen, in welchem geltend gemacht wurde, daß die AUSschalzung des unbefugte^ Devisen-. und DaluMhandelS zum Resort der. Fmanzbehördm, und nicht VeveinSPolizoi gehör«. -'zum HanÄl mit-Valuten fvr-mellMicht befugten RWivder deS Vereins haben nichts anderes getan, als was /icthrziläng Wi Regierung geduldet hat. "Hierüber derbe BLweis .angebotM. Der Vereinselbst,hohe den Handel nit Devisen und Valuten weder betrieben noch gefördert. Der 8Ä?eijt könnenicht •fetaefo MrkuMkxeiS''ÄtShÄb' AberschMtm jaM, weil ein geringes Ml feiner.Mitglieder möglicherweise 'äußeöhaM"!bed Devoins) einen'«ybef ugten,. je d 0 ch von :er Regierung öffizi e l l und,o.f,f.iziö8 geduldeten Handel trieb. DaS Bundesistmisteriüm für Inneres M Unterricht chat^ dM Rekms aus den Gründen des Magitrats. keine.. Folge gLgvben, Gegen diese Mmistevialentcheidung hat .nun die Peromsleitung MrH Dr. .Friedrich ^«ilchenfeld die- Beschwerde an dest Vetfasfungsgevichts- Kdf wegen -Verletzung des verfassungsmäßig gewährleisteten öevtznrsk'ochtes oingobracht. ■ Die >>ValAte»"--Ber,'Nchung. , ' . Ter - Wjäyrige- - Poftunterbeamte «""Gduardr B e r am e k -dlirde aüt 16. Juli d. Jidabei betreten, wieder Mehure -Briefe, >ie er hätte aüstragen sollen, erbxach.' Beider - gestrigen Der-) jaroblititg erklärte Beranek, er habehie Briefe, die sämtlich« ms dem Auslandstammterr, aufgerffsen inderHoffnung, daß 'itz Valuten enthielten. Auf die Frage W Richters näch fchnem Hnköninttn/ entgetznete der Angeklagte, stzr^he"Mv»gtM' nHr' ils eine Million; er sei aber trotzdem^ 'in''Not.gewesen,--we» orne Gqttin schon längere Zeitt kränkliche..sei. Er habe zwei erwachsene Töchter, die' gleichfalls staatliche' Stellungen beneiden, aber zum Haushalt nichts beisteuM. '-^- Richter: Das >st sehr unrecht von Ihren Töchtern, denn in einem solchen ^alle ist es Pflicht, einen entsprechenden Teil des Haushaltes ruf (sich zu nehmen' und besser' keibt'e '^seideneu .Strü'mpfezu 'trägen!. Mit Rücksicht aiif die Neue des Angeklagten . verurteilte - .ihn Pandesgevichtsrat.. .Pr, Wi-nter - zn -einer 'vierzehntagigm. Arreststrafe^ Gin steigesprvchrner Mörder. Prag, 6. Oktober. Josef Dolezal, der am 8. Juli den. >rwnalsozraliftlschw Abgeordneten Und Legionär Psenicka aus Eifersucht, exschossen hat, wurde häute vom Geschwornengericht fveigespröchen. Äe"FrW äüf^Mschläg'sMM bejM,' jedoch' auch die Zusatzfrage auf Unzurechnungsfähigkeit. A VolkHOM Hestempette Ztrone A«szahl«ng Wie« Än Zürich nvkierte die österreichifche.Aronr. ... . die Sjchrr. gefiempette Krone. die tschechische Krone . ... die <Rard» » , >> » » » » » Agram. Bukarest Sofia . Budapest Warschau, -r.OO3/* Ce«tim«S. 0.00V4 O.OOV,. 18.85 0.24V* L- 3.42 r.io 0.22 0.05Vi ( O.ÖOV, ( O.OOV, (l?.Sd ( 0.25 ( 1.87Vt (3.25 ( 3.25 ( 0.22 ( 0.0« «ra Ott cm am «m am am am m K ' Die Aufwörirdewegüng dw.Sugükronr uicheint in der Verteuerung der Zahlung Agram von 252.75 auf 287.75. ebenso verteuerten sich Mmre- und zwar um 40 K.. auf I060. NvrdischE Devilen sowie Pfundnoten wurden gleichfalls im Kurse kiNaiifgeseht. wogegen sich der Dollar um 125 K. aus 73.375 ver. rilligtf. Der Schweizer Frank notlert unverSsidert r3.6So. -ebenso die ungarische Mono unveröndert LS.50, während Reichsmark Ws L 4. polnische Mark mif 7.65 gesunken sikd. > A Rachsirhend die yssizlellen irölterußgen : VerytteniUekuKL «ler vevisenrentrple , vom 6. Oktober 1922. 