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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-28 · Heft 1305 (28.9.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1305 (28.9.1922)
Date
1922-09-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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-MW 1805 Me«, PonneMg «WMM. Men die W lftnve ' 'S» ffUlWWWn.. .«** > .,-... GolLkronen . KrWM''^- 2,2tz Millionen Pfnnh,! 66 Wil- Frankyt,Ja Millionen Lire KÄckWchlt-. kAhtzng -Mei.'-d^Mer^ch^ MHanier^nS^^ ÄeHie''WäeSuH G-t^MständAlt/gofähvben' :«t. Oesterreich muß-«5er in dtzr Zwischenzeit Men die N'fyndiernng^der Vorschüsse auS.einem großen. .Kveiditfonds,- tvi-Dn- 660-Millionen. vepräsentierenj .befreit es von der Verpflichtung, die Vorschüsse in den Kasten der Notenbank zu sper- Mohne daß sie/für den. Konsum vertvendet werden dürften. Mit .anderen Worten! der Krevitplan des BöMvbNndes schafft Oesterreich für di« Uebevgangszeit schon -jetzt die nötigen Mittel -MN. Leben, damit es sich der endMtigsn Sanierungsavbsit chidmen kann: Diese Mittel sind die erwähnten Kreditvorschüsse, die "allerdings konfirmiert werden dürfen, aber keine Erhöhung .erfahvsn werden. Wir werden damit auf jeden Fall das Auslangen finden müssen, die Verwendung der übrigen Beträge, d. i. der restlichen 620 Millionen, wird unter der scharfen Kontrolle der Finan^kommiffion stehen. ®t* ®e»ifeitpreif«. Der gestrige Tag brachte in Z Ü r i ch eine stärkere Ab. fchwSchüng dee Reichsmark (von 0L7V, auf 0.83»/,). der tschechischen Aröne (von 16.50 auf 16.15) und der polnischen Mark (von 0.06^,auf 0.06V* V während die vkerreichischen Zahlungsmittel unvei ändert geblieben find. Parallel mit dem Rückgang der Reichsmark auf dem Züricher Platze Haussierten neuerdings die fremden Zahlungsmittel inBerltn und es ftteg dort der Dollar vön 1456.55 auf 1680.80, aber auch Zahlung Wien besserte fich .von 1.78 auf 2.0)5'/*. Sn Prag befestigten sich Westdevisen. die österreichische Krone noiierit dagegen unverändert 064,37. Die Wiener Notierungen «eisen eine, stärkere Abschwächung der R t i - f m a r k (von 63.70 auf 48.50) auf, die t s ch e ch is ch e Krone emätzigse fich um SO Kronen auf LW5, das P f un d u« 300 Kronen auf388.800, mährend Sch« e i 3 er Franken und polnische Mark unverändert geblieben find. Nachstehend die offiziellen Notierungen Veröffentlichungx der Devisenzentrait rom 27. September 1922. Divisen (Sekeeks und Aus- Z1„. Geld »»klungen) ms Amsterdam f. I holl. Gulden .4 Agram 1 jag. Krönen . . , , 8 Belgrad ] Dinar 6 Berlin 1 deataehe Reichsmark ,7 BrlStcl I belgische Franca . . 4•/. Badipett 1 ungarische Kronen: . 6 Bnkareat 1 Lei.,6 Chrlstlanla 1 aorweg. Kronen , 5 Kepsafcagea 1 «Unlache Kronor . S Linien l Pfnnd Sterling . . . 3 Mairll 1 Pesetas . . , ... 5'/, Mailand 1 Lire ..... I ' 5 New. York 1 Dollar. .... , 4 Paris 1 Pnaca ... . . . . . . 8 PrAg 1' ncheeno^Iow. Kronen , 5 Sela 1 Lew« . . .. . . 6% Steehholm 1 sehwedlseheKronor . 4*/* Waraehan l pclnlgche Mark . . 