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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-17 · Heft 1295 (17.9.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1295 (17.9.1922)
Date
1922-09-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Art 1895 Men. Sonntag Mene«' MorgenzeiLrrng. •IMgPKOOaU^'.i/ Pelzhaus Wien, II., Glockengasse 8 Filiale in den Verkaufshallen »m Karlsplatz (Telephon»: 51-2-80-82,'01-3-80—81)' Pelzwaren aller Art 621 neueste Modelle, In feinster Ausführung stets lagernd Werkstätten: Wien, II., Rüeppgasse 37 gerührt in ibic Arme,und schluchzten: „Hoffentlich gibt's an recht gmen Einstand mit an ordentlichen Rmrbmovd, daß an do 'wieder ainal der-Kaffee schmeckt." Die Journalfften, die die ganze Zeit in düsterer Verschlossenheit mit der Hand im Ausschnitt des Gehrockes hernmgewandelt waren wie der Hüttenb-.'sitzrr im zweiten Akt, knöpften ihre Würdehülle auf und begannen den Fall zu erklären, soweit ihnen im Laufe zur Redaluon die notwendige Zeit verblieb. Waren sie den Micken ihrer Bekannten entschwunden, so einigte man sich leicht, daß es „wirklich auch ohne die Zeitung" gehe. Wie nach dem Fasttag erzählten Freunde und Verwandte, daß sie es „ganz Mt überstaudrn hätten. Literarische Feinschmecker stellten sich für den ersten Morgen des Neberslusses ein Menü von Tagosblättern zusammen, das an Nachhaltigkeit seinesgleichen suchte, «yoo es gab gründliche Menschen in Wien, die am Wiedersehensluorzer, den Leitartikel lasen, ohne ihn für das Mittagsschläfchen auszusparen. „Pester Lloyd" und ,.Br>hemia" hören aus, die mfisigelesenen Blätter Wiens zu sein, der „Oberricdclhv'euer Tagesbote" verliert viel von seiner Anziehungskraft. »Ter Herr Negierungsrat stellt fest, daß die Zeitung nur ein ei-ugebildetes Bedürfnis ist, rauft sich/beim Frühstück die Haare und verkündet seiner Gattin als letzte Erkenntnis: daß in der Zeitung nichts, aber schon gar nichts drin steht. Um Mr.|c.y Nichr's zu genießen, lernt^der würdige Mann auf dem Weg utis Amt das Blatt auswendig, rennt alle, Begegnenden ni>r Cut Haufen, debattiert mit der blauen Luft, vergißt, einen Bor gesetzten zu grüßen und beginnt beim Eintritt in das B reau: Nichts steht drin, gar nichts. Aber ich muß es doch n'chmals lesen. .Kater Murr. * Antisemitismus in Japan. In der Zeitschrift des Zcnkralvcreins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens lesen wir: Bor dem Kriege war der Antiseinitismiks in Japan wenig bekannt, jedenfalls zeigte man keinerlei Interesse dafür, und seine Ziele und Zwecke waren unverständlich. Es gab und gibt in Japan keine Staatsbürger jüdischer Abstammung oder jüdischer Religion. Eine Abneigung gegen die. in Japan ansässigen Juden freu: der Staatsangehörigen ist nie beobachtet worden. Wenn die Japaner überhaupt einen Unterschied zwischen Juden und Richtju'den gemacht haben, so mag er eher zugunsten der Juden ausgefallen sein, -da die Juden mit dunklen Augen und dunklen Haren dem Schönheitsideal der Japaner näher kommen als die Germanen, Angelsachsen und Skandinavier, Während des Krieges, besonders aber nach dein Waffen-. stillstan-d und dem Abschluß des Friedens, hat man in , Japan angefangen, sich mit dem Problem des Antisemitismus zu .'beschäftigen. Die Japaner lieben es' neuerdings^ däS^Gespräch '-aus" die Judenfrage zu bringen, und lesen eifrig antisemitische Broschüren. Mir wurde erzählt, daß ein japanischer Professor, der Nach Deutschland reisen wollte, sich eifrig um Einpfchlnngen an deutsche Fachmänner des Antisemitismus bemüht habe. Deutschland ist eine der Quellen, aus djir die lernbegierigen Japaner die Kenntnis der ihnen bisher srernden Disziplinen schöpft«. Eine weitere Quelle, aus'-der die Propaganda für den Antisenntismns unter den Japanern stanrmt, ist das zaristische Rußland. Die. japanischen Offiziere, die bei Militärischen Unternehmungen in Sibirien mit den Weißgardisten in freundliche Berührung gekommen