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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-11 · Heft 1268 (11.8.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1268 (11.8.1922)
Date
1922-08-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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BOTJS! * 9 /i't f jV*® "fr * I / 4. tä/tf V' ’H ->- '• 1 •: ° "•^" . ..7 : - \r ■•■ ' ' fit! 1268/' . . 'Dien, Freitag , - . ,.--———7—-- ..... J ... -:-Tm .-—-:-— :: Prager Vörfe. Prag, 10. Maust, Knföljw des Umlkardos der ßelfrtoen lohen Noiierung der llcheckiscken Werte, an der Wiener Völle, die durch den heutigen Rückgang dsp. österreichischen Krone poraWert wurden, sowie auch mit Rücksicht auf die gerinne Beteiligung der Arbitrage eröffn ele die" heutige Börse in Kuück« haltender Stimmung.! Die Mehrzahl der Rapiere wies eine Abschwöchung auf. Erholt haben sich Zuckerwerte,, namentlich Kroatische Zucker-Aktien. . unb. :■ non' Spiliiu?brennerei-Ak!ien Brosche^Von Ballwerten bewertest sich Königehofer. Die Schwankungen der übrigen Papiere waren nur geringfügig und von unwesentlicher Bedeutung. Auch auf dem Änlagemarkf blieb?» die geringsten,Kurse meist nicht behauptet. namentlich .Slaatspapiere waren auf Realisierungen einer starken Abschwöchung unterworfen. Mährische Papiere >agen zum- Leit fester. Von Losen besserten sich tschechische Rote Kreuz-Lose. Bank-Aktien lagen unregelmäßig. Exoten waren im allgemeinen bphaurtei. Von Fndusllie-Äkiien wären,noch Dohmisch-Makrische mit einem Rückgang von 100 Kronen hervorzuheben. Die Schluhlendenz war sehr ruhig! - - ' - - ' Die Teydenz des Devisenmarktes neigte wiederum zur Ab-v fchwöchmg. . . . S. ck l u ßk n rse: Türk. Ei^nbähn'Anteibe 400 stranden 38Y.—» Döhm. llrtcnbank 422.—, Böhm. Eskomptebank 413>-, Böhm. Industrialbank 433.—, Zinnoslenska Banka 4!3.50, AnglodaNK 89.-^. Otfterr. Kredit 34'.-*, - Hefket^>Ün^är. Bank —. Wiener Ilnionbank 23.-, W'ener Bankverein 22.50, Buschtiehrader Eisenbobn Lit. A l£CO.^, Li!. B 440.-, Ferdinands Narddahn 5500, Prag-Duler WS.—, Ausiig-T'pliher Eisenbahn, 905«.—, 7tes!omiher Zi'ckerindui'rie 1245.—, Verein. Elektrizität Wien 48.-, Brosche 92 >.—. Koliner Spiritus 830.— Königshofer Zement 750.—, Breiifeld-D'cmek 348.—, Ringhoffer 770.—,' Simmerings 72.—, Roikosletetzer Textil 348.—. Alpine «ontgn 348.—, Poldihütte 377.-, Prager Ehen 832.—. Skoda 469.—. Oesterr. Berg n. KLtten 1035.—. Znwald 918--. -;.*• Hie SevDnftftrse.l^ ‘ ■ Zürich, io.' Ausust. (DSvifenkurse. -ÄMgekeilt von der Eckweizerjscheu Krediianslalt^ 7 ' .Berlin 0.6t (0.65). KoMnd.- 20S.VO (2Ö?.60). V'rw-Pvtk 526.25 (526.25), London 23.43 (23.43). Paris 4l.85 (42.45),. Mailand. 2380, (73.87), ' Brüstet 39 85 (40.15). Kopenhagen NLSV (113*10), tzwckkolm.1S-st0 (137.40),. Christian» 91,20 (90.46), Madr d 8t.S5 (81.50). Buenos Aires IM.;— (191-—), ^rag 13.— (12.95). Dudapeft '0.36 (0.36), Agrgm 1.571'9 (1.62V,). Sofia 3.85(3.25), Warschau 0.07'/, (0.68). Wien Geld —.01 (—ßl), Wien^, Ware **-v— - Oesftrr. M. Kronen Geld—.01'/. (—.01"^)/Oesterr. gesl. Kronen Ware (-.-). / . - ' ' - ' V Verlin, 10 August. (Devisenkurse.) ' . . .Wien altes-.