Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1265 (8.8.1922)
- Date
- 1922-08-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Hf/1265 Meck, Dienstag MöÄi» WEenDütms. . s. ciitßun i^rs Sette d ‘ '* Russische Preise. Die Preise in Rußland nehmen immer Groteskere Formen au. Nach einem Moskauer Bericht wurden!n Moskau Anfang Juli folgende Preise bezahlt: Für Butter l.,8 Millionen, für Zucker 1,2 Millionen, für Tee 5 Millionen, für Weißes Mehl 0,4 Millionen, für Fleisch 4,6 Millionen Rubel, wobei sich sämtliche Preise auf ein russi fich e s Pfund (rund 400 Gramm) beziehen. Alle anderen Preise für lebenswichtige Nahrungsmittel entsprechen diesen Preisen. Beispielsweise ist. ein Mittagessen in einem Moskauer Restaurant nicht unter 6 Millionen Rubel zu haben. Eine Zeitung rostet 20.000 Rubel! Ein Theatrabillet kostet 5 bis 10 Millionen Rubel und die Reise von Moskau nach Petersburg in der niedrigsten Wagmklasse 18 Millionen Rubel. — Selbstverständlich leidet auch der Po st der kehr außerordentlich unter der steigenden Geldentwertung. Dabei ist die russische Regierung nun zu einem neuen Verfahren der Freimachung der- Briefe übergogangen., Bisher wurden Marken nur zum Nennwerte ausgegeben. Hierbei wack es nichts Seltsames, daß auch bte Rückseite größerer Briefsendungen nicht mehr zur Anbringung der Briefmarken ausreichten.. Jetzt werden die Briefmarken des alten Kaiserreiches wieder ausgegoben, während der Neudruck von Briefmarken eingestellt worden ist. Jede Kopeke gilt bei dieser Art der Frankierung 10.000 Rubel, so daß ein mit 20 Kopeken freigemachter Brief in Wirklichkeit 200.000 Rubel kostet. * Wetterbericht. Das Wetter ist in Oesterreich vorwiegend trüb. Gestern morgens lag in den Gebirgsgegenden Neibel, tagsüber wurde es gegen vorgestern unter Einfluß südlicher Zuführ um einige Grad wärmer. Bei ziemlich gleichmäßiger Luftdruck« Verteilung wird ■ das Wetter der nächsten Tage keinen ausgesprochenen Charakter haben. Voraussage: Vorwiegend trüb, höchst unbedeutende Niederschläge, zeitweise Sonnenschein, Temperatur wenig verändert. , * Dom Schutzbünde -er Bullowina^-r in Oesterreich erhallen wir nochfiehende Milkeilung: Mr. Falius Kadan, Bankier und Inhaber eines Sch'sfskattenbureaus in New-Ddrk, SIS Last Kouilonstreel, ist dem Schutzbünde als Mitglied deigeireten. Zugleich hat Mr. Julius Aahyü sich bneit erklärt. Mitgliedern de» Schutzverbandes sowie Bukowinaern überhaupt in ollen Fällen von Geldtlberweisungen durch sein Insiiiut besondere Begünstigungen und Erleichterungen zu gewähren sowie bei Brschostung von Schiffskarten (für sämtliche Linien) den Parteien durch kostenlose Erteilung aller Informationen und unenlgeliliche Dgkumentenbeschaffunq behilflich zu fein. Interessenten, die von ihren in Amerika weilenden Angehörigen Geldzawsndungen oder Schisttzkarien erstreben, können sich entweder direkt an die obige Adresse unter Berufung an den Schutzbund oder durch das Sekretariat des Schutzbundes (XX., Klosterneubürgerslraße 40.6) mit der Firma Julius Kahan in New-Pork in Verbindung setzen« , * Oloscher-SelüiWaren. Schönfeld. Fellner & Co., II., S«idg«ffe 5, täglich frisch. Choluzim Aabatt. Vereine, Dortrage «nd VepsamMlurigsn. Wiener U r a n.i-a. DasBuydesminisleriumfürAeußeres hat als seinen Vertreter in den Vorstand des Volksbildungshauies Wiener Ilrania den Plästdialchef Dr. Adolf ' 3) u f f e h und als dessen Ersatzmann den Regierungsrat Otto Ehrenstein entsendet. — Leute, 7,6 Uhr (Großer Saal): Durch den West-Sudan. 8 Uhr (Trotzet Saalt: Wild-Ainka. — Morgen, 7,6 Ishr (Großer Saal): Shacklelons Südpoi-Expediiion. 