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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-07 · Heft 1313 (7.10.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1313 (7.10.1922)
Date
1922-10-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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“'V >■' «ttt 4 Wid»,S«nsiag ■fi * Der Prozftz gegen die Mörder Mathenaus. 8. OkdPer. In!>°k wurde mit der Zougenvernchnmng botzom^n. Zunächst würde der Onkel der Lsöden Brüder Techow, GntSbesiM Erwin Bchrens, vernommen. Er sagte aus, er sei einige Tage nach -M Morde seiner Frau nachfeinem Gute zurtzckgÄonMen und, habe Ernst Werner Techöw dort vorgesunän. Am nächsten Morgen sei die Zeitung glommen, in dir M Brüder Techckv gerra>Mt wurden. Er habe seinen Revolver, genotmnen, mit der Absicht, ihn fctomtt Neffen ju gebtztt, dcmrit,er sich' erschieße. Dicher fti kveidebleich geworden und haiLe ges-cygt, er sei kein Mörder, er Me nur den Wagen Mahden, von der Tat ader nichts gewußt.. Auf die Fvagedes Zeugen, ob er kein Geld und keinen Paß hchomnen Me, habe Dechüch geantwortet: Nein, man hat mich einfach gehen lasten und ich stehe ganz allein! Daraus habe der Zeuge den Eindruck gewonnen, daß er KweifÄdS von der MördaVsicht gewußt Me. Zeuge Steinbeck sagte aus, es Me sich um Waffenschichungen gehandelt, die Wer Dresden gchen sollten. Seine füHwe Krsfage, daß es sich mn GefangeNenLefteiung handle, Me er nur gemacht, damit die ArMegenheit nicht in hie Wetze und damit zuv/Kemttms der Entente komme. Er glaÄt^,Mer, daß die Aiutccheschaffung mit der Ermochung MkHenavs Echt das geringste zu Lütt Me. ' "ES fotzte die Dernchmung der Garagenbesitzer Schutte und Diesiel. Schütte sagte aus, er sei durch Boß und Günther mit Kevn, Fischer und Techow bekannt geworden. Die Herren wollten Lei ihm ein Wiv . unterstellen; zu welchem Zweck,/Me er rächt gÄvußt. Es Me sich mn eine geheimzuMtewe Sache gehandelt. Wie lange das Auto bei Hm bleiben sollte, danach Me er nW gefragt und es. sei aüch ihm nicht gesagt worden. Daß es sich um ein Verbrechen Mdle, Me er nicht geahnt. Die Herren hätten bei ihm noch übernachtet mü> e^seivM Kriegserlebnissen erzählt worden, aber von. er nichts gewußt. Er Me ongenommen, seien Leute,Mcmf der Flucht seien, etwa Kriegsverbrecher. Arüer vier: Augen Me Kem zu ihm gesagt: „Ärrater gehen bei utts um die- Ecke." Der Wägen sei M nächsten Vormittag gefahren worden und Techow habe gegen 1 oder Mb 8 Uhr auf dem Hofe das Auto repariert. W er zu ihm Ivah Me Techow erKärt, er Me Rstthenü« erschossen. . ' WeWrTDLchow Lsmerkt, er-Me gesagt: Sie Men RÄhenüu erschostew ' ' , Schütte satzte Wetter, er Me Techow lebhafte Vorwürfe gemacht. Äm Abend sei Ms Gech Techow gekommen mch Me tztsagr, M KadPen im Auto rnüffen erttfernt. werden. Ärer? (SWte) Mst nicht in die GÄuge Me gchen wollen» habe DieM ^sich dazu erLotew Daß -Mpeu - vechrwM iveÄM müsten. Me er nicht MM. Er Me nicht gern in die AngcheMhett verwickelt wwden wollen, zumal er sich von der DrHUNg Kerns,,Herräter gehen bei uns um die (Srfc'V gefürchtet Me. Er Me nichts getan, um das Auto zu bdsemM, weil er die 'StvaMgen nicht verhindern wollte. . Der AnM'agte Diestel sagte; er kenne die Ereignisse erst vom Freitag an. Alke seiM 'Handkrngen hätten darauf