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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-17 · Heft 1274 (17.8.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1274 (17.8.1922)
Date
1922-08-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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ftr. rav* Ävreir, ^önircrsrag r-—————:--- Wiener Morgen zeitun ft. 17. August 1922 Seite 7 war entzwei geschnitten, itub ich sah auch, daß die Mörder meinen Bruder e n t ma n n t hatten. Hier erhebe ich meine Stimme. Drei blutige Zeugen, die Pritschen, sind vorhanden. Die Wahrheit muß ans Tageslicht kommen. (Wernen.) Er ist der rechtschaffenste Mensch der Welt gewesen,, er hat sich nie mit PolM besaßt, er ivar der beste Patriot." Der Zeuge zieht sodann die Photographie seines Bruders aus der Tasche und zeigt sie dem Präsidenten und sagt: „Diesen edlen Mann haben sie ermordet und 13 Tage lang gepeinigt. Ich bitte um Genugtuung. Ich fürchte wkitKutb. Ich stche hier vor einem rechtschaffenen ungarischen Gericht und Litte um Bestrafung seiner Mörder." (Sodann versagt ihm die. Stimme. Präsident: „Beruhigen Sie sich. Fassen Sie sich.") Beisitzer Dr. Fehl: „Sahen Sie Stücke von dem Gegenstände, mit dem sich Ihr Bruder erhängt hat?" Zeuge: „Nein. Doch kann von einem Selbstmorde keine Rede sein. Mein Bvuder hatte die Adern bereits aus-- geschnitten. Me konnte er dann den Versuch machen, einen Selbstmord zu verüben?" Es erhebt sich nun-der Angeklagte D o Fragen <m den Zeugen zu richten. Der Zeuge fragt den Präsidenten: „Bitte, muß ich ihm Rede stehen?" Präsident: „Ja, wenn die Frage danach ist." \ Zeuge: „Dom Mörder meines Bruders will ich nicht Antworten." Präsident: ,^Jch muß der: Angeklagten gegen diesen Ausdruck verteidigen. Es ist bisher keine Anklage wegen' Mordes erhoben, worden." Nun stellt Dobe einige Fragen, die die geschäftlichen Beziehungen, der Firma Landau betreffen, ans die der Zeuge nur widerwillig Antwort erteilt. Die Umwertung der SchwiegerMutter. Die Eheleute Ferdinand und Hermine B. -brachten beim ZivMiandesgerichte den gemeinschaftlichen. Antrag auf Trennung chver Ehe wegen gegenseitiger unüberwindlicher Abneigung rm, die hauptsächlich mit der erst während der Ehe zutage getretenen Chavakterverschiedenheit begründet wurde. Der Ehemann habe, wie dies in so vielen Fällen angesichts der Unmöglichkeit, eine eigene Wohnung zu bekommen, geschehe, seine Zustrmmmrg dazu gegeben, in der Wohnung der- Mutter seiner Frau z» wohnen, ja er habe seine Freude darüber geäußert, daß hierdurch der Haushalt ermöglicht, und das kostspielige Gasthausessen vermieden werde, weil die Schwiegermutter, eine vorzirAiche Köchin, die Mahlzeiten bereitete. Dies hätte ihm aber Pflichten auferlegen müssen, vor allem die, der Mutter.seiner' Frau entgegenzukommen, ihr kleine Schwächen zu verzeihen und sich mit ihr zu vertragen.. Statt dessey.hcrbe er jche Kleinigkeit Bit einer: Sküatsaffäve' äuWbaüscht, He: Schlviegwirmtter - als Störenfried bezeichnet und sie in einer Weise gekränkt, die. ihm die allmähliche Abneigung seiner Gattin embrachte. Schließlich sei es so weit gekommen, daß sie sich trennten. DerEhebandsverteidiger beantragte.die Abweisung des EhetrennuugsbegchrenS und-höchstens Gewährung der vorläufigen Scheidung von Tisch und Bett, weil es möglich und wahrscheinlich sei, daß die Eheleute sich wieder finden werden. Die Schwiegermutter könne nicht eine unüberbrückbare Kluft zwischen den Ehegatten bilden, insbesondere jetzt nicht, wo