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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-11 · Heft 1268 (11.8.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1268 (11.8.1922)
Date
1922-08-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Der -Verein Jüdische Kinderfrounde hat das Recht, 170 Kinder in die Erholung?- Heimstätte „Weißair" beim Gänsehaufel zu entsenden, und nimmt den ärmeren Eltern einen großen Teil «bcr Kosten ab. Im Garten des Hauses Untere Augartenstraße 36 befindet sich -die Tagesecholungshe'mistätte der Sozialen Hilfsgenreinschast Anrtta Müller. Ausflüge und Bäder muffen das Ddanko an frischer Lrrst wettmachen. Beide Institutionen mnl^n sich, möMchst kräfkige Zkost zu bieten. Die Kost! ' - Die meisten tonten Kinder, die in Wien goblieben sind, iknnen gegenwärtig, kein regelmäßiges Mittagmahl. Die Schulausspeisungen sistd während der Ferien gesperrt! Die rituelle Küche und ihre Äusgaöeftellen, die bekanntlich von der Sozialen Hilfsgemeinschaft vor der Auslösung gerettet wurden, sind die einzigen, die auch jetzt betrieben werden. Doch auch diese Körperschaft, die nur noch über einen verhältnismäßig geringen Milchvorvat verfügt, sah sich zu dessen Streckung gezwungen, über die Ferien die Milchausgabe an 'Ungefähr 3000 jüdische Kinder einznstellen. Damit ist aber für die Kränklichsten die Milch für ein ganzes Schuljahr gerettet. Nun soll anfangs Oktober die gänzliche Einstellung der Lebensmittslabga.be der Amerikanischen Hilfsaktion erfolgen. Die rituellen Kinderausspoisungen müssen dann endgültig zufammenbrechen, alle Vereine und Anstalten, die bisher beliefert werden, werden vor der für sie unerfüllbaren Aufgabe stehen, zu -normalen Preisen Lebensmittel zu beschaffen. Aller Einfluß der in Betracht kommenden Kreise muß daher aufgewendst werden, damit nicht traurigen Ferien ein noch traurigeres Schuljahr folget Siegfried Abeles. Dir Mandatsattio« de» Kerr» Hajefivd. Die Zehntaufendpftmd-Sammlüng in Polen. Warschau, 8. August. (I. C. B.) Die Exekutive der Zionistischen Partei in Polen lud anläßlich der Mdndatsratifizierung sämtliche jüdische Organisationen.Polens zur Teilnahme an der Zehnta u s e n dp f u n d'- S.a m ml n n g für den Keren Hajessod ein. Die Sammlung, schreitet erfolgreich fort. '*'**•* *** " - S»«merfrtfche»-Idylle« Ein Wiener Bankdirektor. Ein Leser schrerbt uns:- In Mayerhofen (Tirol) gefkt der sechsjährige Sohn eines Semmerfrischlers namens Sedivy, angeblich Direktor der Böhmischen In düst rra l b a n t in Wien, mit dem gleichaltrigen Kinde eines jüdischen Sommerfrischlers in Streit, in den, Herr Sedivy nicht anders einzugroiftn wüßte, als daß tzr sich gegen die gerade anwesenden jüdischen SommerfriMer wandte und ihnen zurief: ,Mende Saujuden, Ihr HM hier nichts zu suchen, geht nach Jerusalem!" Auch bei verschiedenen anderen Gelegenheiten benahm sich dieser Herr Sedivy gegen jüdische Sommergäste äußerst provozierend. Das wäre vielleicht der Beachtung gar nicht wert, wenn nicht zwei Momente Anlaß zum Nachdenken gaben, und zwar einerseits der Umstand, daß ein VoMuttscheche, der die deutsche Sprache nur radebrechend beherrscht, die Frechheit besitzt, in Tirol, wo er