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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-21 · Heft 1299 (21.9.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1299 (21.9.1922)
Date
1922-09-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■..'l'Ui «r. Wien/ fl WLerrer' MsOWektzettmgtz; 21. Septewßer i»rr ««, »< H Ltäppen auf dem Mtzßtz zur LLsung.de« FaMÜrnVande. Mtt|f sitzt jtfj dGKriM ksMnungen.dev/Jeßtzeitanfehen, - wiöM wU verWft O. rfnWhAwrfrito^hAjBM&ihiArtlMSe»fcfcd**rfntf)—iwa>ifchiM VeC Stttik sch besuchte Der Wiener KaMsiederhe r die ‘ ' ■ Tpayrung ,,..... _Tw„( «mnmlung der Bezirksdelegierten der genpssettschaft statt, vWMBWMer'i machte, es habe die WDchuntz die . ..,„....„., „..., T. daß dilBetNebsvaie der/Gehilfenschaft LechWen haben, Mt dem MvDtzM Tage in B&t Streik zu treten, l^r sich auf die inneren Bezirke (1 bis 9) erstrecken soll. Die Bollversammturtg der Kaffeesieder habe Mit Rücksicht chlf die Teuerungs- Verhältnisse vorläufig den GöhilM . Hin^ fünfzigprozentige LohnerWüng zugestanden llNd sich SeM erklärt, weitere Verhandlungen mit der Gchrlfenschaft zu Pflegen. Obwohl aus dieser Haltung hervorgche, daß trotz dsv ungünstigen Lage des Gewerbes die Kaffeesieder zu den weitestgehenden Zugeständnisse» bereit'wären, wurde van den Betriebstäten der Streik proklamiert. Die Delegierten der vom Streik..nicht» betroffenen ' Bezirke erklärten, daß sie sich mit den Kollegen der inneren B'z'^e solidarisch erklären und gleichfalls die Betriebe schlkßH. .EL.tzleichß-^SwMavitätSeMÄm«-' wurde von den Konjertlokalbesitzerü der äußeren Vezftke abgegeben. Zugleich ' gab die Versammlung 'der Zuversicht Ausdruck, daß der Zusammenschluß der Kaffeesieder in sämtlichen Bezirke ein festgefügter sein werde. Das Personal,der Kastechäuser in den inneren neun Bezirfm wird nicht gekündigt, sondern gilt mit dem Ausbruch des Streiks als entlassen. Die Betriebsinhaber in den äußeren Bezirken werden gleichzeitig mit der Sperrung ihrer Betriebe ihre Ängestellten kündigenund erfolgt seitens jedes einzelnen Betriebes die kollektive Abmeldung, aller Angestellten bek der Krankenkasse. . An dem Streik find in den ersten neun Bezirken mehr «118000, in. sämtlichen Wiener Bezirken mehr als 6000 AnaeMte beteiftgt, OstÜStzlE AUSWAHL 1NLÜXUS- UNt) STIL¬ MÖBELN ÖEBOOENEl SföSEL, L«SW»2 «S. Ai« Vatk«tdi»>st«hl »«f der Wiener Messe, ' Die Maschmenbausivma Katzmarek» Leipzig-Lindenau, hatte auf. der Wiener Msse in vor Rotunde -ine Maschine aufgestellt, „Umvevselle" gönamü, die die Vevschiedonsten Arbeiten verrichten konnte und patentiert ist.' Als Herr Katzmarek in der Rotunde weillte,. fiel ihm ein Prospekt der Salzburger .Firma „Alpenland" auf, der eine Maschine anpries, die „Phönix" genannt war. Auf dem Prospekt waren die Maschine und ihre Teile beschrieben, und Herr Katzmarek erkannte,' daß Äer „Phönix" nichts anderes war als seine „Universelle". Die Zusammensetzurvgwar genau die gleiche, ,. Wd nurdie Ausmachung evschi^änderS; genau konnte Mtzmavek die Sache nicht beurteilen, da noch keine .Maschine ausgestellt war. Unauffällig