Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1298 (20.9.1922)
- Date
- 1922-09-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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^z-p*",- *w/ -ff-’-^y :y>:■)’ s’n.y J-? Er. 1298 äta, .gtöiftiuofy Wiener Morgen-ettttnA 20. September 1922 Gelte 7 Sprache bedienen, Re man geneigt wäre, alt schlechte UeDersetzüng zu werten Mama wird ,-zürnen", wenn ich später komme, oder: ein Ehemann muß „Defekte* — soll heißen: Fehler — hohen),- verschlägt in Wim! mÄMch Mcht Nel.^ „Erlösung", ein Cinakter,dessm Dialog vüll Plattheiten Md Sentimentüüäten steckt, wirkte, weil Irrenanstalt, Geisteskrankheit/ TSbsuchtSanfall Und Gchirnschlag Mrf cher Bühne eben tmtrter wirken. Usbvlgtzns bot die Szene Herrn Miksch als Irren ^Gelegenheit zu. «mtzevordentlicher schauspielerischer Leistung, die besonders vermerkt zrr werden verdiwt. „Gin galäirftzs Abenteuer" hätten vir vahrhastig nicht' aut dem Französischen zu beuchen geibraucht -- auch hie' MKner Mtviten verstehen es, das Publikum zu langweilen und ihm UnwahrschepM leite» vorzusetzen. An UnglmMichkeiten bot der Abend übeÄMpt das Möglichste: eine Arrenanstalt, in' der man die tobenden Kranken ohne Aufsicht mit ihren Angchörrgen sprechen läßt, ein wohlgesittetes junges Mädchen Lus der Provinz» das in Pärv mit einem Fremden ins Separes geht, und schließlich im vierten, dem webtäuS gelungensten und amüsantesten VinaVM emtn Man», der ans dem Sessel sitzt und den Revolver aufHch Abdrücken läßt,! bloß »nr nicht aus der Rolle zu fallen" uM> weiter die ,Msiou" zu bleiben. Der Titel des kleinen Stückchens „Ein unsichtbarer Mensch" ist nämlich entweder eine Fehlübersttzung oder ei« Fchlgnsf. Denn Bela ist durchaus nicht unsichtbar, er ist sogar sehe deutlich zu sehen und zu. erkennet:, und sÄbst der wie üblich blinde Ehemann kann sich der Tatsache Nicht verschließen, daß der Liebhaber auf dem Sessel sitzt. Aber die zungenfertig erfindungsreiche Frau versteht es, ihrem «eüraschenischen Galten einzureden, daß dieser Mann auf-dem Sesftl nur eins H^ltizinalion, nur sine Einbildung seiner erregten Nerven ist. und so endet -die gefährliche Sitrc-tion in'Heiterkeit und mit friedlichem Abzug des Geliebten. Frau Anny Mag da-Schloß entfaltete als unentwegt' Siegreiche sehr viel Temperament, muntere Laune und Witz. Die Herten M lisch und L ab a n waren 'prächtige Partner» tote überhaupt der Ausführung im gLnzen Am erkennUntz gezollt werden mutz. Wenn der Beifall'nicht so stürmisch wie sonst wohl erscholl, so lag das vielleicht zum Teil an der Noinon Enttäuschung des Publikums, das von diesem Zyklus mehr Pikantevien erwarten mag. Denn im Vergleich mit manchem sogenannten „Familienstück" werden in den Her ErnÄtevn von „Scherz und Ernst in der ErotM ^emexkens-wevt wenig Zoten gerissen. K.' M. David Pi«ski-Feier. AttlLtzKch der Anwesenheit David PinSkis in Wien findet morgen Donnerstag um haK 8 Uhr aberchS im Festsaal des Hotels Lvnttnonial eine Feier zu Ehren dös