Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1261 (4.8.1922)
- Date
- 1922-08-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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; 'f-r ‘f?- ■' ' ‘ ‘ 'f V ' 'V'.f1' Ne. 1*61 WM. Frenag zmcntp MMAenzmunK AttM 1SS5 feeitc 3 verletzt» wUches vielmehr cil$ ZusaNtmenkunftsoit zahlreicher solider, den erwerbenden Klassen angehörender Kreise bekannt ich Äie 'großzügig Arbeit bei der Ääzjjia'speziell jn diesem. zkasfeehauSgeleiHt wurde, geht alG.dem chmstand hervor, dbß «in-berechtigter Hmnierer zur Hotizei geführt Wurde, bei dem man ganze 4600 Kwnen 'an Barschaft' vorfand. Dieses Kapital, nicht außreichond für Istn Criverb von zwei Laib Brot, wuvde ihm/mit Beschlag-belegt; das Vaterland ist gerpttel, deM. def: iHslmstexer. hat für ■. die / Möglichkeit einer WmtzrflüH Kan^dn geleistet! Die ^von der Polizei'bediente Korrespondenz aber meldet triuniphchrend deren Erfolg. Die Razzien sind sehr-' populär geworden bei ums, und man hütet sich, anS ^tngst Mit gewissen Klassen identifiziert zu Iverdorr, ein kritisches Wort, gegen sie zasagen. > Aber man wird sich die Methoden, die hier vielfachgehandhabt werden, einmal kritischer anschen müssen, ohne Besorgnis Vor einem Schein- . cadikalisnms, der ' nichts anderes, als billige Demagogie ist. , . . ■-1.;/f :• Der MaGlatz des TWr Hzamuely. Aus-Budapest wird uns berichtet-:.'Montag fand vor einem hiesigenöffentlichen Notar -W ^^MfmfchastsahhWdlnug über den Nachlaß des „in Lichtenwörch verstorbenen" Tibor S z a.m u eibtz, des Henikers Bela 'Kuns; statt. Der Wert deS Nachbaffes, -dsr^ursprünglich mit zwei Millionen ungavifchm Kwnen bemessenwurde, -ist, da-sich auch verschiede« EdÄdaluten voxfanden, inzwischen ans -«chva--.dveiß-jg ÄtillionLn gestiegen. Die Erbschaftskalüridaten, .dieaus >i»n Nachlaß. des sadistischen Rotter-wristen, der,bekanntlich seinem Leben.auf-.-per Mcht. freiwillig ein Ende bereitete- Anspruch erheben, ist eine rpcht gmtischte GeseÜschast. Außer dem Fiskus meldeten sich einige Städte rmd-'Gemeinden, demm Szamuelh' Kontri-Hntion-Ar auferlegt hatte, sogar eine Anzahl von Bauern verlangen r e i ch l i ch« § Sch m e r z e n s g e! d sirrÄen ShreckM, den sie qnsznstehen hatten/ weil Szantuely sie -zum Tode - ve-vnrtertt hatte, obgleich, es wlr.bei der Bemrt-eHluyg blieb. Nur die Fa» milie des H-ämüelh erhebt kmnen' Anspruch auf trau Nachlaß ihres zu trauriger Berühmtheit g-elangtLn ' Mitgliedes. Der Pater Szamnely s befindet sich mH: heute im G«fä«gn i S. Der.gesamte angsmeldeie Änfpvuch -beläuft sich auf etwa 40. Millionen Kronen. Die Verhandlung -wurde schließlich vertagt, da -ar^blichÄnha>ltsPu.ttkte dafür gegeben seien, daß der größere Tdil des -SzamuelYschen Nachlasses noch nicht ans Tageslicht gebracht worden sei. Zwischen divfen beiden Männern konstruiert das. chnst-lichsozial« Donnerstag-?lbendblatt folgenden Mteressanten Zusammenhang: „Me die Zeit der Bela Ku.nschen Räfeiherrschast' in Ungarn ihre» S zä m uje l y