5. Skt.) 3. 0kt.) 5. Skt.) 5. Okt.) S.dKt.) S. OKt.) ROKt.) s. dkt.) S.DKt.) Vevlsa« (Sesteeka und ^usnnt. Zahlungen) . ins Awtt«rd«m t.! holl. Quldea » 4 , Afram 1 )ug. Kronen . » . . 5 BelKrad 1 Dinar . -.' . . . . 6 Berlin 1 denteche Nelckemaril . 7 . .»riUael 1 belgische Franca . .» 4*/,- Indapeat l ungarische Kronen . 6 Bnkerest 1 Lei ....... 6 Christian!* 1 norwer. Kronen S 'Kopenhagen 1 dänische Kronor . S London f Pfund Sterling . . . 0., Madrid 1 Pesetas .. .. . SV* Mailand t Lire ...».»» B New York 1 Dollar. ..... 4 Parfs! Pranes . ...*... * Prag l tsehecho-slow, Kronen 1» 5 Sota t Lewa . .; . . . . *JA Stockholm 1 sehwedlscheKronor . 4«/, Warschau 1 polnische Math ... 7 Zürich l schweizerische Francs . 3 Noteii Amcrikan» Noten r. S Dollar aulw. 1 ', , . kleinere . . » Belgische Noten Itt) Francs . . Bulgarische Noten su 1000. Leu . * a,1® » » B kleinere. , . Blaltche Noten 100 Kroner . . Deutsch^ Noten sn 1000 Mark. . » » » 100 a . . » kleinere. . . , Engl. Noten von S Llvrest. aufw. i » » kleinere.. ’ Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 dulden Italienische Noten V. 100 Lire aulw. , » a klolaero . . . lngosl. Noten ungost. au 1000 Dinar * » JL 100 * * a ■ » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kronor., Polnische Noten ▼. 600 Mark aulw. ■, . , kleinere. . . . Kamlaf sehe Noten *u1000u.900Lei - . » ■ kleinere . . . Rats. Noten (Roman.) au 600 Rudel ■ ■» * » .. ■ a , a kleinere . »! Schwedische Noten lOO Kronor .. JchweUerlsehe Note» 100 Francs -Spanische Noten KW Pesetas., TiehJCho-slow, Noi ▼. 1000 anfw, ’ " . a kleinere- . . Vngar.Notca (neue Em.) n« 1000 Kr, * - a zu 10.000 Kr. .... ■ a. kleinere . , ... , Kursv.4;Oktober Geld Ware Gell War« «000.- 28700.^ 28610.- 2870«.- 267.76 266.25 252.76 253,28 lWl.v- 1073.- 1011.- 1013.- 3334.15 35.85 36.15 5264.— 5276.— gSB.---.JBft!.- 9 29,75 29.85 29.75 29.85 13065.- 13115.- 151».- 15215,- 325700.» 326300.—! 11165.- 11(95.- 3146.- 3154.- 7360».- 7395p.- . 5594,- 6606 - 2497.- 2543.- 439.50 440.50 19480.- 19520.- 7.63 7.95 13765.-13815.- 12786.- 12815.- Ä- 15165»- -325600.- 11135.- 11165.- 3136.- 3144.- 73925.- 74975.— 5594.- 5606.- 2397.- 2403.— 427.50 428.50 19480.- 19520.- 8.35 8.4? 13785.- 13815,- Die »eviseuprrlse. -er SUhvertuNtzsprozeh dch? K ha» sich »erschärst und ihr Kur« ist gestrMU AI-si r^i ch von 0.25 auf 0.24'/, gesunken. Di« I s ck c ch i s ch < K r o n e setzte ,dagegen ihre AnswSrtskeweßUNg fort UNd stieg voN i7.6S.auf 18:35. Der Kurs der tn g q »Ischen K r o B a blieb unoträttdert^GÄ!» wogegen die p o l n i s ch e W a r .k ^ts 'aüf HIS'/, ab bröckelte. BtMerktNSwerl ist die Elrlgernug der I u g o k r v n e. die stch von 1.87% auf 2 erhöhte. Die östemichsichen Zahlungsmittel Kliebest unveMderh ' .Die Steigerung derirfchiMcht-M« ln Zürich veraMtß - die ^Wiener' Devistuzentrair 'den ' KM -der tschechischen Kronftr -Gon tM yü Mö zn erhöheii. 