Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1313 (7.10.1922)
- Date
- 1922-10-07
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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> \1 ' ' v' ' . - .' ’ •“ C v Gelte 6 Wir«, Samstag «Schapii^a Kiemen» ged.. l7. . M»z 188h, Kolvmea- . Lech-, niker. Vitt.. Eächnbvrngofft iL; Feldman« Wilma geh. Sänner 1881, Men. Sptachiehrerin. . .Vljf.,, 8|l|«flMfec 87; Felbmann Pmil geb. 28, Mrz 190.2, Prpklikant. VIIIH »Ijerfiraße 87; Klar Ella ged. 7. September IW, Wien, Private. VIII., Laudongasft 20; Schärf Adolf geh. 1t. Dezember 1893, Dichtenih, II., Fiiedmrsaste 4; Schärf Matvin« ged. Rosen, ged. 15. Dezember 1891, Wien, II., Friedensgasse 4; Binder Otto peb. 16. Vkivber 1891, Tarnvpot. Beamter, VIII:,Blwdengaste 39; Pvllak Samuel zed. 9. Juni 1871, Nemetujva, -ngenieur. X., Pechsbauergassr 2; Gardony Emst ged. 28.' Sänner 1888, Budapest. Schriststetler. XVIII., WSHringerstratze 118; Brunner Eugen geb. 28. Rovemder 1900. Budapest, Beamter. XVIII., Gymnasium« l^raße L?; Marchfeld Kilda ged. Lauser, ged. 8 'Sönner 1900. Wien, II.'. Leineflrage 41; Neuseld Egon ged. 18. Mat 1902. Wien. XII., Arndlstrotze 8; Weiß Loses geb. 24. Oktober1890. Wien. Beamter XVll.. Geblergasse 117; Singer Elisabeth. 18. September 1880, Wien, Private, XVII., Lhalmargasse 4; Maulhner Amalie geb. ifn^et, ged.'17. November 1678. Wien, M.. Weihgärberlünde 42; Ranzenhofer Kejarich Dagobert geb. 8. Februar 1896. Wien, XX., Perinetrafft 1; Weih Gabriele ged. 3. März 1898. Wien, Beamtin, XVll!., Gersthoftrgraße IIS: Boho Kilda geb. 31. August 1899, Wien. IV.. Prehgässe 15; Viktor «de Stratzer ged. $6. März 1899, Wien. III., Slrohsaflr £5; Fon'a Ros« fieb. 8. MSrz 1895, Wien, M., Kun-manygaste 11; Lorch Armine geb. 16. Mai 1878. Wien, Sprachlehrerin, I.. Börsegasse 7; , Merth Viktor geb. 22. Mai 1672, Boden., Deamter, III.. Kreßgafft 2; LLb! Edmund geb. 11. Sani 1838, Kaufmann, I.. Riemergasse 11; Herschkowitz Elsa ged> 31. August 1888, Wien, VI., iZsterharigasse 12; Großmomn Sirgftted geb. 1. Säimer 1880. Wien, VI., Slumpergaffe 2; Wayerhofs Datzid ged. 23. Juni 1869. Torna®, Agent, XVI., Grundsteingalle 17. Ernährung. Die LebenswittelMstrkte. Preisrückgang in Gänsefett. Die Flerschprefie wiffen gestern^ wieder Schwankungen auf. Iy der Großmarkthalle wurde Schweinofleisch um 1000 K. pro Kilogramm billiger, während sich Rind- und Kalbfleisch um 1000 bis 2000 K.-Vcrteuerte. Die Preisnchöbunq wird damit begründet, daß aufden, Icfcf&t Viehmärkten in St. Marx die Preise für Lsbendvieh erhöht wanden seien. D-abci sind aber die Fleischzufnhren andauernd viel größer als die Ansprüche der Wiener Konsumenten^ Auch gestern reichte das' Fle-i-schangebot überall; weit ' über: den Bedarf ' hinaus. Trotzdem ist die Abwärtsbewegung der Fl-oischpreise seit einer "leihe von Tagen zum Stillstand gekommen. Fette aller Art werden gleichfalls in mehr als brdarfdeckenden Mengen auf die Märkte gebracht. Cm empfindlicher Proisrüch'chlag ist' in Gänsefett eingetveten, daß noch vor1 wenigen Tagen 80.000 K. notierte und gestern mit 