Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1258 (1.8.1922)
- Date
- 1922-08-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Dirn, Dien-tag man denn begreifen, wie gros unser Erfolg ist? Lasset uns der Freude Ausdruck verleihen, denn wahrlich, ein großer Tag ist angebrochen! Die ewigen Wanderer haben ein Land Erhalten, das' sie zur alten großen 'Zivilisation erheben sollen. Wir'sollen eine Leuchte für andere Völker werden. „Heute bist du zum Volke geworden!" Werden tviv{, uns bewußt, welche Zeit wir erlebt haben. Os ist -eust großer Tag unserer Geschichte, großer,.wie man sich ihn vorgestellt hat. Ich beneide diejenigen nicht, die nicht gewußt haben, wie schwer unser Kamps, war. Die stellen sich 'm*> wissend der Bedeutung dessen, was wir erreicht haben,' die rufen: „Alles oder nichts!" Wie dumm und lächerlich ist dieser Standpunkt. Nach der Balfour-Deklaration wurden wir durch eine große Anzahl , neuer Zionisten bereichertdie wir die Balfour-Zronisten nannten. Wir sind sicher, daß auch die Bestätigung hes Mandats Tausende und Zehntaufen de -neu er Z i o n i st e n unseren Reihen zuführen wird, die schon der. großen Gelegenheit geharrt haben. Sie müssen kommen und werden kämmen, je .eher, .. je besser. Wie lange noch tverden wir appellieren, müssen:' Kommet, vereinigt euch, tretet in die Reihen ein und helfet, unser Land aufzubauen! , ,v; . v Zahlreiches Lob spendet Sokolow den Brüdern in. Amerika. Nicht Almosen haben sie für den WÄeraüfbau Erez Israels gegeben. Sie sind sich der großen Bedeutung des Zionismus bewußt. Zionismus ist dort keine Almosen- . büchse, sondem das lebendige Wort. Der Zionismus gibt ihnen mehr, als er ihnen nimmt. Sie erblicken in ihm den Morgenstern des großen Tages, wo Juden ihre genial schaffenden Kräfte der Welt werden beweisen können. Der Zionismus ist in alle Winkel des großen amerikanischen jüdischen Lebens eingedrungen. Aber nicht nur unter , den Juden Amerikas ist der Zionismus so tief eingedrunggen. Tausende von Nichtjuden sind dort gute Zionisten und harren mit Ehrfurcht des Tages der Realisierung des großen zionistischen Ideals. Ich habe ganz Amerika bereist und gesehen, wie groß dort der Enthusiasmus für den Zionismus selbst bei Nichtjudrn ist. Ja, so ist es. Der Zionismus bringt die Juden und Christen zusammen, u"nd auch die Mohammedaner werden ko mm e n! Wir sind jetzt eine Nation in Palästina, unter Aussicht des Völkerbundes. Es gibt noch Mandate; aber jene Mandate spielen nur! eine geringe Rolle. Das ganze Gewicht wird auf unser Mandat gelegt, Von uns wird Großes und Erhabenes erwartet. Mögen bei uns die Ambitionen wachsen und wir erleuchtet werden, große Taten zu vollführen, so daß unser Mandat der ganzen Menschheit zum Stolze gereiche.. Empfangen wir den großen historischen Moment mit Demut! Unsere^Freude sei eine stille, aber.eine des tiefsten Erlebens! Unsere Herzen mögen von großer Freüde überqüellen, denn wir haben Grund zur Freude. Es erklinge in den „Städten Judäas Und den Straßen JeÄsalems die Stimme der Freude. und des Jubels!" Wir dürfen einen