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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-20 · Heft 1277 (20.8.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1277 (20.8.1922)
Date
1922-08-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1277 »- f.y;y..,, ^M^ ty*nm**tyjii V-. W *KT , ~, ,*? >Ttn SiCR; ^frsntfao (Bttfüi’e»; MorgenKeltAng. SO. August 1922 Geile 6 gwiacuw ■Verlanget in alle>ix JBiialiiiarld,ltjirig©n.: iDas erste palä^tlnoiiaiaali.«» "Vollss- und IHTeldexi'bu.cH- — Ixvfc. *V“<j»rlag „’BLenAlsB&sice“ (üBrdiraolai), 'tVieti, I«3 CTohaxmeBgasae 14, Tel. «308 T kurst. de8 Irrsinns. Vielleicht hat alles das zusammen plötzlich.die Trostlosigkeit unserer Lage entschleiert. Wir sind erwacht. Und langsam beginnen auch die Stampfen zu begreifen, daß es jetzt Erlöst wird, bitterer, unwiderruflicher Ernst: Nicht uw das Behage:: des Daseins geht es jetzt — wie viele Taufende in dieser Stadt des nahenden Elends haben schon längst auf alles verzichtet, was Vergnügen, harmlose Freude, Kulturbedürftns heißt! Jetzt «eoer kommt der Kampf um das Letzte. Kein äußerer Schein soll noch erhalten werden, keine „Würde", kein wie imnrer gearteter Ueberfluß, und wäre es der Uebersluß eines Sorm» tagskleides im Kasten. Die große Frage, die jetzt vor.jeden: steht, ist, ob man sich noch die ganzen Schuhe, den Mantel ohne Löcher, das 'warme Zimmer zur Winterszeit leisten kann, ob rmm heute noch das bißchen Suppe und Gemüse, ob man morgen noch das trockene Brot bestreiten kann. ES geht immer noch. Aber auf den blassen Lippen liegt die Frage: wie lange? Würgende Angst steigt herauf, Angst vor dem Morgen, das kommen muß. Und verstörte, wirre Augen blicken in das Chaos, das langsam und leise heranrückt. ___ K. M. A«f»lStzen»es Lebe». Wir'Lagen hoch oben am Berga'bhcmg im „Garten" des „Weingrüs Donauwarte". Unter uns arbeiteten Ehalüzim und einige Turner von Makkabi 10 unter Anleit-nng dreier Hochschuler für Bodenkultur mit Hacke -und Spaten. Sie legen Terrassen an, welche di« volle ^landwwtschaMch« Ausbeute dieses' schwierigen GolänIdeS ermöglichen sollen.X Knapp hinter denr stattlichen Gebäude, das allmählich aufs praktischeste eingerichtet tvivd und mchr als 200 Menschen Aufenthalt bieten könnte, lagerten die 28 Barrschäiler im Grase. Einer von tihnen las ans einem hebräische«'Blatt« vor: Sie waren wohl all« etwas müde d»«l diese Gewerbeschüler die einen Baumeistermvd Polierkurs mitmachen, doch wicht mehr sein wollen als intelligente Maurer'in Evez Israel, hatten hvute wie in jeder Woche viermal,'an dom Bau-in der SaMeitongasse praktisch, gearbeitet. , Im Gebäude selbst, gab «S reges Leben. Di« Jung-Judagruppe, 12- Vis 16jährige BuuschM und Mädchen, die ihre Ferienzeit hier verbringen, Svvverr an der Arbeit. In dem einen groß«, sonst nicht bÄegten Saal, wurden Strohsäcke ge- Mt, Fußboden und Fer^ter gereinigt. Achirlich lebhaft mochte es jetzt i<m ZUNdechsim Baimngrrten des Bevvines ,^Zukwu-ft" zugcherr- Hw man' den ^ündevÄt Teil foer 13ß ^DvKwd-Mnder'*' eckvartet«.. Ukr-cvimsche Pogrmnwaiser^ die jetzt nach Palästina gehen! Diese