KsLmzerL klingendeS Zeugms ab, bei dem sttne Meistwschüler SaiM VÄannteste Merke vortvugen: Trude Z e tz. ner hatte' insofern einen schweren Sttmd, als die zarte Filigranarbeit der SttNerfchsn Etüden im großen Mulsikvwk4nssaeck nicht M Wirkung Mmyt, Dr. Pmck Weingarten spielte rmt pva chttwllem Schwung und eminenter Virtuosität das erste Konzert, Stephan Askenase mit schönem Gelingen das zweite Konzert des Lehrers, sodann verbanden sich beide ttnKonzertwvilKer „Echo de Bienn^^ den Paul Weingarten für zwei Klaviere bavboitet hat, zu wienerischer Lebensfreude asrtb erntewn stürmischen Beifall. Besonderes Lob verdient die vielseitige KmWevin Erika W a g n e r, die.vom Komponisten recht indiskret bsgileitet, einige gefalligeLieder sang, die sie durch Tiefe deS GejMS undMel des Ausdrucks auf ein 'höheres geistiges Nivea-u hvb. - * Aus ganz anderen Quellen schöbt der gro ße russische Tenor Dimitrij Smirnow: Sinnlicher Wohlklowg und das zärtlichste Piano sind seine Lockmittel, dazu besitzt er vortreffliche italienische Schulung, sichere AtemsAhruug und Beherrschung^ der voix mixte, freilich mitunter ist der hoihm Loge kantige, schneidende Fortetöm. Mit gvohavtigem theatralischen Schwung sang er das DvirMed aus der „Eavall-ttia" und Verdis „O Wie so trügerisch" und in Mastenets Opevnszenen atmet man den Duft echten Paris« Parfüms. Er sang noch Rrmsky-KorssabowS > ,Fiomanoe" u-td auch Mendelssohns ,/Auf FüigÄn des Gesanges" lüttdigte er als ,Mommoe" yn. In dem Munde d^ses Troubadours wird eben jedes Lied Mr Ronumze. Nur die - r-ralserzählung sollte der russisch-italienische Tenor nicht j t-nfien; sie ist keim „Romanee", und trotz stvaihkender Ärmme glaubt man seinem Lchengvin nicht, daß er ,MS cUanz-und Wonne herkommt". Da--ganz - verinnerlichte SM Roses, und seimr Quartettgsposten bedarf in der neuen SLifon kom-sr usuerliche.n?Mrdigu.ng. Im FestsM der Hofburg sMtm sie SchuMt'trotz **■■*•* " ungünstiger Akusttk rntt schönster Klmm-- wirkuna, im KonzerthauS BsetWen. in, Höchster Voll- Mitteilungm ans dem PnMum. ■'=3v 19.0 I Erstklassige Bettwaren SMBXBOLD SAStEK Tel. 33.275 Wien, rill., Lerehenfelderttr. 30 chafwolle u. Kunstseido [ «» kt9s ia Rroit«6r Attawahl ,■ ,«L . S»14«a*a.Wirk* 1|l|V4iM>Br I. Köll*orhofo'aa»e 4 (zwischen . Warenhaus *T*Uk4** Plel«chi«»rkt u. Lugtck) 339 Telephon 89.1-23 D'JT'bsö Telephon 69*1*281 Knisbacher & Windschauer, Wien. I.," 6 D'n'btsJüTn Export naqh allen Staaten gezielt, die junge Firma nicht zu schädigen. Am Freitag Me ihm Schütte erklärt, es werden zwei Herren mit ein«m Auto konmien, das untergestellt werden wüste; vielleicht seien es Ertzard!-8ru!e. Am nächsten Morgen habe Schütte die Bermntung geäußertdaß es sich UM Kriegsverbrecher handle, was er aus der falschen Autonummer schloß. Techow Pe. nach seiner Rückkehr die Schirld in der Höhe von 1600 Mark bezahlt. Seine Augen seien unstet gewesen. Den gekommenr es uicht zu 'hrn, da sie surchteten, -aß UM Machß au ihnen neh-nrn werde. Mm,Abmd Me er seiner Wirtschafterin gegenüber zugegeben, daß das bei ihm untergestellte Auto mit dem Mordi. in Verbindung stehe, uwd Me ihr erklärt, daß Und weshalb vdn einer Anzeige abgesehen^ werden müsse. WaZ die KnMn betreffe, so Me er Techow gesagt. er solle sie mit Benzin begießen und