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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-23 · Heft 1280 (23.8.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1280 (23.8.1922)
Date
1922-08-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Veite C Wen, Mittwoch 6000 bis 7000 tsch. K. pro 60 Kilogramm gestiegen war, erwartet der Konsum mH der Zeichen CchuAligkeit eine entsprechende Preisherabsetzung des Fertigfabrikats, ohne zu über- : legen, inwieweit eine solche überhaupt gerechtfertigt erscheint. Vorweg must betont werden, daß fixe Nohmaterialpn'ise zurzeit noch nicht feststehcu; doch ist mit Sicherheit anzunchmeu, d.ß der 'berstepreis der neuen Kampagne (1. Srpt. IE i-i* 51. Aug. 102.T» kann', die Häifte des vorjährigen betragen wird (160 bis 180 tsck. K. Pro Mekrzt.), wenngleich die Fechsung ) qual-itat'iv schlechter ist, was wegen Vermengung mit altem Material besonders für die technische Branführung von nnaugenehinen Folgen sein .dürfte. Mit Rücksicht aus den starken Rückgang des Bieraus-stoszes in den vergär,geneu Mouaten ist der heimische Bedarf nur mäßig und werden die.Brauereien mit den« Gersweinkaus schon deshalb zurnckhalten, weil noch Heberschirssa aus den: Vorjahr vorhanden sind. Desgleichen hat der Hopfen einen beträchtlichen Preissturz erlitten. Bor ungefähr einem Monat gelang es den Händlern, eine künstliche Hausse zu inszenieren, um ihre alten Vorräte noch vor Eintreffen frischer Ware zu übertriebenen Preisen loszuschlagen (6000 bis 1,100 tsch. K. pro Zentner), was teilweise von Erfolg begleitet war, da sich unvorsichtige Brauereien Hals über Kopf einzudecken begannen. Gleichdarauf sank der Preis auf 2000 bis 1000 tsch. K. pro Zentner nind bewegt sich heute zwischen 12oO bis 1500 tsch. K. für 5o Kilogramm. Infolge des andauernden Regenwetters ist eine gute Mittelernte zu erwarten und schätzt man das Ergebnis auf 100.000 Zentner.. Es ist Tatsache, dvß neben anderen, nicht im Machtbereich der Braninduftrie liegenden Faktoren (Beschränkung der Ausfuhr durch den hohen Stand der Krone, Depression auf dem Geldmarkt und verringerte Kauffähigkeit, Beschäftigungslosigkeit der gesamten Industrie, kühle Witterung usw.) imunerschwinglich hohem Bierpreis . (212. bis 218 tsch. K. pro Hektoliter) die Ursache des Rückganges an Bierkonsum und damit der Rentabilität der Braubetrieb..' gelegen ist. Berveilen sich doch die Erzeugungskosten gegen die Borkriegsjahre auf die Hälfte der Hektoliteranzahl (80.000 Hektoliter) und wird von den Erzeugern selbst versucht, dieselben zu erniedrigen. Ohne Zweifel wird daher die Verbilligung der Rohmierialtert auf die Preissteltung des Fertigfabrikats einen Einfluß in absteigender Richtung nehmen, wenn auch der Wert der Rohstoffe nur ungefähr 30 bis 40 v. H. der Gesamt- -erzeugugskosten ausmacht. Allenfalls dürfte also die zu 'rwartendc Preisermäßigung für diese 30 bis 40 v. H. in Frage kommen. Allerdings darf man nicht unbeachtet lassen, daß die Brauindnstrre heute noch teueres Material verarbeitet, dessen Kosten aus keinem Fall verbilligt werden können, denn vom E'mkarrf der Rohstoffe bis znm Verkauf des. Fertigprodukts vergehen bekanntlich drei bis vier Monate (Lagerzeit der