Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1304 (27.9.1922)
- Date
- 1922-09-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 1204 WtLn,- Mütwöch Mener? Moesenzstt^ng. 2/. Gt$\tmsn T*v2 vww'rj -w*l' jeScn. mit. vep Damen, Burg, Lewinsky, Scheck,. Soioler und Bitte, den Heveen Arndt, 'Baumgartner, Huber, Maierhofs Hugo Thimig und Karl Zeska. Anfang 7 M. Im Redoutensaak der .Hofburg gelangt morgen „Dame Kobold", Lustspiel von Calderon, übersetzt von Hugo Hoffümnnsthrl, zur Wiederholung.^ ES. wirken mit-die^ Damen.Ehrist-iana, Servaes, Thimig; . die Herren Disterle, Krsnert, /Länge, Rainer, Hermann Thinüg. Regie: Max Reinhardt. Begmn 7 Uhr.. > - In der Volksoper>gcht heute „Der fliegende tolländer" mit Herrn Friedrich Schorr a. G. m deritelrolle in Szene. Die weiteren Mitwirkenden sind die Damen Pfiffer-Lax und Salinger sowie die Herren, Baumann, Ludwig und Wand. Dirigent Herr Dr. Werrich. Beginn halb 8 Uhr. Im Deutschen Volkstheater sPiZt Alexander M o issi nur noch morgen den Sarynzow in Tolstois „U n d daß Licht scheint rn der Finstern-is" und verabschiedet sich Freitag als Fejda in desselben Dichters , „D e.r leb ende Leichnam".-Heute spielt Frl. Ria Thiele m erstenmal.die Wendla in Wedekrnds „Frühlings Erwachen". > - ^. Im Ra i m ündth e a t e r wird. als. nächste Erstaufführung das Lustspiel ,^Der Schildpattkamm v. Richard Keßler vorbereitet. Die Premiere findet\. Donnerstag.. den' 5., Oktober statt. Der Vorverkauf für das. Doppel-Gastspiel Johanna Terwin-Moissi und Alexander Moissi in.der Alltagstvagödie „Njü" aml. und 2. Oktober.ist.an dm Kassen oes RmmundtheaterK erössnet. ' der Schwanks'... tzas sa fleur") von MouHy-Eon und Henry Bataille, für die BHm bearbeitet von Rovert Bsitm,s statt. Beginn io Uhr. Pllckatkonkurrem der Wiener Messe. Die. Wiener. Messe schreibt anläßlrch der. FvühWrsmeste 1923, diein der Zeit, vom 18.' bis 24: März 1923 abachalten werden wird, einm Plakatwettbswerbaus. Für diebestenPlakate.sind Preise im GesarMvtragevon 3,000.000 K. ausgesetzt, überdies wurde ein Betrag von 1,000.009 -um Ankauf, von: mchchränfiierte« Enttvürsm bestimmt. Dem Preisrichterkollegiwn gehören an: Pro-- seffor Architekt Peter Behrens, Obevbaurat Pros. - JösA/ Hoffnvanü, RegieiMlWvat Prof. Rudolf Lavisch, -Pros. Berchold Löffler, Architekt Robert Oorley, Bauvat Ing. Ernst Schifferes, Architekt. Prof. Karl Witzmann. Die. für dm Wettbewerb bestiänmten Entwürfe sind bis längstens 2g. Oktober, 12 Uhr mittags, .bei der Wiener Messe A.-E., Wien, 7. B<z., Museumstvaße 1, einzuveichm, wo auch die näheren WettbewerbMestim- . mnngm erhältlich sind.. Der Skomponist Jean Gilbert trifft morgen in Wim ein,.um im „Neuen Wiener Stadttheater" einige Aufführungen seiner Operette „D i e F r a u i m H e r m e l i n" zu dirigieren. Gertchlsfaal. 8wä«ztg Milli»«« — kein Reicht««. Der Kaurbesitzer Ernst K u p f t r hatte wegen dringendem Eigenbedarfeinen seiner Meier die.Wohnung geftündigt, weil er diese selbst beziehen wüste. denn dar Wohnen im Lote! und das Esten i» Sasthause für eine vierköpfige Familie verschlinge heule Mummen,' die ihn binnen kurzer Zeit ruinieren «die». Der Gekündigte «endete ein, der Klüger besitzein, Dernwgen von zwanzig Millionen Kronen, sein Snttteste sei nicht so schützbedürslig wie das eines vermögenslosen Mieters. Sin reicher Mann könne sich schon eine Wohnung verschaffen. Der - Klüger erwiderte, der Standpunkt des Geklagten wüte