Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1276 (19.8.1922)
- Date
- 1922-08-19
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980356--12049-2998553- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Tirana 1× ep/1048140
OCR text
Vv -«A- ^^7 srr 'yr/. «eite S Sulfit, Samstag Wiener Morgenzeitung. 19- August 1922 ftr. i*ro Dit der Platonischen Liebe der jüdischen Oefseüttich- 'eit ^begnügen müssen? Aber unser passives Mitleid, reicht noch viel weiter. Ts reicht sogar bis Palästina und will dort unter'seine )nnklen Fittiche auch jene jüdischen Arbeiter., hüllen, die. schon längst alle Phafttt der bürgerlichen PbDie, der Mtischen, weichseidenen „Ideale" hinter sich /habet: nrtd voWovungen sind Knm harten, eisernen IHM der Arbeit und bereits beim Steine-klotzfen,angelastgst sind., . Aber die jüdische OeffenÜichkeist übt Mitleid uüd iLarmiherzigkeit. Nicht eimnal'hernehmen wir, den vorwurfsvollen Einwand: „Ach, solch brave, junge Leute, und ' müssen selbst die schwersten Arbeiten.' verrichten.. Könnte . man nicht bei diesen schweren Arbeiten des Straßenbaues, )es Steinklopfens, die schwieligen, ungeschlachten, , arabischen Hände gebrauchen und nicht die.zarten, seinen'Hände der Juden, ja selbst der jüdischen.Frauen? Die Chaluzim sollten sich, wenn schon nicht ausschließlich mit geistigen,' kulturellen Arbeiten,, sodoch mittdestensmit Erdarbtzit, und . nur mit solcher, beschäftigen ". Nach..dieser.„harm^rßigen Auffassung" begeht die Zionistische Orgarrisatrvn ein' 'Unrecht. Die exploittert die jüdischen Arbeiter. Sie lockt Ms. allen Galuthländer-n die Chaluzim nach' Palästina Und ' nutzt sie dort unbarmcherzig aus.. Diese Kritik zeigt uns . klar den Gebankengang gewisser Kreise, die absolut nicht die ungeheure Revolution begreifen können, welche die Arbeiterschaft in Palästina während der' letzten Jahre int Mischen Leben geschaffen hat. Selbst un-' seve „Intelligenz" zehrt noch von den Säften der-seligen.. „Haskalah"-Periode, für die. die Evdqrbeit eine der „Himmelstöcht^ war, eine Muse für zionistische Dichter, die wähnten, Palästina von weitem erblicken zu können, und - romantische Lieder von Hirten und Kolonisten sangest. / Poesie rechnet nicht mit Tatsachen,' und naive Haskalah- - Sentimentalität hat mit Zahlen nichts zu schaffen. Die Chaluzim aber, die Arbeiterschaft Palästinas, trägt längst,.' nicht mchr die ehemalige Haskalah-Brilte. Es ist wahr, die' Chaluzim erkennen die Landwirtschaft als die. Grundlage , an, mchr als . alle sehen sie in. der Erdarbeit den Haüjft-'' zweck, aber nur deshalb/ Werl di« Landwirtschaft in' elfter Reihe der Erwerbung und Erschließung des Landes dient, eines jeden Landes, und noch diel, mchr Palästinas. ..Und sodann noch in zweiter Reche, - weil es sich um eine,, dauernde und keine bloß .temporäre Arbeit Handelt/. Chcmsieen und Brücken, Eisenbahnen und Häufevbau, Drainage, wie alle anderen öffentlichen Arbeiten werden , begonnen und beendet. Aber die Hauswirtschaft muß tag* ' lrch von neuem begonnen werden. Die Hauswirtschaft wiöd.. me'hr als in anderen Ländern rn Palästina stets diejenige, Landwirtschaft sein, die jahraus, jahrein