7S3tS,- 73675.- 73500.- 73800.- 73275.- 73675.- 73490.- 73700.- 5205.- 5235.- 5210.- 5240.- 418- 422.- 498;— 412.- 4Ä- ÄaB£- 14970.- 15030.- 14950.- 15010.- 34.- ^5.- 35.75 36.75 325200.- 326200*.— 3245«Ö!- 32550Cl-r 325009.- 326040.— 324300.— 325300.- 5535.- 5565.— 5535.- 5565.- 28459,— 28830.- 28450.- 28650.- 3112.50 3127.59 3102J» 3117.50 3*92.50 3107.8» 3082.50 1097.50 1060.- 1054.- 1000.- 1Ö04.- 10481- 1052^ 99Ö!- 9W£ 12940.- 13900.— 12640.- 1270».- 7.65 7.95 8.15 * 8 4* 7.55 7.85 8.05 * 8.35 . 449.- 451.- 451.- 453.- ' 429.- 431.- 411.- 433.-; -I- . —I- ■ — ’ -I- 19280.- 10340.- 19250.- 19340.- IS69#rf-» 13750.- 13690.- 1375».- ItOpO.- 11*6/1_ 10970.- 11039.- 2485.- 2495;- 2385.- 2395.- 2480.- 2490.— 2389.— 2390.- 29.58 29,70 29.50 2ä.70 »jo En «Ä i!» krast' de^r M a rE Z ü' 01; halten, wie die drakonischen Alahnahmrn geM die Äiisi ander, dve M schwerer Valuta Nach Deutschland ziehen, beweistn. Solche Maßnahmen^ Perlangsamen natüÄich die An« gleichüng drr Mqe-re«t'-KüsifK».st'an den sinkenden AusbaNdSkurs uich gebest der doüt'schen Industrie e'inen B o r s Pr u n g gegenüber'^hren' Konkurrenten. Ganz attderS' war das Tempo -der KröNentenwertuwg in Oesterreich, h'/r vollzog sih nintlich iEden letzten Monaden eine vollftLndige Anpasiung der innerLii K<mstvaft der Krone an den äußeren Kurswert,'ja/ dip.bis zür Meisterschast entwickelte Tpchnl^ zur V^erwälzunq' 'HÄi' in vielen^ Industrien die Preise 'über die WsltMlMtpärität gesteigerte Die Korckurrenz der deutschen Industrie mutz sich aber mir . so empfindlicher machen, als'der neuerliche Marksturz mit-einer S t a- L i k r t ä t' d e r K r ö it e zusammenfälll: Das ist eme G «- fahr für die osterreich-rfche' InLustrre, die^auf den AuSlandsmaÄten ohnchirt 'schon die Dumchrngprämie der d^utschen KonSkurreltz' schwer zu spüren bekommt und nun ein EittdriMen dieser'KoMrrenz Äuf dön JNlandS- Martt zu gewärtigen htt.' Die Sanierung Oesterreichs hat noch Nicht begonnen und schon wirst sie Hre Schütten voraus' der weneMche Mrssturz der Mark kann die Gefundungskrise, die. wrr im' Gefolge der Beseitigung dir Inflation werden durchmüHen Müssen, wesentlich verschärfen und os Nüvd sich h^vausstellem W die Sanitwn^ Oesterreichs ohne eine Sanierung'Deuischlaiids gar Nicht durchführbar ist. Es ist aber sehr wohl möglich, daß die Sanierung später an die Wkffi'Karsstar^'her Mark.;; ^{«Öef<^^rettförWc3^tcrte^^^if^^e3nb^lfttic. : Die ÄMchSMmck:ist gestM aNf dm Mher noch me-- :malS' berzeichNetenDiefstaW von 0.2M5 gefunken.- Die Ewtwertuflg der Mark drückt 'sich ' natüÄich' im Steigen W Kurse der fremden ZaihlungsmiM in. DeutschlaÄ aus. i Der DoWpreis/ ver sich in Berlin vor Kriegsausbvnch auf 4.19 Mark stellte^ VetvM am 9. Februar 1.9M bereits 103.75/ am 4.. Zauner 1921 ermäßigte er sich auf 75.37, am 2. Mn» ner 1922 war/er wieder auf 186.75 gestiegen, am 3l. 2510X5 auf 805, aM 2ck AuFust auf 1975 und überschritt in den folgeMN Tagen den Kurs'von 2009, bis die Vereinbarungen mit Belgien eine Entspannung auf dem BeÄiner.Devisenmärkte heworriefen. Diese war jedoch nicht von Dauer, da