verbrennen. Das Me er getan, obwohl Hm'stine Wirtschafterin davon äbgeraten Me. Er Me das getan, um die Verfolgung gegen sich selbst ausznschli^en, nicht um der Tat willen. ‘ Gsgsnührr einer Benn^ung Diestels erklärt Techow, er Mr nichts davon gesagt, M die Bewegung von Bayern astsgegangen sei,, wohl aber, daß Kevn und Fischer von außerhalb nach Berlin gekommen ftien. x - Der AngcNagte Boß erklärt, er Me Rathenau, hm er/wegen seiner Hilfe Oi der Befreiung aus der Kriegsgefangenschaft zu Dank verpstichtet sei, brveslich gewarnt, der Polizei jedoch keine Mitteilung geiuacht, da w seine Verdachtsgründe nicht stir ausschiaMbend gehalten Me. Alsdann wird der Angeklagte Tillesse« vernommen, der aussagt, daß er sich riet mit Polittk beschäftigt und ne-ben anderm uatioMlm^V'reinKn auch Mt neuen deutschen Bund angehört Me, d-'r gowisserrnaßen die nationalen Vereine zusammenfasten stM. - 'Da der Angeklagte Günther von plötzlichem U n wo h lf (in bejMen würde, wurde die Verhandlung auf Samstag derwgt. ' Tagesbericht. Dir Prüfung der Einftein-Thearie durch Me Snuueufiusteruts Wie fsmerzeit gemeldet, wurden im Laufe des SmmnerS eine deutsch-holländische und eine englische Expedition nach der W e ih n a ch t s i n s e l bei Java entsendet, mn dort an der Beobachtung der Sonnenfinsternis des 21. d. die Einstein- Theotie za prüfen.. Zu gleichem Zweck hatten in Australien amerikanische und anstmlische Astronomen Vorbereitungen getroffen. BedaueEcherweise hatten die Gelehrten aus der WekhnachtSinsel mit erschwevben Bedingungen zu kämpfon. Wolkenbildung 'beeinflußte die photogvaphischm Aufnahmen zu ihren Ungunsten. Dagegen waren die AmeMmer und AustrWer wm EAck Lsgünstigt und konnten bereits unmittMar nach den Beobachtungen gelungene Aufnchmen machen. Girre Reuter- Meldung aus Melbourne berichtet nun, daß die PhotograMen 86 Storm in der Nähe der Sone aufweisen. Da- 'mit evschemt die Grundlage gegeben, durch Mestungen die S t ich haltig k eit der Einstein - Theorie feslzustellon. Diee letzten Arbeiten werden aber naturgemäß geraume Zeit in Anspruch. Mhmen, so daß joMb auf ein Endergebnis nicht gerechnet werden kann. , Der BrotpreLs A«verL«-erL. In e^ner gestern in den Räumen der GetEsanftalt obgehaltenen 'Beratung wurde beschlossen, den Brotpreis^ für He kommende Woche unverändert zu lassen. WM*b*6fJtn * Der Prager „Abraham" gestorben. Am Mittwoch starb in Wag Herr Äegmund Pich der seit Jahrzehnten bei allen Studenten „Abraham" hieß, Gleichgültig, welcher Parteirichtung sie angehörten, pumpten sie von Mvahaw,. der ohne Wncherzmsen gerne borgte. Er versorgte auch, was immer von einer Ärdentenverbinbung in chver Bude gebraucht wurde,, versäumte kein Wage bei seinem schon i^Mrbenen Fveuind Osman Pascha' ,Mm SchiMxvß^» kü«, er war immer da, wenn man. ihn beMtate. Karl HmtS .i4fclä_si— .LliA-» .