Gerste, Malzbereitung, Brauprozeß, Lagerzeit des Bieres). Demach wird die geplante Ermäßigung nicht vor Schluß des Jahres zu gewärtigen fein. Anders sieht es jedoch mit den übrigen Posten der Preiskalkulation, auf die die Wertsteigerung der Krone vorläufig keinen ermäßigenden Einfluß geübt hat. So sind von den Regie koesfizienten die Löhne und Gehalte auf gleicher Höhe geblieben. Obzwar der Schutzverband der tschechischen Braue- - reien mit den Arbeiter- und Beamtenorganisativüen wegen des Abschlusses eines neuen Kollektivvertrages, der die Revision der Grundgehalte beinhaltet, irr Verhandlungen steht, wird ein everuueller Lohnabbau nur von der Besserung der allgemeinen wirischaftlicheu Situation abhängerr. Die Stenern sind sogar im Vergleich znm Vorfahr gestiegerr. Betragen doch die B-iersteuersätzc bis 60 tsch. K. pro Hektoliter, wozn noch die Verzehrungssteuer (20 tsch. K. pro Hektoliter), Erwerbsteuer (10 tsch. K. pro Hektoliter.) und Umsatzsteuer hiuzukomrneu, so daß nahezu die Hälfte des Pierpreises durch Steuern absorbiert wird. Auch die Kohlenpreise sowie die Preise der übrigerr Hrlfsstoffe sind nicht billiger geworden. Schließlich haben die Eiseub.rhnrarise, Versicherungsprämien, Futterkosteu ustv. bisher keine Ermäßigung erfahren. Nur bei Verschweigen aller dieser Umstände kann die Folgerung einer Erniedrigung der Bierpreise und damit die Ermäßigung der Kalkulationssunruie abgeleitet werden. Solange nicht ein durch längere Zeit gteichbkribendec Währ,ingsständ vorweg den Abbau der Löhne und Regien chringt, wird auch eine namhafte Verbilligung des Bieres nicht eintreten und der Verfall des Biergeschäftes nicht b'urtangehaltcn werden können. Süddsh«. Die ^Franzosen gegen die Vereinbarungen in Venedig. Wien, 22. August. Bon der Generaldirektion der Süd- Vahn wird mitgeteilt: Die Association Nationale in Paris hat die Gerreraldirektion der Südbahn in 'einem gestern hier eivgelangten Schreiben verständigt, daß die Bestimmungen des Vorentwurses einer Vereinbarung über das Regime definitif, die den Gegenstand der - Verhandlungen zu Venedig gebildet haben, nicht ihre Zustimmung finden und daß sie sich daher volle Freiheit bewahren, um entweder zu einem Einvernehmen über das Regime definitif zu gelangen oder das schiedsrichterliche Verfahren einzuleiten. Tie Verwaltung hat zunächst den Empfang dieses Schreibens bestätigt und sich Vorbehalten, auf den Gegenstand chetunlichft zurückzukommeu. SchutzzSSe i« Amerika. Washington, 21. August. (Wolfs. — Funkspruch.) Die Zollt.arisvorlage ist Samstag vout Seirat angenommen worden. Sie wird als e-ine außerordentlich schutzzöllnerische Maßnahme hingcstellt. Sie enthält 2200 Aenderungen der Vorlage, wie sie vom Repräsentantenhaus angenommen worden war. Die Scnatsvorlage ermächtigt den Präsidenten, bis zum 1. Juli 1024 die Zölle nach oben und unten bis zu 40 Prozent abzuäitfccrn. Sie sieht in vielen Fällen höhere Satze vorals die Vorlage des Repräsentantenl/aufts. Außer HohG Zöllen Mf Wiener.Moesen-eitans. Chemikalien verlangt die Vorlage auch Zölle auf Stahlwaren bis zu mehreren hundert Prozent, Zölle auf Dollar-Spielzeug mit 00 und auf Spitzen mit 90 Prozent. Die Vorlage geht nun ddm Konferenzansschuß zrr. , Ein Protest