hatte, so hat die nachfolgerche Reaktion gegen die BÄschewire.ngrou«l ihren/H e j j a s. Jeder ein Terrorist, der eine ein judäomagyarischer, der andere ein kernmagyarischer, der. «me ans der ä-utzrrfttn LiMn, -der andere ans dm äußersten Muhten. Mer der zweite hat vyr dyn ersten voraus, daß er erst nach diesem kam, daß er die Mttvort auf den ersten ist . und verqnnGch nie gÄoulmen wäre, wenn nicht der erste angefanM hätte. Wie in Italien der Marristnrterror dem Fäszistenterrot' dovä«Sgoyastgen-''ist,. 'emih -wie "«Slängst vor dem Rathenau-Mord schon die Morde an Äürghk und Tisza gegeben hat."-'' ." Boi. -dieser Gegenüberstellung istei«; wve/unS deucht, w ich* t i g e r Umstand außer acht gelassen worden: nawlich die dioldLsmrgvne läuternde Wirkun-.g der christlichen W eilta nfs-ch a Nun tz. Wo bleibt denn die bei der Darstellung der „Reichspost"? ' Dieses Matt hat daS Verbrechertum des Szamuely unzählige WöaLe aus ' desssm'^ -. ZngeihöobxDe^t zum Judentum erklärt. Wie peinlich - müßte tzjßso ch-kisüvch und logisch denkeMn/-Antisemiten.'die ErkestntMs sein, daß' die Pioniere der ch ri st l i ch r n -Weltanschauung dieser auf keine edlere Weise den Weg zu bahnen vermögen als durch sklavische Nachahmung, ja UÄertrumpsung der' angeblich jüdischen Laster. -Und zwar mDMrr in dem einen Fall Hejjas-SMmrely, sondern gleich'in so Vielen Boispiel-m, wie sie die ,Msichspost" -zitiert, ivvbei sie,frMich dt«-Priorität-Ver'jüdischen-GvöMtäte« . nur mit Hilf« kleiner BergeWchkoitieir. 'herstellt. Denn so VteC wir «ns orinsterü,. ist dem Attentat äirf StüvgH das auf Franz Schuh m e i e r Md den blutigen Mvssenperbrechen -der Komumnisten ldie noch ^luii'gereln und wassenhafteaen des von'dm - christlichen Pr-iestepn' gesegneten Weltkrieges: VomusgeHangen.' Doch noch morkwiivdiger als diese Itehtc — llngenauigkoit ist di-e Auslegung des Christentums als einer Religion der — B lu t rache. Nicht der größte Feind des ChristentnmS hätte eine ärgere BlaHhemw ersinr^n kÄnuen -M di« christlichsozialen Skheiftlolter' des Wiener Kirchenblattes; mit der Darslellit-Ng, daß - jeder Terrorakt von linksunschlbar einen solchen von rechts nach sich ziehen nsnß. Soviel wir wissen, hat dr.r Grincher des -ChristeiNums gerade das Gegentvil gepredigt: Die. Rechte sott nicht wiffen, was die Linke tut." Und: „So dich -einer auf-die rechte Barke schlägt, dem halte die linke auch hin!" Das klingt ivesentlich anders als die Äitsfasiung der „Reichspost", d-es'HejjaS, der FaszisteN und der anderen Krenz-' zngshelden. All-erdiNgs war Chri-stüS-mrch -'M.'-Jüde "mW deshalb scheit-ert das' Verständnis seiner Ächre de! seinen arischen und magyarisch-montzoli-schen Scheinälstfäiigevtt an einem-uw bc-zwinglichen Hindernis: nänilich-/ denk unikberbrückbav^N Gegensatz'-der Rasse.- , Magyarische PfadfiyKitterziehyaj,. Ueberfall ayst den > Zng ' . Aus Hustest, Wird - - uns. von> tttlen SeHn Verifshevtvugen über die Herswümrg der RechtsovdM-ng lgüt werden,/.'h«tHiHe-..a»fs etwa fünfzig bis. seckHig -KöMn bestehende ^'GeMföhstst - jutiger. Anrte, welche dieHstl-fmdertvacht -fimgjen, aus.Hern von P r e jb.