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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-26 · Heft 1303 (26.9.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1303 (26.9.1922)
Date
1922-09-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M.Mn . feien,” äSieiiit% estftmodetnett Ko nv ct sat ionSstEckeS ei gn e, tarnt gettftfe dar lM und leicht gesprochen« Wort mache sich hier D, besten vevstÄidlich. Auch für ein Äha l« spe'a r e-Lu st s Pie l schHHl' Mner'Meinung die geeignete Atmosphäre voicha-ndeii, weKhÄ er noch) in diesem Jahre' „Was Ihr wollt" . zu spielen getauft Freudigstelle er ftst> daß Me - Schauspieler in , dieser Stadt und an dieser Wirkungsstätte die „Erfüllung rhrer Wünsche gefunden hätten" Bon dem atemlosen Ringen um Erwerb, der die Scha-nspieler unserer Tage-dem Film und dem. Starwesen auslftfert, erlöst, finden'sie hier in gemeinsamer, auf Kollegialität und reiner Kunstfveude gestellter Arbeit reichste Befriedigung. Reinhardt teilte.auch.Mit, daß er den Reinettra g des UnternchmenS den Studenten der -Wiener U ni v e r s i t ä t widme. Unter Pensonstigen Mitteilungen Professor ReinhdrdtS -ist noch besonders erwähnenswert, daß er Caldervn-HoffmannsthalS,MaS große Weltthe-ater" in fei« Theater (also nicht in einex Kirche) aufzuführen wünsche. AIS eigene Bühe in Wien wird, wie nunwehr ftststeht, Reinhardt in absehbarer Zeit das Theater in der Josefstadr fühveft d Das Wiener Gastpiel der Mlnaer Truppe. Für däs Gastspiel der „W i l n aer Trnpp e", das bekanntlich anfangs Oktober in der Roland-Bühue beginnen wird, gibt sich lebhaftes Interesse kund. Di« berühmte Theater-Gesellschaft wird jene Stücke spielen, mit. welchen sie auf . zahlreichen europäischen-. Bühnen so außerordentlich Erfolg hatte. Man wird unter aMvem AnsW Dichtung „Der Dibhuk" (zwischen zwei, Welten^ferner Stücke von Asch, Hirschbein» Pinski, sehen, die in Men noch nicht ausgeführt wurden. ' Menet Milftlstandsover. Die Direktion der Mittelstandsopttk teilt uns inst, daß Herr Dr. Georg Hartmann, Oberreäsfftnrdtt. Dresdner Staatsopeö am 4. Oktober in Wien eintrmt, «M die, JnszemerungiSavoeiten m „Fidelio^ zu Ende zu fWen. Die ' Proben sind bereits in vollem Gange, die' GojterÄpwta fircket äck 4. Oktober um halb 8 Uhr abends statt.. Die Äeonora singen alternierend Fr. Abricht, Fr. Reich, Frl. Wikheiw, tan Roceo Herr Manowarda (StaatSoper), Herr FrisÄer, die Mavsedline Fr. Savart, den Jaquino Herr Hille; , den Don Fernando Herr Krenn (StaatSoper), Herr Musareüi (StaatSoper). Die übrige Besatzung wird noch bekanntgegeben. Gerichtssaal. Vergiftete» Bier und vergiftete Seirschen. Der Mordversuch girgen die Gattin vor ta« Bezirksgericht. : Dev SÜjöhri-e in städtischen Diensten stehende Tischler Aeappld Tlchlar hatte sich vorgestern (Samstag) vor dem jStmsbeMsgevich'te Fünfhaus zu taraniworten, west' et seiner Gattin vergiftete- Bier und vergiftete Kirschen hatte genießen fassen. Zn beide RchmngSmittel hätte er selbst das Gift gegeben. Der