die .Ernähmng. der Bevölkerung ermöglicht. Deshalb sind die Chaluzim^ rtych Paläftma glommen rmt der brennenden Hoffmmg,' bald Gelegenheit zur lanÄvirffchastlich^n BeMgung finden zu können. Aber. Landwirtschaft bedeutet für sie -nicht lyrische Stimmung, ' sondern reale Notwendigkeit. Sie. mußten also allen anderen realen Notwendigkeiten unserer jetzigen ökonomischen Lagern Palästina Rechnung tragen, ' tveshvlb sie sich denn auch allen Arbeiten untertzie^n,Lffentlichen und privaten, die, wenn auch um temporär, für-den Aufbau des Landes notwendig sind. - Aber abgesehen davon, daß sie infolge der augenblick--. lichen ökonomischen Lage Palästmas gezwungen waren--: , bei öffentlichen Arbeiten tätig zu ssm, gibt es noch einend Grund, einen positiven, der sie dazu bewogen hat. Die Mi--, sche Arbeiterschaft Palästinas arbeitet nicht, um sich „empor-, zuarbeiten", sie „erniedrigt" sich nicht zu gewissen Arbeitenin der Hoffnung aus bessere Zeiten, sie sucht nichts „ehrenvolle" Arbeiten und bürgerliche Auskommensmögllchkeiten,.^ bis Gott helftn wird, ehestens Kolonist, werden zu können oder etwas Vermögen zu erwerben, um ,Ilvbörtgeb^ wer- / den wrd dabei wieder andere exploitieren zu könnest." Glücklicherweise hat die Arbeiterschaft. Palästinas recht-' zeitig dieses Ideal der ftüheren Kolonisten tzroisgegebe^ die mit ihren nationalen Anschauungen so - sehr ' bankr o t t - gemacht Hülben, daß sie Mi dann jüdische Arbeiter-beschäftigen, wenn es sich darum handelt, Schutz vor arabischen, Neberfällen zu schaffen. Das Ideal des jetzigen palästmen-; fischen Arbeiters ist die Er o beru-ng aller ArbeitS-. Möglichkeiten. Der heutige Mische Arbeiter hat - M seine ,Men" Hände recht wenig übrig-rtind betrachtetrsals Gewinn, wenn es ihm gelingt, jene groben - Arbeiten: zu verrichten, die laut Ansicht unserer Stinrnmngsmenschen von allem Anfang an nur für die ungeschlachten Hände, der- Nichtjuden bestimmt waren. Denn die - groben,- schwieligen. Hände werden Palästitta erbauen, und es müssen dies Mische Hände sein. Die Verwirklichung dieses eisernen und. reckten Ideals hat unseren Arbeitern viel.. Pein und. Hunger, vemrsacht. Aber dieses Ideal ist -bereits, als Grundlage.desgangen modernen, palästinensischen Arbsitslebens tief ein-, gewurzelt, und wir können daraus stolz sein. . •. . . > .i Die jüdische Oeffentlichkeit empfindet aber, statt. Stolz'. — Mitleid. Wenn wir nun einen Augenblick zugeben/ wollen, daß dieser Vorwurf eingerechter und daß-dieses Stand der Dinge zu bedauern, ist, wer ist dann darach schuld? Wer denn anders als diese „Mitleidsvollen" selbst?. Was tim fic in all ihrer „Barmherzigkeit", um diese Lage zu ändern? Was haben sie für unser gemeinsames Streun,, die Chaluzim von den öffentlichen Arbeiten-der Landwirt»- schast zuzuführen, getan? Eben für -Liese Ueberführung her Chaluzim zur Landwirtschaft Hab der , letzte Zionistm» . kongreß in seinem Palästina-Budget für das laufende Jahr die' Summe von 42.000 Pfund von. den Keren Hajessod» Geldern , bestimmt, außer einem bedeutenden/Beitrag vom Jüdischen Nationalsonds fürÄMjora'ftonen- Wegen. mangels wurde diese Summe auf 21.171 Pfund verrinn gert, wovon man bis zum 1. März bloß 11.871 Pfund ausrablLN konnte. Und dies ist nur ein Budaetposten. her K,r. . .... Me^Ipitz -bMnfchMsn/.'' / Die/MitgAe/der des Akt i ons-komiitees Dod *•••* ‘ ■ 1 tor Mich/sM. Mahams, Dv.,Mh aj« s, I,Simon, A. Pch. ' den 25.