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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-04 · Heft 1261 (4.8.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1261 (4.8.1922)
Date
1922-08-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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:*?■ vette 8 Wen, *yreiiftg Wrener Morgen zeirung. 4. August 1932 Nr. 1S61 ‘ Wie Pallenberg sich selbst kopierte, da§ erzählt Hans Jeimann im „Drachen": „Pallenherg," so schri-ob ich em-- ittal; „ist eine - Jmprovisatiou 4>c§ lieben Gottes, als ein Zent-- nct Komik uwdtzwanzig tlnjcn Galle liegen geblieben waren." Er ist aber außerdem noch etwas anderes: Träger einer ansteckenden' Krankheit, von der nahezu sämtliche Kollegen und teilweise .sogar -imron besallm.werden, soweit sie das Vergnügen (. .. -ist es, frage ich nsit gerunzeltem Zeigefinger, 'ist es em Vergnügen?) hatten, nnt ihm gii spielen. Weit -und brert wird gepallenbergt. 'In einem Prov'mzmst,- in welchem Palten« nennen. A-us Diskretion. Er koniitonrikerte sich wacker von Schmiere zu Schmiere und 'landete schließlich in-einer Stadt, die Sleinhöfel dm absolut unoriginellen Pallenberg um Hauptes» länge überrage. Der Pallenberg kopiere, aanz offenkundig den Steinhöfel. Pallenberg, dem die Partnerschaft Steinhöfels erspart worden war, blwb euren Tag länger in Q-uMiusurt urid sah sich feinen Meister an. Als er -oas letzte Mal in Leipzig war, hat er mir den Steiuhöfel vor- und zugleichuachge-macht, -und das war wohl die stärkste -Palleübs.rgiade,. die. ein Mensch zustande Dringen kann. Wie Pallewberg eigen SHcnrspveler kopierte. der den Pallenber-g kopiert. So ist selbst Pallen-berg von der Pallcnbergitis infiziert worden... ’ ' Rofsini-Aneldote. Rossini saß in vin-em kleinen Theater i-n Paris im Parkett. Nach beendeter Ouvertüret-rat er an die Orchesterrampe und richtete an. einen der Mu-süi.die Frage: ,rKön»rt-en Sie mir vielleicht sagen, mein.Herr, was für ein Musikstück sie eben gespielt hMn?" Der von Rossini gefragte Musikus sowie auch einige andere konnten keine Auskunft geben. Ms die Sache dem Kapellm.ei.ster -zu- Ähren kam, r-ieif er ans: „Wie? -den Menschen muß ich kennen lernen, der nicht weiß, daß die 'Musik von Mozart war!" — Er erkannte in dom „Menschen" erstaunt Rossini: Maestwi das Stück, das wir spielten, war aus der Partitur -des „Don- Inan!"'—Rossini dankte höflich für die erteilte Auskunft: „Ich habe es nicht gleich wieder erkannt! '* Volkswirt Gestempelte Krone Auszah!ung Wien Sn Iiirrrb notierte ‘ die österreichische Krön: . die österr. gestempelte Krone. die tschechische Krone . . . die Mark. .. Agram . . ... . ... Sofia. Budapest . , . .. . . ... Warschau. .... , . . .Ol1/* Centimes. .OOVs Centimes. *—?007/» (—.01 . —-OlV* f-.ot" .12.90 (13^— 0.61 V, ( 0.68 1.55 ( >1.62'/» 3.25 ( 3.30 0.177, ( 0.24 0.08 ( 0*087, am 2. August) am 2 August) am 2. August) am 2> August) . am 2. August) am 2. Auguü) am 2. August) am, 2. August) Die Devisenpreise. Reichsmark, österreichische und ungarische Krone sind -gestern -in Z ü-rich weiter zurückgegangen. Die Re ich '§ ift ttt < fiel von 0.68 auf 0,6150, -die -gestempelte Krone von 0,0150 auf 0,0123, Auszahümg Wien ist unter 0,01 auf 0,0087 zurück ge gangen. Sehr empfistdü-ch wqr -der, Kurssturz der un gar is chen Kr o n e, die 6,50 Punkte verlor und 0.175o schloß. Im Zusammenhänge - mit dieser' rapiden Entwertung der ungarischen Valuta find in Budapest nach dam djtemd)q.