ü r.g p,a chi it, (t-nt a.u g , - vepkehvewd^e. Äisen-- bghntzug. die in.«L-sK t n a auf Ktg warieMn Juden ani Emsteigeü/Mhindevk ^nn^'-siä qÜS der Station Vertrieben. Me Gesellschaft, bestich - in Csorna Heu Zug. Sie war/mit S t ö ck e n> 'D ch 's e n Zfi e nr e r n n n d G tönt m ik nüttel-n v-ersehen. Als die/vönden' Pfadfiudern ü-berstkllenen Reisenden den' Gsüdüvmerieposten'. im .Bahn-Höfe-, zrmt Einschreiten aufsordertetr, antwortete dieser läW-isch: ,-Jn diese AngelLgeuheit dürfen wir nicht dre inred e n." Die aus dem Zuge a-ussteigeitden Juden wurden vori den Pc^romihefdeu verfolgt, der jüdische Fleischer 'Hermann Wtttk'l.er. erlitt tnehrete Stichwunden am Kopfe, tmd als der Bahnhof vmt Juden „gesaichert" war, gab der FühiLr der, PfädfwdertMppe dem 'Lökomotivsichrer das Twmperensignal zur A-bfähri. Die ganze Gesellschaft stieg m den Zug ein und nahm in detc Coripes das so berüchtigte R e chtfe-rt i'g u n-g sV e r sa h ru an dep jüdiWn Reisenden vor. .Dieses Rechtfertignugsverfa-Hren bestand in der Frage an jeden einzelnen: „Kennst du den Rassah, Jude?" Und ehr noch die .Antwort kam, .erhielt, der .Gefragte eine .Maulschelle und einen Stockhieb über das Gesicht. EinMne -machten auch den Versuch, .hie-Juden aus dem fahrenden Zug zu' wessen. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ei n jüdischer Led.ergroßhäudler. aus Buidapest. Em nntreisender evangelischer P a st o r lief von Co-ü->e ßu Coupr und machte die dort befindlichen Reisenden-mit jMschenr Aussehen ans die SchveckeMzenen.- aufmerksam, -.die'' sich -vm vorderen Teile des . Zuges bereits a-bspiÄen und riet -ihnen, in der Station Nemeti lieber a-uszüstsigen, als auch ihre „Rechtfertigung" albzu-wapten. Em.Mitarbeiter.des „Bila-g" suchte'>den Abgeovdneten von Csovna Nikolaus G r i e g e r, der sich zur Zeit dieser Vorfälle in .Csorna a-ufhielt^. aus mb fragte ihn, ob die dem Blatte zug-Äkommemn Mittei-lungen ans Wahrheit brr-nhen. - Abgeordneter G'r i e g e r Mltwortete: „Alles beruht auf Wahrheit. Die Vorfälle ereigneten sich zur Zeit nceines Aufenthaltes in Csorna. Ich habe Kenntnis davon, daß mehrere Juden Wtig geschlagen und gestochen wurden. Die aufreizende Tat wurde von Leuten begangen, die noch vor ganz kurzer Zeit - g r u p P e -n w e i s e i n W e st n n g a r n ' wären und von denen eine Gruppe in der Nähe. der Gemeinde Locs krmchiert, nnansgesetzt Streifungen vorntnunt und die Bevölkerung der.Umgebung in Schrecken hält. Ws ich Von diesem Vorfall erfuhr, dachte ich im ersten Augenblick an eme Interpellation, bin jedoch Hierwon a u ss e h-r d e g r e i f l r ch e n G r ü n d e n abgebmrmen. Ich trat sofort mit dem Minister des Innern in Verbindung, der ÄS/ rch-.,Hm MitteAüng von den Geschehnissen machte, .an den Justizminister chüs, mit -dem ich in dieser Angelegm-Heit konferieren werde, wahrend ich gleichzeitig die Strafanzeige mache." Die i«trr««tio»ale Organisterung der Eetftige« Arbeit. Entfprecherw einer vom fnmzosiischm.