8 Uhr (Großer Saal): Durch den West-Sudan.- —. Donnerstag, 10, d., 7,6.Mr (Grober Saat): Wild-Afrika. 8 Uhr (Großer Saal): Durch.Len-West-'Sudan.- .. . . Salzbrrrger Festspiele. Für die Uraufführung von Hofmannsthals „D as'S alz- Bürger gro ße Welt the ater", die am 13. d. in der Kollegienkirche zu Salzburg stattfinjdet, sind die Proben unter Max R e i n h a r dl s persönlicher Leitung im Gange. Frau Llnua Bahr-MiIdenburg wird die Rolle der „Welt" - spielen. Alexander M o i s s i hat seine Kur in Karlsbad abgebrochen, um rechtzeitig den Proben beiwohnen zu können. Mit Rücksicht auf den besonderen CiMakter der Dichtung wurde der heimatliche Volksdichter Otto Pflanzl für die Darstellung einer Dialektrolle gewonnen. Elfe Wohlgemuth und Raoul Asla n vom Wiener Burgtheater sind zu den Proben in Salzburg eingetroffen. Dom Deutschen Theater zu Berlin sind in den Hauptrollen des Stuckes beschäftigt: Helene Thimig, Charlotte H a g e n b r u ch, Edith Merten und Gertrud B oguih, die Herren Hans Brock mann, Wilhelm Dieterle, Hugo Döblin, Louis Rainer, Aribevt Wäscher und Fritz Feld. .Für. die Rolle der Schönheit wurde Frau' Sibille Falckenberg-Binder von den Münchener Kammerspielen verpflichtet. . . - $titt de« Theater«. In der. Volksoper findet heute das einma'ige Duf- Iteten von Lerrn Kammersänger Richard Täuber in der Auf« fübtung von „D i e B o h e m als Rudolf stalk Für die Parste der Mimi würde Fräulein Karola Iovanovie vom Oprrntheater gewonnen. Die Musette singt Fra« Gerd. Dirigent: Lerr Leo Ä r a u s. Beginn 7,3 Uhr. — Morgen wirst „?( i d a“ gespielt . Im WienerEtadttheater kommt heute Karl Schönherrs ,K i n d e r t r a g ö d i e' zur Wiederholung. Morgen und Samstag geht Ludwig Anzengrubers i t K ve u z e l s ch r e i b e r" in Szene. Donnerstag wird »D e f W11b sleu'f -l\ Freitag „Bruder SW ar1 i n* gegeben. Im Ä o m ö d i enhaus gelangen am Samstag die angekündigten Passionsspiele zur Uraufführung. David Frischmaa« gestorbe«. Am Freitag den 4. d.. 12 Uhr mittags, ist in einer Berliner Privatklinik de große hebräische Dichter und Publizist David F r t s ch m a n « im Aller von 57 Jahren an den Folgen einer Gallenstein« operalion verstorben. Das Schaffen David Frischmanns ist mich! vlleio durch originelle Werke, die den Stempel dichterischer Begabung tragen, gekennzeichnet, sondern auch e ich eine lange Reihe meislerbaster Uebersetzungen von Werken der Weltliteratur, diiich die er die.hebräische Literatur hervorragend.bereichert hat. str>!i mann wohnte seit, etwa 27, Jahren in Berlin, seit etwa 2 Monaten war. er durch seine Krankheit ans Belt aefeffrlt. . (5. C. B.) GeriDsfüal. Die Ehe ohne Aei«. Als Eheopfer der Wiener Wohnungsverhältnisse bezeichnete sich der Prrvatbeainte Ernst Be r n d o r f e r, der beim Zivillandesgericht die Trennung seiner nach evangelischem Ritus in. Wien geschlossenen Ehe wegen unüberwindlicher Abneigung gegen seine Gattin begehrte. Es sei möglich und wcchrscheinlich, daß es nicht so weit gekommen wäre, wenn er und seine Frau nach der Trauung in ihr eigenes Heim gekommen wären. Das' sei aber bei den Wiener Wohnungsverhältnissen nicht der Fall gewesen, er mußte in die Wohnung der Eltern seiner Braut ziehen, wo dem Neuvermählten Paare ein Zimmer der nicht allzu großen! Wohnung angewiesen wurde. Das wäre noch zu ertragen gewesen^ wenn ein harmonisches Zusammenleben mit den Schwiegereltern möglich gewesen Ware. Nun seien aber die Eltern seiner Frau seit jeher gegen diese Eheschließung gewesen, haben energisch gegen diese Stellung genommen und nichts unversucht gelassen, sie noch im