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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-27 · Heft 1253 (27.7.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1253 (27.7.1922)
Date
1922-07-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Veite 4 Me«. Donnerstag LagESbsricht.! Der EMchs LebeN«r.m^telW?t^-or. Im Monat Juni haben die städtischen Marktamts-- , abteilungen bei ihrer Kontrolltätigkcit insgesamt 842 An» zeigen erstattet und 123 Warenproben untersuchen lassen.! Beschlagnahmt, beziehungsweise vernichtet wurden inegei samt: 2400 Kilogramm Hiemüse, 600 Kilogramm Erbsen, - 7000 Kilogramm Obst, 700 Kilogramm Kartoffeln, '2(0 Kilogramm Schwämme, eine Kiste und 400 Strick Eier, 111 Dosen Erbsenkonserveil, 40 Dosen Kondensmilch, 200 Kilogramni Fleisch, eine Sendung (37 Kolli) Geflügel, 40 Kilogramm Fische, 40 Kilogramm Innereien. Airs dein Markte in Ottakring, Brunncngasse, wurden 11 Händler wegen Preistreiberei bei Kartoffeln und Kirschen und einer wegen Berkanssverweigerung zur Anzeige gebracht. den Eine Mion des KriegswucheramteS. Aus dem Kr ieqs wacher amt wird gemeldet: Am 18. d. fand in den Räumlichkeiten der Bäckergenossenschaft, 8. Be;., Florünicmsse 13, auf Anregung der hiesigen Brotfabriken eine Besprechung der Vertreter von Brotfabriken, der Vertreter der Bäckerpenossenschaft und eimr Anzahl v"n Bäc?e'"^e'^^rn Üatt. be-r welcher die Pre-'ü für einen Laib Brot im Gewichte von 1260 Gramm mit 2170 K., für Extrabrot mit 1950 K., für einen Weißen Wecken mit 1000 K. und für ein Stück Kleingebäck mit 140 K. festgesetzt würden. Diese Preise traten schon am 19. d. in Kraft. Da nach den Erhebungen der Verdacht begründet erscheint, daß die bei dieser Besprechung festgesetzten Preise für einzelne Bäcksreibewiebe offenbar übermäßig erscheinen, indem sie auf die Gestehungskosten den Geschäftsbetrieb und die sonstigen Herstellungsbedinmingen der einzelnen Betriebe keine Rücksicht nehmen, wurde vom Kriegswucheramt gegen die an dieser Besprechung beteiligten Vertreter der Brotfabriken, der Backe rgenossenschaft und einzelne Bäcker, tvelche an der Preisfestsetzung teilgenommen hatten, die Anzeige an die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts des Vergehens nach § 3, Absatz 1, des Preistreibereigesetzes, erstattet. . Diese Mitteilung verschweigt die Namen der Beteiligten, die das Publikum sicher interessiert hätten. Das Kriegswucheramt hat die Derechuugen, auf Grund deren die Festsetzung des Brotpreises mit 2179 K. erfolgt ist, übergeprüst und hat sie als zu hoch befunden. Die Arthm ist nur zu begrüßen. Weshalb wird sie aber nicht durch Herabsetzung der Preise ergänzt? * . - , Die Bäckergen ossenschaft hat gegen die Aktion des Kricgswucheramtes Verivahrung eingelegt und erklärt: Tie den Brotprrisen zugrundeliegende Kalkulation ist identisch mit der von der Bäckergenossenschaft und den Brotfabrifen der Zentralpreisprüfungsstelle seinerzeit^rgctegten Berechnung. Die Zentralpwisprüfungsstelle hat rn den letzten Wochen in mehreren Groß- und Kleinbetrieben eingehende amtliche Erhebungen über diese Berechnungen airgcstellt, deren Resultate bereits vorliegen und die die Ba- Mener _ sis fi'w die Berechnt na nnd Erstellung der Brotpreise gebildet haben. Da "vn ein Vorgehen gegen die Broterzeuger sich nur auf ein Gutachten der Zentralpreisprüsugsstelle stützen könnte, embehrt unter diesen Umständen die Aktion des Krieoswucheramtes jeglicher Grundlage. Psstforderu«^?, her Fm:sbrrrcker JnnsSnttS, 25. Juli. Die Tiroler Kammer für Handel, Grrverbe' und Industrie bat in ihrer gestrigen Sitzung eine Entschließung angenommen, in der sie hauptsächlich gegen die A ü floss i! n <•> von P o st ä m t e r n, für die Einführung eines ununterbrochenen Telephon- und Telegraphendienstes mir b-m . bedeuteirdst-'n^.Handelsnnd Indristrieplätzen des Landes und Ugen den Abbau des Personals in den Post-, Telegraphen- und D.'lephonämteru auf Kosten des Dienstes eintritt F.crner fordert die Kammer eine Erlveiterung des Telegramm- und Telephondienstes mit Sommerfrischen und Kurorten und spricht sich gegen die Zwci-eilung des Post- und Telegraph ndieustes oder znnündest für eine vollständige Durchführung ders Iben aus. . ' in Klagensurt, 20. Juli. Ueber Einladung des Landeshanpimann-S lvertreters Leer fand heute bei der Kärntner Landesregieruna eine Aussprache zwischen den Vertretern des Kärntner Jndustriellenverbandrs und jenen des Gewerkschaftsverbandes statt, bei der eine Einigung über die grundsätzlich.