Bevgistungsmordvevsuch spielte sich am Üv. Juni d. I. ab. Da nur Verätzungen leichteren Grades Vorlagen tautta der Akt an daS BegirkSgetich t wegen ließet* * itväkmtz oibgetrektzN. Bei der Bethandlnng wollte.sich der Äuge* Nagte «i nichts mehr erinnern. Räch Vochalt einer Aussage W d« Polizei gestand er aber daS Tatsächliche^--wollte aber nichtwissen, wlwnm er dasgetan habe. Die Gattin «ntschlug sich der DbuSfage. Der Richter verurteilte den Angeklagten zu 8 T a g e n Arrest, welche Strafe durch die lauge gerichtliche Untersuchung verbüßt erscheine. Äuf di« Frage des Richters L. G. R. Dr. W in i t x, 06 er die Strafe annchme, antwortete Frau Mariä. Wchtar ta ervegM .Ton, er dürft die Straft nicht annehmen, er stehe in städtischen-Diensten und würde.sofort entlassenweichen. Ihr und ihrer Kinder Los sei dann Elend und Ber- Mttstung, zu dem habe sie stch mit -ihrem Gatten ausgesöhnt. Der Richter belehrte sie. daß nicht sie, sondern der Verurteilte dft Erklärung, ob er die Strafe annehnte, zu beantworten habe. Im übrigen möge sft Gott danken, daß ihr Gatte nicht wogen Mordversuches vor tan Geschworenen gestanden sei, sondern nur der bezirksgerichtlichen Bestrafung zugeführt wurde. Uvber Zureden seines Verteidigers Dr. Robert Kle in erklär!« Kichlar, die Straft anzunchmen. 26. Septemtkr 1dL§ * BolksWirt. GesteApelte Krone RnszahlnngWren In Zürich notierte die österreichische Kronr . . . die vsterr. gestempelte Krone. die tschechisch« Krone . . l . die Mark. . .... . . . Agram.. Sofia . . . . ... Budapest. ... . . . . . Warschau...... ... ,007/5 Centime«' -»0©3/< Centime-. -.00'/. (-.00'/,. -.00r,, (-.00h. (I6.S0 <0S8% ( 1.Ö2V, ( 3.20 16.90. -.38 1.80 8.20 0.21V, (0.817, 0.06% (0.07 am 23. Sept.) am 83. Sept.) am 83. Sept.) am 83. Sept.) am 83. Sept.) am 83. Sept.) am ii. Sept.) am 83. Sept.) Die Devisenpreise. / Auch gestern verdorrten die österreichischen Zahlungsmittei ln 3 ii r t ch unverändert auf dem Stande von 0 60% für di< gestempelte Krone und O'CO'/, für die Auszahlung Wien. Auch die t f ch e ch , s ch e K ton « wies keine Veränderung auf und schloß 16'80. Dagegen hat sich die Reichsmark von 0'S87, auf 088, ermäßigt. In Berlin hielt jedoch die Beruhigung auf dem Devisenmarkt an. nur Zahlung Wien und Prag wiesen Erhöhungen aUs. Auch in P rag besserten sich di« vsterretchifchen Zahluna-mittet. Sn Wien erfuhren Äestoaluien keine weftni* ltchen Veränderungen, auch die tfchechischen ZählunpsMiltel blieben stabil. Dagegen hat sich Reichsmark von SL-- auf öS,78/ die ungarische Krone von 29'20 auf 89'<0 erhöht. Polnische Mark waren i« Hinblick auf den ÄückgaNg iir Zürich von 007 auf 006»/, niedriger bewertet. Nachstehend die osfizietlen Rolie;-!-ugen:; Ulna»iwjw^iWiliihM^'i OBEL GRÖSSTE AUSWAHL IH LUXUS- UND STIL¬ MÖBELN an ne GEBOGENE 'SESSEL Telephon 39-f^^üL^ MÄSSIGE PREISE ... . ,440 Veröffcfttlichütig vom 85. Devisen (Schecks und Aus« Zahlungen) : " - Amsterdam f, 1 holl.-Gulden < Agram 1 jux. Krönen . . V . Bplrrad l Dinar . . . . , i, Berlin 1 deutsche Relchsmarlc . Brassen belgische Francs , . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Ui ...... Chrlstlanla 1 hot-weg. Kronen . Kahenhaviti I dfintsdhe Kronor . l.onden 1 Pfnna Sterling . . . Madrid 1 Pesetas. . . . . » , Mailand 1 Lire . . .. . . .. . New York 1 Dollar. ... Paria! Francs* . ... . -, . Praj» 1 tschecho-slow. Kronen . Sqfta,1 Lewa ... . . . . Stockholm 1 schwedlscIieKronor . Warschau 1 polnische Mark . » v.lirlch 1 sehwcizeriache Franc! >. Noten ' ■ Amerika». Noten v. 5 Dollar auiw. . . . » , kleinere , , BeifUehe Noten 100 Franc« « . Bulsarlseha Nätcif zu ItXX) Leva . » » » 100 . „ , , , n kleinere. . . DänUefte Noten 100 Kroner V . Deutsclie Nöten zu 1CQ3 Mark. . ■» , , ioo ,»,.. , , kleinere.. . . . Engl. Nöten von 5 Llvrest. auiw.; .» kleinere ..... Französische Noten 100 Francs Holländische Note» 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire auiw. , » kleinere- . . . fugosl, Noten tingest. zu 1000 Dinar »' » -» ivo , » : * / » kleinere . Norwegische Noten 100 Kroher . Polnische Notes v. NX) Mark auiw. » * kleinere . . t .. Rumlnlscha Noten au 1000 u. 500 Lei » . kleinere ... Rusa. Noten (Romnn.? au 500 Rubel' « » ' » 100 . - ®■' „ » . , kleinere . . . SehwedlseHe Noten .100 Kronor . Schweizerische Nöten 100'Franc! Spanische Noten-100 Pesetas . . Tscheeho-slow. Not. v. 1000 auiw. " ' , ' : kleinere . . * tingar. Notes (neue Ehn) zu 1000 Kr. ' . Vk 1Ö.0M Kt. .; . » kislaere . . . . .. der, Devisenzentrale September 1922. - Kursv.22.Septertiber Geld Ware Geld Ware . 4,.-awcö*-?oooo.- , 2sm- 29000.- S 249.75 «0.Ä 259.75 260.25 5 999.- 1001.- .1039.— 1041. — 7 53.60 53.90 52.85 53,15 4«f. 5394.- 5406.- 5374.- 5386.- 6 ' 29.93 . 30i05 29.43 29.55 6 5. 12585.- 12615.- 12545.- 12575.- 5 15605.— 15635;- 15510.- 15640.- 3 329700. *■ 3303C0.r—, 330200.-330800.- »V. 11385.- 114l5.f- 11310.-1134».- .6.* 31«.- 3154.- 3131.- 3139.- 4 74600. - 74750. - 74625. - 74775. - 5./ 5714.- 5726;- 5674.- 5686.- 5 2347.- 2353.- 2347.- 2353.— 6'/. 445.5» 446.5»' 442.50 443.53 4'/, 19700.- 19740.- 19703.-. 19745.- 7; 9.05 9.15 . 10.20 10.30 3 13935.- 13985.- , 13935.- 13965.- 74225.- 74525.- 74230.- 74*50.- 74125.- 74425.- 74150.- 74450.- 5335.*- . 5165.— 5315.- 5345.- 41»;- 414.- 4«8.^ 412.- 3SÖ.*-‘ 3§i!w 388*1- 3%’I 15500, 15445.— 16505. - , 53.75 54.75 53.— - ■ 54. Ämm'" Ä'- xmS:Z D« K- ■ M- & 8S-» *»!:§ 1250»*- joSto*“ 1024.— 8.80 6 in ,237x*~ 12430.— ,6f-M .IS;?;g «- L: Sz U 19480.- 19549.- 1946».- 19540.— 13850.- 1391*.-' 1385».- 13910;- »240;- »30*. - 11170.- 1123*.- 2335.- 2345.- 2336.- 2)45.- 233*.— 234*.— 2330.;- 234».'-u- '29.7*' 29.9* 29.2« 29.49 , ' 29JÖ' L9Ä 29*.- ».2» Oesterreich» Autzenhaadel tm ersten HalLMr 1922. - . > « - H Rückgang -irr Einfuhr. , Utz-her' ünftren ÄMeyhändel i« der Men JHveLhälfle 1923 liegen ' Wie der Hantalsstatistische Neust im Bundesministermm für Handel Pick GeweM, Industrie und Bauten bekäMt, Dt — vorläufig nur ^i<Mngengrffersi vor, Während die Evmittlimg der WertHrgebnifs« nüch nicht uhgosch^fftn Werden tonnt«. Doch . Werden auch diese in kurzer Zeit zur ©er» öfftntlichung gelangen. Im Vergleich Mn ersten Halbjahr. 