7 zirieh 1 sehwelaerlsehe Francs , 2 .Noten Amerikas. Noten ▼. 5 Dollar aufw. , »" kleinere . , . Belgüehe Koten 100 Francs . . Beigariscfce Noten su 1000 Lern . - - A 100 . . Maische Noten* lOOKroneV I! Beatseke Noten in 1000 Mark. . I » kleinere. ”,! * Bags. Noten von 9 Limit, aufw, FraartSlsAfNotelflobFrancs! HoUlndlaehe Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. lOÖLlre aufw, . kleinere . . , lagosl, Noten nagest, zu 1000 Dinar * - » » .100 » - . » ktelnere . , Norwegisihe Noten lOO Kroner . Peinliche Moteatj 800 Mark aufw, Ramlnlsche fteten«“lOOOu, SOOLti Rass/kotsu (Remaa.tznMORufaci * ' ' * ' A }«> * - Ks&wedisChe Noten 100 Krenor . Sehweiaeritehe Noten 100 Francs bahlssks Noten100 Pesetas . . Ysekteks-slow, Net; ▼. 1000 aufw, , * kleinere , . Ungar. Noten (neue Bm.) an 1000 Kr. » » J* 10.000 Kr, » » » V.. m Metaere. . -. . , 90.— Kars v. 25.Seatember Ware Geld Ware 20950.- 29050.- 20900.- 29009— 250.75 251.25 249.75 250.25 1903.- 1W5— SYS.- 1001— 48.35 49.85 53.60 53.90 53*4.— 5368.- 5394.- 5406— 30.45 30.55 29.95 39.05 125«.- 1X590.- 12585’.- 12615— 15485,- 15515.- 15605.- 15635— 329400-330000—329700—330300— 11375.- 11415.- 11385.- 11415— 3176.- 3184.- 3146.- 3154— 74760.- 74*50.- 74680.- 74750— 5684— 5686— 1714— 5726.- ' 2297,- 2303— 2347— 2353.- 429.50 430,50 445.90 446.50 19755— 19795— 19700— 18740— 9,05 9.15 9.05 9,15h 18935— 13965— 18935— 13965— 7432S.- 74625— 74225— 74525— 74225— 74525— 74125— 74425— 5295— 5325— 5335— »65— 393— 402— 41#— 414— 378— m- 39Ö!- 394— 11320.- 11380— 11440— 15800— dff'gg 49.50 53.75 54.75 328900— 3209QÖ— 3X9280- 380X88— 336700— 329710— 329000— 330000— »»- 388W»*" 5655— 29CCÖ— 5655— 28750— 5685— 28850— 3142.10 3157.80 3112.50 3127.80 3122.50 313740 389240 3107.10 992— * 996— 988.- 992— 982!- 12420— 1^— 978— 12440— 982— 12500— 8.85 9.15 . 8.80 9.10 8.75 9.05 8.75 9.05 454— 456— 459— 461— 434— 436— 419— 441— 5- -— 18548— 19620— 19460— 19540— 13850— 13910— 13850— 13910— 11245— 11305— 11240— 11300— 2285.- 2295.- 2315— 2341— 228C.— 229C— 2330— 2340— 30.28 30.48. 29.70 29.90 38.28 29.50 29.78 - / Des Jadexspfe». Aus ArSeiterkvsisen wird unL geschrieben: IN dem Artikel „Ueber die ^Wekmarktparrtät" tu der Samstagnumnter Ihres Blattes, haben Sie die Stellung des Index im Rahmen der PvoduktiMSkosten erörtert und mit seltener Objektivität darauf hinyewlesen, daß der Kampf gegen die Teuerung den Mel an einer ganz anderen Stelle ansetzen müsse, M«w eSsOm'/M-dk^ ErreickMNg seines Z-ieleS ernst ist. Die automatisch gleitmde TeuevungSzulage^ eine Schopfungder 'ösiMejchischen Gewerkschaften, «die später nach unserem Borbilde auf andere Staaten übevtvagen wuiLe, in wsiteret 'Folge daNn die staatliche' mvd gesetzliche AnerkenMNg derselben als Index, müßte schon im Hinblick davaüf mit Anerkennung gewertet werden, daß das System, bei allen seinen Neüenwirkungen, der gesamten Volkswirtschaft die soziale Ruhe veMrgte, ihr schwere und schwerste LohMmpfe ersparte, was doch gewiß auch Vorteile für die Unternehmer in sich birgt. Man muß/einfach' verstehen, daß. die/ GewerkschaftSkommission als das höchste Förüm der Arbeiter- und Angeftelltenverbände nicht oüs Trotz v-tt böser Absicht am IndtK, ,ass der voibungSloseften und IhwrMch mWchl' gevechtösteir 'tzöM de/'Attdes.' Mnes an den jeweiligen Grck» der Teuerung, tllem'iu'i : r. t.Angestellten teilhaftig werden, Metzer Morsetrzetttrng. 