-ExnnWster Jllftm' Godart der Dritten internat-ionÄM Arbeitskonftvenz urcter« breiteten Refolrctivn, der VerlMtustgsrat des I -n t e r n s t i o- «a le n Arhei t Samte S/Me ein« Kommt ff io » für geistige Arbeit'schafftn, Knsam-rüengesetzt aus Delegierten der nationawn OrgMisationen.geistig Schaffender, wird m der nächsten, Ende IM --in- -Mtm-äkM.i^HqWiichendk'N Session des Der-valtungsrates ein -diesbezügliches Programm beratrn and beschlossen werden. Ms Dmekt-ive hisfür gilt die Bsgrü.ndnng der von Justin Godcrrt emAreichten Relsolntion, welche erklärt, daß man mit.Sympathie die fett eimger Zeit gemachten organisa- . torischen Beftwbungm-'lm Geistesarbeiter betrachten müsse rmd die Pflicht beft-che, ihnen.- zirr ErlcmWM besserer - Lchensbvdin» FUNgLN und nngchmderter Schaffensrnöglichkeit. bchilflich zn sein, rrm so mehr als dve^ Menschheit der mtellMuellen Arbeit ihre Erhebnng nrcd ihren Fortschritt verdankt. Die vom Jnternattonalon Arbeitsamt der GkiistesarhertLrschaft gewDmele .Anf» meacksamkeit beschränkte, sich pisher nur auf eigene Jrpforuratron, als deren Ergebnis Wohl eine Äs offiziell zu bezeichnende-Abhandttlng rn dec,Ftevue inteMotwnÄ du TravM", "La pwtec- - twn internatüxkÄe des travailleurs MtelleMels", cmKuschen ist. Ihr Verfasser, (nach dem Jahresbericht des „Schweizerischen Dmckes'geDig Schaffender" Dr. William M. a r t i n) kmnnn zn dem Schlüsse, daß. das - Jntemattonale Arbeitsamt, und seine Konfevenzen narr -insofsrne für den Schutz.,^der geistigen. Arbeiter sich vevwenbcm könmn, als erunter bestimmten Ges-icht^nmkten auch die ind-ustri«l-l-e<ABe«t-berjchxt,' da der BerwÄttnrgS-. rat nicht -di«, chm vom Frredensvertrag eingeraiunten Kompetenzm tiberschveiten dürfe, es sei denn,-daß überhaupt' eine gvüMiche Umgeswlttmg des Aobettsamtes selbst, vorgenonnnen werde. „Das JnwMalionale Ar-beitsamt," endigt die Abhandttrng, „ist in dm'Grenzen seiner- Befugnisse, dr« sie nicht nach «iMem Wunsche ziehen kann, durchaus geneigt, - mit den Organisationen. der Jntellektnellen. den Kontakt aufrechtzn evhalten und ihnen zn Hilfe zu komnwn.?lber diese selbst kÄmen nicht den delikaten Ccharakter der PvMam«. veackomvM and von ihm verlangen, Wer die .ihm gezogen«« Linien hinauszugcchvn, nm sich, in e.ilmn-nn-betzrmyt«n, «.nbekqmtten Gpbirte: ststzu-legen " . Das^klingt nicht schr swffMkNgSvoll. Immerhin ist der gute - Wille anzu«rkercnen, der. sich anch barm äußert, daß daS , Jnternattonal« ArbeitSantt -mit i^r am 1. : August Anfammacctratendm, vom -Volke r b « n d einberufenen „Cvumrisfjon - eons-ulative. pour l'ettch« .deS -M«stivnS de - coopevcrt-ion intelleetuelle et d'edlvdcvt-ion" in Verbindung getteten ist, um mit ihr jui{öanm«H twS Schicks«! der grMyrn Arbeiter -in den verschiedemn Ländern zcc studieren und nach Möglichkeit ju verbessern.' Cs wäre sehr M wünschen, daß . «in Weg gefunden würde, um auch.dm-gefftigen Arbeitern im IAEerbund zur- Wahrnehmung ihrer Interessen eine legal« Vertretung, zu schaffen, wie sie die mamvellen AAbeiter, «rt .Jnhmmtionoten Arbeitsamt besitzen.