interessierte sich HetvKatzmärök'sür die Säche'uNd erfuhr.Von einem Geschäftsfvmnd, daß der >,Phönix" bei der MeffwuSsteftung in Gvaz ausgestellt' war-und nach Wien kommen müsse. WMer-erfuhr er, daß die' Maschine von einem gewissen Kurt Stötzner und dessen Schwägern, Fabrikanten Lange in Berlin, erzeugt worden sei. 9hm ging Herrn Katzmarek ein Licht aus; Üenst sein eigemr Monteurhieß Kurt Stötzner. Katzmarek erstattete am 16. d. die Anzeige und bat, die Maschine nach ihrer Ankunft in Wien sicherzusMen. Dann fuhr'er nach Berlin und vevanlaßte bei seinem'Monteür Stötznerund dessen Schwägern Lange Hausdurchsuchungen, die nicht nur' Maschinenbestandtsile im Werte von>einbreWrtek Millionen Mark, die auS der Fabrik KatzmavekS stammten und bei. der Herstellung der ,Hhönix"-Maschine' verwendet wurden, sondern auch eine belastende Korrespondenz mit der Salzburger Firma „Alpenland" zutage förderten. Der Mitiichsihey. dieser Firma Kutzeva kannte die verwandtschaftlichen Beziehungen des Monteurs Stötzner zu den Inhabern der Firma Lange in BeÄin und bot der Firma eineinhM Mllivnen Mark, wenn sie das Gchermnis der GrKvUMng der Universelle" mit den gebrauchsfertigen Bestandteilen liesere. An Men Diebstahl Mr zuerst nicht gedacht; es. sollten nur die Zeichnungen beigMllt und die Bestandteile dann konstruiert werden..Aus vielen gefundenen Briefen geht die Schuld der drei. Personen hervor. Mit den Bestandteilen sollte eine Konkurvenzmaschttre „Wönij;". hergestellt wdvden, die zuerst bei der Grazer'Und daün bei. der Wiener Messe ausgestellt lverden sollte. Die Maschine konnte nicht rechtzeitig. fevtiggestellt werden, da die KonstrMon nach bcu; Werzogmen ZeichnWgen zu lange gewährt hätte, und so hat denn Stötzner zmn Schkuffe die OÄginMestanIdteile der „Unive^rlle"-Maschine geliefert. Die Vertretung ' der nachgeahmten und - zum Teile zusammengestMenen Maschinen hat dann die „Wpenla^-Gesellschaft übemöinmen. Indessen sind auch die Maschinen von der thrazer' Messe nach Wiey gebracht worden,- und.das Original bestätigte den.Verdacht Herw Katznvanks, daß seine Maschine mchgvahmt ^rnd das Plagiat in vielmDeilew auS Hm gestohlenen Bestandteilen zusammengesetzt Wochen ist. yuf Grund seiner Anzeige,wurde hier der MPchaber. der Firwä „Gebrüder Lange",der/39jährige Karl Lange, hechMt.uO legte ein. tsilMiseZ?.GeständniL ch. das sagt, daß die Maschine in seiner und seines Bruders Werkstä-'e zusammengestellt und dann het Prma „Alpenland" zurg ^cririeb übevgeben wochttt P ''-p — würde glaube«, daß sie soeben von einem Begräbnis kommen, denn ihr Benehmen' ist laut, fast übermütig, als kämen sie von einer 'Hochzeit. Etwas ruhiger wechen sie' erst .später, da' sie von der Verlassenschaft zu sprechen beginnen. ES sind ,/bessere" Menschen, aber die Menschen von heute haben auch zum Trauern keine Zeit. Doch in diesem einen Punkt wenig-' stens heben sich unsere nach jüdischer Sitte' lebenden Volksgenossen. vorteilhaft von ihrer Umwelt ab. Sie . tragen zwar bei solchen Anlässen keine „binnen 31 Stunden schwarz gefärbtest" Kleider, - hie Trauer sitzt ihnen dafür aber