^ Fragen zwecks Beendigung des Ausstandes der Industriearbeiter, erzielt wurde. Auf Grund der. Aussprache wird das Streikkomitee bei der um 7 Uhr abends stattfindenden Versammlung der Arbeiterschaft die Aufnahme der Arbeiten empfehlen. Wien, 26. Juli. Nach Meldungen aus Klagenfurt haben an 300 Bauern versucht, da§ Elektrizitätswerk in Klagenfurt zu besehen, wurden jedoch von der Gendamerie zerstreut. Es ereignete sich Hiobs: kein Zwischenfall. Keine SubvenLisnierung btv Sportvereine mit dem „Arirrparagraphen" durch die <Ae?neinde Der Gemeinderatsausschuß für allgemeine Verwaltung hat in feiner letzten Sitzung nach einem eingehenden Referate des Stdtrates Richter die dritte Verteilung von Subventionen an Sportvereine im Jahre 1922 vorgenommen und insgesamt 7,2 Millionen Kronen aus den . Erträgnissen der Äustbarkeitsabgabe aufgeivendet. Eine Subventionierung der Bergsportvereine wurde vom Sportbeirat für so lange einstimmig abgelehnt, als diese Veveine durch Ausrechterhaltung des sogenannten Arierparagraphen m ihren Statuten eine ungerechtfertigte und einseitige Monopolisierung des Bergsportes anstreben. Die von der Subventionsentziehung betroffenen Vereine werden sich über diese Maßregel sicherlich nicht beklagen können, da der gc hemmte Zufluß von jüdischen Steuergeldern ganz im.Sinne konsequenter Arisierungsbestrebnngen liegt. 27. Saft 1922_ Nr. 1253 D akenkre» Maniere« bei der Wte«er Polizei. Der Vertreter Max Sperber, 6. Bez., MargvVetenstraße 0, erschien gestern an den Schaltern det Devisonzentrale, um dort einen Betrag in fremden Valuten omzuwechsdln. Ms ' er das Mut verließ, wurde er von einem behördlichem Organ angch alten, das ihn für verhaftet erklärte. Sperber, loeklcher österreichischer Staatsbürger ist, wurde hierauf iu die im Gebäude der Oesterr.-ungar. Bank gelegene Polizeistuibe geführt, wo der ihn eskortierende Funktionär die AmtHaMung mit -den Worten ein leitete: „Sie sind doch a Jud!" Als Sperber gegen ein solch merkwürdiges Am-tsvevfahven remonstrierte, überschüttete ihn der Funktionär mit einer Flut von anbisomitischcn Schimpfworten. Er hielt chm vor, daß er oft zur Dev i s e n z e n t r a l e k o m m e und schrie: „Arbeitsschoucs Jmdcngesindel, jüdische Bagage, ertränken sollt' man euch, ausrotten müßt' man euch!" Schließlich wurde Sperber aufs Krwgswucheramt geführt, wo ihn: das bei chnr Vorgefundene Geld gegen Bestätigung abgeiwi innen, ein Betrag als 'Deckung gegen Steuerflucht in Abzug gebracht und eine jener, vorgedruckten Bescheinigungen eingehä-ndigt Wierde, welche für' die bei Razzien Festge-nommener: bestimmt sind. Es fragt sich nun, ob es im Sinne der Populanst rung der neuen Balulenabliesernngsordmmg gelogen ist, den Klienten der Devisen zentrale die Polizei auf den Hals zu hetzen und österreichische Bürger M molestieren, weil sie sch durch die Befolgung der Vorschriften „verdächtig" gemacht haben — es wäre denn, man wollte auf solche Weise den SchleichlMdel auf der „schwarzen Börse" wieder irr Schwung bringen, damit auch die „Organe" etwas zu tun bekommen. Außer Frage aber ist eS, daß das öffentliche Äustobeil toll gewordener Hakenkreuzler unter dem Schuhe eines Amtscharakters mit aller EMschiedenhvit abgestellt werden muß. Wir haben ja den Steuerzahlern darüber die Augen geöffnet, wie solche Elemente, die für öffentliches Wirken keine andere Gabe mitöringen, als foie, über die Juden zu schimpfen, in 4>en Besitz ihres Amtschavakters gekonimen find. Der oben besprochene