berechtigt, wenn wii noch im Sahke M4 lebten. Damals waren SO Millionen Krvnen ein kolossale» Vermögen, van dessen Zinsen man behaglich leben konnte. Das Bezirksgericht Dübttng erklärte die Kündigung für w t r ft f «m. das Zivillandesgericht erklärte sie für unwirksam und -er Oberste Gerichtshof (Vorsitzender Senatsprüsident Dr. 9 p a t h) hat sie wieder für w t r ft s a m anerkannt. Volkswirt. Gestempütte Krone A«szahl»«g Wien Sn Zürich notierte die österreichische Kronr. . . die österr. gestempelte Krone. die tschechische Krone . ... die Mark . . . .; \. Agram'. .... V. . . . Sofia - .".• .t'«■« Budapest . . . .. . . Warschau. . ... ... '8 Lemtiwo«. --- -.00-/4 Lenti«»». -.00'/. -.oov. 18.80 -37‘/. 1.82V, 3J20 0.21V, 0.06V8 (-.oov. (-.007, (16.90 (0.S8 (1.80 ( 8.20 (0.21V,- (0.06*/, am 25. Sepi.) am SS. Sepi.) am LS. Sept.) am SS. Sept.) am LS. Sept.) M 25. Sept.) am 25. Sept.) am 25. Sept.) Las Gemfrr Fi«»»zko«itre über die Gründung »er österreichische« Rote», V - b««k. -'- Unter den Fragen, welche vonr Völkevbundrate dem Fmanz- ,-viülsee über die Ssterreichischen FinanzangelegerHeiten vorWgt wurdeu, befand sich auch da8 Erfüllen um ein Gutachten über d-'-l Plau de-r Gründung einer österreichischen Notenbank. - , DK Antwort des' Finauzkomitees zu diesen: Punkt.'lautete: Das Komitee ist her Ansicht, daß-Ver-Plan der Errichtung einer '.'Lvknbqn^ wmst tzr.gemäß den gerade jetzt in Verhandlung slehmdeu Vovschlägen und den folgenden Empfchlungen abgeüubcvt wird, einen nützlichen, ja sogar unestchchrfichen Teil der -notwendigen österreichischen Müdevcmfbimmaßnahmen bildet. Das Komitee ist.jedoch rer Ansicht: a) Daß das geplante Kapital, von 100 Millionen Goldfvanken durchaus zu hoch ist; 30-^Millionen dürsten genügen. Ä) Von der Garantivvüng des Bankkapitals sowie eimr entsprechenden Verzinsung desselben durch den Staat, - wodurch die Zolleinkünste mit Mer ersten Hypothek dAasiet 'werden, sollte abgesehen werden.., Diosä Abänderung ivüre möglich, wenn die anderen vörgeschenen Maßnahmen zum Wiederaufbauder österreichischen Finanzen angenomm'en werden, e) D-O Bäukkapiial'jbV durch private Zeichnungen ausgebprcht werden. Wenn Mntliche «Gelder w^wewdet werden müssen; so sollte der staatliche Anteil so rasch als möglich an PrivM abgegeben werden, d) Die gegenwärtige Besti-mmung, daß' die Generalräte und ihre Ersatzmänner/'- die von - der Gemralversamitttlüng gewählt werden,, der Bestätigung durch die Regierung bedürfen, sollte gestrichen.tverden. Das Komitee' wünscht hervorzuheüen, daß die Notenbank zur.Wiederherstellung der Kreditövganisatwn Oesterreichs nur dann beitragen kann, wenn die energischen Reformen, welche zur Herstellung des budgetären.AleichgSwichte^nötwendig 'si^ zur Ausführung gelangen und die für »hie Uehergangspeviode.unenlbrnrlichen^Kvedite erlangt werden; Est dann kann-der endgültige Erfolg der Batt! erst gesichert sein, wenn sich'die' wirtschaftliche, We^ Oesterreichs fortschreitend verbessert. In.der ,Begründung , dieses Wtachtens bezieht sich das Finanäkomikr.