neuen Lobgesang „Schir Hamaälotlj" austimmen. Wir gehen auf Treppen unb kommen jedesmal eine Stufe höher. Die ganze Welt wird mi t u ns in den neuen Lobgesang einstinunen." Oesterreich. Segur in Vra«. ■ .? Prag, 31. Juli. (Tschecho-slowaiilches Pretzbaörau.) Der österreichische Bu-ndesstnanzmimster Segur traf heute um 2 Uhr nachmittags mit Ministerialrat BrauneiS und Sektionsrat Güttl in Prag ein. Die Delegation der österreichischen Regiemng fand sich mit dem österreichischen Gesandten in Prag Dr. Marek um 5 Uhr nachmittags beim Finanzminister Rovak ein, um, wie bereits mitgeteilt, über die Flüssigmachung des Restes des tschecho-slowakischen Kredits zu verhandeln! > ' - Tschecho - Slowakei. ftnnfegetongen unb Äusschreitunge« in Kascha». . Das Tschecho-slolvakrsche Preßbureau meldet äuS Kaschan: Heute vormittags hatte die ungarische christlichsoziale Partei gemeinsam mit der ungarischen Rechtspartei eine öffentliche Versammlungeinberufen, in der gegen die Unterdrückung der-Ungarn in den Schulfragen Protest erhoben werden sollte. In der Versammlung waren auch Tschecho-Slowaken erschienen, die, nachdem sie festgestellt hatten, daß sie die Mehrheit hatten, eine Vertretung im Präsidium forderten. Wegen der entstandenen Erregung löste der Regvemngskommissär die Bersamlung aus. Wegen Widerstandes gegen die Polizeibehörde wurden acht ungarische Versammlungsteilnehmer zur Polizeidirektion geführt, zwei sind wegen Verbrechens der öfenMchen Gewalttätigkeit der Staatsanwaltschaft eingeliefert worden. Nachmittags veranstaltete die Kommunist^ scheParleiin Kaschan eine Feierlichkeit, die mit einer Versammlung verbunden war, in der kommunistische Pfadfinder ihr Gelöbnis ablegen sollten. UM "halb 3 Uhr nachmittagfand ohne behördliche' Anmeldung ein Umzug statt. Als die Teilnehmer an ' dem Umzüge unter stürmischen Rufen bei der Pölizeidirektion vorüberkarrwn und die Polizeiwache die. Demonstranten zum Auseinclndergehen aufforderte, unternahmen die Pfadfinder, die an der Spitze des Zuges schritten, auf die Polizeiwache einen Angriff. Acht Polizeileute wurden durch Schläge mit effenbeschlagenen Stöcken verletz t. Die'Polizei :ge£» streute hierauf die Menge und verhaftete zwei Personen. Wiener Morgerrzeitrmg. Die Schlutz^ed^AWdtzr Pß^tdebatte.' Budapest, 31. Juli! (lll'E. K. B.) Justizminister Da- /ruv-aryi verteidigte die Haltung der ungarischen Gerichte gegen die vay,. soMdetysckratzisKer Seite, erhobenen MnMirsa'Md^wU lüraGM^MMiShtzr gemäß den! •i A niu e sti e v tz r o '$b -n if ii!g M "ist. 2000 Fällen Amc nestie! erteÄt; worbest sei, Iriovöw sich Wläusig 25.000 auf ^Fäkli^^währerid. der/.RevolutionlbezisheüMußevdem wurde in mehreren unter "die Bestimmungen dev Amnestieverordnung enfallendsn Fällen auf Grund iudivid-ueller Beurteilung Amnestie erteilt. Der Minister erklärte weiters, m , daß.eine Reche von GesetzLNtwürsen in Vovbereitungsei,!. die.größtenteMMzu dieNerr!