Borstellung beflügelt« die Arboit der Wischen Jugend aus dsm 10. Bezirke Wiens. Sie kenmn, Uw «s Jdsalisnvus gilt, noch kein zweiselndLs Kopfschüttoln. Freilich, es gibt ernste für Palästina begeisterte Männer, die diesem großen, vevant» wortungsvolle-n Unternehmen eines einzelnen skeptisch gegen- -üb erstehen. Di« 50 Pogromwaisen, die der „JoiM" in ein Waisenhaus nach Palästina fuhrt und zufällig gleichfalls jetzt in Wien weilen, bereiten ihnen kein« Sorge. Doch für die Kinder, die Israel BieMnd AusammechFeschart, ist in unsevem Lande nahezu noch nichts Vovgekchrt. Belkind baut jedoch auf die werbende und schaffende Kvcrft des Idealismus, die. während der letzten' 10 Jahre gerade bei mrs. Juden so wunderbar« Früchte gezeitigt hat Diese Pogromwaison, die m: Alter von 3. bis 17 Jahre stchen, werden in Palästina nicht nur nicht zugrunde gchvn, sie werden -wicht wie ihre Schicksalsgenossen in Kanada oder Deutschland zu deutschen oder englischen Juden erzogen werden: sie werden, ohne jedes Beiwort, . einfach Juden. Sie tverden muskelstarke, tüchtige Ardoitspiorriere werden, wie es die Kinder geworden sind, di« BMnd nach dem Kffchiuewer Pogrom nach Palästina gebracht hat. Nun sind' sieda, die 139 so schwer vom Schicksal bclroffene'n Mischen Kinder. Sie dürsten, da es sich zur Ordnung der Papiere usw. als notwendig erweist, ungefähr vierzehn Tage als Gäste in Wien bleiben. Auch keiner von denen, die so wenig Vertrauen zur Kraft des Aufbauwillens des jüdischen Volkes haben, daß 'sie glanchen, diese Kinder könnten in Evez Israel einem traurigen Schicksal entgsgengehen, wird wollen, daß sie schon hier Eilend leiden. Geld und LeibensmittsHpeüden, Spenden au Spielzeug für die Kleinen, an Gerätschaften für die Großen fiitfo dringend notwerdig! Die Kinder, di«, statt sich während der Ferien Erholung zu gönMn, die schwersten Vorbereitungsavbeiten für den Empfang ihrer kleinen jüdischen Brüder und Schwestern leisteten, müssen als Beispiel. dienen. Und :ver s-cch, wie herzlich sich -dann die Ehalusim und di« Wiener Kinder mit den fast durchwegs gesund aussehemdvn und nicht allzuschlecht ausgvstvtteten Ankoennllingsn begrüßten, wi« rasch, sie sich tmteirvattder bösreundsion, der sah einen kle'men Ausschnitt des mMühmden Lebens des jüdischen Volkes. "' " . S. A. . . . » Geldspenden wollen unter „Belkimd-Kinder" an die Rcdakfsön 'dieses Blattes oder auf Konto „BMnd-Kinder" der Wiener Depositmbank gesendet werden. Naturalien und sonstige Spenden und deren Anmeldung nehmen entgegen: Ludwig Mendel, s>. Bez., Maria Theresien-Stvaße 3; Kommerzialrat Klempevsr, Ü Bez., Schmcrlzhhoftzasse 8; Jüdisches Jugendarnt, 2. Bez., Taborstraße 2o a; Sekretariat des Vevems Jüdische Kindrrsrcunde, 2. Dez., Obere Donaustraße 91< Ei» über -»»disttschep Schriftsteller das PalSisti»a-Ma«dat. A. Lesh« in der „Zwkunft". Wir bringen im folgenden ein kleines charakteristffches Beispiel dafür, inwieweit die Ratffizierung des Palästina- Mandats zrlgnliiiten der zionistischen Idee im jüdischen Volke und sogar irr den autizronfftischen Kreisen wirkt: Der „Bund", die starckste jüdische