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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-03 · Heft 1309 (3.10.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1309 (3.10.1922)
Date
1922-10-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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\A'&V E Wirv.'DieWag Gleitet Mo»geWett«ng. a. urtötfer i\ri2,; Elette^-' tvrchchkerfiir oister^^nächsten TaMig'' Recherrschast schul- M-Mn. .'WUMlÄvafrschön GrMdsätzen - zu'wider.l<vufen MM, es HK Hicht,. wenn die^ geradezu dirvkte wären. Man könnte '.auch /geilten-lassen,, -aß allerwärts Wa'hlmänne.r.-gowMdwer-ytz dü'im «me kleinere Aswahl De'Werte .wählen^ .Atzen«' .irgendwo em GemomdevKMnd, NNtioMrat usw. — gewählt nach'-einokratischen ^.estD./.sM d'xse Kövsxrschrft di« Mördmmg d'eKMt^ffen^en Landen delegieren 'dürfen, . * SjpMp •' Wöppirfung edneS dentofratrsch-jüdischen Weltkyngi'esseS erMiNt synach derzcht als wirealiste^bave Utopie. W'! solcher. Kmigves;! war das Zics des' Konritoxs der jüjHchev" Selegajlosttzn in , Paris'. ’ -D«.: Konstitintron^ Wses. HonMes. Nwr dmr AnboArnn an nach 'der Richtung dßefer -emökMischen alljüdischen Basis eingestellt. Die Bertpehr,r der Vlkrai^.'.^tgchißrens, Änrevikas, also der wich- : Zerrtxeu' visierenden jüdischen. Lebens, waren dele- -grert von demokratisch gewählten NÄionalräten, resp. einem, .so gewählteit. Lan-eskongreß.: Andere Länder, wie die Tsche? cho-Slowakei. Nnnlänien, waren 'vertreten mr Sinne gewisser WillenSänsterungen der großen Aäehrheiten der jüdischen! Landeöbsbtzkerungen/ was: Wohl nicht zur Gänze döP oben gs-lenyzeichneten Prinzip entsprach. Hierzu kam noch jdqS durch , hüßere Hindernisse hervovFevufonL Ausbsechen der Juden/Dm'tschlands, Oesterreichs wid Ungarns. Isnd merlwurdigerweist. war. die Delegation der an. Zahl^nstarki.' bed^ienden polnischen - Jndenschaft . von einem Rationalrat gewähl^ der doch nicht nrehr M eine Partei, allerdings^die.MöNt.stärW,.vevtpl-tt.^ . , .• [• Das. Z^mftee.der -Wischen '..Delegationen.. war eifrig bemüht, diese chm' anhaftenden Züchen auszufullen und die bestmöglichedemosratische Zufalnlnensetzmdg der .LarideS- -sssegatchnen anzü'bqhnen. Das Komitee, das temporären k^havakters war. Wie bei einer WteiWmg deS .Gesamt- Wentums an li-Wen in den Waad Haarazot Mndsstrat) nmgewändölt werden, Allein die Entwicküüvg ging nach ganz entgegengesetzter Richtung. Der Nationalrat der Ukraine trug Zerschüngskinre schon heim. Mtste'hen in sich, ebenso wä' die H ntstchuny eines solchen in Polen mnnöglich War. PnE kür Punkt löste unüberbrückbare Divergenzen zwischen rechts ,antrltnf&'aaiK bis die Linken austraten und tzizm Schluff gegen Nn Rationalrat losgingen. In OstjzäWen üv- --er Bukowina machten die politischen Veränderungen hem Mtionalvat ein jähes Girde, .Der amerik'rnisch--.jstdlschie Kongreß war Wohl attS allgernoirten Wahlen hexvorgegangen. Der Exekirtive des.' Kongresses .war jedoch ein festes Ziel gesetzt, urch nachdem dieses gewissermaßen mit dem Abschluß Tätigkeit in Paris erveücht war, beswMMM-GWOHte nach einer n«-rerlichen Tagung aus« dein MseiHn-i'rgohen. * " ". ■ —r: ■ - : -v ■-.' " In dcL- Folge bemühten sich alle trwhHast demokratischen Elemente. des a-merikanischen UudentzrmS vergebens um das abermalige, Zu.sanunenkomlnen