28. September ^983 Geste Zeichnet Jährjich 2 Haupttreffer; von je Jedes Los gewinnt Sämtliche Gewinste vollkommen abzuge- und einkbmmensteuenfi*ei Kein Legltimatlon8Zwang Zeichnung8pi4eU: flWS K 1380 für jedes Los Daß die schädlichen Folgen des Index, wie neue Inflation, weitere Teuerung effektiv bestehen, kann doch nur ein Grund mehr sein, von der Regierung zu verlangen, die Urquellen dieser Lösen ErsWnu-ngen' nach Möglichkeit z u verstopfen, also die willkürliche Teuerung einzudämmen, mit Ersparnissen vovanzugchen, so manchen BerbvauchSexzessen den Brotkorb ebenfalls bis auf die zulässige Index» ziffer höher zu hängen; mit einem Worte, hauptsächlich den nicht von einem festen Lohnbezug lebenden Schichten, die bei der Befriedigung ihrer Bedürfnisse aüf keine Hemmungen stoßen, den progressiv entsprechenden Anteil an Opferbereitschaft durch zweckmäßige Besteuerung.aufzuerlegen. Dann dürste auch die Gesamtarbeitnehmerschaft Mehr Bereitwilligkeit zeigen/ von ihrem Idol ein wenig abzuweichen, zumal ja den Gewerkschasts- Änd Parteiführern die s^hlerquellen dies Index ebenfalls wohlbekannt find. Im übrigen kann als nahezu sicher angenommen werden, daß die sozialdemokratische Partei, anläßlich der in avschbarer Zeit bevorstehenden Bildung einer neuen Koalitionsregierung, schon dadurch gezwungen sein wird, neue Wege, wenn nötig, auch im Äohnshstem gehen wird. Was bedeutet eigentlich der Index? Die JndexMer ist die grellste, offenste und Mckstchssloseste Kennzeichnung unserer wirtschaftlichen. Situation. Mn Land, in dem sich der Index auswirkt, hat Nicht die BerechtigMg, eine Vogel-Stvauß-Politik zu machen, denn die fallweise amÄ-ich Verlautbavten Berechnungen der durch ihre Parität neutralisierten Hormyiffion führen jedem.die momentane Lage/ ausgedrückt in einer einzigen Ziffer sinnfällig vor Augen. Der freiwillige oder erzwungene Verzicht auf den Index bedeutet nun nicht mehr und nicht weniger als die durch die Kürzung des Reallohnes hevbeigesührte bewußte Herabsetzung des Lebensstandards trotz fortgeschrittener Teuerung unter das bis zuletzr iunegchabte Maß. , Natürlich kann andererseits auch die Indexgswährung ihre G r e n z e n haben, in der Produktivität und' RentaSMät -des betreffenden Unternehmens,' infotze einer effektiven Unmöglichkest -der Usberwätzung. Deshalb. verschlossen sich auch, Wie die Erfahrung lehrte, verschiedene ArbEerkategorien^ schon bisher picht)dtztivintzmden '.NoWendtzkött, mit Mckstcht auf die Lebensfähigkeit der Industrie Opfer zu bringen. Nur darf der Index nicht radikal abgobaut werden, ebenso nicht in einer Periode mit forciert steigender TeNdenz^der