selbst, ein Fremder ist, Juden mrzuvempelu, und weiters die Frage, ob das jüdische Puülitum aus dem Vorgehen * eines Direktors der Bo h m r s ch e n I ndü st r iälb än'k "" . die Konsequenzen ziehen und Geschäfts mit solchen ByMen pfleKnsUe/ M antiseuntischer, Beamten englischen Markte, billige Couplets heben an, ' allerlei Schreie flaftern aus. Mehr witzig als erfindungsreich präsentiert sich die Sonate für Flöte, Oboe, Klarinett und .Klavier des radikalen französischen Vorkämpfers Darms Milhaud. Verschiedene Tonarten werden.gegeneinander losgelassenwie in einem Zerrspiegel erblickt man. Musikalische Gedanken und Ausdruckssormen. — Am Beginn des ganzen Zyklus standen melodiedurchfluteie Lieder von Richard Strauß, von Elisabeth Schnmann voll Liebreiz und Innigkeit gesungen. Sie gaben keine passende Einleitung für die folgenden melodiescheuen Darbietungen und waren wohl nur eine respektvoll« Verbeugung vor . dem Protektor der Veranstaltung. Aach IM M a r .„Pan trauert um Syrinx" für Gesang, Flöte und Klavier bewegt sich in den Bahnen herkömmlicher Melodik und Akkördck und laßt den berühmten Lyriker echrnnen, der auch gerne einmal nach der Oper hin liebäugelt. Grotesk^ übelklingende Klavierstücke van Francis P o u l e n e fanden lebhaften Beifall. Klavierstücke von Stravinsky gewinnen durch ihre prägnante Rhythmik,. „Gaspard de la uuit" von R av e l I e durch ihre wunderbar matten: Farben. Busonis Sonatine scheint uns ein schwacher Abklatsch Regerscher Satztechnik." Kares, D z hmanovskis ,^antris", ein grimmiger Maskenscherz voll Wucht und Wirllichkeitssiyn. Er wurde vom Pianisten Walter G ie f eking mit prachtvoller MangdifferenzierHeit Vorgetvagen/ unser seinen. Fingern wurde das Klavier, zum mächtigen Orchester, aus dem er neuartige Klänge hervmtzmcherte. Neben seinem Klavierspiel waren die Vorträge der französischen Bläservereinigung ein ungetMter Genuß. Auch däs Amar Hindemith-Ouartetk, der bewährte Pianist Profeffor Paul Weingarten, die Geigerin. Mary D i ck e n so n - An n e r uyd dnrSängerinnen Mary« Fre und und Dorothh M ou!to n.seien lobend hevvorgehoben. Dr. Erwin Felder. Dresden, 10. Auguist." Heute wurde hier der Internationale Stenographenkongreß eröffnet, ber den Zweck hat, - eine Pevsöhnmvg der stenographischen Wckt nach.dem Kvie>gv a-nzn" bahnen. Oberreg-tzevungsvat -Fu ch 8 begrüßte die aus dreizehn Ländern-erschienenen 276 Dertvoter,-daWnbc:r 156 ans dom AuSlande, fast alle in ihrer Muttersprache, urtb, die Dertreter der sächsischen Behörden. Bei der hieraus folgenden Wahl des Präsiditlms wurde Dr. Fuchs zum Präsidenton, Regierungsrat Kramsall (Oesterreich), Oberst Melin (Schtocden), P^uls em (Norwegen), JKtz-MMWrarA, Dg* len), T öd d r ö tv ^önlgärren),^ Ls.-tp.