der Elsässer Handelskammern. Aus Paris wird gemeldet: Wie der „Temps" meldet, haben sich die Handelskammern von Kalmar, Metz und Straßburg gegen die Beschlagnahme deutscher Fonds und Werte bei elsaß-lolhringischen Banken ausgesprochen.. Steuerabzug. Der Hauptverband der Industrie teilt folgendes mit: Da die Unterlagen für den Einkommensteuer-. abzug, den die Dienstgeber an den Löhnen vornehmen, infolge der Steigerung der Lohneinko,urnen wahrscheinlich mindestens' verdoppelt werden, dies jedoch forrnell kaum noch vor der dieswöcheutlschen Lohnauszahlurrg, d. r. am und 26. d., erfolgen dürfbe, empfiehlt 'der Hauptverband der Industrie feinen Mitgliedern, der Arber,erschüft in dieser Woche, vorbehaltlich der endgültigen Regelung, die Einkommensteuer mit demselben Prozentsatz wie in der vorigen Woche in Abzug zu. bringen, d. h. dem Arbeiter, dein in der vorigen Woche zwei Prozent abgezogen wurden-,' sollen auch diesmal von seinem durch die gleitende Teuerungszulage erhöhten Einkommen vorläufig nur zwei Prozent iit Abzug gebracht werden. Die palästinensiche Arbeitcrbauk. Auf Znirichive des bekannten Poäl-zioniftichen Führers Salomo,r R n b a s ch o f f, der sich seit einiger Zeit in Warschau auWlt, wurde dort eine sehr lebhafte Rropagada zugunsten der jüdischen kooperativen Arbeiterbank irr Palästina cingeleitet. In allernächster Zeit wird ein Zentralbureau eröffnet werden, welches sich mit dein Verkauf der Bankaktien in Polen und in den ehemals russischen Randstaaren -befassen wird. In feiner Tätigkeit wird Rubaschoss nicht allein von den rechten Poals-Zion, sondern auch, von der Zeire-Zion, der. Hitachduth und der Hcchaluz-Orgauisation unterstützt. (I. C. B.) Wiener ^arevbsr'e. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) ,D.r Verkehr an der msttien, War.rb rse «estollele sich lebh'il. was man namen'Ucy in Chemikalien wahrnehmen konnle. Stürmisch begehrt war Paraffin, und kamen auch einige Deckungskäntt ke^kulw) zum Ak'ck!ulle. Dü Stimmung büeb se bstredend unter dm obwaltende:, Umsänden eine äußerst teste. Von Abich! ii i s e n -mrden bekannt Uneben : Aehkal, 88 92 zn 7800 K. ob W'en. L"romalarin zu 170 <n>ark transit Wien. Wemsteinsäure ip'eftia kr stolijicrl ,zi 3^.000 K. laus-, geboten wurde .ui 45000 K.)> Minium Blei: crcer r» 9"00 6. (ersklitiv). ^orrsfin 30/52 weiß Ta'el^are 550 polnische Mark ob Wien Psr.V»!rvvic. und Parassrn m Scbuppe" zu 5,0 pelnüibe Mark ab P-lrovic ftrekutiv). Soda kri! ollisiett zu 16 Mark trankt Grrnze (exekutiv). Ä u s g e b o! en wrirden: Scruppen-Pa offin zu 500 polnische Mark ob Tct'Xirc, .Zitronensäure .UI 27, kolländische Mulden, Alaün in, Stüctren zu 58 Mafk. rusiischer Glimmst zu . 100.000 fl.. Bittärsatz iechn.?u 10 Mark 'ränsit^ie.''