^.h.^vvrmittägS, zm. KurhaMckal .Wsßbad,: jeröfstG, Mordest und bis-.^Dch^ßlich FMckg- Dn UL* Sep. 'teinher/dcntiern.,Die''F^^WuH---lau1«Mst- - 1. Ver.'andlungstag, Freitag, 28. ÄuAst. '" V o r m i t t a g s s i tz u ng. , .. . - a) Eröffnung, , // $)[ Wahl des Bureaus.' "* ^Politischer Be'rlcht'''dev/EHutives" "; . - n- - .»1 % h >t; - rj;* . .*y ‘ ' . u . N ach mr t ta gssrtz u ng. . d): Politische ^Dsbatte. /. . . . .; r /: e) Wahp eirHs yMrrftHtioHÄnssihusses., i - L/'-BethaMungstsg^ -'tzKÄtW, -E'August. / - / V L.ru n d Aach Ms t t a s g s i tz u^n g,' ' -a) Bericht des .VeMk-atiosausschusfts. /'? .; L) Referat: Die Zukunftsäufgaben 8tzr ZiünMchech Or- ' ganisation als Jewrsh AMey.- ' c)/DMtte.' / / /'. ' 3. Berhandlungstag, Montag, 28. August.. •; Vor- und Nachmit-tagssitzung. . ' a) Fortsetzung.der Debaste. - . /? - ' 4...BechandlungstaA Dienstag, 29.- August/ r . Vor- und Nachmittagssitzüng. ' . . a) Referat: Budget für-das Jahr'L683. .. b)' Debatte. / ./ . ö. Mrhandlungstag,'Mittwoch, 30.. August. . ' / -/ V o r m ist iagssitzung. / a). Referat: Der Arbeitsplan der zionistischen Finanz-. . . .instltute.- - -- - L) Debatte. - - - - ■< . - NachmiLtagssitzung.' - . .. e) Fortsetzung der Debatte, . - 6. VerhaMnn'gstag,- Donnerstag,' 31'.' August.' ' . - Vor- und Nach mittag ssrtzung. '/ a) Referat Mer organisatorische Fragen, und zwar: -ErrtfHvung deS'),GoldEn Schekels"; -- Regelung.' des' Beöh'äMfffts '.tzer' leiteMst' Instanzen' ' '' / der ^gan^ckMt'j '' *' ' '' , " ' '/ , GeschLstsordrMÜg deZ' Kongresses. und.des Zenircklvätes 'WÄMtzlienteNtsl '' " ' ' /' -- -/H^DeNtte, " -y4:,’1:-- //f; 7. VetchmrdlhWsDg^reitaK 1. 'Sep^mber/'' b) Schlußsitzung. . .Zur Teilnahme-am dey Jahreskonferenz-sind aus .Grund des /Orgamsationsstatuts berechtigt: / /liszDLki;.J. GVÜrchanm,.'.D.r. A. Hantke, R. Stricker, Freickan,' Ä. Bernhard, Dr. V. Jacobson, A. Goldberg, L. Lipsky, Dr./S./Levin, David.-AMp, M..Berlin; .Rabbi Fischmann, H, Struck- H. Levin-Epstein, H, Farbstein, E. Kaplan, Dr. A, Katzenelson, N. Twersky, D,. Rubaschöw und /^.^MreMnAy-' ^öes' 12. Kongress^ Nahmst S.ök o-l o w (gleichzeitig 'als Mstglich der' Eekuftdej'/&tjrt -Ver^ treter des Jewish. Colonial Trust (noch nicht, nominiert). Ver- ' 'kreier 'des 'Jüdischen 'Nätiontzlfonds, ' Prof. Marburg. Vertreter ' ,des Keren. Hajessod, Hillel Zlatopolsky. Der Vorsitzende des Kogveßgerichtes, Dr. P.ödenheimer.' Der Vorsitzende des. Ehren- .gerichtes, Rechtsartwalt Gronemanu. Der Kongreßanwalt, .-Dr. .Ma-rgulies. Die'Vertreter .der Landesustd Spnderverbände, deren NämeN nach Bekanntgabe durch die betreffenden Verbände veröffentlicht werden. Bisher, sind. folgende Vertreter , nominiert worden: Argentinien :' Dr. Alexander GoDstein; Kanada:. ~Mr. Louis Fitch; Südafrika: Dr. S./Levin (gleichzeitig A. C.