\,'e-ir* Muster finanztechnische Maßnahmen zzun Schutze der Währung getroffen worben, und es bleibt obzuwa-rtcn, ab sie sich dort besser bewähren werden als in Man. Die Entwertung der Reichsmark rief natürlich in Berlin eine weitere Verteuerung der Devisen hervor, wobei der Dollar auf 8.'~,50 gestiegen ist. Von der Berliner- Devifen-hcrusse profitierte au j die österreichische Krone, die dort.von 1,85 auf 1,4750 hina. fgesetzt wurde. In Prag ermäßigte sich die Devise Wien von 6, '512 auf 0, 0175, Kronermoten besserten sich jedoch von 0,08 auf 0,g9, was mit der in Prag seit einiger Zeit bemerkbaren Nachfrage nach effektiven. Noten zufammenhängt, die nun gestern offenbar stärker hervortrat. In W i c n fand gestern kein El-oavingvevkehr statt, weshalb die Notierungen-der Devisenzentrale «ntfiÄen. .. Brrdapester W^rtschaftsbericht. Budapest, Ende Juli 1922. Durch -das anhaltende Sinken der Krone hat sich das spnft ruhige Leben Budapests ganz ivmgeftaltet. Das" Publikum reißt sich mit noch wie dagewesener Hast um effektive Werte, wie Kleidungsstücke, -Lebensmittel, Wertpapiere, aber besonders Valuten. Am traurigsten berührt die Gier nach Valuten, deren Preis, zufolge der übermäßigen Nachfrage sogar die Züricher Parität übersteigt. Während des verflossenen Halbmonats haben Wertpapiere, besonders die ausländischen Zahlungsmittel, bisher noch nicht erlebte Notierungen erreicht, woran hauptsächlich der Sturz der ungarischen Kwne in Zürich schuldtrageird war, doch beeinflußte auch die staute Nachfrage die Kurse. Ein großes Uebel ist hier, daß der Büdlchester Börsenbesucher sich nicht nach dem usutpalen, berechnendett Zürich, richtet, sondern sich von Berlin am Gängelband führen läßt, wiewohl Deutschland ein direktes Interesse an der Entwertung seines Geldes hat.' Der Orientierung gegen Berlin ist es Wzwschverben, daß das.Pftmtz. beveits 2000 K. mb' Tschecherckronen sojar 48 Werstichen. Am Effektenmarkt waren geradezu riesenhafte Erhöhungen bemerkbare Den -, höchsten" Stand erreichten Ganz-Tauubius und Ung. Zucker, offenbar davwm, weil beide Unternehmen sich naniihafte Orders vom Ausland 'sichern konnten. Zu gleicher s Zeit geschah auch das Versichern der Einrichtung und Objekte <mf Äbevaüs hohe Beträge, so z. B. bei Ächng-KarmhiuS..' .Ms-K-MÄliachen- Kronen. Die 'Ä'fleküränzgesestschaften- 'hlhen sich übrigens Heuer nickst zu bgklag^tt, auf . einer Seite dse>, großen Vtzrsicherüngen heb. JabpstsrealitätHN, anfr der anderen JSeitfe ll-ilfftauds daß -fast fvähretlch- Es.tzau^n Monats Juli' iNgesaM 'dir ztve^KÄeiKlle?doÄaÄ«li. Jetzt, erfolgte die Veröffentlichung der Warenmesscstatistik, welche besagt, daß bei den ungarischen!sZabrikeü .Bestellungen im Werte von 16 Milliarden gemachtwuvdtzn. Mitte August wird hier eine Weinausstellun g veranstaltet, wo man 11.000 Wemgattungen zu sehen bekommt. Die Vorarbeiten sind bereits beendet. Die/Wein- Preise steigen gegeniwärtig stark, offenbar darum) weil die Aus.f-uhr nach Oe ste.rreich, dem.bodsutendsten Absatzgebiet, nunmehr frei ist. . - - Als Folge der am 24. Juli aus Jnitiat-ive des Ministerpräsidenten Grafen. B e t h l e n abgehaltenen W o hnungscnquetc werden hier 500 Fa-mÄienhäuser ge- >baut. Auch sonst wird, was das Bauen betrifft, om starker Forffchritt 'bemerkt, indem sich Fabriken ausdehnen und besonders auf der Ofner Seite, auch - Esepel, . viele mue Häuser entstehet:. Die Entente hat das Flug-Verbot endlich aufgehoben, doch wurden die hieran geknüpften Bedingungen seitens der Regierung als mrevfülllbar befunden. So wird beispielsweise besohlen,'daß die FlugKeuge. Höchstens vier Personen fallen dürfen, andererseits soll der Motor bloß 30 Pferdekräfte -haben. Der Standpilmkt der Regierung lautet, daß