- Dieses > kan« ---vord^chlmd -tatsächlich nicht ncehr Äs die Rolle eims wohlwollenden. Förderers übernohncen. Denn sein ÄevN»attnngsra-t setzt sich, aus z'Mf Delegiertcn.vyn Regierungen und <m» te. sechs. Repräsentqri'ten vpn' Arbeitgebern upt - ArbeitnchmerL^.' zusanrnlon. 'diM. auch Kr-ihre Persyn vollkommm dm int«steit.n«llxn. Arbrstörn Ahlen, so sind ste doch nicht vmi^ di«se.n und für .di«sL-.>M»mt. oder gewählt^ jhäbvn fest vorgeL - zeichnete Aufträge zu erfüllen und wahrschei^ich stur zum TeM - Verständnis. und -Ersahrnng in-den Dingen, ivchche di« GeisteSi Fq, arbaiier als ihre besonderen Artgslegerilheitenjbetrachten.! f.5s - - -; - . ' ■ ■•]'•■■■■ N. W. -08 - --- -• . ' 64 DreAffÄre LerMilitzL VutzpSra«kovicsözz Die Bliriveigiftüngen in der Familie^Stülpnagel. Als Untersuchrrngshästlinq des LaMsNrrichtes Le-s.20 suchet sich die 'vormalige BürgerschuH^rerin ' Militzch.96 Bnkobrankovrcs noch immer im Gewahrsam dcss.60 Sicherheitshnreaüs. Die schwierige Unters lchung ist nochk 2Ü nicht, sendete.. Der Umstand, das; ein der Familie Stülp-!.2V nages Fernstehrtcher von den gleichen 5kvarWitssymPtomen^.24 befallen wurde,, hat Anlaß zu eingehenden! Erhebungen er-si.äü geben! Dieser Ertränkte','der Magistratspberofsizial Wil-1.b6 Helm Kühn et,, ist mit der Familie StMnagel befreun-pbS 'd< I.: -war'.-er zu Tisch'eMhkfen, und VÄ-0S hat eS-Mlch' .einen", Kr^cheystrndel gegr'hen.' Herr Kühnelf-d6 aß davon, und nach Hause zurückgekehrt/jhat . er sich sehrf---- übel befunden. Er! lvar,-vow. schmerzenbm.KolÄen 'VefMnSbS' schrieb aber den Umstund einem DiäifeÄer zu und zoA^ noch keinen Arzt zu Rate. Am 20. Juni veilte er wieder!-^, bei'SMpnagess, und damals aß er auch-von dem Auis-tbrot. Nach dem zweiten Besuch erkrankte w Noch heftiger.^ Cr bekam starken Dnrchsall,- ließ sich abn auch diesmal? nicht ärztlich Lehandelm Zu dieser Zeit vhr-auch FraM St ü lp n a g e l' besonders schwer -erkrankt Dies^ Uebel-lkS befinden hat-erst nach geraumer Frist mchgelassen, setzt«rm sich aber später m rheumatischen Schmerzen fort. Als jetztco- O^roffi^chl' Kühnel einenArzt zu Rate zog, erfuhr er.bie daß'alle die. ShlNPtome, auch -der übriggchliebene Rheumä-M tismus, von, der Bleivergiftung stammen.. .Das Anisbvot,indas Herr Kühnel bei dem zweiten Besuch genössen hat, ist^erdas . gleiche, von dem er sich ein Stück aUfäehoben hat undmt das bei der gerichtschemffchen Untersuchung als bleiweiß-!aS haltig erkannt worden ist.! er- " es- Die Ei«stei«-Theorie bestätigt. Professor H e r o t, der Physiker des lQbsevvatoriums1.rin MÄwe, fft, wie -dev „Akatin" meldet, durch Studien über'^. das S o n n e n l i ch t zu eimm sehr bemÄkenSwerten Er-'^ gebnis gelanTt,. das eine der «uffattendsten 'und angefoch-^ Lensten Fölgerimgen' arrß der Zehre E ich s! ein s bestätigt. Wenn die ReMpitätstheprie .nämlich rrchtM ist, so muß die,^ Zeit m jenen Punkten des Weltalls langsM-er verstreichen,^^ wo die Schwerkraft groß ist. Er schließt.