1921 ist die Einfuhr iy den ersten sechs M.onaten des laufenden Jahres, von 88,87 mrf. 96,2 Millionen Meterzentner zu r ü ckgegangen, Während die Ausfuhr von 7.auf 9,3 Millionen Meterzentner gestiegen ist. Das VechAtnis unserer Ausfuhr zur'Einfuhr hat sich sonach gebessert, Wenngleich di« Ausftchr auch gegenwärtig nur ein Viertel der EinfichMenge erreichte. PwMtriell unverändert blieb bei der Einfuhr der Anteil von Brennstoffen (25 Millionen Mterzenrner, 69 Prozent) Und in-! dustriellen Rohstoffen (2,1 Millionen Meterzentner, 6 Prozent)- Mhrend die Einftchr von Nahrung'- und Gellutzmitteln von 6,9 auf 6,7. Millionen Meterzentner, das ist von 17 auf 16 Prozent, gesunken und die Einfuhr industrieller Halb- und Fertigsaibrrkate von 8 auf 8,8 Millionen Meterzentner oder von 8 auf 9 Prozent "gestiegen ist. ' - Huf, die einzelnen Länder, mit' welkest.Österreich', HuHsächlich 'ftiiftn'''MreMWt.ansch' VöHog> Dtfallen in.her E i nf uh r,AU ft 1009. Tonnen; EchWr-Slowafti '1458. (4Y,3 Prozent),. Deutsches Reich 1393 (85,7 Prozent), Ungarn 255 (7 Prozent),-Polen 114 (3,2 Prozent), Jugoslawien 116. (8,2. Prozent), Bereinigte Staaten von . Amerika 169' (8 Prozent), Italien 9t) (2,8 Prozent), Niederlande 80 (0,8 Prozent), Frankreich. 29 , (0,8 Prozent), Rumänien 16 (0,6 ProzM), Schweiz 9 W Pwzent), Großbritannien 8 Ast Prozent), andere Länder 93 (2,6 Prozent). In tar Äu.sfuhr: Deutsches Reich W (27-2 PvozeM. Italien 199 (81,5 ProzM), Nntzärn 111 (11,9-Prozent), Tschecho-Slowakei 88 (9,6 Prozent), -Jugoslawien 69 <7,4 Prozent), Schweiz 86 <6 Prozent), Vereinigte Staaten von Amerika. 4o (4,8 Prozent), Polen 32 (3,8 Prozent), Frankreich 16 (1,6 Prozent), Niederlande 14 <1,6 Prozent), RuniäUien 11 (1,2 Prozent), Großbritannien 6 (0,H Prvzeiit), aMre Läiidev 29 (8,2 Prozent). Die Zwangskkilelhe der ge«ijch - «atisnalest UAter«eh«nnger!. Wie wir vernehmen, haben die främtatt 'Handelskammertt' in Wien, und zwar die östert.-kschechische, "die östorr.-niigarischir, die österr;-polnische und die. österr.-rumäiiMe. HäntalSkämmer, vor einiger Zeit bei der öMrtzichischen RegiernM iN-dee FvaK der ZwangSanlethe jener Gesellschaften -Schtltt^ unternoiNMn' die zwar^formell. thren Sitz-'in Wien haben,- deren Be/rWe 'sich jedoch zutw größten WiftM W. Nationalstaaten ' den Bestimmungen deS ' BünitaSgefetzeS über die. anleihen ist zwarfür solche grniischt-nationate Gesellschaften eine Erleichterung insofern« vorgesehen, alS -..es'-im^' 16'heißt, daß diese Gesellschaften dte Zwangsanleihe abzüglich der in' den NaliönWaaftft investkerten Kapitals.'zu .entrichten hab'en. Diese. i Bestimmung lvat.