fremden Zahlungsmittel und heimischen Preise. Das Jndexsystem würde sich also gegebenenfalls in friedlichen Bereinbarmngen, eventuell in mehreren Mappen, ähnlich dem Abbau der LebeuSmtttelzuschüsse, neu regeln' oder ummodsln lassen, aber eS müßten ganz bestimmte, gruMegende Voraussetzungen,-die unbedingt eine allgemeine Saniemng herbeWfühmr in . der Lage sind, .gegeben sein. / W.St. ^>le Südbahufrage. , Wien, 27. September. Der italienische StaatSvat Broechi hat, feine Anwesenheit in Wien bei der VerwaltungSvatSsitzung dev Südbyhngesellfchaft dazu bmützt, um mit der Sstevveichifche« Regierung bezüglich der weiteren Entwicklung der SiidbäWvage Fühlung zu. nehmen. Im. Laufe des hmtigen Vormittag fand eine Besprechung dieses Funktionärs mit Finanzminister Segur und BerkchrSminister Dr. Odehnal statt. Der Kampf gegen die Devisenordnung. Iin Gremium dev Wiener Aanfmannschaft fand vorgestern eine von der >„Arbeitsgeineinschaft der Tewrlorganisation im Gremium. der Wiener Kaufmannschaft" einoerufenv und nicht nur von dm Aldachörigen der Textilbranche, sondern auch von Delegierten vimer anderer kaufmännischer Zwetze zahlreich besuchte Versammlung zwecks Stellungnahme zur Devisenordnung statt. Präsides Eber machte auf die Tatsache Msttterksam, daß der Schl ei chh a-ndel in Baluten in stetem Zivnchmen ^beÜLiffen-sei,was die aWneipe Dsuevung noch steigere. TuMindler Freund wies besonders mif die sinnlose Praxis der Mvisenzenwale hin, die beispielsweise ' Schweizer ^ai vMg'Iies BeMgÄMes ersW seien, Hoüov^Ä werden'könnM. Wenn jedoch^die deutschen Lieferanten sich dazu bereit erkläret utiS in MarI zu-.fakturieren, statt, wieMes in letzter ~ oder Fvankort, so berechnen höhte Preis«. Diese .öftervtxchische.Konfument ixagemMchdem npch.die MrtrStev eiiMNer' Brauchen besvMve Beschwerdtzü"ihrer -Manchchr zum Ausdruck gebracht hatten, beantragte der-Präsi^ dent der Tuchhandler, Kommerzialrat Gottlieb Po ll ak, die tesoluitonr die «instimmtz zum Beschlusse«.erhobdn wurde: «Die Crfüllung seiner Berbindlichkeite« fft Pflicht Ms Kaufmannes. und umGßliche'BovauSsttzurst jeglicher wirtschaftlichen OMung. Eme RetzremM, welche Skr^ ordnet, daß der KtzifmanN bei sonstiger schwerem Grafe die^mi Erfüllung seiner MrvflichtUNM notweMiam H von legitrmeN Eigentümern solcher auf redliche Weise nicht tow fen dürfe, rusrriert die Rechtsordnungund un. t e r g r a b t. d a S R e ch t s b e w u ß t s e i n; denn sie stellt das unter Strafe. waS ein Gebot.der Moral ist. Von diesen Gesichts. ^.ausgchM^^ön^Mm^jMam gtoüfen, o. >e. Srqphalen wirtschaftlichen Fotzen, die nicht nochmals vor t werden /sollen, fordeÄ dre heuttze Vevsammluna die for t i ge voll st ä nd i'g« Au fhe b u n g der derzeckgen vifenoronung.". , - Die altcmsländischett Effekten tschecho-siowaMcher Staatsbürger. Die. Devisenzentrale teilt mit: Ue'ber Entscheidung des Bundesministeriums für Finanzen vom 11. August und vom A. September l. I. sind Anachörige der tschecho^slowakifchsn Republik künfttzhin den ANgchörigen