65.000 bis 70.0M K. angcboten, aber beinahe gar nicht gekauft wurde, weil die Spannung ,;u den den anderen Fettpreisen noch immer zu hoch ist. Nach L 'efisÄen herrschte stürmische Nachfrage-uröd billige Ware wurde reitzvnd abgssetzt. > Die -Grünwarenmärkte waren mit Gärtnerwaren, Kartoffeln sowie Weiß- und Rotkraut -sehr gut beschickt. Die Nachfrage im Kleinhandel war allenthÄben recht lebhaft. Die Preise blieben im alkgomeinen unverändert. Evbsen wurden etwas billiger., abgegeben., kleine um 10.000, bis 12.000, große run 7000 bis 8000 pro Kilogramm. Die Qbstliefe'rungen sind gleich günstig-wie in den letzten TaOm Steirische-Edeläpfel wurden um 2800 K., mindere Sorten mffprecheüd billiger verkauft. . Eier kommen in sehr, geringen Mengen. Ihr Preis war auf dckn Naschmarkt 1750 bis 18N K., in den.BeMksverkaufsjtellen noch höher.! -- Für Mehl,! Teigwaren, Gries, Zuckex werden zuweilen ganz kMknrliche Preise gefordert, die hex emgetretenen Preis-, fenküng keinss Rechnung tragen. In der Viktualivnhalle war griffiges. Backmchl run 6800 K.jpro.Kilogrqmm zu haben. Deigivaren notierten 9800 K.. Weizengries 9400 K., Würfelzucker 11.400. K>, Kvistältzucker 9600 K. pro Kilogramm. Butter ist nach wie.vor reichlich, angeboten. Die Preise könnten sich wesentlich billiger stellen als -in« augenblicklich geltenden/W«M die Bezugsmöglichkeiten aus Oberösterrvich nicht o schwierig wären. Es liegen von dort, Angebote auf Butter!o um 40.000' K. pro Kilogramm vor, da jodych der Transport fünf bis sechs Tage dauert, kann von solchen: Offerten oft.kein Gebrauch gemacht werden. Nai«»»--Dhe«ter. „Der Schildpattkamm",' ein .Heiteres Ehespiel" Von Richard'Ketz-ier, ist eines Mer Dutzend-Lustspiele, wie sie das große Publikum liebt. Einem unternehmungslustige« Ehrga.it«n winkt ein süßes Abenreuer. Die kluge Gattin kommt r^chtjttüg dahinter und sorg: dafür, daß — sie selbst statt dcr Angebeteten vmi dem heißen Gar'tttt ümarm> wird. Dunkelheit und' Brrkleiduitg sind' ihr behilflich/ die Täuschung gelingt, wo der geprellt:' Uebettäter zoppel: in der Falle/ Einen Schil.ü)ättkannn. der als Andenken an das SchäferstündchLn in iXmm Händen blieb, entdeckt die Gattin natürlich; es guäit ihn zunächst Angst dör EntihiAung, später, da sich herdusstellt, daß t-re' Vermiitete.kcinrswegs Genossin seiner perbvtenen Freuden war, 'die weit,peinlichere «md füx die Zuhörer amüsantere Sorge,; wen «: .eigentlich' damals 'in den Apmen Mt. Natür^ iich findet er ayf Älstspielmätzitzen Umwegen schließlich die, Eigentümerin des. Schildpatikammes ' und wird hoffentlich sürdechin ein treuer Gatze bleiben. Herx Lessen uvd die Damen' S t e i n s i e &, Bolck m a r und >S ch e u r i ch sind ein vor-ttMicheS LuWMmfemtte,' fMe«M leichte ArMlvgMhcit aus dem Handgelenk, und sämMHe Weiblichkeit ist gut, gut angHogen. Herr Stärk läßt, emen Komponisten, der , aus Warschau sein sott, Ms Podftbrad. ko«^^ und gefällt sich m allzu possenhaften IMertreibungen, so jwie sie das. große Publikum liebt. Sehr verdient m ÄeM-eren Rollen die Damen Anzengruber, und Fasfer,'ferner Herr Stra«8ky rrnd besonders Herr