sozialfftische Arbeiterpartei, die seit länger als zwanzig Jahren existiert, war und rst auch honte noch der stärkste Gegner des Ziomsjnus. Diese Organisation hat den größten Teil ihrer Tätigkeit zur Bekämpfung der ziorristischen Dache aufgewerrdet. Obzwar der „Bund" sich arrs verschieden gefävbterr Richttmgen zrtsanl-. prensetzt, gehen alle seine ^Mitglieder in der Bekämpfung des Zionismus .Hand in Hand und es werden kerne Mittel gescheut, um dieses Ziel zu erreichen. Zn diesem Z»oecke verfugt der ,^9un>d" auch über eine reichhaltige a n t i zionistische Literatur, an '.deren Ausbau sich seine besten Literaten, Journalisten un-d Publizisten beteiligten. Ein bedeutender Mitarbeiter ivar auch der Avbeiterschriftsteller A. Lesyn (Wald). Bezeichnend ist, was dieser in der Augustnmnmer der „Zukmrft", die in Amerika unter seiner Leitung hewnsgegeben wird, über das nationale Heim in Palästina schreibt:, „In E-ile einige Worte über den frischen Eindruck. Mit klopfendenr Herzen vernehmen wir die letzten Nachrichten über Erez'Jsrael. Wir erinnern uns und vor uns erscheint ein altes, altes Bild aus der Bibel, vor 33 Jahrhunderterl. ß^enrartert,. verschnlachtet, verzweifelt wandern die Juden durch die Wüste. Sie werrden sich auf iihvönr Wege an die Volker der umliegenden Oasen: Läßt rlns in euer Land hinein! Wir Werder: nicht ans eure Felder treten, ■ eure Weingärten nicht berühren, ans euren Brunnen nicht .trinken, wir werden Brot und'Wasser für unser Geld kan- . fen. Wir werdeir 'über die Laildstraße geherr und nicht rechts noch links vom Wege abweichen. Verhärtet srud die Herzen der -Völker und sie wollen die Inder! nicht arrfnehmen. Und eß fnrden sich noch Verrohte, die sich mit dem Schwerte auf de genrarterten Nachzügler werfen, um sie zu vertilget!. Das süld die Anralekiter. ' lind die Jwden mußten sich entgegenftetten und kämpfen — Gemarterte, Vevschwachtete, VerKweifelte. Und während sie im Tale Kämpfen, fthen sie vor sich auf der Spitze B^eS eine stpM^?. WMst'WstßhK. 'E steht vor leuchteter, mit zu Gott aufgehobenen Avrnen. WerM seine Hände sinken, dann stärkt sich Anvalek, hebt er wieder die Hände, dann stärkt sich Israel. Seine Arnle bleiben aber emporgestreckt und Jsvael stärkt sich mid stärkt sich. Es kärnpft im Tal Josuah Und auf dem Bergspitz öden Sicht Moses groß und strahlend, Die Hände zu Gott erhoben. Wir müssen noch bis he-nte durch die Miste wandern. Und bis herrte noch sind di« HerM der Völker gegen uns verhärtet. Die Menschheit anttvortet nicht mit Gegenliebe auf unsere Liebe. Die Amalekiter suchen uns überall mit dsm Schwert Mszutrlgen. In allen finsteren Tälern -der Galuch Msien wir kämpfen — Gemarterte, Verschmachtete, Verzweifelte. Und Heben wir nrffere Augen' zur Höhe, sehen wir keine aufmuntertvden Visionen vor uns, keine strahl lerlden Visionen. NingsheMm ist alles so wüst, so wüst. Geht jetzt Wieder aus jenem Berge am Jordan vor uns das Licht?, für die Kämpfer m allen finsteren Tälern im Galuth eine arrfnmuternde, strahlende Vision?" > Diese ivenigen Worte des Arberterschriststellers A. Lesyn (Wald) nehnren wir als guten