die Mark in der Vorwoche wiederum zN sinken begann und -in dieser Woche den Dollarkurs wiederum auf über 2000 emportrieb. Gestern haf.die AufwärtSbe^wegung der fremden Zahlungsmittel ein verschärftes Tempö-elnge-, schlagen, wobei der Dollar auf 2175 gestiegen rst. Das. im Zusammenhang mit dem deutschMgischen Abkommen' DeMfchland erteilte Moratorium Und die. GairMtir der Bank von England rür die von Deutschland an Belgien zu zahlenden Beträge hat sich also als MgeeigneteS Mittel erwiesen, der' Entwertung der Reichsmark Einhttlt zu tu». Die deutsche Wahrung hat eben Mer Mü Ätl5 llchen Ursachen zu leiden wie die Wähvüngen aller. Länder mit passivür ZMÄgSLWnz. lim - diesepaffive ZahkrngSbllgnz auszuyleichen, wird die Rote «Presse zu Hilfe genommen; jeder WochenauS'vets der Deutschen, ReW^ dawk zeigt eim gMaltige Zunahme des MtenumlüufeS u«d jo ist es natürlich, daß diese Papiergeldvermehrung in einem fortdauernden Rückgang ' des Auslandskurses der Mark zum AuWmck Mnnt.. Die Wchermrngen, die die Jnftlmon in Deutschland hcrvorrust, sind die gleichen, wie wir'sie rn langjähriger Crfichrung in Oesterreich, am besten.kennen gelernt hüben. Dje esjtot Dpfer der Markentwertung sind natürlich große Tctte des MittÄstaindeS gewesen, lim der GeldeMwertüng Leizukommen, wevden Steuern, und Msenbahntarife Hrtwahreich erWt, die EthWngen natürlich auf den Kousivm abgswÄz^ was wiedrmm Lohnfordevüngen zur Fotze hat, urw so jenen Zirkel erzeügt, der immer, wieder^ zur MHmngSorrschlechterung führt. Duch m Doutschtarch ist die S t a» b i l i s i e r u n g der Waxl jems Jdal, dam' mast vechebW nacheisert, das äbw,''Mwg.die> zmN StAstflM' gebracht wird, unerveichvah Zn dem' StabllrsieytzWproVlM Saite»:.- MMM^.'jmKische FstWMoM Stellung genommen, tzor edüM:Wgey.Oioder^hm.^lM malige aMeMOsMMMsWtar Mae Henna.M Boraussetzung M MWaWWchig Me Derembachng über^die deutschen Rrp-ratiostett^dichMt, die der^dontsWHeWMsWMt qngepaßt ME müfltn^ mid.ftW dwc,. M Msm-'-Kweck^ die deutschen Privatguthabtzn <«■ ÄÄaüde'MMsßHöN oAtt Milliarde Dollar.be« zutketen. Einstein über die MarkentwertuNg. ' London, 6. - Okwber. fWolff.) IN dem vom Wochenblatt „New-Leamder"'veröffetttÜchöen'ÄrtM Prof. Einsteins über die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland heißt'e8 weiter: Wenn die gegenwärtigen' materiellen Bedingungen forÄmreim - odergar schlimmer würden, so würden große TeÄe des sogenannten Mittelstandes, die bisher die Hauptquelle; und ik Hüter der geistigen Erbschaft gewesen soien, a u f l» e. n tiefsten S-t a n d sinken. Die große Mehrheit der Studenten , sei so. abhängig von . ihrer Evwerbstätigkett, daß sie ihre Studien nur mit. de», größten Schwierigkeiten betreiben könne. Es könne kein Zweifel darüber herrschen, daß die Energie des' deutschen Volkes durch das Bewuhtseinuntevgvaben würde, daß es unter den augenblicklichen Umständen unmöglich sei, für die,Z,ukunft.zu sorgen, teils wegen der Unstettgkeit der Geldwerte, teils -wegen der äußerst hohe» Steuerlasten,- die dauernd zunehmen. Ohne eine '/»ivirr« «...