Loiibner Äs KeWer, eine Episodenfinuv, -hie dem Autor vortr-offlich 'gÄunge^ .'ist. - Ngch drm Heiterkeitserfolg dw - Premiere ,, zu - schließen, -dürste dis Novitätüeraume Zeit den SpftMaw' beherrschen. '' . A. WpvsrnzMMg. Ensemble-Gastspiel der Wilnaer Truppe Eröffmingsvorstellniag Sonntag, 8. d.!U. ' halh 8 Vfar . DER STUMME >0*1 A. W15IT1B» MktLelstandsyper. Nicht ohne bange Zweifel haben wir die' Generalprobe des „Frdelio^ im Sophiewsaal^ besucht; gehört doch hoher Wagemut dazu, in einer Zeit,' da die Theater bei höchsten Eintrittspreisen noch schwer um ihre Existenz ringen und' das allgemeine, künstlerische Niveau bergab geht, ein neues Opernunternehmen zu gründen, mit „Fidelio", der Oper aller Opern, zu eröffnen und tvzu noch durch tvahrhast twlkstümliche Preise auf den verarmten,- verachteten Mittelstand Bedacht. zu nehmen. -Zu den Schwierigkeiten,- die ii^ der Zeit liegen, und zur-unfreündlichen Haltung der Wrener Thsaterdirektoren, -die eine un» liebfame Konkurrenz fiirchteten, traten noch KoMplikattonen,:die von den kunWnnigen Behörden frei erfunden wurden: eine richtige Bühm mit Vorhang, Verwandlungen und' Rampenlichtwirrde.. polizeilich verboten, und lediglich ein fester Prospekt mit 'Scheinwerferbeleuchtung, vom der Galerie aus gestattet. Trotz all dieser Engherzigkeit ließ sich das vielköpfige Direktorium, dem Musikschriftsteller Richard S p e ch t, Oberregisseur Dr. Georg H ar tut« nn, Opernsänger Hermann Frrschle r, Egon M. Müller und Max OLler angehörey, nichtaus der Fassung bringen, man ersparte die, kostspieligen: Dekorationen, Ms - der "Not des engen Raumes .erstanddie Stilbühne, wie sie uns von Reinhardt her bekannt ist, und man vermag so alle Aufmerksamkeit' auf die Musik zu konzentrieren. , Eine dunkle Wand schließt den Saal' ab, zwei - vergitterte Fenster darin deuten den Kerker an, ein mächtiger Bogen in der Mitte, rechts 'und' links davon zwei klöine Türem ein sehr schmaler Vordergrund, zu dem- Stufen hinaufsühren, bilden den ganzen szenffchen Apparat. Soll Florestans Grab geschaufelt werden, so wird im Hintergrund eine niedrige Rundung aufgestellt, tvelche die Zisterne andeutete. - Illusion ist hier wie überall auf dem Theater nöttg, aber sie wird' dem Zuschauer durch Einfall und Geschnrack der Regie leicht gemacht. Das liebe Himmelslicht läßt sich wohl nicht durch einige Scheinwerfer ersetzen, doch wenn die Gefangenen hevauftaumeln, ' mtt hohlen Augen und bleichen Wangen, und sich der eine oder andere wie vom Licht geblendet zu Boden wirft, so fühltman ' einen - frffchen Lnfihauch und das lichte Himmelsblau. Prächtig szenisch gegliedert ist^dieser Chor der Gefangenen, der trotz schwacher Besetzung den Eindruck einer stattlichen Heerschar, hervorrpft. .. Die Aknsttk ist weit besser, als man es im. Sophiensaale erwarten durste. Die Singstimmen. wirken, vorzüglich, das Orchester, von Musikdivettor Leopold R e i chwe i n geleitet, klang überraschend gut und bot mit der großen Leonoren-Ouvertüve in Anbetracht seines allerersten Debüts, geradezu; eine Glanzleistung. Im einzelnen haben die Bläser und das Schlagwerk noch .TircherkMkheiten durchzumachen, während die aus Leiden Soiten postierten Streicher bereits, wohl diszipliniert sind.'