eines Kongvesies dürch allgenchme Wthlen. Ein Wagestück war eS schon^datz Letztens neuerlich, ein- Kongreß eüch^mfen, wurde, der bloß Mts Vertretern' von ^Korporatronen rmd Vevsmen bestand, wobei die. Großjttden. des Ietvjsh Clomrnitee" feykten wie anch die N^korMMMner, .Misvachi^nud. -Poccke Zion, olbgzsehen vonden asi imitatorischen Soziail'isten. Dennoch kiehe sich an einen neuerlichen «demokratischen Kongreß -in AmerÄa denken. Tse avrerilardischen Juden haben es eiben leicht. Änd ja alle.die Fragen, die - das.WelHudentnm bewegen, für hie anier'.känr-schcn Juden bloß Objekte der erheischten rätigen. Michilfe, Bchsolche, sigenier Jntereflen. Die Be- -schaffetcheit des o.n>crintnifchen^^^^^ fordert zu seiner allzu div§rgt^^^renden Stellungnahme zu den Pro-, rblemen heraus, wie .«-s. hei den Juden in Europa der Falt ■)\U Hier hingegen ist zur Anmdä qN Me auch nur prinzipiell' Zustinmrung. zu einem alljüd'rschen .Kongreß seitens dsr. Vich.tzionsiten'von vorrchereirr gar nicht zu henken. Den Asiimilanten ist Alljndontmn.noch gefährlicher als ZioniS- . mns. In Deittschland ist der Kongreßgedanke gescheitert,/ Auch die Gesam'tprMiisation des Gemein<dekbnndes, die nur ein . Organ der t>er Ischen Juden sem ^wollte, wird durch. dir Agubas Jsroel hintangehalten. In England, Frankreich und nicht zule^'! auch in WM dürsten sich die Asiimilalchen kaum, an zl'.->lgreßwahleN beteiligen.. Und lvenn Wir schon .die. piirg'rlich'',' Assim^lanten im Osten, ihrer verschwindenden Zahl irr geil, außer acht lassen, so . ist es klar. dal< die antlzienistischen Dozialisten, die' sogar gegen ein.: nationale. Änwnomie austvetstl, nicht auf einen all- 4 jüdischen Kongreß gehen, wrden. Bedarf es noch des Hinwrises auf die dcanwi'sche.Gegnerschaft der ^lgndas Israel gegenüber -einem altiudischen Weltkongreß? Diese' müßte vorher vpn ihrenr Degnm lassen, wonach nichtorthodoxe Inden berechtigt sind, m 'irdischen Fragen mitzureden, und zwar an einern Tllche mit Orthodoxen. Und würde sich auch eine völlige Umwb'znng in den Köpfen der Führer der TrcNnungZorrbodexie rcllsieben', man müßte ihretwegen die Hälfte der Wähler auc schießen, die Frauen. Endlich kommt man nicht üer die traurige Tatsache hinweg, daß. das russisch': Jndenrum ein einer Beteiligung gänzlich ausgeschaltet ist. Die 5nnd rnisie, die der Einberufung eines demokvatsich-jüdischen W^tkrngrcsies ich Wey?, stehen, sind seit Jahren zur Genüge bekannt. Jnsoferne die Verhältnisse sich im-Laufe k«r Ockt geändert baom, haben sie sich eher verschlimmert als gebessert. Der Plan des Waad Haavazos mußt?, als ad acta gllegt werden. Unterdesieil sind a>.wisse Erßchrnngen arn Versuche deS ZüsammenWnsieS d-Z WeltWentums zu gemeinster jüdischer Arb-üt zu rrrzcickucn. Das Komitee der jüdischen Del:gat:.men r-rfuchte. n'rngsteus die Hilfsarbeit unter rü.c neutralen Ast l en zu vereinheitlichen. Es gelang auch auf der Km?f!c'der Hilfskonserenz, fast alle Hilfsorganisationen mi«mn.e.-'--u'ringr»^, doch blieben die zwei aeldv'üchsien I:t-4 '.