um so tiefer im Herzen; ihren Leichenschmaus halten sie nicht'im Wirtshaus bei Wein und Bier, sondern auf dem Fußboden-des . Tvauetgemaches, sitzend genießen sie harte Eier, deren runde Form die Bergänglichkest alles Irdischen symbolisierensoll. Vom Erbe sprechen sie während der dreißigtägigen tiefen Trauer nicht,. vielmehr wird im •' SterbehäUS ' während dieser Zeit nichts von der Stelle gerückt, nichts verschenkt oder verkauft, man lebt so, als wäre der Verstorbene, dessen Seele durch das an der Kopfseite seines Bettes brennende Licht substituiert wird, noch im Hause... Dieses eine Beispiel zeigt, daß wir es verstehen ,in Ehrfurcht zu-warten und Opfer zu bringen an Zeit und Gut. Und darüber hinaus zeigt dieses Verhallen des Juden unsere konservative Art. Wenn man uns so oft vorwirft, daß wir in der vordersten Reihe aller umstürzlerischen Bewegungen zu finden seien, können wir darauf vevNHsen, daß es wohl kein konservativeres Volk gibt als unsevys. Wir sind das konservativste rtnd' 'zugleich auch das fortschrittlichste aller Völker. Unsere Reformatoren auf religiösem Gebiet waren um so radikaler, je mehr sie auf die Urform jüdischen GotteSkults zurückgriffen. Auch auf sozialpolitischem Gebiet sind diejenigen vön «nS die' vadtkalstest, die uralte Prophetenträume in Wirklichkeit umfetzen wollen, und wenn wir jetzt daran gehen, den vor mehr all achtzehn Jahrhunderten gerissenen Fäden unserer Geschichte" -wiederanzuknüpfen, Vvllzichen wir einen Akt des Konservierens.und des Fortschreitens. L. Mosel * Gegen die KranSe« Kassa der Schneiöermerffer. Wir werden um Aufnahme folgender Zeilen ersucht: Die Schneidermeister und -meistereriunen, die in letzter Mt von der Äran- KenKässe der Schneidermeister. Kürschner und Kandschuhmacher exekutiert worden sind, auch die, die mit dieser Kasse nicht zufrsthen, sind, wollen sich behyss Änschtuß an eine Mge bei Äollsseü M a l y. 1X„ Fuchstholleraasfe 13, melden. ‘ . •* . - * \ f l' v,' .} . * ’r Geistliche rette« Thorarollen aus einer bMyende«. Thnagoge. Iw Städtchen K r ö s z u n i'e' w i.e e in Polen U eine verheerende Feuersbrunst ausgeb.rochen. die einen großen TeWder jüdischen Bevölkerung obdachlos machte. Bei der Rettung der Synagogespielten sich herzzerreißende Szenen ab. Die Gräfin D e m ba l i n S k a war von t^e«? Szenen derart gerührt, daß die Marrer^des' O'rtes 'M^ih^ Intervention an den Löschaktionen teilahinen. Die christlichen G e i stlichen haben auch unter GefäWung ihres Lebens die T h o r a r o l l e n aus der brennenden Synagoge ge r e t t e t. (I. E. B.) .. * Tranes Ich fahre tot EMtzenbähnwagen von Möd- .»\ .nach Muer. Bor dem EnzeMorfer.Friedhof Haft der .ü'.'4 und M Mar IMev yWM.MMN' Wagen. Sähe ne '.geradewegs aus. dmn Ochdhof kommen und 'N' -'" nicht ganz in tiefe Trauer Meidet, kein Mensch-. mehr als 360.000 Hektar. grundlegenden Ardeits- Abonnenten für dte „Wiener! Methoden Lei ' -Ä DttÄbeitubg find bereits durch e Unietnehmev, die Rohstoff A.