--- Frau Reich-Dörich hatttas große Format und das hochdmnraüsche Timbre der Leonove,- Herr Wiedmann-als Pizarvo istein unheimlicher Bösewicht von schärffter Charaktevistik, Herr M a n o w a r d a ein gutmütiger Roeco, der ein warmes Herz für seine Gefangenen hat, Herr Mai k l wie immer ein tüchtiger Sänger, der, wenn es sein muß, sich auch mtt -dem Florestan abfindet. Neben diesen Säulen des Ensembles bemühten sich Fräulein: Sch nlt es als Marzelline und Herr Hille als Jaqüino mit dem lobenswerten Eifer strebsamer Anfänger um ihre Rollen. - Der starke Erfolg war ehrlich verdient! - Aller: Anfang, fft ja schwer; das junge Uirternehmen hat gleich, im ersten Anlauf einen Sieg errungen, und so darf man.seinem weiteren künstlerischen Werdegang mit Interesse und Vertrauen' entgegensehen. * . flb. Wiener Theaternenigkeiter^ Edthofcr in Wien. — Erika Wagner als Operettenschanjpiele- ' rin? — Eine junge Lotte Medelskh. ' Obwohl sich das Hauptintevessie der Wiener Künstler und Theaterkreift mMrentan um d!e Lchnkämpft der Schäuspftler dreht, erregen 'doch auch eine ganze'Reihe kÄnstlemschdr ■' NsitWtztten die allgemeine 8l-üfmerksanttett. So sieht man' tzetn WAxrlGchtsprol Pntön Edthoser8, des einst am Miener Bolkstiheater so beliebten und gefeierdtzn 'Schauspielers, - -Mit .Spannung entgegen, zumal sich Edthoser eine Aufga-be gestellt - HÄ, die->m'Men noch nicht gelöst wurde. EdHofer will in Äner. Reüchardt-Jnszeniermrg —' ob im Burg« oder Akademje- Th/ater stcht noch -nicht fest — die Hauptvolle in Hoffmtznns- Wls.„Der Schwierige" - göben, ein Lustspiel, das. in ArfftoihpfeMtzöse« spielt, und feinerM von Direktor Wiidgans-auf- Meltderweis« für das Burgtheater obgelehitt wurde. Außerdem -tAgt sich Edthoser für seinien Wener Äufenthalt auch noch, mit aMeven künstlerischen Plänen, . . . . : i . .. Epi-ka Wagn?er will W>. so «Mtt man, als. Operetttns^auspiülerin versuchen. Offendar -um. Ail^lei'ch. für'. MiUi - Günther, die bekatmtlich jetzt Hve Uebersiedlung zum Schau- (0^ aöagttjeC; hat aber nicht LtwL -die' Wficht, sich als.Sängevin zuIe-säMn'— wozü sie hekaüWch' die gesanglichen.Qualttäten hätte'—,-souder»r sie wiwde. dost Diretfox -Ti' 'a u - des^Dtahtchea-ters aufgefovdert, in einer deMnqW tzt Miün.MfgefübMi benftrknsiverlell. HWt-Jit* 7. Oktüher,1922 134 3 znwiiken. Es hiindelt. fich.,mn - eiue.-Lperett^ .deren' Musik: ^ßach Motiven von ^sch^ickKw'K'LP'-. zusauunerstellt ist untz/iu' deren Mittelpunkt die -große russische Kaiserin Katharina i,II. steht. Die männliche: Hauptvolle m diesem' Stück hat' Hubert M a r i s ch k a /übernommen. Für - die Rolle des Zaren, gjleichfalls eine Sprechrolle, die große schauspielerische' Onalitätch erfordert, .soll ein Mitglied des Burgtheaters gewonnen: werden, und als Katharina N-ist Frau Mgner ausevsehen. Djje. Künstlerin hat sich noch nichtentschlossen, ob sie das Angebatdes Stadtcheakers aNnehmen soll. . ' : - ' . - - / . - -Lotte M ed e'-l s ky,7die noch nicht ganz ISjähvige '2pMer. der gleichnamigen großen- Künstlerin, 'geht zmn Theater!