. Bleialä'-te Bleiberger gemahlen v, 9<v 0 K., Bteiweiß K rmdurger zu 5000 .6.. Chromnairon zu 185 Mark transit Wien. Essiosäur,' chem. 80myzentige zu'l40Mork lronsit. Kuvserollriol 98.99 P'und pro Tvune. No!wnlaüge 30pro-entige zu 1000 K. ob niederösterreich-scher Slat'rn, Salmiakr'e'st < .610 . W'eq exklusive Botivn. Salzs'iure Icd'iil rein, SO/22 zu 90 * .ot. «xklusive Ballon, Schmrset oure 66B. zu l25o K., Eäiw''kl sl r slella zu 0 30 Oire. Zapanwocks zu' l.lo holländische Gulden transit Wien, Soda Kristall'lirrt zu' llOO si. Wien. O? Ie ,i n d Da« G^schöf! isie'l lick) in mgen Grenzen, in den Preisen telb^ >i! Keine Veränderung z» oerze'chnen, nur (6chweür?s/it c-bohle d.m Pre ollo^d um Dollar und war t'fcältid, um 32 /.0 Dollar rr mvt ab Wie*?. Außerdem irarrn noch erbä'tiich tirltändit '»a L> iw!?r: 0.6l Iwttüid'sche Gulden, Vic>rusö>1. Prfttung zu 17.000 K., Sesamb! I. Pressung zu 6.20 Lire und SveiHöl. zu 24.100 K. Wen. Rah,-. L e b e n s m , t t e >- und Kolonialwaren hiit'en nur in ewigen Wr.renooitun'en clwos Aufgebot, da seitens fcrr Abc.eler Reserve beobachtet wird. Offerten lagen am Markt-' vor in Kaffee Cantos fuperor z - 73/6 Sch'lling iranfif W:en, Ä'v Vli zu 32.003 §., Maracaibo zrr 38500 Si. Tee wurde zu hohen Prellen ausg bolen. u-d zwar Fana Sauchonz zu 46 010 K.. Pecco orauge zu 1.65 holl Gulden ad Wien, das 'ft üm 5 Punkte höher geoen den leßttn Börselag. Lnlcndi-ches Kakarpuwer war wi der rssericrt zu 30.00? St. Gewürze. Castia!iMa bbev rnr Prelle unvrrärdrrt 4.90 Lire Iransii Wien, während Pieffer Lingopore schuarz um 9000 A. höher (aus 35.000 #.) rollerte. Jucker llt durch den.erhöhten Stau 1 d»r tschechischen Krone um 10 Punkte tiefer und nvt'elte L.N'tol! 6 t chech. A.. Würfel 6.75 ijchech. K. m GanzTaggon ab Grenze unverzollt unversteuert. . , Erhältlich 7war noch ge.mckclle K o n d e n sm i l ch amerikamfch pe>- ' Krf'e' zu 4.60 Dollar und yngezuckerte amerikanllck zu 4.50 Lollar. Exekutiv wurden verkauft ICO Kisten Sardellen zu 37H0A. pro Kilogramm. Ein yfs^h.tag noch vor in LKokoladenbonvons gesüllt zn 30.000 . -pro Kilogramm. Lnteresse bestand noch Pcrradsismark, Marmelaöen und nach -werfen Kompotten. - Di.e^Märkte in - Sl. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Mvrgenzeit-ung".) D v r jt e n v > e h m .a r tr t. Der Aut'neb aut dem gestrikgen Sbrreinemorkrte br'iet sich auf 163 Attisch- und 864 Feltschwkine. Die steigende Pecregung macht jorlwährend wettere Fortschritte und sind die Preise auf dem gestrigen Mqrkte neuerltch enorm in die Kölle gegangen, stetlschweme haben sich im-Vergleiche zur Vorwoche bis zu 40.000 K. und Fleifchschrrewe um 7000 K. bis 8000 K. verteuert. Es noiiektcn Fe>l:chweine prima 20.002 K. b*s 33.^00 extrem 34.CCO mittelschrorre 26.000 K. bi« 2?.COi K.. olle 25 010 K. btt 22.000 r.. Bauernschweine 26.1.0) $\ bis 29.1,00 .ll. und Fici chfchwernr 16.000 K. di» 25.1.0^ K. p>v K lvgramm Lebendgewicht. P t e r d e m a r k i. Zum gestrigen Markte wurden ü'Z-Schiachler-und 429 G'bro'uchspserde gebracht. Bei ri.i igem Verkehr zahlle man Zugp erde ttu'- ie 750.000K. bis 2,lOO.OouK.. schwerr 2 500.000 K. bis .'.,50 .'l O K.. Ktttsckpf-'.de i.500 000 dis 2,010.000 fi.; Pttrde für Schlachtzwrcke 4(iOoK.bis 70o9 K. pro Ktlogromm Lebendgerricht. 23, August 1922 _ Ar. 1280 weitere Kreitt. D'e Beteiligung des Publikums vergrößert sich trotz der >'och immer bestehenden Geldknappdeit und der Aus landskäute im prosten Umfang, insbesondere in Zndustnepapiere» Diese Bewegiinq wird von der abermals einfehenden Devisen, kaw'e unterstützt, die den Dollarh'urs nicht amtlich auf 1301 krackte lind die auf die »nnackniebige Kaltung Frankreich» in der Pfänderfrage zurück Zufuhren ist.. Kck.lukkurst: Türkische Lose 10.000.