^ü k g MsHchckHlWM'h nnd Dr. F a b r o - (Ungarns Vizepräsidctlten gewählt. Sodann wurde ein Ausschuß zur Beratung der - iriternch>iHlialen Lage gewählt,, der sofort Msammentrat und weitgehende Beschlüsse im Interesse einer Bevsöhnung der Stenographen der ganzen Welt für dm nächstes Jahr in LMlsanuc zusamrnetttretende« faßte..,, ^- r Der Streik in der KoufekLiynstnd§rtzrie. In bezug auf die Mitteilung, daß bereits über 40 Kousettionsfirmen die Forderungen der Stückmeister bewilligt haben, ersucht uns der V e rb a nd d e r Kleiderfabrikanten Oesterreichs um die Feststellung, .daß sich unter diesen-Firmen-kein Mitglied des Verbandes befindet. Die Streikenden hissten gesterneine Versammlung ab und beschlossen^ heute um 2 Uhr nachmittags einen Demonstrationsumzug vom Maria Theresien-Denkmal ausgehend durch die Innere Stadt, Marienbrücke, Obere Donaustraße, Augartenbrücke, Schottenring zum Votivkirchenplatz, woselbst die Auslösung des Zuges erfolgt, zu veranstalten. f Im Lauf^ dtzs« Detzrig-N TaHeS wurden die Stückmeisterwerkstattett ^'lüsichfkich^ der dort lagernden fertigen, und unfertigen Waren kontrolliert und dabei festgestellt, daß die Stückmeif^rifolche Warene-im Werte mehrerer Mill iarden Kronen liegen haben. Diese Arbeiten dürfen erst nach Beendigung des-Streiks.fertig gemacht urch gekichert werden^ >4 -r Die ÄZ»rzellosr». Daß man im. täglichen Umgang und Verkehr, auch ohne Kenntnis des Sachverhaltes, die getauften Juden herausstrÄ t, ist eine zu b^amvbe Tatsache, um besonders betont zu werden. Hcm erLennt sie an einer gewissen Unsicherheit und leichten Befangenheit im Verkehr mtt Stammesgenossen, an der Nuance von Verlegenheit, wann immer sich das Gespräch, sei es auch -nur aus werter Ferne, der Rasstnfvage zuwendet, oder wenn sie mit verschärftem Ahnrmgsvermögen eine solche Annahevung auch / nur 'Ärckten. Die^ Klü^t^^^^l^^^^umwundeft ntHMrÄtz mehr söln M als ein ÄoßerHAuÄM!'el,t WWlHrder, Kmgech Muhen' sich hiMr "kstnstvosi Denn Kopf" die Spekulation vom Taufschein und „jüdischen — die hat sich schlechter'beWMt als jode andere. ruLren^genügLW) .gLschutzt».4»s.-iLg ZwischenfM sie um ihre Sicherheit bringt und sie nervös die.-,/undurchdringliche" Maske festerbinden macht. Daß diese Boltsfiücht'kgen erkannt werden, ist nicht besonders erstaunlich, haben sie doch alle jüdische Erziehirng genossen und erst als Erwachsene den trennenden Schritt getan. Nuu aber wächst allmähliche die' ztveite Gen-evation, die Kinder dieser.Renegaten^ heran. Die Sechzehn---Achtzehn-, ja Zwanzigjährigen sind -nicht mehr „Stehchristen", sie sind .als Christen geboren, habmieine gut katholische oder Protestantisihe Erziehung erfahren und haben nicht den mindestm Grund, .sich in dem schönen, gewöhnlich echt deutschen Rw« men unbehaglich zu fühlen. Und da ist es erstaunlich, daß diese jungen Mnschen fast auSnahmslos sogleich-als. Kinder Mtaufter Juden erkennbar sind: Selbst in unserer, stcheÄich nicht' gefestigten - Zeit fallen - sie .durch besondere HalltlosigM.' aus. Alle ihre Anschauungen, Meinungen, ÄchgungAr wachsen nicht-aus.-dem festen Boden Natiormler EigLnaxt hewor, die geistige- Persönlichkeit dieser junM Menschen? ist soMagen ein Kunstprodrstt, Diese unschuldigen Opfer einer Jrrmitmüng sind Menschew ohne Tradition, sie sind Menschen ohne - Volkszugehörigkeit. - Nicht -die EsinwirÜlng der Neligiom.ist-eS,-:-die ihnen'fehltdenn auch so mancher von uns.weiß nicht allzu.viel, von religiöser Satzung. Aber jüdischer Brauch und jüdisches VolksdeMen -K Wft-Mrm.:-Mn^it8erftMerungeN verwebt,, eine-Ein-. Heit Umschließt das Gedenken an Vater und Mutter,;,an Worte- und Lehren strammer