Vorfall beweist neuerdings, wie weit die Verdrängung der sachlich arbeitendem Beamten durch solche Rowdys bereits gediehen ist, die der Minister Wader auf Befehl der General Kraus-Landskrrechte anstellen muß. EM Leicherrfurrd in Bernhardstal. Am 23. d. wurde nahe der tschechisch-österreichifchm Grenze kn einen: Brombeergebüsch die Leiche eines etwa 20jährigen v5 Mädchens gefunden. Die Tote war schon sehr stark verwest, so daß die Ursache des Todes nicht genau festgestellt werden kennte. Aus der Lage der Leiche und aus dm: Umstand, daß sie teilweise mit verdorrtem Gezweige bedeckt war, schließt inan, daß die Frau vielleicht ermordet worden ist. Die Tote war bekleidet, ihre Schuhe waren in eine „Arbeiterzeitung" vom 7. d. gewickelt. Der Mord — wenn eS sich unr einen solchen handelt — ist also nach dem 7. d. ausgefühvt worden. Die Verwesung war so weit vorgeschritten, daß der ärztliche Befund Verletzungen nicht feststellen konnte. Eine Eindvückung am Leib kann ebenso gut von den Spuren des nagenden Ungeziefers, wie von einer Schußwunde oder einem Stich herrühven. BezwKich der Person der Toten, die eine kastanienbraune Perücke hatte, ist noch nichts bekannt. Es kann sich um einen Lust- oder Raubmord handeln. Die Möglichkeit ist aber nicht ansgel!..Um!kck IN Hfr8ch6nhati3 140 m Covercoat^ mt sooo «k er viel, sehr viel für die Entwicklung der Jugendbewegung dort ausrichten können. Nimmt inan zu diesen zwei Schwöerigreiten noch ^ie rern äußerlichen dazu: die ungeheuren Entfernungen innerhalb der Riesenstadt, die ja in drei Städte zerfällt, und die elenden Verrehrsverhältnisfe KonstantinopD, die schachte Post (Postevlagscherne und Geldüberweisungen durch die Post existieren im ganzen Orient nicht, und die kleinsten, oft monatlichen Mitgliedsbeiträge z. B. niüssen durch Inkassanten eingehoorn werden, was große Unkosten verursacht), die schlechte Presse, die auf dem Niveau Wiener Tratfchölätter steht, bedenkt man noch die ganz heterogene Zusammensetzung der Konstantinopler Judenschast und ihre ganz heterogene Erziehung, dann wird man nicht ohne tiefe Ehrfurcht die Tatsache feststellen, daß trotz allem — ohne Organisation und ohne Partei — das ganze Judentum der Türkei zionistisch ist. Selbst ein Berichterstatter des Pariser „T e m p s", der vor einigen Wochen den Orient bereiste, um die Lage der Juden hier zu untersuchett, mußte dies feststellen, und das Organ der „Alliance Jsraelite Universelle", der „Paix et Droit", bestätigte in einer längeren Auseinandersetzung mit dem „Temps" diese Tatsache, für die es übrigens gewissermaßen das Verdienst für sich beanspmchte. „Denn", führt „Paix et Droit" aus, „wenn nicht das Schulwerk der Alliance Jfmalite Universelle im Orient gewesen wäre, so hätte der Pariser Korrespondent nicht mit den türkischen Jirden sprechen können (well sie nicht französisch verstanden hätten) und wäre zu falschen Resultaten gekommen. (!) Uebrigens sei auch die Alliance nie gegen den Zionismus geivefen, nur . . . nehme sie eine abwartende Haltung ein und wolle erst sehen, welche Erfolge er haben werde." (Sie!) Das heißt auf deutsch: Gott und die Alliance sind mit den stärkeren Bataillonen. Die Miance speziell mft den jeweils stärkeren... Wie sagt doch .Herzl m „Altneuland"? -Ungefähr: „Sie dürfen sich gratulieren. Wenn Sie den Herw auf Ihrer Seite haben, haben Sie die Majorität . . . Ich habe ihn noch nie irgendwo ms-chen, wo nicht die Majorität war." . Mir scheint, Mn darf dem Zionisnrus „unter Vorbehalt" gratulieren. Die Alliance findet es durchaus richtig, daß die Juden des Orients geschlossen für unsere Sache sind und hat gar nichts gegen den Zionismus. Ich glaube, wir haben die Majorität. Uebrigens ist nicht nur die Alliance Jsraelite für den Zionismus. Vor einiger Zeit wurde eine sehr fveundlrche Aeußevung des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel, einem äußerst energischen und politisch weitblickenden Mann, über die zionistischen Bestrebungen veröffentlicht, die durch