—, vesierr. «ttatsb-hn 5052.-. Nordd. Lloyd 610.—, Der. E'.b,schiss, sahri 1645. Berlin.'r LandolscresellschaftllOO.—, Kommerz. Privat, bank 210.—; Darmtlödttr Dank 308.—. Denis ''<* Bank 610.—. Diskonto-Kvmmandit 4i-0.^-. Dresdner Bank 342.—, National, birh für Deutschland 310.—. Oeslerr. Kredit 329.—. Oesterr. Länderdank 819.—. Neichsbonk 229.—. Wiener Bankverein 180.--, Wiener Unio"bank 120-, Mg. Ettkirfti-äts-Gesellschast 84?.—, Bochumer Kusrstahl 2175.—, Da'mler-Motoren 550.—. Deutsch-Suremburaer 2450.—, Deutsche Waffen u. Mun tson S76S.—. Drnsmi! Rodel 835.—, Fe'ten & Guilleaume 1090.—, Gellen. ' k'rchener Berg. 2500.-, LH. Goldschmidt 1350.—. ^arvene, Berg. 4675.—. K.i.sch Kupfer 1095.-, Köckster Farben 675.—. Kobenloke-Werlre 2275.— Lalirahiille 3375.—, MannesmannrS^-ren 1825.—. Phönix Leradau 3000.—, Sckuckert & (So. 1150.-, Siemens L Kalsste 1780.—, Telephon Berliner 660.— . Prager Börse. Prag. 22. August. Die neuerliche Beffekung der jsche-jschen Krone in Z rich veranlaßte eine weitere Zurückhaltung und ein zieml ch dringendes Angebot, das die Kurse satt allgemein de. lr)chllich hergbdrücktt. Dazu traten noch zablreiche Angst-und Exeknlrvn-verkSufe .riu, wel.6)e weitere Aückgän«e zur Folge hatten. Köhere Notierungen kamen nur ganz vereinze t vor, daaegen bS'rucen hie Kmsnach'ässe bis zu 85 Kronen. Am schwächsten lagen Bü'rmischs Jucker-, Lnwa'd- und AlpineokNen. für die am .Sch us; das Minuszeichen aufgerogen wurde. Auf dem Bankenmarkle 'war das G^i-' ält ruhiger und die Rückgänge üb rjci nilen rück! 5 Kronen. Von Verkehrsn-erttn besserten sich Duscht'chrader X um 10 Kronen. Auf dem Exolenmarkt wurden sämtllche Vavisre neuerlich stark herabgesetck. Bulgarcn ver'oren 60 K'vnen und wuipl-n nachbörslich mit 560 gehandelt. Mehl« onte'he lag niedri'er. ' Ars dem Denlcmn-rbt gaben sämlliie, ausländischen Z'-H'ung;mi!ttk im Kurse beträckllich nach. Im freien Verkehr lag Vcrtm schwächrr, W'en blieb urv rändert. S ck I u ft k ii r s e: Türk.Sittnbahn'Anleibe 400 Franken —, Bo''.m. Uniondank 422.—, Böhm. Eskomvttbank 4i6.—. Bötzm. bndlisliialbaiik 425.—. Jivnoslenska Banka 416.—. Anglodank 62.—, Oesirrr. Kredit 26.—, Oesterr.-Angar. Bank , —. Wiener Unionbank 16.—, W-ener Bankverein 48;—, Vuschtiehroder EisenbehN Lit. A 1270.—, Cif. J« —. Ferdinands Nirdbahn —Prag-Duxer —, Aussig-Tsplrhec Ei'endahn , Nestomitzer Juckerinduslrie —.-4-, Veret». Sttinrizität Wien 45. -. Brosche 840—, Koliner Epirilus 775.—. Königshofer Zement 740-, Dreitfeld-Danek 344.—. Ringhoffer 7CO.—, Simmering.'r 77.—, Roihkofteletzer Textil 325.—, Alpin» Montan 280.—, PoldihMe 346.-, Prager Eiten 765.—, Skod« 424.—, Oesterr. Berg u. Klitten 1000.-, Znwald —. Budapefter Börse. Vuöapeftt 22. Angust. Unter dem Eindruck der höheren Züricher Kronennciierung und mll Rücksicht, auf dem heutigen Prolonzatwnstaa ervffnete die Börs: schleppend und zurückhaltend. Cs fanden große DeaHfationen statt, wodurch dtt Kurs» stark zurückgingen. Die Spekulation wurde msölse der Protongaiivüsschwierigkeilen nervös. Viele warfen ihre Papiere auf -en Markt.. Gegen Mittag trafen bessere Nachrichten.aas Wien «in, so da4 die Stimmung freundlicher wurde und die Kursverluste . wieder hereingedracht werden konnten. Starke Känd'e benützten^ die Flauheit zu Käufen und die Kauflust übertrug sich auf alle Markigebieie. Gegen Schluß traten in der Kulisse sogar rapide Kurssteigerungen ein. Bergwerks- und Ziegel-Aklien schlossen sich der steigenden Bewegung an. Eisenwerle und von SpeZialwerien Chemische Aktien waren gesucht. Schlustkurse: Urig. Kredit 6000.