-7 (—.—), Wien »baes'empest1.50'/,'(1.t'f7/.), Prag 21/67.25 11992.:,0). Budapest 60'92 (62.93). •>; Derttn, 10. August. (Kurie der Devisenzenirale.) ' . Roten : Dollar 889.- (780.25), Pfund 3886—' 3166.50), Italienische 3971.- (3581.25), Polnische 11,12 (U.25), Tschechoslowakische 2137.75 fl848.-). Alle österreichische —. '(-r.—), Oesterr. gestempelte 1.47'/,-(1.5?5-j). Prag, 10. August. (Devisenluirse. — Milgeleilt vorn Bank» amie des t!chechv,s!vwakischen FmanzmiMeriums.) " ' . Berlin 4.60 (4.83'/.). Zürich 768.50 (77350). Belarad 47.75 (48.25), Bukarest Wien 0.0587 (0.V72S), Warschau 0.51 (0.57), Agram —(—.—), Budapest 2.85 .. (2.65), Jugoslawische 47.75 (50.75), Oesleri eichische gestempelte, Krone p.OSV» (0.10), Polnische 0.51 (0.57), Ungarische 2.95 (2.65). / - - , . ' 21ms!«rrdaw. 10 August. (Devisenkurse.) . London U1.49'/g (11.49'/,). "Berlin 0.29'/, (0.33). Paris 19.50 (21.30'/^, Schn eir 49.10 (4912»/,). Wien ,0.0045 (0.005). KopenhageN:55^50,(65,47V.). Stockholm 67.50 (67.55), Chri'siianio 44.35 (44.40), Nem.Yörk 257.75 (268.-), Brüssel 1940 (19.721/,). Madrid 39.92»/, (40.02'/,). Sialtcn 11.72 V- (U,75),Pudüpest 0.17V, (-.-). . : anrurwtnw Fußball: Zm errveiterten Gefichtskreis. Die nationaljüdische SPortbeweguug. III. In den meisten Staaten haben die jüdischen Vereine «koch, keine Zentralstellen geschaffen, von denen wir, genauen Bevicht über den Staivd unserer Bewegung hätten erhalten können, ■. doch erreichten uns, von einKelnen Vereinen Mitteilungen, die gesammelt, ein Bild vom nationaljüdischen " Jpyrt geben. In \ : ■ ' Rumänien wurde der Sport von der jüdischen fugend - mit Begeisterung übernommen. .Am: ältesten ist er ln denjenigen Gebieten, die früher zu Ungarn gehörten. Dort imr-d Ftttzbäll gesPielt/ Leichtatchletik und Schwinimen betrieben und-, ,der Ringsport gepflegt.'Die jüdischen Klubs sind 'den. arischen/Beveinen sportlich gewüchsen. An. diesem. -Gebiet gibt Hs'über noch zahlreiche - Mirge .ßvteit, die in gemischten^ oder internationalen Vereinen - sich sportlich betätigen, doch, schreitet^a-uch in diesen! nenrninänischen Land 'der nationaljüdische Sport^ nnanfhaltsäm vorwä^tst Einige jüdische Klubs, ' besitzen, bereits eigene; Sportplätze, auf denen ein reges sportliches/ Lcben-^^rrscht. Durch die Hakoah , Haben wir mit den jüdischen Sportklübs der^'Bukowina enge Fühtuilg bekommen. Die Wierbekvaft des Makkabi-C-zernowltz hat auch, m , der Provinz Bruder-,\ Vereine, erstehen lassen, die gemeinsam, mit dem Malta bi arbeiten. Im der Bukowina sind zahlreiche'jüdische Sportleute, in -den Beveinsleitttn.gen 'tätig, die,'früher .der Wiener Hakoah angchörten. Diese für unsere Bewegung inr fernen Osten äls Vorkämpfer wirkenden Pevsonen sind meist absolvierte Studenten, -die in Wien bei den jüdischen Verbindungen.' Kadimah und Jovdania waren.'Die Bukowina dürfte derzeit der'Mitte-lpnnkt des nationaljndischen Sportzes in Rumänien sein. . In Beßarabien pflegt die Mische Jugend ebenfalls eifrig den-Sport, doch erfreuen sich diese- Vereine nicht der Sym- ■ Pathien der' staatlichen Behörden. In diesem Lande bestehen. , gahl'Hche Wänderorganisatinnen und das WandeM darf dM als ..