Dichters statt. PioM wird «M eigenen Schriften vortefen. Pi«Sk^ der sich einige Tage in Berlin aufhielt, wardort GegenstaNd groher Ehrungen. Am13. d. fand ein von der' Jüdischen Kulturliga arrangierter Festabend statt. Der Vorsitzende der KuItuMga Jakob L e z i n s k i begrüßte den Gast im Namen der Kulturliga und der Arbeiterkveise und ckeMzeichncte den hohen Rang David PinSkis in der Mischen Atevalur. Darauf feierte Herr Chaschin PrE als jüdische» Sozialssten, der in der Poclle Zion-Bewegung hervorragend tätig ist: Ein Vertreter der Wilnaer Lehrerschaft begrüßte dm Gast km Namen der Wilnaer Schulorganisationen und Lchrer. Zum Schluß nahm David Pinski am Vorlesetisch Platz urtelas zwei seiner neueren Schöpfungen, „König Sc-lcmon undserne Frauen" und „Der Dollar", vor. Das Pyhhkum daMs chm durch rauschenden BeWl. A«S ve» Theater«. Fm D ur g ih e a 111 gelangt morgen die vffirierslra-! J21 o fen rn onta von Otto Erich Karlleben zvx »sfühnmg. E» »irden «Ü Frau Mayen und die Lenen Dach. Irr, HLußennoun. Kvblwtz, Kuder, Kramer. Maierbofer, Panssen Pranger. Smmerich Peimerr. Schmidt. Schmvle. Schott, Seydel^ mann, Siw§ ^imtg, Wawra und Philipp Zeska. Anfang 7 Ahr. Im Ata demirth e ater wird morgen Thaddäus Aittners Drama .Unterwegsunter Mitwirkung der Damen Sllbach-Relty mid Wohlgemuth. der Serren Arndt, »slan, Mmnza und Dchlch gegeben, ttttfong 7 Ahr.- * Im Ae d»ure n faal d er o fbu pgt gelangt mpoge», 7Mr^Eoethes .E l av ia,p« zur Wiederholung. Es wirken Mit die Dümen Lessen,un- Thimig.' die Kerren Dieterle. Kurth. SMW^Moisfi. WM Nieder 5 und Kemnann Thimig. R^L:Ma;Retnhardsi^' ' > - - D' > Im Opern't'h eaMr4gcht^nwrM^r,D^^Af^liege ndr SvllündermitKtzrrn Penr Unkel omn Draünschweiger Landesthsater aks Erik in SZene. In der Ä o l üW*te ©*«16, Mhettt ÖO lir die Wagner««. gehenden AAsflhruna,voy „_w .. - . Wiele, welche sieben Werke- -/umsosien. werden und . für die Frida LeidU und Schorr von -exPemner Staatsoper.-Vogelsttom von der Drrsdnßr Maisover,^LMnß vM der königlichen Vptzr in Kopen'vügen< «E äA'alll >».. Im Deu k I S ÄlSvififJ; gen. 7 tthr. i» Aendermig d« SplelplättÄ ipiel^W i e si tz r i Un e ^Mt hen " ZUM NEUEN JAHRE Ihren Berwandtrn, Fteimden» Wäste«, Kunden). in der -"' Hroscb-bsscbkinsb- ' . Nummer unseres Blattes. Sie spareu Geld, Zeit und Mühe! k re 18 f ii r das E i n he i t;s in s e r a t: För Wien und Deutschösterreich Für die Tschecho-Slowakei . . Für?dlen . , . . . . . . . . Für sugoslavrien Für Nolland ... Schweiz und das übrige Ausland;. Muster: Ä— . . . . K 16.000 tschech. K 20 poln. Mk. 1600 . . Dinar 10 . holl. fl. 1 ... Frcs. 2 Ignaz Bodenstein Mähr.-Ostrau, Schlossgasse 18 gratuliert allen Verwandten, Oesifiimngs* genossen und Bekannten zum Neuen Jahre! ... ry- ,V: Das UE ■ . 'i Die Gefchwornen verneinten die auf Raub lautende Schuldfrage^ mit elf Stimmen, erkannten den Angeklagten dagegen der^^ D-rsHstahle in Padua und das Betruges sowie der leichten KörPerböschädiMng, begangen cm Guardian Pater Csak, einstimmig schuldig.' ' .?