äl's.'K-onzessiott an das framde Spital'gedacht, ckoch hat eS bisher an einer Regelung betreffend hen q-uotenmhßdg abzuztehe-nden Betrag gefehlt. Den Schritten der Han-' delSkämmern ist nun auch ein Schritt der Regierung.e n -der genannten Staaten gefolgt und es ist mit der Tschecho- Slowakei bereits ein Abkommen getroffm worden. Die Frage der Zwangsanleihe der gemischt-nationalen Gesellschaften spielte. eine wichtige Rolle in den Handelsvertragsverhandlungen Oesterreichs mit Polen, das kürzlich «inen Sontavdelegterten nach Wien entsandt hat, um mit -der öst«"-. reichischen Regierung'hierüber das EinvernchMeu.zu pflegen ÄWemelne De^oiit'LnbLtt^'. Der Verwalt uhgsrat der Allgemeinen D^« p y s i t e n b a n khat in seiner Sitzung ' vom 22. d; beschlossen, einer >für den 7; Oktober einber-uftnenaußerordentlichen Genelvalversammlung den Antrag voMftgen,.das derzeitige Aktreykapisal von Nominale. lÖOÖ Millionen. Kronen auf Nominale 1500 Millionen Kronen zu erhöhen. Der Verwaltungsrat wird von der Generalversammlung die Ermächtigung erbitten/ den Zeitpunkt - und die Begebuugsbedi-ngungen der neuen Emission int eigenen Wirkungskreis sestzufttzen. Es kann jedoch bereits als ftststehend angesehen werden, daß diesmal sämtliche zur Emission gelangenden Aktien den Aktionären amt Bezüge in der Weift angeboten werden, daß ft zwei, alte Aktien zum Bezüge von je einer jungen Aktie berechtigen. Die Kapitalserhöhung ist durch ein- Garantiesyndikat gesichert. — Die Prager Kreditbank hat sich vor kurzem-mit. der Allgemeinen Devositeipbank über die Erwerbung eines größeren Postens Aktien der Allgemeinen Depositenbank verständigt und .merburch ein dauerndes Interesse an. diesem Institut oenommen. Demzufolge wurde der Oberdlrektör oer Prager'Kreditbank,- Ottokar .'T u m a,. m den ^Vertegltungsrat dxv Allgemeinen Depositenbank -kooptierte -Gleichzeitig wurden die Herren' Banrat Ing. Franz Hei ß i 0/ Direktor der Gebrt Böhler A.-G., Düsirldorf-Wien, und Börserat.August Rath jung., Großmdustvieller. in den Verwaltungsrat kooptierti ' , . Die Allgemeine Depositenbank sieht sich zu der neuer« lichrn.Vermehrung.ihves Kapitals bestimmt, um tau infolge der bekannten. Ericheinungen im wirtschaftlichen Leben Oester? reichS enorm gestiegenen finanziellen Bedarf ihrer ausaebreiteten Klientel ünd, insbesondere ihres großen industriellen Konzerns.sicherzustellen. Der Allgemeinen Depositenbank,, '.die Relationen, so inSbefondere im Westen Europas, verfügt, herbeizuftihreü. i wodurch ihre bisherigen. AuslaMverbindungen Äite wertvolle Ausgestaltung erfahren. Das innigere. Zusammenarbeiten der beiden Bankinstitute wird dazu beitragen, die Be-- .ziehnngen zwischen dem österreichischen und tschecbo-slowaii-- ischen Wirtschaftsleben ienM'zu knüpfen?nnd vorteilhaft anszubauen, so daß sie beide von dom Zusainmenschluß profitierrn Iverden. . ' . 