/Sie studiert.derzeit bei P-a u lse n und soll zu ganz großen Hoff-' nungen berechtigen. Das erste Auftreten der jungen -Lvtte Medslsky wird jedenfalls ein Dheaterewitznis sein. -a.^ stt- A«S de« Lheatrr«. W o ch e n! p i el p l y n d e s D u r g t b e a t.e r^r: Montag ..Der Dummßopi". Dienstag „Wilhelm Tell". Mittwoch „War ihr wollt". Donnerstag „Die Sungfrau vyn Orleans". Freitag „Des Esels Schalten". Samstag ..Der Graf von' Charolais". (Bei oufgehobenem Sahres-Adonnsment, zu erhöhten Preisen, zum ersten Male.) W o ch en spie l plan desAllademietheat e r s: Montag ..Candida". Dienslaa und tzamstaa „Das Glas Wasser". Mittwoch „Bunbury". Donnerstag und Freitag: „Quülity Street" (Sm stillen GStzchen). W o ch e n sp t e lp I an der S t a a t r o p.e r Morgen .Don Suan". Moniag .Margarethe" (Faust. Dienstage ..Carnaval", „Sosephs Legenda". Mittwoch. .Madame Duiterfly".' Donnerstag „Loheegrm". Freitag „Die verkaufte Braut".: Samstag „Manon". D och e ns pi e l p I a n im. R e d o ü t e n s aal:' Morgen „Stella". Montag ..Figaros Hochzeit". Dienstag „Der Barbier von Sevilla". Mitt roch „Dame Kobold". Donnerstag und Freitag „Stella". Samstag ' zum ersten Maie ,.S ch ft n e Frauen". v Fn den K a m m e r spiel 't n» finden heute und morgen wieder Nach t v o r ft e Hun d e n statt. Zur Aüf-' sührung gelangt der dteiaktge ftanzöstsch» Schwank „D u »i r st nicht der .Erstesein" mit den Damen Evera» Urban-: Kneidinger. Fräderich, Warrent, Pauly und den Kerren Lachner,; Kugelmann, Urban., Loyrie, Friedrich und Kaller. Beginn 10 Uhr., Fm Ra, mund-Theater aeiangt bis inklusive: Donnerstag täglich dos heitere Cd,spiel „D e r S ch i t d p a t tk a m m" zur Darstellung. Freitag den 13. d. findet die Erst«! aufführung der „Traums p i r t e r" von August Strindberg! statt. Die Lnszenierunaleitet Karl Kein- M « r t i n. Indras! Tochter ipielt Roma: -B a h n vom Deutsche« Volkrttzeater ins Berlin, den Advokaten Karl Forest, den Dichter Richard? Duschinsky. als Oifizur tritt dar Mitglied de» Deutschen Dalks-! theäters. Günther /Ladank vom Stadttheater in Berlin. <spni Engagement an. Morgen» nachmittags 8 Uhr» wird im Rühmen: der Diener Kammeroper „DrrTroubadou r" aufgesührt-! Sn der R«n a t s s a n c e - B Ü h n e mutzle die Rep«rtoir«,Gestaltung der nächsten Tage eine Aenderun, erfahren.: da Emu Iannmgs sein Gastspial im „Zerbrochenen Krug" augenblicklich nicht durchführen kann.— Di« Leitung derBurgtheakeks hati auch die Zuiiimmung zu den .geplanten AuMhnmge« »Sn: ..Elga" v«Mt. so daß zu Ehren der 60. Geburtstage» Gerhatt; ßfl uptmanns nur eine Anzahl Vorstellungen ..P i e Ratien" staltsittdrn. — Die Premiere de» Werde» ist Mittwach den 1t. d. Die Rolle -rr Frau Sohn spielt LM-N t e s e. den: Kasienreuter Ferdinand Bon n. Regie fflört gar!. F o r e st. Freitag den 13. d. findet die Premiere von Bruno Franks brei- * adlige« Drama „D a kW e \ b aut de« Tier e"' statt. - Die weibliche Hauptrolle spielt Man« Fei«. Regie Karl Forest. 