die Verhältnisse eine vollständige Umwertung der Schwiegermutter mit sich gebracht haben. Der Klagsvertreter erwiderte, er könne sich im allgemeinen dem Lob der Schwiegermutter anschließen, allein im vorliegenden Falle sei es erwiesen, daß die Schwiegermutter, ob mit oder ohne ihr Verschulden, sei gleichgültig, die Ursache zur Entfremdung 'bec Ehegatten bildet«. Das Zivillawdesgericht sprach die Trennung der Ehe mit -dem Beifügen aus, daß keinen der Eheieile ein Verschulden an der Ghetrennung treffe. Das Oberlandesgericht (Vorsitzender Hofrat Dr.- Schuber i) hat dieses Urteil b e st ä t-i g t. . Mieterschutz ««ch fir politische Vereine. .Die Gesellschaft für Handel und Industrie hatte der Zionistischen.Sektion für die westlichen Bezirke Wiens das Lokal gekündigt und gegen die von lden' Gekündigten nach dem Mieterschutzges-etze erhobene-Einwendung vorgebracht, daß die M-ieterschutzvewvdnung: sich nur auf Wohnt-.ngen und Geschäftsräume beziehe, bei einem politischen Verein aber von Geschäftsräumen nicht die Rede fein könne.? Das Bezirksgericht erklärte die Kündigung für unwirksam, weil die Mieterschntzverovdnung keine Unterscheidung zwischen der- Art der Geschäftsbetriebe vornehme und man nach dom allgemeinen Sprachgebrauche von einem Geschäftsbetriebe auch beipolitischen Vereinen sprechen könne. Heber die von der kündigenden Gesellschaft dagegen eingebrachte Berufung fand Vor -einem Fevialsena-te unter Vorsitz des Hofrates Dr. Fanta die Schlutzverhandkmg statt. Der Bevufungsvertreter Doktor Zettl brachte vor, -daß politische Vereine ihre Zwecke auch in Gasthäusern usw. erfüllen können und Geschäftsräume nicht benötigen. Der Geklagtenvertreter Dr. Schubert wies darauf hin, daß, trenn der Begriff „Geschäftsräume" nur wörtlich genommen würde, nicht nur politische Vereine, sondern auch humanitäre Stiftungen, wissenschaftliche Vereine.ufw. auf die Straße gesetzt werden könnten. Der Beruftmgsseuät gab der Berufung keine Folge und bestätigte das erstrichterliche Urteil. Das UltiMLtrtw der „Parteie«räte". Der Eigentümer des Hauses in Floridsdorf, Schenkendorfgasse 48, beauftragte den Maurermeister Anton Sch ober mit der Ausbesserung tzir Klosette in den Wohnungen. Kaum hatte Schober am. Mokgen des 29. Mai mit der 'Arbeit be- «tttüiwi. als iwei LMMWobnei eriÄienen.. sich als Parteien-. räte vorstellten und unverzügliche Einstellung der Arbeit verlangten.' Der Maurer weigerte sich, diesem Befehl zu entsprechen, da der Hauseigentümer ihn für die Arbeit gedungen, worauf die Parteienräte erklärten, sie würden tags darauf mit Gewalt ihre Forderung durchzusetz'en'wissen. Tatsächlich kamen sie an der Spitze der anderen Hausbewohner, erneuerten ihr Verlangen, und als Schober darauf nicht oinging, packte ihn der eine „Rat" an der Bust unddrängte ihn mit Hilfe des zweiten Würdenträgers aus dem Klosett auf die Stiege. Der Maurer -setzte sich mit seinem Hammer zur Wehr, mußte jedoch schließlich der Uebcrmacht weichen. Wegen dieses Vorfalles hatten sich die beiden Parteienräte, der Kanalränmer Alois Metzka und der Laternenwärter Karl Zettel, beim Landesgericht 2 vor dein Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Dr. Werner wegen Verbrechens -der Erpressung zu verantworten, wobei die Anklage von Staatsanwalt Dr. Joch am vertreten wurde und Dr. H och-' sing er verteidigte. Die Angeklagten erklärten, es für ihre Pflicht-gehalten zu haben, die Mietparteien vor einer ungerechtfertigten Belastung mit den- Kosten einer unzweckmäßigen Reparatur zu