-urchieiirer Analv.e der vom Hauptausschuß bereits genehmigten Satzungen , der-- neuen Notenbank- - auf die gleich-?, lautendei: Beschlüsse der, internationalen Finanzkönferenz von Brüssel und der Konferenz von Genua, welche dahin gingen, daß „fede-Einwirkung politischer Art auf die Banken, und insbesondere auf die- Notenbanken, beseitigt und sicher-gestellt.werden sollte, haß sie ausschließlich nach umsichtigen Finanzmechoden arbeiten". Die von -der Angw?,äst^MMn',^nk..u«d,-von' der Zentr-altzUropäischen Länderbank.beantvagten Abänderungen der' Statuten/ - die vom der österreichischen- Regierung.angenommen sind und der Genehmigung durch den Nationalrat harren, seien in diefem Sinne Der-besserungen der Statuten und werden -nach der Meinung des Finanzkomitees wirksam daM beitragen/ ungesunde Finanzmethoden, zu vechüten. Auf Grund der <ünendiertcn Statuten werde die neüeMMnbMk 'j^^"MrVerhÄ^ stellung des österreichischen Kvchits auf soliden ÄvuMdlM«. nutz-'- liche Dienste leisten. Doch - werde, sie. sebbsWerstäMich in dieser Richtung nur dann befriedigend -wirken, wenn > v--! , i.' zuMch eiNje gründliche RefoM der. Staatsfinanzew erfolge, die dqs Budgetglerchgewiäzt inabsehbarer Zeit Herstellen kann; 2. ausreichende Kredite eine Uvbevgangsperiode, der Reformen und der wirtschaftlichen Anpassmrg ermöglichen- und- 3. die Verkehrsbeschränrungen, die . gegenwärtigden iMr- Mtionalen Handel' bohWern sind den wirtschafmchen, Wiederaufbau erheblich erschweren, ^bald beseitigt werden.. Wochen diese drei Bedingungen nicht erfMt,so wird sich die- Vemnehrung der Irvteninslation nicht verhindern lassendes sei-denn für fchr kurze Zeit und unter Gsschöpfim^ deü' was dje schon sehr verr'mgevten'Hilfsquellen des Landes die seinen Handel und. feine Industrie speisen,-noch wehrvermindern würde, Andererssits dürfte, wenn diese drei Bedingungen erfüllt und die-«Staats-' fimnzen ins Gleichgewicht.gebracht.sind, -die neue Bank wohl in der Lage sein, durch Änekluge Politik weseMich zuv MAde-? rnng der heftigen Schwankungen ‘ der Kaufkraft des Geldes; .die das WrisDifiAchen fo Hw^MMen^'^^vagen. Im einzslnen beMÄ. das Komitee: L Hach BevWmn^- zahl 'Und Wirtschaffslcben Oesterreichs erscheint ein BrmKapM von 160 Millionen Goldfvawken zu hoch? Ein zü hohes .Kapital per Bank überHr. .eigmÜH^,Gs^WauS^au^dchrlen. Das Kapital der Notenbank.hat also bwstÄS DarWie zu dienen, uW die Finünzkommisswtt hält 90 Mllwmn Frimken fiir ausreichend/ ' ,- 2. Durch die StaatSgarantie für Kapital und Dividende und durch die Sicherstellung auf den Zöllen werden die Aktiven des-Staates/die für die auSwmötigen Kredite als «Dichechert dienen sollen, belastet/Dkfe K^ Werden"fchr evleichteä/'wüm his Zollgefäll-e nicht für die Bank in Anspruch, genommen, wird. Düs FimHkoMitee empfichlt der österreichischen Regierung, die , Aktienzeichner und die Garanten, bes AMenkapttals. zmn Verzicht auf das Vorzugspfandrecht zu Mve^n. Wmndas Aktknkapital, wie vorgoschlagen, verringert wird und die MtenMokalen Hilfskvedite ' erleichtert^ damit der Wiedevcmfbaü und' die Wiedertzechellung des österreichischen Wwits SegürOigt werden so kann dies wohl' die Mienzeichner Vevanlassen, Men solchen Vorschlag, rmzunehmen. - . - - Der ueue amerikanische Zolltarif. Paris, 24, Septmrber. (Eigenbericht der „Wr. Arorgenztg.^ Die Beremigten Staaten sind' zum Shsiem des vcL>ltale:r S'chütz° - zoM MWPWn. Der' neue Zoflürff, det im Pripzip W. veftL .vchn, .Senate und Repwsentantenhäuse genehmigt. wyrdL. und-imMpzeften Zeit in Kraft treten Wird, .macht-De Mnfuhr "gewisser-Kategorien von Waven unmvglich. Nachste'heNde ZähttN, '- ivelche dm Zollsatz in Prozenten vom Werfe der ointzeWcteW Wären cutsdrüäkn, illustrieren die Härte des neuen Tärifes, Der Zollsatz wurde erhöht: fiir. Paumwollwaren von 34 , auf 64 Prozent, Leinenwaren von 