sie, falls»UnaaM sich den Anordmmgen der Entente fügt, die Franco - Roumaine ebenfalls Aviugen wivd, dieselben Verfügungen zu akzeptieren. > . Interessante UnterhaMungerr sind gegeniwärtig zwischen . der „Omge" (Landwirtevereinigutrg). und den Schweizer chemischen Fabriken im Zuge. Die Schlveizer wollen nänllich 2000 Waggons Supevphosphat m Ungarn placieren und verlangen dage-gen die Bewilligung zur Ausfuhr von je 35 Kilogramm Weizen für. 100 .Kilograrmn Superphosphat. Die Landwirte finden die Forderung von 35 Kilogramm Weizen einstweilen fiir zit hoch, doch dürfte ein Abkommen geschlossen werden. ..... In wirtschaftlichen, beziehungsweise industriellen Kreisen.wird über das neueste Geschäft der Steinbruche r Bür ger li ch« n Br auer ei gsspvochen. Besagte Gesellschaft, respektive deren Generaldirektor Emil von s zeghy, übernimmt nämlich in Gemeinschaft mit der Südbähn- und der Gvaz°Köfiacher Eisenbahn das Torfgebiet Nadasdladanh-Keßthely und bietet der ungarischen Regierung die in dieses Unternehmen zu einer Zeit, als die ungarische Krone noch einen viel größeren Wert hatte, iWeftierten 30'MAiMn Kwnen. Die- Teuerung M natiirlich wieder stapt zugenommen. Weizen ist zwar vor etwa z^hn Tagen im Preis« ejn wenig zurückgegangen, seither aber wieder gestiegen, und heute Mt man nicht weit von.7000 K. Auch Zucker wird Zastwocheytlich-. tGM^Htzrte Händler für angeblichen JrnporMcker 360 bis 390 K. Damit das.Publikum -nicht verwöhnt -werde, haben die ZeitMgshevausgeber die Presse ebenfalls mit Gültigkeit vom 1, August erhöht. / Verbot de» Dalotenhandel» a» der Bodapefter Börse. Budapest, 3. August. (Ung. Te-l.-Korr.-Bur.) Der B al-uten'- und Devisenverkehr an der Börse. P vom heutigen Tage ab bis auf weiteres verböten. St«schrS»»»«s de» BSrseovrrkehr» in Budapest. Budapest, 3. Augüch. Der Börsvrat hat beschlossen,- M i i tw o ch unfc Damstag den Börsmverkchr auszUschälten. Budapest, 3. August. In der heutigen Sitzung des Toue-- rungsapsschusseS der. NatioMi^rsammLung. Äußerte sich HandelSnrinffter.Valko über.die bevorstehende ReuvegÄung des Balutenverkchrs. Es handeA sich um ^bie Errichtung einer Valuten- und Devisenzentrale, die vorauSsichtklich w den" Besitz einer größeren Menge von fremden Valuten gelangen wird, die als I m p o 11 v a l u t o verwendet werden sollen. Die Warenimporte dürsten ÄbergangSweiise eingeschränkt, werden, da dos Land gegenwärtig über große Warenmengen verfüge- Bezüglich der Effektenbörse seien keine RegievungSmaßnahmen notwendig. 31. Juli d. I. betrüg der mr Umlauf der StaatSnyjw Das Budget Sowjetrutzlauds. London, 3. August (Reuter.) Noch einer Warschauer Meldung bchausen sich -die im Budget der Sowjetvegievung veranschlagten Einnahmen auf 860,62 Milliarden Ruböl, die Aarsgaben auf . 760,056 Mlliarden. Die militär-ischvn ÄuSgübm. sind ntit 75,753 Mstiachen angefetzt.. Ungar» nnd das Südbahn-Abkommen von Venedig. Budapest, 3. August. (Tel.-Äwmp.) Gegen Mtie August Wird die ungarische'Regierung bezüglich der Uebernahme veS ungarischen Teiles der'Süd bahn die'Entscheidung' treffen. Zu: diesem Zwecke .wird in der-nächsten Zeit. eine . Beratung der Fachminister swttfinden, in der /Fmanzminister Kalla, .das entscheidende Wort sprechen.soll, da"im Fglle. der Ilebernahme ÄruHarWe SiaätW Mll-ionen Golmranken -bei dem heutigen' Stand der Valuta über 10 Milliarden ungarische Kronen .ohne. Rücksicht aut bk BetrisLSeiunahmen zu zahlen hätte. Uebrigeüs hat die Direktion der- Südbähn bei der »ngavischeu Regierung um eine neuerliche sehr bedeutende Er° höhuna i h rer Tar-rs e anMrcht, wobei es noch ungewiß