—, Oesterr. Kredit 1250.—, Britisck-Ung. Bank 920.—, Salgo Kohlen 39.400.—, Rrm»muranyer 12.250.—, Südbahn 6050 — ,Staaisbahn 34.800.-, ■ Gran-Szaszvarer 22.750.—, Oberung. Kohlen 32500.—, Dräsche Z'«»rl 25.000.—. Ilng. Allg. Kohlen 78.500—, Ilrikany Kohlen 35.000.-, Adria 34.500.-, Clolilde chem. Fabrik 9950.-. Xn». Eisenbahnverkehr 14.800.—, Anglobank 33LQ.—, Verein Kolz 420.—, Koburg 40.01.0.—, Spodtum 3^,50.-. Die Devisenkurse. Zürich, 22. August. (Devisenkurse. — Milgüeilt von der tzchweizerijchen Kreditanstalt.') Drrlin 0,43 (0.44), Lolland 204.50 (204.50). Hfr«-Hork 524 50 (524.50), London 23.48 (23.50). Paris 41.80 (41.45), Mailand 23.70 (23.70), Brüssel 39.75 (39.80). Kopenhagen 113.— (113.25), Stockholm 139.— (139.—), Christians 91.25 (vl.10). Madrid 32.— (8L.—). Buenos Aires 191.50 (191.50), '*rag )6.50 (15.95), Budapest 0.32 (0.32), Agram 1.45 (1.52). Sofia 3.10(3.—), Warschau 0.V6'/, (0.07), Wien «eld -.00*/« (—•COVJ, Wien Ware —.— (—.—), Oesterr. gest Kronen Geld —XO'% (—,00s/<). Oesterr. gest. Kronen N«» Berlin, 22. August. (Devisenkurse.) Wien alles —(—.—), Wien abgestempelt 1.53 (1.45), Prag 3995.- (3545.55), Budapest 76.90 (67.41). Berlin, 22. August. (Kurse der Devisenzentrale.) ' Roten: Dollar 1292-70 (1148.85), Pfund 5864.— (5164.75), Stallen,sche 6744.25 (4995.75), Polnische 45.20 (13.85), Tschecho. slowakische 4070.75 (3106.25), Alte österreichische — Oesterr. gestempelte 1.40 (1.22*/,). Prag, 22. August. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom V»«kamte des Pchecho-slowakischen Finanzministeriums.) Berlin 2.5Z (2.67'/-). Zürich 601.— (616.-), «elarad 34.25 (37.50). Bukarest -(—.—), Wien 0.0350 (0.0350), Warschau 0.29V, (0.36), Agram —(—.—), Budapest 1.85 (2.—), Jugoslawische 34.25 (37.50), Oesterrerchische geslempell» Krone 0.03'/< (0.03'/F, Polnische 0.29'/, (0.36). Ungarisch» 1.85 (2.-). . Budapest, 22. August. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 65.500.- (66.500.-), Bukarest 13.75 (14.-), Kopenhagen —(—.—), Christian,a —(—.—), London 7475 (76.50), Berlin 1.75 (1.85), Jlalien 75.— (76.50), Pults 131.- (133.—), Prag 54.— (56—), Stockham —(—.—), Schweizer Plätze 32.000.— (32500—), Wien 2 02% (2.22'/,). Sofia (-.-), vtgran^ 46b (4.76), New°Mrk 1710.— (1730.—), Warschau «msterdam, 22^ August. (Devisenkurse.) London U.4SV, (11.50),Berlin 0.21 Brief (0.22'/«). Paris20 55 Brief (20-55). Echwe'r 48.92'/, (48 92'/,)..Wien 0.003'/, (0.004). Kopenhagen 58.45 (55.60), Stockholm 68.10 (68.10), Christiani» 4f.70 ,(44.70), Rem York 256.62 (256.75), Brüstet 19.50 ,9 50). Madrid 40.07'/, (40.10). Äüllm 11,05 (11.65), »M*«- I vrsi 0.17'/. Blttj BerNncr Börse. Berlin, 22. L ucu-!. (Tie yiirrrätisb-u*c'unq (er J> d. s.'r,epapm». W auch d« MiM MtMertt Mi an der Börs-

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