-der populärste Sport bezeichnet werden. Denr runden " Lciderball wivd ebenfalls freudig -neichgejagt, und von Beßarabien ans kam die Anregung, einen jüdischen Fußballverband.für Rumänien zu gründen. Vorbereitende Komitees haben bereits in Bukarest getagt, doch ist. es uns nicht bekannt, wie weit die Arbeiten gediehen sind. In Altrumänienselbst. bestchen auch schon jüdischnationale Sportbereine, die mit großÄn Eifer... bemüht - sind, densportlichen^. Vorsprung ihrer Bvudex-. vereine airfzuholen. ' ,, Zusammenfassend kann festgcstellt werden^ daß der nationaljüdrsche Sport in Rumänien weit verbreitet ist und das; bald/alle Schichten'der jüdischen Bevölkerung von ihm erfaßt sein weiden. Die Hakoah in WMzien / , .V. Ein Sieg in Ätryj., - . .(Telegramm der „Wiener.Morgenzeitung".) . Pitz Hakoah trug am Mittwoch ein Spiel gegen das Stadtetvanr aus und siegte mit 3:0 Toren.. Zn Halbzeit stand, das Tveffen 0:0. Sie Torchützen waren Gnttmaüu, .Gansl und^ Kbtz, 4000- Zuischaner. Der W. A. F. i« Holland. Eiü bemerkenswerter Sieg. (Telegramm der „Wiener..Morgenzdi'tung".) ' - - Mr W. A. F. trug am Mittwoch - ein Wettspiel gegen Ane Nepräsentativnwnnschüft, von Haag upd Rotterdam, ans. , Nach aufregendem Kainpfe siegten die . Wiener m it 4:3 Toren. . Dw'-Torschützen waren:., Janh, Hergeth.-Horrehs. uttd Achatzi: Die Sparta-Aeserven in WestdeÄLschland'.-,'-- - . Zwei Stege. ^.(Telegvmnm der „Wiener Morgenzeitung".); Die Erwbmanusw^^. : > den einheimischen Sportklub 11:2 (6:0)..Gegen den- S. C. Bonessia in Düsseldorf blieben die Tschechen mit 2 :o Toren , erfolgreich. ' ' . Die derrtsche MeifterschafL noch nicht errtse^iedenr / Die „Dresdner Nachrichten" berichten: „Wer ist - Nün' der neue deutsche Meister? Nach Wbruch des Spieles war man allgemein der Meinung, 'daß der Hamburger Sportverein den .Meistertitel endgültig erhalte):-chürde, da es üblich ist, in dem Fall, ..haß. eine Varter^^ Nur noch graben. Shieler im Felde hat, . den Gegner zirm /Sieger zu erklären.' So 'wurden -denn auch die. Hämbürger vpn ^Hren ÄnhäüWWMÄ'eiflW gefelert . . . Met' ' nicht alle glaubten an die RWtiMt. der^^ Entscherdurig 'des Schiedsrichters. Und diese Zweifler Haben nun doch noch recht behalten. Kurz vor RedaktioNsWuß erhalten wir - folgendes -Telegramm unseres Berliner Vertreters: -.-Born- DeuMen Fußballbund wird soeben' mitgeterlt, daß der Entscheid - des Schiedsrichters . beim Meisterschaftsspiel' für nichtig erklärt wird.' Gemäß den Statuten., kann?der) heute' vorliegende )Tät-. bestand, daß ent Spiel, abgebrochen wurde, weil bei einer Partei nur Men-?Ma.tw:,H«',nicht, dazu.hinrgichen-,. den - Meistexschaftstitst, bei ünentsck)iedemm' Resultat -durch'- den UAdartenschen''' 'W--, .tmgeWn.- Pei einen! Messterschaftsspiell mtMn mindestens W Mann iw FeW 'sein, sonst D es'abzu^ brdchen und später,M. wiederholen. Die deutsche MeMvschast,- die der Hamburger Sportverein von.7 his 10 Mr gemäß Wn Spruch des Schisdsrichters mnegchabp hat, -ist ihm.