alter Lewte, an ErzMungen aus flckherer Zeit, all das, was .Bolksermnem in sich-ausgenommen-. ist ihr Eigentum. Und diesen, heiligen/Besitz?hat dcchiygogeben, wer nicht Mr der-Religiyn der Juden, sondern auch der nationalen Gemeinschaft -^ entsagt haü .Er kann das Erbe des Volkstums an seine: Kinder nicht weitevgeben, sie höben keine Wurzel in geschlosiemr nasionaler Eigenart Mägen können. Utw die BeMchtung i dieser Wurzellosen sollte wohl geeignet sein, so manchen, der - 1 tep MlcheMrdW Ml. ' ' * Das Neueste ift/y vv Das.Neueste ist nämlich die elastische^ Banknote. Mit be-wuyderungswürdig-er Anpoffmrgs- . fähigkest halben unsere Geldzettelnden richtigen Augenblick wahrgenommen,, in ihrem Format den geänderten Zeit- und MHrungsdechältnifferl. Rechrmng^ zu tragen. , Der HündSrkr-on-enschein ist auf einen verschwindenden Bmchleil seines, ursprünglichen Nächcnirchastl's eingcschnMpst und sagt jedem,, der seines einstigen Umfanges gedenkt, mit unäbweiWcher- Deutlichkeit: so geht der Ruhm der Wett dahin. Binnen kürzeen, so VttlaMch tverdLn auch diehöhend Herren,, als welche -das gemeine Volk -der geistigen Arbeiter - den Zehn- und Fünfzigtanseltder hartnäckig weiter betrachtet, sich entschließen, dem Beispiel zu . folgen und wenn die Ereignisse nur ihre logische Emwicklnng erfahren, so kann Win Zweifel bestehen, daß wir in nicht allzu ferner Zeit in der angenehmen Läge sind, ein . bis zwei Millionen.im'.Medaillon zu befördern.. Die Banknoten magern sichtlich ah, sie gehen ein wie der weiland englische Flanell „dves not shrink", sie schwinden wie Schnee an -der Sonne, sie vermmhern ihr Volum-en wie der' geistige Arjbester den.Leibesumfang in den Kviegsjlchpen.. Miß aber der plastischen Art, den Niedergang unserer Vahlten M bildlichen Darstellung zu bringen, vollste Anerkennung gezollt.werden, so erfaßt einen milde Bewunderung, wenn man noch weiter sieht, wie vortrefflich es unsere Behörden verstehen, die vitalsten Bedürfnisse ' der Bevölkerung zu herücksichtibgLN.. i AM stagte sich höheren Ortes: was braucht das MM von Oesterreich für den täglichen Handel und Wandel am dringendsten? Und'man'antwortete sich prompt und schlagend: das Volk. von. Oesterreich giert und lechzt nach Ein- und Zweikromnnoten. Mit dom Ahnun-gsvermbgen der Liehe verstand man, daß uns nichts not tut, als dieses ZahlungsmitM, damit wir «doch wenigstens in die Markt- und Aktentaschen etwas einKufüllen hätten. Auch bilden sie eine billige Zimmertapeie, Voll Richrung steN der erfreute Bürger fest, daß er bloß. 2100 von^ den Zettelchen aufschichten muß, um einen Laib Brot) ^Mch^Hainse zu tragen. Damit die Neuerung ober' den vollen Beifall der Wett-findet, ist nur noch eine Maßregel yostv«id^:z,..MW. Wten in ' Tausender-Paketen Mütnmeüksciben. Dhin/ ,wird es hin tzcmz brauchlb-ärss Klsn^ld sein. - ' "''' . - 'UE Äkurr. * Die Beisetzung David Frischmanns. Äüs Berlin meldet das.J. C. B.: Am Montag den 7. d. um 10 Uhr. vormittags wurden die sterblichen Üeberveste David Fris chrsi a n n s ctzrs der'PrrvaMömk in die Leichenhalle des Friedhofes in Weißensee ü'Lerführt. Bei der Uebersührung waren zugegen: die Familie des Verstorbenen und eine Reihe jetzt in Berlin