32 auf 76, Seidenwaren,-von- ,43 ans 69, Porzellan von 47, auf 61, Glaswaren von 35 auf; 44, Raffinierter Zucker von 17 auf 68," EWteine von' 3§. äüf" 96, Uhren von 28 ans 41; Mtzechem fft eine Aendemng cde.p. Zollsätze vorgesehen. Der Präsident der RepMlik kMn, ohne Btz-, ftagung -der Parlamentarismen Körperschaften einzelne. Sätze ^rhohem wenn der Bmikaufspreis , der emgeführten . .DtzxC, unter dem Preise der gleichen, in den Bereinigten Staaten er°' zeugten.Warenbleibt. Das heißt, -daß es in Hinkunft unmöglich' sym wird, mit ameviEanifchen FabrikMten zu kon«: ftwieren. Alle europäischen Länder, sind schwer betroffen und viele Jpdüstrkn. in welchen der Export nach den Bereinigten. Staaten eine-wesentliche Rolle spielt, sind einfach lahm gelegt. Besonders schwer, empfindet Frankreich den neuen Tarif. Der französischL ^Import nach den Bereinigten Staaten hat. sich vow 422 Mill-ioneit Franken im Jahre 1Ä9 auf zwei MMiärd^- vn Jahw J921 gehoben. Die französischen Zeitüngen pvote-- stieren aufs heft-lgste gegen,,den Ztueü Tavff, welchtzr-der, fräst-, einen töÄichen Schlag vers-etzt. »ieDevN«»K«rse. Zn Zürich sind die - vstttreichischen Zahlustgsmilttl uftver»: ünüett geblieben. OesterWichische sestempelie' Krvnen notterM o-oov». Au-mdluna Wien o*00«/i. Die R - ick - - <rh sich von 0 S8 auf 0^ und die t s ch e ch i s ch e Kl! 0 n t von 16-90 aus 16*80 emätzlgt. Sn Wien fand Ststttn »«^ Llearingverftehr statt. . WchinfteAeA Rachst«rer. Mt dem demnächst in Wirksamkeit tretenden BündeSgesrtze vom 24, Jüli 1922, B.VkBl, Nr. 493 (Berbräuchssteuernovelle), wird die BranntweinstMer auf 6000 K. vom Liter (Hektolitergrad). Alkohol; die - B i e r st e u e r' auf 600 K. vont Hektolitergrad Extrakt, die Weinsteuer auf 3000 K., öezw. 60.000 K. vom Hektoliter der weinsteuerMchtigen GegeüstäM, die Schaumweinsteuer^auf 60, bezw.'90 vom Hundert des Steuerwevtes von Frücht-, bezw. Traubenschaumwvin erhöht. Alle am 2kige des Wirksamkeitsbeginms des Gesetzes im freien Verkehr vorhandenen Vorräte von Gegenständen dieser Steuektzättungen unterliegen, abgesehen von. gewissen bei der Branntwein-, Bier- und Weinsteuer eintretenden Befreiungen, einer im Verordnungswege festzüsetzenden N a ch.st e u e r. Vom Tage des Inkrafttretens der Verbrauchsstmer. nobelle angefangen sM HHiMmte, für die Nachsteuerpflicht in Betracht kommende Personen hinsichtlich der Nachsteuer durch 30 Tage unter amtliche Aufsicht gesollt und daher während dieser Zeit verpflichtet, den Bezug oder die Entvichtüng der Nachsteuer hinsichtlich ihrer Porräte'auszuweisen. Im übrigen, haben bezüglich Schaumwein die Nachsteu-erbestimnmngen der. Büllzugsanweisung vom 18. Februar 1919, St.-G.-Bl. Nv. 131, bezüglich der sonstigen alkoholischen Ge- ^rä'nke MMchsteuerbestiMmungen der Vollzugsanweisung vom 27. Mi '1920, St.-G.-Bll Nr, 342^ mit der Wanderung sinngemäße. Anwendung' zu finden, daß die Vörvatsamneldungen pach dem Stande vom Tatze des Inkrafttretens der Berbrauchsstovellö, spätestens am driiifolgenden Tage einzübring en sein werden. ' ' Unter gewissen Voraussetzungen ist die ratenweise Einzahlung der Nachsteuer-geftditet. ’ ’ . Außerachtlassungen der Nachsteuervorschriften sind st r a fb 'a r. , . ' Die palästi«e«fische WirtschaftstzrseSschast.! - Die im Jahre 1921 mit dem Hauptsitz in Tel-Awiw gegründete palästinensische Wirtschastsgesellschaft veröffentlicht ihr Zweites Bulletin, das neben, statistischem Material Aber Handel And. Industrie, die verschieden,,Berufe usw.. auch folgende Artikel enthält: „Die.wirtschHtl-iche Entwicklung Palästinas'' hon Dr. -Artur -.Rrchtzin^ ,Kajfa:vder Wo.'