der rm § 1 des Gesetzes vom 4. Juli 1919 angeführten kveditgebenden Staaten gleichzustellen. Jene tschecho-slowakischen - Staatsbürger, die auf Gmnd veS obznierten Gesetzes und der tarn erschienenen Vollzugsanweisungen altausländische Wertpavrere zur An- Meldung, bezw. Einlieferung brachten, habm vis 31. Oktober, 1922 ihve dieSbezitzlichen FveigabeausuchM mit entspvschenden Belogen bei der Devifenzentrale, Abteilung für ausländische Werwapiere, Wien, 1. Bez., Fleischmarkt 19, schriftlich eiuzu-- bringen. Als tschecho-flowakische StaatSbvger aelten auch ^solche Personen, die erst nach dem Entstehen der tschecho-slowakisch en Republik in der Zeit bis znm Jnkvafttveten Staatsvertrages von Saint-Germam (16. Juli 192g) oder auf Grund des in diesem Vertrage emgeranmten. Optionsvechtes - Angehörige der tfchecho-slowakischen Republik geworden sind. Der Notenumlauf in Unaarn. Nach dom Ausweis des uugavischen staatlichen Noteninstrwies vom 23. d.- beträgt der Notenumlauf in Ungarn 66,4 Milliarden Kwnen. In der driten Septemberwoche ist der NotMMlauf um 3 Milliarden gestiegen. * Die Gemeindeabgabe auf Gas und Strom. Die Gmreinde Wien boabsichtW betzckstlich, den Verbrauch von Gas und Strom im Wiener Gememdegebiet einer füchprozerrtigm gäbe zu unterwerfen. Aus dem Erträgnis dieser Wgabe soll der Ausbau der Wasserkraftwerke an der Mbs finanziert und ber mit der Durchführung des Baupwgramms betrauten „Wag" das erforderliche^ Anlagekapital beschafft werden, das entsprechend der. Geldentwertung von ursprünglich 3,6 Mlliarden auf ein Vielfaches gestiegen ist. Me Hcmdvlsvammer in Wien verschließt sich nicht der Erkenntnis, daß der Ausbau der heimischen Wasserkräfte für die industrielle Entwicklung und die Zukunft unserer. Wirtschaft ein Faktor von ausschlaggebender Bedeutung ist, da dadurch der Bezug eims HauptimportartMs. der Kohle, beträchtlich reduziert Und damit indirekt.ein wesentlicher Schritt zur Gesundmrg unserer Währung getan würde- Andererseits verweist sie darauf, daß der normale Weg zur Erreichung dieses Zieles die Aufnahme einer Anleihe wäre; die Wassertrafm^abe sei ihrem Wesen nach eine reine Zwecksteuer, belaste wiMmch die Abnehmer von Strom und Gas, insbesondere aber die Industrie, für die unter den geaeuwärtlaen Verhältniffen jede Erhöhung der Produktionskosten schwere Gefahren im Gefolge habe. Die Kammer hät Wve Wvewn Bedenken prinzipieller Natur dem Magist'rat zur Konntuis gebracht und insbesondere den, Wunsch ausgesprochen, daß aus BilliakertsgründM den die Abgabe leistenden KdusumeMn. N a ch l ä s s e v o m.^f e i n e rzeitigen.GLs- und StTromPrers^im Gesetze zuge^siche11'werden. . Sltft fit lGtzHMLrtschMrche PrsdMte. Der geftriae M«kt verzeichuete schwächeren Besuch. Troß fester amerikanischer Berichte und trotzdem an der vorgestrigen Prager Börse durchwegs höhere Preise durchgeseht werden Konnten, hat hier die seitherige flaue Stimmung angebntten. Ts wird allgemein über AbsahlostgKeit geklagt und sowohl in Brotfrüchten wie in Futterstoffen, wie auch in Mehlen erfolgten trotz entgegenkommender kaltung der. Warenbesttzer nur vereinzelte Abschlüsse. Erwähnt sei der Sturz der Kartoffelpreise infolge reicher Offerten ans Böhmen und Pole». Das geringe GeschSfl wickelle sich zu folgenden Preisen ab: Weizen 4200 bis 4309 K.. Äoagen 3208 bis 3300 K.. Käfer 3500 bis 3600 K.. rumänischer 6.40 Lei und I» rumänischrr Kaser 3450 K., Trrsir inländisch 3200 bis 3400 K.. 1.30 bis 1.80 tschech. K. Parität Marchrga. Mais 3200 K.. 6.50 Lei. rumänische Weitzbohnen 7 Lei. Reis 14 Schilling 9 Pence per Ende Oktober waggonfrei Kambiirg. Weizenmehl 7000 «. ungarisches doppelgriffig 2L0bis 225 ung.K., griffig 815 bis 220 ung. K.. Boggenmehl ie nach der Aus- Mahlung 3700 bis-4000 K.. Leu 1600 bis 1900 K.. Stroh 12M bis 1450 K. ab. Station, «rdäpsel 700 bis 800 K. Wiener SolzhSrfe. (Eigenbericht der »Wiener Morgenzeitung".) Der gefirige Verkehr an der Holzbörse böt ein lebhait^ BUd. da auch Snttteffenien anwesend waren, dir man sonst seltener zu sehen bekommt. Dar Angebot wa; äußerst schwach, namentlich in weichen und harten Schnitthölzrrn. nicht besser war % t§ mit der Kauslnst bestellt, da die Geidknappheit noch immer mtcht behoben ist. Bezüglich der Tendenz ist zu bemerken, daß an eine Lerabsetzung der Preise. mit^RKckßcht auf die pw 1. Oktober ,u erwartende Frachterhöhung. zurzeit nicht zu denken ist. . «baeschlossen wurden von Nadelholz- S ch n i t t mal, r i a l Kantholz geschnitten 3/8 bis 18/21 Zentimeter zu 660.000 K. und Föhren bezimmert zu 450 000 K.. beide Posten ab burgenländischer Station, ferner wurden erlöst für harter Brennholz trolken 3,600.000 K. ab steiermärkischer Station und für weiches 3.200 000 K. ab niederöstmeichstcher Station pro Waggon L 10 Tonnen. > - . Der Beeid et »na hm einen exekutiven Deckungskauf vor von Buchenscheitern trocken zu 4,490.000 K. Ausgeboten wurden von Nadelholz-, Rundholz Blochhvlz 20 Zentimeter aufwärts zu 350,000 K. ab nitdcrösterreichilchkr Station. Schleifholz Langholz 9 bis 14 Zentimeter. 3 bis 6 Meter zu Sö0.000 K. ab Wien^ von Nadelholz-Schnitt male r i a l 13 Millimeter Breiter. 16 Zentimettr. aufwärts zu 770.000 K. ab niederösierreichischer Station, von L a ubhol z - S ch n i t t m a t e r i a l ungedamptte Buche von 52 Millimeter' aufwärts etwas stockig zu 650.020 K. adniederöperrMlscher Station, F ü r n i er e Esche. Birn und Kirsche 1 Mtllimeier pro Quadratschuh zu 2000 *. und Nuß 1 «illimtter pro Quadratschuh zu «000 § ad Wien. ' : ' M-Osr Wchrentörse. 3 lJbi Zu» öffentlichen Verkauf gelangen am 5. Oktober, 18 dir 30 Tonnen Kluminium-Legierung. PrüMvörse. Prag, 27. Septvmber. Die heutige Situation hat sich im Wesen nicht, verändert, die.Kursgestaltung heigte' aber immer noai ein unregelmäßiges Gepräge. Die Anlagewerte behaupteten wollig ihre Motierungen t einzelne 'mährische (KvmmuMsch'uldf scheine und Äandesanleihcn) waren/ gesucht. Bei den Banken-/ 'werten'herrschte wichemm AhWLsÄMtzSL»

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