-Mitglied);, Tschecho-Sw-wakei: T)r. Hugo Herrmann; Holland: Äir. Ne», hemick de ''Lieinx^/'Host^tDen: Dr. Ostas Thon und Herr. Joachim NeigersOesterreich: Dr. Josef Lö'wenherz. Uoberdies. nehmen äst der Jahreskonserenz teil: die M i t,. glieder der Cxekütive Dr. Ch. Weitzmann, N.' So." kolotv, I. Löwen, V.'Jabotinsky, R. Lichtheim, L. Mötzkin, Dr. 3JI. Soloweitfchik,' M. M. Ussischkin, Dr. M. D. Eder, . Prost Pick, B. Akoserchlätt,. Dr. Ruppin, I. Sprinzäk, M. Kälvariskh, die 'Mitglieder des Finanz- und Wirts ch a.f t 3rates Dst. B. FeiM, Dr. G. Holpern, I. Naiditsch, Doktör A. Barth,' S. Kciplansky/ S. Schocken und P. Schweitzer., -.' » Die Beratungen der Jahreskonserenz sind nich t ö s fe n t» lrch. Nur die ErsatzMDeder des A. C. werden als Gäste den DerhaMungen beiwohnen. Zur Bövbeveitüng der Konferenz' ist ein Buwau in s Karlsbad errichtet worden, dessen Mvesse lautet: Bureau der -zionistischen 'Jahreskonserenz, Kurhaus, Karls bah.' Konferenzteilnehmer, die Reservierung von Wohmtngem wüns schen, mögen sich dorthin wendest. Im Falle bon Schwierig.^ feiten in der' Beschaffung von Bisen wolle man sich an das'' Zionistische DistrikSkomiteeul. Ruzowa 24, Prag,-^Wenden. . Das Aktionskomitee ist ftir Dienstag den 22. d. nach Karlsbad zu einer Sitzung eistberusen. worden, die drei 'Tage in Anspruch nehmetr dürfte.<Diese Sitzung findet oben, 'falls im Kurhaus statt,v ,.. .- \ .- Das'Staee'-wdü-n''M)Mg den 21.d. bis DonnerSstW den 24/ d. in Karlsbad tagM.. : / , Donnerstag. :den- 31» d. um 10 Uhr.30 Min. vormittags ' wird im Kuchattssagl - die ordentliche jährliche Generalversammlung des I. C. T. (Jüdische Kolonialbank) stattfinden. Lre 'Lastdwirtschast hetinffst M. hiht aber rm BMet. »och andere' Posten, die noch dieses Jahr eine Vergrößerstng' unserer-Landwirtschaft m Palästtna hätten ermöglichen können. Aber auch''diesen -Posten "erging es reicht besser. Das Keren-Ha jessod-Bubget für Ä'r.beU. terfolonisation m Palästina wurde-vom Kongreß mit" 180.000 Pfund, -festgesetzt.' Wegen, Geldmangels.wurde, diese Summe auf ung>efähv>'LiL H ä.l f t e. hembges-etzt, bis Ende März konnte -man insgesamt nur 37.517 Pfund auSMlew Nach dem Büdgdt für die' AtMMolonrsation bestimmte der' Kongreß: für Förderung der bestchenden' -landwirtschastlichen K o o pe'rckti v en (Kwutzoth) 36.000' Pfumid - den Beitrag. M I. N. F. nicht einherechmt — welche Summe auf 23.7i2 Pf. rMziert .wurde, wovon bis ' 31. März nur 14.712. Pfund. ausbeKrhlt werden konnten/ Für die Kwuzoth in Obergaliläa würben 500V Pfu-nd bestimmt, die auf 2857 Pftmd rednziert lmtrden, wovon bis 31. März lediglich \ isMHDW. aüsaezah'lt worden sinid. Für zwei Arbesiestkolonien (Moschab-Owadim) wurden — o^nF. den I. N. F.' T-'-32.6.00, . zrsrt' Äuirden auf '15Iv7 .AAH,' w^on'' wied8nÄr'"nnrs '6207 Pfund äusgezahlt'Wstrdenl Fm „Anleihen" an einA^lne Kolonisten wurden 40.000 Pfmw bestimmt, die. auf 13:220 Pfund reduziert stutden, a ü.s g:e ^a hl.t3070, Psumd. Für Ansiedktng 1>er demobilisierten Ägronape. und . für, die -Jemenitendörfer ftstprde .