Anfang für die fortschreitende Aufklävüng der jüdischen Arbeiter und für ihren Willeir, an der Zukunft ihres Volkes mitznwirken. I, de« P»läfte» »es K»»ig» »er Von Colin Roß (Teheran). lr-ö ist nicht gut, auf den Wegen der .Tausendundeiner Nacht zu wandeln. Um ntynche Illusion änner kehrt man zurück. Vielleicht ist im ganzen Orient die Enttänschüng nirgends größer als in Persien. Mit den Worten: Teheran,, Schah und der König der Könige verknüpft sich in der Vorsielllmg noch irgendwie die Idee von fabelhaftem oriemclischen Glanz n^d Nä.chtum, aber was man zu sehen bekommt, entspricht auch nicht im entferntesten diesen Erwartungen. . Steht man vor dem Schemsol-Amure, dem auch in Europa aus Bildern wohlbekannteÜ Palaste in.Teheran, Eteikische Kchrkrast- M EleltchM-Mir» Privritalsaftim . ä 260.-^- Stammsttnn. . ä 340.-^- Ende d« Zeichnungsfrist: 9, September 1SSL Zeichttungssilllru: Siiintlichc Me«kr Lanken und deren ZweigftcUcn so wirkt dieser noch ganz stattlich. Persiens Hauptstadt kennt im allgemeinen nur siockwerkhohe Häuser, und sc macht dieser turmartige, etwa vier oder fünf Stocktver! hohe Bau einen viel größeren Eindruck. Und dann denkt man Wohl auch, dieser majolikaverkleidcte Doppelturin sei nur «ine Art Eingangspforte, hinter der sich erst die Wunderwelt des Palastes mit Sänlengängen, Höfen und Prunk tauten ausbre'tet. In Wirtlichkeit aber ist dieser Turm das Hauptstück. Schon der berühmte Marmortbron enttäuscht. Er steht in einer Art Loggia, ähnlich denen für die Musik-' kapellen in Garienrestänrants. Es ist ein Thronsaal, dessen eine Borderwand fortgenommen ist. Wie eine Buhne ist er einem Garten mit großem Bassin vorgelagert. Hier hielt der Schah seine großen Empfänge ab, und dieser Raum mit seiner kasfettierten Spiegeldecke, seinen bunteingelegten Wänden und dem umfangreichen Marmorthron weist immerhin eine gewisse, wenn auch barbarische orientalische Pracht auf. Immerhin^ hätte man an einem Hofe, dessen Herrscher sich ,König der Könige"- und „Zentrunr des Universums" nennt, ein wenig mehr erwartet. Außerdem ist die Hauptsache damit erschöpft. Die Staatsrärnne im Innern des Palastes weisen die schlimme Mischung auf, die man in ganz .Persien trifft:'Reste wundervoller altorientalischer Kunst und Krrltur mit dein schlirnnlften europäischen Kitschs Es ist merkwürdig, wie die Personal, die doch heute Noch wenigstens auf einzelnen Gebieten des Kunsigewerbes Hervorragendes leisten, sofort jegliche!: Stil verlieren, sowie sie mit europäischen Erzeugnissen zn tun haben. So ziert , bereits die Treppe, die .zu dm Staatsgemöchern hinaufführt, ein merkwürdiger Wirrwarr. Auf jeder Stufe steht beiderseits eine „Kostbarkeit". Ans eine . tvnndervolle alte BrolW folgt eine vergoldete Gipsfigur, ans eine köstliche. Vase eine üble europäische Lampe. Besonders fielen mir zivei wundervolle chinesische Base:: auf, in die man je eine silberblinkende Kugel gelegt hatte, wie sie'bei uns bie Bauerm zwischen ihre Blumen stecken. Den Hauptempfangssaal schmücken die überlebensgroßen Porträts fast aller europäischen Potentaten. Auch Kaiser Wilhelm der