-S/ in Berlik, festgeftellt un abgeschlossen worden. Ls werden Papiett der verschie densten Gebttuchsäflen» Packpapiere und Druckpapiere sowie Lederpappen. Koffer- und Äartpappen erzeuaL Auch von .der Techniscyen Kochschule'Dresden wurden Untersuchungen über, die Herwertung von Schilf und die gewonnenen Ersährunaen - auf dem Gebiete der Kydropytzt-ZellstvWabrikation angestE. Auch hier lauten die, Urteile autzerordeniuch. günstig und die Güte der Erzeugnisse wird als hervorragend bezeichnet. Volkswirtschaftlich kommt der Angelegenheit eine grobe Bedeutung zu, da Deutschland durch die Fabrikation von Pappett. aus Schilf von der ausländischen Kolzetnsuht.unabhSngia gemacht wird. Der trüben Lage der Zeitungen.. die int wesentlichen aus Rohstoffmangel zurückgeführt werden kann, winkt ein yoffnunasvvllet Ausweg. Urberoleikommt düS Papier aus Schilf billiger zu stehen, als das -«MKplz. S« der neuen Industrie, die sich mit der Kerstellung aes.KchWapieres beichäfiigen wird, liegt ein Mtlllarden-Herdtenst. Welche weltwirtschaftliche Bedeutung der Verwertung der Kydro- Phyten zukommt, kann heute noch nicht abgeschen werden. * Die Präftdentenwahl in der Prager jüdttchen Äuttusgemetnde. Sonntag vormittags fand die durch Resignation des Großindustriellen Adolf Glaser norwendlg gewordene Wahl des Präsidenten der Kuitusgemeinderepräsentanz statt. Gewählt wurde der bisherige erste Vizepräkoent Makistratsrat r. R: Dr. August 6 t e t n (tschechischer Lude). Zum ersten Bizeprästdenten wurde Dr. Adolf B a n d l e r (Demokrat) mit 12 Stimmen gewählt. Die beide» Gewählten erklärten die Wahl anzunehmen und entwickelten ihr Programm. Ln seinem SxposS erklärte der Präsident, er werde in der S p r a ch e n f r a 8 e bas suum cuique beobachte». 3m Verlaufe der Sitzung entsvann sich eine sehr scharfe Debatte über die Einführung des tschechischen Gottesdienstes und tschechischen Predigten (neben den bisherigen deutschen)'im Tempel in der Lerusalemsgaffe. * i Spiritismus. und Antisemitismus. Der. bekannte Gelchrte und Prästdent. Iber Assoemtwn de ©ptritucl, Dr.. Paris sich MlÄ»rückte, der sprritisti semitischem Bewegung. Ich pf nicht zu erwägen, sagte der ‘ * Der Besen als Heilmtttek. Auf -demjüngst abtzehailtenen Hygiene-Kongreß in PckLis beschäftigte sich Pwf.Dr. Go mein einem längeren Bortrag mit den verschiedenen Methoden der. Heilung nerböser und hysterischer Frauen und empfahl als bestes Rezept gegen alle Erkrankungen des Gemüts de«- Besen. Häusliche Arbeit, führte der- Vortvagende aus. ist daS beste und . wirksamste Heilmittel für . nervöse und hysterische - Frauen. Man laste die Frauen, die neurastenisch sind, sich tüchtig ün l Hause, betätigen undihre Krankheit wird ver- ,schwinden. Ich habe Viele Fälle beobachtet, bei' denen Frauen -durch Hausaribeit von ihrer 9!ervosÜät vollkommen geheilt wurden. Mangel an Beschäftigung ist sehr häufig. die Ursache, auS der sich die Frauen unglücklich, nnbefvredigf -und kränk fühlen. Es können sich.' auch andere Formen der Beschäftigung als heilsam erweisen, aberdie häusliche Tätigkeit scheint nun eimnal am besten dem Wesen der Frau zu Pasten. * Papier ans Schilf. Bei brr großen Papiernot. welche in Deutschland bereits das Eingehen