sind, haben van ihnen den Begriff des Pograa's f-tuten gelernt. Unter den SeyMow-Lenten war Paft'le, daß mir mit der Ausrottung der Juden die Sowjetidee .mb >er Bolschewismus vernichtet werden können. Diese Schlggwörtcr sind von den in Sibirien stationierten Japanern nack z^-apan kolportiert worden. — Wie man sicht, erfüllt der deutsche Antisemitismus seine — Kultnransgabe vollauf! * Anerkennung der jüdischen Sprache in Kanada. Der Stadtrat von M'ontrcal (Kanada) hat die jüdische Sprache als eine der drei offiziellen Sprachen im Stadtgebiete anerkannt. Bon nun ab werden alle Verordnungen u.nd offiziellen Mitteilungen der Stadtverwaltung in englischer, französischer und jüdischer 'Sprache verlaulbart werden.' (I. C. B.) * .Die russischen Hilfsgelder der Agudah. Wie der Warschauer „Haint" mitteilt, sind innerhalb' der „Agudas Jisroel" große Meimmgsverschiedenheiteu ausgebrochen, die in der Weigerung der Organisationsleitung, sich einer vom Rabbinat genehmigten Kontrolle über die Verwendung ihrer russischen Hilfsgelder zu unterwerfen, ihre Ursache halben. Unter den. Unzufriedenen befinden sich in erster Reihe die führenden Mitglieder der. Jugendabteilung der Agudah, die hie Haltung der Agudah-Leitung als eine Kompromittiernng per Gesamtorganisation vor der Oefsentlichkeit beurteilen * Die Zahl her . jüdischen Arbeiter in Palästina. Die Zahl 'er jüdischen Arbeiter.itt Palästina war int Frühling, UNi» gegen . 800, im Frühling 1920.3000, im Frühling 1921 OüOj und ,nt Frühling 1922 9 2 0 0 Mann. * Technische Hochschulkurse in Jerusalem. Im Oktober sollen in Jerusalem technische Hochschulkurse eröffnet werden. Ti-' Kurse werden fünf Gebiete umfassen: Hochbau, Tiefbau, Mchchmenbau, Elektrotechnik und Chemie. Bei Bedarf sollen Baüräge aus weiteren Mssensgsbieton folgen. ' * Die Berviygerung der Nnlvanderurrg nach den Bereinigten Staaten. Da§ Immigrations-Departement der Bevemigten Staaten gibt bekannt: Während des Monats Juli d, I. und in.den ersten xmxt Tagen des An die geehrte» Abonnenten der „Wiener Morgeuzeitung"! Die nach Abschluß des Streiks des technischen Persotmls der Wiener Zeitungen vereinbarte Erhöhung der Löhne stellt für unser Unternehmen eine neue schwere Belastung dar. Dazu kommt noch der unerwartet hohe Papierpreis für den Monat September. Während im August, ein Waggon Papier 14 Millionen Kronen kostete, wurde der, Preis für den laufenden Monat mit 87,5 Millionen Kronen festgesetzt. Auch, die anderen Regien sind ganz gewaltig gestiegen. Wir je^en uns daher gleich allen anderen Wiener Zeitungen genötigt, die Abormemenlspreise ab 16. September neuerdings zu erhöhen. Bezugspreis ab 16. September: Für Wien und Oesterreich . . i monatlich K. 30,000.— - Wir erlauben uns daher unter Hinweis auf den an der Spitze unseres Blattes vermerkten Vorbehalt der Nachzahlung bei Preiserhöhungen an unsere P. T. Monnenten das höfliche Ersuchen zu richten, die Differenz, die . sich aus dem letzten und dem nunmehr fixierten Bezugspreis ergibt^ gefl. nachzuZahlen, und zwar: Vom 16. bis 30. September ..K. 7000.— abzüglich der Rückvergütung für die während der Streiktage nicht erschienenen Zeitungen..per K. 5000.— Nachzahlung . . . K. 2000.— Diese Nachzählung wollen unsere Trafikabonn-enten in ihrer Trafik Itifteit, unsere Postabönnenten werden gebeten, das Geld direkt an die Verwaltung zu überweisen. An unsere Parteigenossen richten wir das Ersuchen, nach Möglichkeit „auf die Rückzahlung zu verzichten nnd dem entsprechenden Betrag dem Preffefonds der „Wiener Morgenzeitmig" zuzuführen. Die Trasikabonnenten wollen für diesen Fall den dent Preßfonds zugodachten Betrag nicht in der Trafik, sondern direkt bei der Verwaltung unseres Blattes einzahlen. Für -as Ausland erfolgt mit Rücksicht ans den Entfall , unserer Zeitung während der Streiktage bis zum 1. Oktober ' keine Preiserhöhung. Einzelverjchleitzpreise ab Sonntag den 17. d.: Wochen- und Sonntagsexemplare ..... K. 1100.