eine andere Kundgebung, die in allerletzter Zeit erfolgte, nur noch mchr an Bedmtung gewinnt. Der griechische Oberkommifsär in' Konstantmopel empfing den Landeskommifsär des Jüdischen Nationalfonds Herw Moritz Abraham, der Erlaubnis zur Uebevweisung von Spenden aus Mdrianopckl nach dem Hauptbureau des Keren Kajemech verlangte, und versicherte chm, daß Griechenland.mit auftichtrger Freundschaft dem Zionismus gegenüberstehe und daß er alles tun wolle, um.die Arbeit des Nationalfonds in Thrakien zu erleichtew. Der OLerkommrffär bat Herrn Abraham, der zionistischen Exekutive mitzuteilen, daß es nicht seine Persönliche Stellungnahme zum Zionismus fei, die ihm jede mögliche Unterstützung zur Pflicht mache, sondern die offizielle Politik der gvbechischen Regierung, und ermächtigte ihn zur Veröffentlichung dieser Amßewng. Aehnlich wie der Oberkommissär sprachen sich mir gegenüber eine ganze Anzahl von Griechen aller. Gesellschaftsklassen aus: vom Matrosen angefangen bis zum Universitatsprofessor wünschen alte den Sieg des Judenstaatsgedankens. Und nicht nur die Griechen sprechen so; auch die ^Armenier, mit denen ich auf meiner Reise zusammenkam, sehen im Kamps des jüdischen Volkes um sein natio- Mlles Heim eine Analogie ihres eigenen Kampfes. Unser Leid ist ihr Leid, Mser Sieg — so hoffen sie — wird auch ihr Sieg werden. . Damit soll aber nicht gesagt sein, daß die Griechen und Armenier der Levanteländer Freunde der dort lebenden Juden seien. Im Gegenteil, im Mrtschastslhen sind sie unsere heftigsten Kmrkurventen und geschäftliche Konkurrenz macht selten jenmnd zun: Philosennten. Abr etwas anderes ist ihre politische Einstellung zur Judensvage: hier sehen Griechen und Armenier in dein jüdischen Volk mehr als einen Schicksalsgenossen, sie erhoffen in uns vielleicht den Verbündeten von morgen begrüßen zu können. Es wird nicht uninteressant fein, wenn ich bei dieser Gelegenheit erzähle, was ich vom Hörensagen über die Organisation der Armenier vemonrmen habe, die;sich in fast ebenso schrecklicher Lage befinden, wie die Juden. Die Armernevmassaker des großen Mörders D j e m a l Pascha sind ja bekannt. Während des Weltkrieges organisierten einige Armenier tatsächlich eine Bevschwörnug; sie. wurden verhaftet, gestanden und gaben die Namen ihrer. Miwerschworenen preis. Die Verräter wurden hingerichtet und Armenien wurde „evakuiert. JMsche, zionistische Zeugen dieser „Evakuation" gaben :nir eine geradezu entsetzliche Schilderung dieser Vorgänge, die wrederzugeben unmöglich ist. Das Ergebnis der fünfjährigen Massaker ist, daß von den zirka 2,6 Millionen Armenier::, die vor dem Krieg in der asiatischen Türkei lebten, buchstäblich nicht einer mehr dort ist. Etwa eine halbe Million soll sich nach Sowjetarmenien geflüchtet haben, wo etiva 1,25 bis 1,5 Millionen Armenier in einer halb unabhängigen Republik leben, etwa 150.000 bis 800.000 Armenier flüchteten nach Konstanttnopel und den neuen türkischen Grenzstaaten, der Rest . . . verschwunden. Die Not der Flüchtlinge ist groß, noch größer die Not der in Sowjetavmenien lebenden Vertriebenen, noch größer die der Zehntauftnde von Waffenkindew. Um Helsen zu können, wurden die Armenier der „Diasporaländer" — überall leben Armenier, hauptsächlich in Amerika gibt es sehr reiche und große: Gemeinden — ähnlich organisiert, wie, bei uns Juden die Unterstützung der ukrainischen Pogromopfer organisiert wurde. Jeder Armenier wurde von seiner Genre'mde besteuert. In Konstantlnopel zum Beispiel zahlen die Äermsten 50 Piaster (etwa 8000 Kronen) monatlich, die Reichsten viel mehr. Ein armenischer Millionär zum Beispiel hat ganz allein ein Waisenhaus für 200 armenische Kriegswaisen errichtet, die er ernährt und bekleidet. Biele armenische Kriegswaisen lverden übrigens nach Palästina geschickt und dort in Waisenhäusern untergobracht. Die nlonatlichen Beiträge sind eine Pflicht, der sich kein Armenier entzieht; daß ein Armenier sich weigern

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