-werden, W.Melle -MM-! stimnmngen!, betreffendd die A u s nah m s.g e Wal t zu treten. Zum Schlüsse lbetoute der Minister die Frage der NechLsordnüng! Alle.Handlungen gegen die Rechtsordnung schMgen di^?Jnteressen der Nation: . , .. Sodann, ehgriffMchistechrastdSnt Graf. B.e th Ken jdaS Wort SU AiEführungen gegtzn den schleppenden Verlauf der Debafte "auf" Grund .veralteter Bestimmungen-' dir ^Geschäftsordnung. Es sei erste Schwäche der Opposition, 'daß, sie in drei Lager — Sozialisten, Liberale und: Christlichsoziale/—; gespalten sei. Die Regierungdie vor allem auf die. Sicherheit des. parlamentarischen und politischen' - Lebens bedacht sei, denke jedoch nicht dämm, diese Schwäche der, Opposition auszunsitzen, da dies..die Bereinigung der bürgerlichen Gesellschaft und der bürgerlichen - Parteien neuerlich evschtveren' würde./SM die. Einstellung der politischen Verfolgungen "wich, den WaMen betreffe,,so.erkläre die Regienmg, an eine solche Verfolgung gar nicht zu denken. Eventuelle Mißbräuche wären ans dam Weg« der Gerichte oder auf' disziplinärem Wege oder durch Petitionen zu ahnden. Die Regiemng sei jederzeit, geneigt, obwohl sie sich das Recht der Leitung der Vechandürngen des Hauses zuerkenne, bezüglich des Arbestspvograinrns' der Raüonälversammluug mit der Opposition in / Verbindung zu treten und womöglich mit ihr Vereinbarungen zu treffen. ' Was die Aüsnahxmegewalten betreffe, sowerde sie die Reigemng kernen Moment, länger als notwendig aufrecht, erhalten.. Er möchte jÄwch darauf aufmerksam machen, daß die Wsnahmegsttxrlt keine ungarische Spezialität sei, sondern auch in Deutschland und! in der Tschecho-Slowakei in noch-viel -höherem, Maße m Anwendung gebracht Werde,. .. . Bezüglich der Königsf.xäge stehe die RegieMig auf Grundlage des.Gesetzartstels 1 vom Jahre'1920.. Dies sei die. einzige, gesetzliche Basis/ wogegen sich gowssse Herren auflehuten, indern.sie die.Metzmäßige uin-ggrische.Regierung inst einem bewaffneten Handstreich veÄräWft. WMten. Es sei auch nicht wahr, daß di« Regierung bre "VeÄäidgemng einer M i t t e l standsherr s ch a f t über die übrigen! Klassen a^strebe. PhraMogie stamme noch aus.der Waffenkastuner des.semerzeitißen karserlichest Radi ka l i s m u s,. der von öben/rn'die Massen hiueingeworfen wurde, als mit henr .Äersall' ,-det Lobdnskräfte Franz Josefs der damalige Dhronfolger Fvan^, Ferdinand -im. Vordergründe äustaiuchte.' Semg-egettüÄr stpdere ' die Legierung einen oMniMn Äusbau der ehrlichen ungarischen .'Demokwtie,' die Überhaupt keine KlassennUterschiede kenne. ..■/! - - ' .. /' - Zv / "; Minister des Jnnerm R-a k o v s z k h Märt, daß es ein Irrtum sei, die Jnterniemugen als Repressalien betrachten. Sie^ bedeuten in jedem Falle bloß eine Präventivmaßnahme. Uebpigens bereite er eine neue Verovdrmng Mer hie Jnleruiermrgcrn vor, die geeignet sein weM, all« Üngerechtrgk^ten' und Ueibertrerwmgen gaWich auszumcrzep. ''! (/’/ '" Was die Presse betreffe, so müsse er betonen,-daß gegenwärtig von keinerlei Zensur Mehr die Red« fönt könne. E 'Begieruug verfäge bloß über das Mittel bei EinsMtöng 'jener Blätter,' die .für'bi^ Ordnung / und' Sicherheit des Staates gefährlich seien. ' In der Nachmittagssitzung wies Finanzminister Kallay darauf