Erste fehlt nicht, und Kaiser Franz Josef ist. gleich zweimal vertreten, einmal als Jüngling in ungarischer Ilnfform und einmal als Greis als österreichischer Feldmärschall. Diese Bilder sind Geschenke der Monarchen^ die Nufer ed Din und Muzeffer eb Dü: von ihren Eüropäreisen mitbrachten. Seitden:. reffen pecsische Könige nicht rnehr at: europäische Hofe. Ter jetzige Schah weilt zwar auch in .Paris, aber lediglich als Prwatnmnn. Das Bild, das der „Matü:" vo,: ihm brachte, hat gar rüchts Königliches an sich,. sondern:, zeigt. einen jungen Bkann im Hut, der vergnügt lächelt und augenscheinlich froh ist, daß er" sein Land hinter sich hat, dessen Zeitungen ihm. wütende Schnnpsartikel nachsandten, weil ec heimffch die Kronjulyeleu nritgenonunen, und dessen Parlament ihn öffentlich zur Rückkehr mahnt. .So empfängt denn in dem. großen Empfangssaal auch kein Schah rnehr, sondern. der. Ministerpräsident. . Das schönste am ganzen Schah-Palast ist der Garten. Er ist nicht groß und im Grunde mehr ein System aus miteinander verbundenen Teichen. Diese Teiche mit den sie unrgebenden Blmnen und Banmgrrtppen sind sehr hübsch oder vielmehr wären es, toeuu nicht auch hier europäischer Kitsch.seinen Einzug gehalten hätte: in Forn: von Gipshirschen und bunt bemalten. Blechfiguren, die als Leuchterträger um jeden Teich herümstehe::. Die eigentlichen Wohnräume stehei: heute leer,, mit Anslmhnle eines Teiles des Andern::, des Franenhanses, Aber während hier unter Nnser ed Din die schönsten Mädchen des Landes versammelt wurden — Muzasfer ed Din bevorzrcgte mehr Knaben —, so wohnen heute int kaiserlichen Harem in Teheran lediglich noch ein paar alte Tanten. Der jetzige Schah hat seinen Wohnsitz auch für wr* Winter nach außerhalb an den Fuß. des Gebirges verlegt. Auf der Fahrt dorthin kommen wir an Ferahnlust vorüber, dem Jagdschloß. Nufer ed Dins. Das weitläufige Schloß liegt auf einen: steilen Hügel mit weitem, wundervollen Blick.?tber seinen Nachfolgern gefiel es tvohl nicht,. und so ließ man es nach gut Persischer Manier einfach verfallen. Der Perser baut ja nicht für Zeit und Ewigkeit. Die gewöhnlichen Hauser bestehen einfach aus „Dreck". Ntan rührt da, wo man gerade bauen will, die Erde mit Nasser an, setzt etwas Stroh hinzu und führt aus dieser wenig haltbaren Mischung die Martern aus. Als Träger nimnrt man grünes,, frisch gefälltes Holz. Für öffentliche Bauten verwendet man lustgetrockenete, ab und zn a::ch gebrannte Ziegel..Aber haltbar zu bauen versteht man auch hier nicht, und so verfallen rettungslos die gesamte:: Denkmäler persischer Baukunst. Wir, wandern durch die Rzrmen öpn .Fssrahulrft. und es ist ein Jammer, zu scher:, wie mit. den Lehmmauern auch die sie deckenden, teilweise sehr schönen Sttlckarbeiteu und vor allem die herrlichen Kgcheltt zugrunde gehen. Die stürzenden V Mauern begraben sie und niemand kümmert sich.weiter darum. ' . Kaum eine halbe Stunde von Ferahnlust liegt Dischantepe,'das : sich Dultan Achmed, der jetzige Schah, erbaut hat. Es ist ein Muster von Geschmacklosigkeit. Das f

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