— Mvntagseremplare .- . . K. 700.— Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung", Wien, 2. Bez., Taborstvaße 1—3. August sind im.Gangen 92 I min i granten aus Ostgal iz ien und 85 aus der Stadt Pin s £ und Umgebung in den Vereinigten Staaten emgetroffen., Das Jmmigvations-Departe-ment teilt fevner mit, .-daß die Einwandem-ngsquotert für Q st g a l i z i e n und für das Pnrsker Gebiet in der polnischen Quote nicht inbegriffen find. Für diese beiden bestehen besondere Quoten. Auch Witnp mch, Lebtet sinh in diepolnische^ Qn-ote nicht emenchezvgem-^.Aie -Dwnüng «lffpricht. der jetzigen Stellung der Vereinigten Staaten zur Frage der politischen Zugehörigkeit dieser Gebiete.-(I. C. B.) * Nachtmahlarzsspeisung vor „Woja". Der Vorstand der „Woja" hat beschlossen, falls sich eine entsprechendes Anzahl von Teilnehmern meldet, zunächst nur in dey Mittelstandsküche, 1. Bezirk, Griechengasse 3, eine Nachtmahlausspeisung zu errichten.. Anmeldungen werden im Zentralburean, der „Woja", 9. Bezirk, Berggasse 7, und! an den Kassen, beider Mttelstandstüchm bis 20. d. ent-, gegengenommen. * Aufnahmen in die Jüdische Volksschule, 20. Bez., Denisgasse 33. Die Jüdische Volksschule eröffnet im Schuljahr 1922 - 23 die dritte Klasse. Aufnahmen in die erste, zweite und dritte Klasse finden täglich in den BormtttagS-q stunden in der Schulkanzlei statt. ' * Hebr. Lehrerverband, 2. Bez., Große Mohrengasse Nr. 16/22. Der hebr. Lehrerverband hat ans seiner in deic letzten Tagen abgehaltenen Versammlung den Beschluß gefaßt, den Unterrichtslohn auf K. 15.060 pro Stünde festzusetzen, wobei fernerhin Erhöhungen nach dem jeweiligen Index vorgeuontmeu werden dürfen. ' ' * Der neue Index und die Metallindustrie. Der Wiener Jüdustriellenoerband teilt mit: Der Kolleltivpertrag der Wie-' uer Metall-arbe'ter läuft am 16. d. M>. Wegen Erneuerung des Kollektivver:'.cagps haben Freitag Verhandlungen statigefunden, die vom Wiener Jubustriellenverhand gemeinsam mit der Sektion aller we'tellverarbeitendLn Genosstuschaften geführt wurden. Die V?.,'teter der Unternehmer erklärten, daß sie gegen- 51» ige amortisable Vorzugs-Aktien der OberösterreichlschenWasserkraft- und Elektrijitäts-A. Ö. (mindestens 5%ige Dividende durch Staats* und Landes-Garantle gewährleistet;) Zeichnungspreis K 750.— Zeichnungsstellen: Sämtliche Wiener Banken; und deren Zweigstellen 17. September 1922 Äcile T. Ausländer Exporteure ' kaufen am vorteilkaftesten , ’ "<?' erstklassiger Qualität und Ausführung bei Rspann, Gammimänteifabrik, Wien;<i*4 III., Beatrixgassö 26 Tel. 5S5 III., Heumarkt 7i NERJTß.34(HOTELA5TOIUA) fe ' Ji* VI. WAPIAHILFEBUEAJSE 51.ä' wärtig nicht in der Lage seien, einen definitiven V^r vciA obzuschließ.n, nd schlugen ein einmonatliches Prodisornmt vor.. Außerdem erklärten sie, die Auswirkung des Index äblehnen! zu müssen und über die anfangs September gewährte, dtoct1 Z6proze!. rige Erhöhung der Aügustlöhne nicht' mehr hinauZgchen zu können. Der Metallarbeiterver'baüd übernahm diese Erklärung zur Berichterstatt-nng an die Vertrauens-', inänner und sollen die Verhandlungen anfangs nächster Woche' fortgesetzt -verden. Auch der Neunkirchner Verband gab die gleiche Eriläruug ab. Auch -in anderen Industrien macht sich das Bestreben geltend, den Index nicht voll anszubezcchlen, sondern im Wege non Verhandlungen mit den Gewerkschaften diese zn einer Reduktion -der Ansprüche z-ir bewegen. Selbst in den Banken ergeben sich,schon Schwierigkeiten für die Vollanszahlnng des Index. Die. B.u n d e s -a.n g e st e l I t e n werden, den Index am 20. respektive 21. d. noch ansbezahlt erhalten. * Schulbeginn. Gestern fand in den Schulgobaitdcn. die Einteilung der Schulkinder in den Klassen und die Verteilung der Lehrmittel statt. Morgen beginnt in affen städtischen Volks- und . Bürgerschulen der reguläre Unterricht. Die für die Schnlansspeifung erforderliche ärztliche Unter-/ snchung der Schulkinder wird nächste