letzten Augenblick zu verhindern. Das sei ihnen leider nicht gelungen, und so ließen sie dem Ehemanne das fühlen, was sie schon den: Bräutigam angedeutet hatten. Es kam zu fortwährenden Miß Helligkeiten und Streitigsten, die sich dadurch verschärften, ,daß seine Frau immer für ihre Eltern und gegen ihn Stellung nahm. Schließlich sei ihm diese Ehe ohne Heim unerträglich geworden. er habe dieses Heim,' das sticht das. seine war, verlassen und sei froh gewesen, wieder in seine Junggesellenwohnung ziehen; zu können. Die Geklagte erwiderte, es fei möglich, daß der Mangel eines eigenen Heims zur Trennung der Ehe führte, aber deromzige Grund sei dies gewiß sticht gewesen. Ihr wollte es vielmehr scheinen, daß'der Hauptgrrmd der war, daß ihrem Manne eine andere' Frau' zu gefallen anfing, die er auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege einer Dispensche zu heiraten; gedenke, wenn seine derzeitige Ehe getrennt sei. Sie habe nichts gegen diese Trennung, denn auch ihre Abneigung sei eine nicht mehr zu überwindende. Der Kläger bemerkte darauf, er hätte erwartet, : daß seine Frau das Kapitel seiner Bekanntschaft nicht berühren weche. Denn auch< sie habe während der Ehe die Bekanntschaft eines Mannes gemacht und. auch sie beabsichtige, wie er genau informiert sei, mit diesem Manne eine Dispensehe einzugehen. Das alles beruhe also auf Gegenseitigkeit. Das Zivillandesgericht sprach die Trennung der Ehe ans und wies, in der Begründung darauf hin, es sei glaubhaft und durch da8 Beweisverfahren erhärtet, daß der Mangel einer eigenen Wohnung und die Mißhelligkeiten mit den Schwiegereltern, in deren Wohnung der Ehemann wohnen mußte, und die von allem Anfänge an gegen diese Eheschließung waren, die Ursache dieser Trennung wgren. Gegen dieses Urteil brachte der Ehebandsverteidiger die Berufung an das Oberlandesgericht ein und machte in.derselben geltend, Perhältnifle, wie die'hier geschilderten, seien bei dem Wohnuntzs- , Mangel 'ist' Wien nicht ungewöhnlich, und es wäre traurig, r wenü alle diese' Ehen getrennt' werben müßten. Auch ohne eigenes HÄm können' und' Müssen Eheleute derzeit das Aüs- ' kommen finden, und die Erfahrung, lehre, daß dies auch det Fall fei. Der Berufungsfenat (Vorsitzender Hofrat Dr. Ender) gab der.Bemfung des. .Ehebandsverteidigers keine Folg e und bestätigte die Ehetrennung. BolkswM. Hestempeste Krone --- — Centimes. Auszahlung Wien ---^-.01 Centimes. In Zürich notierte die österreichische Krön' . . . -.01 (-.01',« am 5. August) die österr. ge? e pelle Kro;. -.oiv. (-.OlV. am 5. August) die tschechiiche Krone .... 12.75 <12.80 am 5. August) die Mark. ... 0.68'/, ( 0.66'/, am 5. August) Agram 1.57'/, ( 1.60 am 5, August) Sofia ^. .■* 3.25 (8.15 am b. August) Budapest ......... 0.27'/, ( 0.25 am 5. August) Warschau. . . . . v.08»/, (0*08 am 5. August) Die DalAte«abliefrr«ng. Reisegepäck frei. . Um den Reiseverkehr nicht unnötig zu evschwereu und den Fremdenverkehr nicht zu -behandern,. sind, -wie wir. erfahren, die Pyrsch^iften . betreffend. die A b l i e fe r u n g - e r Cxpvrtvallstia auf Äeiseg^p'8Ä stichst stwstreckt' worbest. Diese Maßnahme ist schon deshalb undurchführbar, weil die Lieferanten bei diesen Wärest, welchmeist: and stielen Geschäften stammen, nicht feststellbar sind und es sich bei den einzelnen Artikeln'um so kleine Beträge handelt, daß di« Ma« nipulation mehr Kosten verursachen würde, als die Ablieferung der Valuta embrächts. Ein'großer Teil der Ware ist übrigens in Kronen eingekauft, da ja der. österreichiche Detaillmr verpflichtet ist, auch dem Ausländer in Kronen..zu