.soll der erste ipalästinenstsche Hafen errichtet werden" wön S. DsKowsky,. "Die aläsMeM^HHkatfäbvi^ ^vyn I. Seidener und „Das BaurMem inMlästim" von E., Äreenberg,! Die a«eriKa«ische Fr«U-Growers'? Die amerikanifche FruiErowers-Companh, welche,mit sittvm nomDellen Kapitalibott 200.g0V.'Dollar-gegründet Wochen ist, kann ans die erste Saison ihrer Arbeiten in Petach-Tikwah zurüWlicken. . Während der Saison vom November bis März waren beirn .Reinigen, Polieren und Packen 'der Drangen 76 Leute beschäftigt,.- wobei -gelernte Arbeiter gegen' 76 'Piaster ' täglich verdienten. 6g.gVV Kisten Oicangen würden verpackt und Verschifft, und zwar nach London, LcherpM,-'Wsgoiv,- .Manchester und nach den Vereinigten Staaten, Die Company, schätzt, daß' die für die von ihr verpackten Früchte erzielten Preise üb er. 6 Pfund, pro.Tonne mehr ausmachen dürsten als die Preise für' die anderen Orangen. Me Fabrik hofft, im nächsten,Iätzre eine Marmeliadensabrik und eine Fruchtkonsewieruugsanftalt eröffnen zu können, die M in den Stand setzen werden; .das-ganze Jahr hindurch -Mg zu sein, Die Börseversamrylungen in der kommenden Woche. In der kommenden Woche finden die Börseversauimbungett am Dienstag,. Mittwoch, Donnerstag und Freitäg statt. UNgaW-ruffistze WirtschastsisverhandlnntzLN. Aus' Buda» Pest-WirV uns berichtet: M-bekümmert um die'hoha'PöWk und. um die t^rschiedenen.skMlamten „Kurse" welcheWe'ungarische derantwvrüiche und unverantworltiche Politik-einschlägi, gehen die Handels- Md Jndustviekreise Ungarns Me eigenen Wege. In der letzten Direktionssttzung des ungarländischen Jndustviellenbnndes erstattete Generalsekretär Dr. Karl Kof f-l e r einen sHc beachtenswerten Bericht Wer die wirtschafts-pöliiischen Verhandlungen, welche in den ungarischen und den rnffischen Wirtschaftskrersen gepflogen wurden und noch'weiter im Zuge sind. Dr. Koffler wies zunächst.-daräüf^ hin, daß als 'eine Folge ^>es. zwischen Rußland und Deutschland abgeschlossenen Vertrages Berlin immer mehr -das Zentvunr der'für 'Rußland bewerkstelligten Einkäufe geworden ist. Und die Sitnation gestaltet sich zu-^hvüd, dahin, -daß sich in Berlin' russffche HandelsorgamsationeN: gebildet haben, in deren Händen .diese für die ganze Wirtschaftspolitik so hochwichtige Aktion zusammenläuft. Dies machte es auch, möglich, daß, in Berlin mit ernstem Ergebnis abgeschlossene Verhandlungen zwecks Sicherstellung der für einen unserer wichtigen Industriezweige, die M i n e-r a l - öl r a'f find r i e, erfochÄichen Rohmaterialien durchgesührt werden konnte. Dieses Ergebnis ist für Ungarn um so wichtiger und.bedeutsamer, als R n m 8n i e n^ es bisher schroff ahlehnte, Ungarn mit Rohöl zu-versehen, und aus P o l e n, infolge des Pückganges der galizischen Rohölproduktion, die Erwerbung dieses Rohmaterials sich immer schwieriger. Maltet^ Die. mir den Rüsten geführten Verhandlungen zeitigten' das Ergebnis, daß mehrere Waggons rustlsches, Rohöl fest angekausk würden ur»L bis spätestens Mitte November den nngarischen-,Fabriken M Verfügung stehen werben. -HmsichMch der Aeseürng rourdcn rustischdrseits die im-jomMcrziellcn Laden - 'übttck^ü vollen Garantien Äbernontmcnrdas.Pvhöl wird aus KauSafftn nach N 0 w 0: cr I s k befördert, und von soz^, apk Schiffe der?