-wieder, aberkannt worden und es wird ein nenasWvsammentreffen , zwischen Nürnberg und Hamburg Nötweiidig sein, um .den Titel enw . gültig zu vergeben. Es macht sich also doch noch ein dritter (1) Kampf um die höchste 'Ehrdi die dev'Deutsche Futzballbund-zu vergeben hat, notwendig. Abznwarten bleibt, wie sich die beteiligten Vereine zu dieser Entscheidung stellen tvevden * . ." ... Der D. F. V. hat. wie das '„Berliner Tageblatt" meldet, die ^Entscheidung des : S.chi>edLr.ichtiers' cLufgvhohen und,hat sofort nach dem Spielin Leipzig den Spitzlansschuß und Vorstand des Deutschen Fußballbrindes.zu einer Sitzung zusammeNgerüsen, um in dreistündiger Beratung zu -der durch den u'ttent- . schiedenen UnSgang dies-eS zweiten Ent-scheivungskampfes' ge-:, schaffenen Situation Stellung zu nehmen. - Dem Spruch des, ' Schiedsrichstrs, der das Spiel, den Hamburgern gewonnen , gab, ' weil Nürnberg nur noch 'sieben Mann im Ielde hatte, konnte sich der Spielausschuß unter Berufung auf die Satzungen nicht anschließen. Es wurden daher dem M- S. V. die Meisterschaft wieder aberkannt, so daß ein. drittes^Entscheidungsspiel, notwendig wird... '' - . -• : " in Eine Prefsestimwe. : Der „Kicker" schreibt znm Spiel - Wacker—Stuttgarter - Kickers (3:3) folgendes : „Wiener Fußball! — Oft und' oft wurde er schon^kritisiert' und immer wieder mit dem Prädikat blendend bezeichnet und wahrlich nicht mit Unrecht:' Wohl kennt man den.guten Klang Rapids oder, der Amateure, weiß, daß diese beiden Vereins die Wiener Schule stets alonAend vertreten, aber wer hörte jeckals etwas von Wckrer-Wien. ' , , . . - Mit gemischten Gefühlen sah man .'dieser unbekannten Mannschaft entgegen, obwohl schließlich Wiener- SvortslenteimMr ,gerne: gesehen werden, was auch , durch die 8000köpfige ZstMaASHstWe c Mviesen -'wurde. «-And - als die prächtig -D-- vaNten 8enbe, geführt -von ihrem Mgloiter. der - .bekgnme'n österreichischen Verbandsgröße Ringer/ den -Rqsen' betraten» dd, sah man wohl an den durchtrainierten GesM'en, daß sie etwas zeigen werden. Und so geschah es auch. ' . - Air dem an fünfter Stelle stehenden Sportklub Wacker- Wien lernte man eine -sM Mite Mannschaft, keniien,. die sowohl in 'der BallbehaNdlnWi» ''MövibiNation. Durchschlag Und vov allom iNt^KoyWel Nn KiHrs west überlegen -war.Gewiß waren diese äezivurDw, . /M ihr bewährtes' Verteidigerpaar Nnseld nnd, Müller 3 feftffi;4« stellen, das dem Spiele von Anfang' schön einen gewissen , Reiz nahin, aber..die Ueberlegenheit der Wiener,wam. doch eine überzeugende. Der beste Teil der Mannschaft War die Länkerreihe, die in bezug ans Sturmunterstützung "und StellunMpiel-hervorragendes zeigte und inihrem ...WhW '/WzsMchWm WWM Wch.::',KW:..Bstz •;':'x. VT^«?w > ' ragenden- Gpstlex besitzt. Er bot.die beste-Leistung im Felde Ebenso hervorragend Mren die beiden jugendlichen Flügell sturmer/ die. ohne.-viel Künste den Ball im schnellsten Lauf über dje Seiterchnie/ führten. - um danneine - ideale Flanke , den bereitstehonöen schußkräftigen' Inwnstürmern zu.servieren. Die ganze Mannschaft'hatte keinen schwachen. Punkt- und hat den Wiener Fußball aus-das PlauMdste'vertreten" .,- Berbarrd, HereiUe und Spieler. ^' In einer, dd^lMHk^SDWen des N. "Oe. F. streift« , Dr. Abeles eine Fraget die allgemein von-Interesse ist Der! Präsideyt unserer . Fn.