7 Zrachtstunduttg bei den ÄuntaSbahnen. Von? den. fortgesetzten Bestreben geleitet, den bargeldlosen Verkehr bei ü.'n Ghterkasien im J>nteresse der Vereinfachung des KassendieuM 'und der Beschleunigimg der Abfertigung zu fördern, hat die Bundesbahnverwaltuug neben der nach den ällgemeinen Bestiminungen pyrgefehenen Frachtenstundung ein besonderes - [fiten mit der l StuttdungSnehmer darin bestehen, .daß"' die Gewährung tax.. Stundung ohne besonderes Ansuchen auf Grund einer - Erklärung der Vereinsbank unmittelbar eintriit und daß die SichetheitsleistMg. gegenüber der Bahn, der Geldansgleich' mit hör' Bahn -nnb'insbesondere auch die Beschaffung derhierfür erfoktarlichen Zahlungsmittel fremder Währiingen von der ae-- nannten Bank übernommen wird. Prospekte über dieses . vorläufig nur für die im. Wiener'Gememdebezirk gelegenen Sia? - tionei'. der österreichischen Bundesbahnen in AussiÄt genoinmene Stundungsverfahren, das mit 1. . Oktober in Wirkfamkeri tteten soll, sind bei der genannten Bank und bei den. Güterkafftn der erwähnten Stationen erhältlich. Gemeindeanleihen als Zahlungsmittel. Da der reguläre Markt gegenwärtig - Anleihen kcm m aufnimmt, während nach wie vor sowohl der WohrBÄt als dft stäWchen Unternehmungen ständig aitßerovdviitlich große Mittel erfordern, beabsichtigt die Gemeinde künftig bei Vergebung größerer Besteunngen darauf zu dringen, daß.«in Teil der Zahlung von den Lieferanten in Wöhnbou- -bezw. AnvestitionsaNleihe eNWgengenbmMn wird. Um dies zu ermöglichen, Wird dem Gemeindemt und Landtag in ihrer nächsten Sitzung eine Vorlage unterbreitet werden, die die Aufnahme -bezw. dte Ermächtigulupzum Druck von drei Milliarden Wohiibauanleihe, und.fünf Milliarden ^nvestitwn'saNleihe -Vorsicht.' Bei' "der ßlnvAtitionsänleih« handcht es sich um die normalen, im Var- ) anschlag 1922 mit-5,7 Mllftrden vorgesehenen Anschaffungen . für die großen.städtischen Unternehmungen, welcher Betrag näiürlich im Züg' der Geldentwertung eine außerordentliche - Erhöhung erfahren hat; hei her Wohnbanstaüer inn das bekamiie . tohnbaupr.ogramm der WnÄnde, daS. mit sechs Milliarden in «sicht genMmen war u-nd hdüte mehr als 40 - Milliarden'- erfordert. ' ' ÄrtaitSgenieinschast der Textilorganifütion im Gremium der Wiener Kaufmannschaft; Heute, Mb 6 Uhr abends, findet. fm>großen OitzunMaale deS Gremiums der Wiener.Kaufmann-- schaft eine Versamml-üng der Arbeitsgemeinschaft der Textilopgamfaiion -statt,- die sich mit der Frage der' Devisenbewirtschaftung und anderen aktuellen Wirtschaftsfragen befassen wird. . Die Steigerunü taim Güterverkehr. Pon^der linearen Erhöhung um 200 Proftüt verfolgen nachstehenoe Ausnahmen, Wer die in der^ hchte. aWhältenen Pvesftkonftrenz Seftiyns - chef Dx. Bikfor Ondvyteel -folgende Mitteilungen '.mächte-r. : MiWw.EryöhünLE'zMe'.etwa bis 150 ProMt, welche die Ausnahmetarife', "für 'Sram.mH 0 lz, Schl ei f h.o.l z und Grudenholz-«rfthren/-.-Weil sich bei einer HinauffW"i'g dieser Tarife pm das volle Erhöhungsmaß.von 200 Prozent das im Frieden bestgavener.?yetejentttellev..B«rWt.nm zwischen her / Frachtguole imd.tam Warenpreis bei diesen Artikeln.-wesentlich Ärschietan - würde.. Hingegen werden dje Msvähwetarife für ' WWU- Wrtenft li” MWckittt«L M,.iyM als das durch- V schhiMch^MHöhungsailsm-ß. hiNcriMsetzt ivertan.'schließlich isr beab^chttflt, Zllcker mift.uheben.-da-

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