Woche fortgesetzt. Ins den emjcihrigenLehrkurseit an Bürgerschulen (4. Klasse) be-i. ginnt der ordentliche Unterricht mit Montag den 25. d. j * Ein W-Millionendtebstahl. In der Nacht zum 27. August wurde, wie berichtet, das Geschäft des Juweliers' Goldschmidt. Schönbrünnerstraße, von unbekannten Tätern; ausgeplündert. Die -Polizei hat gestern die Diebe vtzrhastet! lind bei ihnen den Rest der Juwelen im Werte von 20 Millionen Kronen gefunden. > * Der verschwundene Brilliantring. Die Poliiz-elkorres-s vondenz meldet: Eine, interessante Dtebstahlssaclw hat in denletzten Tagen die Wiener. Polizeibehörde. - beschäftigt., (Esi handelt sich um einen schon vor zirka vier Monaten an dem-.; bekannten Medailleur Pro'fessvr Rudolf Marschall be-! , gangenm Diebstahl, der in Bekanntenkreisen viel.besprochen^ worden, aber damals nicht in die Oefsentlichkeit.gelaugt ist.; Bei Professor Marschall ivar am 20. Mai dieses Jahress eine kleine, Gesellschaft von Freunden tmd Bekannten des' ■, Hauses zu Gaste. Am folgenden Morgen hat die Fraiu des Hauses festgestellt, daß ihr aus dem Schlaszimmer,! aus einer Schale, in der er frei gelegen war, ein kostbarer^ Brillantring im Werte von fünf Millionen Kronen» fehle. Die Schate war aus dem Toitettetisch gestanden und! kein Mensch konnte sagen, an,s welche Art der Ring ver-; schwunden war. Die polizeiliche Anzeige wurde erstattet, ohne daß ein bestimmter Verdacht ausgesprochen worden wäre. In der damaligen Abendgesellschaft hatte sich auch, der 21jührige Franz Breunig befunden, ein lebemännisch-; veranlagter junger Mann, der Student war> und sich! mit Geschäften befaßte. ' Dieser leichtsinnig veranlagte Mensch hatte seither an seinent Oheim einen großen Betrug verübt. Am 27. Juli hat der Oheim'seinen Haus-i diener Ferdinand Mäher mit einer Summe von 2,600.000 Kronen zum Postamt in der Krugerstraße mit dem Ans-; trag geschickt, das Geld an zwei Adressen aufzugebeu. Ms! Mayer nahe dem, Postamte war, holte ihn der junge Breuning ein, und' tat so, als überbrächte er einen Auf-! trag seines Oheims, daß Mayer sosort nach Ottakring fahren^ und'dort eine Bestellung ausrichten sollte. Breunig ämt.: erbot sich dafür, den Betrag auf zu geben. Mayer glaubte! den Worten des Neffen seines Chefs und gab dem jungen Mann das Geld. Breunig jun. aber verschwand mit d en Millionen. Damals wurde die polizeiliche An-, zeige erstattet, und durch die Erhebungen wurde festgestellt, daß sich der mißratene Neffe auf den Semmering begeben hat. Die Gendarmerie in Payerbach , hat ihn dann tut Handlhof in Payerbach verhaftet: dort hat Breunig, wohl im Glauben, der Oheim werde sich scheuen, es zum Skandal kommen zu lassen, ans großem Fuße gelebt. Er wanderte aber ins Landesgericht. Seither saß der junge Breunig in Untersuchungshaft. Erst in den letzten Tagen erfuhr Professor Märschäll durch Zufall von den Ver" fehlungen und von der Verhaftung seines damaligen Gastes. Nun »erst schöpfte er gegen ihn Verdacht. Dieser wurde dadurch bestärkt, daß Professor Marschalls Tochter an dem Festabend, eine Wahrnehmung gemacht hatte, die ihr damals nicht bedeutungsvoll erschienen war, die aber nun im Lichte der'neuen Tatsachen sehr bedenklich war. Der junge Breunig hatte einmal daö Klosett ausgesucht und auf. der Rückkehr eben das Schlafzimmer passiert, aus dem der Ring verschwunden war. Profeffor Marschall brachte das zur Kenntnis' dies Sicherheitsbureaus. Breunig'jun. leugnete beschämt und esttrüstet die Verfehlung. Bei einem neuerlichen Verhör aber gab er zu, als Gast des Hanfes den Ring gestohlen zu haben. * Unfall. In dev Taborstraße wMde gestern der '41iähri<ie .Heinrich Hoffmann von einer herabstürzendcn Glastasel getroffen uyd erlitt^ einen Bruch,des. linken Unters ' schenkels. Die Rettungsgesellschaft 'verband Ihn'und brachte ihn in das Rudolssspital. Die Ursache des Unfalls-ist nochnicht festgestellt worden

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