ßbaNverbände -führte ungefähr folgendes aus: „Zahlreiche Zeitungen gefallen sich darin, der Oeffentlichkeit weiß zu machen, haß der Fußballtzerband den Spielern * gegenüber sich' als /Tyrann aufspieie. Die armen SpielAr .seien " die Sklaven und der 'Verband gebärde sich als der rücksichtslose ülid skrupellose Tyrann. Weiters wurde unseren Sportbehörden ins Gedächtnis gerilfen, Äß nicht die Spieler für' den Ber- , band,da sind, sodern, daß umgekehrt der Verband für die Spieler : geschaffen' wurdet Die Selbstherrlichk-eit der' Verband'smitgliedev soll es bewirkt habest daß die armen Spieler vollkommen rechtlos oder gärwogelfrei in der 'Welt herumlaufen/ - Diese 'ZsitungspoleNiiken entbehren ' jeder Berechtigung» was wir auch an der Hand zochlloser Beispiele^ beweisen können. / Ich wstrde' aus diese ' Unrichtigkeiten sticht "näher emgehen, wenn diese Stnnmtzngsmache nicht gerade für" die Vereine große Gefahr bedendete. In den meisten Klubs sind die Vorstände, Leitungen öder Ausschüsse, der Näme ist wohl Nebenstche, diejenigdw Stellen, 'die dst Vereine stitM. sollten. Die wahren .Herren stind aber überall, und -vom .Gegenteil wird- Mich.nie-mand, überzeugen, die Spieler.- Verems§räsidenten, ' Sektionsleiter und Leitungsmitglieder werde): oft .und.'oft, von den vergötterten, allgewaltigen Spielern wie.Schuhfetzen behandelt. Wer wagt es, in irgendeinem Klub die Stars zur Raison bringen, zu .wMeN? Ehrenwerte, gesellschaftlich und geistig hochstehende Männer, die in' Vereinsleitungen sitzen, - degradieren, sich.zu Speichelleckern, und glauben, dadurch ihrem Verein zu nützen.., -Wer vermag also den Vevei>nen ein Auskommen mit ihre): Spielern zu ermöglichen? Diese Frage ist leicht zu beantworten: „Nur der Verband!" -Der 'Fußballverband ist die einzige Behorde/vor der unsere Spieler noch Re? spekt haben, da erstercr gewillt ist, die. verwöhnten, selbherrlichen Fußballer, in -die Schrankenzu weisen. Der Fnßballverband -ist die letzte Säule, die noch den halbwegs ehrlichen Sportbetr Heb ' aufrecht' erhält:' Fällt auch diese Säirl-e, dann ist es um unseren ganzen schönrii Fußballsport geschehen. Bor dieser "Erkenntnis sollten sich auch die Zeitungen nicht verschließen. Ihre Ausgabe erblicke ich davin» den Verband' .zu unterstützen, und nicht seine Autorität zu untergraben". ■ Die Meisterschaft von Polen schreitet nur langsam, vor» würts. - Vorigen Samstag und Sonntag spielte Eracovia ge-' gen den Mellter^von Oherschlesien Ruch (Bismark-Hüttze). Ohne, sich.sonderlich auzustrengem konnten die .Krakauer ihren Gegner an-cheideNs Tagen., mit 'Z'.stnnd 8:2 Mertigen."Der. obetschlefi« sche. Meistdr Vexviet, mlr'!fehr/geringes Können. .. .... Nstn yoginnt-'.auch bei.uns das.sportliche.Getrisbe an.AuSdehnung M 5KAvUnrn..',Whrenb im- Kriege und längere Zeit nöch dem Kriege jeder internationale Verkehr stockte, Wird Polen' in diesem Sommer ' von .zahkreichni Gästen ausgesucht. Äußer den Budapestern Törekves, M-. A. F. E. nnd -Bafas, -die bereits in -Pystn spielten, dürsten noch,B. T. E. 