zablretcher Zeiiungen und Zeitschriften zur Folge hat. liegt es auf der Kand, daß die Lndvstrie /nach. Ersah, für dar teure Kolz zur Kerstellung des Vchierer sucht., —. BtttzinstMllr ILe in r i ch a r o. DGin, verpffektlicht intereffanke Ärbeikm Über die Verwendung von Rohr-Schilf oder Binsen zur KerstkLung von Cellulose, welche lüksdie PapierinduM, Verwendung stnden kann.. Die erwähnten Pflanzen, znsammenfaffend auch Kydrophyten genannt, können 'obste große Schwierigkrtten zu Papier verarbeitet werden, wobei aul dem als «bfallstvff «bflietzevden Saft auf Grund des hohen Zuckft- und Stärtegehattes Suttetmitiel, Alkohol und Pflanzenleime gewonnen werden, können. Ausschlaggebend für die Durch- Wrung vieler netze» Avswertuch der Hydrophyten, im großen, Moßstab, ist dft FMe. ob Sse vorhandenen Rohstoffe autreichen. Diese Frätze""MK"ätzf''Gru«d ümfangrefcher Statistiken besaht werden. Die Bestände an Kydrophyten umsaffen in Drutschland nicht. en SchwiMer — über die anti-, fte hie Situation in KonkmkturM .. . „ . . _ÄWöe.">.«ind'ÜeShalV Miß ich Mch dermalen'Nichf, wer und. welch! Organisationen durch m-eine Aeußeruug uäangenchm berührt sein werden, aber, ich, muß vor allem die Wahrheit fesOellen und ich hoffe, daß ihr auf Hrem Wege auch her Erfolg befchieben sein wird. Bor allem s-ei sestaestellt, daß ich als vielleicht Mer der genauesten Kenner, des Svirmsmits und als Präsident der Association de Spirituel von enkreich dire verschiedenartitzen UMande von meinem eigenen iellen 'Gesichtswinkel aus betrachte' nüd beurteile.' Der ritismus macht es jedem feiner.Forscher zur Pflicht, die Psychologie der modernen' Strämumen so. genau, als. nur mögftch m erkenmn und ihre Fchler'zu korvigwven. Die-verbr-ettetsie Zeitst'römung ist' heute der Antisemitismus. Meiner eigenen Ueberzeugung nach ' ist der KMemNsmüs' - die sch äb i g ste und am wenigsten begründete Epidemie, durch welche die Kultur der einzelnen. Staatenvergiftet, sozusagen gelähmt wird. Auf unserer, vor kurzem Mchaltenen K^nfersry, an welcher die hervorragendsten Bertreter des.modernen' geiskaen Lebens ieilnahmen,. setzten wir .cmsemander u^, stellten . fest, daß der Antisemftismus weder das Ergebnis einer TH'eoUie, noch der Ausfluß wirtschaftlicher Komplikationen, sondern eine L e i den sch.ä ft« ist,,' Mche Mn? jede hchonldere.geistige '-3We' ihre Zukunft aus die AufftaWung .der niedrigsten. Instinkte basiert. Die. Spiritisten, welche .'die -im Judentum schlumm-ernden mäWM KraftMoMN! erkannt hamn, werden. Myep. diese schädliche' Strömung Werzeit ärckärnpfen, und sich. diesM' Kmnpf ihrer verlWchsten Wasfe/'der bisherigen''Evgsbniffe'der GeisteskÄür. bedieNön^ Mine Kollegtzn. die Golchvten ''Edgar Chaumette, Frank CastvnS und GeyM Weili'ng'ver-- Mentlichten i«' unftrer WttMg. ,^'Arid'Esprij". .eine ArWserie, in welcher die Lage . der Juden der ÄW von v i unserem Gesichtspunkte aus beyandest. wird und auf Grund. ' dieser Studien stellten chrr fest,-büß'M Lage'der.Juden^^immer Vom Mrlturmaß der' betreffenden Staaten abhhänaig. war. unddie friMiche Entwicklung und die vassenmäßige kulturelle