schützen. Als Metzka am zweiten Tö^e auf Grund ferner Erfahrungen als Kanalräumer die Arbeit als völlig unsachgemäß zu erkennen. glaubte, habe er den Maurermeister deswegen zur Rede gestellt. Schober habe jedoch mit einem Schimpfwort erwidert, worauf Metzka die Hand drohend zum Schlage erhoben habe. Obgleich nun der Maurer sie mit seinem Hammer bedrohte, hätten sie ihn durchaus nicht bedrängt, nicht einmal bedroht. Eine Anzahl Zeugen bestätigte diese Verantwortung, während andere belastend, aussagten. Der Richter sprach die beiden Parteienräte von der Anklage frei mit der Begründung, daß die inkriminierteDrohung mit Gewaltanwendung und die Gewaltanwendung nicht erwiesen sei, da sie von keinem Zeugen bestätigt wurde, und daß überdies die beiden Angeklagten offenbar geglaubt hätten, auf Grund ihrer Stellung als Parteienräte das Recht zu haben, bei der Ausführung von Reparaturarbeiten im Hause yützüsprechen! Der Lemberger K-MmrmisteK-PrsZetz. Lemberg, 16. August. (Tel. der ,Mr. Morgenzeitung".) Die Gerichtsverhandlung über die während der Konferenz der ukrainischen Kommunisten in Lemberg in der Kirche des heiligen - Georg im Borjahre Verhafteten wird . im Oktober dieses Jahves stattfinden. ÄngMagt sind 39 Personen. Volkswirt. . Gestempelte Krone *?-~ßOVL Centimes. ‘ "ÄnszaWng ÄKen ===* ~.Ot Centimes.. Sn Zürich notierte . - dis österreichische Krön.» . . . —.01 (—.61 am 15. August) die öftere, gestempelte Krone. —.W«. (—.01»/« am 15. August) die tschechische Krone . ... 15.40 (14.80 am iS. August) die Mark. ..0L1 '( 0.52 am 15. August) Agram. . . ..... . . 1.88 (1.577* am iS. August) Sofia . . ... . . . . . 8.— ( 3.22 am 15. August) Budapest . ........ 0.86 ( 0.SS am 15. August) Warschau..... ... 0.07V, ( 0*07V, am 15. August) Rot««ba«k und Deviseusrduuug. Ueber -das Ergebnis der Intervention Dr. Rosenbergs bei der Leitung der Anglobank in London wegen der Teilnahme -der Wiener Zweiganstalt dieses Instituts an der Notenbantgründung wird offiziell gsmÄwt: Laut Mitteilung des Vizepräsidenten Dr.' Rosenberg beschloß der Berwaltungsrat der Anglvösterreichis.chen Bank in London am 15. August die Beteiligung an der österreichischen Nationalbank, vorausgesetzt, - daß die österreichische Regung g ewissen Abänderungen des Bankstatut»s zu^ st im m e, welche die Sicherung noch größerer Unabhängigkeit der Notenbank vom Staate , zum Zwecke haben. Ein analoges Vorgehen der Zentraleuropäischen Ländevhank, die am Freitag -in Paris ihren formellen Beschluß fasten wird, ist Kreits gesichert. Da die Regierung naturgemäß zu den erwähnten Bediwgnngm^erst nach Rückkehr der Delegierten aus London und Papis endgültig Stellung nehmen kaun, ergibt sich allerdings noch ein kleiner Aufschub für die Einleitung der Subskription aus die Aktien der Notenbank, doch erscheint das letzte Hindernis für die Errichtung der neuen Notenbank jetzt'schon beseitigt.. Die in einem Abendblatte verbreitete Nachricht, zwischen der Regierung und den Baukdirektoren sei vereinbart worden, daß das Aktienkapital der zu schaffenden Notenanstalt bei einer Schweizer Bank hinterlegt werden muffe, entspricht nicht der Wahrheit. Am Tage der Konstituierung der Nationalbank müssen alle gezeichneten Beträge in Wien, am Sitze des Notemnstituts, eirrgezahlt werden. Der Prospekt führt lediglich unter anderen Einzahlungsmöglichkeiten auch die an, daß bis zum obigen Zeitpunkte Einzahlungen für die neue Notenbank — und zwar unwiderruflich ~ auch bei einer Schive-izer Bank erfolgen können. .. ' . DÄ Besprechungen des Finanzministers mit den Im teresseutenkreffen bezüglich der Devisenord'nung' kamen heute zum Abschluß. Das Ergebnis ist, daß die Devifenördnung bis auf weiteres in Kraft b l eib t. Um aber eine raschere Und den volkswirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechendere Zuteilung der ausländischen Zahlungsmittel zu sichern, wurden bestimmte organisatorische Aenderwvgen beschlosten. Das von -der Kammer für Handel, Getverbe und Industrie in Verbindung mit dom Hauptverbande.der Industrie unid 'dem Niederöster- . reichMen GswerbsverM. einseletzte VeMNvrwLkomitee tritt von mm an der Devisenzentrale als unterstützendes und beratendes Organ zur Seite und wird insbesondere mit Hilfe von Fachmännern aus den einzelnen Geschäftszweigen die Zensur der angemeldeten Devisiuanfordevimgcn ausüben. Inzwischen haben die Schäden der Zwangsbewirtschaftung der Devisen eine Aenderung der Devifenördnung zur UMbweislichen Notwendigkeit gemacht. Die Industrie, die sich vollkommen im klaren darüber fft, -daß die Devisenbewirtschaftung zu einer Stillegung zahlreicher Betriebe führen muß — in der Oel- und.Fettindustrie dürste.dies schon in ^den nächsten zwei Wochen der Fall sein — exponiert sich jedoch nicht für eine Rückkehr zum freien Devisenhandel, um nicht Anhaltspunkte für neue Angrfffe gegen sie als shstematische „Devisenhamfterin" zu bieten; sie verlangt nur, daß die Zensur bei der Devisenzuteilung von Zensoren der einzelnen Branche n ausgeübt werde. Dieser Forderung wird, wie wir/vernehmen, Folge gegeben wevden. Ferner erfahren wir, daß die in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung .gelangende - neue Dsvisenordn-ung die Kronena.rbi trage für Lebensmittelzwecke freigeben wird und daß es den Banken erlaubt wevden wird, für solche , Zwecke an die Interessenten direkt D evisen abzugeben. Die Devise«k«rse. Dollar S2.4M.—, «lchrchych« «»»». 1S4S.S8. Die fremden Zahlungsmittel fehlen in Wien auch gestern ihre Duswärtsbewegung fort. - Die neuerliche Verteuerung 'der Devisenpreise ist diesmal hauptsächlich auf die Steigerung d e r t s ch e ch i s ch e n Kröne zurückzufahren, die in Zürich den Stand von 15.40 erreichte. Die Mark hat sich in Zürich um 1 Centime auf 0.51 abgeschwächt, doch war der Berliner Devisenmarkt gestern ruhiger, Wrstdevisen schwächtm sich ab, Dollar 1003.95 (gegen 1033.75 am Dienstag) — wogegea na'ionalstaa'lliche Valuten, insbesondere die tschechische Krone» weiler gestiegen sind. Auch Zahlung Men vnd Ssterreichische Kronen- Notw besserlen sich in B e r l i n um 10, beziehungsweise 15 Pfennige auf 1.35V,, beziehungsweise 1.40. Zn Prag halte die Steigerüng der tschechischen Krone auf-15.40 einen Kurssturz der Devisen zur Folge, wobei Zahlung Wien von 0.0537 auf 0.0352» österreichische Kronrnnoten von 0.07Vs auf 0.0t gesunken sind. Die Notierungen der Wiener Devisenzentrale waren durchs wegr höher,, nur die Reichsmark ermäßigte sich von 69.75 auf. 60, wie aus folgender Tabelle hervorgehl: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 16. Augast 1922. Verlrea (Sebeckd und Auszahlungen) Zinsfuß Geld Kurs t. 14. War« Geld AinA Ware Anaterdam!. 1 holl. Gulden » 4 24315.- 24345.- 22735.- 22765.— Agram 1 jux. Kronen . ... 6 186,10 186.40 176.05 176.35 Belgrad 1 Dinar . . . . » . Berlin 1 deutsche Reichsmark » ,6 , 744.40 745.60 764.20 765.40 6 59.85 60.15 69.85 70.15 Brüssel 1 belgische Francs , . 41/, 4773.- 4779.- 4497.- 4503.— Budapest 1 ungarische Kronen , 6 * 41.96 42.64 41.96 42.04 Bukarest 1 Lei . . . . ... 