verkaufen. Erleichterungen für den Devisenverkehr in Tirol. Die.Korrespondenz Herzog meldet: Wie berichtet, hat ,die Vorarlberger Landesregienmg 'beim Finanzministerium Erleichterungen .für.den Mvvsenverkchr ist löorarlbevg durchgesetzt, Nunmehr hat das Finanzministepium auch, den Innsbrucker Banken in Ausnahmsfällen den direkten Abverkauf von Devisen und Valuten aus ergesten Beständen zum. letzte» Elearingkurs zur Bezahlung von G et r e i d e, Fett und K ohl e unter der Voraussetzung ge-' stattet, daß der LändeShariP'tmann bestätigt, daß andernfalls eine Störung in-:der Approvisirfnieruug und in der Fort« fühÄrnst ston sSetrieben unvevmeMch sei, GleichzeAlig wurde die.JnnShMcker Filiale der OesterveichischEgarischen Bank ermächtigst derartige Bewilligurtgen.lln^ solchen Ansstahmsfallen zu? erteiM<! Für dLe.'.BWhlW. ist die Valuta nach wie vor im normalen Wege im Sinne der Devisenördnung anzusprechen. Die Landesregierung hatte sich auch bemüht, die momentanen Ergenbestände der 'Oesterreichisch-ungarischen Bankfiliale in Innsbruck in Dollar und Schweizer Franken zur Deckung.des dringenden Bedarfes sofort freizubekommen. Diesem Ansilchen wurde zuerst nur bezüglich des vorhandenen Dollarbetrages und eines geringen Quantums Schweizer Franken stattgegeben. Das NMerliche Einschreiten der Landesregierung war jadoch auch hierin von Erfolg begleitet, indem der urprünglich angesprochene Frankenbetrag nunmehr, und zwar zu relativ noch günstigem Kurse zur Gänze und auch ein nachträglich angesprochener kleinerer Betrag an Mark und Tschechenkronen freigegeben wurde. Die Verteilung der durch die Bewilligung direkten Abverkaufes von Valuten durch die Innsbrucker Banken verfügbaren Bestände erfolgt durch die Landesregierung unter Beizi-ehung eines Beirates von Fachleuten. Ermätzign«g der Devisenpreiz'e. Steigerung des Leu. Die österrvichichen Zahlungsmittel haben sich in Zürich gestern abgeschwächt, Arrszahlung Wien 0,01 (gegen 0,0126 am Samstag), gestempelte Krone 0.0125 (gegen 0,0137); die Reichsmark besserte sich von 0,665 auf 0,685, auch die ungarische Krone und polnische Mark erholten sich ein wenig, während die t s ch e ch i s ch e Krone von 12,80 auf 12,76 Zurückging. Im Zusammenhänge mit der Besserung der Reichsmark in Z ü r i ch lind wegen der Hosfnungen, die sich auf die Londoner Konferenz stützen, trat in Berlin eine erhebliche Wschwächung der Westdevisen ein, wobei sich der Dollar um rund 30 Mark aus 741.25 ermäßigte. Dagegen besserten sich dort die ungarischen, jugoslawischen und rumänischen Zahlungsmittel, wobei die Steigerung des Leu (um 60 Mark auf 740) sehr erheblich war. Eine analoge Bewegung der fremden Zahlungsmittel war auch in Wien zu verzeichnen. Die gestrigen Kurse der Devisenzentrale sind durchwegs niedriger gehalten. Dollar 51.600 (um 300 K. ermäßigt), Pfund 230.350 (um 900 K. niedriger), Schweizer Franken 9790 (um 75 K.), tschechische Krone 1254,50 (um 32 K.). Dagegen verteuerten sich der Leu um 80 K. auf 469,50, ungarische Krone um 5,75 auf 25,89. Die Steige--' rung des Leu hängt mit der guten rumänischen Ernte und den günstigeil Exportchancen Rumäniens zusammen, die schon jetzt eine stärkere Nachfrage nach dieker-Valuta Hervorrufen. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Geld Kurs v. 4. Auen# Ware Geld Wate 20045.- 20075.- 20085.- 20115.- 153.10 153.40 153.85 154.15 •16.80 _ _ 67.65 4002.- 4068.- 4017. - 4023.- 25.71 25.79 21.96 22.04 8844'.- 8856!— 8869!- 8881!- 11242.— 11258.- 11192.— 11208.- 230900.-231100.—231800.—232000.— 7990.— 8010.- 8040.- 8060.- 2378.50 2381.50 2378.50 2381.50 51.825 51.875 52-125 52.175 4227.