'und M. A. C. -' sowie S. C.lParduhice.. und, Amature (Wien) nach.Polew kommen. Ta auch' die Wiener Hakoah bei uns g-asti-ert, so ist an internationalen Spielen wahrlich kein Mangel. - Basas '.(B-ndapest)'spielte am Samstag mid am Sonntag gegen-Cracovia in Krakau. Die Ungarn, -die in Posen nicht imponierend crbgeschnitten. haben, sie spielten gegen Warta 2:2 und 3:2, nbyrraschten dürck ihr Können. Man hatte allgemein einen knappen. Sieg der Cracovia oder zumin-dtzst ein unentschiedenes Ergebnis -erwarietj die Budapester zeigten sich jedoch - von der beste-ft Seite. Sie konnten die Cracovi-a einwandftei .' 4:1. .und 1:0 schlageri. Die Budäpester, die ein. flaches Kombinationsspiel vprs-ührteii, hinterließen einen sehr guten.Eindruck.. Das Spiel,'dem der StaatschestPilludski beiwohnte, wurde vom Schiedsrichter Rosenstl'd (Bielitz) vorzüglich geleitet. Der Makkabl (Krakau) Hegumt die Herbstsaison, mit dem Spiele gegen die Wiener Hakoah.- Als nächster Gegner -ist der ' S. C. .PardnWe verpflichtet. . Bedauerlicherweise dürfte das Spiel der Wiener Hakoah gegen Cracovia nicht' zustande' kommen, da die'Krakauer das Spiel angeblich aus finanziellen Erwägungen. absagten. , - Es Möglich, daß die Hakoah an Selle des entfallen, den Spieles, gegen Cracovia .gegen die-Bielitzer Hakoah - an- ..treten wird.-" . .. ." ' In-Bielitz farch nur ein Wettspiel statt. Die Hakoah hatte ' den Dderberger M7.V.. zu. Gäste. Der mit einer Erfatzverteidiguitg spielende Wische BMin unterlag, überraschend 5:2, obwohl er bereits-.mit 2:0 Toreil in der Fühmlug war. Die Unterschätzung des Gegn-ers nach, den Mfänglichen Erfolgen und däs voll-stän-dige Versagen der Verteidigung waren an-der Niederlage schuldtragend. Das Vorspiel bestritten die Hakoah- Iünioren und die Reserve des S. C. Bielitz.. Der vorzüglich ' Nachwuchs -d6v! Häkoah Axtitzttz,-M körperlich schweren..'Gegner in MandMiZ' -4P Toren cch. D^e 'Dachen-WurfballNi'aNttschaft''ddr HMftst im einzige in 'Polen/ abfolvi-ert« ihr erstes Spiel gegen den Meister von Mähren und Schlesiei' und zwar; gegen die Damenmannschaft des S. C. Makkabi (Teschen) in Teschen.' Die' Bwlitzennnen mußten eine unverdient , höhe Niederlage von 8:0 Toren hinnehmen. DiHft Niederlage soll unsere jungen Spielerinnen nicht entmutigen, -im Gegentml, siesollen arbeiten, nm diesen schönen Frauen, spart ,in den jüdischen Vereinen Polens zu propagieren. (c, I3.1?. E. i« et Pölten. Mn aritzntschiedeires Spiel. Der I. F. C. ,konnte. dem S. C. Sturm 1910 e-in uncwk schieidenes Gefecht (1:1 -liefern, der füldische Verein führte aucl oiu schönes Kombinationsspiel vor. Die Hauptarbeit ver-richtetdiesmal dst.Haldesveihe, in der Fischl, und Glatter besonder WeleN. Epstest war gut wie-immer. Die StüMerreiüe, in de- '.Hchay-.derMnker,war. arbeitete znfriedenstelland. Erfand anck bei Schlesinger, und Heiduschka die richtige Unterstützung Rösner als Verteidiger führte sich gut ein, doch war' Rufolse- .der bessere Back. , * . Der I. F. C. hat Abstoß und setzt sich .sofort in de: . W, ex kann aber durch E fWyst. Uriboi

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