fft, vb hiedurch die AktivitÄ der Bahn Hergestellt werden kann. Abuahm« bt» NölemirnlaustS in der rschecho-iSlowakei. Prag. 3. . August. ' (Tschecho-s-lowak-ischeS Preßbüreau.) Ssm IQ.fiST,051,989 K>. der tatsächliche Üinlanf 9.916,076.868 ist datier der tatsächljcho Umlauf geaen die zulässige um 620,975.071 geringer. >f - Bewettüng der Naturalbezüge für die * Fisi Vom Gremium der Wiener Ka-usülaunschaft wird uns mitge- - s-ei-lt, haß die N a t u r a l b c zü g e zwecks Berechnung der Fursorgeäbgabe in den Hande'lsbetric'öen mit 2200 K. pro Lag m . bewerten sind.; Die JunsbruckHdMstchöstSleute gegen die Einschränkung des Devisenverkehrs. Aus InnSbmck wird uns berichtet: Die großen Lebensmittel- und Geschäftshäuser drohen als Zeichen des Protestes gegen die neue Devisenverordnnng und wegen der Unmöglichkeit, ihre seitens der Fremden aufgekausten .Waren nachzuschasfen, ihre Geschäfte bis auf weiteres zu schließen. Gestern haben bereits acht größere Geschäfte in der , Maria Theresien-Straße, Laichhausstraße und Muserimsstraß« geschlossen. Die Zölle für Kolonialwaren. Das Gremium, der Wiener Ka>u-snrannschast teilt uns. mH, daß nur für Kükaopulver ein Zoll von 150 K. in Gold berechnet wich, dagegen -für- Kaffe.e ein Zoll voll 100 K. nnd für Tee von 250 K. mit einem tausendfachen Aufschlag pro 100 Kilogramm z-ur Einhebü-ng gelangt. Durch >das neue Zollgesetz ist der -FinanKimuister ermächtigt, auch für Tee und Kaffee die Zölle in Gvld einzuhebe-n. Gr-hat jedoch von der Ermächtigung bisher feinen Gebrauch - gemacht. Etwaige Berechnungen der Zölle für Kaffee und Tee-in. Gold seit-ens der Zollämter sind chcher nicht auzuerkennen. . Generelle Freigabe der Exporte. Das Gremium der Wiener. Kausinaunschäst Hot -im Wege von. Verhandlungen mit dein Bundeskanzleramt und dem Bundesurinisterium für Finanzen zur Vermeidung Unnötiger Störungen im Echort- und Transitverkehr folgende Vereinbarung getroffen: Prot-okoMorte Handelsfirmen, die einen regelmäßigen Export haben, - erhalten im Gremium der Wiener Kaufnrannschaft (4. Bezirk, Schwarzenber'gplatz 16, Mezzanin)- Befürwortungen an die Dedffenzentrale. Gegen Vorweisung derselben wird, ihnen von der Dedi'senzentrale die generelle. Bewilligrmg -erteilt^ Waren zu exportiereu, ohne daß in federn enizelnen Falle eine besöndere BewMMrg seitens der Devisenzentrale notwendig ist. Pi« Wlieferung der. Exportvalutä wird zwecks Sicherung des Importbedarfes in einen: noch in Bechandlungen zwischen dem Gremium der Wiener Kauftnannschaft und der DevifenzeMval« zu vereinbarenden Prozentsatz in zweimonatigen Zeitäbständen erfolgen. Die polnischen Vorkriegsschulden. Aus Warschau wird gVmel'det: Sine Abordnung polnischer Industrieller hat sich nach England begeben, um dort die Frage der VorkriegKfchulden zu regeln. Die VorÄ-egKschuldsn der.Lodzer Jrwu« striellen belaufen sich insgesamt auf 2 Mlliomm Pfund Sterling. Nach den in London geschlossenen Vereinbcwungen wird der Betrag dx.r Vorkviegsschmden mit dem Datum des.30. Juli d. I. als kapitalisiert betwchtet. Das Kapital wind in 20 HÄbjahrsvaten. gezahlt werden. Die polnische Mord-mmg hat auch für die Lodzer Industriellen neue Kredite durchgesetzt. Me Eröffnung der Nischni-Nowgoroder Messe. AuS Moskau wird gemeldet: Die Eröffnung der Messe in Nischm^kowgovod fand unter zcchlveicher BedvrliMng von Russen mW Ausländern statt.. Zur Eröfftmngsfe-ier waren Vertreter des-Rates ^ür Arbeit und Derteidlguna, der ei^elnen Volkskommissariate, or - zentralen Regierungsiwstitutionen «sw. einyetvoffen. Es herrscht ein äußerst reger Mess ev er kehr. Schon jetzt sind 