*t I ' «s. ^HktDr.MS 13.13 -4S> den NachkriegsjHW. oX§ ’ viele feiner Schuchner vom Schlachifeld niK.zurimglrkehtt Mren, hatte AbraMr M Sorge zu tragen. Bor kurzenc erkrankte er schwer und starb als. hoher Siebziger, von seinen einstigen Freunden versastem m küminerltchen Verhältnissen. * Wilhelms Memoiren. Der «New. Aork Hevald" .weiß 'berichten: Die Welt rennt noch nicht die richtigen Memoiren L Kaisers Wilhelm. Nach einer sicheren holläMschen Quelle sind die jetzt veroffenMchten' Memoiren nur Mweise in Doorn verfaßt worden, zmn Teil stÄlen sie aber mr eine Revision der Memoiren dar, die der Kaiser' noch in Deutschland absatztc. Die richdilgM. Memoiren. wuMn bei seiner Ankunft in..Holland geschrieben, WÄKen aber' bt s z u s e 4 n e m T o d e v e r s ch l o s-. sen bleiben. . suM< Wßi - * Kein. Feiertagsurlaub für die jüdischen Soldaten in Warschau. AnS Warschau wird uns geschvioben: Wie bekannt, verordnete der Krregsmimster die Dienstbefreiung scimtlichsr jiidischev Soldaten an den konrmenden Feiertagen. Der Koyimandant des.71. Regiments, das in her Warschauer Zitadelle untergobracht ist, weigerte sich, dem Befehl des Kriegs^ Ministers nachzrlkümmvn, so daß die jüdischen Soldaten/ am Rosch Haschanah in der Kaserne bleibe« und . Dierrst tun mußten. Der Indische Mtionalvat hat m dieser Angelegenheit bei der Regierung interveniert. •* AmrsMUüüm öeS De. Rosenmütt«. Kerr Dr. M. R o s e n m änn bezetzt am 10. d. sein 2S)Shri«es Iubilknm als Rabbiriek und Pke-iger dßr israelitischen Äuliusgemeinde Wien im Si. Bezirke. Aus diesem. Wlasse findet im Tempel des 21. Bezirkes. KvlzmeMgaße 11. Dienstag den 10. d.. Vn^.Utjr, abends, ein feierlicher Gottesdienst fläit. * Llofral Eduard Gekflgraffer. Der BundesprSfid-m hat dem Presteleilrr M Bündr-miNlsteriUM fÜr Vrrßchrsrpjsn. ReMuNgsrat Sdümd SeMstgrafser den Titel eines Kosrates verliehen. ... ........ . .... . * Aduahme Ser Doktorpromottonsn a«^ der Wiener Univerfttäl. Ln der UniverftiSt «raren im adgelaufensn SiuLienjahr insgesamt 1007 Personen zu Doktoren promoviert worden. Die Promotionen verteilten sich auf alle vier Fakultäten und hatte die medizinische Fakultät 475, .die phil os o p h i s ch e Fakultät 870. die j u r t st 1 s ch e Fakultät 330. darunter 14 Dokloren den Staatswissenschalten, und dieth evt v g t s ch e Fakultät 12 Promotionen auszuweisen. Unter den neuen Doktoren befanden sich auch 141 Frauen und zwar wurden 70 Frauen zu Doktoren der gesamten «eilkunde, 69 Frauen zu. Doktoren der Philosophie und S Frauen zu DokwteN der Staatswiffenschasten promoviert. Außerdem fanden 107 Magistersponltonen statt, bei welchen. ebenfalls 27 Frauen dieselbe erhiclkea. Gegenüber dem öorheraegangenen Studienjahre hat die Zahl der Dvktorpromvtionen m letzten Studienjahr. a b g e-, n o in m e rt. . * Der Binjan Haarez in Deutschland für den jüdischen Weltkongreß. Aus Berlin meldet I. C. B.: In der. am 28. September stattgofundenen Hmchtversammlung der Zionistischen Orgcmrfat'ion.,Dinjan Haarez" wurde nach einem Referat des Rechtsanwaltes Dr. Lelever elMnmng folgende Resolution angenommen: ,Me Organisation Binjan Haarez wiederholt, nachdem das Palästina-Mandat bestätigt ist. ferne seit der Londoner Iaüreskonfevyrz . dauernd vertretene Forderung...nach OvgamsätioniMsmmnenschluß aller Kräfte deS Judentums in der ganzen Welt für deir 'Ausbau Palästinas Einen ersten Weg zu diesem Ziel sieht Binjan Haarez in der. Einberufung eines allgemeinen jiidischen Kon-, gresfes, und er, verlang, daß die erforderlichen Vorarbeiten mit,. Mßtmögltcher Bestykeumgung durchaeführt lverden. Die Resolution wrrwe der Londoner zionismchen Exekrrtive übermittelt. ' '■ * Für die „Einheit". Der Vevüin zur Errichiuidg. und