Ausbildüng des Judentums aeSvissevmaßen die Skala dieses KnltnvmaßeS davstellt: Ich vin kein Jude, schloß der'Gelchrw seine AuSsuhmngen, und kann daher nicht in Verdacht kommen,- daß meine Aeußevungen von Boreinaenommenheit diktiert-find. Als der aufrichttgste uO überzeugteste Kämpfer der -cheosophi^ scheu geistigw.Msienschaften erkläre ich, .daß der Spirttismus zu jeder Zeit die unterdrückten,-lebensfähigen und lebenÄräfti., gen Knltnrfaktoren -in seinen Schütz nimmt/ weil unsere Ziclc' -nicht diejenigen sind, -die einzelne SchwiMer und -schwiMl-- hafte BereiwVUngen M solche in Verruf bringen. Wir veran-- statten keine Seancen, wir lassen keine Dffche tanzen, sondern, schreiten mutig und festm Schrittes der volllwmwensten geistigen Entwicklung entgegen.- - ' * Ein Plakatierungsunternehmen unter Beteiligung der Gemeinde MC«. Dem Gemeinderatsausschuß für die städtischen Unternehmungen liegt ein Projekt vor, wonach die „G.cwista" (Städtische Ankündigungsunternchmung) mit den Leiden größwn -PrivrAnternchrnungen auf dem Gebiet -der Plakatievung. 8er Fftmä Soini und Co. und der- Äereinigten Wiener PtakMe'mng Mauezka, Endlicher und : Weiner, G. M .welche beiden UnternchmMgenbereits. innig'vevoundett find, em neues gemomsames Unternehmen, die „Mireg", Mchor :vx:'.b,-'tz.'Müden soll. Die Gesellschafter -dieses neuen Uternehmens werden eflrerseitv. die -„Gewtsta , andeveZeits die Gesellschafter dev Leiden' sie-' - nannten Firmen sein. Das 'Stammkapital betragt fünf Million nen Kwnem wovon der größte. Teil in Gestalt von Sacheiulagen eittgwracht wich. In den Vorstand enttenbet die Gemeinde einen oder Mei' Geschäftsführer nach freier Wahl, wovon einer der Direktor der „Gewista" sein soll. Die Dauer der Gesellschaft ist -auf 18 Jahve festgesetzt; im Falle der Liguidation besteht für die „Gewista . ein weitgehendes Hsimfallsrecht.-.. * Die Dersolgung ber Cheögxim i« SoWjssr«tzlanö. Der Zeitung „S.mcV wird aus Minsk milgeteift: Laut -dem Dekret der Aster der VolkrkpmmWre in. MMrußland sind sämtliche Che d ar tm und re l i giöse n S ch u l e « behördlich geich lo s sen worden. Ln den ersten Tagen.nach der Beröffentstchung. des Dekrets herrschte in den jüdischen Stadtvierteln große MüMg,. nachher, aber wußten sich die jüdischen Lehrer auf die Weise zu Hessen, .daß sie die großen Lhedarim in kleine Mse auflvsien. dse eine unterirdische Existenz' Setter führten. Aeber Mn Prozeß gegw die Leiter illegaler'- htdarilN itz Ma s i r teilt Mmes" folßende Einzelheiten mit: Der Prozeß wurde in einer'weMen Eesfio» der Svrysetvoiksgerichtes WeitzrutzlandS in iükischer Sprache verhandelt. Das , öffentliche Lntereffe an .-em-Prdzrffe war sehr groß, die Arbeitermaffen -atien die Maßnahme oer Sowjetmacht zum Schuhe der .Lugend gebilligt Die'» fieben Angeklagten wurden zu ein bis iechs Monat«» tzM'ai'tzHiVÄ:» - «O'-lWWIfWft,' nachher aber a m « est t e r t. Den Ansektaste« wtzrd'e dte Ausübung jeder ' pädagogischen Lätigkeit in Zukunft untersagt. (S. C. B.) II,]. Hirscheohaus U. ünter d en esvreisen M'

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