-oachus, daß die.^.- Schwi-nWnHZdMwr eines bestimmten- Pendels.. ober SHc;|r* Schwingnngsdaner^ ines chem ischen AtomsL^ so. stark wie' 'auf. .'hier. ErLel' - .Wenst rnan andeverseits das ^, Licht, das von-' Men yder--Magn«sistm -"au W^H' durch das i^ \ Spektroskop bestrichtet, kann man die.SHwingungSdaners^ -der ÄWM..'.diLsM^-OtoM'.evlmttvlnH.W Wer. die Bevnrn tzrng- Einsteün s richtig, -dann müsiett dM Atome auf der Sonne l an g s-a m e r schwingen alt . mrf der E-vde.t»^ P er o t hat.. deshalb int' ObeHatormm von'^^ PMoc die Striche, die iiu SomiensPektrUn^vön diesen Me-^ Lallen ausgehen E jen^, die sich ans der.'krde zeigen, ver-A, glichen, und kmrnte feststellen, daß die «Hechn chMich einer " l ang s.a mere u S ch -w i n g n u g d ms er A t o m e> auf de'r Sonne entsprechen. Ja, nochjmehr, die Mes stmgen Herrn P e r o t s bekräftigen, -daß d r errnittelte Un teLschiod beinahe genau derselbe ist, -wie ihr! Einstein in der Theorie ansrechnete. «treu Kajr«rth Stdifcher Pasivnälsmdr, tt.» Tabofftiaße SS. Lrpphy». Nr, 40-3-1 S.sid Vnsvei» >Ne. S/5 vom 37. bis 31. Juli 1922; 560.829 & Sahre 19SS insgesamt 15,096.733.75 K. - - - tz-. Avthg« Grstz-Sain> " sin s. Bezirk: KW): Zsntrote : Don Chawerim ai N. Mofes Siilel-en moNn f. 5Y60; Äahrzeiibüüme a. R. Äscher Gmil Ealit 3. Ab,^ Lemel Gustav Pollad 4. Ab. Ber. §oe! Machus 5. Nb, Toni^ Bimbach 19. Ah. Lng. Jakob Ziegler 21. sib, Dab. Israelin. Zwi Kugacz 33. Ab. je 1900: Michael Fstedlönder 20.00Y.M. Kermann Pe»eh Scstü,. Div. 76i..0. — 1. Bezich: Tempelspende« Lemiich Gröb! 28.00», Dir. Ernst Freunds Letz Tichner je 5000, t . Phil. Beiß LVÜy, Div. 200: Keinr. Ritiertzann: Pollaczek. hx Funk u. . SrÜnhut 1L546. — 2. Bezirk: Älter Kirsch 2081. ich D. Cemel 3041, D. Fr'edm-w« 5l2v. Dir. W3S: <£. O. Löwen-L'-.. Il)al 4975; d. S- Gärtner: Oseh Chesed . 2890. Liviath-Lhein^ 39.759, Markus S6ß-1500. Div. 17s; ' Ditz. 100V: Prater« fpreNgel d. Meilen: -füeth, Ennsgaste 3880. ch 4./^. Bezirk:)>, KH.O. - .«. Bezirk : 500. — 7. Bezirk: Anl. Äor.Mizwahfrier:. Charles Lands« 10.000, Solo Landart -000. — 8. Be-^. zirk: Smlg. V. ewj. GrÜndungssejt d. "Kartells d. Z. T. B. 50Y0. -s- . 9. - Bezirk : Josef Sieger 3046,s Div. 1000. — M. Bezirk: .'797'.. fteph. Gemeinde:. Bereich Lehuda Kälewi: Smlg. am Kerzl-Tage 3600. Smlg. Cvencä 2i000; Zion. Bank-, s beamte - d. Kertzr,. Schreyrr .-Mewur":-GMv Pvsler anl. Er-!. Nennung z.-PrvkuMechiOE: Menz: 6, Biegeleisen: Hieg«. Scharf .8000, - Edmund Sandig 3P00. & SSemann, 3.^ Maiejcek. R. -Schars,' 3. Singer, K. Mmchoch. B. Adler jeh' LLvO. E. Löwensteitz F. Löwerfiein, Div.,je 1500'. Älagenfurt;^' Erich Äirid): HelWe.chErich Aihd^ IVMi, ,tz»fef Araprln^. lPrag) 10.000^: Kremtzi p.Qhunci; S^nflr Z. M. V. MMübäa Mo, Mehrerlös b.^.K MöÜtnig:". TörsÄch'Dt.-Loses Brust bOtzOchS. Ptestina: Dr. Fghpb-VchuN 20. 0. strrfchlußkneipe d.sr - rrzl-Karten 3000 Dermann 10.000 ';jj§f 8 ii