2« der 2 st d i s ch e «Bühne (ssl. Taborstrahe i2„ Kotei Stefanie) gelangt b» Operette ».D a r . P tn t.a l e: 3fi d" zur Ausführuiß. . , Einigung I« Üohnkampf dar rheaterangefleUten. Die Verhandlungen zwisch4n dem Diredtorenverdand und den: Dühnenangestellien. die aestern in der Arbeiterkammer unter dem' Vorsitz des Präsidenten.Adgoordneien Kan uf ch stattgefunden, haben, haben nach langen, zum Leit fchwieri,en Beratungen zu? einer vollen Einigung geführt. Der Vertrag zwrschen :d«Mi Direktorenverband und den Anqestelltenorganttattvnen wird dir? 15. November verlängett. Die- Unternehmer lassen die Forderung! nach einer Ke r a b s etzu n g der Be zü ge d e r tl *«; gestellten — es war eine Kerabfthung um 20% geplant — fallen. Dafür ver z i ch t e n auch die Th eat er an ge-, ft eilt, n auf die »vnihnen verlangte Erh ö h u n a ihrer Bezüge um 33%. Der No»ember«2nder; wird, wenn! er ansteigend ist. voll zur Auszahlung gelangen. Sollte er . dagegen fallend sein, dag deitzt. eine Verringerung der Bezüge zur Folge haben, bleibt er bi» A»/. underüchstchtigt: und kommt» so weit er darüber hinau-ge.hr, nur zur Külfte zur Geltung. Die Direktoren stellten weiter» die Skeichung -er t« 3unt und Juli gewährten Dorschüsie in Aussicht. «eretnts«ns domtulänöischer Künstler. Di, Dorbo sichtigung -er K e r b stau» st e l l u n - im Theseristempel findet heute statt. ';« Die nächstjährigen Salzburger Mozart-Festspiele. Die Mozart-FiestsM'e der Wiener Staa-tsövex ,M-.-Halzbnvger Stavttheater werden auch , im nächsten Symmer wicher stattfinden. Die Lettuna haben Micher Richard Strauß und Franz Schalk. Zur Zlnfsühmng gelEgen von Mv'zärt-Hspern „Die^ ZauberMtte" und. „Don Außerpsm^ wird Richard Strauw neue Oper „Intermezzo", sowie die „Ariadne - auf Naxos^ in Szene gehen. ,:'r •; , Das Rotz der Brllnhilde. Das Roß^ Grane,. das sicher! manchem Regisseur der Wagmrschm „Walküre" an Provyiz- Ächnen düstere Stundm-hereitet hat. gab'/ bei den Wchäch Wagner-Festspielen im Stadüheater St/et:tin Anlaß''-.'zu/ einem amüsanten B:ühnenmache>ur. GöttardaMMMM -1^-Akt: .BmnhAde mit iihveDn Roß-Mane auf. offener- Büyne:' Me Wder stark kurzsichtige Prinradönna will int Singtzn ihrem Roß die Hand auf den Hals-legen, Grone aber'hätte-sich umgvdrcht/ was Brünhilde im .Ännstchftr nicht beMeM.- Sh erwischt' sie - das falsche Ende und hält dm Schweifistatt dyr Mähne in der Hand. Der Gaulaber spazttri --- den Schweif: in der- Hand.'der Sängerin Essend — M -die' Knlisie; man chatte .dm attm. : Klepper mit .öinom. s-affchen Schweif Verschönert. :. <. Subskripttonseinladung auf das große Jllnstratwns-' Werkvon Theodor Ehre-nftein „Das alt e Testa m.e.nt i m G i t lb>1«nt1 naWu.20Üd' Abbrlduntzm •'nach' ältchrWihön,1 mikselailiemchen ÜndV ndMfili.Gey KMstWvVeK'lst' 41 KäpM Mirvi #v t »/rr uvul,vr4V^^v7V; VH ' ** ovufuw’i., i-egiiedert. .'' Das ' WückfMg 'jMäWneMstellte Werk liea't: im Kunstl-cklon Akbert Kende, Wien, 1. Bez., -Kärntnerstraße: 4, iti^ich^ von 9 bis 1^und ,8 -ßis halb 6 Uhr zür.' BesichtMng ajfcf. woselbst' oiich SnbskriptionsanMeldstMn elttgegestgondm-- mm zpevden. rt:.va.-i nrrfiKnanaBHr.'au.'.. / r*au«.«nrwtuiu»'<i