- 4233.- 4262.— 4268.- 1259.- 1261 i— 1289.- 1291.- 314.50 315.50 324.50 325.50 13530.- 13540.- 13560.- Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 7. August 1922. Devisen (Schecks und Aus- 7,n. Zahlungen) fuß Amsterdam I. 1 holl. Gulden , 4 Agram 1 jug. Kronen .... 6 _ _ _ Belgrad 1 Dinar .,6 6!2;4ö 613.60 615.40 Berlin 1 deutsche Reichsmark , 6 66,85 67.15 67.35 Brüssel 1 belgische Francs . . 41!. Budapest 1 ungarische Kronen. . 6 " Bukarest 1 Lei ........ 6 Christlania 1 norweg. Kronen . 5’/s Kopenhagen 1 dänische Kronör . 5 London I Pfund Sterling ... 3 Madrid 1 Pesetas ...... 5'/, Mailand 1 Lire . . . .... 5 otev Vork 1 Dollar. . . . . . 4 Pari» » Francs ....... 5 Prag 1 tschecho-slo’w. Kronen . 5 < Sofia 1 Lewa .6‘A Stockholm 1 schwedlscheKronor . 41/. 13510. _ _ Warschau 1 polnische Mark . . 7 * 7.97 8.03 7.97 8.03 Zürich 1 schweizerische Francs . c Noten - > Anerlkan. Noten v. 5 Dollar äufw. » , kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . , . » 100 . . kleinere Dlnlsche Noten 100 Kroner*!! Deutsch« Noten zu 1000 Mark. , . . 100 . . . ' » n kleinere. . . , Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. :• . kleinere ..... Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire auflv. „ „ kleinere . . . Ivgosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar * » » 100 „ v , , „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, B » kleinere. . . . RumünlscheNoten zu 1000u.500Lcl . , kleinere . . . Ruis.Noten (Roman.) zu 500 Rubel > * » ' " kleinere! Schwedische Noten 100 Kionor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten ICO Pesetas . . Tschtcho-slow. Not. v. 1000 aufw. n « kleinere . . öngar.Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. . a zu 10.000 Kr. , . . . '» kleinere . . . . . \ 9843 .- 9857. - 9893.- - 9907— 51.600 58.700 51.000 52.000 51.450 51.550 3970.- 3980— 3995— 4S05.— 304.- 306— 314— 316. — 249,50 295.50 309— 311 — lo99o!- 11010— 10990— noioi- 66.05 67.45 67.35 67.85 66.95 67.25 —— S035o!-: 230650.*- 231250.*- 231550— 30250. -; 230550— 231150— 231450— 4205.-i 4215.— 4210— 4250— 19955.- 20005.— 20000— 20050— 2348.- 2352.— 2358— 2362— 2332— 2348— 2348— 2352— 609— 611— 612— 614- — 606— 608.— 608— 610— 8740— 8760— 8740— 873oI— 7.90 7.98 7.90 7-93 7.90 7.98 7.85 7.91 469.50 470.50 389.50 330.50 459.50 460.50 379.50 380.50 13335— 13365— 13335.’— 13385- 9790— 9810— 9355.- 93^.5— 7855— 7905— 7875— 7925.- 1254.50 1257.5« 1235.50 1259-53 1252.50 1255.50 1284.50 1217.5) 25.89 25.01 22.14 22.26 25.69 25.81 —. — —. — 21.84 21.93 Sßlfiict Börse. Bankwerte fest, Valutapapiere abbröckelnd. Chavakteristrsch für den gestrigen Verkehr war die au» haltende Festigkeit der .österreichischen Bankwerte, wogegen valut-arische Papiere, die in der Kulisse zu hohen Kursen eröffnet hatten, im weiteren Verlaufe im Kurse nachgaben, zumeist niedriger schlossen. Die Mfängliche haussierende Tendenz hatte ihren Grund in ungemein zahlreichen Aufträgen des Publikums, wobei die am Sonntag bekanntgewordene Vermehrung des Banknoteuumlaufes um 94,4 Milliarden stimulierend gewirkt haben diirfte. Die Haussetendenz wurde aber in der Folge beeinträchtigt, als bekannt geworden war, daß die Banken Aufträge für den Schranken in Zukunft nur dann entgegenuehmen wollen, wenn die Orders Tags vorher e i n g e l a u f e n sind, und daß Aufträge für die Kulisse spätestens bis 12 Uhr, solche für den ersten Mrs bis 10 Uhrvorliegen müssen. Auch werden Gerüchte verbreitet, daß eine Stützungsaktioy für bic Krone 1 Hirschenhati« Herrenn. Damenstoffe tief unte r dentul Tagespreisen W