überhaupt noch nichts Ms-, gegeben!,. ''-/st--'. - So sieht das Budget für die Arbeiterkolonisation aus. Die ganze Bedeutu-ng dieser -Rechnung spüren, mehr als genug die 300'Chaluzim und Chaluzoth des Gdud-Haa- ' w ob a h, die von ihren . BHnunh>stStvyßenbäKta^beiten zu. landwirtschaftlicher stTäWeit- - auf den neu erivorbenen. Böden des Nvtionalfonds sim,. Emek- Jesreel übngetzangen \ sind. Wenn die Mische Oeffentlichkeit von all den Mar-- teru und schweren Leiden, dieser Siedlungen wüßte,, von ihren, wirtschaftlichen Nöten>. - die sie vWefcht: schpn Dm- Scheitern' gebracht hätten, .wenn, nicht diegewährten/Parslehen dch noch so,.armeniArheitevk^nk auf.Hruu>d!einer, hM ber Ziomstis.chen OrgaNsjfoÄon - geleisteten, HstÄHie. - weM die .Mische-.OefftnthtHeit vondestst/^ideftstjdtWr/ - leyWrffchastlichen. .AMwvst wüßte, die gtzwu-ygeftiAnd,: ihre/ eigenen 'Arboitspläne -'fortwährend zu verri-ngern und. 94 vechümmeln un-h sich^stzattstdessen Mit-den täglichen M-: bertspröblemett «KMert.stOfsewr^.'- "üVerm."^ie:.?,Mische Gasse"' etwsts/ davon: wüßte,Msi-de sie' vielleicht: aüfhöM,i „Mtleid. zu haben"- und - anfangen-, ei w«a s .zM stu n,-,Me würde sich nicht ntchr in -ührer-.^passiven. Barttcherzlgke'tt^ . lonNLn und wüche zur größten, aktivlieg Arbeit jtW Ltzw. -trgen TageS übergehen — zur Deckung des. Palästina-Budgets hes Keren 'Hajessod. Unsere „passive Barmherzigkeit"' muß aufhoren, wenn. wir das none Lehen eines aktiven Volkes zu führen. beginnen wollen. ________ Tscheche - Slowakei. Die Marienhader Skv«sere«z. -st Mariestbad, 18.^ August. (Tschecho-flowevkischeS Preß» Luvsaü.) Der außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister des Königreiches S. K. S. in Tirana, Dr. Ljubo- Raste, ist hier eingetroffen. / .? - Die R«ttoaaldemokrate« gege« Aschkenase. Warschau- 47...Hugust. (Tel..d. .„Wr.. MorgeMitung".), In einer Versammlung. der. Nationaldemökräten würde' eine Resolutton ang'estvmmewdie unter anderem besagt: ,Mir warnen dett Herrn Premierminister Ro w a-k,-- sich - mit den Juden As ch kena se und P rilu ctiin der Fratze der Mischen Staatsbürgerschaft einzulassen. Denn ■ die aus Rußland heintgekehrten Juden kamen, nachdem sie i das russische Reich verwüstet hatten, mit denselben Absichten' »nach Polen./Wir fordern von der Regierung die BesM->! gung Aschkestases,. der. sein Gift in /den polnischen Staat . streuen will und im Völkerbundrat ' gegen die polnischen Jntereffey Äitrtt."' Die Fi«i«nzpolittK der fteiteit ÄeKier«l«g. Finanzminiper Jastxzemvsy über seine Kinastzpolitik. Warschau, 16. .August. (Tel. d. st,Wr. Morgenzeitung".) Der neuernannte.Finanzminister Jastrzembstt hatte noch; keine Gelegenheit, im Kejm sein Finanzexpose^vorztttragen. ' Dies soft, ajn 16., September, am Tage des Zusammett- - triites des Sejm zu.einer Atrzen HerbsWion, geschehen., In einem, Gespräch mit dem Herausgeber eines. War-, i schquex, Blqttzs. Mchttz der Finanzminffter Schoch, .einige. .Bemerkungen,, die auf seine .finanzpolitischen Attstchtctr schließen^ lassen. Im.allgemeinen ließ M Minister durchi hlicken, daß. ^er - nicht die Absicht hckbe, wettckusgreiMde! PrögrqnM aufzustellen. . ' . ' - Ks werden noch luehrete Jahre vergehen müssen,' ehe , es gelingen werde, -W-Gle ich g e w j chft.im S ta a tsibausbaUtz zu Ä BS MmM