- Auf Grund dieses Bechiktes vermbottte -der GevichtHof .Klemens Ernst zu neun Monaten schweren Kerkers,- in welche Strafe ihm die - Untersuchungshaft vom Jänner Viszum heüttgen Tage eingerechnet wurde. - . Der Angeklagte dankte für has wilde Urteil.^ Staats-- enwalt Dr. Rettinger' meldete die : Nächtigke-itsbefchwerde an. livfer, Markus, Sima, Amon.« Für Samstag -w v elf in ' -Jm'T he a t die ErsiouiMrüng . ins A Sh«rUe. Sm Agimu mehr heuw ük geht das neüe Do! Szene. Freitag dck Frank Wedekinh» < m ,__L x MAÄ WM^D^rAeB>l 1 *ih MMMMar^tzAangt rÄ-»b:et SP^n- ^EVorpellmiWM DZt. «nkMft ber Mlharnwntter,in Wien. Bo» dm Philhinmorrikern ist heute folgendes Rad-iotelegramm vom vorö des - Schiffes '.„Alsaria^ eingetrosf-en: .MHilhavnWMe : Direktor. Franz Schalk wird in den sechs von ihm geleiteten Symphoniekonzerten, die die Konzerkdirekt-ion Hugo Heller neben -den Abenden des Rose-QuÄrtötts in den Mittel-" Punkt ihrer hochwertigen künstlerischen Bevanstaltüngen' für die kommende Saison gestellt hat, unter anderem folgende Werke zur AuMhruE bringen: Beethoven: Symphonie Nr. 8, Ggniont-Onvertüre, Coviolan-DNVertüres Molmkonzert (Adolf Büsch). Klavierkonzert G-Dm: (Karl Friedberg), Klavierkonzert Es-Dur (Paul Weingarten). Brahms: Erste, Dritte und Vierte Syuiphonie, Klavierkonzert D-Moll (Ernst v, Dohnanyi). Bruckner: Symphonien Rr. 2 D-Moll, Nr< 4 Es-Dur,. Nr. 5 : B-Tur, Nr. 7 E-Dur; - ferner die Neunte Symphonie von Beethoven (Soli: Berta Kiurina> Maria Olszüwska, Georg Maul, Richard Mayr). -Die Außgäbe der.Abonnements Dr diese Konzerte, die am ö. und 1^. Oktober, am 4. Novencher, am L. und 13. Dezember und am 14. Jänner ün großen Mnsikveremssaal stattfinhen werden, beginnt heute Mittwoch an der-Konzettkasse der Hellerschen , Buchhandlung auf dem Bauernmarkt jL für, Jnhaherhe^ HerechtrEngsscheine, die sodantt noch erühorgendön Abonnements, gelangen ab 26. d.. cdenda zur MnSgabe: . - - » . Ss»»r Bereßt tritt' am l. Oktober als Kart Moor sein Engagement im Deu t ß ch e n D o l k s t h em t e.r an und wird soLmn die mSmlichen KauvIMen m Vatailles »Tendrefla* und in vWdbergs „Rchlsch* spfM.^ - Dchaioni Ufch HÄ seine Studiewetse in Osteuropa abgeschlossen und.schGe sich zur Keimreise nach Äuintka 'ein. Der Dichter wird seine gesammelten Insormalivnen und eigenen Bevbachiunaen aus de« Leben der Mischen Emigranten in einem großen Bkche niederlegen. Sapfvtel der »»Witchaee^ ß» Wtt». Wie wir erfahren, wird dieorrühMie W rln ne t j Ü di s ch e Lh ea t erg ese lisch aff in Wien ein längeres Hastspiel absolvieren. Die' erste Borsiellnng wird voraussichtliH ansangs Nooemder stattfinde». > . V ' -iiM. Gerichtssaal. Si« Na»b««f»lk im Kap«zr«rrKloster. Der Lojahvige Kellner Klemens. Ernst war zusrft bpi sdqm:Ocheä>her- VcMche^ige«:,BrLtzer..aN Küchenjunge tätig M»d fand im September -1921 im -Kapuzmerklüster eine Stellet als Hausdiener. Eines Dages erhielt er von Pater Csak, der im Klostdv die Mrtschastsfichrnng über hatte, 