« U as «mhmm. : -So untätig aber DcUsichlastd: deMWturze M '- BW lastMrsÄ "'ber^MU^tW^' s^chr «W von denLiMU gebenden FaktvM alles verjuK nm die BinnenkazrLncrhme ür Mwtsmanner und Sachverstäittiigen an den BeraduMn -.,ü>ber inteviAttonale WrrtschastKbediugnngen Erde Aweifsllös. wüttschLMpert, .wenn nicht unbedingt notwendig fern. 7 . Die «ff«re ELMlLvrre. Bon feiten der christlichsozialen Abgeordneten wird! einö Jnterpellatioü an me Regierung vorbereitet, welche sich der von den Sozialdemokraten gegen den gewesene» Präsidenten der Depositenbank Camillo LastiglionZ geplanten- Mion anschließen soll. Es wird ihm vorgeworfen, daß er trotz eines Vermögens von 1590 Milliartzen Kröntzn,: das angeblich zum großen Teil in . a u s-. warzigen Valuten angelegt ist, seiner Steuerpflicht nicht etttspvechend naMimmt. Da Castiglioni italienischer Staatsbürger ist — er ist ikt Sohn des verstorbenen OberrabrnerS von T r i e st, gehört jedoch der römisch-katholischem; Konfession au —, verwngt die JuterpellattM die Schaffung eines Gesetzes zur Bestrafung aller mchtösterreichitschen Milliardäre in Oesterreich, die sich der Steuerhinterziehung schuldig Mchen^ Z Die ^Goldparität (Umvechmmgsvechältnis betreffend die .ollzahlANgsn in Gold). M für die Periode vom 9. d. bis [6. d. mit 14.970 K. festgesetzt worden. > PMisch-palästineysische^HandrlSgeseLschast. Aus Warischau, Wllden 'die „Pol»WöN Stimmen" vom 6. Oktober UÄer AMMive^'1wvi>ischm Abgeordneten Diamand und Lewison würde Ln .Jaffa die Pvlmsch-palästmensische Handelsgesellschaft gegründet-. Zweck der Gesellfchäst ist die Vermittlung tstr . Ausfuhr von Rohstoffen und industriellen Erzeugnissrn äuS Polen nach Palästina. Oesterreichische Vereinsbastk — Erste Araber Sparkasse. Aus Wien wird uns berichtet: Demnächst wird der Majoratsherr des^- Hauses Collorcho-'Mannsfeld, der in der Tschechow Slowakei'' .mguttü^ M,- ick" M Präsidrum der Öestevreichrschen Beveinsbattk eiMreteNt Zwischen dieser Ban! und der Ersten Araber > Sparkasie schweben ' VerhaMungen,. Ne den Zweck hüben, bei emer nenerlichen Kapitalserhöchung der Veremsbank eine engere'Verschmelzung der beiden Institute herbeizuführem' Die tschrchisch-nngaMchen Verhandlungen.' Aus Prag wird^uns MchriWn: Nach^langwierigen. Vorbereitungen wrr- WEndlich pie-,im-Juni'dieses Jahres mit Magvarien abgebrocheneN Verhandlungen am 10. d. wieder beamnen, und' -zwar glei^eittg in.Prag: und Budapest. Die tschecho-slowakische mmm wird-MrtVettzn^einjdurch Ministerialrat Wellner, SHgnscheffVfWsiak/.Wnis^ Ingenieur Dvoraeek und durch den Budäpester GesanÄen Bavretka. Das'Programm MH' erst wit dew-maghavifchen Vertretern beraten werden. .Me^PDDwlunMy.'ÄckMd - unter anderen auf den AuS- Mjch der^FoMrungsni.rUnd Verbindlichkeiten, die auf alte 0 ster r e i ch if.ch - un garische Kronen lauten, und auf die H er a u sH.M^.d^/Dle pofil«»--«ströckem Eine belAsche /^omotivfabrik in Polen. Ein'belgisches Konsortmm wandte'- sich a-n die polnische Regiemng mit der Bitte-um die Erka-übnis zur Errichtung größer Lokoinotiv- und -WWonMrikenc-Mßer? :tze.m'.belgischen- Kapital wird" sich an der' FiMMerMg des MternchckÄs Luch eine der größeren Warschauer Banlen beteittgen»