Erhalltnng von Bolkssperschallon ersucht uns «m Anfnahme der folgenden Bitte an He Mische OeffwtWkeit: Violen Ärnverten sind unsere SpÄsÄmllen seit 16 Jahren eine tag* Ache Stütze, denn sie sind Msschließbrch auf unsere Anstalt angswiesen. Wir Men allen stets gutes Und billiges Essen versorgt, viele haben wir uneMgeWich gespeist. Die furch tbard Deuevung aber hat auch unsere Anstalt in größte.Bedrängnis gebracht und hat einen so großen Abgang verursacht, daß wir wetzen des Bestandes unserer Speischallen von größter Besorgnis erfüllt sind. Nur durch kräfnae Unterstützung, die wir hiermit erbitten, vermögen wir unseven BetriÄ aufrecht zu erhallten. Es rst heilige, jüdische Pflicht, sich der hungerirden. Mebemnenschen anKunehmen: * Jeder siebente Offizier mutz sich eine.bürgerliche Stellung suchen! Wie der New-Norker Mvtarberter des „Tägl. Korresp.^ schreibt, ist die ^Einschränkung der Heeresstärkc der Bereinigten Staaten im Gange. Einer großen Anzahl vore Offizieren ist der BevabschiedNngsbrief zutzegangen- Bis;,u Nemahr muß sich jeder siebente Offtzier des Heeres eine bürgerliche Stellung suchen. Nach dem Vergleich, der zwischen bem Semt und dem AbgeordnewnLaus zmtande kam, soll von Neuicchr an die Zahl rer planmäßigen Offiziersstellen nur noch 12.000 betrage«, was eine Mtnderuna um rund 2000 bedeutet. Bon der Verabschiedung werden betroffen: 100 Oberste, 686 Majore und 1258 Hauptleute. Die gleichen Einschränkungen'werden auch beim nicht Waffen tragenden Personal des Heeres stattfinden; so gegangen 149 Stabsärzte, 77 Heereszahnamte und 51 Feldgesttliche spätesten« bis Neujahr zur Entlastung. , * Die Diplomatinnen. Der bulgavifche Gesandte, in London Staneiow, besten aMte Tochter Nadeschda kürzlich zur» ersten-, Sekretärin der /bulgarischen Gesandtschaft in Washington ernannt worden ist, beschäftigt sich jetzt eifrig da* mit, auch seine Leiden anderen Töchter zu Diploiwatiünen an8zübildep. Wie er erklärt, haben seine Töchter von jeher für rhn die Geschäfte, von Sekretären besorgt; nun arbeiteten sie, ständig mit ihm und befaßten sich mit der Erlernung von Sprachen, besonders der Diplomatensprache. Fräulein Nadeschda Stäneiow hält sich gegenwärtig in Genf bei den: bnlaavischen Mmiftevpräsidenten Stambulsky ans, um dort, Erfahrungen für ihre Tätigkeit in Washington zu sammeln? * Ausländer-Personcntarif kn Deutschland? Aus Berlin, 3. d., wird gedrahtet: Der Rolchsverkehrsmirrrster hat den stänMgen Ausschuß . des Reichseiisenbahnrates einbernsen mtf Beratung über notwendig , werdende weitere Tariferhöhungen im Güter- . und Personenverkchr. Dabei soll auch die' Forderung der Oeffentrichkeit ans di'e Erhöhung 'der-billigen Personentavise für Ausländer besprochen werden. Beretts zum 1b. d. muß eme erneute 60prozcntige Erhöhung, der Gütertarife eintreten, da die zum 1. d. dnrchgeführten Tariferhöhungen nicht ausreichen, um die veriuehrten Ausgabe« zu decken. Eine lOOprozentige Erhöhung der rsonemarilfL tritt am 1. November ein. Ihre weitere (Sr* ^uttg zum 1. Dezember bildet gleichfalls den Gegenstand der^ »tungen des Ausschusses. * Wenn man Nach Änaar« veist. Den Wiener ungari-^ " 't«MNr SNfölgk^LwNrom,,,aÄt. 'jWche^Kausleut.e.., ags wollten; bvü' der ’4tl 51

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