üniencn. ht Joint und die „I c a", aus, wodurch der Jusomr-n-nschluß aller anderen illusorisch wurd:. Was '.rcndrte dann die Welthrlfszentvale nicht alles au, um Me einzige Emiyrationszervtvaile ins Leben zu rufen. Vergebens war fedrk Brgnrnen. Bestenfalls stand Akrion parallel n.bcn Ak'ieu. Diest Zerfahrenheit zeigt? sich erst neulich kraß b«-i der Samuchlaktion für die hungerleidenden rusiischen Juden. v" Nun wm die MandatSratifikation, die das Wische Volk vor : gewaltige '^HGt^Idmwird der Woltkongveß für die Ausgaben der Jewrsh Ägeney und 3iytt Zwecke ihrer Erweiterung durch das Gsfmntjuldentum angestrebt. Wir haben oben gezeigt, \iu ein solcher Kongreß uinmöglich zu schaffen ist, wenn er demskvatisch sein soll. Es fragt sich taut, ab die B^schränkuNy auf die Frage des Aufbaues. Erez Israels die Wege dazu ebnet.' Letzteres scheinen die Korrgreßanhanger ni .meinen, da sie den Kongreß auf dir e i n». Frage beschränken wollen. Indes werden sie sich dazu Lequonten Msien, auf dve'Ällysmeücheit der Wahlen Mm Kongreß zu verzichten. Denn keines der Hindernisse ant Znstandekanrmen.eia« allgemeinen BetMigMg ist damit aus dem Weg geräumt' daß der Kongreß bloß dem Aufbau Erz Israels gewidmet werden soll. Den antizionistischen Demokraten: Und Sozialisten. entspricht -lhWs ausschließliche.--Terchenz^m.K; -die Aylchh.'.. M^-vt^:.hexeWi-.: des -öfteren ihr - ablehnenhes ^P^rhalten; - fiir eine---MrhM--; vschtigung der Frauen :wird.hi<.Agrvda gowiß niemals,?zn: haben sein. DaS russische. Jivdenchm bleibt 'auch jetzt, aus-i geschaltet. Und will.mH.nhch aus die Asiimilanten-hoffen,', so. werden sie keineswsM für'isidjfche Demokratie eintreten.'.. »■ Mit arrderen Worten/ eS hieße die Zionisten, statt sie!, zu ihrem Kongreß zu rufen, zu Platzhaltern emes allge-i meinen Kongresses zu bestellen. Es ist'auch daran zu zwei-/ feln, wb..dieselben' Zimiisten. für.' den' aAgenroinen: -Kongreß - dasselbe Maß an Interesse ausznb.ringen vernwchten-, wenrr; nebenher noch die Institutionbe?t ZiomstMongvessHs be-! .stehen bliche. Damit könnten keine Meutsarnen Kräfte.fürdie Aufbauarbeit gewonnen werden, - die hie. MM -dieses z Opfers lohnten. Mit. den Faktoren, aber,« die auf dtp Her-! anzieihung zur Mittcstimmnnci. -~ zum Unterschied boit; Mitarbeit in der Jewish Agency prätendieren, würde! n«iu auf diesem Wege' noch ' i'üimcr zu. keinem. Äusgjleich's kvnnnen. So paradox cs erscheinen mag, die Zlgudas, Israel! würde sicherlich nach eilrem Weltkongreß.erst recht Protest, daaeaen erheben, daß die Zionisten n-Nn auf diesem.Wege,! die Rechtder Jewish Agency mmmPÄffievon..-:.. - -. Hingegen aber würde jeder wie, immer geartetes Melttongreß für die Zionistische Organisation eine stärke Einbußebedeuten. Tenn -nur auf Kosten^ derzionistische«! Pvopagandaarbeir ist die L rganisationsarbeit eines neuen-. Kongresies zu Le rvcrkstellrgen. Darunter würden alle ovgarvisewrischen--Arbeiten und-die Keren 'HajMod-AMon schtverleiden, und dies noch, ehe sich irgendeüv.- Erfolg) des., neuen. Kongresies zeigen könnte. , .. •; ' , Znter«atronale Kongresse in Wie«. Soziologcn-Kongreß. , Gestern vornntiags begannen die-Beratungen des vom Internationalen soziologischen Institut einberüfenen Zweiten internationalen s. o z i ö l o g i s ch e n K o n -. g ress es in Wen, dessen Tagesordnung eine Reihe aktueller Fragen der. Soziologie, des internationalen Rechtes, >der Volkswirtschaft, der. Abrüstung,! umfaßt sich außerdem mit. dem Fraüenproblenr und Problenren der Arbeiterbewegung beschäftigt. Sonntag nachmittags fand eine Besprechung des vorbereitenden Komi-? tees in der Wiener Universität statt. Die!Beratungen werden im Hörsaale 26 abgehaltW. .Die Soziologische Gesell-! schaft in - Wien! ist! bei dem Oongresie durch die Herren Mil'ister a. D. Dr. Fränz Kl ein, Dr. Matajg und Dr. Redlich,^ . die.?PMfesiyreter Pr. .KarlG r.