1J5 Millionen Pu-d verschiedener Waren in Mschm-Nowgorod omgetroffon -und weitere Waren sind im Amollvn. Der Exportfoytzs des Syndikats der Tertittndnstrie. Aus Moskau wich gemeldet: Das Syndikat der TextiliNdustvie verfügt über «inen beträchtlichen Kinds an Exportwaren, der aus 250.000 Pud Flachs, 60.000 Pud Harrf, »4500 Pud Rohseide, 18.000 Pud Kamelhaar u. a. besteht. Dinch.die Rvälis-ieMUg dieser Waren will sich das Syndiikat. MttÄ verschaffen, um in iDeutschland Anilinfarben und in Enalatw Mätschmentekle und andere für die Textilindustrie notwen-mge Artikel zu kaufen,- Die diesjährig« TorfauSberlte im Gouvernement Petersburg. Aus Moskau wird gemeldet: Im Gorwevnem-ent Petersburg sind wa'hrend det -diesjährigen Kampagne 12,000.000 Prid Torf gewonnen worden, d. i. um 26 Prozent mchr als mr Vorjahre. Die Ernteergebnisie im Dagestan. Aus Moskau wird gemeldet: Aus dem Dagestan kommen Nachrichten über eine ausaezsichnede Ernte. Getreide der neuen Ernte ist schon aus den LvbsnSmitbelmärkten. erschienen, was zueinem beträchtlichen Sinken der Preise geführt hat. Man veranschlagt die dkssährige Ernte des Dagestan mit 24 Millionen Pud, was ein für den Dagestan'außergewöhnlich gutes Ergebnis ist. Die Palästina-Landentwicklungsgesellschaft. Aus Je rusalem wird uns gemeldet: Die Generalvers-Mmlung -der P. L. D. C. beschloß die Ausschüttung einer Dividende von 6 Prozent sowie die Auszahlung einer Io pwzentwgen Dividende an -den Jüdischen Nationalsonds. , - . Die Krise in der kleinen Industrie Palästinas. Das Hande-lsdepavtement der zionistischen Exekutive bcharrt in seinem Bericht an die Jahreskonsererrz aus der Bewilligung eines jährlicher Kredites bis 2000 Pfund seitens,-der zionistischen Organisation, damit, den kleinen Industrien in Palästina Hilfsdarlehen gewährt werden können, da sonst viele jüdifck-e Unternehmungen dem Ruin enigeigensehen. DiehmLrkte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzei'nng".) Rindermarkt. Wien, 3. August. (Orig.-Ber.) Der Auf» trieb belief sich auf 123 Stück inländisches, 198 Stück ungarisches, 28 Stück jugoflawisches und 122 Stück rumänisches, zusammen 471 Stück Schlachtvieh, worunter sich 39.5 Stück Mgst- und 76 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren.204 Ochsen, 67 Stiere,169 Kühe und 41 Büffel. Infolge der Verteuerung der ftemden Zahlungsmittel sind, die -Preise gegen Montag um 400 bis 600 K. pro Kilogramm gestiegen. Es notierten Ochsen 3600 bis 6400 K., Stiere und KW M0 bis 6200 K., Beinlvieh 2200 bis 3400 K. und Büffel 5000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Schweinemarkt.- 3. August. (Orig.-Ber.) Aufgetriebeu wurden 21 Fleischschweine mid 496 Fettschweme. Fettschweine sind gegen Dimstag sprunghaft bis zu.3000 K.. pro Ktlogvamm gestiegen. Es notierten Fettschweine 12.000 bis 15.000 (16.500 K.) und Fleischschweine (inlän-dische; minderer Qualität) .8000 K. Pro Krlogramm Lebendgewicht. - Stechviehmarkt. Wien, 9. . August. (Orig.-Ber.) Die Gesamtzuflchr bÄief sich auf 166,8 Kälber, 370 Weidner Schtveüre, 64 Weidner Schafe, 26 lebende üd 27 tote Ziegen. Kälber verfolgten konstant die aüfsteigmde Richtung Gegen -die Vorwoche haben sich die Preise neuerlich um 800-bis 1000 K. dpo Kilogramm verteuert., Weidner Schweine sind um. 1500 bis 2000 K. pro Kilogramm gestiegen. Es notierten lebende Kälber 6800 bis 7600 K., Weldner 6200 bis 8800 K., Weidner Neu eröffnet! Ghrossex!Hie!klaxxief^reTk:a),ux örlfiflaa.ä(l 633.^11001X0X31 üEXerzoxai* xiad. XD&a3a.exxBto£fexi zu 'billigezx .6 Neu eröffnet! iS,

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