2OOO K., um Kartoffeln, chnzukaufen.. Emst verschwand jedöch mit dem- Geld und fuhr nach Padua, wo er,in dem Studentenhsim Fvanees.eo Petrarea einen Posten'als Hausdiener annahm. Dort Mwenbete er aus dem Besitz der Studenten Kleider, Wäsche,-ein Fahrrad, eine, goldene Uhr sowie Ansichtskarten, eine» MMär° entlaffungsschem Nnd andere Dokumente. Mt dem Erlös aus der Diebsbeute fuhr er mch Wien zurück und suchte nun wicherholt das Kloster der Kapuziner auf. Pater Csak verlangte nun -Mckzahlmrg der ÄOO K. und Verbat ihm, als er. Ausflüchte tzebrauchte, das wsiteve Erschein«! im Kloster. Am- 26. - Jänner sihlich Ernst ungesehen -in das Dördes Pater GüaEnS und nbersiel den greisen Priester, D dieser^auS seinem WöhüzrmMer traf. Der Angeklagte Mars Pater ^^^Csak zn Boden, HÄ mit den Fausten auf sein .Gesicht und den Hlirsterkyps und 'suchte dem am. Boden Liegenden. eM iSocktuch mnd einen Pfropfen mit Werg in den Mund zn steckslr. Als Pat«^ Csak die Finger des Räubers in seinem . Mundir spürte, preßte er die Zähne zusammen, und der hierdurch verursachte Schmerz veranlaßte Ernst, locker zu lassen. Run gelanges dom Pater, auf-nspringen, zur Tür zu eflen «Nd um«Hilft zn Msen. Ernst gÜangte uttbchelligt aus. Pie ' .Straße, Mrde aber dort festAenomme» Md hotte sich gestern vvr^^dem Schwurgericht unter Äoösitz des ÖherländeSgÄchiS« rateS ' Dr^ Fuhrmann wögsN. Perbrechens deS Raubes, dtzS Diöbstahls. und der Borüntreunng. zu verantworten.- Die Anklage vertrat StüatsanwE D!r.'ReWgjere'M. KeÄLidiger f«ngWeM. WSM.Gruben, .J; J.-'-. vr ' Der Prozeß gegen den Hera»ogeber der „Weise« vo« Zion". . 'Äerlln, 18. ^ePtsmKer. (J. .C. B.) Elriige Zeht °Äor sriner ' E Ermordung, hatte der Reichsmiw'vster des Auswärtigem Doktor Walter Rathenan. gegen den Herausgeber des vieNesprochenen ^antisemitischen Buches „Die Geheimnisse der Wessen . von Zion",, Hauptlnann a. D. L iudwitz M ü i lix v. H M s. e n. -(Schriftstellername .G at t f r i e d z ur B e e k), .-wegen Be- - tschimpfung des Andenkens seines Vaters Emil'Ra t h e n>a-,n - den Strafantrag gestellt,' In der genannten Schrift wird, unter ' anderem ibehanptet, daß Pie Fassade des Rathommschen Ha-rsses .in der Biktoriastraße. zu Berlin mit. einem Fries geschmückt sei, auf dem sich abgeschnitteiw/.g^rönte Hä-upber befanden. Wärt-' sich heißt es dann: „Me oft mag 'unser arglosör Kaiserdie Schwelle dieses Hauses überschritten haben, ohne zu^ ahnen, -IvÄche frommen Wünsche der Ma.M, de»: er „Freund" nannte, für die Zukunft des- Hrchenzollevnhanses hegte. Die Staats-, anwastschisst lMe auch AnLliagö' schoben. Die sechste. Strafkammer des Äatedgemchtes Z hat äStei die Eröffnung des Haupt- Verfahrens gegen den Herausgeber' der ,Massen,'bon' Zion"! abgelehnt. >Gegen diesen' Beschluß.der Strafkammer hat‘ Rechtsanwalt Grünspach Beschwerde erhoben. Daraufhin hat das Kamm-ergevicht den Beschluß der Stvaflammer aus- .gehoben und. -das Hauptverfahren gegen den Hcmptmann et. D. Müller v. Hausen eröffnet. Die Hauptvechandlung ^dürste in den nächsten Wochen vor der StrafLANmer des. Landgerichtes 3. Berlin, ftattprtbe«. VolKswM Gestempelte Kro«e A«szahl»ng Wie» Sn Zürich notierte dir österrrichssche Kronr. die österr. die tschechssche Krone^.' die Mark -“•OWIq EerrtiMes. -iOOV* Ee«timeö. fluküiiv «arscha» —.oo'/«(—.oo»/. %£.