ü.n-.. beiger, Dr. Ludo.tz'aWmÄin,^ Dr, Jerusalem und Dr. Kelsen vertreten.! ' . Demokratischer Kongreß. v In der letzten Arbertssitzüng' des - Kongresses kamen die Fragen des Völkerbundes und der parlamentarischen Mwn.'-zur..'.Eröt^vnngZP.a,v.e.wä!W?G)eü1schlaM7'entwickelte.d unter. welchen ..Bedingungen? eine Enftpailnung zwischen Deutschland! und . Frankreich, erzielt werden könne, woher er auch auf die Besetzung des linken: Rheinufers durch, schtvarze Truppen- M sprechen kam. Der- Vorsitzende Fürst della S e a l e t ta.. (Italien) erstattete, einen Bericht über , die Ziele und Leistungen des Partiw: la Regenmäntel infolge vorgeseitrittesor Saison zn tief rednzinrtnn Preisen «[ Schiffmann!!., Taborstraßa 48 Telephon 4\7-1>7S Sn gros Esb detail : Quer durch BalMina. Auf de» Böden de- Iüdlsche» Rationalsonds. ' V«r.^Dt5.''Volfga«g .AM».-Jerusalem. - Bei der-Gründung von Tel-Awiw hat'der Nationalfonds bei Eenahrun'g des Kredites an die Gründer leider veräbsäümt, sich das Eigentum an Boden zu sichern und so wurde Tel- ÄusiN' Privatememum. Man hat dem Rationalfonds deswegen später'. Bovtvurfe gemacht. Man sagte, sein, Geld habe dazu gedient,'Cinrelpetsonen z>u bereichern. Das stimmt. Aber trotzdem,- meme war es gut, ddß dtzr Jüdische.' RationalsöndS damals'diesen .verhältnismäßig kleinen Betrag zur . Unterstßtzuntz'-der -leßstnr Städtebauer in Palästina aüsgegeben Hai. Wer die -Bildet von Tel-Äwiw, wie man sie vor dem Kriege in Ettropä zu sehen bekam, mit dem Tel-Awiw ' vergleicht, bas heute aus dem Sand -emporschießt, der wird' das .Wsihstchicht' los. als ob hier endlich bin kleines Stück von jentztzt ^llt -N'eula-ud enrsiehe, wie es Her zl geträumt hat. JnHtrf Mönatcv baut man große Häuser fix und fertig, in sechs Monaten entstehen neue Straßenreihen. Hier ist heute noch eine Strecke-von Sandhügeln, in denen man bis über die Knöchel Versinkt, hart daneben aber stampfen schon Tag und Nacht hie MÄövel-Uev.Sik'ikät'-W'e-vk«,' - die "zwei Schichtch tägftch ärbiritev lassen und doch nicht die Bestellungen aufäMiteN l kostmen^ 'Me: sie bekommen: Bäume -- Cypvesie«, Gtikälyp'wn,- ^afWviMn' — die vor z^hn-Jahren gchfwüzt!vu» bsit; sind hsüte', »nb zwölf Meter hoch, --- und die berühmte 'deuftche Muste'vkoloniie S är o n a^ M ' vvlt dem Krieg uN8 Jüden ' Näch ein -nnerreiö)bärLs Beispiel war, ist heute kaüw Mchd - iettv'äs! -ätweveß als eine' kleine'' Borstädt -däv jÜdischen Siädt- Tel-Wiw-l-! fe-- v-J : r*' 1 fc&tefe NachkxiegSkolvnisätion muß hier er- ' nungSnot und — infolaedessen — fverden: Mietivucher, Man verland: enorme Preise für Häuser in jüdischen Vierteln. Enorme Preise für einzelne Zimmer. In Jerusalem rmd Haifa, in Tel-8lwin> und Liberias — überall das gleiche. DaS billigste Znmner kostet ein Pfund monatlich, aber Preise von vier und fünf Pfund für ein leeres Zimmer' sind nicht gar zu selten. - - Besonders teuer waren die Preise in Tel-Awiw. $>ier: drängt dre Flut der Neu-Einwanderer ans Land. Hier ist — noch immer — der Haupthafen Palästinas, der Hafen Jerusalems, das