weilender jüdischer Schriftsteller , und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Am Änntag 'den 6. d. fand eine Sitzung des BestattungskvmiteeS statt, dein auch Ch. «H: B i a l i k 'angehört.' BWk ibai aus die Nachricht vom Ableben KrsschManü^ hin. -WA Ws der Sontmerfrische zubückgekehrt. In dieser Sitzung wurde beschlossen, das. Leichenbegängnis am Mittwoch den 9. d. um 10 Uhrvormittags stattfinden zu lassen. Ferner tvurde beschlossen, durch, affichierte Todesanzeigen dre'jüdische Bevölkerung Berlins von dem Tod des Schriftstellers und seiner Bedeutung für das jüdische Geistesleben zu benachrichtigen sowie die jüdischen Organisationen auszusordern, sich am Leichenbegängnis offiziell zu beteiligen. * Die Verfolgung der jüdischen Religion in Rußland. Der polnische Rabbinerverbawd und -dev Talmudistejirat haben gemeinsam mit dem Wilnaer Rabbinat und denr . .waiWanntew. rghbinjschen Gelehrten E.H u.f-eL *& $XLi,)u >RtZRMß der Be rfö lg u ng en de r jsio is ch e n WMiW- FÄt-^ Und JudentümW E Minntt. -«auew''WAtMtren des« rekgWn Judentums) mrch nach P^stjnu )tnd Amerika, ^vexscnxdt. .wo^ey. . * ^Äkin"ü«d'Latzki in ÄarsHiM^ie Regierten der Welthilfskottftrenz imd des EmigrationÄirektvriunis Lätzki-Bartholdr und Temkin sind soeben aus Berlin in Warschau eingetroffen. Ihre Hauptaufgabe ist die Konzentv^rung. der Arbeit aller Enrrgmtronsörgauisatiynen, den „Hras" inbegriffen.' ' r Bevorttrhesöe Kottegieu-elderhShung. Wie die ÄNener Aochschüi-Aörrespondenz erfätzkt, sollen .die Stud'engebühren an den vsterreWchen Kochschülen ademal» eine- Erhöhung erfahren, "die mit Beginn der neuen Studienjahres in .Wirksamkeit treten wird. Derzeit finden Besprechungen über das Ausmaß der Erhöhung statt, doch' sind noch keine endgültigen Beschlüsse gesaßt worden. . * Gilt neues jüdisches Organ iu Wnrfchau. Ln fyrschau hat diescr Tage eich neues jüdisches Organ .Unsere 1 im rit i* zu erscheinen begonnen. Diese Zeitung wird vom Zentralkomliee der ztdMstisch-sozialistischen Organisation Zeire- .Zion herausgegebem -■* Sitzungen im iRalhauf«. Freitag den 11. d. hätten der Etadtfenat und der Gemeindera! Satzungen. Der Stadtsenat lag! um-'/,12Uhr vormtitags; der Geweinderat tritt um 5 Uhr nach- .mittags zusammen. - * Gege» die «ncherische SnsnStznng Ser Salz« beeger Festspiele- Wie die „Salzburger Wacht mitleilt, fand Mlttiovch abends wegen der Teuerung eine Vertrauens. männerversammiMg drr s o z t a l d e m ö k r a t i f ch e n Arbeiter s ch a f t Salzdurgr statt, nachdem schon vormittags bei der Landesregierung wegen der gleichen Angtlegenheii und im Lindlick auf die daraus entstehenden Forderungen der Arheiter vorgesprochen würden war. Rach Forwulierung mehrerer Forderungen wurde ein ÄNttag auf Verhinderung der F e st s p i e l e mit dem ^Zusatz angenommen, daß dieses äußerste Mittel nur -ann anzuwenden sei, wenn nicht noch v o i Eröffnung de r Fe st s Piele seitens der Landesregierung zweckdienliche/Maßnahmen gegen den' Preiswucher ge. troffen werden. ' - ''* FlKchtiß. , Aus Ä c r M n wüd berihlet, daß gtsler, von dort der söjahrfge BaMngestellte Walter K ani» n «äck vM-rro.ooo MgrkMWf-tM

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