8 Ghristlanla 1 aorweg. Kronen 57» 10884.- 10886.- - 10069.- 10081.- Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 13482.— 13498.- 12592.- 12608— London 1 Pfund Sterling . » 3 280100.—280300.—261365.-261565.— Madrid 1 Pesetas ...... 5% 9760.— 9780.- 9060.- 9080— Mailand 1 Lire . ... , . . . 6 2860.50 2863.50 2664.50 2667.50 New York 1 Dollar, , . . . . Paris 1 Francs . . ,. . . . . 4 62675.— 62725.- 58600.- 58650— 5 5031,- 5037.- 4744.- 4750— Frag l tschecho-slow. Kronen . 8 ’ 1849.— 1851.— 1559.- 1581— Logs 1 Lewa ....... 6% 357.50 358.50 329.50 330.50 Stockholm 1 schwedischeKronor . 4*1. 16470.- 16490.- 15290— 15310— Warschau 1 polnische Mark . . 7 8.92 8.98 8.27 8.33 Zürich 1 schweizerische Francs . 37. um- 11947,- 11143— 11157— Noten Amertkaa. Noten t. 5 Dollar aufw. . kleinere ... lelxlactze Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . ■ » *. 100 . , . . kleinere. , . Dänlache Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . . , . 100 , « . , » kleinere. . . . Bnxl. Noten von 5 l^Ivrest. aukv. . , kleinere . . . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. lOOLire aufw. . kleinere . . . lugosl. Noten ungeat. zu 1000 Dinar ■ » . * 100 . . , kleinere . . Nonreglsche Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. , * kleinere.... Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei b , kleinere . . . Rtiss, Noten (Roman.) zu 500 Rubel am WB 100 a „ a m kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs SpaulBcfte Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 anfw. , . kleinere . . öugar.Noten (netie Em.) zu 1000 Kr. i , zu 10.000 Kr# ... » » kleinere . . » . . 62400;- 62500— 58350— 53450— 4735— 4745— 444*5— 4455!- 347— 349— 309— 311 — 299— 301— 337— 339— 13300— 13320— 11990— 12010— 60— 60.50 63.75 70.25 279450— 279750— 260£5>— 261150.’- 279350— 279550— 260750— 261050— 4995— 5005— 4695— 4705— 24200— 24250— 22625— 22675— 2828— 2832— 2638— 2642— 2818— 2822— 2628— 2632— 741— 743— 701— 703— 737— 739— 697— 699.- 10765.'- 10785!- 9565.'- 9585!- 8.85 8.9,3 8.21 8.23 8.81 8.89 8.11 8.19 459.50 460.50 459.50 - 460,50 437.50 ' 438.50 449.50 450.50 16285— 16315!- 14485— 14415! — 11Ö70— 11890— 11090— 11110.- 9625— 967S— 9000— 9050— 1845,50 1848.50 1555.50 1558.50 1842.50 1845.50 1553.50 1555.50 42.04 42.16 42.04 42.16 41.84 41.96 41.34 41.96 - —.— —. — SBieuer Vitf«. Jndex-Hauffe. Die Bürst stand gestern ganz unter öem Eindruck der lauk strophalen StergeMNg der Indexziffer, die eine nMe Teuerungswelle gewärtigen läßt- und erst recht zum Bewußtsein brachte, wie schr die Effekten trotz der letzten Hausse noch immer nnterwertet sind. Die sprunghafte Steigerung der t s ch ech i s chenKronein Zürich ließ ferner eine weitere Echühung der Zdurse der fremden Zohlu-ugsmittel erwarten, was auf die Effektmrkurse gleichfalls stimulierend wirkte. In der Kulisse eröffneten d«her sämtliche Papiere, zu stark erhöhten Kursen, wobei insbesondere tschechische und ungarische Werte hervo-rragten. Skoda-Aktien überschritten den Kurs von 1 Million und vermach'-n den Rang als Millionenpapier auch zum Schluffe zu behaupten, während Z i v n o und Pol d i Hütte zwischen 930.000 und l,08o.0o0, bezichungswoise -870.000 und einer Million schwankten und gegen Schluß unter diese Ziffer zurücksanken'» allerdings hatten sie auch trotz dieser Abschwächung ganz geivaltige Knrsbessernngen zu verzeichnen. Das HaMqeschäft kMMlMrte sich sonst iy AlLine^ Rima nutz

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