<W'U'<-WU' :Vv 17.40 (17.40 . ^87Vt (-.86 . >1.75 ( 1.80 ,SL0 (SLO GU 0.07^(0.08 am 18. Eept.) am 18. Sept.) am 18. Sept.) eun^lS. Sepl.) am 18. Sept.) am 18. Sepl.) am 18. Sept.) am 18. Sept.) Da» D«de »er Thessuriersagspolitik. Bon Dr^ Heitirich Schreiber. Was hat rnan sich nicht alles einmal auf eine vorsichtige Dividenden- und ReservenPolM Mute getan! In der ThesauMrung von Gewinnen hat man das Heil der Aktiengesellschaften erblickt und die Ueherlegenheit -ihrer Lenker gewürdigt. Wer spricht heutzutage noch ernstlich über Dividenden? Höchstens, daß man hier und dort in einer schwach 'besuchten Generawersammlung einen weltfremden KlaMton aus bekümmertem Herzenubex die dünne Suppe hört, die den Aktionären, gewöhnlich aus gewässertem Kapital, als Dividende vorgesetzt wird. Die Me, gute -MerlM- und DlvidendenPoliM ist überrannt, und wenn jetzt von Reserven die Rede ist, und zwar stark , und oft die Rede, ist, so M es rmr, um alte Mcklagcn aus ihrem Versteck hervorzuholen, sie aus ihrer Ruhe zu wecken und in volle geschäfüiche Bewegung, zu versetzen. Am meisten wych, so Paradox es klingt, von den Men Re-' serven gesprochen, die doch so heißen, well man für gewöhnlich nicht von ihnen spricht. Sie werden schonungslos aufgedeckt und, enthüllt und mitsamt den offenen Rücklagen ins Vordertreffen geschickt, zumeist im Zeichen und im Dienste der Aufwertung urw Anfstewpelung von BAanz und Kapital. . ' / Was beweist dies? Es ist dies 'eine Erscheinungdie > dafür zeugt, daß die wohlbchülete und vielgepriesene Thesaurierungspolitik unter der- Einwirkung, .der Geldentwertung kläglich SchWmch gelitten hat. Weder eine Dividende noch eine Rücklage zählt; der Coupon greift sich , dürftig und mager an, die Reserve im Kleide der Thesaürierüng schwnrdet krfat-, und' safllos dahin, Heute gilt als - FinanzweiSheit die PÄLle, kein GAd zurücklegen; sondern verwerten, heute heißt es: H e r a u 8 m i t den R es erven", um durch die AusweMng, so paradox auch diese WenntniS klingen mag, -dev Entwertung entgegeilzuarbeiten, will sagend durch die Au sw er tung die Geld e n t wer t u n g auszugleichen. Der Vorgang führt. aber auch zur weiteren Einsicht, daß die Finanztechmk in' dem harten Kampfe um die Güterbeherrschung' bis. auf die - Triarier zurückgeworfen ist; daß. die Notigpng eintÄtt, die? R e s e r .v e n an z u M e i-f e n und von ihnen -zu -zehren; oder doik^ mindestons <W frische Kräfte zü ziehen. W.a§ s ich henteal s Auf ft L m p e l u u g und A u.f- Wertung so. harmlos anhört und so geräuschlos. <chspielt, ist eigentlich die- N ekr nti e r u n g, mn nicht zu - sagen, die Requirierung.. M . äufgestapel t en R e- -j^rtz e n. M MM irüüerer IMe ßMe