in zwei Änwmobilstunden von hier zu erreichen ist. .H:er ist ein wirtschaftliches Zentrum ersten Ranges, aber auch das. kulturelle,-das gesellschaftliche, fast macht: ich fageu, das mvndaine Leben ist hier stärker, betont alS in irgend einer anderen Stadt Palästinas. Das vermehrte die -Anziehungskraft Tel-Noiws. Rrile EiaÄväinderer ließen sich hier nieder und die Mietpreise stiegen wieder frotz--üllrr. Rcubanien. Dayn. kamen die Unruhen in Jaffa, wo noch immer einige tausend Juden, lebten. Diesenwurde der Aufenthalt im schmutzigen, arabischen' Jaffa ungemütlich, sie wanderten au^. Nach TebAw'w. - , Viele -7- ^einige;hundert Famiften -7fanden kein Obdach, ^ie.-l'ießen^ sich im Norden, der Stadt, bei der „SWat^- Fabrik nieder, .schlugen , ein Zeltlager^ auf und riefen den Nationalfynds.' »,Rationalfonds hilft"- . - ( Unk ,er half. , . 1 - Gr . kguste. Duzzack- Dopen .>und. .überließ sie -den „WoLnrnMhtseü''.,Heuer, im FrHjahr hegann .der Byu chieser!neuen' Borstgdt Tel-Awiiws, Msi HaNser sind ,,fast> schon ,mnter ,Dach und Fach. 3Ü.M Pfund hat her Keren Kajemeth für diese , Vertriebenetl cufgewendet - , --k:':GleMitig''/Mr hat et dadurch einen Wirksamen Schritt! KM' -WkärHfiMg,-^.stetart.!-- Der?Bwl - -vissrr M, Häuser.eb^nw allerdings die! starke private. Bautätigkeit --erhöhten ,daS Angebot an Wohnungen derart,: daß die Mivtpvesie w Tel-Awirv in den letzten-' sechs "-Mouäten um 4V Prozent-gesunken find. : \ Bier Kilometer von den heutigen Grenzen TvlÄlwnvZ entfernt^ baut der Jüdische Notionalfonds neben einer Äderen jüdischen Siedlung, r neben I r - G a n i m, die GartenMdt »er Arbeiter:. Sch'chünath^Borochow. . \ . > Ans einem 300 Dunam großen Terrain! entsteht hier. eine Svedblmg, die-deil Namen des großen jüdischen . Arboiterfsihr.:rs verewigen soll. 'Im Aprst 1022 wurde der' Grundsteingelegt und — drei- Monaw - später standen''dort' schon: etwa dreißig Häuser^ ein' Wasierturm war aufgestellt, -eine Gruppe ^von Chaluzim, die Gemüse bauen, wohnt schon dorl —teils 'in »den Häusern,: teils noch in Zetten, und - eine andere' Gruppe Ehrvluzim <m8. -dern. EnnnigradwnAager der Zionistische») Dvganisätion in Tel-Awiw, txeib^ bereits einen „Kwisch", 'das ist eine. Antomobillträße, von Tel-Awiw nach der. Boruchow- 'Stedlnng vor. Scho»-, heute verkehrt ein päa'rmal -täglich ein Anto-Omn-kbus für:- zwei'-Piaster 'vou Sch'chinwch-Borochow nach- Tel-Awiw und zur Bahnstation ''und-'es. ist nur /eine Frage; der Zeit, bis Tel-A.wftv- und Sch'cbitü.äthLBorochow vereinigt sein werden , . .! . . r^...' - '* . i - : : ' ' Bon Tel-Awiw führt uns die Eisenbahn' in 'eiivä ' dreidiertel Stunden zur Babnsrütiov Ludd, den: großen Eisenbahnknotenpunkt Ju^acas. Hier kreuzt die Bahnlinie 'Jäffa- Jerusalem die.^internationale Linie", die von Aegypten über Gaza:nach.! Haifa nrrd von dort weiter.-nach' Damasbüs' Mer. Ludd» vor dem Krieg ein elendes Arabernest vo»r etwa 3000 Einwohnern,', 'ist ^heute in: m«e-rkkichem Ausb-lühän. In letzterer Zeit hät,' sich auch schon torne Adchttl jMscher.--:.^-' imilien dort niedergelassen. . - - '; Don diesem Aufschwung Ludds wird in absehbarer Zeit die Farm B em -.S che m e n Nutzen ziehe»», die etwa drei Kilonwter nördlich', der Eisenvahnstation: auf hier niederen Hügeln

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