hin, daß sein« Politik auf die Hässtellung des Gleichgewichtes rin Staatshaushalt abziele! Et habe seinerzeit Verfügungen getroffen, um di« Innere« Ursachen des KursvückganM ßü beseitigen. Äuf sein Ansuchen hätten die Banken beschlossen, in Zukunft aus Valuten und De-! Visen k e i n e n L o m b a r d k r e d i t zu gewähven/ - und Ausländern keinen ungedeckten'Kredit «mzuräumen. Die . Beausichtigung und Motzvegelüng Mt privaten Bankgeschäfte wevde ebenfalls durchgesi'rhrt tverdem<Di« jüngste Entwicklung zeige den voIXftändigkn Bankrott der Reparationspolitik der.Entente. Das Repara- , tiönssystem, wie es in best Friddepsverträgen niedergelegt sei, set einfach undurchfA)vbar. Die verschiedenen - Korn- Missionen, sagte der Minister schließlich, mögen noch eine! Zeitlang mit Nleistist und Papier hem-marbeiten, eines! ist gewiß: wir können keine Reparationen; z ahleu." ' *. M; : Das V-udgetprovisoriüm wurde sodann ckn.allgemeinen a n g e n o m m e n und die- Sitzung , geschlossen, DasneneMintsteriu«. ' Warschau, S1. Juli. (P T. A.) Die neue KabimttSliste1 wurde heute amtlich bekantgegeben. Es wurden ernannt: Zum ' Minlsterpräsivonierl und Unterrichtsmmister: Prof. Julian'Nowä k, zum Musst« des Innern: Ka m ie n s k i, Mmsster des -Aeusstrn:- K:«virtp'w-k<HE^oyS.ministev: Sofa ko v s k -i,. Nnästzminsster: F M'a ko'w!s k i, Lckidwir-tsch«stSmiEtÄ.:/M^^ hüSki, zum Lester.des Mini'-' '.stttiums ftir Handet und Hdüstrst: Straßburger,. Eisen- 1. August 1982 . Nr. 1258 bchlimill'lster: Z n (j o r n Y-Mary in o w s ki, zrnn provisorischen . Leiterdes- Postministermms: M o? c zen S'.ki, 'zum Leiter., des Mmistenums .für öffentliche Arbeiten: -Ryb« czynski, Minister für soziale.Fürsorge: Daroto§H ««V Minister für öffentliche Gesundheit: Dr. C-hoVzko, > Die Vorgeschichte der yeuen Kädinetts) bttduntz, -Warschau,>30.!Juli. (Del. d. „Wr. Movgenzeitung".) Der Sejmut-arschall richtete an. Pilsudski einen Brief, in dem er mitteilt, haß der HaalptauSschuß in seiner.heütigeu Sitzung , mit. 222 Stimmen gegen 202 folgendes beschlossen hat: . „Da der Versuch des Abgeordueten K o r s a n t y, ein Kabinett zu bWn,.keinen Erfolg hätteannullier t der Hauptausschuß feinen Beschluß vom 14. d.,. woditrch Korsanty zunl Ministerpräsidenten bestimmt ist, und wendet sich an den Staätschef mit dem‘Ersuchen, die Initiative zur Kabinettsbildung zu ergreifen," Von den: Beschluß des HauMüsschusses in Kenntnis gesetzt, richtete. Mlsudski im' Laufe -des- Nachmittags ein Schreiben cm den SejmPrLsidenten, in welchem er . erklärt, den'' Universitätsprofessov Dr. I u l i a n N o v a k zimc Ministerpräsidsllten zu designieren. In der Abendsitzung -des Hauptansschusses wurdedessen Kandidatur zur Kenntnis der Abgeordneten gebracht. Der. HauMusfchuß sprach sich mit 240 gegen 184 Stimmen sür die Kandidatur N-ovak's aus. Wenn nichts Unvochergeschenes Eintritt, dürste.das neue Fachkabinest Novak -bereits irn Laufe des morgigen Tages fertig fern. -. ÄorfaiiLy rüstet. Warschau, 30. Juli. (Tel. d. „Wr. Movgsnzeituug".) Der.durch die resolute Haltung Pilsudskis und -der linken Parteien am Aufstieg zur Macht gehinderte Korfanty bemüht sich, «nen.Block zu schaffen, -der sämMche rechten Parteien, welche dem -Regie'vlmgschef ihr Mißtrauen ausgodrückt haben, vereinigen soll, um auf solche Wesse geschlossen bei den Sejmwahlen vorzugehen. Verhandlungen der natisnalerr MiAderhetten in Polen. Warschau/ 29. Mi. (I. C. B.) Wie wir erfahren, werden zwischen den Vertretern der nationa-Ien Minderheiten UnterhaMmgen. geführt, -< die auf. ein -einher tl i ches Vor ge he n bei den Wa hlen Mvd aus Herstellung gebundener. Wahllisten Miellen. Sogar'über eme gememsame Walliste für alle Mndecheiten in . ganz Polen wird' gesprochen... Sollte eine vollständige Einigung, zustandekommen -und! durchgeführt -werden, - hofft, inan, daßes gelingen könnte, von den 440 Sejmmandaten rumdestens 130 MrüdecheitsMandate zu erobern.- ’ Pr»ttstöers«m«f«»ge« gegen de» J«ör«pogrom i» Wtl«a. Moskau, M.. Juli,' (Rofta, Wien'.)/Wie aus Minsk berichtöt wird, haben in ganz'Weißrußland-Prote-stver-. samnrlungen gegen den Pogwm in Wilna stattgefüu-den. . - Rün^au. » Nie wieder Krieg. . London, 81. Juli. (Wolfs.) Okftent wurdm iu Son« bon, Birnringham, Liverpool, Manchester und. übet hundert änderen.Städten, und Dörfern Großbritannier'ls große Kundgebungen gegen d e n. Kr i e g veranstaltet. Unter den Londoner Rednern befanden sich auch der . Präsident des in der letzten Woche in London abgehältenen Internationalen Friedenskongresses, der , belgische Senator La F o nlstiN i, ferner der Vorsitzende des' ständigen Ausschusses des - Internationalen Friedenskongresses, Fred Madd'iso-n. Fräulein Snowden trat in ihrer Rede besonders für - die - A u f n a h m e Deutschlands in den Völkerbund ein. Nach den Berichten der Blätter war die Demonstratiion eine der größten je m London-veranstalteten Kundgebungen.- ... - Die r»MchenAbr8stungsi»orschläge. ' Paris, 31. Juli. (Fnnkspvuch.) Die voUbereitende Besprechung der. Vertreter Polens und der Wtischen Staates um die Abrüstungsvorschläge der russischen Rätevegieruug zu prüfen, wird im Laufe dernächsten Wochen in Rcval stattfinden. - - -- Die Lo»do«er Konfere»;. Löndou, 31. Juli. (Reustr.) In hälbamtstchen. Kreisen fagt man, daß . das Datum der Abreise des swnzösischen Ministerpräsidenten noch unbestimmt sei und daß es jetzt scheine, daß die Abreise vpn. der in Kürze zu. erwartenden Lösung der. italienischen M'misterkr'lse abhänge. .Heute sei man der Ansicht, daß-, die . zweite oder die dritte .Au-gust- .woche für den Beginn, der Besprechungen, in Betracht komme. .. ... - Londo«, 31. Juli. Das Re-utersche Bureau erfährt/ daß Lloyd George Poinvare eingeladen habe, sich-mit ihm am 7. Auugst in London zu treffen, Lloyd George schlage vor, die Beratungen auf! Reparationssrage zu beschränken. GS heißt, daß mich Italien' und Belgien emgeladen iverden sollen, Vertreter 5.1t entsenden. Deutschlands Zulassung zum Völker- . b»nd. . -. . ..; London, 31. Juli. (Reuter) Lloyd George Märte im Untevhanse, England 'werde jedes Ansuchen Deutschlands stressend.Zulassung zum Völkerbinch u-yterstützerr.